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Produkt-Bild: Türkisch für Anfänger - Staffel 3 (3 DVDs)

Türkisch für Anfänger - Staffel 3 (3 DVDs)
mit Pegah Ferydoni, Adnan Maral, Elyas M'Barek, Josefine Preuß, Bärbel Schleker, Regie: Edzard Onneken, Oliver Schmitz, Christian Ditter

DVD von Ufa/DVD
Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 26,49

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Türkisch für Anfänger - Staffel 3 (3 DVDs)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das hätte auch schief gehen können. Aber alle Befürchtungen, die TV-Serie Türkisch für Anfänger könne in ein hochmoralisches Betroffenheitsdrama ausarten und versuchen, es allen recht zu machen, erwiesen sich als völlig grundlos. Endlich einmal ist eine deutsche Serie unverfroren und direkt und hat sogar den Mut, herrlich politisch unkorrekt zu sein. Wer hätte das gedacht, als die Serie in der ARD im März 2006 erstmals auf Sendung ging?
Türkisch für Anfänger begleitet die Multikulti-Familie Schneider-Öztürk auf ihren Irrungen und Wirrungen im heutigen Berlin. Da ist die 16-jährige Lena, die mit ihrer Mutter, der Psychotherapeutin Doris, und ihrem jüngeren Bruder Nils zusammen lebt. Als sich Doris in den türkischen Kriminalkommissar Metin verliebt und mit ihm zusammen zieht, steht Lenas Leben Kopf: Sie muss ihr Zimmer mit der neuen Stiefschwester Yağmur, einer streng gläubigen Muslimin, teilen und sich mit ihrem 17-jährigen Stiefbruder Cem arrangieren, der sich der Tradition zu Folge für seine neue Schwester verantwortlich fühlt. Als die beiden auch noch beginnen füreinander Gefühle zu entwickeln, ist das Familienchaos perfekt.

Mehrfach preisgekrönt – u.a. mit dem Grimme-Preis 2007 in der Kategorie „Unterhaltung“ - ruft die Serie sowohl bei Publikum als auch Kritik große Begeisterung hervor. Die Charaktere sind erfrischend natürlich, die Dialoge frech und witzig und die alltäglichen Probleme und Nöte der Schneider-Öztürks sind augenzwinkernd aus dem Leben gegriffen. Neben den köstlichen Dialogen und gelungener Situationskomik ist es vor allen den Darstellern zu verdanken – allen voran Josefine Preuß als Lena -, dass Türkisch für Anfänger auf der ganzen Linie zu überzeugen weiß. Liebevoll-ironisch prallen die unterschiedlichen Kulturen und Lebensvorstellungen aufeinander. Genüsslich und herrlich überdreht werden sämtliche Klischees zerpflückt und ad absurdum geführt. Dabei geht es durchaus nicht nur um kulturelle Unterschiede: Auch Themen wie die Pubertät, Probleme in der Schule und natürlich die Liebe kommen nicht zu kurz. Temporeiche Unterhaltung mit einem ordentlichen Schuss Humor für die ganze Familie. -- Birgit Schwenger
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

absolut empfehlenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eigentlich hatte ich mich erst garnicht für Türkisch für Anfänger interessiert. Bin nämlich absolut nicht der Fan von Soaps ala schlechte Zeiten und noch schlechtere Zeiten. Als ich aber ein paar mal zufällig mitschauen musste (meine Freundin hat die Serie nämlich regelmäßig verfolgt), gefiehl mir die Serie immer mehr und wurde auch sehr regelmäßig gesehen.
Ersten muss man sagen, dass TfA nichts mit Soaps, wie die schon oben erwähnte, zu tun hat und zweitens ist das echt ne Serie die einen richtig an den Fernseher fesseln kann. Extrem lustiger Humor und zwischenzeitlich doch trauriger Herzschmerz. Und die deutsch-türkische Beziehung passt doch irgendwie genau in unsere Zeit.
Zu Weihnachten wurden dann alle 3 Staffeln über amazon gekauft, weil ich auch viele Folgen noch nicht gesehen hatte.
Ich finde die 3. Staffel mindestens genauso gut wie die ersten beiden, wenn nicht sogar besser!
Wie die Story weiter geführt wurde finde ich auch gut. Cem ohne Abi und Lena mit abgebrochenem Studium passt doch auch irgendwie ;-).
Und ich denke wir können uns zu recht auf eine Fortsetzung im Kino freuen.
Also meine Freundin und ich sind auf jeden fall dabei.
Humor und Ironie ? Kopierschutz !!!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Also, Die Erste Staffel ist nach wie vor die Beste!!!
Ironisch, Bissig und Satirisch !!! Doch nachdem es nach der ersten Staffel diverse Drohungen gab, wurden die "Macher" anscheinend "vorsichtiger" und dadurch hat meiner Meinung nach die Serie "gelitten" :(
Außerdem hat die DVD anscheinend einen fiesen Kopierschutz :( Mein PC und Notebook verweigern zumindest die Wiedergabe *schniff* Es geht nur im "normalen" DVD Player! Dafür das Ich "GEZ" zahle und die Serie auch dank meiner Gebühren entstanden ist, find ich es ein Unding :(
Hätten meine normalen DVD Player auch bei der Wiedergabe gezickt, hätte ich die DVD ohne zögern zurück gegeben ! *grummel*
Grottenschlecht! Wie konnte es nur so weit bergab gehen?
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wer mit der Erwartung an die 3.Staffel geht, dass das zweifelsohne hohe Niveau der ersten beiden Staffeln auch nur annähernd gehalten wird, wird bitter enttäuscht (und das, wie ich finde, zu einem unverschämten Preis für eine Gebühren-finanzierte Serie...)
Was ich als besonders störend wahrgenommen habe, waren die enormen und teilweise völlig unerwarteten und wirren Zeitsprünge. Ich hatte nach dem Ende der 3. Staffel so den Eindruck, dass man zwanghaft die Serie zu einem Ende bringen wollte und man dies durch das Zeitraffer-Prinzip umzusetzen versuchte. So beginnt die 1. Folge noch lustig (der Zeitsprung seit Staffel 2 ist hier noch völlig o.k.) bis der erste 6-Monats-Zeitsprung gebracht wird. Völlig ad Absurdum wird das Ganze ab der drittletzten Folge geführt, in der Lena schwanger wird, woraufhin sie nach geschätzten 50 Minuten Sendezeit bereits das Kind bekam...
Die Highlights der letzten Staffeln Cem, Costa und Doris können ihr Potenzial auf Grund eines offenbar katastrophalen Drehbuchs zu keinem Zeitpunkt ausspielen, bleiben aber dennoch zeitweise die Lichtblicke der Staffel. Lena ist nur noch affig, Kathi eine völlige Fehlbesetzung, die Oma vollkommen überflüssig und unglaubwürdig gespielt, Opa Hermi langweilig und Metin und Yagmur ebenso.
Fazit: Auf keinen Fall kaufen, schon gar nicht zu diesem Preis! Ich war heilfroh, als die Staffel zu Ende war, hatte bis zum Schluss auf den Durchbruch gehofft. Eine Fortsetzung ist meiner Meinung nach undenkbar, da man in die 3. Staffel zeitlich alles rein gezwängt hat, was man noch hätte erzählen können. Definitiv: Größte TV-Enttäuschung 2008 (gemessen an den Erwartungen).
Keine überzeugende Staffel ...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
So, das war sie also, die 3. und auch letzte Staffel der Kult-Serie "Türkisch für Anfänger".
Ich muss sagen, ich bin ein riesiger Fan der ersten beiden Staffeln, daher hab ich natürlich auch die 3. Staffel sehnsüchtig erwartet und dann auf ARD täglich verfolgt.
Aber leider war es nicht so ganz das, was ich mir erhofft habe. Nachdem die vorigen Staffel so super waren, konnte die 3. Staffel es einfach nicht übertreffen.
Der erste dicke Minuspunkt geht an Kathi. Sie wurde von mir auch erwarted, ich war gespannt auf sie. So oft wurde sie genannt & nun würde man sie endlich kennenlernen! Leider war sie aber alles andere als eine gute Freundin für Lena. Vor allem am Anfang hat sie mich richtig aufgeregt. Gegen Ende der Staffel wurde sie dann aber ganz in Ordnung.
Aber dieser ganze Plot - "Oh, uns fällt nichts für die Staffel ein, dann nehmen wir einfach Schwangerschaft, Kind, das ganze Programm!" Ätzend, ein anderes Wort fällt mir nicht ein.
Yagmur & Costa waren wirklich wirklich sehr süß, aber am Ende der Staffel hat sich Yagmur total dumm gegenüber ihm verhalten, das war... schade. Es passt gar nicht zu ihr.
Naja, dennoch gebe ich der 3. Staffel 3 Sterne, da es auch viele Momente zum Lachen gab (Lena's Autoshow *g*).
Die grösste Enttäuschung des Jahres!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wow, wie kann etwas, das so gut und witzig angefangen hat, so grottenschlecht zu Ende gehen...??!!?? Jeglicher Witz der ersten und auch noch zweiten Staffel sind weg. Es ist gerade so, als hätte RTL oder SAT 1 diese dritte Serie produziert und nicht das ARD. Gruselig. Und einfach nur schade. Das kann selbst den Darstellern keinen Spass mehr gemacht haben. Lena ist verzickt und spielt absolut affig und affektiert, Doris kaum noch lustig, Cem wie immer, aber leider ist die Rolle schlecht geschrieben ( die Stories sind alle einfach nur dumm und unglaubwürdig!!! ), Costa brilliant wie immer, aber die Story um ihn leider vernachlässigbar, Yagmur nur noch dümmlich. Na und Oma brauchte auch keiner in der Form.
Was bleibt also? Diese Staffel schnell vernichten und die erste nochmal schauen. Bloss nicht kaufen, lieber nach Staffel 2 aufhören und die Familie so in Erinnerung halten, wie wir sie lieben gelernt haben!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Welle

