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Bright Young Things
DVD von Euro Video |
ProduktbeschreibungB - Bright Young Things Eine Kundenrezension:Schöne Bilder, geistreiche Szenen, aber auch träge und zerfahren 3 von 5 PunktenDer Film spielt Mitte der Dreißiger Jahre in London. Er basiert auf einem Roman von Evelyn Waugh (dem Autor von "Brideshead Revisited"). Regisseur ist Stephen Fry. Im Mittelpunkt stehen die Mit-Zwanziger Adam (ein Nachwuchsautor mit finanziellen Problemen) und die wohlhabende Nina. Um sie herum bewegen sich eine Reihe von exzentrischen, wohlhabenden jungen Engländern, die den sorglosen, etwas abgedrehten Lifestyle der Dreißiger zelebrieren. Adam will Nina heiraten. Dem aber stehen finanzielle Probleme entgegen. Die scheinen sich aufzulösen als er durch eine Wette 1000 Pfund gewinnt, die er aber durch eine Betrug gleich wieder (vermeintlich?) verliert. Zwischenzeitlich geht es bei ihm aufwärts, als er die Stelle eines erfolgreichen und anonymen Klatschreporters ergattern kann. Das aber ist nicht von Dauer. Schließlich bricht der Krieg aus und führt zu finalen, etwas bizarren Entwicklungen. Als großer Fan von Stephen Fry sage ich es nicht gerne, aber: Sein Regiedebüt ist nicht gut. Das liegt hauptsächlich an zwei Gründen: - Er hat keine Mitte, keinen roten Faden und schwankt zwischen Genres und Geschichten hin und her. Zu Beginn liegt der Fokus noch stark auf der Klatschreportergeschichte - die auch sehr interessant ist - dann aber schnell wieder fallen gelassen wird. Dann geraten immer mal Adams Wetten in den Mittelpunkt, um aber ohne rechtes Konzept immer wieder von einem Fokus auf einige der exzentrischen Gestalten unterbrochen zu werden. Nicht nur der Handlungsfokus, auch die künstlerische Darstellung hüpft sehr hin und her und schafft es dabei nicht, die unterschiedlichen Stilmittel harmonisch zu verbinden: Mal ist es dramatische Charakterstudie, dann wieder schwungvoll-geistreiche Gesellschaftsstudie, dann bizarre Komödie oder auch Tragödie, am Schluss ein bisschen tragisch-bizarrer Kriegsfilm. Alles wirkt sehr sprunghaft. - Die Darsteller leiben zu blass. Dies trifft leider v.a. auf den Hauptdarsteller zu. Man wollte hier einem Newcomer eine Chance geben (Stephen Campbell), was eigentlich lobenswert ist, hier aber nicht funktioniert. Durch die geringe Ausstrahlung und das sehr dezente Spiel Campbells trägt die Figur den Film nicht in dem Maße, in dem sie es tut, weil sie als einzige mit allem und allen in Verbindung steht und so den Film zusammenhalten müsste. Sie wirkt aber zu oft wie ein etwas unbeteiligter, uninteressierter Teilnehmer. Fazit: Einige sehr geistreiche, interessante, witzige Szenen und Nebenfiguren (z.B. die Wirtin der einfachen Pension, in der Adam wohnt, oder Dan Akykrod als Zeitungsverleger), einige schöne, handwerklich gut gemachte Bilder von Swinging London, aber dramaturgisch zu schwach. Man ärgert sich nicht, dass man den Film gesehen hat, aber verpasst auch nichts. Sprache: Englisch mit englischen UT. Mit den UT gut zu verstehen. |
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Lieber Frankie
DVD von BUENA VISTA |
ProduktbeschreibungSeit er sich erinnern kann, zieht der neunjhrige Frankie mit seiner Mutter Lizzy von einem Stdtchen in Schottland zum nchsten. Seinen Vater, der auf der HMS Accra als Matrose um den Erdball reist, kennt er nur aus Briefen. Leidenschaftlich schreibt ihm der Junge viele Seiten und erzhlt darin alles, was ihn bewegt. Was Frankie nicht wei seine Mutter ist es, die ihm antwortet. Mit bunten Briefmarken und exotischen Abenteuern schmckt sie die von ihm als Schtze gehteten, heiersehnten Briefe aus. Mit der Geschichte ber den Vater, die sie fr den gehrlosen Jungen erfunden hat, versucht Lizzy, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch als die HMS Accra vor ihrer Haustr vor Anker geht, muss sie sich entscheiden Soll sie Frankie die Wahrheit erzhlen oder einen Mann suchen, der sich als Frankies Vater ausgibt... nur einen Tag lang... 5 Kundenrezensionen:Berührend 5 von 5 PunktenDieser Film hat mich wirklich berührt. Einfach toll und mitfühlend. Wie die Mutter und Großmutter es meistern dem anscheinend sehr gewalttätigen Vater zu entfliehen, der dem Jungen taub geschlagen hat. Und damit die Mutter ihren Jungen schützt erfindet Sie eine Tolle Geschichte zum Vater. Vater ist ein Seemann auf Reisen und schickt ihm von überall auf der Welt Brief (Lieber Frankie - so heißt der Junge) - ist aber alles von der Mutter inszeniert. Leider taucht aber eines Tages das Schiff wirklich im Hafen auf (die Mutter wusste nicht das es das Schiff wirklich gibt). Frankie freut sich schon sehr endlich seinen Vater zu treffen. Mutter weiß sich nicht mehr zu helfen bis ihr aber ihre Freundin (oder Chefin) einen Fremden empfiehlt, der für einen Tag den Vater spielen könnte. Und so machen sie es. Sie verbringen eine tolle Zeit (zwei Tage) miteinander. Wirklich toll. Leider muss der "Vater" wieder auf Seereise und reist ab. Frankie ist traurig. In der Zwischenzeit meldet sich aber Frankies richtiger Vater und möchte den Jungen noch ein letztes Mal sehen (er liegt im Sterben) - was die Mutter nicht zulässt. Zum Ende stirbt der richtige Vater. Und Frankie weiß das der Fremde nicht sein Vater war. Ein einfacher Film mit großartigen Schauspielern 5 von 5 PunktenZunächst ist zu sagen, dass "Lieber Frankie" ein einfacher Film ist. Keine besonderen Special-Effects, keine aufwendige Filmmusik, keine großartigen Kulissen, keine 1-A-Super-Stars, dafür aber einer der bewegensten Filme, die ich je gesehen habe. Vor allem die überwältigende schauspielerische Leistung muss betont werden. Jack McElhone verkörpert den kleinen Frankie. Er haucht dieser Rolle Witz und Charme ein, verliert das tragische Schicksal zwar nicht aus den Augen, spielt den Charakter aber so clever und stark, dass er nicht in diese typische Opfer-Rolle verfällt.. Einfach toll! Emily Mortimer verkörpert die Rolle der (über)fürsorglichen und aufopfernden