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Produkt-Bild: Spicy - Scharf abnehmen. 145 heiße Rezepte, die Ihre Fettverbrennung auf Touren bringen

Spicy - Scharf abnehmen. 145 heiße Rezepte, die Ihre Fettverbrennung auf Touren bringen von Chris Schreiber, Jerry Goldberg

Broschiert von Blv Buchverlag
Preis bei Amazon: EUR 3,99, Angebote ab EUR 1,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3835400053, Erscheinungsdatum: 2006, Auflage: 1
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4 Kundenrezensionen:

Super Spicy!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Absoluter Hammer!Bin hin und weg.Man nimmt nicht noch ab sondern ist nach dem Essen einfach nur gut drauf und happy :-)
Hatte zuerst ein bisschen Skepsis ob das alles nicht zu scharf ist und man das auch gut vertragen würde, bin aber nach dem 1.Versuch wirklich positiv überrascht worden.Die Rezepte schmecken wirklich super.
Zudem ist man nach den Mahlzeiten richtig satt, fühlt sich aber nicht voll.
Kann dieses Buch nur empfehlen!
SPICY - scharf abnehmen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bin begeistert!!! Das ist der Hammer. Meine Freundin und ich haben in 10 Tagen 4 Kilo abgenommen (nicht beide zusammen - jeder!). Toll die Powersuppen, die wir uns abends gemacht haben. Eine heiße Sache. Zuerst dachte ich zu scharf. Aber der Geschmack ist sensationell, dann merkt man die Schärfe einfach nicht mehr. Wir haben am Wochenende für Gäste gekocht, mit Brasse und karibischer Salsa und gelben Kartoffeln - war spitzenmäßig. Und abends arabische Linsensuppe - Winter ade. Chili ist ja ein Teufelszeug, aber klasse. Ich habe gelesen, dass Chili sogar gegen Krebs vorbeugt. Ich habe im Leben nicht soviel gewürzt, weil ich
nie wusste wie man es macht. Aber jetzt würze ich nur noch - bringt die totale Power. Chris, du bist scharf!
Lecker , Scharf und Gut für die Linie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was will man mehr ?

Eine gute Nachricht für alle die gern scharf essen. Scharf macht schlank.
Leckere Gerichte unterschiedlichster Art :
Suppen , aber auch Fisch + Fleischgerichte - einfach querbeet.
Und dazu kommt noch ein wunderbarer Nebeneffekt :
Durch Chili, Ingwer , Pfeffer und Co. wird die ( Fett -)Verbrennung
angekurbelt und auch das Immunsystem gestärkt.

Das Buch macht richtig Spaß ! Und Gute Laune !
cooler Hamburger für heiße Sache
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für einen coolen Hamburger eine heiße Sache!
Die Rezepte sind sehr ausgewogen, sehr abwechslungsreich, gar nicht so scharf, sehr farbenfroh - gelbe und blaue Kartoffeln und heisse Bohnen, die super schmecken.
Die Powersuppen haben es in sich. Ich hatte danach tatsächlich kein Hunger mehr und fühlte mich super.
Chris Schreiber hat viel von der Südsee übernommen. Das gefällt mir sehr gut. Ich hab meiner Freundin schon gesagt, sie soll sich das Buch mal vornehmen. "Scharf abnehmen" - mein Freund hat erst einmal etwas ganz anderes darunter verstanden. Bis er dann gemerkt hat, dass damit die Gewürze gemeint sind. Jetzt ist er ganz scharf drauf, seine Kilos loszuwerden. Ich hab ihm das Buch zum Geburtstag geschenkt.
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Produkt-Bild: Ra ta ta tam. Die seltsame Geschichte einer kleinen Lok

Ra ta ta tam. Die seltsame Geschichte einer kleinen Lok von Peter Nickl, Binette Schroeder

Gebundene Ausgabe von Nord-Süd-Verlag
Preis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 4,34

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3314012411, Erscheinungsdatum: 2004, Auflage: Neuauflage
Zoom ± Produkt-Bild: Ra ta ta tam. Die seltsame Geschichte einer kleinen Lok

2 Kundenrezensionen:

Verzaubernd
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie alle Bücher von und mit Binette Schroeder ist auch dieses einfach zauberhaft und neben "Archibald und sein kleines Rot" vielleicht sogar das Beste. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen, jedes Kind wird es lieben und ein Leben lang die Bilder im Herzen behalten.
Einfach verzaubernt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich, kommt mein Lieblingsbuch wieder auf den Markt,
das ich als Kind so geliebt habe!
Ratatatam erzählt von einer kleinen weißen Lok und ihrem
Erfinder Mattäus Winzig!
Ich habe das Buch als Kind so geliebt, wegen der schönen Geschichte und den schönen Bildern,nach jahrerlangen Suche
in Antiquariaten, Buchhandlungen und beim Verlag selbst, kommt
endlich dieses tolle Buch wieder auf den Markt!
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Produkt-Bild: Die Kunst des Krieges

Die Kunst des Krieges von Sun Tsu

Gebundene Ausgabe von Nikol Verlags-GmbH
Preis bei Amazon: EUR 4,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3937872876, Erscheinungsdatum: Januar 2008
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Wer in seiner Jugend beim Räuber- und Gendarmspiel oder den Schlachten mit den selbstgegossenen Zinnsoldaten immer den kürzeren zog, der hatte entweder gemeine Geschwister oder die Kriegsstrategien von Sun Zsu noch nicht gelesen.
Bisher konnten nur unsere Körper von alten, traditionellen asiatischen Kampfkünsten profitieren, und unser seelisches Gleichgewicht durch die Lehren des Zen stabilisiert werden. Doch seit in den letzten Jahren Sun Zsus 13 Kapitel über die Kriegskunst bei uns immer bekannter und beliebter werden, können wir auch unsere geistigen Fähigkeiten an einem asiatischen, über 2000 Jahre alten Meisterwerk schärfen.
In Asien ist man sich der Bedeutung von Sun Tsus Traktat schon viel länger bewußt. So soll der vielleicht berühmteste japanische Samurai und Schöpfer der Zwei-Schwert-Technik, Miyamoto Musashi, sich die Basis für seine Kampfkunst durch das Studium Sun Tsus Schriften erworben haben. Sun Tsus Strategien erinnern durch ihre klare, einfache Struktur und ihre innere Logik an die vollendete Zen-Poesie Han Shans, den steinernen Garten von Ryoanji oder die Gemälde Zhang Zaos, der in tranceähnlichem Zustand und mit zwei Pinseln gleichzeitig taoistische Meisterwerke schuf.
Der Hauptgrund für die wachsende Beliebtheit von Sun Zsus Traktat ist aber seine universelle Anwendbarkeit. Ob bei beruflichen Verhandlungen oder familiären Problemen, handelt man nach der Kunst des Krieges, kann man komplexe Situationen schnell und sicher einschätzen und Auseinandersetzungen aller Art als Sieger beenden.
Wer das Buch als einen strategischen Lebensplaner für sich entdeckt hat, kann es ohne Bedenken jedem weiterempfehlen -- nur nicht seinem ärgsten Feind! --Andreas Kerschner
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5 Kundenrezensionen:

Sunzi Die Kunst des Krieges
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin durch den Film Wall Street mit Michael Douglas zu dem Buch gekommen und habe es verschlungen. Für jeden der sich mit Kriegsführung beschäftigt ein absolutes MUSS.
Super
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist auch für Laien ein absoluter Volltreffer. Die Strategien die der geniale Autor vorschlägt, kann man auch heute noch in leicht veränderter Form im Job oder anderswo anwenden. Die einzelnen Kapitel sind durch die vielen verwendeten Metaphern selbsterklärend.
Wertvoll - wenn man geistig rege und flexibel ist
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sunzi sieht Krieg nicht als etwas Glorifizierbares und sieht einen ruhmsüchtigen Menschen als einen schlechten Menschenführer sondern als ein selten notwendiges Übel. So verbringt er auch viel Zeit damit darzulegen, wie und wann eine Auseinandersetzung zu vermeiden ist, denn Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen.

