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Produkt-Bild: Mamma Mia!

Mamma Mia!
mit Meryl Streep, Pierce Brosnan, Colin Firth, Regie: Phyllida Lloyd

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,77

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Mamma Mia!
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Universal Mamma Mia!, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 27.11.08

Produktbeschreibung


Schwungvolle Verfilmung des erfolgreichen ABBA-Musicals, in der alle Darsteller, darunter Meryl Streep und Pierce Brosnan, selbst singen.
Sophie möchte zu ihrer Hochzeit auf einer griechischen Insel vom Vater zum Altar geführt werden. Weil sie ihn aber so wenig kennt wie auch ihre Mutter Donna, lädt sie die drei wahrscheinlichsten Kandidaten ein. So wird Donna plötzlich mit der Magie, aber auch den Wunden ihrer Vergangenheit konfrontiert, während die schmerzlichste Aufgabe, Sophie in eine selbstbestimmte Zukunft zu entlassen, noch bevorsteht.

Von Meryl Streep und der ganzen Besetzung überzeugend interpretierte Hits von ABBA sind das beste Argument dieser Musicalverfilmung. Enthusiasmus und auch Melancholie der Songs bleiben unter der Regie von Phyllida Lloyd gewahrt, die MAMMA MIA! schon am Broadway zum Erfolg führte. Unterstützt von griechischer Inselidylle und Situationskomik, empfiehlt sich der Film als Urlaubsalternative mit Gute-Laune-Garantie.

Neben Oscar-Preisträgerin Meryl Streep finden sich auf einer idyllischen Insel Hollywoodstars wie Pierce Brosnan, Colin Firth und Julie Walters zusammen, um alte Freunde zu treffen, neue Familien zu gründen und vor allem: Um Hochzeit zu feiern!

Hits wie „Dancing Queen“, „S.O.S.“, „Money, Money, Money“ oder „Take a Chance on Me“ begleiten die Story von MAMMA MIA! mit der magischen Erzählkraft und den mitreißenden Rhythmen der größten ABBA-Songs.

Die faszinierende Geschichte, das Ensemble an Weltklasse-Schauspielern und die unverwechselbare Musik machen MAMMA MIA! zu dem Gute-Laune-Film-Ereignis des Jahres voller Rhythmus, Charme und Emotionen!




Pressestimmen
  • Dieses knallbunte Feelgood-Movie ist wie eine rauschende Jungesellinnen-Party TV Movie
  • Sommerleichte Unterhaltung mit tollen Songs und Top-Stars in Hochform TV Movie
  • Herzerwärmendes Feelgood-Movie. Mitwippen, Mitsingen! TV Spielfilm
  • Wunderbares Feelgood-Movie mit tollen Schauspielern und jeder Menge Herz, Schwung und Humor. Cinema
  • Eine "Abba"-Orgie! Ein Märchen von Musical und Glücksgarantie. Man kommt tänzelnd aus dem Kino BILD
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5 Kundenrezensionen:

Spektakel
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Hochzeitsvorbereitungen laufen auf vollen Touren. Eigentlich sollte die Braut Sophie auf der siebten Wolke schweben. Sophie quält der Gedanke, ihren Vater nicht zu kennen. Ein Zufallsfund, das Tagebuch ihrer Mutter Donna, scheint in dieser Frage Abhilfe zu verschaffen. Doch es gibt mehr als einen Kandidaten. Spontan lädt Sophie die Herren zu ihrer Hochzeit ein und alle drei kommen.

Dies ist Donna zunächst gar nicht recht. Es kommt zu einigen Verwicklungen und die Hochzeit steht auf einmal auf Messer's Schneide.

Die Geschichte wird flott und humorvoll erzählt. Die zahlreichen musikalischen Einlagen erinnern an vergangene Zeiten. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
Ein echt Gute-Laune-Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe den Film mittlerweile 5x im Kino gesehen und er hat mir von mal zu mal besser gefallen.
Meine ältere Schwester war ein Kind der ABBA-Generation und die Musik dudelte damals bei uns Zuhause rauf und runter, so dass ich sie zu der Zeit(noch als kleines Kind)zwangsläufig mithören mußte.
Ich liebe ABBA und mußte den Film unbedingt sehen. Das erste mal allerdings, dachte ich so, naja... war ok, aber die DVD muß ich nicht unbedingt haben.
Aber das lag wohl daran, dass die Qualität des Kinos bzw. die Akustik in demselben so schlecht war und die Kopie fehlerhaft war (hatte deshalb Gott sei Dank auch nur 1,75¬ Eintritt gekostet)
Als meine Kollegin den sehen wollte, ging ich nochmal mit, und das Kino, die Filmkopie und die Akustik waren weitaus besser. Es hat so ein Spass gemacht, die geile Musik, die Landschaften der Drehorte, einfach gute Laune pur.
Wie oben schon geschrieben bin ich insgesamt 5x ins Kino rein.
Der Gesang ist nicht perfekt, soll es aber auch gar nicht, denn wenn ich das will, kann ich ins Musical gehen oder die CD einlegen.
Und die Handlung ist schlicht und anspruchslos, ohne viel nachzudenken, einfach mal so zum abschalten.
Ein schöner Sommerfilm oder im Winter halt eine schöne Vorfreude auf den Sommer.
Im Kino besser!!!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe den Film im Kino gesehen und war so begeistert, dass ich den unbedingt haben wollte. Jetzt hab ich die DVD bekommen und bin enttäuscht. Im Kino erschienen die Untertitel zu den englisch gesungenen Lieder, somit hat man lesen können, um was es in dem Song ging, was ja auch für die Handlung wichtig ist. Aber auf der DVD erscheint nur ab und zu mal eine Zeile, mit der man nicht viel anfangen kann. Hab alle möglichen Einstellungen durchprobiert, aber es kommt keine Übersetzung wie im Kino. Blöd für jeden der kein Englisch kann.
Herzerwärmendes Feelgood-Movie. Mittwippen, Mitsingen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sophie (Amanda Seyfried) wünscht sich nichts sehnlicher, als von ihrem leiblichen Vater zum Altar geführt zu werden. Dafür wäre es gut zu wissen, wer er ist. Doch ihre Mutter Donna (Meryl Streep) hat dieses Geheimnis nie gelüftet. Davon lässt sich Sophie aber nicht abhalten! In den Tagebüchern ihrer Mutter liest sie von drei potentiellen Vätern und lädt sie kurzerhand alle zu ihrer Hochzeit ein. Donna hat keine Ahnung von den Plänen ihrer Tochter. Und so führt die Ankunft des Trios zu turbulenten Verwicklungen.

Liebe, Lachen, Lebensfreude - In dem Gute-Laune-Film des Jahres feiern Oscar-Preisträgerin Meryl Streep, Pierce Brosnan und Colin Firth mit den Welthits von ABBA eine unvergessliche Sommer-Party!
Vergnügen für die ganze Familie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schon im Kino waren meine Kinder, mein Mann und ich absolut begeistert von dem Film. Insofern freuten wir uns auf die Lieferung der DVD und genossen das Sehvergnügen in vollen Zügen. Ein Film, der beschwingt und glücklich macht und den man mehrmals sehen kann. Absolut empfehlenswert.
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Produkt-Bild: Sex and the City - Der Film (Einzel-DVD)

Sex and the City - Der Film (Einzel-DVD)
mit Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Kristin Davis, Regie: Michael Patrick King

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,54

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sex and the City - Der Film (Einzel-DVD)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Warner Sex and the City - Single, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.10.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


So leicht und flockig wie das Hochzeitskleid von Vivienne Westwood, das die inoffizelle fünfte Hauptrolle zu spielen scheint, wirkt die Filmversion von Sex and the City, und der Film ist dabei sowohl mitreißend stylish als auch auf süße Art und Weise sentimental. Zuschauern, die schon während der Fernsehausstrahlung gerne mit Carrie Bradshaw und ihren drei Freundinnen abgehangen haben, wird es so vorkommen, als ob gar keine Zeit vergangen wäre. Doch das ist nicht der Fall: Carrie und Big spielen mit dem Gedanken, sich das Jawort zu geben, bei Miranda und Steve sieht es so aus, als ob ihre wundervolle Familie auseinander bricht, Charlotte und Harry haben erneut Nachwuchs gekriegt, und Samantha (Festhalten!) ist schon seit fünf Jahren mit dem knackigen Smith fest zusammen. Dennoch spielen in all der Zeit der Stil, das Zusammengehörigkeitsgefühl und der Spaß an Wortspielen bei den Frauen eine fast noch größere Rolle als zuvor. Als die praktisch denkende Anwältin Miranda erfährt, dass Carrie überlegt, mit Big zusammenzuziehen (in das wahrscheinlich coolste Appartement in Manhattan), kann sie nur schmollen, in Richtung "Aber-Du-könntest-alles-verlieren". Carries Antwort: "Kannst du nicht wenigstens einmal das empfinden, was ich mir wünschen würde, das du empfindest? - Neid?"
Wie immer spielt die Besetzung perfekt. Sarah Jessica Parker gibt die unsichere, aber praktische, stylishe, aber verletzliche Carrie mit Leichtigkeit. Kim Cattrall ist als Samantha genüsslich dekadent, aber sie hat dazugelernt, kennt sich und ihr Bedürfnis nach einer echten Partnerschaft besser. Kristin Davis als Charlotte hat sich still und leise zur hübschesten all dieser Schönheiten entwickelt, ihre zarte Präsenz wirkt sowohl gewinnend als auch mondän. Und Cynthia Nixon (Miranda) spielt nuanciert als Frau, die zwischen Untreue und verzweifelter Hoffnung hin- und hergeworfen wird. Gastrollen bestreiten unter anderem Candice Bergen als Vogue-Redakteurin, die Carrie als "Die letzte Single-Frau in New York" bezeichnet und Jennifer Hudson als ehrgeizige, aber verklärte Romantikerin, die eine neue Generation von Frauen innerhalb Sex and the City darstellt. Und bei all dem ist New York jener wohlmeinende Kokon, der die Frauen, ihre Freundschaft und ihre Karrieren einschließt und nährt. Es spielt keine Rolle, dass keine von ihnen so etwas wie eine "Familie" zu haben scheint - so lange sie sich selbst und Manhattan haben, ist mit ihrer Welt alles in Ordnung. --A.T. Hurley
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5 Kundenrezensionen:

so....
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich fasse es mal kurz zusammen: EIn film, mit ein WENIG witz, ein bißchen romantsiches"ohhH", aber keine spannung.

Der FIlm ist an manchen Stellen eben lustig, aber mehr nicht. Und vor allem: Er kommt NIE UND NIMMER an die serie heran.