Mutter Lizzy wirklich eindrucksvoll. Unübertrefflich brillant glänzt jedoch einmal mehr Gerard Butler, der schon an der Seite von Angelina Jolie den 2. Teil der Tomb-Raider-Saga bestritt, die Hauptrolle im Sparta-Epos "300" spielte und in der Buchverfilmung "P.S. Ich liebe dich" und "Insel der Abenteuer" als männlicher Hauptdarsteller zu sehen war. Über diesen Mann kann man nur sagen, he has Bette Davis Eyes! Ein Blick reicht, um dem Zuschauer eine ganze Enzyklopädie der Emotionen zu vermitteln und er spielt diesen Trumpf einmal mehr gekonnt aus. Fazit: Eine herzzerreißende Geschichte, großartig gespielt und absolut sehenswert!!! trostlos 3 von 5 PunktenWas für ein trostloser Film! Alles ist grau und braun, Häuser, Kleidung etc. und die Menschen sind so farblos und mutlos! Die Geschichte an sich hat mir gefallen, wenig glaubwürdig fand ich, dass G.Butler den harten Typ gemimt hat, der Kinder wohl eher nicht mag, dann aber sehr nett zu Frankie war. Er hat ihm ein wunderschönes Wochenende beschert, ist dann aber ohne Aussicht auf ein Wiedersehen wieder verschwunden. Man hat nicht erfahren, warum er so geheimnisvoll getan hat. Ich denke, wenn man den Film nicht gesehen hat, hat man auch nichts versäumt! Neuer Lieblingsfilm! 5 von 5 PunktenEin wunderschöner Film, den man sich immer wieder ansehen kann. Die Schauspieler sind klasse. Bei der englischen Fassung reizt der ausgeprägte schottische Akzent der Protagonisten. Unbedingt empfehlenswert! Grosse Kunst 5 von 5 PunktenEin wunderbarer Film, eine ganz tolle Leistung von Gerard Butler. Hier hat er mal wieder gezeigt, das auch ein Film mit "leisen Tönen" sehr bewegend und sehr groß sein kann.Beim anschließenden Kommentar der Filmemacher ist uns klar geworden, daß er bei uns genau das an Emotionen ausgelöst hat, die sie beabsichtigt hatten zu erreichen Ausgezeihnet! |
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Transsiberian
DVD von Universum Film GmbH |
5 Kundenrezensionen:Transsiberian 5 von 5 PunktenIch hatte diese DVD, als Empfehlung in einer Zeitung gelesen und wurde auch nicht enttäuscht. Man kann ihn sich sehr gut anschauen. Im Grunde ist es immer spannend. Ansonsten : Turbolieferung, gerne wieder , vielen Dank !!! Eine kleine Enttäuschung! 3 von 5 PunktenMeistens ist es im Leben doch so, dass man, wenn man an etwas eine hohe Erwartung hat, enttäuscht wird. So erging es mir mit "Transsiberian". Trotz seines Titels schafft der Film es nicht und wenn dann auch nur ansatzweise, eine atmosphärisch dichte Stimmung aufzubauen. Alles bleibt vorhersehbar und zu durchsichtig. Wünschenswert gewesen wären mehr Atmosphäre und kein typisch weichgespültes Hollywood Happy-End. Die Schauspieler wirken auch eher so, als hätten sie die Rollen nur wegen der guten Bezahlung angenommen und die ganze Zeit über an etwas anderes gedacht, nur nicht an ihre Rollen. Ein recht durchschnittlicher Film, der mehr aus sich hätte machen können und sollen. Wo sind die guten Drehbuchautoren geblieben? Wenn einer eine Reise tut... 4 von 5 PunktenZur Story wurde ja schon einiges hier Erzählt - ich finde sie sehr spannend und unterhaltsam. Die Spannung wird sehr schön aufgebaut und die Lösung ist nicht sofort durchschaubar. Die Schauspieler (und der Regisseur) machen durchweg einen sehr guten Job und der ganze Film ist in sich stimmig. Die hier teilweise bemängelte Wackelkamera passt sehr gut zur Handlung und ist mMn nicht zu ausgiebig eingesetzt, sondern unterstreicht den gewollten Doku-Charakter, der den Film "realer" machen soll. Der Ton (DTS-HD MA 5.1) ist sehr gut, sehr schöne Surroundeffekte, gute Dynamik .. wenn es rummst, dann richtig :-) Das Bild steht dem kaum nach .. nicht das Beste was ich gesehen habe, aber guter Blu-Ray-Durchschnitt. Fazit: Ein sehenswerter, unterhaltsamer Thriller, den man sich auch zweimal anschauen kann (oder öfter). Spannung pur 5 von 5 PunktenDie Transsibirische Eisenbahn auf dem Weg von China nach Moskau ... tagelang. Eigentlich ein langweiliges Setting, aber was Brad Anderson hier abliefert ist das Gegenteil von Langeweile, sondern ein extrem spannungsgeladener Thriller mit brillianten Darstellern. Die ersten Szenen sind scheinbar zusammenhangslos aneinander gereiht. Dann, im Verlauf des Films wird zunehmend klar, wie alles zusammenhaengt und ab jetzt laesst einen der Film nicht mehr los. Das ganze ergaenzt durch russischen Charme - grandiose Aufnahmen der Winterlandschaft und Close-ups von lokalen Leute. Wohltuend anders als in den meisten amerikanischen Produktionen. Brad Anderson ist ein Meister der Spannung. Ein super Film! VERWACKELT 2 von 5 PunktenEin Film, der zunächst fasziniert auf Grund des Settings - Transsibirische Eisenbahn, klaustrophobische Situationen, verschneite Wildnis, Einöde. Abgesehen von einigen nicht sehr stringenten Plot Wendungen: zwei Sterne Abzug wegen dieser offenbar zum Selbstzweck gewordenen permanenten nervtötenden Wackelkamera Einstellungen. Was soll das?? |
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Catherine Cookson - The Glass Virgin [UK Import]
DVD von ITV Studios Home Entertainment |
5 Kundenrezensionen:Romantische Geschichte 4 von 5 PunktenEin junges Mädchen erfährt per Zufall, daß sie ein Produkt aus einer außerehelichen Verbindung ist. Sie läuft aus ihrem gut situierten zu Hause fort und schließt sich einem armen Arbeiter an, der natürlich sehr anständig ist. Klingt ein bißchen kitschig- na ja ein Film kann das ruhig auch mal sein. Der Film lebt von der schönen nordenglischen Landschaft, von dem echten Milieu und wenn schon Happy End ist ja auch mal nett. Tragik, Romantik und Abenteuer in Periodkulisse 4 von 5 PunktenDie Autorin: Catherine Cookson, in Deutschland weniger bekannt, ist eine 1906 in der englischen Kleinstadt Tyne Dock geborene Schriftstellerin. Sie wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und begann bereits als 16jährige mit dem Schreiben. Ihre Romane wurden in mehr als 12 Sprachen übersetzt, eine ganze Reihe von Verfilmungen entstand auf der Basis