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Produkt-Bild: Einkommen für alle

Einkommen für alle von Götz W. Werner

Broschiert von Lübbe
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,50

ISBN: 3404606078, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Gründer der dm-Drogeriemarktkette und Inhaber des Entrepreneurship-Lehrstuhls der Uni Karlsruhe Götz W. Werner ist einer der engagiertesten Verfechter eines radikalen Kurswechsels in der Sozial- und Steuerpolitik. Seit Jahren wirbt er für ein allgemeines Grundeinkommen und hat sogar eine bundesweite Anzeigenkampagne initiiert, um diesen neuen Ansatz publik zu machen. Dessen Grundidee ist einfach und radikal: Jeder Bürger erhält ein Grundeinkommen, das grundsätzlich und bedingungslos gezahlt wird. Es tritt an die Stelle aller bisherigen Transferleistungen und wird nicht mehr kontrolliert. Weil weder Anträge gestellt, noch Bedürftigkeiten kontrolliert werden müssen, macht diese Grundsicherung die Sozialbürokratie überflüssig. Ein Grundeinkommen würde laut Werner Sozialtransferleistungen in Höhe von 580 Milliarden Euro im Jahr ersetzen.
Werner geht aber noch einen Schritt weiter: Er verbindet den Umbau des Sozialsystems mit einer grundlegenden Steuerreform und schlägt vor, die einkommensbasierten Steuern zu senken und dafür die Konsumsteuern zu erhöhen. Nicht mehr Leistung soll besteuert werden, sondern nur noch der Konsum. Der Nutzen eines Grundeinkommens könnte vor allem in der Trennung zwischen dem Arbeitsmarkt und der Sozialpolitik liegen. Auf der individuellen Ebene eröffnet ein Grundeinkommen den Menschen die Chance, zu tun, was sie wirklich tun wollen. In einer Ökonomie, in der Wissen und Dienstleistungen eine zentrale Rolle spielen, hat dies laut Werner entscheidende Bedeutung für die Leistungsfähigkeit.
Werners Buch ist nützlich zu lesen, weil es einen ganzheitlichen Ansatz zur Reform unseres Sozialstaates darstellt. Der Begriff „Solidarität“ erhält in dieser Vision neue Glaubwürdigkeit. Globalisierung, Automatisierung und Digitalisierung werden nicht aus kurzfristigen Interessen heraus verteufelt. Und wichtige Erkenntnisse aus der Sicht der Arbeitgeber kommen darin zum Ausdruck: „Wir brauchen kein Recht auf Arbeit und keine Pflicht zur Arbeit - wir brauchen einen freien Willen zur Arbeit.“
-- Sigmar von Blanckenburg
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


Produkt-Bild: Das Silberkomplott

Das Silberkomplott von Reinhard Deutsch

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 14,69

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938516267, Erscheinungsdatum: Juni 2006
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5 Kundenrezensionen:

unbedingt lesenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich habe das Buch gelesen, nachdem zumindest der Beginn einer neuen Wirtschaftskrise bereits eingetreten ist, also November 2008.

Vornweg: Der Titel des Buches spiegelt nicht die gesamte Breite des Inhalts wieder...

R. Deutsch schreibt absolut verständlich, ohne dass volkswirtschaftliche Vorkenntnisse nötig sind. Er beschreibt die Entstehung von "Geld", die verschiedenen Formen und die daraus entstehenden Konsequenzen in unserem Alltag.

Nach der Lektüre des Buches wird einem klar, dass einige wenige (u.a. FED, Groß-Banken, Aktien-Konzerne etc.) am derzeitigen Finanzsystem nahezu unendlich reich und mächtig werden, die grosse Masse von uns Bürgern aber langsam immer ärmer...

Und dass ein auf Zinsen und Zinseszinsen ausgerichtetes System auf Dauer nicht überleben wird können. Der Autor zeigt keine Pauschallösung, sondern er sensibilisiert und gibt mögliche Alternativen zum Nachdenken.

Die wahrscheinlich entscheidende Botschaft dieses Buches ist: "Der" Crash wird kommen (oder ist er schon da?), jeder sollte nach seinen Möglichkeiten darauf vorbereitet sein, und Edelmetalle z.B. auch Silber können voraussichtlich über einige Zeit hilfreich sein (nämlich dann, wenn FIAT-Money vom Verkäufer einer Ware oder Dienstleistung nicht mehr akzeptiert wird)

Insofern ein absolut lesenswertes Buch!!! Ich empfehle, es bald zu lesen!
Erwartet kritisch, unerwartet einseitig.
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Gehofft hatte ich auf ein Buch, welches sich kritisch mit unserem bestehenden Geldsystem und dessen Risiken auseinandersetzt. Leider konnte Reinhard Deutsch diese Erwartungen nicht erfüllen.

Schon nach wenigen Seiten ist dem Leser klar, in welche Richtung es hier geht. Hier werden nicht die Vor- und Nachteile unseres Geldsystems oder die Erkenntnisse aus dessen Vergangenheit dargestellt, um dann im Nachhinein zu der Schlussfolgerung zu kommen, dass ein auf Edelmetall basierendes System besser wäre. Nein, hier wird von Anfang an nur das Negative herausgestellt.

Die zu Beginn des Buches aufgeführten geschichtlichen Fakten mögen zwar in der Masse korrekt sein, aber deren Auslegung durch Herrn Deutsch konnte ich nicht immer zustimmen. Auch zitiert er hier grundsätzlich nur Literatur, die das "fiat money" ebenfalls von Beginn an als schlecht abstempelt. Dass Befürworter des Systems nicht zu Worte kommen, hatte ich nichte rwartet, aber neutrale oder uneingenommene Quellen sucht man hier wie die Nadel im Heuhaufen.

Als Böse werden grundsätzlich alle Banken und der Staat dargestellt. Sie betrügen uns alle, indem sie das System des "fiat money" in weit vorausschauender Weise zu ihrem Vorteil einsetzen, vorzugsweise zur Finanzierung von Kriegen. Dabei handeln sie mit Zeithorizonten von teilweise mehreren hundert Jahren. Das ganze klingt mir mehr nach Verschwörungstheorie als nach wirklich realistischer Betrachtung der Lage.

Auch die (zwar wenigen) Beispiele, in denen ein Staat tatsächlich seine Schulden in größerem Maße abbezahlt hat und es nicht eine stetige Inflation gab, werden hier schlicht übersehen und weggelassen.