Die Welle
mit Jürgen Vogel, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Elyas M'Barek, Regie: Frederick Lau, Dennis Gansel

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 10,98

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welle
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Paramount Die Welle, Freigegeben ab 12 Jahren Drama
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Überzeugendes Remake
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein gut aufgelegter Jürgen Vogel zeigt seinen Schülern, wie leicht Manipulation funktioniert. Bis ihm selbst die Zügel entgleiten.
Die Adaption in die heutige Zeit ist sehr gut gelungen ohne überspitzt zu wirken.

Ein tolles Team vor und hinter der Kamera - agiert sehr geschickt mit dem schwierigen Stoff - ohne dass der mahnende Fingerzeig einen erschlägt.

von 5 Sterne - eigentlicht (nicht nur) für Schulen ein Pflichtfilm !
Unglaubwürdige, naive Verfilmung ohne Botschaft -> Thema verfehlt!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es gibt diverse Probleme, die "Die Welle" zu einer Verfilmung ohne Wert machen.

1. Unglaubwürdig rasante Verselbstständigung der Welle-Bewegung. Im Film wird aus einer normalen Schulklasse mit den üblichen Cliquen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden eine gut geschmierte Diktatur, die von keinem der Mitglieder hinterfragt wird. Als Zuschauer muss man sich darüber wundern, denn alles, was das ausgelöst hat, war das Tragen von "Uniformen" und ein Minimum an Disziplin in der Autokratiestunde. Es gibt, anders als in echten Diktaturen, keine Feindbilder, keine Ideologie und niemand hat am Anfang irgendwelche Erwartungen an die Bewegung! Wer ernsthaft glaubt, dass man so einfach eine Schulklasse in eine richtige Gemeinschaft (von einer totalitären Bewegung ganz zu schweigen) verwandeln könnte, hat wohl seit dem Krieg keine Schule mehr von innen gesehen. Genauso gut hätte Jürgen Vogel Feenstaub auf seine Schüler streuen können, es wäre genauso realistisch.

2. Die Welle wird gar nicht als problematisch dargestellt. Was tut Die Welle denn Schlimmes seit ihrer Gründung? Graffitis? Sich mit Punkern prügeln, die sowieso auf Streit aus waren? Am Strand feiern (oh diese teuflischen Beachnazis!)? Ihr Mitglieder beim Wasserhandball anfeuern? Sich beim Wasserhandball wehren, wenn man von einem Asi aus der gegnerischen Mannschaft fast umgebracht wird? - Das kann's nicht sein.
Schlimmstenfalls werden Leute ausgegrenzt, die nicht Mitglieder sind oder den Gruß zeigen. Aber das war es auch schon und geht eigentlich kaum über das Gruppenverhalten normaler Schüler hinaus. Statt Uniformen gibt es dort Markenklamotten und statt dem Welle-Gruß die übliche Jugendsprache.
Das EINZIGE wirklich gefährliche Element ist Timo mit seiner Gaspistole, der aber offensichtlich schon vorher psychisch labil ist und daher kein brauchbares Argument gegen Die Welle-Gruppierung sein kann.

3. Die Auflehnung von Karo (der rothaarigen Freundin von Schwimmer Marco) erscheint wegen Punkt 2 auch vollkommen unglaubwürdig. Sie ist von Anfang an gegen Die Welle, aber da sie bereits vorher als etwas egozentrisch dargestellt wird (Barcelonapläne, kommt zu Theaterproben wann SIE will), hat man nicht den Eindruck, dass sie Die Welle tatsächlich als Gefahr sieht, sondern tatsächlich nur eifersüchtig ist, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Es wird im Film einfach nicht nachvollziehbar dargestellt, wieso Karo auf einmal zur "Widerstandskämpferin" wird.

4. Die Eskalation der Entwicklung wirkt konstruiert und übertrieben dramatisch.
Zunächst folgende Szene: Marco kriegt nach einem Streit mit Karo von ihr einen Schlag ans Gesicht. Danach (!) ohrfeigt Marco sie und rennt, entsetzt über sich selbst, davon. Diese Szene soll, warum auch immer, seine Erkenntnis auslösen, dass Die Welle etwas Böses ist. Soll der Zuschauer ernsthaft glauben, die bloße Zugehörigkeit zu so einer Gruppe macht einen Menschen gewaltätig und böse, ohne irgendwas zu tun oder von irgendeiner Ideologie beinflusst zu werden? Wie soll das gehen, sind die weissen Hemden verflucht? Schwarze Magie? Warum ist Die Welle daran schuld, wenn Marco seine Freundin ohrfeigt (zumal, nachdem SIE ihn zuerst geschlagen hat!)? Karo ist außerdem vollkommen unsympathisch, weil sie nie auch nur ein bisschen einsieht, dass sie eine Mitschuld dafür trägt, dass Marco sich von ihr entfernt und Der Welle annähert.
- Das blutige Finale und das Ende der Bewegung wirkt übereilt und unglaubwürdig. Außerdem gibt es keinen Epilog, keine abschliessende Betrachtung, wo man erfahren könnte, wie es mit den Schülern weiterging, was sehr interessant gewesen wäre.