ihrer Werke. Für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk wurde sie 1993 in den Stand "Dame of the britisch Empire" erhoben. Catherine Cookson starb im Juni 1998. The Glass Virgin England 1870. Annabella Lagrange (gespielt von der zu Unrecht kaum bekannten Emily Mortimer) verlässt ihr wohlhabendes Elternhaus, nachdem sie von einem skandalösen Geheimnis erfährt, das ihr das Bleiben unmöglich macht. Gesellschaft und Trost findet sie beim ehemaligen Stallknecht der Familie, Manuel Mendoza. Zusammen reisen sie auf der Suche nach Arbeit durchs ländliche Northumbria.Wo "Upper Class"-Herkunft und Arbeiterklasse aufeinandertreffen, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Die Verfilmung (und auch das Buch) bietet typische Elemente der Cookson-Romane: Abentheuer, Romantik, Tragik und Sozialkritik, die eher in der Anlage der Charaktere liegt als in der Verarbeitung des Themas. Detailgetreu und Periodgemäss ausgestattet, gut besetzt und gespielt ist "The Glass Virgin" gute Unterhaltung für alle Freunde englischer Period-Kostüm-Verfilmungen. Auch hier trifft man viele bekannte Gesichter aus anderen hervorragenden Verfilmungen, zB den verschmitzt-schroffen Brendan Coyle (Higgins aus North & South. Sicher ist die Grundlage der Verfilmungen (es gibt eine ganze Reihe von Verfilmungen der Romane) ein wenig trivialer als Beispielsweise Jane Austen, aber daran kann man sich kaum stören. Ein bischen Romantik muss einfach auch mal sein. Keine Extras, deshalb einen Stern Abzug. vorhersehbarer Kitsch 2 von 5 PunktenBei dieser Verfilmung haben sich meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllt. Ich hatte ja nicht Henry James erwartet, aber was ich hier zu sehen bekam konnte mich nicht für Catherine Cookson Romane oder weitere ihrer Romanadaptionen erwärmen. Was eine Mischung aus Liebesgeschichte, Gesellschaftsbild und Sozialkritik sein sollte, entpuppt sich nur als Sozialkitsch. Angefangen bei der Story. Den Protagonisten passiert alles erdenklich Furchtbare - Mutter der Hauptfigur ist Prostituierte, Vater ein Weiberheld, dieser kommt durch "Unfall" ums Leben, Tochter verarmt, geht mit Stallknecht auf Arbeitstour, verliebt sich, entgeht zweimal knapp einer Vergewaltigung, eine gut situierte Arbeitsposition steht in Aussicht, dem Stallknecht droht Gefängnis - und oh wunder immer wieder fügt sich alles. Mehr möchte ich an dieser Stelle vom arg vorhersehbaren Happy end nicht verraten. Die Protagonisten bleiben eindimensional, eine wirklich befriedigende Figurenentwicklung lässt sich bis zum Ende nicht erkennen. Sehr "abwechslungsreich" und nervig sind die andauernden Manuel-Rufe von Annabella-Darstellerin Emily Mortimer. Da habe ich nach zwei Stunden schon sehnsüchtig auf das Ende gewartet. Auch ist die Paarkonstellation Emily Mortimer und Brendan Coyle ist eher unglücklich gewählt, die Liebesgeschichte ist spannungsarm und die Darsteller harmonieren nicht. Bei Kostümen und Ausstattung sind ebenso wenig Lichtblicke zu entdecken. Auch als Annabella noch Tochter aus reichem Hause ist muss sie eine Frisur tragen, die Aussieht wie ein Korb voll Wolle und beim Kleid hatte wohl keiner wirklich Ambitionen. Denn wenn schon Kitsch, dann bitte gut verpackter. Einzigste Lichtblicke sind die Darstellerin der jungen Annabella und Brendan Coyle als Manuel. Dafür gibt es auch die zwei Sterne. Wahrscheinlich wurde diese Romanverfilmung auch nur Aufgrund der allgemeinen Beliebtheit der Period dramas reanimiert. Überraschend spannend. 5 von 5 PunktenIn dieser Geschichte gibt es alles, was ein gutes Period-Drama braucht:von Liebe und Romantik bis spannenden Geschichte und wunderbaren Schauspieler.Eine der besten Catherine Cookson Verfilmungen. Glanzstück! Quite Delightful - Ein Period Drama nach Cookson 5 von 5 Punkten1870: Annabella Lagrange (Emily Mortimer) ist die Tochter eines Glashüttenbesitzers. Sie wächst behütet und in Wohlstand auf. Aber im zarten Alter von 17 Jahren erfährt sie die Wahrheit über ihre Herkunft und ist darüber so entsetzt, dass sie von zu Hause wegläuft. Der Stallbursche ihres Vaters ein Ire, mit dem ausgesprochen spanischen Namen Manuel Mendoza (Brendan Coyle - einst Gewerkschafter Higgins aus North&South) ist ihr einziger Freund und er findet sie schließlich völlig verstört und orientierungslos. Zusammen fliehen sie und schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Annabella leidet unter der Armut, in der sie nun leben muss aber sie ist überzeugt, dass ihre Abstammung kein anderes Leben mehr für sie zulässt. Gleichzeitig aber und ganz allmählich keimt ihre Liebe zu Manuel. Ein spannendes Auf und Ab im zwiespältigen Leben des jungen Mädchens nimmt seinen Lauf. Nicht nur von Jane Austen und Elizabeth Gaskell... ...sind inzwischen viele wundervolle Novellen verfilmt worden. Weniger bekannt, aber deshalb keineswegs zu verachten ist auch die große Reihe von schönen und wirklich sehenswerten Cookson-Verfilmungen, die ungefähr im selben Zeitraum wie die berühmteren Austen-Gaskell-Period-Dramas gedreht wurden (nämlich zwischen 1991 und 2000). Wer also nach neuem Period-Drama-Futter sucht, dem möchte ich diesen Film "The Glass Virgin" vom Privatsender ITV wirklich sehr ans Herz legen. Von ITV wurde auch das neue schwungvolle "Northanger Abbey" und die pfiffige "Emma" mit Kate Beckinsale produziert und "The Glass Virgin" ist ein vergleichbar gelungenes Werk. Prächtige Kostüme, schöne Herrenhäuser, atemberaubend schöne Landschaften, Hass, Neid, Liebe, Tragik und vorzügliche Darsteller - das alles findet man hier reichlich. Die beiden Hauptdarsteller Emily Mortimer und Brendan Coyle sind übrigens ein richtiges Traumpaar. Erstere einfach zu süß anzusehen und zu unrecht so unbekannt, denn sie spielt die zarte zerbrechliche "Glass Virgin" absolut glaubhaft und hinreißend. Und Brendan Coyle als Manuel (doppelseufz) ist einfach RIESIG. Schon als Gewerkschafter Higgins in North and South hat Coyle mein Herz erobert (beinahe genauso doll wie Mr. Thornton ;-)), aber hier in