Überhaupt wurde die Geldentwertung als das schlimmste aller Übel dargestellt. Begründet unter anderem mit dem Wertverlust der DM von ca. 80% während ihres Bestehens. Dass die Löhne jedoch deutlich stärker stiegen, also ein Reallohnzuwachs erfolgte und damit der Wohlstand zunahm, wird nicht erwähnt. Wäre dies bei Gold- oder Silberwährungen auch passiert? Das erfährt der Leser nicht.

Wer ein Gegner unseres Finanzsystems ist, für den ist diese Lektüre sehr zu empfehlen, da er voll und ganz bestätigt wird. Wer sich jedoch kritisch mit diesem Thema auseinander setzen will, der sollte besser etwas anderes suchen. So bleibt ihm die Enttäuschung erspart, dieses sehr einseitige Buch zu lesen, in der keine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Stoff erfolgt.
Ein wichtiges Grundlagenbuch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Reinhard Deutsch geht mit analytischem Gespür einer von langer Hand geplanten Intrige nach: dem Silberkomplott. Anhand einer historischen Darstellung der Entwicklung des Wa-ren- und Kreditgeldes und einer genauen Betrachtung der langfristigen Gold- und Silberprei-se kommt er einem weltweiten Komplott auf die Spur, das spätestens seit der Gründung der Bank von England die Menschen im großen Stil an der Nase herumführt. Reinhard Deutsch stellt fundiert und gut verständlich dar, wie es dazu kommt, dass wir heute fast ausschließlich egal, ob in Euro oder Dollar mit legalem Falschgeld, sogenanntem fiat money, zahlen und warum Gold und vor allem Silber, trotz einer jahrtausendealten Tradition, als natürlicher Feind dieses institutionellen Falschgeldes von Staat und Banken nicht erwünscht sind. Das größte Falschgeldexperiment aller Zeiten, so Reinhard Deutsch, wird jetzt scheitern und eine Rückkehr zum durch Gold und Silber gedeckten Geld ist mehr als wahrscheinlich. So mündet das Buch in der praktischen Empfehlung, im Zuge seiner Altersvorsorge ernsthaft über den Kauf insbesondere von Silber nachzudenken. Aufgrund der plausiblen Argumentation dieses Ratschlages ein durchaus interessanter Investmentvorschlag.
Empfehlenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Seht gutes Buch über die Geschichte des Geldes, über Die Federal Reserve und über das was da "schief" gelaufen ist...bzw wie wir betrogen werden.
Klare Leseempfehlung, sollte jeder Mensch lesen.
Ein Top Werk was endlich mal die Wahrheit an Licht bringt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir das Buch gekauft und wußte auch nicht genau was auf mich zukommt.
Ich bin dem Buch weder Positiv noch Negativ entgegengetreten. Aber ich bin jetzt mehr als froh das Buch gekauft zu haben.Was Herr Deutsch hier schreibt trifft genau den Punkt es zeigt das verlogene System des Staates und des Bankensystems was irgendwann einfach nicht mehr funktioniern kann. Herr Deutsch stellt nicht einfach Behauptungen auf sondern bergründet seine Thesen detailliert und treffend.
Jeder der die Wahrheit hören und auch ertragen kann sollte dieses Buch lesen.
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Produkt-Bild: Wirtschaftslehre des Kreditwesens.

Wirtschaftslehre des Kreditwesens. von Wolfgang Grill, Hans Perczynski, Hannelore Grill

Gebundene Ausgabe von Bildungsverlag EINS
Preis bei Amazon: EUR 42,95, Angebote ab EUR 22,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3441003039, Auflage: 42. Auflage
Zoom ± Produkt-Bild: Wirtschaftslehre des Kreditwesens.

5 Kundenrezensionen:

die bibel der banker und ihr absolutes standardwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
der "grill - perczyinski" wie er von den bankern nur genannt wird ist DAS buch für die ausbildung zum banker. durch die klare gliederung und die tiefe der abgedeckten themengebiete ist der GP herrvoragend geeignet, die themengebiete einer bankausbildung abzudecken. wer banker werden will, kommt an diesem buch nicht vorbei! und dies ist auch gut so.
Sehr informativ!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Buch ist für alle geeignet, welche in Bankbetriebslehre nicht nur mit den losen Blättern klar kommen. Unterstützung in allen Welten!
Der Klassiker, aber leider nicht mehr so toll wie vor ein paar Jahren
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich befinde mich gerade in der Ausbildung und ich muss sagen, an sich ist der "Grill" wie wir ihn liebevoll nennen ein tolles Werk. Aber wenn man länger mit ihm arbeitet, fällt die etwas unübersichtliche Anordnung der Themen auf. Auch unsere Lehrer empfehlen keinem mehr,denn Grill zu kaufen "weil er einfach nicht mehr das ist, was er mal war"
Mittlerweile veraltet
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Das Buch ist als Nachschlagewerk ganz ok. Aber es ist schlecht strukturiert und teileweise sind die Beschreibungen zu umständlich ausgedrückt. Es gibt von anderen Autoren bessere Bücher.
Nach wie vor ein hervorragendes Buch für die Ausbildung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Entgegen dem Gerücht aus einer Rezension ist der Autor Hans Perczynski noch sehr lebendig und aktiv. Daher ist sein Buch nach wie vor eine hervorragende Grundlage für die Berufsausbildung zur/m Bankkauffrau/mann, völlig unabhängig von irgendwelchen bildungspolitischen Einschätzungen. Rein sachlich betrachtet sticht dieses Buch durch seine präzisen Sachverhaltsbeschreibungen, gute Veranschaulichungen und Übersichten hervor. Die Grafik zu den Liefer- und Zahlungsbedingungen im Außenhandel ist in meinen Augen unübertroffen (obwohl auch andere Autoren hier sicher Gutes geleistet haben). Wer dann auch noch miterlebt, wie Berufsschüler sich mit (vermeintlichen) Fehlermeldungen an den Autoren wenden und ausführlichste Antworten bekommen, kann einfach nur anerkennend sagen, hier wird nach wie vor Spitzenqualität geboten. Man sollte auf keinen Fall eine gebrauchte, d.h. in Teilen veraltete Auflage zurück greifen. Ich selbst habe mehrere Auflagen im Schrank stehen und werde auch weiterhin die jeweils aktuelle erwerben, weil man hier sicher sein kann, dass bis zum Redaktionsschluss die aktuellen Änderungen eingearbeitet sind.
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Produkt-Bild: Die Euro-Münzen 2009: Katalog der Umlauf- und Sondermünzensowie der Kursmünzensätze und Banknoten aller Euro-Staaten: Katalog der Umlauf- und Sondermünzen ... und Banknoten aller Euro-Staaten