Den zweiten Stern verleihe ich wegen der guten Besetzung (und der netten Kameraarbeit). Alle Darsteller überzeugen, auch wenn die Schüler mitunter sehr klischeehaft charakterisiert wurden (a la US-High School-Komödien).

Ich rate Allen zur Buchvorlage oder zu anderen Verfilmungen. Von dieser hier lernt man leider Gottes NICHTS über die Gefahren des Totalitarismus. Hier lautet die Moral eigentlich nur: Solang man keine Psychopathen mit Pistolen Mitglied werden lässt, kann eine Diktatur eine wundervolle Sache sein, wo alle einander helfen.
- Und das ist nun mal nicht so.
Nicht die perfekte Welle
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Grundmotiv des Films ist gut und an sich interessant. Leider krankt der Film aber an dem zu massiven Einsatz von Stereotypen. Der Verlauf der Geschichte mag, wenn man tatsächlich eine Ansammlung von derlei klischeehaften Figuren hätte, irgendwie plausibel sein. Der Realität hält die Story jedoch nicht stand. Das Ende ist eben doch sehr spektakulär gezeichnet, um das Publikum "bei Laune zu halten. Das ist im Prinzip auch der Punkt der hier stört: der Film ist der Versuch einer Gradwanderung zwischen Kritik und Unterhaltung. Leider ist das Zusammenspiel der Komponenten nicht wirklich rund. Am Ende obsiegt das Spektakuläre über den Kritikversuch. Was bleibt ist deutsches Unterhaltungskino mit leicht kritischen Ansätzen. Die schauspielerischen Leistungen jedenfalls sind solide und für Unterhaltung sorgt der Film allemal.
Gut aber schwächelnder Schluss
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Welle ist auf jeden Fall ein tolles Produkt der Deutschen , muss man sagen. Im Kino war ich gefesselt und gespannt, nun musste ich den Film auf DVD haben. Er ist echt ein Stück Geschichte und gehört in jede gescheite DVD Sammlung. Jedoch und deswegen ,,nur" 4 Sterne, bin ich mit dem Schluss nicht einverstanden. Der Lehrer fährt im Auto der Polizei davon - Ende. Schade!
Das Thema hätte weit mehr hergegeben
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Film basiert auf einem Buch, dass die realen Ereignisse an einer amerikanischen Schule beschreibt. Bei einem Schulprojekt bildet sich eine Gruppe, die langsam aber sicher immer gewalttätiger und autoritärer wird - hört sich ganz amüsant an, mit gewissen parallelen zum Oxford Prison Experiment. Ist dann aber leider doch nicht gut, lehrreich oder sonstwas...
Ob es nun eher am Film liegt (der zB das blutige Ende hinzugedichtet hat)oder an der Grundlage - es kommt nichts wirklich rüber.
Die Personen sind allesamt (sicherlich beabsichtigt) knallharte Stereotype: der Intellektuelle, die Revolutionäre, der coole Macho; der klar "böseste" (=schlimmster Nazi) ist ein sehr dummer Typ auf der Suche nach Geborgenheit in der Gruppe - alle Charaktere ohne brauchbare Identifikationsmöglichkeit. Schade, dass das im dritten Reich ganz druchschnittliche Leute waren. So wie ich, du, unsere Nachbarn, Geistliche, Studenten, liebevolle Väter; jedoch nicht als Stereotype! Und vor allem waren es nicht nur dumme junge Männer mit einem IQ von 60 und einem übersteigerten Motiv nach Anschluss! Wer diesen Film anschaut kann dann immernoch lustig rausgehen, weiß, dass solch dumme junge Männer die wirklich Bösen sind und kann noch mit der eigenen geheiligten Moral ins Bett steigen.
Dann wäre noch das bereits erwähnte Ende. Im einem Moment ist die moralische Schockierung noch hoch, weil Nichtmitglieder nicht durch die Tür dürfen, ne Viertel Stunde später erschießt der Super Dumm-Nazi einen Mitschüler und dann sich. Steile Eskalationskurve, und außer dem Dummen zeigen (fast) alle, dass sie im tiefsten Herzen nun doch gereinigt und gut sind.
Last but not least kommt am Rande eine Liebesgeschichte vor. Wieso das Bitte? Wirkt total deplaziert.
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Produkt-Bild: Türkisch für Anfänger - Staffel 1 & 2 in einer Box (6 DVDs)

Türkisch für Anfänger - Staffel 1 & 2 in einer Box (6 DVDs)
mit Pegah Ferydoni, Adnan Maral, Elyas M'Barek, Regie: Edzard Onneken, Oliver Schmitz, Christian Ditter

DVD von Ufa/DVD
Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 35,83

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Türkisch für Anfänger - Staffel 1 & 2 in einer Box (6 DVDs)

Produktbeschreibung


Türkisch für Anfänger Komplett Box DV
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Diese Familie muss man einfach lieben ....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die aus der Sicht der 16-jährigen Lena erzählte Geschichte vom Zusammenwachsen einer türkisch-deutschen Patchwork-Familie ist mehr als eine Sitcom, die sich durch hervorragende darstellerische Leistungen aus der Menge abhebt. Mit tiefschürfendem und zuweilen hintergründigem Humor wird nicht nur das Zusammenleben von Türken in Deutschland mit deutschen behandelt, sondern auch familiäre Probleme einer Patchwork-Familie werden liebevoll kritisch ausgeleuchtet. Nicht zu kurz kommen die typisch pubertären Probleme, die Lena aus ihrer Sicht unter erschwerten Bedingungen meistern muß.
TfA ist der erste Streich vom Headwriter Bora Dagtekin (Doctor's Diary), der damit einmal mehr die Fernsehlandschaft in Deutschland nachhaltig verändert hat.
Bleibt abzuwarten, wie die Geschichte rund um die Familie Schneider-Öztürk weitergeht .... zu sehen ab dem 10.9.2008 in der ARD.
Sehr humorvolle Serie mit viel Herz und wirklich tollen Darstellern
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bin durch Zufall bei Amazon über die Serie gestolpert und muss sagen dass sie sicher vom Inhalt und Unterhaltungswert mit Serien wie: Friends, Dawson creek, Ally Mc beal, OC, Nicht von schlechten Eltern, Willkommen im Leben... gleichzusetzten ist. Ich hoffe dass sich dies auch in den Einschaltquoten bemerkbar macht, wenn im Herbst die 3. Staffel ausgestrahlt wird. Dem Team von Türkisch für Anfänger wünsche ich dass sie das Niveau der beiden ersten Staffeln beibehalten können und uns noch mit mehreren Staffeln erfreuen.
Genau der Humor den ich mag...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... von Schwarzen Humor, bis Sarkasmus , bis Typisch Comedy, und viele Klisches zwischen Deutschen und Türken. Entweder mach lacht sich tot oder fühlt mit. Jede menge Liebelein und Religionen und Schule und Erwachsen werden ( auch die Erwachsenen Lernen dazu ) sind ein super Thema in dieser Sendung. Also mal wieder zeigt die ARD, das Deutschland auch super Serien hat. Kann ich nur empfehlen.