dieser verdienten Hauptrolle ist er ein ganz besonders attraktiver und faszinierender Held (ein Leckerli, sozusagen). Ladies, ich garantiere euch, ihr werdet hingerissen sein von diesem schlichten und aufrichtigen und schnuckeligen Manuel Mendoza. Überhaupt hat mir die Liebesgeschichte in dieser Verfilmung ausgesprochen gut gefallen. Sehr sensibel und bedächtig bahnen sich hier tiefe Gefühle zwischen Annabella und Manuel an. Schon in Annabellas Kindheit wird der zarte Keim dafür gelegt und immer wieder erhält man durch sehr feinfühlige Bilder voller Romantik und Symbolik einen Ausblick auf die Zukunft der beiden. Obwohl mir der Film besonders im Mittelteil ein wenig zu langatmig war (zu viel Herumziehen mit dem Zigeunerwagen) hat mich doch diese wundervolle Liebesgeschichte komplett für die vorübergehende Langeweile entschädigt. Catherine Cookson: Natürlich sollte man vorher wissen, dass Catherine Cookson weder mit Jane Austen noch mit Elizabeth Gaskell vergleichbar ist und somit auch ihre Helden und ihre Geschichten einen ganz eigenen Charakter haben. Austens Charaktere und Geschichten sind deutlich geistreicher und sprühen geradezu vor Ironie. Ihre süffisanten Spitzen richten sich gegen menschliche Eigenheiten wie man sie in jeder Epoche und Gesellschaft antrifft. Gaskells Geschichten sind tiefer und tragischer und von einer großen Menschenliebe geprägt und immer mit einem sanften Hauch von Sozialkritik. Die Romane der 1906 geborene Catherine Cooksons sprühen nicht vor Zynismus und sind auch keineswegs geprägt vom Glauben an das Gute im Menschen. Ihre Helden und Antihelden sind oft Ausgestoßene, Säufer, Huren oder hinterhältige Bonzen, und der Storyverlauf ist manchmal geradezu erschreckend hoffnungslos und traurig (allerdings nicht bei The Glass Virgin ;-)). Cooksons Werke stecken voller Sozial- und Gesellschaftskritik - ein Teil davon ist autobiographischer Natur - denn Catherine Cookson hatte eine triste Kindheit in Armut und am Rande der Gesellschaft erlebt. Das sollte man sich einfach bewusst machen, bevor man diese oder andere Cookson-Verfilmungen ansieht. Denn allzu oft liest man bei Filmkritiken von Period Dramas die überaus einfältige Begründung: "Der Film ist ja gar nicht wie Pride and Prejudice!" und mit damit wird eine überragende Serie dann einfach abgewertet, nur weil die Zuschauerin (oder der Zuschauer) einen neuen Aufguss von Pride & Prejudice erwartet hatte und sich stattdessen etwas Langsameres und Tieferes oder gar Traurigeres ansehen musste. "Period-Drama" heißt nicht naturnotwendig Darcy und Jane Austen und Cookson-Verfilmung heißt übrigens nicht automatisch "Period Drama". Denn von dieser Autorin, die über 100 Bücher geschrieben hat, gibt es auch "Modernes" zu lesen und zu sehen. DVD: Laufzeit 148 Minuten, Dolby Digital, Audio: Englisch Mono (äh, und das hört man übrigens leider ziemlich), Untertitel Englisch, 4:3, KEINE Extras! |
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Lars und die Frauen
DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.) |
5 Kundenrezensionen:warmherziger Film 4 von 5 PunktenVor ein paar Jahren habe ich von einer schwer traumatisierten Frau gelesen, die ein paar 'Real Dolls' hat, sich um sie kümmert, mit ihnen redet und sie wie ihre Familie behandelt. Das hilft ihr, in ihrem Alltag klarzukommen. Insofern kam mir die Grundidee zu diesem Film nicht halb so schräg vor wie die Macher das vielleicht gern gehabt hätten ;-) Wer bei diesem Film einen Schenkelklopfer erwartet, ist hier falsch. Es ist ein sehr warmherziger Film mit viel Liebe für seine Figuren. Die Küchentischpsychologie mag so manchen stören, und dass Bianca am Ende von fast allen in dem kleinen Städtchen akzepiert wird, ist unrealistisch, aber ein bißchen rosarot und märchenhaft kann so ein Film ruhig sein, wir reden hier schließlich nicht von einer Kafka-Verfilmung. Die Specials der DVD sind leider überschaubar, aber bei den Interviews mit Ryan Gosling und Bianca muß man einfach lachen, die sind ein super Paar! Etwas mehr Ruhe und Stille... 5 von 5 PunktenWow! Kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern welche Erwartungen ich bezüglich des Films hatte. Ryan Gosling in so einer Art romantischer Liebeskomödie? Ein Drama über einen geisteskranken Einsiedler der sich zusehends aus der realen Welt entfernt? So eine abgeschwächte Art männlicher 'Nell'? 'Lars und die Frauen' lässt sich jedenfalls in keine mir bekannte Genre-Schublade stecken, soviel steht fest. Lars Lindstrom, Büroangestellter und frommer Kirchgänger, lebt gerade mal einen Steinwurf entfernt vom Haus seines Bruders Gus und dessen Frau Karin. Doch zu Gesicht bekommen sich die drei nur selten. Karin lässt nichts unversucht, ihren schüchternen und introvertierten Schwager ins Familienleben zu integrieren, wird jedoch ständig von ihm abgewiesen. Ob Einladungen zum Essen oder gemeinsame familiäre Aktivitäten; Lars ist sich selbst genug und will es eigentlich auch dabei belassen. Um so überraschter sind Karin und Gus, als Lars ihnen eines Tages seine neue Freundin Bianca vorstellt. Und noch überraschter sind die beiden als sich herausstellt, das die an den Rollstuhl gefesselte Ex-Missionarin aus Brasilien, in Wirklichkeit eine lebensgroße (und laut Herstellergarantie anatomisch korrekte!) Sexpuppe ist. Von nun an spielen Karin, Gus und die hiesige Ärztin Dr. Dagmar Berman Lars' trauriges und aberwitziges Spiel mit. Und selbst die Gemeinde nimmt Bianca herzlich auf und integriert sie mit einer solchen Selbstverständlichkeit in die Gesellschaft, das auch Lars nach und nach immer mehr Teil dieses 'wahren Lebens' wird. Worauf das alles allerdings hinauslaufen soll, vermag keiner auch nur zu ahnen. Und außerdem ist da noch die neue Arbeitskollegin Margo, die für Lars mehr als nur freundschaftliche Gefühle hegt... Ein Film über die Angst vor dem Alleinsein, über Verständnis und Toleranz (vor allem den Dingen gegenüber die wir nicht verstehen), und auf jeden Fall ein Film über die uneingeschränkte