Die Euro-Münzen 2009: Katalog der Umlauf- und Sondermünzensowie der Kursmünzensätze und Banknoten aller Euro-Staaten: Katalog der Umlauf- und Sondermünzen ... und Banknoten aller Euro-Staaten von Kurt Fischer, Helmut Kahnt, Hans-Ludwig Grabowski

Broschiert von Gietl
Preis bei Amazon: EUR 17,50

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866465165, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 8. überarb. und erw. Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Euro-Münzen 2009: Katalog der Umlauf- und Sondermünzensowie der Kursmünzensätze und Banknoten aller Euro-Staaten: Katalog der Umlauf- und Sondermünzen ... und Banknoten aller Euro-Staaten

4 Kundenrezensionen:

Bestes Buch über Euro-Münzen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für mich ist dies der beste Katalog zum Thema Euro-Münzen auf dem deutschen Markt.
Auf nunmehr 1100 Seiten beinhaltet das Buch sämtliche Umlauf- und Gedenkmünzen der Euro-Länder von Beginn bis 2008, auch einige für 2009 geplante Münzen sind schon dabei. Abgebildet sind nicht nur die Münzen selbst mit Vorder- und Rückseite sondern größtenteils auch die Verpackungen in original Kursmünzensätzen, Schatullen u.ä. Seit der 7. Auflage sind auch die speziell zu Münzbörsen und -messen erschienenen KMS mit dabei.
Zu jeder Münze findet sich das Ausgabejahr, Prägequalität und -anzahl, aber auch Angaben zu Material, Maßen und Gewicht und einer kurzen Beschreibung des Motivs.
Das ganze ist übersichtlich geordnet und durchgehend farbig bebildert, allein dadurch hebt sich das Buch von einigen anderen zum selben Thema ab.
Nicht mitbekommen haben die Autoren die Änderung des Themas beim 2. finnischen KMS 2008, allerdings war dieser bei Drucklegung auch noch nicht erschienen.
Ein Muß für den Euro Sammler
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kenne einige Euro Bewertungskataloge,aber dieser ist mit Abstand der beste,was die realistischen Martpreise betrifft.Auch was die Aktuallisierung betrifft kann ich die volle Punktzahl vergeben.Die letzte Ausgabe von Österreich(100 Euro in Gold,Ausgabe am 7.11.2007)ist bereits mit Abbildung enthalten.Ich werde mich sicher wieder für diesen Katalog entscheiden,wenn ich in 2-3 Jahren wieder eine Neuauflage kaufe.
Alles drin, alles dran
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Euro ist ja jetzt auch schon ein paar Jahre alt und irgendwie war von Anfang an klar, dass er sich auch als Sammelobjekt etablieren würde - hat doch jedes Land andere Motive und spezifische Eigenheiten, wie sich mittlerweile auch schon herumgesprochen haben dürfte ;) Davon allein ist dieses Buch allerdings nicht so dick geworden, denn es gibt auch noch eine unglaubliche Fülle an Sondermünzen und Gedenktalern, die oftmals nicht wirklich als Zahlungsmittel gelten (zumindest ausserhalb der Grenzen ihres Heimatlandes). Dieser Katalog enthält vermutlich alle Münzen, sowie Kursmünzensätze in abstrusen bunten Schachteln, vermutlich staatliche Geschenke oder Sammlereditionen. Irres Zeug dabei. Manche dieser Münzen zeichnen sich durch eine unglaubliche (sorry) Hässlichkeit aus, Z.B. die französischen Sondermünzen zum Märchen "Hänsel und Gretel" (1 1/2 und 20 Euro) Es gibt sogar Hello-Kitty- Gedenkmünzen (zu 50 EURO) mit farbigem Aufdruck - da lobe ich mir doch die alten 10-Mark-Olympia-Münzen aus Opas Nachlass - zwar auch nix großes wert, sehen aber irgendwie edel aus - wie dem auch sei: Für Sammler dürfte dieser Katalog das A und O sein, vollständig mit guten Bildern und graphisch wie textlich ansprechend und übersichtlich gemacht - aber auch was für Teilzeit-Numisatiker, die gerne mal ein bisschen schmökern wollen. Was es nicht alles gibt, und was manche Münzen und Scheine unter Sammlern angeblich so wert sind... sehr interessant.
Sehr guter Überblick über Umlauf- und Sondermünzen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch bietet alles was sich ein Euromünzensammler wünscht:
Im ersten Kapitel werden die Euroländer, der Aufbau und die Gestaltung der Euro-Umlaufmünzen sowie gesetzliche Bestimmungen zu den Euro-Sondermünzen dargestellt.
Danach folgt das eigentliche Herzstück des Buches: Alle Kurs- und Umlaufmünzen, Kursmünzsätze, Ländersätze sowie Sondermünzen sind genauest beschrieben und in Farbe abgebildet. Die Beschreibung umfasst Material, Größe, Durchmesser, Künstler, Abbildungen der Vorder- und Rückseite, den Jahrgang, Auflagenhöhe, Prägestätte, Prägeausführung und die Bewertung, welche als Durchschnittspreis im Münzhandel zu verstehen ist.
Abgerundet wird das ganze durch die Übernahme der internationalen Autokennung, durch welche jede Münze eindeutig identifizierbar ist.
Dieses Buch hat meine Erwartungen voll erfüllt und kann aus meiner Sicht nur weiterempfohlen werden.
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Produkt-Bild: Narren des Zufalls: Die verborgene Rolle des Glücks an den Finanzmärkten und im Rest des Lebens

Narren des Zufalls: Die verborgene Rolle des Glücks an den Finanzmärkten und im Rest des Lebens von Nassim Nicholas Taleb