Schade:(
Nette Unterhaltung
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich habe die Serie komplett gesehen und sehr gemocht (Auch wenn ich nach wie vor behaupte, dass Frauengespräche nicht so ablaufen! Egal, war allemal amüsant.). Der Film wurde mir eher negativ geschildert. Das kann ich so nicht bestätigen. Zwar muss ich zugeben, dass mir der bissige Witz, den etliche der Serienfolgen hatten, gefehlt hat und die diversen Handlungsstränge manchmal etwas gezwungen wirken, ist der Film alles in allem dennoch sehr nette Unterhaltung.
echt lustig, hätte aber ein bisschen mehr erwartet
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
ich kenne die Serien nicht, aber der Film war echt super!
Für Männer ist dieser Film eher nicht geeignet aber perfekt für einen Frauenabend.
Allerdings habe ich ein bisschen mehr erwartet, nachdem was meine Freundinnen mir erzählt haben.
Frechheit so einen Film der "Fangemeinde" zu präsentieren
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
An und für sich ist alles was man über diesen Film schreibt zu viel - denn verdient hat er das Interesse absolut nicht ! Ich habe mich sehr geärgert, den Film überhaupt angeschaut zu haben. Einzig und allein weil ich jede Folge im Fernsehen mit sehr viel Spass verfolgt habe - die TV-Serie war aber auch absolut klasse - war ich auf den lange schon angekündigten Kinofilm sehr gespannt. Nach der ersten halben Stunde war ich nahe dran, auszuschalten. Absolut flache Story, lediglich eine Präsentation von Mode (gähn!). Keine guten Gags, die Schauspieler/innen wirkten deplaziert und gekünstelt. Einzig und allein herauszuheben sind die schönen Kurzaufnahmen von Mexiko (Strand) sowie Malibu. Aber deswegen schaut man sich diesen Film ja nicht an. Alles in allem: Flache Story, gelangweilte Schauspieler (gähn!) - absehbares Ende. Empfehlung: BLOS NICHT ANSCHAUEN - Zeit- und Geldverschwendung!
Wirklich positiv überrascht!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Film wirklich so gut wird.
Ich dachte bei diesen vielen Folgen die gedreht wurden, würde dieser Film nur Abklatsch der Serie werden.
Aber ich war wirklich überrascht!
Die Handlung, die Schauspieler einfach alles war wirklich super!
Selbst meinem Freund hat der Film gut gefallen. Wo doch alle sagen Sex and the city wäre nur was für Frauen.
Ich denke die 5 Sterne sind berechtigt.
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Produkt-Bild: Kung Fu Panda

Kung Fu Panda , Regie: Mark Osborne, John Stevenson

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 10,55

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Kung Fu Panda
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Paramount Kung Fu Panda, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 21.11.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die Legende erzählt von einem legendären Krieger, dem Drachenkrieger, der es sogar mit den 10.000 Dämonen des Dämonenberges aufnimmt. Insgeheim ist es der größte Traum des liebenswerten, aber tollpatschigen Pandabären Po ein ebensolcher Kung-Fu-Kämpfer zu werden. Sein Vater, eine Gans, hat jedoch andere Pläne für ihn: Po soll eines Tages sein Nudelrestaurant übernehmen. Als der gefürchtete Schneeleopard Tai Lung das Tal des Friedens bedroht und Meister Oogway auf dem Tempelberg den Drachenkrieger erwählen will, der das Tal beschützen soll, möchte sich Po diese Gelegenheit, seine Helden aus nächster Nähe zu bewundern, natürlich nicht entgehen lassen. Nie hätte er jedoch zu träumen gewagt, dass er der Auserwählte sein könnte. Zum großen Entsetzen der Furiosen Fünf - Tigress, Crane, Mantis, Viper und Monkey – und ihres Meisters Shifu soll der schwergewichtige Pandabär, der nichts als Essen im Kopf hat, die Drachenrolle erhalten, die das Geheimnis grenzenloser Macht in sich birgt. Wird es Po, der kaum die Treppenstufen hinauf zum Tempel bewältigen kann, gelingen, seinen Traum zu verwirklichen und ein großer Kung-Fu-Kämpfer zu werden?
Nach Shrek und Madagascar präsentiert Dreamworks ein Martial-Arts-Spektakel der besonderen Art: Ein Außenseiter, über den sich alle lustig machen, muss zeigen, was wirklich in ihm steckt und wächst dabei über sich selbst hinaus. Der liebenswerte Po, der alles andere als perfekt ist und ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hat, tritt an, um zu zeigen, dass man alles erreichen kann, wenn man nur an sich glaubt. Vor allem – aber nicht nur – Kinder werden mitfiebern und mit dem dicken Pandabären bangen, wenn er Tai Lung gegenübertreten muss. Dabei kommt weder der Humor zu kurz, noch fehlt es an rasanten Actionszenen, die auch jedem Realfilm zu Ehre gereicht hätten. Denn Kung Fu Panda ist in erste Linie ein richtiger Kung-Fu-Film und erst in zweiter Linie ein Animationsfilm, der auch Kindern gefällt. Insbesondere die Liebe zum Detail, etwa ein wahrer Blütenregen, der Meister Oogway mit sich fort trägt, sowie die Dynamik der Kampfszenen überzeugen voll und ganz. Die Sprecher leisten – sowohl im Original als auch in der deutschen Fassung – ein Übriges, um ihre Figuren glaubhaft zum Leben zu erwecken. Ob Jack Black oder Hape Kerkeling, Dustin Hoffman oder Gottfried John, Angelina Jolie oder Bettina Zimmermann oder Jackie Chan und Lucy Liu - die Rollen sind wahrlich meisterlich besetzt.

Der Film ist freigegeben ab sechs, richtet sich aber eher an Kinder ab acht Jahren. Das rasante Tempo könnte jüngere Kinder überfordern und vor allem die Szenen mit Tai Lung sind stellenweise recht beängstigend. -- Birgit Schwenger

Geheime Zutaten


Drachenkrieger Trainingsakademie
Mr. Pings Nudelsuppenrestaurant
Kung FU Fighting Musikvideo
Wie man Esstäbchen benutzt
Hilf, wilde Pandas zu retten
Viele Blicke hinter die Kulissen
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5 Kundenrezensionen:

Pandastisch!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hier hat die Werbung einmal Recht: Der Film ist pandastisch, fantastisch gut. Und das liegt nicht nur an der guten Geschichte und den liebevoll erzählten und animierten Figuren. Sondern für mich insbesondere an der hervorragenden deutschen Synchronisation insbesondere durch den (hier einfach knuffigen) Hape Kerkeling und seinen Widerpart, den meiner Meinung nach besten Synchronsprecher Thomas Fritsch. Letzteren kennt man schon seit "Gladiator-" Zeiten als die Stimme von Russell Crowe. Hinzu kommt die windervoll melancholische Stimme von Gottfried John. Hape Kerkeling spricht den Panda nicht nur, er lebt ihn geradezu. Nichts gegen Jack Black, aber in der Originalfassung hat mich nur Angelina Jolies Stimme überzeugen können. Der Rest kann einfach nicht mithalten. Deshalb volle Punktzahl und die Hoffnung, daß uns der wohl schon geplante Kung Fu Panda II nicht nur das Geld als Fortsetzung aus der Tasche ziehen, sondern wie sein Vorgänger begeistern wird.
Sehr gelungen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kung Fu Panda ist wohl einer der gelungensten Animationsfilme überhaupt! Ich kann ihn mir nicht oft genug ansehen. Po (der Panda) ist einfach einer der sympathischsten Hauptdarsteller in einem animierten Film.
Unterhaltsamer Film
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Besonders im Original entfacht dieser Film ein tolles Feuerwerk guter Unterhaltung. Angelina Jolie, Dustin Hoffman und allen voran Jack Black als Panda sind einfach köstlich unterhaltsam. So vergeht die Zeit im Flug.
Die Story hat eine einfache, kindgerechte, aber nicht plakative Moral (Vertraue dir selbst!) und kommt auch nicht zu aufdringlich daher.
Ein guter Film, wenn auch zu Highlights wie Ratatouille noch etwas Luft ist.
super
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Endlich gibt es wieder kämpfende Tiere. Und dieses Mal ist dass echt super gelöst, denn die Figuren sind allesamt sehr sympathisch, freundlich und lustig umgesetzt. Der Film ist ein einziger Klamauk, er ist witzig für Kinder und Erwachsene umgesetzt also ich muss sagen da hat sich Dreamworks wieder was Gutes geleistet. Sicher ist der Film kein Welterfolg, aber auch kein Film der untergeht. Der Film wurde im Jahr 2008 für den Teen Choice Award und für den Golden Trailer Award nominiert. Er erhielt im Jahr 2008 den Box Office Germany Award in Gold für mindestens 2 Millionen Kinobesucher in 20 Tagen. Was mir gefallen hat, der Film spricht beide Altersgruppen an. 215 Mille in den USA und 400 Mille ungefähr weltweit hat der Film eingespielt. Ach ja, Ein Manga des japanischen Autoren Hanten Ôkuma und des Mangakas Takafumi Adachi zum Film soll ab September 2008 in Japan im Magazin Kerokero Ace des Verlags Kadokawa Shoten erscheinen. Tja, die Japaner sind normalerweise immer die Ersten dieses Mal kupfern sie also von den Amis ab.

Was mich am Film auch stark fasziniert hat ist dass es möglich war in einem Zeichentrickfilm also Animationsfilm, so viele verschiedenen Kameraperspektiven unterzubringen, so viele verschiedene Sequenzen in einen Film zu packen, so viele Bewegungen unterzubringen also dass fand ich echt gut denn meistens bei den Kampfszenen kam mir der Film wie eine Realverfilmung vor. Was ich auch sehr schön fand wie meine bessere Hälfte ist dass die Bewegungen im Film nicht kantig und abgehackt waren, nicht so wie in den früheren Filmen sondern einfach so richtig elegant, einfach nur gut gemacht und schön.

Wenn man sich denkt, ein Pandabär, der ja eigentlich unbeweglich ist, den so hinzukriegen wie Bruce Lee in seinen Jüngsten Tagen also Meisterstück. Und dann kommen noch die Dialoge, also die schlagen alles. Die Story ist Kill Bill" leicht ähnlich, vermischt genügend Aspekte von vielen Eastern, schon alleine die Story von einem der auszog das Kämpfen zu lernen. Er verbindet fernöstliche Romantik und Buddhistische Lebensgedanken mit christlicher Lebensweise und Gedankengut und dass ganze in einem 90 Minuten Film. Wow sage ich nur. Im Englischen Original dürften die sich wirklich Mühe gegeben haben, denn Jack Black als Po, Angelina Jolie als Tigress, Dustin Hofmann als Shifu, Lucy Liu als Viper und Jackie Chan als Monkey, und ja noch einige haben was gesprochen aber dass reicht ja schon, so viele Stars in einem Zeichentrickfilm.

Was wirklich ulkig ist, vor kurzem habe ich mir noch gedacht he was ist mit den alten Easternstreifen diese alten guten Heimatfilmähnlichen Meister hilft Schüler Easternfilme aus den 70 er und 80 er Jahren und dann kommt der Kung Fu Panda Film mit einem Shifu der alles weiß und nur dann nicht weiterkann wenn er eben nichts weiß und noch dazu ehrlich genügend ist dass zuzugeben. Am besten aber hat mir die weise Schildkröte gefallen also der Charakter, die Idee, einfach spitze, eine wunderbare Idee, Erfindung, dann dazu der Kampf gegen dass Böse, ja einfach Spitze.

Und die Handlung ist ja denkbar einfach:

Anfangen tut alles mit einem Traum, von einem Helden, der Kung Fu beherrscht, ein Held ist, in der Story hat im Traum, und noch dazu mystisch & cool rüberkommt. Leider wird der Traum unterbrochen und PANDA PO kommt auf den Boden der Tatsachen zurück, wo er sich sputen muss, da das Nudelgeschäft, in dem er mit seinem Vater (Der ist ne Ente) arbeitet, wiedermal von Kundschaft belagert wird. Da ehrlich gesagt hätte ich mir eine Mutter als Ente gewünscht nicht nur einen Vater.

Eines Tages, es gibt in dem Tal in China übrigens einen Meister des Kung Fu, die Schildkröte OOGWAY und der will einen legendären Drachenkrieger erwählen. Der Drachenkrieger, soll eine Art Kampfmaschine sein, er soll auch edel im Gemüt sein, und dass Tal retten, dort leben nur Tiere, eh klar. Natürlich findet diese Wahl nicht ohne Grund statt. Ein ehemaliger Schüler, der Schneeleopard TAI LUNG, wurde ein böser übler sehr intelligenter und gefährlicher Kerl der sich gegen den Shifu, den Meisterschüler von OOGWAY aufgelehnt hat, er wollte einfach der Beste sein, Unsterblich, der beste Kämpfer in ganz China sein, und er wurde nicht der Drachenkrieger und genau deswegen wurde er unschädlich gemacht, um in einem Hochsicherheitsgefängnis wurde er eingesperrt doch OOGWAY hatte eine Vision, dass TAI LUNG freikommen wird und sich rächen will - ein Drachenkrieger muss also her. Eigentlich hätten alle erwartet, dass die Wahl auf einen der fünf Schüler des 2. Meisters Shifu fällt: die furiosen Fünf, von denen Po nicht nur Poster sondern auch Actionfiguren in seinem Zimmer stehen hat. Da wären Affe, Kranich, Viper, Tigerin und Sonnenanbeterin. Für PO sind dass lauter Helden und dann kommt der Tag wo durch einen Zufall oder eher Unfall er ausgesucht wird der nächste Drachenkrieger zu sein, er der dicklich, unbeweglich und dämlich ist. Meister SHIFU muss ihn trainieren, obwohl er nicht will, obwohl ihn die 5 anderen Helden nicht wollen, doch er hat keine Wahl.