Liebe, wie sie es wohl in dieser Form nur im Film gibt. Ich habe gelacht und geweint, und ich suche immer noch nach Worten um die Stimmung zu beschreiben, in der mich der Film zurückgelassen hat. Lars and the real girl! Schade, dieser Film hätte besser sein können 2 von 5 PunktenLars Lindstrom (Ryan Gosling) lebt mit seinem Bruder Gus (Paul Schneider) und dessen Frau Karin (Emily Mortimer), die schwanger ist, im ehemaligen Haus seiner verstorbenen Eltern. Während Gus und seine Frau tatsächlich im Haus wohnen, zieht Lars es vor, in der halbwegs wohnlich gemachten Garage zu hausen. Er ist ein Eigenbrödler, ist schüchtern und komisch bis seltsam und lebt vollkommen zurückgezogen. Selbst den Umgang mit seinem Bruder und seiner Schwägerin minimiert er auf das Nötigste. Seine einzigen Kontakte zur Außenwelt bestehen durch seinen regelmäßigen Kirchgang sowie einem scheinbar langweiligen Bürojob in einer mittelgroßen Firma. Eines Tages zieht eine weibliche Gummipuppe zu Lars und wird anfangs nur von ihm, aber später auch vom ganzen Ort wie ein Lebewesen behandelt. Der Film wird teilweise als Komödie eingeordnet, was nicht nachvollziehbar ist, denn er ist eher gefühlvoll und warmherzig sowie tragisch, aber kaum witzig oder spontan komisch. Insofern handelt es sich vielmehr um eine Tragikomödie. Im Laufe der Handlung offenbart sich dem Zuschauer - jedoch nur in zarten Ausführungen, die nach und nach transportiert werden -, was es mit der Gummipuppe tatsächlich auf sich hat, und dass dahinter eine persönliche und seelisch belastende Leidensgeschichte von Lars steckt. Die Geschichte an sich berührt einen ohne Frage, aber die Umsetzung in einen Film ist m. E. nur schwach gelungen. Zu weit ist man von dem persönlichen Schicksal Lars' entfernt. Zu sensationell humanistisch und liebevoll großartig sind die ganzen Dorfbewohner, die sich rührend um Lars kümmern, zu gerade vollzieht sich hier die Heilung eines Traumas ohne diesbezüglich an der Tiefe des Schicksals teilnehmen zu lassen, weil die zugrunde liegende Problematik durch die Rolle von Lars und die Form der Handlung zu wenig nach draußen gekehrt wird. Gut ist, dass man hieraus keine lächerliche Komödie gemacht hat, sondern einen gefühlvollen, bewegenden Film versuchte, was aber leider nicht richtig gelungen ist. Denn dafür ist es eigentlich durchgängig zu langatmig, selbst wenn die vielen ruhigen und teilweise anspannenden Sequenzen als Stilmittel zur Symbolisierung der Problematik gedacht waren. Sie wirken nur ansatzweise. Der Film bietet eine außergewöhnliche Grundstory und solide schauspielerische Leistungen in einer stimmig gezeichneten Atmosphäre. Hinsichtlich der Umsetzung zu einem wirklich ergreifenden Film, wurde trotz der vorgenannten guten Optionen m. E. zuviel verschenkt. Lars und die Frauen 5 von 5 Punktenmehrmals habe ich mit der Familie die DVD geschaut und auf alle anderen hatte die Geschichte des Filmes die gleiche Wirkung wie auf mich. In solch einer Gemeinschaft möchte man leben. Es gibt so viel Verständis, Hilfe und Rücksichtnahmee für Lars und Bianca. Bei uns in der ländlichen Gegend ist es fast so! Herzerweichend 5 von 5 PunktenMan könnte vom Lesen der Inhaltsangabe darauf schließen, dass es sich bei diesem Film um minderwertigen Klamauk handelt: Einsamer, schüchterner Mann kauft Sexpuppe und gibt diese als seine Freundin aus. Doch schon in der ersten Film-Minute wurde mir klar, dass dieser Film nicht das ist, was ich befürchtet hatte. Lars wird von Ryan Gosling so glaubwürdig interpretiert, dass man ihn am liebsten an die Hand nehmen und vor der Welt schützen möchte. Paul Schneider als sein Bruder Gus und Emily Mortimer als seine Schwägerin Karen sind absolute Sympathieträger, ebenso wie Patricia Clarkson als Dagmar, die mit- und einfühlende Hausärztin und Psychologin. Der Film ist leise und einfühlsam erzählt, Lars wird in keiner Weise bloßgestellt, sondern seine Wahnvorstellung ernst genommen, so dass er sich letztendlich selbst davon befreien kann. Schön auch die Veränderung von Gus im Verlauf des Films: vom Nicht-Wahrhaben-Wollen zum Verstehen. Selten habe ich einen Film gesehen, in dem die Besetzung so perfekt war. Unbedingt ansehen! |
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Match Point (Special Edition, 2 DVDs)
DVD von Paramount Home Entertainment |
ProduktbeschreibungGerade ist Chris Wilson von einem Londoner Tennisclub als Tennislehrer eingestellt worden, da lernt er Tom Hewett kennen, der ihn in den Kreis seiner schwerreichen Familie einfhrt. Tom bahnt damit ein Verhltnis zwischen Chris und seiner Schwester Chloe an. berraschend schnell wird der angenehme junge Mann von der Familie Hewett als knftiger Schwiegersohn gesehen. Seit Chris jedoch Nola, Toms Verlobte, zum ersten Mal gesehen hat, fhlt er sich unwiderstehlich zu ihr hingezogen. Nola, ein erfolgloses amerikanisches Starlet, wird von Toms Eltern als nicht standesgem abgelehnt. 5 Kundenrezensionen:An den Haaren herbeigezogen 1 von 5 PunktenDie erste Hälfte des Filmes gefällt mir sehr gut - ein gelungenes Sittengemälde der englischen upper class mit durchwegs exzellenten schauspielerischen Leistungen.Danach wechselt der Film ziemlich plötzlich das Genre - jedoch der Versuch eines leicht ironischen Thrillers geht vollkommen in die Hose ,die Handlungsweisen des Hauptdarstellers sowie von Nola sind vollkommen unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen - die Schlusspointe verfehlt einfach dadurch ihre Wirkung , dass Sie bei einer normalen detektivischen Arbeit ( wie sie jede TV.