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Into the Wild
mit Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt, Regie: Sean Penn

Zoom Produkt-Bild: Into the Wild
DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 12,54

4,5 von 5 Punkten 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Universum Film Into the Wild, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.08.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sean Penns Filmadaption von Jon Krakauers Bestseller Into the Wild wird durch eine hervorragende Besetzung und eine angemessene Behandlung einer wahren Geschichte vorangetrieben. Emile Hirsch spielt Christopher McCandless, den Spross einer reichen, aber vom Pech verfolgten Familie, der nach seinem Abschluss an der Emory University in Atlanta Anfang der Neunziger Jahre beschließt, alles hinzuschmeißen und sich als "Reisender in Sachen Ästhetik" auf der Suche nach der "ultimativen Freiheit" aufzumachen. Und dabei macht er keine halben Sachen: McCandless spendet seine nicht unbeträchtlichen Ersparnisse wohltätigen Organisationen, verbrennt im wahrsten Sinne des Worten sein verbliebenes Bargeld, ändert seinen Namen in "Alexander Supertramp", verlässt seine Familie (William Hurt und Marcia Gay Harden als zänkische, ahnungslose Eltern und Jena Malone als seine erstaunte, aber liebevolle Schwester, die als Überstimme einen großen Teil der Hintergrundgeschichte erzählt) und macht sich auf den Weg in Richtung der Wildnis Alaskas, wo er sich vor der Welt verstecken will. In den folgenden zwei Jahren lebt er ein Vagabundenleben, nimmt hin und wieder einen Job an, fährt im Kajak im Grand Canyon nach Mexiko, landet in L.A. in der Gosse und dreht jedem, der sich mit ihm anfreunden will, den Rücken zu (darunter Catherine Keener und Brian Dierker als Hippies mittleren Alters und Hal Holbrook in einer bewegenden Rolle als alternder Witwer, der "Alex" unter seine Fittiche nehmen will). Penn, der Regie führte und das Drehbuch schrieb, wechselt diese Sequenzen ab mit Szenen, die McCandless? Alaska-Idylle zeigen ? wobei sich dies bald als nicht wirklich idyllisch herausstellt. McCandless richtet sich in einem liegengebliebenen Schulbus ein und kommt eine Zeitlang über die Runden, indem er Kleintiere (und einen riesigen Elch) erlegt, Bücher liest und seine existenzialistischen Überlegungen zu Papier bringt. Aber als die harte Realität eines Lebens in der Wildnis einsetzt, merkt er schnell, dass er nicht nur auf die Anforderungen des täglichen Überlebens schlecht vorbereitet ist, sondern dass er auch die Wichtigkeit jener Dinge unterschätzt hat, denen er entkommen wollte: menschlichen Beziehungen. Es wäre einfach, McCandless entweder als wahren Freigeist zu idealisieren, der von den sozialen Bindungen, die uns Andere einschränken, befreit ist oder ihn als hoffnungslos unreifen Naivling abzutun, als Verrückten, dessen Ignoranz gegenüber der praktischen Realität ihn zum Scheitern verurteilt. Into the Wild tut weder das Eine noch das Andere, sondern erzählt dem Zuschauer diese Geschichte auf bewundernswert unsentimentale Art und Weise und überlässt einem so die Entscheidung darüber. --Sam Graham