P.S: Ula ist am Besten ;o)
toller Humor
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Türkisch für Anfänger" ist eine superwitzige Serie und auf jeden Fall zu empfehlen. Die dargestellten Charaktere und Beziehungen sind gut aufeinander abgestimmt, sodass man sich wunderbar hinein fühlen kann.
Die Beziehung zwischen Lena, Cem und Axel wurde meiner Ansicht nach aber schon fast überreizt. Lena kann sich zwischen den beiden nicht entscheiden, was letzendlich zu einem langen Hin und Her führt.
Einfach klasse!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Serie "Türkisch für Anfänger" ist wahrlich "eine Perle im Vorabendprogramm der öffentlich Rechtlichen" und hält einiges an Lachern und Tränen bereit.
Noch nie wurde die deutsch-türkische Beziehung so charmant behandelt wie in dieser ausgeflippten Serie, die an keinem Klischee spart! Für alle etwas!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Türkisch für Anfänger - Staffel 2.1 (2 DVDs)

Türkisch für Anfänger - Staffel 2.1 (2 DVDs)
mit Pegah Ferydoni, Adnan Maral, Elyas M'Barek, Josefine Preuß, Regie: Edzard Onneken, Oliver Schmitz, Christian Ditter

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Türkisch für Anfänger - Staffel 2.1 (2 DVDs)
  • FSK 12, 2.1

Produktbeschreibung


Universum Film Türkisch für Anfänger - Staffel 2.1 (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 16.04.07

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das hätte auch schief gehen können. Aber alle Befürchtungen, die TV-Serie Türkisch für Anfänger könne in ein hochmoralisches Betroffenheitsdrama ausarten und versuchen, es allen recht zu machen, erwiesen sich als völlig grundlos. Endlich einmal ist eine deutsche Serie unverfroren und direkt und hat sogar den Mut, herrlich politisch unkorrekt zu sein. Wer hätte das gedacht, als die Serie in der ARD im März 2006 erstmals auf Sendung ging?
Türkisch für Anfänger begleitet die Multikulti-Familie Schneider-Öztürk auf ihren Irrungen und Wirrungen im heutigen Berlin. Da ist die 16-jährige Lena, die mit ihrer Mutter, der Psychotherapeutin Doris, und ihrem jüngeren Bruder Nils zusammen lebt. Als sich Doris in den türkischen Kriminalkommissar Metin verliebt und mit ihm zusammen zieht, steht Lenas Leben Kopf: Sie muss ihr Zimmer mit der neuen Stiefschwester Yağmur, einer streng gläubigen Muslimin, teilen und sich mit ihrem 17-jährigen Stiefbruder Cem arrangieren, der sich der Tradition zu Folge für seine neue Schwester verantwortlich fühlt. Als die beiden auch noch beginnen füreinander Gefühle zu entwickeln, ist das Familienchaos perfekt.
Mehrfach preisgekrönt - u.a. mit dem Grimme-Preis 2007 in der Kategorie „Unterhaltung“ - ruft die Serie sowohl bei Publikum als auch Kritik große Begeisterung hervor. Die Charaktere sind erfrischend natürlich, die Dialoge frech und witzig und die alltäglichen Probleme und Nöte der Schneider-Öztürks sind augenzwinkernd aus dem Leben gegriffen. Neben den köstlichen Dialogen und gelungener Situationskomik ist es vor allen den Darstellern zu verdanken - allen voran Josefine Preuß als Lena -, dass Türkisch für Anfänger auf der ganzen Linie zu überzeugen weiß. Liebevoll-ironisch prallen die unterschiedlichen Kulturen und Lebensvorstellungen aufeinander. Genüsslich und herrlich überdreht werden sämtliche Klischees zerpflückt und ad absurdum geführt. Dabei geht es durchaus nicht nur um kulturelle Unterschiede: Auch Themen wie die Pubertät, Probleme in der Schule und natürlich die Liebe kommen nicht zu kurz. Temporeiche Unterhaltung mit einem ordentlichen Schuss Humor für die ganze Familie. -- Birgit Schwenger
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Echt spassig!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Also schon die erste Staffel ist ein wahrer Knüller!!! Das ganze hat einen tollen Wortwitz und spielt herrlich mit den verschiedenen Vorurteilen von Türken und Deutschen!
Sollte man in jedem Fall gesehen haben!
Mother's Finest
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Leider wurde in der 2.x Staffel versäumt, was in der 1. Staffel hoffnungsvoll anklang, nämlich die Protagonisten glaubhaft agieren zu lassen. Ein türkisch/deutscher Kriminalbeamter in einer Großstadt stelle ich mir ganz anders vor, zumal dieser auch noch Verwandtschaft hat, die allerdings nie gezeigt wurde?
Eine deutsche Akademikerin + Akademiker (Vater)werden so bescheuert dargestellt, dass man sich fragt wer eigentlich eine "Behandlung" notwendig hat!
Der Inhalt der Staffel 2.x ist ebenfalls sehr dürftig! Hier scheint es nur noch um Sex, Alkohol & Drogen zu gehen, was angesichts von Koma-Trinkern (Realität zur gleichen Zeit) bedenklich ist!
Die Darsteller hätten sicherlich auch ein besseres Drehbuch verwirklicht, was mich zu der grundsätzlichen Frage drängt, warum deutsche Vorabend-Serien so schlecht sind, da diese offensichtlich in so kurzer Zeit (max. 25 Minuten) mit Trailer, Vorschau und Werbeunterbrechung (TV), sehr hektisch sind und oft wie im Telegrammstil wirken.
Die Qualtität von DVD (Bild & Ton) ist sehr gut.
Eine sehenswerte Serie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Trotz deutlicher Schwächen zur ersten Staffel (das AutorInnen-Team wechselte) immer noch eine Serie mit köstlichen Dialogen und wunderbaren DarstellerInnen (meine Favoritin ist immer noch die Mutter).
Toll, dass es im deutschen Fernsehen noch Serien mit intelligenten Inhalten gibt, die dazu einfach nur witzig sind. Diese gehört dazu!
Cem würde sagen: "Ey, kuck halt, is' echt gut."
Großartig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von dieser Serie sind alle Staffeln zu empfehlen. Zugegeben, die erste Staffel ist nach wie vor am Besten, aber auch die zweite Staffel hat Tempo, Witz und gute Einfälle. Dazu gibt es neue Charaktere, die bestens passen. Doris' Schwester ist ein absoluter Gewinn wobei man sich den Vater der beiden hätte sparen können; der ist einfach zuviel. Auch Ulla ist großartig und bringt der Komödie neben weiterem Witz und Tempo auch manchmal etwas Tiefgang. Ich bin immernoch überrascht und nach wie vor begeistert auf welch hohem Niveau deutsche (Comedy-) Unterhaltung manchmal möglich ist. Ich wünschte der Serie allerdings ein größeres Publikum...
Bitte eine dritte Staffel !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Türkisch für Anfänger" wird nur besser und besser! Ich habe bei dieser Staffel so sehr gelacht, ich glaube sogar jede Minute.(meine Nasenhaare stören dich?? krass Alter, wieso hast du nichts gesagt?...lol)Zuerst dachte ich, dass diese zweite Staffel gar nicht so gut wie die erste werden würde, weil ich die Amazon-Rezensionen gelesen hatte. Aber ich fand die zweite Staffel genau so gut wie die Erste. Aber die Leute, die gesagt haben, dass die Serie sich verändert hat, haben doch recht. Besonders hat Lena sich verändert, und sie kommt ein bisschen gespielt und falsch rüber. Das war ein Minus, weil Lena die Person war, mit der der Zuschauer sich identifizieren konnte. Ich konnte mich mindestens nicht so gut mit dem neunen Mädel, Ulla, identifizieren. Trotzdem ziehe ich keinen Stern ab. Diese Serie ist immerhin toll und viel besser als manche andere Serien. Für mich war es keine große Sache, dass Lena sich verändert hat - die Sprüche sind genauso gut wie früher, und alles bleibt spannend!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Türkisch für Anfänger - Staffel 2.2 (2 DVDs)