-Vorabendserie liefert) überhaupt nicht zustande gekommen wäre. Wäre dies das Erstlingswerk eines jungen Regisseurs könnte man getrost darüber hinwegsehen, aber Regie und Buch : Woody Allen - ich kann dies kaum für möglich halten . Naja 2 von 5 PunktenDer Film ist ziemlich langatmig. In der ersten Hälfte des Film, fragt man sich was ist da überhaupt die story. Nach einer Stunde Langeweile wirds dann auf den Schluss hin relativ spannend und endet dann ziemlich plötzlich. Was soll das!? 1 von 5 PunktenIch habe mir den Trailer dieses Filmes angesehen und fand ihn wirklich gut. Daraufhin habe ich noch Bewertungen von amazon.de gelesen und ihn einfach gekauft. Ich hatte große Erwartungen an den Film und war mir sicher dass er diesen gerecht werden würden. Anfangs war der Film echt ganz ok und man hat auch noch das Gefühl gehabt er würde besser werden. Doch ganz im Gegenteil! Er wurde mit jeder Minute schlechter und abgedrehter. Das was am Ende passiert ist hatte absolut nichts mehr mit dem Thema zutun. Ich war jedenfalls sehr enttäuscht und auch das hübsche Gesicht von jonathan rhys meyers konnte den Film nicht mehr retten. Obwohl er und Scarlett Johansson noch am meisten durch ihre gute Leistung an Schauspiel überzeugen konnten. Deshalb der eine Stern! (und weil ich einen ja geben musste) Ansonsten würde ich jedem der etwas dramatisches und leidenschaftliches sehen möchte von diesem Film abraten. schlecht in jeder Hinsicht 1 von 5 PunktenEine absolut unglaubwürdige Handlung. Meyers und Johansson wirken eher wie Brecht'sches Theater als subtiles Schauspiel. Und ein absolut unglaubwürdiger Plot, da dass Alibi des Täters an allen Ecken und Enden zusammenbrechen würde. Das ganze war für mich als denkenden Zuschauer eine Beleidigung. Ein bisher völlig überbewerteter Film und eine große Enttäuschung. Solide, aber wenig originell 3 von 5 PunktenIm Grunde gibt es an "Match Point" nichts auszusetzen. Auch wenn der Film im ersten Viertel etwas zäh ist, entwickelt sich ein interessantes Beziehungsgeflecht. Es geht um Liebe und Lust, um Ehe und Affären und schließlich sogar um Mord. In zwei wesentlichen Punkten unterscheidet sich "Match Point" von den meisten anderen Woody Allen-Filmen: Der Film ist keine Komödie, sondern ein Drama, und er spielt nicht in New York, sondern in London. Abgesehen davon ist aber alles wie immer: Woody Allen schafft eine sehr künstliche Welt, in der privilegierte Oberschichtler sich ihren privilegierten Hobbys (Pferde, Sportwagen, Oper) hingeben, in Bars rumhängen und über das Leben sinnieren. Das alles lässt einen als Zuschauer ziemlich kalt, da die Protagonisten so künstlich und abgehoben sind, dass eine Identifikation kaum zustande kommen kann. Woody Allen schafft mal wieder ein Setting, in dem eine Hand voll Figuren eine Geschichte durchlebt, in der es um seine klassischen Lebensfragen geht: Was ist der Unterschied zwischen Liebe und Lust? Was ist der Unterschied zwischen einer ernsthaften Beziehung und einer heißen Affäre? Kann man in einer Beziehung auf Dauer Liebe und Lust empfinden und das Feuer der Leidenschaft aufrecht erhalten? Ist es, wenn man das nicht kann, vielleicht nicht die richtige Beziehung? Woran aber ist die richtige Beziehung zu erkennen? ... Das alles wurde bereits in "Der Stadtneurotiker", "Manhattan", "Ehemänner und Ehefrauen", usw. thematisiert. Auch geht es mal wieder um eine größere moralische Frage: Darf man einen Mord an einem Menschen begehen, wenn man dadurch etwas vermeintlich Größeres schützt? Diese Frage hatten wir bereits in "Verbrechen und anderen Kleinigkeiten", wo es darum ging, durch einen Mord die Familie zu retten, und in "Bullets over Broadway" (Rettung der Kunst). Und das alles geschieht in vielen hochtrabenden Dialogen und mit ziemlich wenig Handlung. Woody Allen hat mit "Match Point" einen guten Film gemacht, der zwischenzeitig großartige Ansätze hat, insgesamt aber dennoch nicht überzeugt, weil er inhaltlich das ewig gleiche Süppchen aufwärmt, das Allen seinem Publikum schon in mehr als vierzig seiner anderen Filme vorgesetzt hat. |
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Transsiberian - Grosse Kinomomente
DVD von Universum Film GmbH |
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Redbelt [Blu-ray]
Blu-ray von Sony Pictures Home Entertainment |
ProduktbeschreibungRedbelt DV 5 Kundenrezensionen:Empfehlenswert 5 von 5 PunktenEin sehr sehr guter kampfsportfilm, in dem es nicht wie in anderen Filmen um pure Gewalt geht. Sehr Empfehlenswert. Jiu Jitsu - Film über Ehre im Budo 4 von 5 PunktenDieser Film, der über Ehre und Anstand eines Jiu Jitsuka handelt, ist für Budosportler sehr interessant. Für Fans, die nach einem knallharten Actionfilm suchen, ist er wenig geeigent. Jiu Jitsu ist eine Sportart, die sich nach dem Geist der Samurai richtet, dem Bushido. In Redbelt hat der Regisseur versucht diese Prinzipien in einem Film darzustellen. Von einem echten Budosportler wird Bescheidenheit, Ausgeglichenheit und Zurückhaltung erwartet. Dies verkörpert Mike mit seiner Jiu Jitsu Schule in Los Angeles. Die Jiu Jitsu Techniken, die gezeigt werden sind okay. Es passt zu der Aussage des Films, dass man keine übertriebenen und spektakulären Techniken zeigt oder auch übertrieben rasante Schnitte. Für Budoka kann ich diesen Film empfehlen, für Zuschauer, die auch mal über die Hintergründe des Budo etwas erfahren wollen, ist der Film auch gut. Für reine Actions-Fans ist der Film nicht so sehr geeignet. Netter Film 4 von 5 PunktenNetter Film, das Ende finde ich allerdings etwas übertrieben. Für ein zwei mal sehen zu empfehlen. Bewegend.... 4 von 5 PunktenEs ist schon irgendwie komisch, das hier für einen wirklich guten Film 1Punkt gegeben wird.....mich hat der Film bewegt und über Geschmack läßt sich ja streiten... ;O)) 4 Punkte für einen, wie ich finde, tollen Film!! Redbelt - Ein Kampf um Ehre 5 von 5 PunktenIm Film geht es um einen ärmlicheren Ju-Jutsu Kämpfer, der durch einige Komplikationen Geld braucht und so gezwungen wird seine Prinzipien über den Haufen zuschmeißen und an einem Turnier teilzunehmen. Im Endeffekt tritt er dann aber doch für seine Prinzipien ein. Der Film hat mir sehr viel Spaß gemacht, und auch wenn ich über Ju Jutsu nicht wirklich Bescheid weiß, kann ich ihn doch Kampfsportlern empfehlen. |
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Shutter Island [UK Import]
DVD von Paramount Home Entertainment |