Produktbeschreibung


Der Traum vom Aussteigen, ein Leben in absoluter Freiheit: Atemberaubend verfilmte OSCAR-Preisträger SEAN PENN den Bestseller-Roman INTO THE WILD - IN DIE WILDNIS von JON KRAKAUER. INTO THE WILD ist ein modernes Abenteuer - brisant, aktuell und packend bis zum dramatischen Ende!
Nach seinem Collegeabschluss entscheidet sich der 22-jährige Chris (herausragend: Emile Hirsch), seine bisherige Existenz hinter sich zu lassen. Anstatt an der renommierten Harvard Universität sein Jurastudium zu absolvieren, spendet er alle Ersparnisse, verbrennt sein letztes Bargeld, zerschneidet Kreditkarten und Ausweise. Ohne einen Cent in der Tasche trampt er quer durch die Staaten - Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger, erfährt menschliche Nähe, schließt Freundschaften. Doch es zieht ihn weiter, bis das Abenteuer in Alaska ein jähes Ende findet...
Pressestimmen
  • "Into the Wild" ist Sean Penns großartiger und bewegender neuer Film... Süddeutsche Zeitung
  • Sean Penn hat alles richtig gemacht. Mehr Authentizität ist für einen Spielfilm kaum denkbar. FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG
  • Ein faszinierendes Meisterwerk! ZDF ASPEKTE
  • Sensationelle Naturaufnahmen, Momente voller Melancholie und Hauptdarsteller Emile Hirsch ist eine echte Entdeckung! ARD MITTAGSMAGAZIN
  • Eindrucksvoll! DIE ZEIT
  • Überwältigend! KulturSPIEGEL
  • Magisch! TV SPIELFILM
  • Grandios! FOCUS
  • Ein großer Abenteuerfilm! MUSIK EXPRESS
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5 Kundenrezensionen:

Ein Wunderbarer Film!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Into The Wild" ist bestimmt nicht für jeden etwas. Der Film ist ein Mix aus Drama und Abenteuer. Die Geschichte wird immer wieder in verschiedenen Zeiten erzählt. Einmal ist der Zuschauer fast am Ende, dann sieht man wieder einen Zwischenteil. Dazu erzählt seine Schwester (manchmal auch er selber) im Off immer wieder ein paar Geschichten über Ihre Kindheit/Jugend und dazu sieht man ab und zu ein paar Ausschnitte aus dieser Zeit. Die Musik Music for the Motion Picture Into The Wild ist einfach nur Gigantisch und passt zu jeder einzelnen Szene. Sehr gut hat mit das letzte Bild zum Schluss gefallen.

Chris ist 22 Jahre alt und frisch mit dem College fertig. Er spendet sein ganzes Geld und ohne sich zu verabschieden will er nach Alaska gehen ohne Geld, Kreditkarten, Ausweise und unter dem Namen Alexander Supertramp. Auf der Reise trifft er immer wieder neue Menschen mit denen er etwas Zeit verbringt. Einmal ist es ein Bauer (Vince Vaughn), ein Hippie-Ehepaar (Catherine Kenner), ein Mädchen das sich in Chris verliebt (Kirsten Stewart singt auch im Film), u.v.m.. Nach langer Reise findet er Alaska und seinen "Magic-Bus"....

Die DVD ist schön animiert und mit der tollen Musik von Eddie Vedder unterlegt. Als Extras sind ein paar Trailer (Der Nebel, P.S. Ich Liebe dich, u.s.w.) zu finden sowie ein paar Interviews mit Emile Hirsch, Sean Penn, Hal Holbrook, Jon Krakauer (Buchvorlage) und Eddie Vedder. Dazu gibt es noch ein paar TV-Spots und Kino-Trailer sowie ein sehr schönes Musikvideo, dass die schönsten Momente aus dem Film nochmal zeigt. Als Featurettes gibt es noch The Story, The Characters sowie The Experience. Die Laufzeit beträgt ca. 64 Minuten (die gesamten Extras).
Angehender Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sean Penn - und das wissen wir nicht erst seit "The Assassination Of Richard Nixon" und/oder "Mystic River" - zählt zweifellos zu den talentiertesten Schauspielern unserer Zeit.

Penn, der aus der missglückten Liaison mit Madonna scheinbar gestärkt hervorging, macht aber auch hinter der Kamera eine äußerst gute Figur. Sein Regie-Debüt feierte Hollywoods Parade-"Bad Boy" bereits 1991. Mit "The Indian Runner" gelang ihm ein schöner, in gleichem Maße aber auch unwahrscheinlich trauriger Film, der letztendlich gar manch einen hart gesottenen Cineasten zum Taschentuch greifen ließ. Dramen sind seit dieser Zeit sein unumstößliches Steckenpferd, in jedem Fall aber sein Lieblings-Metier.