Taschenbuch von Wiley-Vch
Preis bei Amazon: EUR 15,00

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 352750432X, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: Sonderausgabe. SA.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Wer bisher glaubte seinen Erfolg im Beruf und bei der Geldanlage dem eigenen Geschick zu verdanken, wird nach der Lektüre von Narren des Zufalls zumindest ins Grübeln kommen. Denn das Buch zeigt auf, dass der Einfluss von Glück oder Zufall auf unser Leben und unsere Anlageentscheidungen meist unterschätzt wird. Während Glück von erfolgreichen Menschen oft als eigenes Geschick interpretiert wird, halten sie die Rolle des Zufalls für Bestimmung. Dieses Phänomen manifestiert sich für den Autor in der Figur des glücklichen Narren: Ein Mensch, der von unverhältnismäßig viel Glück profitieren kann, seinen Erfolg aber nur seinem eigenen Geschick zuschreibt.
Besonders im Börsengeschäft tummeln sich unter den selbst ernannten Börsengurus, Anlageberatern und Fondsmanagern viele dieser "glücklichen Narren". Dem Autor, selbst Börsenhändler von Beruf, gelingt es dabei in Narren des Zufalls anschaulich und unterhaltsam zugleich, mit simpler Wahrscheinlichkeitsrechnung die Erfolge seiner Kollegen als bloße Zufälle zu entlarven. Dass er sich mit dieser Interpretation während seiner Karriere an der Wall Street bei einigen seiner Kollegen nicht gerade beliebt gemacht hat, wird von ihm immer wieder genüsslich mit einem Augenzwinkern dargestellt.
Auch die Binsenweisheit "Das Leben ist ungerecht" wird in Narren des Zufalls genauer unter die Lupe genommen. Für den Verfasser ist dabei das Leben auf nicht lineare Weise ungerecht. Denn ein geringer Vorteil kann sich im Leben in einen überproportionalen Nutzen verwandeln oder -- die hinterhältige Variante -- ein nicht existenter Vorteil zu einer Goldgrube werden, bloß weil der Zufall etwas nachhilft. Fazit: Wir können uns sicherlich nicht vor den Launen der Glücksgöttin Fortuna schützen. Nach der Lektüre dieses Buches sind wir aber zumindest etwas besser darauf vorbereitet. --Gerald Eckel
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5 Kundenrezensionen:

Unübersichtlich
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Der Hype um Nassim Taleb ist mir nach der Lektüre dieser (deutschen) Ausgabe seines Buches völlig unklar. Seine Aussage: es sind die zufälligen Ereignisse, die sowohl Geschichte wie auch unser persönliches Leben bestimmen. Und natürlich lassen sich diese Zufälle nicht vorhersagen, weder an der Börse noch anderswo. Und Taleb warnt letztlich davor, sich dem Rat von 'Experten' anzuvertrauen, die doch alle lediglich versuchen, vergangene Ereignisse rational aufzuarbeiten (die aber durch Zufall entstanden waren). Soweit so gut - no big deal.
Was mich an Taleb's Buch aber von der ersten bis zur letzten Seite gestört hat, ist seine Selbstgefälligkeit und Eigen-Verliebtheit, verbunden mit einem chaotischen Schreibstil. Man kann das Buch letzlich auf jeder beliebigen der 250 Seiten beginnen: man fragt sich pausenlos, wann er denn nun mal zum 'Punkt' kommt. Vielleicht wollte er aber ja lediglich zeigen, dass er den Monte-Carlo-Generator zur Erzeugung 'strukturierter' Texte selbst perfekt beherrscht - und damit die Produktion absoluten Nonsense.
Irrungen und Wirrungen
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Man muß sich das einmal genau überlegen: Da schreibt uns einer ins Stammbuch, daß wir schlicht zu blöd sind, um mit dem Zufall richtig umzugehen. Und er weiß auch zu berichten, daß daran unsere Gene Schuld sind, die hätten sich dummerweise nicht mit uns weiterentwickelt. Folgen wir der Argumentation des Autors, dann ergibt sich sofort die Frage nach dem Sinn dieses Buches. Womit wohl versucht uns der Autor unser Unverständnis zu erklären? Richtig, wieder mit statistischen Untersuchungen und wahrscheinlichkeitstheoretischen Berechnungen. Und da er offenbar annimmt, dass wir sowieso keinen Zugang zu diesen Dingen haben, bemüht er sich dann auch gar nicht erst, uns seine vielen Berechnungen zu erklären, obwohl diese manchmal ganz einsichtig wären (Beispiel Geburtstagsparadoxon). Die Grundthese von Mr. Taleb ist dagegen sehr einfach: In Wirklichkeit haben die erfolgreichen Fondmanager nur Glück gehabt. Sie waren nur zur rechten Zeit am rechten Ort. Sie sind eben Glückspilze, die irgendwann wieder von der Bildfläche verschwinden, wenn ein seltenes Ereignis wie ein Börsencrash eintritt oder der Markt einfach in ein anderes Fahrwasser kommt. Es mag schon sein, daß diese These auf nicht wenige Vertreter des Geldmanagements zutrifft. In ihrer Allgemeinheit ist sie natürlich falsch. Aber sie weckt beim interessierten Leser Interesse, und genau das ist ihr eigentliches Ziel. So funktionieren Bücher dieser Art: Man stelle eine provozierende These auf, formuliere sie möglichst schwammig und untermauere sie scheinbar mit viel Text und allerlei Geschichten. Es wird nur wenige Leser geben, die vom Fach sind und erkennen, daß hier mehr verwirrt als aufgeklärt wird.

Wenn die Grundthese des Autors in dieser Allgemeinheit stimmen würde, dann ist unerklärlich, wie es sein kann, daß große Banken oder Brokerfirmen wie die Deutsche Bank oder Goldman Sachs inzwischen mehr als die Hälfte ihrer Gewinne durch Eigenhandel erwirtschaften. Eigenhandel bedeutet: Trader erzielen mit dem Geld ihres Arbeitgebers diese Profite. Wenn der Autor Recht hätte, dann wäre dies nicht möglich. Oder er müßte uns erklären, wieso es zu dieser Häufung von Glückspilzen bei diesen Instituten kommt. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe großer privater Trader, die der Allgemeinheit nicht bekannt sind, die aber die in den Instituten arbeitenden Vertreter derselben Zunft um Längen schlagen. Was bleibt also von der These übrig? Nicht viel. Denn so, wie die wenigsten von uns Formel Eins Wagen fahren können oder eine Skisprungschanze mehr als einmal herunterfahren werden, so können auch nur wenige Menschen wirklich traden. Das ist einer der härtesten Jobs dieser Welt. Das Skispringen wird sich kaum einer zutrauen, das Traden dagegen fast jeder. Wenn der Autor seine These von dieser Seite beleuchtet hätte, dann wäre dabei vielleicht ein gutes Buch herausgekommen. So aber wird nur weit ausgeholt und über alles geplaudert, was Mr. Taleb zum Zufall so einfällt. Ein wirres Buch ohne roten Faden. Unsere Schwierigkeiten mit dem Zufall haben zwei einfache Ursachen. Zum einen haben viele Menschen mit der Mathematik so ihre kleinen und großen Probleme. Und zum anderen ist statistisches Denken kein Thema irgendeiner allgemeinen Grundausbildung. Das wiederum hat Gründe in der Sache selbst. Sie ist einfach zu schwierig, um sie einer breiten Allgemeinheit anzutun. Aber nur durch eine fundierte Ausbildung werden wir lernen können mit dem Zufall angemessen umzugehen. Da ich als Hochschullehrer unter anderem Statistik und Wirtschaftsmathematik an deutschen Universitäten gelehrt habe, weiß ich wovon ich rede.