5 Kundenrezensionen:Mäßig 3 von 5 PunktenEin dunkles Psychodrama in dem ein US Marshal die verschwundene Patientin einer Heilanstalt für psychisch kranke Schwerverbrecher sucht. Die Anstalt liegt bezeichnender Weise auf einer unzugänglichen, unwirtlichen Insel. Der Zuschauer begleitet den Marshall Ted Daniels (hervorragend dargestellt von Leonardo DiCaprio) und seinen Partner Chuck bei ihrer Arbeit. Die Kälte der abgeschiedenen Insel kann man förmlich spüren, die Feindseligkeit der Anwohner, seien es Patienten oder Angestellte, auch. Die Story jedoch auf ein bisschen Nazierlebnisse, düstere Einstellungen und Stimmungsbilder zu stützen ist etwas dürftig. Ein Film mit wenig Spannung und einem Ende ,wie es schon mehrmals auf bessere und überraschendere Art und Weise gezeigt wurde. Hammer! 5 von 5 PunktenWieder einmal ist dem kongenialen Duo DiCaprio/Scorcese (Z.B. "Gangs of New York") ein Meisterwerk gelungen. Scorcese setzt diesmal auf düstere Farben und eine schwere Atmosphäre, und die Rechnung geht voll auf! Thriller- sowie DiCaprio-Fans werden ihre helle Freude haben! Rezensionen? 4 von 5 PunktenMit sog. Rezensionen ist das schon ein tolles Ding. Da liest man von 30 Schreiberlingen wie großartig ein Film ist, und attestiert für sich selbst, dass es ganz großer "Dreck" ist. Das Ganze gibt's natürlich auch umgekehrt. Natürlich gibt's auch die Fälle, da decken sich die Meinungen absolut. Also entscheidet über die Qualität eines Films ausschließlich der persönliche Geschmack. Shutter Island und was ICH davon halte. Gute Schauspieler! Gute Story in herrlicher Atmosphäre! Toller Film!!! Einfach top. Ein sehr guter Film. Muss man gesehen haben! 5 von 5 PunktenDer Film bleibt spannend bis zum Schluss - und für manche Zeitgenossen sogar darüber hinaus ;-) Wenn man nach Ende des Films einige Szenen und darin enthaltene "Kleinigkeiten" revuepassieren lässt, merkt man, dass sich die Macher dieses Films unheimlich viel Mühe gegeben haben. Ein wahres Kunstwerk - und trotzdem kein langweiliger Film. Im Gegenteil! Absolute Empfehlung! Einer der besten Filme, die ich seit langem gesehen habe. Shutter Island... 3 von 5 PunktenHab den Film im Kino gesehen und war ziemlich schnell begeistert von Shutter Island. Leonado DiCaprio spielt einen Detectiv der aufklären soll wie aus den Hochsicherheits-Anstalt eine Insassin fliehen konnte. Er dachte auch das in einem Leuchtturm Gehirnwäsche vorgenommen wurde. Er sieht immer seine Frau & seine Tochter als Geist, die bei einem "Hausbrand" umsleben gekommen sind & die Tochter sagt immer:"Du hättest uns retten können". So in der Mitte des Films war mir klar das gar nicht so ist wie es gespielt wird. Aber seht selbst ob ihr es merkt. Er ist echt empfehlenswert =) Viel spaß beim schauen.. ;) |
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Lars und die Frauen
DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.) |
5 Kundenrezensionen:Ernstes Thema komödiantisch verpackt 4 von 5 PunktenEs gibt Dinge, die schafft die menschliche Seele manchmal nur auf ganz besondere Art und Weise zu bewältigen, indem sie ihren eigenen Weg findet. Genau dies könnte bei Lars der Fall sein. Der Zuschauer weiß nicht um die Vorgeschichte, was Lars alles genau in seinem Leben bislang widerfahren ist, aber er erfährt, wie Lars plötzlich damit umgeht: Er flüchtet sich in die Beziehung zu einer Lovedoll, die für ihn absolut realistisch ist: die Ex-Missionarin Bianca aus Brasilien. Seinem Bruder und seiner Schwägerin, die sich bereits geraume Zeit Sorgen um ihn machten, weil er sich mehr und mehr abkapselte und ihn versuchten zu animieren, mehr am Leben Teil zu nehmen, erscheint dies zunächst mehr als dubios. Während es der Schwägerin gelingt, Lars Regression zu akzeptieren und darauf hilfreich einzugehen, gibt sich sein Bruder mehr der Skepsis hin. Doch im Endeffekt macht dann das ganze Dorf mit, Lars blüht auch zusehends auf und nimmt immer mehr am gesellschaftlichen Leben Teil, bis es ihm dann auch durch die Hilfe einer einfühlsamen Ärztin gelingt, Abschied von seiner Puppe zu nehmen und Bianca sterben zu lassen. Im Film "Lars und die Frauen" kommt so ein ernstes Thema zur Sprache, das aber wunderbar komödiantisch umgesetzt ist. Die Schauspieler (insbesondere Ryan Gosling als Lars, der die Emotionen glaubhaft verkörpert, und Patricia Clarkson als Ärztin) machen einen fabelhaften und überzeugenden Job, an Humor fehlt es nicht. Einziger Wermutstropfen war für mich inhaltlich, dass tatsächlich das gesamte Dorf sich an dem Spiel um Bianca beteiligt und sie als quasi realer Mensch im gesellschaftlichen Leben integriert ist - von Friseurbesuch bis hin zu einem Job. Das ist zwar rührend, schwächt aber durch den unrealistischen Aspekt den Film etwas, der sonst trotz Komödie erstaunlich realistisch rüberkommt. Enttäuschend fand ich auch das Zusatzmaterial auf der DVD, das in meinen Augen die Chance geboten hätte, hier noch erklärende und erläuternde Informationen zum Krankheitsbild zu bieten und über das Genre der Komödie hinaus zu gehen, dass man den Film nicht nur als Komödie konsumiert, sondern vielleicht eben auch etwas Verständnis für psychische Erkrankungen geweckt wird. Aber alles in allem ein netter Film zu einer schwierigen Thematik in einem dafür ungewohnten Genre und das eben gut und einfühlsam umgesetzt - VIER STERNE von mir! Traumhaft schönes Märchen 5 von 5 PunktenLars ist ein schüchterner junger Mann, der alleine in einer Garage lebt. Im dazugehörigen Wohnhaus befindet sich sein Bruder mit seiner Frau, die ein Kind erwartet. Die Eltern sind schon lange tot, weshalb die beiden sein einziger Bezugspunkt sind. Dass ihm die Einsamkeit ein wenig auf den Geisteszustand schlägt, stellen sie fest als er Ihnen seine Freundin vorstellt. Eine Sexpuppe die er im Internet gekauft hat. Diese hält er für lebendig, nennt sie Bianca und hat für sie eine komplette Lebensgeschichte parat. Wenn man denkt dass jetzt ein typisches Außenseiterdrama folgt, liegt komplett daneben. Lars und seine Frauen ist völlig anders konzipiert. Es ist ein