Der Film hat so viele Slapstickszenen für einen Zeichentrick oder Animationsfilm, einfach gut, und dass ist auch was seltenes, wirklich lustige Slapstickszenen auch wenn oft sich kleine Längen in den Film einschleichen macht aber nichts, dass Gesamtwerk zählt. Und weil ich mir sicher bin, dass die Stimmen von Jack Black, Dustin Hoffman, Jackie Chan, Lucy Liu, Ian McShane, David Cross und Co erheblich zu der Atmosphäre des Films beitragen als es die deutschen Stimmen wie Hape Kerkeling, Ralf Schmitz, Bettina Zimmermann, Thomas Fritsch, Stefan Gossler, Gottfried John u.a vermögen, kann man sich gut ruhig zurücklehnen und genießen.

Was schade ist, die 2 D Szenen die Lahmigkeit der Dialoge anfangs und auch dazwischen aber dass sind nur ein paar Kleinigkeiten. Es ist natürlich kein Genialster Film aller Zeiten aber einer der bersten 3 Zeichentrickfilme 2008. Die beste Figur war natürlich der 20 Jahre im Knast sitzende Tai Lung. Ganz tief unten, von Hunderten Nasshörnern bewacht, und er bricht aus, einfach Spitze wie die dass drehten so genau und ja die ganzen Einzelheiten dafür sind die anderen Figuren oft ein bisschen lau, aber dass gleicht sich so aus.

Wer den einen oder andern Hong-Kong-Film (z.B. Shaw-Brothers-Produktionen) aus den 70ern und 80ern gesehen hat, dem sind die verschiedenen Trainingssequenzen und auch die Tiernamen, die Kampfstile symbolisieren, nicht fremd Ralph Macchio als Kranich in Karate Kid sei ein kleiner Hinweis. Auch einfach erklärbar für Profis - Hinter den fünf Kung-Fu-Kämpfern verbergen sich echte Kampfstile, die vom Animationsspezialisten Dan Wagner hervorragend umgesetzt wurden: Der Stil der Tigerin (gesprochen von Bettina Zimmermann) ist sehr direkt und aggressiv. Auch die anderen vier Krieger haben jeweils ihre eigenen Kampfstile, was der kleine Panda Po erst noch für sich entdecken muss. Vipers (Cosma Shiva Hagen) Stil ist kompakt und spannungsreich. Der Kranich (Ralf Schmitz) ist anmutig und setzt seine enorme Spannweite ein, um den Gegner abzuwehren. Die Gottesanbeterin (Tobias Kluckert) ist extrem präzise und der Affe (Stefan Gosslar) stiftet Verwirrung, um diese zu seinem Vorteil auszunutzen.

Was mir sofort übrigens auffiel, der Shifu, der Lehrer im Tempel ist so ne Art Yoda, dass fiel wirklich jedem aus, er sieht so aus und ist auch so ähnlich und vom Charakter her ist aber Oogway die Schildkröte gleich wie Yoda, vom Kämpfen her, Größe und Wesen eben der Shifu ne Maus oder was dass noch schnell ist.

Übrigens genaugenommen ist Shifu, also der Original Name, bei den Credits sieht man dass, ja dass Pin Yin, ein Dialekt in China und heißt eigentlich Meister und der Typ ist ein roter Panda. 5 Stunden ist Jackie Chan alleine im einen Raum gesessen fürs Synchronisieren und dann hat er die Rollen gleich in Mandarin und Kantonesisch gesprochen. Übrigens Commander Vachir wird von MICHAEL Clarke Duncan gesprochen im Original.

Einer der besten Zeichentrickfilme mit einer sehr sinnigen Story, es gibt keinen Zufall, es gibt GOTT dass in China die Bestimmung ist, wann dass die Leute kapieren weiß ich nicht aber ich vergebe 92 von 100 Punkten.
bester animationsfilm seit jahren !!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
seit toy story und monster ag, gab es jede menge an guten veröffentlichungen. aber dieser film hier, der hat das gewisse etwas, dass
den meisten anderen filmen fehlt. sicher waren bärenbrüder, cars, ab durch die hecke usw. wirklich gute filme. tief berührt hat mich dieser hier ! die botschaft - glaube an dich und gib dich nicht auf - ist überwältigend dargestellt.
ich kaufe mir sicher nicht alles ! an guten filmveröffentlichungen .
dieser film hier ist schon gekauft, weil er von witz bis charme und spannung alles hat !!!!!!!
ganz groß.
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Produkt-Bild: Keinohrhasen

Keinohrhasen
mit Til Schweiger, Nora Tschirner, Matthias Schweighöfer, Alwara Höfels, Jürgen Vogel, Regie: Til Schweiger

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,50

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Keinohrhasen
  • Komödien

Produktbeschreibung


Warner Home Video Keinohrhasen, Freigegeben ab 12 Jahren Komödie

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ludo ist ein Klatschreporter wie er im Buche steht: arrogant, verantwortungslos und einfurchtbarer Schürzenjäger. Gemeinsam mit seinem Freund und Fotografen Moritz hat er es auf die Stars und Sternchen abgesehen, die ihm eine heiße Story und seiner Zeitung die auflagenstarken Schlagzeilen bringen sollen. Doch es kann nicht immer nur bergauf gehen, der Absturz ist - im wahrsten Sinne des Wortes - vorprogrammiert: Als er bei der Verlobungsfeier von Wladimir Klitschko und Yvonne Caterfield durchs Hoteldach einbricht, wird er zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt. Um nicht ins Gefängnis zu wandern, muss Ludo300 Stunden Sozialarbeit ableisten. Und das ausgerechnet im Kinderhort von Anna, der er während der gemeinsamen Schulzeit ganz übel mitgespielt hat. Natürlich nimmt Anna genüsslich Rache an Ludo und lässt ihn seine Taten schwer büssen. Ein verbissenes Kräftemessen nimmt seinen Lauf, das - in allerbester Screwball-Manier - in einen regelrechten Geschlechterkrieg ausartet. Es kommt wie es kommen muss: Nach einem fehlgeschlagenen Date und etwas zuviel Alkohol landen Anna und Ludo zusammen im Bett.
Die Rolle als arroganter Frauenschwarm hat sich Til Schweiger diesmal selbst auf den Leib geschneidert. Aber während er als Schauspieler vielleicht nur eine gekonnte Variante seiner großen Erfolge (Der bewegte Mann, Barfuß) abliefert, legt er als Regisseur eine wahre Meisterleistung vor. Was als furios-freche Komödie mit hoher Gagdichte beginnt, entwickelt sich zu einer der schönsten romantischen Komödien der letzten Jahre. Til Schweiger und Nora Tschirner geben ein rasantes Tempo vor und spielen sich die Bälle zu, dass es eine wahre Freude ist: Cary Crant und Katherine Hepburn hätten es nicht besser gekonnt! Garniert mit spitzzüngigen Seitenhieben auf die Welt der Medien und unseren Promiwahn hat Keinohrhasen geradezu Tiefgang. Der Film hält geschickt die Balance zwischen romantischer Leichtigkeit und hintergründigem Humor, zwischen charmanter Komödie und feinfühlig in Szene gesetzten Nebenhandlungen. Schweigers Timing ist perfekt, sein Gespür für märchenhaft schöne Kinobilder beeindruckend. Mit tatkräftiger Unterstützung von Jürgen Vogel, Armin Rohde, Rick Kavanian und Christian Tramitzverwiesen die Keinohrhasen mit über sechs Millionen Kinobesuchern sogar die Pirates of the Caribbean auf die Plätze. Fortsetzung folgt! -- Birgit Schwenger

Kurzbeschreibung


Der Boulevard ist sein Revier: Reporter Ludo (Til Schweiger) ist mit Paparazzo Moritz (Matthias Schweighöfer) ständig auf der Jagd nach Stars, Starlets und Boxenludern. Manchmal glaubt er sogar selbst an die Storys, die er verzapft - und eines Tages geht das ins Auge: Die Richterin brummt ihm 300 soziale Arbeitsstunden in einem Kinderhort auf. Dort herrscht Anna (Nora Tschirner), die den Schwerenöter Ludo schon als Kind nicht ausstehen konnte - Ludo muss also barfuß durch die Hölle. Zwischen Klatschspalten und Klettergerüsten entdeckt er sich selbst - es ist der Knüller seines Lebens…


© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Dümmer gehts nicht mehr
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich hab nach 50 Minuten aufgegeben meine Zeit weiter mit so einem hohlen Müll zu verschwenden. Wer auf dümmliche Rollen, vorhersehbare Handlungen mit primitiven Texten und ständigen F...-Wörtern steht, der soll sich den Schrott kaufen, bzw. ansehen.
So ein Müll wird mit Steuergeldern auch noch gefördert. Armes Deutschland.
Den einen Punkt gibts für die Schauspieler - die machen ihre Sache gut (werden dafür ja auch gut bezahlt). Aber der Film (bzw. die ersten 50 Minuten) ist so was von primitiv - für mich jedenfalls - das es mir schlecht geworden ist. Passt wohl aber zu Deutschland im Jahre 2008 - leider.
Einfach nur einfallslos...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich habe ehrlich gesagt mehr erwartet. Gestern haben wir uns die DVD von einem Freund ausgeliehen, weil seine ganze Familie sooo von diesem "Til Schweiger Film" geschwärmt hat. Zu erst war ich sehr über die Altersfreigabe (12 Jahre!!!) überrascht. Ich denke es vergehen keine 5 Minuten, ohne das man nicht das Wort "Fi..en"" hört. Vor allem diese Unterhaltungen über diverse Sexpraktiken sind nicht gerade für Kinder geeignet.
Viele Witze in diesem Film kennt man sogar schon aus alten "Dick & Doof - Filmen" - also ist Lachen auf Kommando angesagt. Ich konnte vielleicht 2-3 Mal etwas während des Films schmunzeln, dass war's aber auch.
Und: Autofahren ohne Brille, hat man sowas nicht auch schon 1000 x gesehen???
Fazit: Nicht kaufen, wenn, dann nur ausleihen! Geld wäre dafür zu schade...
Keinohren steif halten und durch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Okay Leute, Fans und Antifans, legt schon mal die Steine für die Steinigung bereit, denn von mir gibt es fünf Sterne de Luxe für die beste deutsche Komödie seit langem.

Endlich habe ich mal wieder einen deutschen Film gesehen, der nicht in pubertären Blödeleien, geschmacklosen Zoten oder mit abgedroschenen T*ntenwitzen aufwartet.
Endlich mal ein Film, der eine nette Story hat und mit dem Humor unserer Zeit, herrliche Berg- und Talfahrten veranstaltet. Endlich mal ein Film, der den Finger auf die größeren und kleineren Schwächen unserer Gesellschaft legt und der ganze moderne Beziehungsmist mit einer Selbstironie durch den Kakao zieht, die für uns Deutsche geradezu untypisch sympathisch ist. Ja, hier werden nach Herzenslust und so richtig respektlos all unsere geliebten Macken veralbert und so ganz nebenbei nimmt Till Schweiger sich mitsamt seinen Schauspielerkollegen selbst auf die Schippe und parodiert das deutsche Mediengewerbe gekonnt und scharfsinnig. Endlich mal wieder eine Komödie "Made in Germany", die sich nicht hinter ausländischen Produktionen verstecken muss, die mit ihrem freizügigen Humor ebenso wie mit ihrer Story sehr gut in unsere schräge und total durchgeknallte Zeit passt (und vermutlich genau deshalb so viele Freunde und Feinde hat).