Dieses Buch und sein Autor vermögen es leider auch nicht, wenigstens ein kleinen Beitrag zur Verbesserung unserer desolaten Lage zu leisten. Im Gegenteil, sie verwirren sie nur noch mehr. Aber das kann leider nur der fachkundige Leser beurteilen. Der Autor, der sich selbst als Mathematiker bezeichnet, arbeitet(e) offenbar auf einem sehr begrenzten Teilgebiet der angewandten Statistik. Sowie er Aussagen zu anderen Gebieten der Mathematik oder der Physik trifft, wird er ausgesprochen mutig, um es einmal freundlich auszudrücken. Die komplexen Zahlen wären nur für die Mathematik von Bedeutung und die Newtonsche Mechanik sei falsch, lesen wir zum Beispiel und staunen über so viel Unsinn. Einsteins und Smoluchowskis Arbeit zur Brownschen Bewegung wird in ihrer wissenschaftlichen Bedeutung falsch bewertet. Einstein ist weder der Erfinder von zufälligen Irrfahrten (random walks), die gab es schon viel früher, noch hat er je einen mathematischen Beitrag zur Theorie stochastischer Prozesse geliefert. Die erwähnte Arbeit lieferte vielmehr den entscheidenen Beitrag zur Durchsetzung der Atomtheorie in der Physik. Auch ist die Bedeutung der Wahrscheinlichkeitstheorie nicht mit der Spieltheorie verbunden, denn die entstand viel später und hat nichts mit der wahrscheinlichkeitstheoretischen Modellierung von Glücksspielen gemein. Offenbar leidet der Autor schlicht selbst an der Krankheit, die bei uns allen entdeckt hat: Seine Wahrnehmung ist aufgrund recht mangelhafter Kenntnisse etwas eingeschränkt. Aber es kommt noch schlimmer. Selbst auf seinem Fachgebiet unterlaufen ihm merkwürdige Fehler. Er verwechselt den Schätzer für den Erwartungswert mit diesem selber (S.118 ). Oder er erklärt uns, daß die Vermögensverwalter der Ergodizität nicht entrinnen können (S.173). Nun schreibt er aber selbst, daß diese erst in sehr langen Zeiträumen zuschlägt. Da es sich tatsächlich um Grenzwertaussagen handelt, erleben die Herren das garantiert nicht. In der Chaostheorie führt nicht ein geringer Input zu einem unverhältnismäßigem Output, wie der Autor behauptet (S.190), sondern kleine Veränderungen des Inputs können solche Folgen haben. Zweifel an der Kompetenz des Autors kommen einem da schon. Hinzu kommt eine geradezu katastrophale Übersetzung. Ehrlich gesagt, habe ich mir ein solches Grauen nie vorstellen können und schon gar nicht bei diesem Verlag. Da wird Einsteins Spezielle Relativitätstheorie als "besondere Relativität" angeboten (S.58). Oder es wird vom "Durchschnitt einer Verteilung" gesprochen (S.173), wobei sicher wieder der Erwartungswert gemeint ist. Schließlich werden ganz neue Begriffe wie "konditionale" und "unkonditionale" Wahrscheinlichkeiten oder Verteilungen erfunden. Diese Dinger heißen in der deutschen Fachsprache schlicht bedingte und unbedingte Verteilungen oder Wahrscheinlichkeiten und niemals anders. Das sind leider nur einige Beispiele, das Buch strotzt nur so von solchen Mißgriffen oder sprachlichen Fehlleistungen.
Wenn der Autor wenigstens den Versuch gemacht hätte, uns unsere Fehler nicht nur vorzuhalten oder gespreizt über sie zu plaudern, sondern uns mit klarer und präziser Sprache auch zu helfen, sie zu vermeiden, dann wäre dieses Werk vielleicht ein lesenswertes Buch mit großem Nutzen geworden. So trägt es wahrscheinlich unbemerkt nur noch mehr zur allgemeinen Verwirrung bei. Sehr schade.
Das Werk eines genialen Dilettanten
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Buch ist einfach nicht gut geschrieben. Gleich zu Beginn gibt es einen langen Text zur zweiten Auflage, der im Wesentlichen aus Selbstrechtfertigung und "Ich habe es ja schon immer besser gewusst" besteht und stellenweise schwer verständlich ist, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat. Seine Ideen präsentiert der Autor dann durchaus unübersichtlich und eher episodenhaft, wobei man den Eindruck hat, dass er durchaus einige persönliche Rechnungen aus seiner beruflichen Vergangenheit auch noch begleichen will. Einige der anderen Händler und Manager, die mit dem Autor zu tun haben, werden sich hier sicher wieder erkennen. Oft wird im Text auf spätere oder frühere Passagen des Textes verwiesen. Abschweifungen vom Thema sind die Regel, nicht die Ausnahme. Und immer wieder lobt der Autor nicht nur eine nachhaltige Anlage- und Überlebensstrategie, sondern auch sich selbst.

Das ganze wäre wirklich nervend zu lesen, wenn einige der hier präsentierten Ideen nicht wirklich etwas Brillantes hätten. Dabei sind die Ideen nicht immer neu, aber oft neu und gut formuliert. Es geht um die Zufälligkeiten, die die Geschehnisse auf dem Kapitalmarkt bestimmen. Es geht um den Unterschied von langfristigen und fundamentalen, wirtschaftlichen Entwicklungen und den Effekten, die das zufällige Wirken einzelner Akteure am Markt hat. Es geht um die Auswirkungen ebenfalls zufälliger, aber sehr seltener Ereignisse, die an den Märkten ebenfalls alle paar Jahr auftreten, und dabei in der Regel zum plötzlichen Ende junger Aufsteigerkarrieren führen. Und immer wieder geht es darum, dass der menschliche Geist mit dem Element des Zufalls nicht wirklich umgehen kann. Wir wollen hinter einem Ereignis einen Grund sehen. Und meistens noch einen, der unser Selbstbewusstsein halbwegs intakt lässt. Und gerade diese, sehr menschliche Eigenschaft führt uns immer wieder in große Katastrophen, an Kapitalmärkten und im Rest des Lebens.