Türkisch für Anfänger - Staffel 2.2 (2 DVDs)
mit Pegah Ferydoni, Adnan Maral, Elyas M'Barek, Josefine Preuß, Regie: Edzard Onneken, Oliver Schmitz, Christian Ditter

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Türkisch für Anfänger - Staffel 2.2 (2 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Universum Film Türkisch für Anfänger - Staffel 2.2 (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 14.05.07

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das hätte auch schief gehen können. Aber alle Befürchtungen, die TV-Serie Türkisch für Anfänger könne in ein hochmoralisches Betroffenheitsdrama ausarten und versuchen, es allen recht zu machen, erwiesen sich als völlig grundlos. Endlich einmal ist eine deutsche Serie unverfroren und direkt und hat sogar den Mut, herrlich politisch unkorrekt zu sein. Wer hätte das gedacht, als die Serie in der ARD im März 2006 erstmals auf Sendung ging?
Türkisch für Anfänger begleitet die Multikulti-Familie Schneider-Öztürk auf ihren Irrungen und Wirrungen im heutigen Berlin. Da ist die 16-jährige Lena, die mit ihrer Mutter, der Psychotherapeutin Doris, und ihrem jüngeren Bruder Nils zusammen lebt. Als sich Doris in den türkischen Kriminalkommissar Metin verliebt und mit ihm zusammen zieht, steht Lenas Leben Kopf: Sie muss ihr Zimmer mit der neuen Stiefschwester Yağmur, einer streng gläubigen Muslimin, teilen und sich mit ihrem 17-jährigen Stiefbruder Cem arrangieren, der sich der Tradition zu Folge für seine neue Schwester verantwortlich fühlt. Als die beiden auch noch beginnen füreinander Gefühle zu entwickeln, ist das Familienchaos perfekt.
Mehrfach preisgekrönt - u.a. mit dem Grimme-Preis 2007 in der Kategorie „Unterhaltung“ - ruft die Serie sowohl bei Publikum als auch Kritik große Begeisterung hervor. Die Charaktere sind erfrischend natürlich, die Dialoge frech und witzig und die alltäglichen Probleme und Nöte der Schneider-Öztürks sind augenzwinkernd aus dem Leben gegriffen. Neben den köstlichen Dialogen und gelungener Situationskomik ist es vor allen den Darstellern zu verdanken - allen voran Josefine Preuß als Lena -, dass Türkisch für Anfänger auf der ganzen Linie zu überzeugen weiß. Liebevoll-ironisch prallen die unterschiedlichen Kulturen und Lebensvorstellungen aufeinander. Genüsslich und herrlich überdreht werden sämtliche Klischees zerpflückt und ad absurdum geführt. Dabei geht es durchaus nicht nur um kulturelle Unterschiede: Auch Themen wie die Pubertät, Probleme in der Schule und natürlich die Liebe kommen nicht zu kurz. Temporeiche Unterhaltung mit einem ordentlichen Schuss Humor für die ganze Familie. -- Birgit Schwenger
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Toll
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer die Serie liebt, will natürlich alle Staffeln. Und ich finde die Handlung ist gut gemacht.
anders,aber gut
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten


Ich muss gestehen das Lena schon sehr anstrengend wird in der 2.Staffel
aber so ist es halt im Teenageralter man muss sich erst finden seinen eigenen Weg gehen das ist oft peinlich und blöd.

Da wir, auch was Serien angeht GEWOHNHEITSTIERE sind ist es oft Anfangs nerfig für uns wenn es in einer Serie pausenlos VERÄNDERUNGEN gibt...da tun wir uns schon schwer...
In Türkisch für Anfänger kommt pausenlos wer Neues dazu...ja und ganz ehrlich das macht die serie doch so liebenswert und lustig. Veränderungen wie im realen Leben und wie sie die Familie schneider-öztök so gelungen mit Witz und Herz meistert.

Die erste staffel:

Man fühlt mit Lena wie proletig chem am Anfang ist was für ein macho- gehabe er drauf hat.
Es ist so spührbar wie geeeenerft chem und lena von dieser neuen Familienkonstelation sin.
Man hatte pausenlos was zu lachen mit deren Anfeindungen.
Plötzlich lernt man aber alle besser kennen soger chem kann nett zu lena sein.
Als zuschauer nimmt man diese veränderung auch gerne an denn der witz geht nicht verlohren.

Die zweite staffel:

So und ab da wo man die funken zwischen chem und lena sprühen sieht und wo man das knistern richtig zu spühren bekommt zwischen den beiden tut man sich natürlich schon härter kein happy end für die zwei anzunehmen.

Dann kommt schon wieder wer neues,eine total anfangs sehr nervige ulla.

So und nach dem wir sie dann ein bischen kennen lernen wird unser Gewohnheitszuschauerherz wieder weich und die macher der serie lassen uns erkennen das es jetzt einfach ..chem und ulla sind bei denen die liebe so spührbar ist .

Die letzte serie wo Ulla mit Lena in der Schule steht und ulla lena rät "gut" zu chem zu sein wird einem als Zuschauergewohnheitstier schon zähneknirschend klar das in diesem moment LIEBE doch eher bei ulla und chem zu finden ist...

Ich finde es sehr gelungen wie einem das eigene Schubladen-denken in dieser Serie vor Augen gehalten wird .Das wird in der letzten Staffel durch kosta sehr deutlich gemacht(wundervoll).

Das Ende der Serie versöhnt einem wieder sehr! Bringt wieder mehr Gewohnheit -juhuu -(vorerst) ins Familienleben und auch das Lachen über diese echt gelungene Serie bleibt nie ganz aus.
Ausserdem kann man ja jetz die wunderschöne neue Liebeskonstelation von jagmur geniesen...es wird wieder spannend ! also KAUFEN KAUFEN...
Super lustig...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Auch die 2. Staffel dieser Serie ist ziemlich genial! Einfach zu empfehlen... Allerdings kommt das eigentliche Patchwork-Familienleben etwas zu kurz! Trotzdem aber sehenswert. Die Anschaffung lohnt sich auf alle Fälle, denn man kann mal wieder so richtig schön Tränen lachen. Diese Familie muss man einfach lieben... Dankeschön an die Macher...
Suchtgefahr
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Serie ist mehr als sehenswert, komisch, süß, intelligent, herzerweichend. Die Schauspieler sind allesamt ganz entzückend. Und neben diesen stimmt hier auch alles Andere, von den Ideen, Dialogen, der Ausstattung, der Musik, den ganzen tragik-komischen Menscheleien. Wir haben erst neulich alle bisherigen Folgen bis 36 auf DVD erhalten (hatten als nie-Vorabend-TVler davon noch nie zuvor gehört) und sind im Moment in einem Zustand der Sucht, stellen uns aber schon auf Entzug ein, da nur noch vier nicht geguckte Folgen, mit denen wir nun - wie lange noch???! - haushalten müssen..
Großartig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von dieser Serie sind alle Staffeln zu empfehlen. Zugegeben, die erste Staffel ist nach wie vor am Besten, aber auch die zweite Staffel hat Tempo, Witz und gute Einfälle. Dazu gibt es neue Charaktere, die bestens passen. Doris' Schwester ist ein absoluter Gewinn wobei man sich den Vater der beiden hätte sparen können; der ist einfach zuviel. Auch Ulla ist großartig und bringt der Komödie neben weiterem Witz und Tempo auch manchmal etwas Tiefgang. Ich bin immernoch überrascht und nach wie vor begeistert auf welch hohem Niveau deutsche (Comedy-) Unterhaltung manchmal möglich ist. Ich wünschte der Serie allerdings ein größeres Publikum...
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Wholetrain