Märchenfilm wie ich ihn selten gesehen habe. Es geht natürlich um Liebe aber auch um Einsamkeit, Akzeptanz und Integrität. Die Bewohner des Ortes müssten im Normalfall ja mit Ablehnung reagieren, aber das tun sie nicht. Sie nehmen Bianca in die Gemeinschaft auf und tolerieren sie als neue Bewohnerin. Anfänglich nur um Lars zu helfen aber nach einiger Zeit sprechen sie ihre eigenen Probleme durch Bianca aus. Dadurch entstehen immer wieder urkomische aber feinsinnige Momente die wirklich für Lachanfälle sorgen. Obwohl es sich aber um eine Sexpuppe handelt, bleiben die Scherze immer oberhalb der Gürtellinie, was ein absoluter Pluspunkt ist. Regisseur Craig Gillespie nennt nie den Ort in dem der Film spielt, sondern bezeichnet es nur als hohen Norden. Nicht nur einige der Namen lassen auf Schweden schließen. Die fantastische Filmwelt Skandinaviens hat er sich wohl ebenfalls zum Vorbild genommen. Wenn man sich zumindest einige Filme aus dem Norden Europas angesehen hat, wird man schnell zu diesem Schluss kommen. Hinzu kommt der Glaubwürdigkeitsfaktor im eigenen Land. Natürlich sind die Handlungen der Bewohner völlig unrealistisch, weshalb er seine Märchenwelt nicht in einer amerikanischen Kleinstadt spielen lässt, sondern eben an einem Ort der für alle nur weit entfernt liegt. Vor allem sehr weit entfernt wegen der menschlichen Wärme die hier ein Außenseiter erfährt. Ich wartete die ganze Zeit darauf dass jemand Lars hänselt und demütigt, aber diese ausgelatschten Fußstapfen werden nicht betreten. Es ist einfach ein Plädoyer für die Toleranz von anderen Menschen. Trotzdem ist hier nicht nur Jubel, Trubel, Heiterkeit an der Reihe. Es sind auch genügend traurige Momente zu sehen, die aber nie in rührseliger Brühe enden. Das Verhältnis zwischen Drama und Komödie ist absolut perfekt dosiert. Ein dermaßen feinfühliger Film kann aber nur so gut sein wie seine Darsteller. Mit Ryan Gosling hat man das Nonplusultra verpflichtet. Was er hier leistet ist mit Superlativen kaum noch auszudrücken. Er spielt dermaßen grandios dass mir die Worte fehlen. Auch die Nebenrollen sind mit Patricia Clarkson, Emily Mortimer und Paul Schneider perfekt besetzt. Was dieses Ensemble zusammenspielt ist gigantisch. Ebenso die musikalische Untermalung passt hervorragend ins Gesamtbild. Eher leisere Töne, feine Melodien aber in jeder Szene wird der richtige Ton getroffen. Das Hauptthema summt man noch lange nach dem Filmgenuss leise vor sich hin, ohne dass man es merkt. Die Liebespuppe gibt es übrigens tatsächlich und das schon weit vor der Entstehung des Films. Sie ist sogar dafür mitverantwortlich dass der Film überhaupt entstanden ist. Die Firma Real Doll vertreibt die sündhaft teuren Modelle im Internet. Die Firma ist sehr erfolgreich, was auch eine Form des Ausdrucks ist, wie viele Menschen ohne Partner einsam im Leben stehen. Allerdings sehen die Modelle auch wirklich fantastisch aus, was man auf deren Seite sehen kann. Wenn man noch offen genug ist ein modernes Märchen zu sehen, das bekannte Handlungsweisen wie Neid, Hass oder Missgunst einfach ausklammert, Menschen wie im schönsten Traum zeigt und diesmal einfach auf einen Bösewicht verzichten kann, dann sei euch Lars und seine Frauen absolut ans Herz gelegt. Liebenswert 5 von 5 PunktenRegisseur Craig Gillespie fängt diese leibenswerte Kleinstadtidylle unglaublich geschickt ein und zeichnet die Charaktere so fein und perfekt, dass trotz sehr trägem Tempo keine Langeweile aufkommt. Aus der sehr gut besetzen Schauspielriege ragt für mich Emily Mortimer als Schwägerin und Patrica Clarkson als Therapeutin heraus. Das Ryan Gosling als Lars überzeugt versteht sich bei seiner Qualität fast von selbst. Ein bisschen erinnert "Lars und die Fraun" an die Serie 'Ausgerechnet Alaska' oder den Film 'Juno' Hier vergebe ich gerne die Höchstwertung - 5 Sterne tolle geschichte sehr toll realisiert. 5 von 5 Punktenwas für eine story! und damit meine ich nicht die einfache grundidee, sondern vielmehr die exzellente ausführung. hätten andere hände als die der dafür oscarnominierten autorin nancy oliver (six feet under) die zugrundeliegende prämisse weiterentwickelt, wäre der film entweder unsagbar albern oder nach fünf minuten vorbei. zu beobachten, wie jedoch sensible, findige und talentierte filmschaffende aus einem one-line joke etwa 120 min. echtes und damit großes gefühlskino machen, ist mit sicherheit das schönste an "lars and the real girl". doch vorsicht, etikettenschwindel! "komödie" ist was anderes. Berührend, amüsant, großartig!!! 5 von 5 PunktenDieser Film ist wirklich perfekt gelungen, von Anfang bis Ende. Ryan Gosling ist umwerfend in seiner schauspielerischen Darstellung des vereinsamten, stillen, etwas kauzigen Lars. Im Kontrast dazu stehen seine herzliche, liebenswerte und verständnisvolle Familie, die sich um Lars' Befinden bemüht und sich überschwenglich freut, als er endlich die Ankunft seiner "Freundin" ankündigt. Als diese sich dann als Gummipuppe heraustellt, ist nach dem anfänglichen Schock schnell Rat bei einer Psychologin geholt. Diese empfiehlt, Lars seine Phantasieliebe so lange zu gönnen, bis er sie von selbst nicht mehr braucht. Mit dem größten Verständnis versucht nun die Familie und die ganze Gemeinde, Lars in seiner "Beziehung" zu unterstützen. Die Entwicklung und Veränderung die Lars dank seiner "Freundin" durchlebt wird wunderbar einfühlsam, humorvoll und subtil durch Gosling dargestellt. Ich liebe die Szene, in der Bianca ihre erste Untersuchung bei der Ärztin hat und diese meint, sie hätte niedrigen Blutdruck. Daraufhin lehnt sich Lars nach vorne und flüstert liebevoll: Keine Sorge, meiner ist wahrscheinlich auch niedrig! Der Film ist voll von solch berührenden, charmanten Momenten und ist mit Sicherheit einer der besten Filme der letzten Jahre! P.S. Ich habe den Film auf Englisch gesehen und kenne die Synchronisation nicht, aber ich denke, der Film ist auf Deutsch sicherlich genauso hinreißend. |
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