Jon Krakauers umjubelte Novelle "Into The Wild" (die sich mit dem Leben und dem mysteriösen Tod des echten Christopher McCandless, dessen Leiche 1992 in einem verlassenen Bus irgendwo in der weiten Wildnis Alaskas gefunden wurde) war dem guten Sean so gesehen auf den Leib geschneidert. Krakauers detaillierter Abenteur-Roman erzählt demnach die eigenwillige Geschichte des 22-jährigen Chris McCandless (großartig: Emile Hirsch u.a. "Alpha Dog"), einem College-Absolventen, dessen Leben vorgezeichnet zu sein schien. Noch vor dem Jura-Studium in Harvard - selbstredend ein Herzenswunsch seiner Eltern! - rebellierte der (einstige) Mustersohn und Vorzeige-Athlet des McCandless-Clans, indem er zum Entsetzen seiner Erzeuger seine ganzen Ersparnisse (immerhin rund 24 000,- harte US Dollar) wohltätigen Zwecken spendete, seine Kreditkarten und Ausweise zerschnitt und sich kurzerhand - mehr oder weniger mittellos - auf einen (von Penn in wunderschönen Bildern festgehaltenen) Abenteuer-Trip gen Alaska begab. Dort, in der tiefsten Wildnis angelangt, wollte der junge Mann zu sich selbst finden, sein bisheriges Leben rekapitulieren, sich mehr oder weniger neu erfinden. Auf seiner Reise quer durch die Vereinigten Staaten lernte der ruhelose Aussteiger, dessen tragische Geschichte irgendwie an die Abenteuer eines Jack London erinnert, die wahren Werte des Lebens, als da wären Freundschaft, Toleranz und menschliche Wärme kennen.

"Into The Wild" ist ein dramaturgisch perfekt durchgestylter, emotionaler Film, der noch lange nachschwingt; ein Streifen, der viele Fragen aufwirft (ohne selbige lapidar zu beantworten) und das Roadmovie-Genre damit ohne Wenn und Aber bereichert.

Die Oscar-Nominierungen kamen nicht von ungefähr - kurzum: Absolut sehenswert!
Selbstheilung und Selbstfindung mit Folgen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wieder mal ein überragendes Werk von Sean Penn. Ein gut recherchierter Tatsachenfilm:
Ein Mensch der statt zum Psychologen, auf Reisen geht um seine gekränkte Seele zu heilen, mit sich selber und der (Um-)Welt ins reine zu kommen. Das ist nicht für jeden verständlich, aber eine Möglichkeit Frieden zu finden. Ich habe nicht das Empfinden, dass der Regisseur Mitleid schüren wollte. Das Ende spiegelt das reale Ende eines Menschen wieder. Ein junger Mensch der seinen Weg von Anfang an mit allen Konsequenzen beschritten und Verantwortung für sein Handeln, sein Leben übernommen hat. Keine Beschönigungen, kein Happy End. Das Leben außerhalb der gesellschaftlichen Bequemlichkeit ist hart und fordert seinen Tribut - es hätte auch ein gutes Ende nehmen können. Der Film regt zum Nachdenken an, ist, wie ich finde, sehr nachhaltig und sollte uns vielleicht auch noch mal vor Augen führen wie verletzbar menschliche Seelen sein können!
Fantastisch- Film und Musik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe den Film jetzt schon drei Mal gesehen uns bin fasziniert.
Selten gibt es einen Film der das gewisse "ETWAS" hat. Into the Wild hat es und den Film muss man sich einfach ansehen.
Nicht zu vergessen die Musik von Eddie Vedder, die genial ist.
Viel Spaß bei Into the Wild...
GRANDIOSES KINOERLEBNIS!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leute, kauft euch diesen Film. Selten so einen intensiven und mitreißenden Film gesehen. Einfach toll! Unglaubliche Bilder und eine gigantisch gute schauspielerische Leistung von Emile Hirsch.

Ganz großes Kino..
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