Und hier kommt die Handlung zu dem Klamauk:
Ludo (Til Schweiger), seines Zeichens Hurenbock und rüpelhafter Sensations-Reporter wird von gerichtswegen zu sozialen Stunden in einem Kindergarten verdonnert. Die Kindergärtnerin Anna (Nora Tschirner), ihres Zeichens männergeschädigte Schreckschraube, hat ihn in der Hand und lässt ihn büßen, dass sie ihn noch aus ihrer Schulzeit kennt und er sie damals böse schikaniert hat. Alles was danach kommt ist der blanke, schrille Waaaahnsinn und das mitten in Berlin.

Fazit:
Der superwitzigste und ausgeflippteste und hollywoodmäßigste (und vielleicht gerade deshalb so erfolgreiche) deutsche Filmspaß seit langem - zum Tränen lachen.
Ansehen und mitkeckern und mitmeckern!

Einzige Kritik:
Ich halte diesen Film absolut nicht geeignet für Kinder unter 16 Jahren. Also bei aller Liebe, die Altersfreigabe von 12 Jahren kann nicht wahr sein. Klar, ist die Jugend aufgeklärt und weiß Bescheid - oder denkt sie wüsste es - aber einige der Dialoge sind wirklich grenzwertig. Es wird in dezidierter und vor allem respektloser Weise über die "oralen" Praktiken (von bedauernswert erfolglosen Männern) geredet, natürlich sind die Dialoge witzig, sollen sie auch sein, aber dabei fällt sogar manchem gestandenen Mann noch das Gebiss aus dem Kiefer ;-). Ich würde keinen 12Jährigen mit derlei Einsichtigen in vermeintliches, männliches Versagen konfrontieren wollen.

DVD:
Laufzeit ca. 111 Minuten, Format 16:9 (2.35:1) anamorph, Ton Deutsch: Dolby Digital 5.1
Hörfilmfassung für Blinde - Deutsch, Untertitel: Englisch, Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch,
Ausstattung: Trailer, Making Of, Audiokommentar von Til Schweiger, Music Video, Apologize von Timbaland feat. OneRepublic, Nicht verwendete Szenen, Verpatzte Szenen
Laaaaangweilig!!!!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich habe den Film im Kino angesehen und war maßlos enttäuscht. Dummerweise habe ich mich davon leiten lassen, wie viele Besucher "Keinohrhasen" hatte und schloss daraus, dass er wohl zumindest lustig und unterhaltsam sein müsste. Aber weit gefehlt. Til Schweigers Leistung besteht meines Erachtens nur darin, ein riesiges Aufgebot an Prominenz und guten Schauspielern (damit meine ich alle Mitwirkenden außer ihm) in einem Film unterzubringen. Aber dafür ins Kino zu gehen, oder sich die DVD zu kaufen, ist nun wirklich nicht Grund genug.
Die Story ist so etwas von vorhersehbar, dass sie einfach nur Langeweile ausstrahlt. Die Witze sind platt und schon hundert Mal erzählt worden. Til Schweiger prollt mit geschmacklosen Bemerkungen herum, die jedoch glücklicherweise dank (!) seiner Nuschelei nicht alle zu verstehen sind.
Ich frage mich, warum dieser Mann nun auch noch einen Bambi für "Keinohrhasen" erhalten hat. Da scheinen wirklich nur Besucherzahlen und nicht die Qualität des Filmes bewertet worden zu sein.
Für das deutsche Kino hat Schweiger hier keinen guten Beitrag geleistet. Seine nächsten Filme werde ich mir definitiv nicht mehr im Kino anschauen.
keinohrhasen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser liebevoll gedrehte Film ist einfach nur schön. Ein Film zum Reinkuscheln. Da stimmt einfach alles: Alles! Bin ich froh, dass wir einen Til Schweiger haben, der uns so tolle Unterhaltung schenkt. Ich wünsche mir noch vieles von und mit ihm zu sehen.
Danke für dieses filmische Juwel.
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Produkt-Bild: Unsere Erde

Unsere Erde , Regie: Alastair Fothergill, Mark Linfield

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 12,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Unsere Erde
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Universum Unsere Erde, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 06.10.08

Produktbeschreibung


Als vor fünf Milliarden Jahren ein gigantischer Asteroid auf die Erdoberfläche stürzte, war der Aufprall so gewaltig, dass sich der Neigungswinkel der Erde verschoben hat. Und genau dieser kosmische Unfall war entscheidend für die Entstehung von Leben auf der Erde. Ohne diese Veränderung des Erdneigungswinkels gäbe es vermutlich weder die Vielfältigkeit der Landschaften noch die Jahreszeiten oder die Gegensätze von Hitze und Kälte: die Voraussetzung für die Entstehung von Leben auf der Erde überhaupt.
In UNSERE ERDE begeben wir uns auf eine Reise um den Erdball. Dabei begegnen wir drei Muttertieren, die um das Überleben ihrer Jungen kämpfen. Mit den ersten Strahlen der Frühlingssonne erwacht in der Arktis eine Eisbärenfamilie: Wird es ihr gelingen, Nahrung zu finden, bevor das lebensnotwendige Eis schmelzen wird? Am anderen Ende der Welt, im Herzen der Kalahari-Wüste, versuchen eine Elefantenkuh und ihr Junges nach einer gefahrvollen Wanderung das lebensrettende Wasserloch zu erreichen. Auf unserem letzten Reiseabschnitt folgen wir einer Buckelwalmutter. Sie muss es schaffen, ihr Jungtier sicher vom Äquator bis zur Arktis zu bringen - eine Distanz von 6000 Kilometern. Keinem Film ist es zuvor gelungen, dieses Naturschauspiel in seiner ganzen epischen Vielfalt einzufangen und dabei das Leben der Hauptdarsteller - Eisbären, Elefanten und Buckelwale - so ergreifend zu erzählen.
UNSERE ERDE von Alastair Fothergill und Mark Linfield ist die bisher aufwändigste und teuerste Naturdokumentation aller Zeiten. Der Film entstand in fünf Jahren Produktionszeit. Über 40 Kamerateams drehten 1.000 Stunden Filmmaterial in 26 Ländern an über 200 Drehorten, die zum Teil noch nie zuvor besucht wurden.
Das Ergebnis, der Kinofilm UNSERE ERDE, begeisterte Kritiker und Zuschauer gleichermaßen. Seit dem Kinostart haben über 3,5 Millionen Zuschauer den Film gesehen, er gilt als erfolgreichste Naturdokumentation Europas der letzten zehn Jahre.







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5 Kundenrezensionen:

Der Rolls Royce unter den Dokumentationen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Unsere Erde ist keine normale Dokumentation, dieser Film ist die Créme de la créme moderner Dokumentationen. Ich hab nun schon mehrere Dokumentationen über unseren Planeten aber ein Prachtexemplar wie dieses verdient einen Sonderplatz in meiner Filmsammlung.
Bild 10/10
Ton 10/10
Inhalt 10/10
Preis- Leistungsverähltnis 10/10

Ich bin stolzer Besitzer der Blu-ray Disc Version und muss sagen, dass jede Szene ein "Schmankerl" für das Auge ist. Besonders Szenen wie das Auftauchen des Weisen Hais, wo er sich in Slow Motion eine Robbe fängt oder das Polarlicht gegen Ende des Films "brennen" sich regelrecht ins Gehirn ein. Oder die Szene, eines Tigers, wo er seinen Kopf dreht. So realistisch echt, dass man glaubt, der Tiger sieht gerade "mich" an. Man hat das Gefühl mitten im Geschehen zu sein.
High Definition gebührt die Zukunft und dieser Film setzt einen Meilenstein für Bildqualität der Superlative.

Ich kann es nur jedem ans Herz legen. KAUFEN KAUFEN KAUFEN
Faszinierende Bilder und Eindrücke
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Erst mal ein Superlob für das gesammte Team für die Aufnahmen. Faszinierende Bilder und Eindrücke. Es geht über alle Erdteile. Sehr viele Tierarten zu sehen wie sie leben. Es kommen auch Bilder vor. Wie es im Tierreich ganz normal ist. Gefressen und gefressen werden. Auch die Landschaftsaufnahmen SUPER. Wer Dolby Digital oder DTS an seinem DVD-Gerät hat. Kommt auch in den vollen Hörgenuß. Ein Film für die ganze Familie. Sehr sehenswert. Film geht 95 minuten. Einer der letzten Sätze im Film. Regt sehr zum Nachdenken an. Unbedingt ansehen.
Fantastischer Film - für die GANZE Familie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film hat die ganze Familie gleichermaßen begeistert. Fantastische Bilder, eindrucksvolle Momente eingefangen und mit stimmungsvoller passender Musik arrangiert ergeben hier ein unvergleichliches Filmerlebnis.
Besonders angesprochen hat mich, dass gerade für Kinder der Kreislauf der Natur sehr anschaulich, interessant und vor allem nicht so brutal dargestellt wird. Gerade die Jagdszenen wurden nicht so gnadenlos gefilmt. Man sieht kein Blut und kein Zerreissen der vorher so "goldigen" Beute. Der Film hat weiterhin viele lustige Sequenzen, so dass man am Ende gut gelaunt und etwas nachdenklich sicher das eine oder andere Gespräch über UNSERE Natur führen wird.
Absolut empfehlenswert!
Nichts Neues auf dem Naturfilmsektor.
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich muss schon sagen, ich bin etwas überrascht gewesen. Es mag allerdings auch daran liegen, dass die DVD Unsere Erde überall so hervorragend bewertet wurde. Als Freund von Dokus und Naturfilmen musste ich mir das natürlich ansehen. Vielleicht waren die Vorschußlorbeeren zu hoch oder aber ich habe irgendetwas Elementares nicht richtig mitbekommen, aber nach dem Anschauen von Alastairs Fothergills und Mark Linfields Produktion Unsere Erde war ich schon ein wenig enttäuscht. Klar gibt es wunderbare Tieraufnahmen und auch ein logisches Storybook, das uns von Nord nach Süd einmal über unseren Planeten führt, wirklich neu oder spektakulär ist das jedoch nicht. Bei all dem Überschwang in den Rezensionen und Bewertungen habe ich mich gefragt: Was schauen die Fans dieser Produktion sonst im Fernsehen oder auf DVD? Die Aufnahmen auf Unsere Erde sind fraglos schön, aber in jeder guten Doku auf 1Plus, ZDF-Info, ARTE oder einigen Dritten Programmen habe ich das schon mindestens genau so gut gesehen, oftmals mit wesentlich mehr Hintergrund. Zur Story:

Fothergill und Linfield nehmen uns mit auf eine Reise über den Erdball. Sie beginnen am Nordpol und enden am Südpol. Wir bekommen Eisbären, Karibus, Kraniche, Elefanten, Löwen, Geparden, Seehunde und Wale zu sehen. In wunderschönen Bilder werden die Tiere eingefangen und in ihrem Lebensraum gezeigt.