Mit persönlich erschien der Inhalt des Buches etwa so, dass hier ein Amerikaner versucht, seine Landsleute von einer typisch deutschen Lebensauffassung zu überzeugen. Es ist schon fast ein moralischer Appell: Wirtschaftet nachhaltig! Achtet auf die Risiken, die mit Eurem Handeln verbunden sind. Wenn Ihr über Jahre in Eurem Job Geld verdienen wollt, dann achtet nicht nur auf die Ergebnisse von Quartalen. Und seit nicht neidisch auf dumme Leute mit Glück, ein Haus, ein Auto und eine Modellfrau kann man auch schnell wieder los werden.

Für mich war das Buch auch spannend zu lesen, ohne an den Kapitalmärkten tätig zu sein (das ist in unserer Ehe die Sache meiner Frau). Aber als Anhänger des Pokersports kenne ich die Emotionen, die mit zufälligen Ereignissen verbunden sind, nur zu gut. Und vieles, was ich hier im Buch gelesen habe, entspricht meinen Erfahrungen über das menschliche Sein in der kleineren Arena mit den Karten. Ein Glück, dass ich hier nur um kleine Einsätze spielen muss. Denn die menschlichen Schwächen die der Autor hier beschreibt, sind durchaus auch die meinen.

So wünsche ich dem Autor viele Leser, aber auch eine bessere Schreibe.
das buch ist eine echte enttäuschung..
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
in diesem buch klingt er eher wie ein neider. wenn er davn erzählt das die leute die an der börse und im geschäftsleben reich geworden sind eigentlich idioten sind weil eigentlich das risiko für ihren finanziellen in wirklichkeit viel zu groß war. er geht davon aus das bei den vielen die chance erfolg zu haben minimal war und sie nur unglaublich viel glück hatten und wahrscheinlich aus verblendung weil sie das selber nicht erkennen wieder verlieren würde.. was mich aber am meisten enttäuscht hat ist rolf dobellis empfehlung für das buch, da er auf bloomberg immer ziemlich kompetent gewirkt hat obwohl er als vermarkter seiner bücher nicht neutral sein kann aber diese bewertung ist echt enttäuschend...
Der Philosoph des Zufalls
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nassim Taleb ist ein Finanzmathematiker, der eine eigene Investmentfirma gegründet hat. Er geniesst nicht den Ruhm eine Goerge Soros oder Warren Buffet, doch ist er unter Insidern sehr wohl ein Begriff. Nichtzuletzt, weil es ihn schon sei mehreren Jahren auf dem Börsenmarkt gibt.

Nasstim Talebs Buch bietet keine strikte Anlageanleitungen. Wer das Buch in der Hoffnung liest, danach zu wissen, wie er handeln soll, sollte sich woanders umschauen. Das Buch ist eher philosophischer Natur und will den Lesern die grosse Rolle der Wahrscheinlichkeit näherbringen. Nicht nur auf die Börse bezogen, sonder auch auf das Leben allgemein.

Der Autor tritt mit seinen Thesen auf einen wunden Punkt einer ganzen Berufsgruppe. Er behauptet, dass die meisten Händler nicht mit dem Zufall umgehen können. Klar, dass er sich mit dieser Aussage eine breite Front schafft. Trotzdem behält er aber recht, schaffen es doch 90% aller Fondsmanager nicht, den Index zu schlagen. Tja, diese Leute verdienen ihr Geld nur mit den Fondsgebühren.

Das Buch ist frisch und spannend geschrieben. Es erwartet einem nicht theoretische Abhandlungen. Der Leser wird mit einer amüsanten Geschichte eines vorerst erfolgreichen Fonds-Manager und einem, etwas weniger erfolgreichen Managers begleitet. Sprachlich, Stilistisch befindet sich das Buch auf einem sehr hohen Niveau. Es wird klar ersichtlich, dass Nassim Taleb nicht in erster Linie Händler ist, sondern sich für Literatur, Philosophie und des weiteren interessiert.

Die Hauptthese des Buches liegt darin, dass seltene Ereignisse unweigerlich vorkommen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit für einen Börsencrash bei nur 1% liegt, wird er irgendwann kommen. Und genau das ist der Grund, weshalb es viele Börsenstars bei diesem Ereignis von der Bildfläche fegt. Nassim Taleb setzt auf seltene Ereignisse und ist sehr erfolgreich damit. Zwar gehört er nicht zu den reichsten, doch schafft er es immer Gewinne einzufahren. Und das wichtigste, er ist im Gegensatz zu anderen immer noch dabei.

Übrigens spannt sich der Bekanntenkreis von Nassim Taleb auch zu George Soros und Victor Niderhoffer.

Ein sehr interessantes Buch, welches ich nur wärmstens empfehlen kann.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Aktuelle Steuertexte 2008. Rechtsstand: Januar 2008 (Beck Textausgaben)

Aktuelle Steuertexte 2008. Rechtsstand: Januar 2008 (Beck Textausgaben)

Broschiert von Beck Juristischer Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,80, Angebote ab EUR 5,40

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406573320, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 1. Auflage.
Zoom ± Produkt-Bild: Aktuelle Steuertexte 2008. Rechtsstand: Januar 2008 (Beck Textausgaben)

Eine Kundenrezension:

einfache Sammlung von Gesetztestexte mit Anlagen z.b DV
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zusammenfassung der wichtigsten Steuertext für den schulischen und beruflichen Gebrauch, sehr gut auch, daß wichtige Teile der DV für EStDV oder UStDV Im Buch enthalten sind. Umrundet von Der AO und der Bewertungsgesetz.
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Produkt-Bild: Bankrecht (BankR): KreditwesenG, SolvabilitätsVO, PfandbriefG, WertpapierhandelsG, BörseG, Wertpapiererwerbs- und ÜbernahmeG,InvestmentG, ScheckG, WechselG, AGB-Banken/Sparkassen

Bankrecht (BankR): KreditwesenG, SolvabilitätsVO, PfandbriefG, WertpapierhandelsG, BörseG, Wertpapiererwerbs- und ÜbernahmeG,InvestmentG, ScheckG, WechselG, AGB-Banken/Sparkassen