Wholetrain
mit Mike Adler, Florian Renner, Elyas M'Barek, Jakob Matschenz, Karina Fallenstein, Regie: Florian Gaag

DVD von Groove Attack GmbH
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 11,29

Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Wholetrain
Produkt-Bild: Wholetrain

Wholetrain
mit Mike Adler, Florian Renner, Elyas M'Barek

DVD von Starmedia Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 6,85

Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Wholetrain
Produkt-Bild: Die Welle Premium Edition - limitiert mit Soundtrack

Die Welle Premium Edition - limitiert mit Soundtrack
mit Jürgen Vogel, Frederick Lau, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul

DVD von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 22,95, Angebote ab EUR 20,79

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welle Premium Edition - limitiert mit Soundtrack

5 Kundenrezensionen:

Überzeugendes Remake
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein gut aufgelegter Jürgen Vogel zeigt seinen Schülern, wie leicht Manipulation funktioniert. Bis ihm selbst die Zügel entgleiten.
Die Adaption in die heutige Zeit ist sehr gut gelungen ohne überspitzt zu wirken.

Ein tolles Team vor und hinter der Kamera - agiert sehr geschickt mit dem schwierigen Stoff - ohne dass der mahnende Fingerzeig einen erschlägt.

von 5 Sterne - eigentlicht (nicht nur) für Schulen ein Pflichtfilm !
Unglaubwürdige, naive Verfilmung ohne Botschaft -> Thema verfehlt!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es gibt diverse Probleme, die "Die Welle" zu einer Verfilmung ohne Wert machen.

1. Unglaubwürdig rasante Verselbstständigung der Welle-Bewegung. Im Film wird aus einer normalen Schulklasse mit den üblichen Cliquen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden eine gut geschmierte Diktatur, die von keinem der Mitglieder hinterfragt wird. Als Zuschauer muss man sich darüber wundern, denn alles, was das ausgelöst hat, war das Tragen von "Uniformen" und ein Minimum an Disziplin in der Autokratiestunde. Es gibt, anders als in echten Diktaturen, keine Feindbilder, keine Ideologie und niemand hat am Anfang irgendwelche Erwartungen an die Bewegung! Wer ernsthaft glaubt, dass man so einfach eine Schulklasse in eine richtige Gemeinschaft (von einer totalitären Bewegung ganz zu schweigen) verwandeln könnte, hat wohl seit dem Krieg keine Schule mehr von innen gesehen. Genauso gut hätte Jürgen Vogel Feenstaub auf seine Schüler streuen können, es wäre genauso realistisch.

2. Die Welle wird gar nicht als problematisch dargestellt. Was tut Die Welle denn Schlimmes seit ihrer Gründung? Graffitis? Sich mit Punkern prügeln, die sowieso auf Streit aus waren? Am Strand feiern (oh diese teuflischen Beachnazis!)? Ihr Mitglieder beim Wasserhandball anfeuern? Sich beim Wasserhandball wehren, wenn man von einem Asi aus der gegnerischen Mannschaft fast umgebracht wird? - Das kann's nicht sein.
Schlimmstenfalls werden Leute ausgegrenzt, die nicht Mitglieder sind oder den Gruß zeigen. Aber das war es auch schon und geht eigentlich kaum über das Gruppenverhalten normaler Schüler hinaus. Statt Uniformen gibt es dort Markenklamotten und statt dem Welle-Gruß die übliche Jugendsprache.
Das EINZIGE wirklich gefährliche Element ist Timo mit seiner Gaspistole, der aber offensichtlich schon vorher psychisch labil ist und daher kein brauchbares Argument gegen Die Welle-Gruppierung sein kann.

3. Die Auflehnung von Karo (der rothaarigen Freundin von Schwimmer Marco) erscheint wegen Punkt 2 auch vollkommen unglaubwürdig. Sie ist von Anfang an gegen Die Welle, aber da sie bereits vorher als etwas egozentrisch dargestellt wird (Barcelonapläne, kommt zu Theaterproben wann SIE will), hat man nicht den Eindruck, dass sie Die Welle tatsächlich als Gefahr sieht, sondern tatsächlich nur eifersüchtig ist, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Es wird im Film einfach nicht nachvollziehbar dargestellt, wieso Karo auf einmal zur "Widerstandskämpferin" wird.

4. Die Eskalation der Entwicklung wirkt konstruiert und übertrieben dramatisch.
Zunächst folgende Szene: Marco kriegt nach einem Streit mit Karo von ihr einen Schlag ans Gesicht. Danach (!) ohrfeigt Marco sie und rennt, entsetzt über sich selbst, davon. Diese Szene soll, warum auch immer, seine Erkenntnis auslösen, dass Die Welle etwas Böses ist. Soll der Zuschauer ernsthaft glauben, die bloße Zugehörigkeit zu so einer Gruppe macht einen Menschen gewaltätig und böse, ohne irgendwas zu tun oder von irgendeiner Ideologie beinflusst zu werden? Wie soll das gehen, sind die weissen Hemden verflucht? Schwarze Magie? Warum ist Die Welle daran schuld, wenn Marco seine Freundin ohrfeigt (zumal, nachdem SIE ihn zuerst geschlagen hat!)? Karo ist außerdem vollkommen unsympathisch, weil sie nie auch nur ein bisschen einsieht, dass sie eine Mitschuld dafür trägt, dass Marco sich von ihr entfernt und Der Welle annähert.
- Das blutige Finale und das Ende der Bewegung wirkt übereilt und unglaubwürdig. Außerdem gibt es keinen Epilog, keine abschliessende Betrachtung, wo man erfahren könnte, wie es mit den Schülern weiterging, was sehr interessant gewesen wäre.

Den zweiten Stern verleihe ich wegen der guten Besetzung (und der netten Kameraarbeit). Alle Darsteller überzeugen, auch wenn die Schüler mitunter sehr klischeehaft charakterisiert wurden (a la US-High School-Komödien).