Ein klares Plus des Films fand ich in den Luftaufnahmen des Erdballs. Dazu war die Begleitmusik der Berliner Philarmoniker ein wirklicher Genuss. Die Tieraufnahmen waren professionell aber nicht spektakulär, wie gesagt, wer sich für Naturdokus interessiert, hat das alles schon einmal gesehen. Als Ausnahme will ich den Abschnitt über die Buckelwale und den Weißen Hai gelten lassen. Vordergündig lebt der Film von Hochglanzbildern, ohne im Besonderen auf das Schicksal der Tiere einzugehen. Gerade in diesem Bereich hätte ich mehr erwartet, denn man kann auch mit einer unangenehmen Botschaft aufrütteln und unterhalten. Selbstverständlich wird die Zerstörung der Lebensräume angesprochen, aber das geschieht beiläufig und nimmt keinen zentralen Platz im Film ein. Als Fazit bleibt für mich nur übrig: Nichts Neues auf dem Naturfilmsektor. Disneys Die Wüste lebt aus dem Jahr 1953 steht Unsere Erde bildtechnisch in nichts nach und einem Klassiker wie Die Serengeti darf nicht sterben aus dem Jahr 1959 kann Unsere Erde weder von der Handlung noch vom Anspruch her auch nur ansatzweise das Wasser reichen. Allerdings sind die Geschmäcker verschieden und sie müssen, wie immer, selbst entscheiden, ob sie diesen Film lieben werden oder vielleicht auch ein wenig enttäuscht sind.
Unsere Welt ist erhaltenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Film der vieles so zeigt wie es vielleicht schon bald nicht mehr
zu sehen sein wird.Deshalb ein unbedingtes muss für jeden der es liebt
die Natur zu sehen wie es für die meisten von uns nicht möglich ist.
Leider sind manche Sprünge im Film recht schnell.
Den Film kann man nur empfehlen... er gehört in jede Sammlung.
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Produkt-Bild: Hancock

Hancock
mit Will Smith, Charlize Theron, Jason Bateman, Regie: Peter Berg

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 12,58

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Hancock

Produktbeschreibung


Sony Hancock, VÃ-Datum: 06.11.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


Hancock verdreht die Zutaten eines klassischen Superheldenfilms: der Titelheld (Will Smith) kann fliegen, ist superstark und unverletzbar - aber er ist auch ein schlampiger, ständig betrunkener Arsch, der Millionenschäden anrichtet, wenn er gegen das Böse antritt. Als er das Leben eines PR-Managers namens Ray (Jason Bateman, Juno) rettet, beschließt Ray, Hancocks Image aufzumöbeln - was damit anfängt, dass Hancock sich selbst den Behörden ausliefert und für sein wenig gesetzestreues Verhalten in den Knast geht. Der Gedanke dabei ist, dass die Kriminalitätsrate steigt, sobald Hancock im Gefängnis ist, und die Leute feststellen werden, wie nützlich Hancock in Wirklichkeit ist. Aber das ist nur der erste Teil von Hancock - von da an gibt es einige schlaue Wendungen, die hier nicht verraten werden sollen.
Hancock ist kein umwerfend toller Film (unter anderem bringt Regisseur Peter Berg zu oft Nahaufnahmen mit einer handgehaltenen Kamera, was dazu führen kann, dass einem schlecht wird), aber er ist überaus unterhaltsam. Das Drehbuch schneidet im Vergleich zu anderen Superheldenfilmen wirklich gut ab: es beinhaltet eine flotte Handlung, gute Dialoge, Begeisterung für die Charaktere und sogar hin und wieder ein paar gute Ideen. Die spektakulären Actionszenen halten zumindest teilweise die physikalischen Gesetze ein, was die Spezialeffekte noch wirklichkeitsnäher wirken lässt. Die drei Hauptdarsteller (Smith, Bateman und Charlize Theron als Rays Frau Mary) gleichen die Mischung aus Komödie, Action und Drama gekonnt aus. Alles in allem ist der Film eine schlaue, subversive Abwandlung eines Genres, das sich allzu oft viel zu ernst nimmt. --Bret Fetzer
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5 Kundenrezensionen:

Halb Muh halb Mäh nur ohne Täterätätä
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Hancock (Will Smith) ist ein Penner, Säufer, A*schloch und gehasster "Superman". Erst als er auf den PR-Coach Ray (Jason Bateman) trifft, nimmt sein trost- und erfolgloses Leben eine Wendung. Ray schafft es doch tatsächlich Hancock zu "bekehren" und einen richtigen Superhelden aus ihm zu machen. Alles wäre gut, wäre da nicht Rays Ehefrau Mary (Charlize Theron), in die sich Hancock aus unerfindlichen Gründen verliebt.

Was war das?
Dieser Film krankt nicht an seinen Darstellern, die durchweg gut und glaubwürdig spielen. Er krankt auch nicht an den ausgezeichneten Spezialeffekten oder der Idee als solcher, sondern er krankt eindeutig an seiner Storyline.
Die Geschichte startet zwar ambitioniert und bemüht witzig durch und möchte offenbar von allem etwas bieten, dann aber schwenkt sie abrupt ins Tragische und Nachdenkliche um, ohne je wirklich tragisch zu werden und letztlich vor lauter Anspruch auf Anspruch alle Ansprüche auf der Strecke lässt.
Herausgekommen ist ein unwitziges Superhelden-Drama ohne Dramatik und leider auch ohne erinnerungswürdige Komik. Und nach dem Ende des Films bleibt man irgendwie etwas unzufrieden und verstört zurück und fragt sich, was das nun gewesen sein soll.

Wie man es hätte besser machen können, weiß ich nicht, denn aus der Mix von Komödie und Drama kann man durchaus geniale Tragikomödien schaffen (was Filme wie Forest Gump oder Catch me if You can beweisen). Vielleicht hätte man mit dem Trailer, der eindeutig auf eine Actionkomödie schließen lässt, nicht so viele falsche Erwartungen wecken dürfen. Vielleicht hätte man in der zweiten Hälfte des Films nicht gar so tief in den Pathos absinken sollen und vielleicht hätte ein Drehbuch ohne Zickzack-Kurs der Glaubwürdigkeit der Geschichte auch etwas geholfen.

Wie auch immer:
Insgesamt ein Film, den man sich durchaus einmal ansehen kann, schon alleine wegen der genialen Darsteller. Man sollte sich aber unbedingt vor einer Enttäuschung schützen, indem man sich vorher klar macht, dass der Film KEINE Actionkomödie ist und nur wenig wirklich witzige Szenen bietet, und es leider auch nicht bis zum ernsthaften Drama schafft.
DVD am besten leihen.

DVD:
Laufzeit: ca. 88 min, Format: 16:9 (2.40:1) anamorph
Ton: Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1, Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Ausstattung: Trailer, Making Of, Kapitelanwahl, Animiertes DVD-Menü, Menü mit Soundeffekten, Wie wird es aussehen?, Ein besserer Held (Visuelle Effekte), Kratzer und Prellungen (Stunts), Hinter den Kulissen mit Regisseur Peter Berg
Superheld mal anders
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Der Superheld Hancock wandelt sich von einer betrunkenen Lachnummer zu einem verantwortungsbewussten Superhelden. Desgleichen geschieht auch mit dem Film. Auch wenn es hier schon bemängelt wurde, daß der Film zur Halbzeit merkbar an Leichtigkeit verliert und eine dramatische Note bekommt, so finde ich das gerade gut. Unterstützt es doch die Verwandlung des geschmähten Helden Hancock.
Generell finde ich die Idee, einen Superhelden mal tief am Boden und gesellschaftlich isoliert zu zeigen genial. Dies ist bei Hancock sehr gut gelungen und zeigt eben, daß ein Superheld nicht nur aus Spezialkräften besteht, sondern auch die entsprechende Psyche mitbringen muß.
Die Gags im ersten Teil passen gut ins Genre, sind aber leider durch zahlreiche Trailer schon vorweggenommen.
Generell ist der Film eher leichte Kost, da auch die zweite Hälfte trotz einiger Wendungen relativ vorhersehbar ist.

Für mich also ein guter Film mit einer guten Idee. Kein Action-Feuerwerk oder die x-te Comicverfilmung, sondern eher ein Film, der auch mal die "andere Seite" des Superheldendaseins beleuchtet und damit durchaus zu unterhalten weiß.
Hancock - sehr interessante Variante des Heldenmythos
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ausgeliehen hatte ich hancock im wesentlichen in der erwartung, eine weitere relativ durchschnittliche umsetzung von superheldenstories zu sehen - was mich im übrigen gar nicht gestört hätte, super-action, super-helden und meinetwegen auch eher dünne story müssen nicht zwangsläufig nervig sein, popcorn-kino ist völlig ok.
aber es ist dann doch sehr anders bei hancock. in der ersten filmhälfte verkörpert er mit einiger überzeugung den antihelden, ist eine sehr gebrochene gestalt, in der sich tragik und komik gleichermaßen zu einer wirklich ansprechenden mischung verbinden. vor allem auf der ebene "tragik" steigert es sich aus meiner sicht im verlauf des filmes immer weiter, was dem ganzen durchaus gut tut. die story ist - ein wermutstropfen - um einige merkwürdigkeiten herumgestrickt, für die man letztlich auch keine zufriedenstellenden erklärungen bekommt, aber das ist nicht allzu wild. am ende des films wird es noch mal richtig heftig, so dass ich angesichts einer FSK von 12 jahren ziemlich stirnrunzeln bekam. ich denke, es geht so grade noch, aber man wird durch die ersten drei viertel des films, die zu dieser altersfreigabe völlig passen, etwas eingelullt und kann dann schon ein bißchen erschrecken - das als warnung an alle eltern, die sich hancock als gemütliches familiy-event reinziehen wollen. ist schon ok, aber sensiblere kinder werden es kurz vor ende vielleicht wirklich zu heftig finden. aber vielleicht ist auch nur mein bild von den heutigen 12jährigen zu "weich" ;-) ich jedenfalls fühlte mich bemüßigt, meine 12jährigen tochter kurz vor der relevanten szene (ich hab den film erst alleine geschaut) "vorzuwarnen".
alles in allem jedoch ein wirklich guter film, mit kleinen schönheitsfehlern hier und da, die aber für mich nicht wirklich wesentlich ins gewicht fielen.
Langweilig und vorhersehbar
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Habe Hancock vor Kurzem im Kino gesehen und musste leider feststellen, dass die Scenen aus der Vorschau das interessanteste waren, was der Film zu bieten hat. Neben dem fliegende Wal und der zerstörten Lok gibt es noch 2-3 weitere nette Scenen, alles in allem ist der Film aber eher miserabel, da sehr vorhersehbar und langweilig. Eine Mischung aus Spiderman und Blödsinn, wobei letzterer deutlich überwiegt!
Perfektes Popcorn-Kino..
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
..für Zuschauer:

>denen ein gut aufgelegter Will Smith, jede Menge Gags und ein bisschen Action für einen gelungenen Abend reichen
>die sich nicht so sehr mit einer komplexen Story belasten wollen
>die sich für alles rund um das Thema Superhelden begeistern können

Enttäuschender Film..