Broschiert von DTV-Beck
Preis bei Amazon: EUR 15,00, Angebote ab EUR 0,29

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423050217, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 35. neubearbeitete A.
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2 Kundenrezensionen:

Guter Überblick für Praktiker und Studenten
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Buch Bankrecht eignet sich als hervorragendes Nachschlagewerk für den Praktiker im Bereich Financial Services und den Studenten der Betriebswirtschafts- und Bankbetriebslehre. Es liefert einen wichtigen Überblick über alle relevanten Gesetze, z.B. Kreditwesengesetz. Es ist deshalb bei den Zielgruppen zu empfehlen.
Solide Zusammenfassung wichtiger Gesetze für das Bankwesen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das vorliegende Werk fast in gewohnt solider Weise - wie es für den Beck Verlag typisch ist - zusammen. Der Leser erhält dadurch mit einem Werk Zugang zu den derzeit aktuellen Gesetzen, die für das Verständnis der Branche und ihrer Geschäftsabläufe notwendig ist. Daher ist dieses Werk als Basisbestand für in diesem Bereich interessierte Leser wichtig.
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Produkt-Bild: Der Nebel um das Geld

Der Nebel um das Geld von Bernd Senf

Taschenbuch von Gauke Verlag
Der Artikel ist derzeit nicht verfügbar, kann jedoch vorbestellt werden.

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3879984352, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: 9., veränd. Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Der Nebel um das Geld

5 Kundenrezensionen:

Einführung in die Freiwirtschaftslehre
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Geld. Was ist es? Woher kommt es? Wohin geht es und wie funktioniert es? Fragen, die sich wohl kaum jemand stellt. Aber warum eigtl? Warum denn auch? Wahrscheinlich hat man sich schon zu sehr daran gewöhnt. Wer denkt denn schon über Luft nach, oder über Wasser und woher es kommt?
Aber würde man nur diesen Fragen nachgehen, wäre das Thema schnell abgehandelt und das Interessanteste hätte man wohl verpasst: Woher kommen Zinsen? Welche Auswirkungen haben Zinsen? Wie ist das mit dem Gold-Standard (gewesen)? Auch diesen und weiteren Fragen geht Bernd Senf auf den Grund und was sehr einfach in diesem Buch beginnt, wird zunehmend komplexer, ohne jedoch zu kompliziert zu werden. Das ist ein großer Verdienst, den man dem Autor anrechnen muss, da er es immer wieder versteht, durch kleine Grafiken oder kurze Beispiele die Thematik anschaulich zu halten. So wird auch mal - quasi nebenbei - die Außenhandelstheorie erklärt, ohne jedoch in überlange oder umständliche Erklärungen zu münden, wie es in anderen VWL-Büchern durchaus der Fall ist. Das werden gerade jene, die sich nicht mit dieser Thematik auskennen, sehr zu schätzen wissen, aber auch Fortgeschrittene können durchaus etwas dazulernen.
Auffällig ist die von Anfang an vorhandene freiwirtschaftliche Sichtweise, die der Autor einem näher bringt. Das kann man gut oder schlecht finden, schlimm ist es keineswegs. Da ist es schon eher ärgerlich, dass der Autor in der ersten Hälfte des Buches ständig betont, dass die freiwirtschaftliche Sicht von Gesell nie in der Politik umgesetzt wurde(das Experiment von Wörgl mal ausgenommen) und die Ideen von Gesell nie breiter in den Wirtschaftswissenschaften diskutiert wurden. Das ist durchaus kritikwürdig, aber es muss nich so oft wiederholt werden, das es einer der bleibenden Eindrücke dieses Buches ist. Ein zweiter Negativpunkt sind einige Äußerungen zur Geschichte Deutschlands. So glaubt Herr Senf anscheinend, dass Deutschland Alleinschuldiger am 1.Weltkrieg ist. Das ist seine Meinung und die kann man teilen oder nicht. Falsch wird es spätestens dann, wenn er behauptet, dass durch die Investitionen in den Autobahnbau der NS-Aufschwung zustande kam und dadurch massiv Arbeitsplätze geschaffen wurden. Aber abgesehen davon haben mir seine historischen Ausführungen, speziell zu Bretton-Woods und den Folgen sehr gut gefallen.
Alles in allem ein lesenswertes Buch, nach dessen Lektüre man erheblich schlauer ist und zumindest Teilbereiche der VWL ganz gut überblicken kann.
Wirtschaft ist von Natur aus spannend ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... es sei denn sie wird unlogisch/ nebelhaft erklärt. Aber dieses Buch enthält so viele Themen und macht schwierige Zusammenhänge verständlich. Was ist die Zentralbank, welche Instrumente hat sie zur Verfügung, wie gut funktionieren diese Instrumente, wie ist das mit der Geldschöpfung der Geschäftsbanken? Ein weiterer hochinteressanter Themenkomplex sind die Währungssysteme des 20. Jahrhunderts, Kriegsfinanzierungen, das Bretton-Woods-Abkommen und schließlich Ronald Reagens Weg in die totale Verschuldung Amerikas.

Das Buch ist spannend, klar und alternativ - ohne "hysterisch" zu sein.
Wie trockene Materie Spass machen kann und man viel lernt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bernd Senf ist ausgewiesener Fachmann und für einen Akademkiker mit Professoerentitel schafft er es, komplexe Sachverhalte nicht nur spannend sondern auch sehr anschaulich zu beschreiben und zu erklären. Dabei baut er seine Argumentation sehr genau Punkt für Punkt auf, so dass ein logischer Strang sich durch sein Buch und seine Argumentation zieht. Ich habe das Buch in kurzer Zeit gelesen und kaum aus der Hand legen wollen, weil es mich unheimlich fasziniert hat.
Leider ist es von der Tpografie etwas schwierig zu lesen, was den Lesespass etwas trübt. Aber der Inhalt entschädigt für die Anstrengung der Augen.
Sollte zum Grundwissen für Jeden gehören
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die zwei wesentlichen Aussagen des Buches: Problematik des Zinssystems und das unser Geld nur auf Schuld basiert (Geld gelangt nur durch Aufnahme von Krediten - im wesentlichen bei der Zentralbank - überhaupt in den Kreislauf) sollte aus meiner Sicht zum grundlegenden Wissen gehören. Das Buch von Bernd Senf stellt dies wirklich sehr verständlich dar, wobei er diese zwei Dinge stärker betonen könnte. Mittels dieser Grundlagen fällt es leicht zu erkennen, woher ein Großteil der Probleme unserer Gesellschaft resultieren und wie wirkungslos viele Reaktionen seitens der Politik sind. Wie aktuell gerade das Sparen des Staates bei Rückgang des Wirtschaftswachstums - damit nimmt keiner mehr Kredit auf und die im Umlauf befindliche Geldmenge sinkt - ein Teufelskreis.

Einen Punkt Abzug gibt es aus meiner Sicht wegen zwei Dingen. Einerseits ist es leider nicht mehr ganz aktuell: Eine Einarbeitung der aktuellen Europäischen Geldpolitik fehlt leider (Thema EZB). Und andererseits auf das meiner Meinung nach "zu weite" Abdriften auf internationale Währungsthemen im zweiten Teil des Buches.
Wichtiges Grundwissen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Geld und seine Zusammenhänge sind ein wichtiger Teil unseres Lebens. Wenn man die Vorgänge in Politik und Wirtschaft verstehen will, sollte man dieses Buch gelesen haben. Hinterher sieht man vieles klarer. Sehr zu empfehlen!

Durch den Einstieg ganz unten in das Thema Geld und Geldkreislauf ist dieses Buch ideal für Neueinsteiger auf diesem Gebiet. Man erfährt, wie Geld geschöpft wird- in Form eines Kredites durch die Zentralbanken- und auf welchen Wert das Bargeld aufgebaut ist. Von der vollständig durch Gold gedeckten Goldwährung über die teilweise durch Gold gedeckte Goldkernwährung bis zur völligen Abkoppelung vom Gold, wo nur die Menge des umlaufenden Geldes die Stabilität der Währung bestimmt. Sehr erhellend ist die Behandlung des Zinses und sein zerstörerisches Wesen: da das Geld als Kredit in Umlauf gebracht wird, und nur im Umlauf befindliches Geld zurückgezahlt werden kann, können die Zinsen nur durch weiteres Geld gedeckt werden, das wieder verzinst in den Geldkreislauf einfließt. Daraus ergibt sich ein umabwendbarer Zwang zur Verschuldung, der irgendwann zum Zusammenbruch führen muß. Senf teilt die Menschheit in zehn Einkommens-Klassen ein, und erläutert, daß erst die neunte (also zweithöchste) Einkommensstufe durch das Zinssystem weder gewinnt noch verliert. Und erst die zehnte und reichste Klasse zieht Gewinn aus diesem System. Alle anderen zahlen drauf. Auch wenn man persönlich keine Schulden hat und keine direkten Zinsen bezahlt, entrichtet man regelmäßig seinen Tribut: etwa ein Drittel aller Verkaufspreise inkl. Strom und Wasser bestehen aus Zinsen, die das entsprechende Unternehmen abzuzahlen hat.

Ein weiteres sehr interessantes Kapitel befaßt sich mit dem Bretton-Woods-Abkommen, daß die USA im Krieg (1944) erdacht und Teilen der übrigen Welt aufgenötigt haben. Die Telnehmerstaaten, darunter besonders Deutschland, waren verpflichtet, übermäßig gedruckte Dollars zu kaufen, um den Dollar konstant bei 4 Mark zu halten. So wurde beispielsweise im Vietnamkrieg einfach gedruckt, was das Zeug hielt, um die Kosten zu tragen, die Bundesbank kaufte an manchen Tagen 60 Milliarden wertlose ungedeckte Dollar auf. Die so erworbenen D-Mark wuden dann gegen Realwerte in Deutschland eingetauscht. So bezahlte der deutsche Steuerzahler den Vietnamkrieg.

Die persönliche politische Einstellung des Autors kann man angesichts des Informationswertes dieses Buches großzügig überlesen, wenn sie einem nicht paßt- empfehlenswert ist dieses Buch allemal!
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Produkt-Bild: Millionär durch das kleine Einmaleins der Börse und die drei besten Aktien-Strategien

Millionär durch das kleine Einmaleins der Börse und die drei besten Aktien-Strategien von Wolfgang Ratgeber

Broschiert von Books on Demand
Preis bei Amazon: EUR 6,90, Angebote ab EUR 6,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3833470194, Erscheinungsdatum: April 2007, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Millionär durch das kleine Einmaleins der Börse und die drei besten Aktien-Strategien

2 Kundenrezensionen:

Lesenswert
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Lesenswertes Buch, ist jedoch deutlich zu knapp gehalten.
Humorvoller und informativer Schreibstil; das Buch basiert auf einem Briefwechsel.
Es handelt sich eher um ein kleines Informationsheftchen, welches für Einsteiger bestens geeignet ist, aber selbst bei Anfängern mit sehr wenig Vorkenntnissen für Enttäuschung sorgt.
Ein Buch, das sich zu lesen lohnt.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Bestseller zeigt, wie man mit Hilfe der von den erfogreichsten Börsenspekulanten entwickelten besten Aktienstrategien ein großes Vermögen erwerben kann. Der Autor erläutert ferner, was man beim Kauf von festverzinslichen Wertpapieren beachten sollte, wo man Renten- und offene Immobilienfonds ohne Ausgabeaufschlag erhält und wie das Verhältnis von Rendite und Risiko verbessert werden kann, indem man eine Empfehlung des Nobelpreisträgers Harry Markowitz befolgt.
Diese und weiter interessante Kapitalanlagetipps werden durch einige humorvolle Anekdoten aufgelockert.
Da ich das Buch als Börseneinsteiger las, schätze ich besonders die leicht verständliche Sprache des Autors. Kurz gesagt: Ein empfehlenswerter,humorvoller und spannend geschriebener Ratgeber, den ich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Nachdem ich das Buch über die besten Aktienstrategien mit großem Gewinn gelesen habe, bin ich auf das nächste, bereits angekündigte Buch des Autors über die besten Steuerstrategien sehr gespannt.
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Produkt-Bild: Fahrtenbuch: Fahrten- und Kostenerfassung. Bußgeldkatalog, Kostenrechner, Kfz-Angaben

Fahrtenbuch: Fahrten- und Kostenerfassung. Bußgeldkatalog, Kostenrechner, Kfz-Angaben

Broschiert von Haufe
Preis bei Amazon: EUR 4,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3448089567, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 13. Auflage.
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Eine Kundenrezension:

übersichtlich einfach gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es ist ein übersichtliches notwendiges übel die Kilometer einzutragen und dabei ist das Fahrtenbuch der schnellste und einfachste Weg dafür !!
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