Ich rate Allen zur Buchvorlage oder zu anderen Verfilmungen. Von dieser hier lernt man leider Gottes NICHTS über die Gefahren des Totalitarismus. Hier lautet die Moral eigentlich nur: Solang man keine Psychopathen mit Pistolen Mitglied werden lässt, kann eine Diktatur eine wundervolle Sache sein, wo alle einander helfen.
- Und das ist nun mal nicht so.
Nicht die perfekte Welle
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Grundmotiv des Films ist gut und an sich interessant. Leider krankt der Film aber an dem zu massiven Einsatz von Stereotypen. Der Verlauf der Geschichte mag, wenn man tatsächlich eine Ansammlung von derlei klischeehaften Figuren hätte, irgendwie plausibel sein. Der Realität hält die Story jedoch nicht stand. Das Ende ist eben doch sehr spektakulär gezeichnet, um das Publikum "bei Laune zu halten. Das ist im Prinzip auch der Punkt der hier stört: der Film ist der Versuch einer Gradwanderung zwischen Kritik und Unterhaltung. Leider ist das Zusammenspiel der Komponenten nicht wirklich rund. Am Ende obsiegt das Spektakuläre über den Kritikversuch. Was bleibt ist deutsches Unterhaltungskino mit leicht kritischen Ansätzen. Die schauspielerischen Leistungen jedenfalls sind solide und für Unterhaltung sorgt der Film allemal.
Gut aber schwächelnder Schluss
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Welle ist auf jeden Fall ein tolles Produkt der Deutschen , muss man sagen. Im Kino war ich gefesselt und gespannt, nun musste ich den Film auf DVD haben. Er ist echt ein Stück Geschichte und gehört in jede gescheite DVD Sammlung. Jedoch und deswegen ,,nur" 4 Sterne, bin ich mit dem Schluss nicht einverstanden. Der Lehrer fährt im Auto der Polizei davon - Ende. Schade!
Das Thema hätte weit mehr hergegeben
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Film basiert auf einem Buch, dass die realen Ereignisse an einer amerikanischen Schule beschreibt. Bei einem Schulprojekt bildet sich eine Gruppe, die langsam aber sicher immer gewalttätiger und autoritärer wird - hört sich ganz amüsant an, mit gewissen parallelen zum Oxford Prison Experiment. Ist dann aber leider doch nicht gut, lehrreich oder sonstwas...
Ob es nun eher am Film liegt (der zB das blutige Ende hinzugedichtet hat)oder an der Grundlage - es kommt nichts wirklich rüber.
Die Personen sind allesamt (sicherlich beabsichtigt) knallharte Stereotype: der Intellektuelle, die Revolutionäre, der coole Macho; der klar "böseste" (=schlimmster Nazi) ist ein sehr dummer Typ auf der Suche nach Geborgenheit in der Gruppe - alle Charaktere ohne brauchbare Identifikationsmöglichkeit. Schade, dass das im dritten Reich ganz druchschnittliche Leute waren. So wie ich, du, unsere Nachbarn, Geistliche, Studenten, liebevolle Väter; jedoch nicht als Stereotype! Und vor allem waren es nicht nur dumme junge Männer mit einem IQ von 60 und einem übersteigerten Motiv nach Anschluss! Wer diesen Film anschaut kann dann immernoch lustig rausgehen, weiß, dass solch dumme junge Männer die wirklich Bösen sind und kann noch mit der eigenen geheiligten Moral ins Bett steigen.
Dann wäre noch das bereits erwähnte Ende. Im einem Moment ist die moralische Schockierung noch hoch, weil Nichtmitglieder nicht durch die Tür dürfen, ne Viertel Stunde später erschießt der Super Dumm-Nazi einen Mitschüler und dann sich. Steile Eskalationskurve, und außer dem Dummen zeigen (fast) alle, dass sie im tiefsten Herzen nun doch gereinigt und gut sind.
Last but not least kommt am Rande eine Liebesgeschichte vor. Wieso das Bitte? Wirkt total deplaziert.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]

Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]
mit Jürgen Vogel, Frederick Lau, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Regie: Dennis Gansel

Blu-ray von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 24,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]

5 Kundenrezensionen:

Überzeugendes Remake
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein gut aufgelegter Jürgen Vogel zeigt seinen Schülern, wie leicht Manipulation funktioniert. Bis ihm selbst die Zügel entgleiten.
Die Adaption in die heutige Zeit ist sehr gut gelungen ohne überspitzt zu wirken.

Ein tolles Team vor und hinter der Kamera - agiert sehr geschickt mit dem schwierigen Stoff - ohne dass der mahnende Fingerzeig einen erschlägt.

von 5 Sterne - eigentlicht (nicht nur) für Schulen ein Pflichtfilm !
Unglaubwürdige, naive Verfilmung ohne Botschaft -> Thema verfehlt!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es gibt diverse Probleme, die "Die Welle" zu einer Verfilmung ohne Wert machen.

1. Unglaubwürdig rasante Verselbstständigung der Welle-Bewegung. Im Film wird aus einer normalen Schulklasse mit den üblichen Cliquen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden eine gut geschmierte Diktatur, die von keinem der Mitglieder hinterfragt wird. Als Zuschauer muss man sich darüber wundern, denn alles, was das ausgelöst hat, war das Tragen von "Uniformen" und ein Minimum an Disziplin in der Autokratiestunde. Es gibt, anders als in echten Diktaturen, keine Feindbilder, keine Ideologie und niemand hat am Anfang irgendwelche Erwartungen an die Bewegung! Wer ernsthaft glaubt, dass man so einfach eine Schulklasse in eine richtige Gemeinschaft (von einer totalitären Bewegung ganz zu schweigen) verwandeln könnte, hat wohl seit dem Krieg keine Schule mehr von innen gesehen. Genauso gut hätte Jürgen Vogel Feenstaub auf seine Schüler streuen können, es wäre genauso realistisch.

2. Die Welle wird gar nicht als problematisch dargestellt. Was tut Die Welle denn Schlimmes seit ihrer Gründung? Graffitis? Sich mit Punkern prügeln, die sowieso auf Streit aus waren? Am Strand feiern (oh diese teuflischen Beachnazis!)? Ihr Mitglieder beim Wasserhandball anfeuern? Sich beim Wasserhandball wehren, wenn man von einem Asi aus der gegnerischen Mannschaft fast umgebracht wird? - Das kann's nicht sein.
Schlimmstenfalls werden Leute ausgegrenzt, die nicht Mitglieder sind oder den Gruß zeigen. Aber das war es auch schon und geht eigentlich kaum über das Gruppenverhalten normaler Schüler hinaus. Statt Uniformen gibt es dort Markenklamotten und statt dem Welle-Gruß die übliche Jugendsprache.
Das EINZIGE wirklich gefährliche Element ist Timo mit seiner Gaspistole, der aber offensichtlich schon vorher psychisch labil ist und daher kein brauchbares Argument gegen Die Welle-Gruppierung sein kann.

3. Die Auflehnung von Karo (der rothaarigen Freundin von Schwimmer Marco) erscheint wegen Punkt 2 auch vollkommen unglaubwürdig. Sie ist von Anfang an gegen Die Welle, aber da sie bereits vorher als etwas egozentrisch dargestellt wird (Barcelonapläne, kommt zu Theaterproben wann SIE will), hat man nicht den Eindruck, dass sie Die Welle tatsächlich als Gefahr sieht, sondern tatsächlich nur eifersüchtig ist, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Es wird im Film einfach nicht nachvollziehbar dargestellt, wieso Karo auf einmal zur "Widerstandskämpferin" wird.

4. Die Eskalation der Entwicklung wirkt konstruiert und übertrieben dramatisch.
Zunächst folgende Szene: Marco kriegt nach einem Streit mit Karo von ihr einen Schlag ans Gesicht. Danach (!) ohrfeigt Marco sie und rennt, entsetzt über sich selbst, davon. Diese Szene soll, warum auch immer, seine Erkenntnis auslösen, dass Die Welle etwas Böses ist. Soll der Zuschauer ernsthaft glauben, die bloße Zugehörigkeit zu so einer Gruppe macht einen Menschen gewaltätig und böse, ohne irgendwas zu tun oder von irgendeiner Ideologie beinflusst zu werden? Wie soll das gehen, sind die weissen Hemden verflucht? Schwarze Magie? Warum ist Die Welle daran schuld, wenn Marco seine Freundin ohrfeigt (zumal, nachdem SIE ihn zuerst geschlagen hat!)? Karo ist außerdem vollkommen unsympathisch, weil sie nie auch nur ein bisschen einsieht, dass sie eine Mitschuld dafür trägt, dass Marco sich von ihr entfernt und Der Welle annähert.
- Das blutige Finale und das Ende der Bewegung wirkt übereilt und unglaubwürdig. Außerdem gibt es keinen Epilog, keine abschliessende Betrachtung, wo man erfahren könnte, wie es mit den Schülern weiterging, was sehr interessant gewesen wäre.