Zusammen mit Il Principe und dem Go Rin No Sho ist Die Kunst des Krieges auch eines der grundlegendsten Werke zur Unternehmens- und Menschenführung , sofern man die in diesen Werken dargelegten Ideen an die jeweiligen Umstände anpasst was gerade Sunzi als die wichtigste Fähigkeit eines guten Generals beschreibt. Sicherlich eines der zeitlosen Werke des menschlichen Denkens sowohl um Geschichte und Politik zu verstehen als auch ein Handbuch um unter gegebenen Umständen darauf zurück zu greifen. Wenn man bereit ist, die zur Anwendung notwednige Denkarbeit zu leisten.
...und es gelingt wirklich keine Chinesisch-Deutsche Übersetzung?
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
"The Art of War" ist sicher ein bedeutsames Buch, aus dem man selbst heute noch Lehren ziehen kann - und wenn nur im Umgang mit chinesischen Geschäftspartnern, die aus diesem Buch ihre Lehren ziehen. Harro von Sengers "Die Kunst der List" hat meiner Meinung nach im praktischen Leben mindestens genausoviel Bedeutung, und ich bin der Meinung, "The Art of War" wird überbewertet.

Ärgerlich ist allerdings, daß alle verfügbaren Ausgaben in Deutsch, die ich bisher gesehen habe, Zweitübersetzungen aus dem Englischen sind. Dies wirft doch ein bedenkliches Licht auf die deutsche Verlagslandschaft - ich denke nicht, daß es in Deutschland nicht auch kompetente Sinologen gäbe, die eine direkte Chinesisch-Deutsche Übersetzung von Sun Tzu Bing Fa anfertigen könnten. Ich muß gestehen, dies hat mich enttäuscht; ich denke, im Umweg über eine weitere Sprache gehen immer Nuancen verloren, so daß eine Direktübersetzung vorzuziehen ist. Gerade bei einem Buch wie der "Kunst des Krieges", das so bedeutend ist, daß es immerhin eine Fülle von Ausgaben selbst des Originaltextes gibt - von Sekundärliteratur wie "Sun Tzu für Katzenzüchter" einmal abgesehen. Hier sollten die großen deutschen Verlage nachsitzen - und amazon eine Information einfügen, aus welcher Sprache von wem eine Ausgabe übersetzt wurde.
Gut, aber überbewertet.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sun Tsu gibt in seinem Werk "Die Kunst des Krieges" Anweisungen über die Kriegskunst, nicht mehr und nicht weniger.
Auch wenn heutzutage gerne auf Sun Tsu verwiesen wird mit dem Kommentar, dass sein Werk unverzichtbar ist für beruflichen Erfolg, so bleibt der Inhalt doch trotzdem auf den Krieg begrenzt.

Wie genau man aus diesen Hinweisen in Bezug auf Spione, Heeresgröße und ähnliches einen Vorteil im Beruf erlangen soll bleibt mir weiterhin schleierhaft.

Wer sich für Taktiken des Krieges interessiert, für den ist die früheste Abhandlung über eben dieses Thema unverzichtbar, wer Hilfe im Job sucht, sucht vergebens.
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Produkt-Bild: Zwei Liebende. Roman

Zwei Liebende. Roman von Catherine Guillebaud, Anne Braun

Gebundene Ausgabe von Fischer (S.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,88

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3100244141, Erscheinungsdatum: 2005, Auflage: 2
Zoom ± Produkt-Bild: Zwei Liebende. Roman

Eine Kundenrezension:

Zündfunken der Liebe
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es ist Liebe - bzw. Lust und Begehren - auf den ersten Blick. Zuerst geschieht alles zu schnell, geradezu überstürzt. Der Lesende findet keine Handlung vor und mag sich fragen, was eine solche Sprunghaftigkeit soll. Schnell jedoch findet er den Grund dafür vor. Der Autorin geht es um Gefühle, und zwar um sehr tiefe. In unglaublicher Weise gelingt es ihr, sie in Worte zu fassen und sie buchstäblich spürbar zu machen, als wäre man selbst dabei. Sie entwirft meisterhafte Bilder der verschiedenen Gesichter der Liebe, beziehungsweise, was Liebende daraus machen. Sprachgewaltig und extrem sensibel, aber in einer verblüffend einfachen Sprache, ohne übertriebenes Pathos - gerade deshalb so ungeheuerlich wirkungsvoll - beschreibt sie alle Freunden und Sehnsüchte eines geteilten Liebesgeheimnisses sowie die damit verbundenen Zweifel, Ängste und Entbehrungen. Von ihren Zeilen kann man nicht genug bekommen, denn sie malt mit der Sprache und verleiht den beschriebenen Situationen durch ihre grosse Wortkraft eine ungeahnte Dichte und Gegenwart. Ihre Sätze wirken beinahe hypnotisierend. Das kann kaum jemand empfinden, der nicht Ähnliches erlebt hat oder davon zu träumen wagt. Sehr eindrücklich schildert die französische Autorin auch, wie in diesem Pas de deux der Liebe feine Haarrisse entstehen und sich die kleinen Ärgernisse des Alltags langsam beginnen, bemerkar zu machen. Das Buch sagt mehr, als es seine Worte vermögen und muss einen auch sehr nachdenklich stimmen über den Exklusivanspruch der Liebe in der Ehegemeinschaft unserer Gesellschaft. Ein Glück, dass einem solche Bücher in die Hände fallen!
Schade nur um die vereinzelten Stolpersteine vulgärer Wortwahlen. Darob ist leider ein Stern erlöscht.
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Produkt-Bild: Ihm in die Augen sehen - Meine verlorene Kindheit

Ihm in die Augen sehen - Meine verlorene Kindheit von Sabine Dardenne, Marie-Therese Cuny

Gebundene Ausgabe von Droemer/Knaur
Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 2,14

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426273675, Erscheinungsdatum: 2004, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


„Ich war zwölf, nahm mein Fahrrad und machte mich auf den Weg zur Schule. Ich heiße Sabine. Ich wohnte in einem belgischen Dorf, und auf dem Weg zur Schule bin ich verschwunden“. - So rührend lapidar beginnt der Bericht über ein Martyrium. Am 28. Mai 1996 wurde Sabine Dardenne entführt und gefangen gehalten von dem Mann, den sie in ihrem Buch nur als „Monster“ oder „Dreckskerl“ tituliert. Bis zu ihrer Befreiung befand Sabine sich achtzig Tage in den Fängen des belgischen Kinderschänders und Mädchenmörders Marc Dutroux. Acht Jahre später wirft sie einen erschütternden Blick zurück.
Der Schrecken begann in Gestalt zweier Männer in einem schäbigen Lieferwagen, die sie von ihrem Rad rissen und unter Drogen setzten. Während in ganz Belgien die Fahndung anrollt, beginnt Sabines Albtraum: Angekettet im dunklen Verlies, die modrige Matratze, Dutroux` verlogene Lösegeldstory, verzweifelte Briefe an die Eltern, die nie abgesandt werden, die gierigen Hände des Mannes mit den fettigen Haaren, die Nacktfotos. Schließlich die Vergewaltigungen (man ist dankbar für das Ausblenden der fürchterlichsten Details). 173 Seiten eines grauenhaften Protokolls zerren an den Nerven.
Dann die Befreiung. Auf Drängen Sabines nach einer „Gefährtin“, entführt Dutroux Laetitia Delhez. Doch nun ist die Polizei auf der Spur des Mannes, der wegen „guter Führung“ vorzeitig entlassen wurde. Nach der Rettung bleiben Schuldgefühle gegenüber Laetitia und Scham gegenüber den Eltern. Sabine lehnt Therapieangebote ab. Ihr simples, aber pragmatisches Rezept: Das Vergangene wird ausgeblendet. Der Selbstheilungsprozess beginnt.
Man mag es Verdrängung nennen, es funktioniert...bis zum letzten, schwersten Gang: Das Wiedersehen mit dem Peiniger und seinen Helfershelfern vor Gericht. Doch auch in dieser Extremsituation zeigt Sabine Standfestigkeit. Die ungewohnte Gerichtssituation irritiert mehr, als der Blick in Dutroux` Augen. Die Bitte um Verzeihung, geäußert von seiner Frau, verweigert Sabine. Zu groß ist der Hass. Eine Reaktion, die nach all den widerfahrenen Ungeheuerlichkeiten nur zu verständlich ist. Dutroux` Verbrechen ließen die gesamte belgische Nation bis in ihre Grundfesten erbeben. Sabine Dardennes mutige Erinnerungen fassen den Horror nachträglich in grausige Bilder. -Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Einfach spitze
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch spiegelt einfach unglaublich. Während des Lesens musste ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass das alles Wirklichkeit ist und nicht irgend ein Film. Den Mut, den die Schriftstellerin bewiesen hat in dieser schweren Zeit, kann man deutlich beim Lesen erkennen. Es ist absolut kein Buch was man ohne Widerwillen einfach so weglegen kann. Man möchte es am Liebsten gleich durchlesen.
Bewundernswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hab das Buch mittlerweile schon mehrmals gelesen.. Wer eine detailierte beschreibung des grauens will ist hier zum Glück falsch.. auch ohne eingehende details ist es eine erschütternde geschichte..Ihm in die augen sehn und den Teufel besiegen.. Ohne sich vor jede Kamera zu schmeißen wie manch andere..
bewegend...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Buch gehört zu denen, die tief bewegen und die man so schnell nicht vergisst. Ich bewundere dieses kleine Mädchen, das sich damals nicht hat unterkriegen lassen und diesem Monster die Stirn geboten hat.

Diejenigen, die reißerische Details über die Misshandlungen erwarten (oder gar erhoffen) sind aber zum Glück an der falschen Adresse.

Auf jeden Fall lesenswert!!!!
Zu wenig Details
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Den Roman "Ihm in die Augen sehen" fand ich sehr gut geschrieben. Er liest sich sehr autentisch. Leider haben mir etwas die Details gefehlt. Wenn ich mir ein solches Buch kaufe, möchte ich meine Augen vor der Wahrheit nicht verschließen. Sabine beschreibt eigentlich gar nicht, was ihr Entführer mit ihr macht. Aus 2-3 Stellen kann man lesen, dass es sich um Sex handelt, viel mehr aber nicht. Ich verstehe sehr wohl, das Sabine ihr Erlebtes nicht noch einmal beschreiben möchte, doch ich hätte es mir eben erhofft, um mich besser in Sabine hinein zu versetzen können.
Starker Tobak
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
An den Skandal um Dutroux erinnere ich mich noch sehr lebhaft. Im Gegensatz zu vielen anderen schrecklichen Geschichten ist diese Sache auch nicht in Vergessenheit geraten. Leider gibt es Leute, die das ganze Land Belgien mit Dutroux identifizieren. Vor ca. einem Jahr habe ich auf einer Party eine Belgierin kennengelernt, und ein taktloser Mensch sagte ihr nach zwei Minuten Bekanntschaft, bei Belgien denke er immer als erstes an den Fall Dutroux... Sie hat es zum Glück gelassen aufgenommen.

Die Autorin dieses Buches ist eines der beiden Dutroux-Opfer, das überlebt hat. Sie war zwölf, als sie 1996 auf dem Schulweg gekidnappt wurde angesprungen, vom Rad gezerrt und in einen Lieferwagen geworfen. Man fühlt sich hilflos, wenn bei Sabines Schilderung klarwird, daß sie absolut keine Chance hatte. Dutroux und ein Komplize haben ihr eine Woche lang aufgelauert und einfach auf einen günstigen Moment ohne Zeugen gewartet. Schneller als ich denken konnte, befand ich mich im Innern des Kastenwagens (...). Natürlich habe ich versucht, mich zu wehren, aber ich war viel zu klein. Ich war zwölf, sah aber aus wie zehn, ein Meter fünfundvierzig, dreiunddreißig Kilo (...). Das Ganze (...) hat sicher eine Minute gedauert. Die Tips, die Kinder für solche Fälle bekommen schreien, hauen, treten -, klingen da nur noch so ratlos und untauglich, wie sie sind.

Dutroux sperrt Sabine ein und erzählt ihr eine absurde Geschichte: Er sei ihr Beschützer und würde sie bewachen, und zwar vor irgendeinem fiesen Chef, der Lösegeld von ihren Eltern fordere die könnten nicht zahlen, und deshalb müsse sie bei ihm, Marc Dutroux, bleiben. Sabine glaubt ihrem Entführer, sie glaubt ihm sogar, daß er die Briefe, die sie ihren Eltern schreibt, wirklich ihren Eltern zukommen läßt. Daß sie einem Kriminellen in die Hände gefallen ist, wird ihr nicht klar sie ist eine verängstigte Zwölfjährige, die raffiniert manipuliert wird.

Sabine haust unter menschenunwürdigen Bedingungen, Dutroux erklärt sie zu seiner neuen Frau und beginnt, sie zu vergewaltigen großzügig verwendet er dafür Gleitmittel: Er hat mich 'davor' mit einem Gleitmittel eingeschmiert: 'Wir machen das jetzt so, dann ist Ruhe. (...) Hör auf zu heulen (...) beim ersten Mal tut es eben weh. Genauer werden die Schilderungen nicht, und ich war froh darüber mir hat sich schon bei diesen Andeutungen der Magen umgedreht. Daß hier Leute das Fehlen detailgetreuer Vergewaltigungsszenen beklagen, läßt mich erschauern. Es ist doch kein Wunder, wenn Sabine darüber nicht sprechen will oder kann, und die Beschreibung ihres Martyriums ist auch ohne pornographische Einzelheiten schrecklich genug: ein enges Verlies, ein Eimer als Toilette, eine sich auflösende Schaumstoffmatratze, widerlicher Dosenfraß, Ungeziefer, zeitweise nur ein Schlüpfer als Bekleidung... Wem das nicht gruselig genug ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Daß Sabine nicht wahnsinnig geworden ist in den achtzig Tagen Qual, ist ein Wunder. Sie zählt die Tage und schreibt Briefe, um sich irgendwie abzulenken.

Eines Tages ist noch ein Mädchen da Laetitia, 14 Jahre alt. Sabine fühlt sich offenbar bis heute schuldig, weil sie gejammert hat Ich brauche eine Freundin zum Reden und Dutroux bei Laetitias Ankunft sagt: Ich habe dir eine Freundin mitgebracht. Vor Gericht erklärt er auch noch frech, Sabine hätte ihm keine Ruhe gelassen! Das ist natürlich Unsinn, erstens war sie kurz vor dem Verrücktwerden, zweitens war ihr noch nicht klar, was für ein Mensch Dutroux wirklich ist, und drittens hätte er Laetitia sicher auch ohne Sabines Wunsch entführt. Laetitia meint, Sabine schon einmal gesehen zu haben, und sie weiß auch, wo: Auf Fotos, mit denen mittlerweile ganz Belgien tapeziert ist. Du wirst gesucht, versichert sie ihr. Sabine glaubt ihr nicht, denn Dutroux hat ihr weisgemacht, ihre Eltern hätten sie längst aufgegeben.

Kurz nach Laetitias Entführung ist das Elend der beiden Mädchen zu Ende, denn endlich kommt die Polizei Dutroux auf die Schliche. Der Täter ist nicht einmal besonders geschickt: Er fährt ein schrottreifes Auto mit ungeheuer lautem Auspuff, also eins, das auffallen muß. Als die Polizei Laetitia sucht, erinnern sich zum Glück mehrere Leute an diesen Wagen die Polizei ermittelt den Halter und erfährt, daß dieser einschlägig vorbestraft ist. Sie finden das Versteck und die beiden Mädchen gesucht hatten sie eigentlich nur Laetitia, Sabine lebend zu finden, hatten sie schon aufgegeben.

Erst jetzt begreift Sabine, daß Dutroux sie ausgetrickst hat, daß es gar keinen Chef und keine Lösegeldforderungen gab, daß sie die ganze Zeit gesucht wurde und Dutroux ein Sadist ist. Daß sie in Lebensgefahr war, daß Dutroux sie und Laetitia höchstwahrscheinlich umgebracht und sich danach wieder neue Opfer gesucht hätte, wird ihr endgültig klar, als sie die Fernsehbilder sieht, auf denen Bagger Dutrouxs Garten umgraben. Anscheinend war es seine Strategie, immer zwei Mädchen gemeinsam zu entführen auch das zeigt, daß es allein Dutrouxs Idee war, Laetitia zu entführen und Sabine nichts damit zu tun hatte.

Die Freude ist riesengroß, als Sabine wieder da ist sie selbst hat nur ein Ziel: Ihr normales Leben wieder aufnehmen und vergessen, was ihr passiert ist. Mit 17 hat sie ihren ersten Freund, obwohl sie ihre schrecklichen Erlebnisse noch lange nicht überwunden hat. Dutroux hat sie also nicht kleingekriegt bewundernswert!

Wie ich Sabine Dardennes Aufzeichnungen entnehme, ist ihr zumindest eins erspart geblieben nämlich, daß ihr als Opfer eine Mitschuld am Geschehenen zugeschoben wurde, daß Leute behaupteten, sie habe irgend etwas an sich gehabt, das den Täter auf sie hatte aufmerksam werden lassen. Das ist also NICHT passiert, Gott sei Dank, zumindest schreibt Sabine nichts davon ich habe beim Lesen die ganze Zeit befürchtet, auf so etwas zu stoßen, diese Ansicht ist nämlich leider ziemlich verbreitet (wer's nicht glaubt, der lese meine Rezension zu Kraftzentrale Unterbewußtsein von Erhard F. Freitag und den ersten Kommentar dazu).

Einige Reaktionen sind auch so schlimm genug z. B. sagt ein Geschworener zu Laetitia: Sie hatten also Ihre Tage und behaupten trotzdem, er habe Sie vergewaltigt! Aha Menstruation ist also ein Schutz vor Vergewaltigung???

Sabine schildert ausführlich Dutrouxs Verhalten nach seiner Verhaftung der Mann erzählt jeden Tag eine neue Geschichte, präsentiert immer neue Versionen und führt alle an der Nase herum. Immer gleich bleibt nur seine Ausrede, er sei es gar nicht gewesen, habe das Opfer XY nur betäubt, den Mord begangen habe sein Komplize Sowieso usw. Am Ende glauben viele seinen Behauptungen, er sei nur ein Teil eines Netzwerks von Kinderschändern, das bis in die höchsten Kreise der Politik hineinreiche. Alles Lüge, wie sich zeigt: Dutroux hat nur eine Handvoll Komplizen, darunter seine Frau. Anscheinend hat er sich buchstäblich im Rampenlicht gesonnt und sich einen Spaß daraus gemacht, alle zum Narren zu halten. Dutroux und seine Frau Michele Martin haben übrigens eigene Kinder die sind zu bedauern, alle haben ihre Namen geändert, weil sie Schikanen ausgesetzt waren. Dabei können sie ja nun wirklich nichts für ihre Eltern und verdienen Mitleid, weil sie mit dem Wissen leben müssen, Kinder von Schwerverbrechern zu sein.

Es dauert 8 Jahre, bis Dutroux endlich der Prozeß gemacht wird, Sabine ist mittlerweile erwachsen und schafft es, ins Gericht zu gehen und ihrem Peiniger in die Augen zu sehen. Sie begegnet auch einer Frau, deren Tochter vermißt wurde die Mutter glaubte, sie sei Dutroux in die Hände gefallen. Wie sich erst 2004 herausstellt, war es in diesem Fall nicht Dutroux, sondern Fourniret, ein anderer Perverser. Der hat seine Opfer freundlicherweise gleich umgebracht und sie nicht noch monatelang traktiert.

Was an dieser Geschichte so wütend macht, ist, wie Sabine sagt, der Wiederholungsfall - die Tatsache, daß Dutroux kein unbeschriebenes Blatt war. Er war mehrfach vorbestraft und wurde trotzdem vorzeitig wegen guter Führung aus der Haft entlassen. In seinem Fall hatte sich nicht einmal ein Gutachter geirrt und eine falsche günstige Sozialprognose abgegeben nein, der Gefängnispsychologe hatte ausdrücklich GEGEN Dutrouxs Freilassung votiert. Warum kommen solche Leute wieder frei? Es zeugt wirklich von einer erschreckenden Weltfremdheit, wenn man sie für therapierbar hält. Und selbst wenn sie therapierbar wären und keine Gefahr mehr darstellten: Ihre Schuld ist so groß, daß sie verdienen, den Rest ihres Lebens hinter Gittern zu verbringen. Ich gehöre keineswegs zu den Stammtisch-Politikern, die nun nach dem Henker rufen und eine Wiedereinführung der Todesstrafe fordern, aber: Wer für die Resozialisierung solcher Leute ist, der muß sich fragen lassen, ob er so jemanden gern als Arbeitskollegen oder Nachbarn hätte...

Hoffnungslos naiv und unrealistisch wirkt die geäußerte Hoffnung, Fälle wie der von Dutroux würden sich nicht wiederholen. Leute wie Dutroux, Fourniret, Fritzl und Konsorten wird es immer geben, solange gefährliche Psychopathen mit Bewährungsstrafen davonkommen da hilft kein Weißer Marsch, sondern nur längere Haftstrafen, Sicherheitsverwahrung und, wenn man tatsächlich jemanden wieder freiläßt, lebenslange Überwachung. Dutroux hat sich im Knast gut geführt, aber nicht aus Reue oder Einsicht, sondern nur, um bald wieder rauszukommen und seinen Neigungen weiter nachgehen zu können, und zwar mit dem Ziel, diesmal nicht erwischt zu werden. Und daß er 1998 aus der Haft fliehen konnte, zeigt ja auch, daß er nicht allzu streng bewacht wurde. Da fragt man sich: Was muß denn noch passieren?
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Produkt-Bild: Mitreden - Aufmerksamkeit erzielen. So verschaffen Sie sich Gehör!

Mitreden - Aufmerksamkeit erzielen. So verschaffen Sie sich Gehör! von Cornelia Fischer

Taschenbuch von Urania, Freiburg
Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 1,89

ISBN: 3332015664, Erscheinungsdatum: 2004, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Mitreden - Aufmerksamkeit erzielen. So verschaffen Sie sich Gehör!
Produkt-Bild: Auschwitz. Geschichte eines Verbrechens

Auschwitz. Geschichte eines Verbrechens von Laurence Rees

Gebundene Ausgabe von Ullstein Hc
Preis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 7,07

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 355007851X, Erscheinungsdatum: 2005, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Wie das Ende des Krieges jährt sich 2005 auch die Befreiung der NS-Vernichtungsfabrik von Auschwitz zum sechzigsten Mal. Nicht weniger als 1,3 Millionen Menschen fanden hier den Tod. Für die BBC hat Laurence Rees über die Geschichte des Lagers eine sehenswerte mehrteilige Fernsehdokumentation produziert, die auch vom deutschen Fernsehen übernommen wurde. Wie bereits bei früheren TV-Arbeiten legt Rees zeitgleich ein Buch zum Thema vor.
In dem mit großer Akribie über einen Zeitraum von 15 Jahren recherchierten Band versucht der Autor die Geschichte des in der Menschheitsgeschichte beispiellosen Verbrechens, dem Versuch der totalen Vernichtung des europäischen Judentums, für das "Auschwitz" gleichsam als Synonym steht, von seinen Anfängen bis zur "Befreiung und Vergeltung" nachzuzeichnen. Und weil das Unvorstellbare ohne sie ganz und gar nicht möglich gewesen wäre, lässt der Autor neben Opfern auch Täter zu Wort kommen, die, wie er versichert, entgegen des verständlichen Vorurteils mehrheitlich nicht verrückt gewesen seien, auch wenn sie von der Richtigkeit ihres Tuns überzeugt waren. Und das waren sie tatsächlich! Und man kann es kaum glauben: Manche dieser widerwärtigen Bestien waren es zum Zeitpunkt des Interviews immer noch!
Uns vor Augen zu führen, dass das, was man für noch unmöglicher halten muss als die bloße Faktizität der kaum mehr zu überbietenden Barbarei selbst, ist das Ziel der beklemmenden TV-Dokumentation und des nicht minder bedrückenden Buches. "Es steht viel Verstörendes in diesem Buch", bekennt Rees denn auch gleich zu Beginn seiner Einführung. Dem kann man nur beipflichten. Wahrlich keine angenehme Lektüre. Aber eine von der Sorte, die wohl nötig ist. -- Hasso Greb
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4 Kundenrezensionen:

"Auschwitz" ein erschütternder Selbsttest
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Noch nie ist mir ein Buch zu diesem Thema unter die Finger gekommen, das

1. so ausgezeichnet recherchiert ist und
2. so deutlich macht, wie die Täter gestrickt sind.

Man kann jedem Leser empfehlen, sich beim Lesen genau zu beobachten. Das ist nicht nur Information, dieses Buch ist auch ein Selbsttest. Auf die eigenen Gedanken achtend, wurde zumindest mir klar, welche Fallstricke in Ideologie und Selbstrettung liegen. Die meisten Menschen die ich kenne, behaupten nur, fassungslos vor dem Geschehen zu stehen. Nach dem Lesen dieses Buches ist aber der aufmerksame Leser keineswegs mehr so fassungslos. Dabei sind es die Kleinigkeiten, die von Bedeutung sind. Nicht die Stärksten, sondern die Schwächsten leben im Grunde am längsten, wenn politische oder religiöse Ideologie in Wahn umschlägt und sich territorialpolitisch und sozial bemerkbar macht. Wer Charakter hat, kommt um. Wer an mangelndem Selbstbewusstsein leidet, hat die besten Überlebenschancen. So schrecklich und so einfach ist das und erklärt am besten, wie Drittes Reich, Stalinismus, Faschismus und religiöser Fanatismus überhaupt entstehen und sich halten können! Der charakterlich starke Mensch ist sich selbst und seiner Moral etwas schuldig, während derjenige, der an sich selbst leidet, in psychologische und politische Untiefen hineintreiben kann, die das Schlimmste aus ihm und allen, die ihn umgeben, herausholt.
"Auschwitz" ist also ein psychologischer Selbsttest. Wer wirklich ehrlich mit sich ist, kann an diesem Buch ansatzweise erkennen, ob er selbst zu solcher Täterschaft fähig wäre oder nicht. Außerdem zeigt das Buch hervorragend, wie der kulminierende Radikalismus der Nazis aus ihrer eigenen Dummheit resultiert. Das Massenmorden als Folge logistischer Verwirrung, schlechter Organisationsgabe und fatalen Fehleinschätzungen soziologischer Zusammenhänge, ist schon an sich faszinierend. Gott sei Dank, kann man sagen, waren die Nazis nicht nur verwirrt, sondern außerdem auch noch dumm. Wer vermag zu sagen, was sonst aus der Welt geworden wäre?

Dieses Buch gehört in den Kanon aller Schüler der 10. Klasse. Wenn so etwas nicht zur Grundbildung überall auf der Welt gehört, ist die Welt dazu verdammt, dergleichen zu wiederholen. Warum? Weil es für die Täterschaft nichts weiter braucht als Charakterschwäche! Und das ist leider heute ein noch weiter verbreiteteres Phänomen als vor einhundert Jahren.
Auschwitz = Synonym für den Holocaust !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es handelt sich hier um das Begleitbuch zu einer sechsteiligen BBC-Dokumentation des britischen Filmautors Laurence Rees, der in einem Zeitraum von 15 Jahren Zeitzeugen aus ganz Europa befragt hat.

Auschwitz war nicht nur ein Vernichtungslager , sondern zeigte auch auf perfide Weise die Verquickung von systematischer Vernichtung und gleichzeitig industrieller Ausbeutung!
Die BBC geht Ihrer Dokumentation wirklich in die Tiefe" und befragt Zeitzeugen beider Seiten" ( Täter und Opfer )!
Nicht selten läuft dem Leser ein kalter Schauer über den Rücken angesichts solcher unvorstellbarer, systematisch geplanter Grausamkeiten speziell und in erster Linie an dem Volk Gottes.

Auf jeden Fall eine mehr als lohnende Literatur , die Pflichtlektüre ( zusammen mit der 6 teiligen BBC Fernsehserie ) in jedem Klassenzimmer ab Klasse 8 / 9 sein sollte!
KZ Auschwitz: Fakten, Hintergründe, Schicksale
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch bringt viel Fachwissen mit sich und ist bisher das Beste, was ich über dieses Thema gelesen habe. Der Autor verknüpft sehr gut fachliches Wissen mit Einzelschicksalen. Auch schrieb er es in einer guten flüssigen Sprache, so dass es nicht zu trocken wirkte, wie es doch oft bei solchen Büchern vorkommt. Meine Erwartungen an dieses Buch wurden noch übertroffen, er schreibt so offen und ehrlich und bringt die grausamen und traurigen Aspekte zum Vorschein. Er schreibt eben nicht nur aus der Sicht der Opfer, sondern setzt sich auch mit denen der Täter auseinander, welche ebenso interessant und wissenswert, so unfassbar bzw. unverständlich sie auch sein mögen. Ein grandioses Buch, was jeder gelesen haben sollte, damit solche Dinge die in unserer Vergangenheit passierten, nicht noch einmal geschehen.
Erschütternd, aber hervorragend geschrieben!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese äußerst faktenreiche und oft erschütternde Dokumentation bringt einem das Grauen von Auschwitz auch nach über 60 Jahren noch sehr nahe. Wer sich mit Auschwitz, seiner Entstehung, seiner Funktion und der Existenz der anderen, oft in Vergessenheit geratenen Todes- und Konzentrationslager beschäftigen will, kommt an diesem Buch nur schwer vorbei. Rees lässt in seiner Dokumentation Täter, Opfer und auch Mitläufer zu Wort kommen und verleiht ihr damit die nötige Objektivität.

Fazit: Absolut empfehlenswert, wer sich mit dieser Thematik näher beschäftigen will!
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Die Eismalerin von Kristin M. Baldursdottir, Coletta Bürling

Gebundene Ausgabe von Krüger, Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 2,47

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3810502561, Erscheinungsdatum: 2006, Auflage: 3
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5 Kundenrezensionen:

Ein wunderschönes Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil mich das Bild auf dem Umschlag und die kurze Beschreibung einfach ansprachen. Der Buchhändler konnte mir nichts zu diesem Buch sagen, ich habe es aus einer Intuition trotzdem mitgenommen und wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, nach kurzer Zeit war ich erstaunt, wie weit ich stets schon wieder gelesen hatte, ohne tatsächlich spannend zu sein, verging die Zeit und ich wollte immer nur weiter lesen.
Kurz musste ich mich an den Stil gewöhnen, auch hatten mich die erste 2 Seiten nicht gleich gefesselt, aber das war schnell überwunden.
Worum es in dem Buch geht, wurde hier zur Genüge geschrieben, mich faszinierte die Art, die Figuren, das Leben, ihre Gedanken, das Land zu beschreiben.
Allerdings muss ich mich einer Kundenrezension anschließen, auch ich dachte manchmal, ob man das nicht vielleicht an manchen Stellen etwas besser oder schöner übersetzen könnte. Gern hätte ich das Original gelesen, doch das ist mir leider überhaupt nicht möglich, ist aber sicher noch mal besser.

Dieses Buch ist mein Tipp, wer ein bisschen etwas für den Norden übrig hat, wer es mag Bücher zu lesen, die ohne langweilig zu werden so wunderbar dahinfließen, der könnte großen Gefallen finden.
Ich werde mehr lesen von dieser Autorin!
Genauso eindrucksvoll, wie ihre letzten Bücher
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kristín Mary Baldursdottir hat es auch wieder mit diesem Buch geschafft, den Leser zu fesseln. Ihre Hauptfigur Karitas, wie auch die anderen Frauenrollen werden so scharf charakteresiert, dass man sie sich lebhaft vorstellen kann. Das Leben der Karitas ist sehr eindrucksvoll beschrieben. Man bekommt eine sehr gute Vorstellung von den damaligen Bedingungen, unter der die Frauen auf Island zu Beginn des 20. Jhd. (1915-1939) zu leben hatten. Eine akademische Bildung war eher die Ausnahme für Frauen. So ist es sehr spannend zu verfolgen, wie es Karitas schafft ihrer Berufung nachzugehen. Sehr lesenswert!
Die Liebe, die Kunst und das Land - ein gezeichnetes Zeitbild
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Kristin Baldursdottir hat ihre Großmütter befragt und somit ein fundiertes Gerüst für ihr Buch - die Beschreibung der isländischen Landschaft, das geheimnisvolle und raue der Insel und die Menschen, die vom Klima dieser Welt geprägt sind - geschaffen.
Es ist ein Frauenroman, aber die gesamte Handlung ergeht sich nicht im leicht verklärenden oder realitätsabgeschwächten Stil, den vermeintliche Frauenliteratur oft ausmacht. Baldursdottir wählt Form und Stil, die glaubwürdig, authentisch und keinesfalls verkitscht daherkommen. Aber erst am Ende entwickelt der Roman seine volle Stärke.
Lange Zeit findet man keinen direkten Zugang zu den Protagonisten. Vergleichbar mit einer Kinovorstellung rauschten die Bilder vorbei. Alles war irgendwie schön beschrieben, aber trotzdem wirkten die Personen zugeknöpft und relativ farblos, was vielleicht an ihrer nur skizzenhaften Beschreibung lag. Es fehlte an einer vollständigen Komposition mit Tiefgang. Außerdem klangen viele Dialoge äußerst gestelzt:
"Ob der Wind... aufdreht?", sagte der Hausherr...
"Er dreht", sagte Sigmar.
"Willst du heute noch nach Hause?", fragte der Hausherr...
"Das hatte ich eigentlich vor", sagte Sigmar.
"Geht es dir jetzt... besser... ?", fragte die Hausfrau...
Auch die Rede in der 3. Person Mehrzahl ("Es... wurde so kalt... und so... zogen sie mit ihren Betten... um. Anschließend wurde es wieder wärmer, und sie zogen wieder zurück.") trug nicht dazu bei, den Personen gefühlsmäßig näher zu kommen.
Ich habe das Buch nicht im Original gelesen. Vielleicht haben wir es auch nur mit einer schlechten Übersetzung zu tun.
Äußerst gelungen sind die Einschübe zwischen den einzelnen Kapiteln, die in poetischer aber trotzdem prägnanter, klarer Sprache geschrieben sind.
Sie spiegeln die künstlerische Entwicklung Karitas wider: beginnend mit Bleistiftradierungen ohne Namen, über Aquarelle, Öl und Collagen.

Fazit:
Ein schöner Frauenroman über ein wunderschönes Land und dessen Bewohner zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit kleinen Abstrichen beim Tiefgang sowie beim Sprachstil, der sich im letzten Drittel jedoch besser entfaltet.
Es wird erzählt von einer Zeit, in der die Gemeinschaft von Menschen in den Dörfern noch zählte und tragen konnte in Krisen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kristín Marja Baldursdóttir, eine der bekanntesten Journalistinnen und Schriftstellerinnen Island, führt uns in ihrem vierten Roman zurück in das Island Anfang des 20. Jahrhunderts. Steinunn Olafsdóttir lebt, jung verwitwet, mit ihren sechs Kindern im Süden dieser für uns Westeuropäer nach wie vor fremden Insel. Sie ist eine selbstbewusste und intelligente Frau, die schon ein zartes Bewusstsein entwickelt hat für die Rechte und die Emanzipation der Frauen, von den entsprechenden Bewegungen in ihrem Land und auf dem europäischen Kontinent weiß und sich immer wieder darüber zu informieren sucht. So ist ihr auch vollkommen klar, daß ihre Kinder, besonders aber ihre Töchter nur dann eine wirkliche Chance für ein eigenständiges, selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben haben werden, wenn sie die entsprechende Bildung besitzen.
Deshalb ruht Steinunn Olafsdóttir nicht, bis sie das nötige Geld zusammen hat, in die kleine Stadt Akureyi im Norden Islands zu ziehen, damit ihre Kinder dort die Schule besuchen können und in der dortigen Fischindustrie Arbeit finden.

Obwohl Steinunn nicht die Hauptfigur dieses Buches ist, beeindruckt ihre Charakterisierung. Es ist immer wieder überraschend und wohltuend zu lesen, wie doch überall damals, auch unter schlechten Bedingungen, Menschen versucht haben, in ein besseres, selbstbestimmtes Leben aufzubrechen und sich nicht von zahlreichen widrigen Bedingungen abhalten ließen.

Wie die Autorin die Arbeit der Menschen in den Fischfabriken schildert, zeichnet ein eindrucksvolles sozialgeschichtliches Bild des Island um 1910.
Steinunn arbeitet hart und es gelingt ihr tatsächlich im Laufe der Jahre allen ihren Kindern zu einer ordentlichen Ausbildung und zu einem selbständigen Leben zu verhelfen.

Das Talent ihrer Tochter Karitas, Hauptfigur dieses wunderbaren Romans, erkennt sie bald und versucht es zu fördern. Karitas zeichnet gern und beobachtet eines Tages draußen im Feld eine fremde Frau an einer Staffelei. Sie ist beeindruckt, doch am nächsten Tag ist die Frau verschwunden.
Diese geheimnisvolle "Eis-Malerin" wird es sein, die Karitas später ein fünfjähriges Studium an der Kunsthochschule in Kopenhagen finanzieren wird, weil sie, als sie die ersten Bilder von Karitas sieht, ihr außergewöhnliches Talent erkennt und fördern will.

Stark sind die Bindungen und die Traditionen, großen Druck muß Karitas aushalten von ihren Schwestern, die sie beschwören, daheim zu bleiben, sich um die Mutter zu kümmern und einem "ordentlichen" Broterwerb nachzugehen. Doch Karitas geht. Über diese fünfjährige Studienzeit in Kopenhagen erfahren wir später nur, daß die Zeit hart war, weil sie für ihre Kost und Logis abends schwer und lange arbeiten musste.

In der Zwischenzeit geht das Leben auf der Insel weiter und es ist hart, auch weil der Erste Weltkrieg zu vielen Versorgungsengpässen führt. Als Karitas 1923 aus Kopenhagen zurückkehrt nach Island, träumt sie davon, ein eigenes Atelier zu eröffnen. Sie hat einen eigenen Stil entwickelt, der im Buch nur ansatzweise beschrieben ist, der aber schon vielen Leuten positiv aufgefallen ist. Von einer ersten Ausstellung ist die Rede, die ihre Gönnerin Eugenia, die sie einst im Feld malen sah, organisieren will. Doch zunächst muß Karitas Geld verdienen. Und sie macht es wie ihre Mutter und wie all die anderen Frauen damals: sie arbeitet in der Fischfabrik. Dort, hoch oben im Norden der Insel, trifft sie auf einen Mann, der ihr Leben verändern wird. Sie schläft schlussendlich mit Sigmar, dem großen, gutaussehenden Fischer, der zunächst von einem eigenen Boot und dann irgendwann von einer eigenen großen Fangflotte träumt.

Karitas wird schwanger, Sigmar fährt wieder zur See und aus ist es mit den Träumen von der Künstlerexistenz in Reykjavik. Karitas kommt bei Verwandten unter, die ihr zusammen mit den anderen Menschen im Dorf so gut es geht unter die Arme greifen. Die Schilderung dieser gegenseitigen Hilfe, bei der auch die Männer ihren Platz haben, gehört für mich zu den stärksten Seiten dieses Buches. Obwohl die Menschen hart arbeiten müssen, haben sie einen Sinn für das Wesentliche im Leben, und auch das Lachen und Feiern hat seinen angestammten Platz.

Karitas ist mit ihrer Art und ihren Bildern natürlich eine Exotin im Dorf, doch niemand lacht über sie. Im Gegenteil: sie genießt manche Privilegien und Unterstützung und malt weiter, nachts, wenn das Kind schläft. Mit die jeweiligen Kapitel einleitenden Bildbeschreibungen vermittelt die Autorin dem Leser einen plastischen Eindruck von Karitas Kunst.

Irgendwann kommt Sigmar, mittlerweile Eigentümer eines großen Fangschiffes, nicht mehr zurück und Karitas richtet sich in ihrem neuen Leben ein, so gut es geht und zieht ihren Jungen groß. Doch nach vielen, langen Jahren, 1939, steht Sigmar plötzlich als gemachter Mann vor der Tür und will sie mitnehmen nach Italien, wo er all die Zeit lebte. Karitas muß eine Entscheidung treffen ...

Kristín Marja Baldursdóttir hat einen Roman geschrieben, für den sie ausführlich recherchiert hat. Ein Roman über Island, ein Künstlerroman und ein Buch über den Kampf von Frauen um eine eigene Existenz. Ein Buch aber auch über eine Zeit, in der die Gemeinschaft von Menschen in den Dörfern noch zählte und sie tragen konnte auch durch schwerste Lebenskrisen.
Ich kann das Buch nur ausdrücklich empfehlen.
danke für diesen wunderbaren Roman
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Im Island Anfang des letzten Jahrhunderts zieht Steinunn mit ihren 6 Kindern in den Norden, um so ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Darauf legt sie besonderen Wert und unterscheidet sich mit diesem Wunsch bereits sehr von ihren Mitmenschen. Es ist die Geschichte von Karitas, der jüngsten Tochter, die schon früh ihre Liebe zur Malerei entdeckt, deren Leben in den folgenden Jahren jedoch ständig geprägt ist von den Entscheidungen anderer. Da ist z.B. ihre resolute Schwester Bjarghildur, die ihren Hof mit eisernem Regiment führt, oder auch Sigmar, in den sich Karitas verliebt. Wie wird Karitas mit ihrem Leben fertig, bestimmt die Liebe ihr Leben, wie kann sie ihre Begeisterung für die Malerei ausleben - das sind die Fragen in dieser Geschichte.

Baldursdottir fängt mit ihrer Geschichte 1915 an, und als ich die Jahreszahl las, hatte ich erst Bedenken, ob mir dieser Roman gefallen würde. Doch ganz schnell wurde ich aufgesogen von den Beschreibungen des überaus harten Lebens im Island der damaligen Zeit, den zarten Befreiungsversuchen der Frauen, endlich ihren Weg zu gehen, andererseits werden die Schwierigkeiten sehr eindringlich vermittelt, was die traditionelle Rolle der Frau angeht, ihre Ehen ohne Wissen über Verhütung, ihre Einsamkeit - und trotzdem ihre schiere Lebensfreude und außerordentliche Hilfsbereitschaft untereinander.

Ich liebe Baldursdottirs Schreibstil, ihre skuril-liebevoll gezeichneten Figuren, die überaus viel Menschlichkeit zeigen, die feine Ironie, mit der sie die verschiedenen Lebenssituationen beschreibt, und immer wieder beweist sie bewunderswertes Einfühlungsvermögen in die Handlungsweisen ihrer Protagonisten, deren Leben sie mit leichter Feder zeichnet. Ein sehr warmherziger Roman aus dem kühlen Norden - er hat mich echt begeistert!
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Produkt-Bild: Im Angesicht der Schuld

Im Angesicht der Schuld von Sabine Kornbichler

Gebundene Ausgabe von Knaur
Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 2,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426661772, Erscheinungsdatum: 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Im Angesicht der Schuld

5 Kundenrezensionen:

Superklasse!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich werd mich sehr kurz halten.
Das war mein ersten Buch von Sabine Kornbichler, aber bestimmt nicht mein letztes. Dieses Buch habe ich in kürzester Zeit verschlungen.
Diese Schriftstellerin hat die Gefühle in ihrem Buch beschrieben, so dass man sie beim Lesen richtig mitfühlen konnte. Wahnsinn. So was erlebt man selten.
Ich kann nur jedem raten, dieses Buch zu lesen.
Hier hat man Spannung, Gefühle und eine rundum gelungene Story zugleich.
Viel Spass beim Lesen.
ein typischer "Frauenkrimi" - einfühlsam und spannend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Buch war das erste welches ich von der Autorin las. Sind alle in dieser Richtung geschrieben, werde ich gerne noch mehr von ihr lesen.

Zuerst ein Einblick in eine absolute Traumehe. Ein Paar das sich innig liebt, ihre enge Zuneigung auch gegenseitig zeigt und als Krönung der Harmonie noch eine süße Tochter bekommt. Die Autorin gewährt einen tiefen Einblick in eine absolut intakte - vielleicht etwas unrealistisch wirkende - Ehe. Helen und Gregor scheinen einfach wie füreinander geschaffen.
Dieses wunderbare Leben zerbricht mit einem Schlag, als Gregor, ein erfolgreicher und loyaler Anwalt, vom Balkon seines Büros stürzt. Die Polizei nimmt Selbstmord an. Helen kann sich dieser Ansicht nicht anschließen und versucht Licht in das Dunkel zu bringen.

Was sehr positiv auffällt ist, dass die Autorin wirklich versucht, den emotionalen Zusammenbruch nach so einem Schicksalsschlag den Lesern zu vermitteln. Helen ist gebrochen und kämpft auch ihrer Tochter zuliebe um ihre Zukunft. Allerdings kann sie sich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass ihr Mann Selbstmord begangen haben soll. Verzweifelt sucht sie nach irgendwelchen Anhaltspunkten um näheres über die tragischen Umstände zu erfahren. Ihre Freunde unterstützen sie bestmöglich, aber Helen bekommt nach und nach das Gefühl, manchen Menschen nicht mehr vertrauen zu können und Stück für Stück gibt die Autorin mehr über die Hintergründe vom Tod ihres Mannes preis. Die Spannung steigt bis zum Schluss. Auch wenn man bald eine Ahnung hat, wer der Mörder ist, so ist die Lösung trotzdem gelungen.

Fazit: ein spannendes Buch mit viel Empathie für die Protagonistin. Nicht der Weltkrimi, aber kurzweilige, gefühlvolle und spannende Unterhaltung.
Teilweise etwas langatmig...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... aber trotzdem sehr spannend, das ist gar keine Frage!!! Man hat richtig mitgefiebert, wer denn nun endlich der Mörder ist - allerdings war der Weg dahin manchmal etwas zäh. Meiner Meinung nach auf keinen Fall etwas für Anspruchsvolle. Leichte Kost.
Öde, kitschig, vorhersehbar
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Aufgrund der sehr guten Rezensionen habe ich dieses Buch der mir bisher unbekannten Autorin gekauft - und wurde immens enttäuscht. Während eine Autorin wie Jodi Piccoult es schafft, den Leser mit den Protagonisten des Buches wirklich mitleiden zu lassen (bis die Tränen fließen), empfinde ich die Kornbichlerschen Helden als ganz schön nervig: Eine wehleidige Helen, die sich täglich "aus dem Bett schleppt", auf jeder Seite gefühlte 20x jammert "daß sie mit ihrem Mann steinalt werden wollte", seufzt, heult, das Kind zu den Nachbarn abschiebt, auf jeder Seite aufs neue bekommt das Kind ein Käsebrot zu essen, jammert sie, daß sie nicht schlafen und nicht essen konnte. Es berührt aber nicht, ist nur nervig. Richtig schön holzschnittartig. Das Feld der Verdächtigen ist recht übersichtlich, da es ja nur die bösen besten Freunde gibt - richtig schön unsympatisch -, dazu eine furchtbar nette Nachbarin und eine noch nettere, immer fröhliche Nanny. Dazu zwei mysteriöse Frauen und ein mysteriöser Unfall vor 1 Jahr. Die Schwiegermutter ist superchic, supererfolgreich und supernett. Das ganze Umfeld besteht aus Ärzten, Rechtsanwälten etc. Wie halt so der Durchschnittsbürger lebt.
Ach ja, Helens Ehemann war ja auch ein wirklich superguter, edler Mann, der beste Ehemann überhaupt mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, man führte eine wirklich supergute Ehe.
Das ganze Buch läuft nach Schema F ab, spielt in der Schickimickiszene, die Reichen bleiben unter sich. Ach ja, eine verdächtige Person war wie folgt gekleidet: "Burberry-Trench, sandfarbene Cambio und dunkelbraune Loafer von Tod's" - so die Beschreibung der illegal arbeitenden polnischen Putzfrau. Tja, ich hatte bis zum Lesen des Buches keine Ahnung was "Cambio" für ein Kleidungsstück sein soll- obwohl ich spanisch spreche und weiß, daß es u.a. Geldwechsel bedeutet. Aber in der Schickimickiszene kennt man sich halt aus. ....
Ich habe das Buch zwar gelesen, aber nach der enttäuschenden AUflösung auf die Seite gelegt.
Fazit: Öde, an den Haaren herbeigezogen, in einer fiktiven Welt, die es so nicht gibt, mit fiktiven, holzschnittartigen Menschen, die es so nicht gibt. Die Sprache ist gestelzt, die Geschichte hat keine Tiefe, keine Spannung.
Schade um die Zeit und das Geld. Eigentlich nur 1 Stern, aber die Autorin hat sich bemüht, deshalb ein Mitleidsstern.
Raffinierte Geschichte!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zuerst stellt uns Kornbichler ihre beiden Charaktere vor. Helen und Gregor das Traumpaar schlechthin führt eine Bilderbuchehe, zu der auch eine zauberhafte Tochter gehört. Alles scheint perfekt zu sein. Schon so perfekt, das es irgendwie schon etwas komisch wirkte. Und dann: Gregor stürzt vom Balkon seiner Kanzlei in den Tod, er ist bzw. war erfolgreicher Anwalt. Für Helen bricht eine Welt zusammen. Polizei nimmt Selbstmord an, Helen will das jedoch nicht glauben und fängt an, selbst Nachforschungen anzustellen. Und dabei... den Rest müsst ihr schon selbst lesen.
Ein sehr spannender Roman. Ich finde es bemerkenswert, mit was für einer Raffinesse mich Kornbichler immer wieder in die Irre geführt hat. Großartig!
Sabine Kornbichler hat mich problemlos in ihre fiktive Welt entführt. Und da ich selbst auch schreibe, weiß ich, wie sehr es einen Schriftsteller freut, wenn er das schafft... denn nur, wenn man den Leser in seine Geschichte eintauchen lässt, hat man erreicht, was man auch erreichen wollte... ;-))))) Hoffe, ich erreiche das mit 'Mariposa' und 'Diagnose: Schizophasie' eines Tages auch.
Kornbichler fesselt ihren Leser mit ihrem ganz persönlichen Stil an ihr Buch. Einfach toll!
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Produkt-Bild: Griechisch Kochen. GU KüchenRatgeber

Griechisch Kochen. GU KüchenRatgeber von Reinhardt Hess

Broschiert von Gräfe & Unzer
Preis bei Amazon: EUR 2,95, Angebote ab EUR 0,83

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3774263329, Erscheinungsdatum: 2004, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Griechisch Kochen. GU KüchenRatgeber

4 Kundenrezensionen:

Leckere Rezepte für wenig Geld
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wir hatten vor kurzem für ein paar Freunde eine griechischen Abend gemacht und noch ein paar Anregungen für Rezepte gesucht. Da das Kochbuch gerade so günstig war, haben wir es bestellt und waren sehr positiv überrascht. Viele leckere Gerichte, sowohl Klassiker als auch Ausgefallenes, die wirklich leihct nachzukochen waren. Wer gerne griechisch isst sollte für diesen Preis zuschlagen.
zu ausgefallen
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Genau das richtige Buch fuer alle die gerne Octopus, Wildschwein, Muscheln,Leber und Tintenfisch essen! Fuer alle anderen: Finger weg - auch wenn es guenstig ist - ein totaler Fehlkauf!
Griechisch Kochen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein wundervolles Buch, das man im Preis/Leistungsverhältnis günstiger nicht mehr bekommen kann:o) Neben den grundlegenden griechischen Gerichten, findet man leicht verständlich die Zubereitung erklärt.

Auch sind wertvolle Tipps zum Kauf von Küchenutensilien - die das Zubereiten der griech. Speisen erleichtern - enthalten. Das Kochboch ist untermalt mit erstklassigen Fotos von den Speisen, welche in jedem Leser die Sehnsucht weckt, die Köstlichkeiten bald selbst nachzukochen.

Ein Lob an den Autor und dem Fotografen, welchen hier ein liebevolles Kochbuch gelungen ist.
Griechisch - einfach lecker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da ich mich speziell für griechische Küche interessiere, suchte ich vor kurzem nach einem passenden Kochbuch (um mal von diesem typischen Gyros-Essen ausm Lokal wegzukommen). Und dieses Buch war das einzigste was mich wirklich vom Preis her, von den Rezepten und natürlich von der Aufmachungen überzeugt hat. Der Preis ist wirklich unschlagbar und man erhält dafür nicht nur superleckere Rezepte sondern auch Tipps welche Utensilien man dazu benötigt. Die Rezepte sind gegliedert, z.B. nach Suppen, Vospeisen, Fisch&Meeresfrüchte, Fleisch und noch einiges mehr. So findet man auf Anhieb leicht was man sucht. Bei jedem Rezept steht, welche Zutaten man benötigt, wie lange das Rezept dauert und die Kalorien.
Ich bin einfach begeistert von der absolut umfassenden Auswahl an Rezepten! Es ist für jeden Geschmack was dabei. Die griechische Küche ist einfach klasse, da sehr viel Gemüse verwendet wird. Und es ist wie gesagt, mal was anderes als der Besuch im griechischen Lokal..
Das Buch kann ich nur empfehlen! Man muss sich jedoch darauf einstellen, dass die meisten Rezepte, dadurch dass sie geschmorrt werden, relativ lange brauchen!
Aber ansonsten - einfach TOP!
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