..für Zuschauer:

>die mal konsequent auf die Umsetzung des Themas "Antiheld" (wie im Trailer versprochen) gehofft haben
>die sich nicht nur mit einem halben guten Film zufrieden geben
>die die Nase voll von dem ewigen Hollywood-Heile-Welt-Kitsch haben

Mein Fazit:Durch die Kombination aus Will Smith & einem sehr guten Thema sind die Erwartungen natürlich sehr hoch (wie bereits in "I am Legend").Aber durch den Erfolgsdruck in Hollywood wurde mal wieder versucht alle zufrieden zu stellen, und so ist die eine Hälfte begeistert, die andere (trotz sehr guter Ansätze) einfach enttäuscht.Ich gehöre zu Letzteren.
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Produkt-Bild: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
mit Harrison Ford, Cate Blanchett, Karen Allen, Regie: Steven Spielberg

DVD von Paramount Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,99

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Produktbeschreibung


Indiana Jones 4 Single Disc DV

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach 19 Jahren hatte es fast schon niemand mehr geglaubt, dass Indiana Jones wirklich wieder zum Hut greifen und die Peitsche schwingen würde. Aber das Triumvirat ist wieder vereint: Steven Spielberg, George Lucas und Harrison Ford haben der Saga um den berühmten Abenteurer und Archäologie-Professor noch einen vierten Teil hinzugefügt, der sich nicht hinter seinen Vorgängern verstecken muss. Das Warten hat sich gelohnt!
1957 in der Wüste Nevadas, der Kalte Krieg ist in vollem Gange und Indiana Jones den Russen in die Hände gefallen. Indy gelingt die Flucht, doch die Russen - unter der Führung von Irina Spalko, Stalins Lieblingsagentin und ihres Zeichens Parapsychologin, - entwenden ein mysteriöses Skelett, das offenbar in Verbindung mit dem Verschwinden von Indys altem Freund und Kollegen Harold Oxleys steht, der in Peru verschollen ist. Gemeinsam mit Oxleys Ziehsohn Mutt macht sich Indy im Dschungel des Amazonas auf die Suche nach dem legendären Kristallschädel, dem magische Kräfte nachgesagt werden und der Oxley offenbar in den Wahnsinn getrieben hat. Doch die beiden sind nicht die einzigen, die auf der Suche nach dem Schädel sind: Auch Spalko will sich der Suggestivkräfte des Schädels, der in einer versunkenen Stadt aus Gold verborgen sein soll, bedienen. Um Druck auszuüben, hat sie Mutts Mutter Marion Ravenwood - Indys alte Flamme aus Der Jäger des verlorenen Schatzes - in ihre Gewalt gebracht. Eine Schatzsuche auf Leben und Tod beginnt.
Bewusst im Stil der alten Trilogie gehalten ist Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ein klassischer Abenteuerfilm, der mit viel Witz, augenzwinkernder Selbstironie und natürlich zahlreichen rasanten Action-Szenen, auf der ganzen Linie zu überzeugen weiß. Zwar ist Indy eindeutig in die Jahre gekommen - da bleibt der eine oder andere Spruch nicht aus und manch Abstand ist doch größer als gedacht -, aber er schlägt sich wacker. Selbiges gilt auch für die nächste Generation: Shia LaBeouf weiß durchaus Paroli zu geben und steht seinen Mann. Schon sein erster Auftritt - angelehnt an Marlon Brando in The Wild One - stellt erneut George Lucas' außerordentliches Talent unter Beweis, eine bestimmte Zeit originalgetreu und mit viel Liebe zum Detail auf der Leinwand wieder auferstehen zu lassen. Im besten Sinne des Wortes zeitlose Unterhaltung. -- Birgit Schwenger
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Was ist bloß aus dem guten alten Indi geworden???
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich habe alle 3 Urindis viele zig male gesehen, bin seitdem großer Fan dieser Reihe und muss sagen, dass der 4. Teil eine ABSOLUTE ENTTÄUSCHUNG für mich war.

Ich fand die Idee klasse, "Jones" nach so vielen Jahren wiederzubeleben, damit er sein nächstes Kinoabenteuer für seine Fans durchlebt. Harrison Fords Alter hat mich keineswegs gestört! Ich wollte einen Film, der genauso spannend, actionreich und witzig ist, wie er früher war. Also ein neues Abenteuer nach exakt dem gleichen Schema.

DOCH DANN habe ich gehört, dass

1. ein zweiter Hauptdarsteller (der nervige Bengel) hinzugefügt wurde, keine Ahnung warum!? - Ich hasse Filme, welche Nachfolger klassischer Kassenschlager darstellen, bei denen, aus Ängsten die Hauptfigur alleine könnte das Publikum nicht mehr überzeugen, immer ein kleines Kind, ein Freund o.ä. hinzugefügt wird!!! Ich hasse solche Fortsetzungen!!! Bleibt doch bei den Wurzeln LEUTE!!!

2. der Film ab 12 Jahren freigegeben wird!!! >> Bloß schade um die TODESFALLEN, die normalerweise in jedem Indiana Jones Film vorkamen und einen Überraschten - ein weiterer Reinfall dieses Films

3. leider Sean Connery nur mitspiele, wenn ihm das Drehbuch gefalle; tja, das tat es anscheinend nicht; genauso wenig gefiel es mir!

Das altbekannte wurde in den Dreck gezogen, viel zu viel Special Effects (Ich will zurück in den echten Dschungel!!!), unrealistische Story (einfach zuu unrealistisch) und nur halb so spannend und witzig wie es sich für einen Jones gehört. Maßlose Enttäuschung. Sorry!

Ein Stern insgesamt. ICH hätte mehr draus gemacht! Gebt mir ein Budget, Kamera und Darsteller - dann zeig ichs euch^^
Aliens und D.rJones
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Besonders störend fallen die schlechten Special effects in dem Film auf.Vor allem weil Spieöberg behauptet er hat den Film mit so wenig Computer wie möglich bearbeitet.Und ein lianenschwingender Indysohn, aus dem Computer stammende Affen und Ufos haben in nem Indyfilm nix verloren.Harrison Ford spielt auch trotz seines Alters überzeugend und im Grossen und Ganzen macht der Abenteuerfilm trotzdem Spaß.Auch wenn Indy mit diesem Film nie den Kult erreicht hätte den er hat.
Grosser Mist
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Eigentlich hatte ich mir vom vierten Teil der Kult-Filmreihe einiges versprochen. Die Latte in Sachen Action, Aberwitz und coole Sprüche lag schon ziemlich hoch. Und dann das. Nur flaue Witze, eine vollkommen durchsichtige und witzlose Vater-Sohn Klamotte, mässige schauspielerische Leistungen überdeckt von minutenlangen Actionzenen, und am Ende noch "multidimensionale" Marsmenschen und fliegende Untertassen. Brrr. Katastrophe. Eine reine Geldverschwendung.
Schade eigentlich...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Mit dem neuen Indy verhielt es sich im Vorfeld ähnlich wie mit der neuen Star Wars Trilogie; sehr hohe Erwartungen seitens der Fans aufgrund bestehenden Kults und die Frage, ob diese überhaupt erfüllt werden können bzw. konnten. Viele Fans waren vor allem von Die dunkle Bedrohung überaus enttäuscht. Zu kindertauglich, zu viele Effekte, zu vorhersehbare Story, dümmliche Dialoge und dann noch dieser unglaublich nervende Jar Jar dingsbums. Weiter ging es dann mit Angriff der Klonkrieger bei dem den vorigen Kritikpunkten (mit Ausnahme von Jar Jar dessen Auftritt auf ein Minimum reduziert wurde) noch das Schmonzettenhafte eines Heimatfilms hinzugefügt wurde. Nur mit Die Rache der Sith gelang es Lucas die Zerstörung des Star Wars Mythos ein Stück weit abzuschwächen und so hoffte ich als Indy Fan, dass er aus seine Fehlern dazu gelernt hatte und dies bei Indy IV beherzigt.
Man kann sicherlich darüber streiten, ob diese Erwartungen nicht ein wenig zu hoch waren, aber schließlich waren es ja auch die Macher der Filme selbst die viel versprachen; so etwa die Kommentare von Lucas die die Einsicht suggerierten aus den Fehlern der Episoden I und II gelernt zu haben und die Fans von dieser seiner damaligen persönlichen Note verschonen zu wollen.

Was wurde uns nun für Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels versprochen?

- zeitlich erfolgreiche Verlegung der Handlung in die 50er Jahre
- spannende Story (auch wegen gründlicher Suche nach einem geeigneten Drehbuch)
- handgemachte Actionszenen
- selber Stil, selber Humor wie bei den älteren Filmen

Vorabtrailer hinterließen bei mir einen guten Eindruck (etwa die Szene wo Indy seine Fedora aufsetzt - Klasse!!) und weiteren Aussagen der Beteiligten zu Folge sollen die Dreharbeiten zum neuen Indy auch sehr viel Spaß gemacht haben; alles in allem wirkten die Vorraussetzungen für einen einigermaßen gelungenen Film also recht positiv auch wenn man wusste, dass George Lucas seine Finger mit im Spiel hatte.

Nach dem Sehen des Films ging mir dann hauptsächlich das Wort hätte durch den Kopf: der Film hätte gut werden können, hätte man dies und jenes anders gemacht. Um gleich zu meinem Hauptkritikpunkt zu kommen, vielleicht hätte man sich für das Drehbuch (siehe Punkt 2 der Versprechen) noch etwas mehr Zeit lassen sollen. Es gibt viele schöne Metapher um die im Film verwendete Fassung zu beschreiben (löchrig wie ein Schweizer Käse, dünn wie ein Blatt Papier) aber auch ganz klare Aussagen:

- der rote Faden wird leider zu oberflächlich gesponnen, die Kristallschädel-Story nur Mittel zum Zweck den Indy-Kult mit zeitgemäßer Verfilmung unbedingt wieder ins Kino zu bringen
- hier vielfach schon angesprochen und bemängelt hangelt sich der Film von Sequenz zu Sequenz, bleibt rastlos aber schafft es nicht der Story eine wie in den vorigen Indy-Filmen mystische Atmosphäre zu verleihen (der rote Faden); Rätsel werden im Stile von Computerspielen schnell gelöst und abgehakt
- der Punkt zuvor führt leider auch zu fehlender Spannung; ich hatte nie das Gefühl, es könnte auch nur eine der guten Hauptfiguren zu Schaden kommen (Indy wirkt sogar weniger gebrechlich als in den älteren Filmen ???) Dramaturgie? Fehlanzeige!
- Nebenfiguren wirken deplatziert, eindimensional und stereotypisch; die Figur der Irina Spalko scheint billigen C-Movies entnommen zu sein und dementsprechend absurd wirkt ihr Auftreten und sind auch ihre Dialoge insgesamt wirken die bösen Sowjets wie aus einem harmlosen Kinderfilm (richtig Angst jagten die keinem ein); Mutt als Marlon Brando 50er Jahre Halbstarker Abklatsch; der durchgedrehte Professor als Stichwortgeber; Mac, der Freund der Indy mehrfach zum Narren hält - durch fehlenden emotionalen Bezug zwischen den Beiden erscheint mir Indy unverständlicher Weise sehr naiv (und ich dachte Indy müsste als Abenteurer doch irgendwann mal wissen, dass man Jemanden der einmal gelogen hat nicht wieder trauen könne) und Mac absolut entbehrlich
- die Familienstory hätte man sich in der Art sparen können alles wirkt zu inszeniert, vorhersehbar und emotionslos und wird im Laufe des Films nebenbei zur Kenntnis genommen; die Vater-Sohn-Findungsstory zündet leider gar nicht zu unharmonisch und gekünstelt wirkt das Zusammenspiel zwischen Ford und LeBoef
- Logikprobleme (war vielleicht nie eine große Stärke der Indy-Filme, wurden aber einigermaßen dezent gehalten): Was will Indy bitteschön in Leipzig wo er gerade eben noch von den Sowjets gejagt und in Lebensgefahr gebracht wurde? Warum die unzureichende Bewachung der Area 51? Wie kann eine Horde sowjetischer Agenten unentdeckt in die USA einreisen und dann in einer amerikanischen Innenstadt eine wilde Ballerei veranstalten ohne von amerikanischen Sicherheitskräften daran gehindert zu werden? Warum die im Vergleich zu älteren Indy-Filmen übertriebene Ausschaltung jeglicher Physik und Realität (der Kühlschrank und die Atombombe, das Langhangeln an den Lianen im Urwald, die Wasserfallstürze)?
- die Vorhersehbarkeit der Handlung

Beim letzten Punkt hatte ich bis zum Schluss des Films immer noch gehofft, dass Spielberg den Zuschauer hier auf eine falsche Fährte lockt, Indy die Alienstory als menschengemacht entlarvt und vielleicht noch Sachverhalte hinzufügt die man zuvor noch gar nicht bedacht hat. Doch es endete leider genau so mit einer davonfliegenden Untertasse wie vorhergesehen; keine überraschende Wendung, keine Spannung, nichtsunfassbar! Was bleibt sind Fragen über die Herkunft der Aliens und was jetzt eigentlich das so geheimnisvolle an ihnen und dem Kristallschädel sein soll (das Überdimensionale?). Der Zuschauer wird darüber leider im Unklaren gelassen.

Die zeitliche Verlegung der Handlung in die 50er sehe ich nicht als Problem. Auch die Rolle der Sowjets als Naziersatz passt hierbei ins Konzept (Kritik über die Darstellung der Bösewichte siehe w.o.). Auch mit Bezug auf das Alter von Harrison Ford (Kritikpunkt ist allerdings die scheinbar nicht vorhandene Gebrechlichkeit in solch einem Alter) wäre es absurd gewesen, die Handlung weiterhin in den 30er oder Kriegsjahren anzusiedeln.

Sehr positiv nahm ich vor dem Sehen des Films die Aussage auf, es würde mehr Wert auf handgemachte Actionszenen gelegt anstatt zu viel CGI-Effekte einzubauen. Naja, das Gegenteil ist der Fall. Schon die Eingangssequenz mit den mehr recht als schlecht animierten Erdmännchen gibt dabei die Richtung an. Im Laufe des Films rücken dann die CGI-Effekte dermaßen in den Vordergrund, dass der Film mir einfach nur noch wie eine optische Berieselung vorkam. Es war wie in den neuen Star Wars Filmenman wusste, dass sich die Protagonisten vor Blue Screens bewegten, Affen, Erdmännchen und Ameisen aus dem Computer stammen. All die Action-Effekte wirken irgendwie künstlich, wenig aufregend und spannend. Insbesondere die Slapstick-Einlagen in einigen Sequenzen sorgen dafür, dass man die eh schon nicht besonders spannenden Verfolgungsjagden noch weniger ernst nehmen kannum diese liebenswürdig chaotischen Hauptfiguren Indy, Marion und Mutt (jaja, sehr lustig der Strauch in die Weichteile) braucht man einfach keine Angst haben. Systematisch drängen die Effekte die eh schon dünne Story zunehmend in den Hintergrund um im finalen Showdown dann endgültig die Lucassche Handschrift und den dessen wohl zu großen Einfluss in den Film erkennen zu lassendie Optik zählt; der Rest ist nicht so wichtig.

Versprochen wurde auch, dass Stil und Humor des neuen Indy sich an den alten Filmen orientieren sollte. Eine Prise weniger Witz hätte dem Film m.E. aber gut getan. Bewegte der 3. Teil sich schon stark am Rande des parodistischen Slapstickhumors so wurde im 4. noch eine Schippe draufgelegt. Im 3. federte das sehr gute und ausgewogene Spiel zwischen Ford und Sean Connery diese Tendenz noch ab, in Königreich des Kristallschädels fehlt der Gegenpart von Indys Vater. Karen Allen die diesen anscheinend übernehmen sollte, konnte ihn leider nicht überzeugend rüberbringen was allerdings auch an ihrer Filmfigur der eigentlich impulsiven und noch in Teil 1 charismatisch wirkenden Marion lag. In Interviews sprachen Lucas wie Spielberg und die Hauptdarsteller von großem Spaß den sie bei den Dreharbeiten gehabt und wie sie diesen auch in den Film übertragen hättenman merkt das wie auch, dass es im Gegenzug an Ernsthaftigkeit gemangelt haben muss. Die Gags wirken platt (Was sollte diese dümmliche Tarzaneinlage?) und aufgesetzt, komisch wird es wirklich selten (gefallen hat mir etwa die Szene im Transporter mit der Unterhaltung zwischen Indy und Marion).
Beibehaltung des gewohnten Indy-Stils meint wohl auch optische bzw. farbliche Wiedergabe der alten Indy-Filme. Okay, die Kameraführung von Janusz Kaminski wirkt einiges aufgeregter und unruhiger, die Farben etwas kontrastarmer, geht aber insgesamt in Ordnung. Die Wahl der Handlungsorte klingt an sich viel versprechend, die Filmkulissen sind recht ordentlich gemacht (wenn die vielen CGI-Effekte bloß nicht wären). Entscheidend für mein Urteil über den Film ist es natürlich nicht.

Rein aus dem was nun also versprochen wurde, komme ich für mich zum eindeutigen Urteil, dass ich vom Film sehr enttäuscht bin. Kaum ein Versprechen konnte richtig gehalten, meine Erwartungshaltung nicht im Mindesten erfüllt werden. Ich habe mich auch gefragt, wie ich den Film ohne Wissen über die Indiana Jones Trilogie aufgenommen hätte. Es wäre wahrscheinlich wie bei Die Mumie gewesen: netter Film aber belanglos, abhaken und der Nächste bitte.

Leider handelt es sich bei Indy IV aber um die Fortführung einer der besten Filmreihen aller Zeiten und ich hätte nicht gedacht, dass damit im Grunde genommen nur eine Parodie des Indy-Mythos entstehen würde. Schade eigentlichman sollte für George Lucas wohl am besten einen Berufsverbot ausstellen ;-)

Objektiv subjektiv m.E. also ein mittelmäßig bis schwacher Film, daher von mir auch nur 3 von 5 Punkten (die 3 sind aufgerundete 2,5 Punkte).
Großartiger Spass!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film kann sich durchaus mit den vorherigen Teilen (mal abgesehen von #3) messen lassen. Irrsinnig unterhaltsamer Film mit toller Action und jeder Menge Spass.
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Produkt-Bild: Horton hört ein Hu!

Horton hört ein Hu! , Regie: Jimmy Hayward, Steve Martino

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 12,87

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Horton hört ein Hu!
  • FSK 0

Produktbeschreibung


Fox Horton hört ein Hu, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 28.11.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der gutmütige Elefant Horton lebt im Dschungel von Nümpels. Eines Tages vernimmt er mit seinen riesigen Ohren einen schwachen Hilferuf, der aus dem Nichts zu kommen scheint. Tatsächlich gelingt es Horton mit dem Hilferufenden, dem Bürgermeister von Hu-Heim, Kontakt aufzunehmen. Die mikroskopisch kleinen Hus leben in ihrer prachtvollen und kunterbunten Stadt – ohne es zu wissen – auf einem winzigen Staubkorn, das seinen schützenden Halt verloren hat. Ihnen droht die Vernichtung, sollte es Horton nicht gelingen, einen sicheren Zufluchtsort für die Hus und ihre Welt zu finden. Der treue Elefant macht sich auf die Suche nach einem neuen Heim für die Hus, hat aber nicht mit dem teils recht militanten Widerstand seiner Freunde gerechnet. Angestachelt von der selbstgerechten Kängurumutter, die den Verlust ihrer Autorität fürchtet, wollen die Tiere Horton zwingen, das Staubkorn zu vernichten.
Bereits 1954 schrieb der amerikanische Kinderbuchautor Dr. Seuss die Geschichte des liebenswerten Elefanten Horton, die auch nach über 50 Jahren noch kein bisschen Staub angesetzt hat. Die wunderbar warmherzige Fabel voller Phantasie, die zudem auch noch – kindgerecht vermittelt - eine grundlegende moralische Botschaft enthält, ist so aktuell wie eh und je: „Ein Mensch ist ein Mensch, wie klein er auch sei". Horton ist aufrichtig, treu und unerwartet tiefgründig. Obwohl er niemanden auf dem Staubkorn sehen kann und alle anderen Tiere ihn für verrückt halten und auslachen, ist er felsenfest entschlossen, die Hus zu retten und lässt sich auch unter Lebensgefahr nicht davon abbringen. Aber auch in der überdrehten und stets auf Harmonie bedachten Welt der Hus, die man im Übrigen bereits aus Dr. Seuss’ Grinch kennt, regt sich Unglauben und Widerstand. Erst als sich alle zusammen schließen, schaffen sie miteinander das Unmögliche.

Den Machern der -Filme ist mit ihrer computeranimierten Umsetzung von Horton hört ein Hu! erneut ein großer Wurf gelungen. Die Animationen sind bis ins kleinste Detail visuell brillant umgesetzt und ergänzen sich aufs Beste mit der sprachlichen Brillanz von Sprechern wie Christoph Maria Herbst als Horton (im Original Jim Carrey) oder Anke Engelke. Der überbordende Sprachwitz und die überaus einfallsreiche Bildgestaltung ergeben einen grandiosen Filmspaß für die ganze Familie. Empfohlen ab fünf Jahren. -- Birgit Schwenger
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5 Kundenrezensionen:

Ich will Katie!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach dem Ice Age 2 - Jetzt taut's mir persönlich nicht wirklich gut gefallen hat (der 1. Teil war einfach um Längen besser) war ich am Anfang etwas skeptisch und wollte nicht wirklich mit "Horton hört ein Hu!" anschauen.

Dennoch lies ich mich überreden und so schnell konnte ich gar nicht schauen, da war ich auch schon wieder aus dem Kino draußen. Der Film ist leider! so schnell vergangen, dass es einfach nur schade war. Die Animationen sind sehr schön geworden, es sieht ein bisschen nach einer Knetmassenwelt aus. Auch dir Charaktere sind zum liebhaben vor allem das kleine süße orange/gelbe Kügelchen Namens Katie! Dieses Ding kann eindeutig Scrat von Ice Age (Einzel-DVD) den Platz 1 im Kampf um das süßeste Tier streitig machen. Auch eine nette Idee ist, dass es einen Erzähler gibt, der sehr schön in Reimen sprechen kann.

Der Liebevolle Elefant Horton lebt im Dschungel von Nümpels mit vielen anderen Tieren zusammen. Eines Tages hört er mit seinen Ohren einen Hilferuf, der aus dem Nichts kommt. Denkt er. Nachdem er die Hilferufe öfters gehört hat, antwortet er dem Bürgermeister von Hu-Heim. Denn auf einem Staubkorn leben die Hus! Nur können wir sie nicht sehen und auch nicht hören da Sie mikroskopisch klein sind. Horton verspricht Sie zu einem sichern Ort zu bringen, leider sieht dies das Känguru etwas anders. Sie denkt, dass Horton den Kindern nur etwas blödes beibringen würde. Nun muss er alleine die Hus retten bevor deren Welt zerstört wird.

Ein weiteres süßes Tier ist Vlad - aber nicht Vlad der Böse sondern Vlad das Kaninchen, dass gerne Kekse backt! Einfach zum schreien.

Die Aufmachung gefällt mir gut vor allem die bunte Hülle fällt sofort auf. Das Menü ist wunderbar animiert und mit Hintergrundmusik unterlegt. Die Extras sind Kommentar der Regisseure, 13 entfallene Szenen (dabei sind nur 2 so gut wie fertig, die meisten sind nur Zeichnungen),22 Animations-Tests, Wie man Figuren zum Leben erweckt (ist recht interessant gemacht), Die Animation von Horton, Triff Katie (mein Lieblingsextra aber leider viel zu kurz ca. 3:30 Minuten), Ein Mensch ist ein Mensch: Eine universelle Botschaft, Unser Staubkorn: Die Erde, Wissenswertes über Elefanten, Interaktives Musikspiel "Wir sind hier" (man muss immer die Musikinstrumente nachspielen um damit Hu-Heim zu retten).
Gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Also, der Film ist wirklich niedlich und schön.
Die Geschichte ist neu & originell & irgendwie ja auch mit der Frage verbunden: Was ist, wenn wirklich ...?
Die Bilder sind wunderschön und Horten einfach nur sympathisch. Es gab etwas zum Lachen und auch Momente, wo man dachte: Och, mensch.. der/die Arme.
Durchaus sehenswert.
Und bevor ich es vergesse: In meinen Augen hat Christoph Maria Herbst eine total angenehme, überzeugende, tolle Synchronstimme!
Einfach nur lieb und Sehenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es ist einfach bereichernd diesen Film geshehen zu haben.
9o% aller Filme sind wirklich Schrott, das Niveau nimmt immer mehr ab.
Dieser Film ist eine erfrischende Ausnahme , der uns auch zu herzlichem Lachen verholfen hat .
Schade , daß es so wenige Filme wie diesen gibt.Unsere Tochter (9Jahre)
würde sogar 6Sterne vergeben.
Da fehlte doch was....
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Film ist ja für die Kinder nicht schlecht, aber mein Sohn ist großer Befour Fan und die Gruppe hatte zu dem Film die Musik (Live your dream) incl. Videoclip gemacht. Leider kam im gesamten Film noch im Abspann auch nur Ansatzweise dieses Lied vor. Auch bei den Extras war nichts davon. Schade. Beim Dschungelbuch war wenigstens das Video bei den Extras dabei von den vieren. Somit war der Kauf der DVD nicht der Erfolg, den ich mir für meinen Sohn versprochen hatte. Dafür gibt es bei den Extras ein blödes Spiel, dass jeder kleine Fratz in 2 Min. als öde empfindet. Somit leider Sternabzug. Sonst ok.
einfach nur schön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
wie "Horton hört ein Hu!" animiert worden ist.

In dem Film geht es um einen gutmütigen und zuverlässigen Elefanten, der von einem Staubkorn (auf dem eine eigene Welt existiert), dass auf einem Kleestengel durch die Gegend schwebt, einen Hilferuf hört. Dank seiner großer Ohren kann nur er die Leute von Hu- Heim hören. Dem Staubkorn droht eine Katastrophe und Horton und Hu - Heims Bürgermeister versuchen sie abzuwenden.
Weiterhin sehen die Tiere des Dschungels, allen vorran das Känguru in Horten, der mit einem Staubkorn spricht, eine Bedrohung und setzen einiges daran ihn zu stoppen.

Fazit: Ein wunderbar animierter Film mit einer Geschichte eher für die Kleinen, denn "ein Mensch ist ein Mensch - egal wie klein er ist!"
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Produkt-Bild: Die Deutschen (10 DVDs im Geschenkschuber)

Die Deutschen (10 DVDs im Geschenkschuber)
mit diverse, Regie: Olaf Götz;Christian Twente;Stephan Koester;Erica von Moeller;Robert Wiezorek

DVD von Komplett Media
Preis bei Amazon: EUR 69,97

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Deutschen (10 DVDs im Geschenkschuber)

Produktbeschreibung


Ein Jahrtausend deutscher Geschichte in einer zehnteiligen Dokumentarreihe: Das ZDF spannt mit dem Programmschwerpunkt "Die Deutschen" den historischen Bogen von den Anfängen unter Otto dem Großen im 10. Jahrhundert bis zur Ausrufung der ersten deutschen Republik durch Philipp Scheidemann im November 1918.
Wie die deutsche Vielfalt erst über Jahrhunderte zur Vereinigung führte, wie sich das Ringen um Einheit und Freiheit in der Mitte Europas gestaltete, ist in der bislang aufwändigsten Dokumentarreihe zur deutschen Geschichte dargestellt. Die entscheidenden Wendepunkte wurden, eingebettet in dokumentarische Sequenzen, szenisch rekonstruiert. Insgesamt kamen - neben namhaften Schauspielern - mehrere hundert Komparsen zum Einsatz. Fast fünfhundert hochkarätige 3D-Grafiken und Computeranimationen sowie eindrucksvolle Luftaufnahmen von historischen Schauplätzen und Landschaften machen die Filme zu einem Erlebnis.
Eine bewegende Zeitreise in ein Land mit wechselvoller Geschichte.
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5 Kundenrezensionen:

Parforceritt durch 1000 Jahre
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Gedanke, 1000 Jahre deutscher Geschichte an 10 ausgewählten "Zeitpunkten" festzumachen, kann mich nicht überzeugen. Diese werden in epischer Breite und Spielszenen nachgestellt, aber alles andere bleibt außen vor. So ist zwischen Barbarossa und Luther im Mittelalter nichts erwähnenswertes in Deutschland passiert? Wie ist es mit der Rolle Deutschlands in der Mitte Europas über die Jahrhunderte, der Einflußnahme anderer Mächte, um einen geschlossenen Herrschaftsbreich zu verhindern? Das Verhältnis Frankreich- Deutschland vom 17. bis zum 20. Jahrhundert? Die Hanse, der deutsche Orden? Ist der Föderalismus wirklich so toll? Die Serie schließt mit einem phantasielosen Teil über Wilhelm II. ab, über die deutsche Rolle beim Ausbruch des ersten Weltkriegs wird lieber nichts gesagt und über alles nach 1918/19 auch nicht. 1933-45 mag ja schon hundertfach diskutiert worden sein, aber zumindest die Weimarer Republik als erster deutschen Demokratie hätte einen eingenen Teil verdient. Der Preis tut sein übriges dazu!
bei Amazon geht's ja noch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ja, ich stimme meinem "Vorredner" zu; vor allem wenn man weiß, dass die gleiche Box beim ZDF sage und schreibe 89,95 ¬ kostet. Gut, dass ich bei Amazon vorbeigeschaut habe.
Keine Atempause - Geschichte wird gemacht!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit der Entwicklung der zehnteiligen Sendung Die Deutschen" hat das ZDF endlich eine Brücke zwischen einer ernstzunehmenden Geschichtsdarstellung und dem Massenpublikum geschlagen. Auch wenn die feine FZ die Nase rümpfte, wird jeder, der nur ein halbes Jahr Geschichte in der Schule unterrichtet und das ganze Elend der medialen Präsentation gekostet hat, die neu Serie uneingeschränkt begrüßen. .
Schon die erste Folge Otto und das Reich" vermag die Gründung Deutschlands als Folge der ungarischen Bedrohung, die Konstruktion des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und seine Organisation durch das Ottonische Reichskirchensystem im 10. Jhdt. recht plausibel darzustellen. Der zweite Teil über Heinrich IV und den Papst stilisiert das Drama von Canossa vielleicht ein wenig zu monothematisch, aber das Grundmotiv des Kampfes zwischen Kaiser und Papst wird recht deutlich herausgearbeitet. Im dritten Teil Barbarossa und der Löwe" geht es um die Entstehung der deutschen Landesherrschaft, dargestellt am Beipsiel Heinrichs des Löwen. Schade, dass von hier aus kein Weg zur Goldenen Bulle von 1356 und zum Spätmittelalter führt. Stattdessen setzt die Serie erst wieder bei Luther ein (4. Folge ), dessen reformatorischer Furor recht dramatisch rüberkommt. Im Grunde handelt auch Wallenstein und der Krieg" von der Reformation, und zwar vom schrecklichen Effekt der Religionsspaltung im Dreißigjährigen Krieg (5. Folge). Die Auseinandersetzung zwischen Friedrich II" und der Kaiserin Maria Theresia gehört zu den besten Partien des Werkes. Die Schlachten von Hochkirchen, Leuthen, Kunersdorf, die Reformen des Königs und der Unterschied zwischen dem toleranten Österreich und dem militaristischen Preußen wird auch ein nur mäßig Geschichtsinteressierte so schnell nicht vergessen (6. Folge ). Dann klopft die Weltgeschichte wieder an Deutschlands Tore, denn Napoleon steht vor der Türe und erzwingt in Deutschland tief greifende Reformen ("Napoleon und die Deutschen"- Folge 7). Ein darstellerische Fehlbesetzung schmälert ein wenig den Genuss der Folge "Robert Blum und die Revolution"(Folge 8 ), in der an sich die Revolution von 1848 an sich ganz gut dargestellt wird (wenn nur nicht Robert Blum nicht dauernd so unsäglich herumlispeln würde). Befremdlich allerdings erscheint die positive Grundierung des Bismarcks Attentat am Beginn der Folge Bismarck und das Deutsche Reich" (9. Folge ), die ansonsten ganz ausgezeichnet Bismarcks Doppelgesicht als erfolgreicher Außenpolitiker und bedenkenloser Machtmenschen im Innern widerspiegelt. Nach so viel gelungen Folgen kann man die letzte leider vergessen. Wilhelm und die Welt ( Folge 10) ist ganz im Unterschied zu den neun vorhergehenden Folgen ein Sammelsurium von Szenen und Ereignissen aus einer dreißigjährigen Regierungszeit, an deren Ende man ein wenig ratlos zurückbleibt.
Abgesehen vom letzten Teil aber ist jede einzelne Folge ihr Geld wert, und ich behaupte, dass ein Schüler, der sich diese Serie dreimal aufmerksam ansieht, mehr über Geschichte lernt als der Durchschnitt seiner Altersgenossen, der im Geschichtsunterricht jahrelang vor sich hin pennt. So kann ich diese Cassette auch zu dem deftigen Preis von über 50 Euro uneingeschränkt empfehlen. Am besten gelungen sind meiner Ansicht nach: Otto(1), Barbarossa (3) Wallenstein (5) Friedlich II (6) und Bismarck (9).
Von Otto bis Wilhelm: Das Geschichtsbewusstsein der Deutschen wird neu geformt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Wenn der Zuschauer am Ende der Serie sagen kann: 'Ja, das war eine interessante, spannende und gute Geschichte', dann habe ich mein Ziel erreicht." So äußerte sich sinngemäß Deutschlands Chefhistoriker Guido Knopp zum Zweck der ZDF-Reihe "Die Deutschen", die in zehn Teilen einen Bogen von Otto dem Großen bis zu Kaiser Wilhelm II. spannt. Noch bis vor wenigen Jahren wäre so eine Aussage undenkbar gewesen und hätte für große Unruhe gesorgt. Nicht auch zuletzt aufgrund der mannigfaltigen Produktionen der Knopp-Maschinerie, war das kulturelle Gedächtnis Deutschlands auf den Zweiten Weltkrieg fokussiert. In Schulen, Universitäten und im allgemeinen öffentlichen Diskurs definierte sich das Geschichtsverständnis der Deutschen in weiten Teilen aus den Jahren zwischen 1933 und 1945 und die vorhergehenden Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte, wurden von einer breiten Masse der Geschichtsinteressierten nur unter dem Aspekt betrachtet, inwiefern hier denn bereits Vorbedingungen für den Nationalsozialismus angelegt gewesen seien. Von dieser Prämisse macht sich die Serie völlig frei. Die Leitfragen von "Die Deutschen" lauten vielmehr: Was ist Deutsch? Wer sind die Deutschen? Ab wann begannen die Menschen, sich als Deutsch zu betrachten und zu bezeichnen? Wie wurde Deutschland zu einer Nation? Und bei aller möglichen Kritik, auf die ich am Ende meiner Rezension eingehen werde, und auch bei aller Vorbehalte gegen Guido Knopp und seiner Herangehensweise an Geschichte, will ich als Geschichtsinteressierter und Geschichtslehrer bereits an dieser Stelle sagen, dass dem ZDF mit dieser Serie eine hervorragende Produktion gelungen ist, die das Potential hat, das Geschichtsbewusstsein der Deutschen nachhaltig zu beeinflussen und dazu anregt, sich näher mit der Entwicklungsgeschichte unserer Sprache, unserer Kultur und unserer Nation zu beschäftigen.

Folgende Themen/Personen werden in der Serie behandelt: Otto und das Reich, Heinrich und der Papst, Barbarossa und der Löwe, Luther und die Nation, Wallenstein und der Krieg, Preußens Friedrich und die Kaiserin, Napoleon und die Deutschen, Robert Blum und die Revolution, Bismarck und das Deutsche Reich und Wilhelm und die Welt. Sämtliche Teile der Serie bestehen aus aufwendig inszenierten Spielsequenzen, die den Sinn und Zweck verfolgen, entscheidende geschichtliche Ereignisse und Momente zu verdichten und für den Zuschauer anschaulich darzustellen. So wird gezeigt, wie Heinrich IV. 1077 vor der Burg in Canossa drei Tage lang im Schnee ausharrt, um vom Papst Gregor VII. vom Bann gelöst zu werden. Durch das die Serie wie ein roter Faden durchziehendes Prinzip der Anschaulichkeit werden dem Zuschauer auch sehr schön die Hintergründe solcher Ereignisse deutlich gemacht. Warum nahm Heinrich IV. diese Tortur auf sich? War er wirklich ein reuiger Sünder. Nein, wohl eher nicht. Vielmehr war seine Aktion wahrscheinlich