Den zweiten Stern verleihe ich wegen der guten Besetzung (und der netten Kameraarbeit). Alle Darsteller überzeugen, auch wenn die Schüler mitunter sehr klischeehaft charakterisiert wurden (a la US-High School-Komödien).

Ich rate Allen zur Buchvorlage oder zu anderen Verfilmungen. Von dieser hier lernt man leider Gottes NICHTS über die Gefahren des Totalitarismus. Hier lautet die Moral eigentlich nur: Solang man keine Psychopathen mit Pistolen Mitglied werden lässt, kann eine Diktatur eine wundervolle Sache sein, wo alle einander helfen.
- Und das ist nun mal nicht so.
Nicht die perfekte Welle
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Grundmotiv des Films ist gut und an sich interessant. Leider krankt der Film aber an dem zu massiven Einsatz von Stereotypen. Der Verlauf der Geschichte mag, wenn man tatsächlich eine Ansammlung von derlei klischeehaften Figuren hätte, irgendwie plausibel sein. Der Realität hält die Story jedoch nicht stand. Das Ende ist eben doch sehr spektakulär gezeichnet, um das Publikum "bei Laune zu halten. Das ist im Prinzip auch der Punkt der hier stört: der Film ist der Versuch einer Gradwanderung zwischen Kritik und Unterhaltung. Leider ist das Zusammenspiel der Komponenten nicht wirklich rund. Am Ende obsiegt das Spektakuläre über den Kritikversuch. Was bleibt ist deutsches Unterhaltungskino mit leicht kritischen Ansätzen. Die schauspielerischen Leistungen jedenfalls sind solide und für Unterhaltung sorgt der Film allemal.
Gut aber schwächelnder Schluss
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Welle ist auf jeden Fall ein tolles Produkt der Deutschen , muss man sagen. Im Kino war ich gefesselt und gespannt, nun musste ich den Film auf DVD haben. Er ist echt ein Stück Geschichte und gehört in jede gescheite DVD Sammlung. Jedoch und deswegen ,,nur" 4 Sterne, bin ich mit dem Schluss nicht einverstanden. Der Lehrer fährt im Auto der Polizei davon - Ende. Schade!
Das Thema hätte weit mehr hergegeben
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Film basiert auf einem Buch, dass die realen Ereignisse an einer amerikanischen Schule beschreibt. Bei einem Schulprojekt bildet sich eine Gruppe, die langsam aber sicher immer gewalttätiger und autoritärer wird - hört sich ganz amüsant an, mit gewissen parallelen zum Oxford Prison Experiment. Ist dann aber leider doch nicht gut, lehrreich oder sonstwas...
Ob es nun eher am Film liegt (der zB das blutige Ende hinzugedichtet hat)oder an der Grundlage - es kommt nichts wirklich rüber.
Die Personen sind allesamt (sicherlich beabsichtigt) knallharte Stereotype: der Intellektuelle, die Revolutionäre, der coole Macho; der klar "böseste" (=schlimmster Nazi) ist ein sehr dummer Typ auf der Suche nach Geborgenheit in der Gruppe - alle Charaktere ohne brauchbare Identifikationsmöglichkeit. Schade, dass das im dritten Reich ganz druchschnittliche Leute waren. So wie ich, du, unsere Nachbarn, Geistliche, Studenten, liebevolle Väter; jedoch nicht als Stereotype! Und vor allem waren es nicht nur dumme junge Männer mit einem IQ von 60 und einem übersteigerten Motiv nach Anschluss! Wer diesen Film anschaut kann dann immernoch lustig rausgehen, weiß, dass solch dumme junge Männer die wirklich Bösen sind und kann noch mit der eigenen geheiligten Moral ins Bett steigen.
Dann wäre noch das bereits erwähnte Ende. Im einem Moment ist die moralische Schockierung noch hoch, weil Nichtmitglieder nicht durch die Tür dürfen, ne Viertel Stunde später erschießt der Super Dumm-Nazi einen Mitschüler und dann sich. Steile Eskalationskurve, und außer dem Dummen zeigen (fast) alle, dass sie im tiefsten Herzen nun doch gereinigt und gut sind.
Last but not least kommt am Rande eine Liebesgeschichte vor. Wieso das Bitte? Wirkt total deplaziert.
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Produkt-Bild: Wholetrain

Wholetrain
mit Florian Renner, Elyas M'Barek, Regie: Florian Gaag

DVD von Groove Attack DVD
Preis bei Amazon: EUR 29,84

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Wholetrain

5 Kundenrezensionen:

Positive Überraschung !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Im Großen und Ganzen hat mit der Film erstaunlicher Weise gut gefallen, obwohl er zwischendurch irgendwie laut und schnell war. So mancher Dialog ist in der Umgebung bzw. in der Art der Sprache leider untergegangen, so dass manche entscheidenen Details fehlten. Die Leistungen der Schauspieler, also Mike Adler, Florian Renner, Jacob Matschenz und natürlich von Elyas M'Barek machten das aber wieder wett.

Die doch meist graue und unfreundliche Stadt und Umgebung wird immer mal wieder durch einen Witz aufgehellt, der auch so manches mal Elyas trifft. Elyas arbeitet nebenbei in der Dönerbude seines Vaters, als er mit den Jungs abhauen will, fragt sein Vater ihn, ob er das Pafürm seiner Mutter genommen hat.

Zum Ende hin wird alles freundlicher, die Jungs feiern Elyas Geburtstag mit einer Grillparty und Becks am See, tragen farbige Shirts und haben Spaß. Dieser Spaß wird jedoch durch ein Ereignis je unterbrochen und die Tristess kehrt in den Film zurück.

Fazit: Auch wenn man sich nicht in der Szene auskennt, lohnt er sich auf jeden Fall !!!
Fantastischer Film....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich weiß nicht ob es neben Wholetrain noch einen anderen deutschen Film gibt des sich mit Graffiti auseinandersetzt, aber dieser Film verdient mehr als 5 Sterne.

Sehr autentische Story die sehr gut gespielt wurde, für leute die in der Graffiti und Hip Hop Bewegung aktiv sind ein muss.
einfach ein sehr guter Film!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sehr gutes Drehbuch... sehr guter Film. schön knackig auf den Punkt gebracht, sehr gut strukturiert ...ohne unnötige Längen. Ein Film der nicht versucht besonders anspruchsvoll und innovativ zu sein, sondern einfach das macht worauf es wirklich ankommt beim Filmemachen: Eine Geschichte erzählen !
naja hätte mehr erwartet ..
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
also ich kann die ganze aufregung um whole train absolut nicht nachvollziehen ... das einzigst gute an dem film sind die bilder und der soundtrack der wirklich abgeht , ansonsten find ich den film nicht wirklich bewegend . in dem ganzen film ist immer einer am ausrasten und macht einen auf dicke hose , tolle writer ... da kriegen leute die nicht viel mit der scene am hut haben nen tollen einblick ...
da würd ich eher noch bomb the city empfehlen der bis auf das offene ende wirklich um längen besser ist . naja aber über geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten .
fazit : 2 sterne wegen der bilder und dem soundtrack , ansonsten würd ich vom kauf abraten .
Aufgewacht Ihr Andersdenkenden! Graffiti ist KUNST!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Filmisches Juwel!!! Anschauen! Anhören! Wahnsinn! Danke, Florian und Freunde.
Eine großartige Bereicherung!
Wunsch nach mehr!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften