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Die Lümmel von der ersten Bank Die komplette Streichesammlung (4 DVDs)
DVD von EuroVideo |
ProduktbeschreibungPepe Nietnagel (Hansi Kraus) ist Schüler des Mommsen-Gymnasiums in Baden-Baden. Er beeindruckt seine Lehrer und Mitschüler weniger durch überdurchschnittliche Leistungen - genauer gesagt liegt er sogar etwas unter dem Durchschnitt - als durch unerschöpfliche Einfälle anderer Art, mit denen er sein Unbehagen am bestehenden Schulsystem, an alten, vertrottelten Lehrern und längst überholten Meinungen manifestieren will. Mit ganzem Eifer widmet er sich der sehr alten Frage: Wie überlebt man Schule und Lehrer auf möglichst unterhaltsame Art? Die aus vier DVDs bestehende Box enthält alle sieben Filmen.
ProduktbeschreibungEurovideo Die Lümmel von der ersten Bank (4 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 15.11.07 5 Kundenrezensionen:Neuauflage der Lümmel Collection Box.... 4 von 5 PunktenInhalt Pepe Nietnagel (Hansi Kraus) ist Schüler des Mommsen-Gymnasiums in Baden-Baden. Er beeindruckt seine Lehrer und Mitschüler weniger durch überdurchschnittliche Leistungen - genauer gesagt liegt er sogar etwas unter dem Durchschnitt - als durch unerschöpfliche Einfälle anderer Art, mit denen er sein Unbehagen am bestehenden Schulsystem, an alten, vertrottelten Lehrern und längst überholten Meinungen manifestieren will. Mit ganzem Eifer widmet er sich der sehr alten Frage: Wie überlebt man Schule und Lehrer auf möglichst unterhaltsame Art? Bildbewertung / Tonbewertung Oft neigt man dazu, bei älteren Filmtiteln das Wort "Kult" mit ins Spiel zu bringen. Aber es bei dieser Filmreihe zu benutzen, ist wahrlich nicht übertrieben und ich wüsste nicht, welch anderes Wort die Filme dieser Reihe treffender beschreiben könnte. Dank "EUROVIDEO" gibt es nun alle 7 Filme dieser legendären Filmreihe, zuzüglich einiger Extras, auf einer DVD-Box mit 4 DVD`s. Der erste Film lief 1968 mit großem Erfolg in den deutschen Kinos. In den folgenden Jahren bis 1972 entstanden die anderen sechs "Lümmel-Filme", die alle zu wahren Kassenknüllern wurden. 1.Zur Hölle mit den Paukern (1967) 2.Zum Teufel mit der Penne (1968) 3.Pepe der Paukerschreck (1969) 4.Hurra die Schule brennt! (1969) 5.Wir hau'n die Pauker in die Pfanne (1970) 6.Morgen fällt die Schule aus (1971) 7.Betragen ungenügend (1972) Damals wie heute werden die Filme von vielen Kritikern regelrecht nieder gemacht. Dafür liebt das Publikum die Filme umso mehr. Allein die ersten beiden Filme der Reihe hatten damals jeder über 6 Millionen Kinobesucher. Sicher sind es keine intellektuellen Meisterwerke, aber was ist dagegen einzuwenden, einfach mal alle Sorgen hinter sich zu lassen und an sowie mit diesen Filmen Spaß zu haben. Allein die Liste der Darsteller lässt schon Erinnerungen aufkommen und Vorfreude auf das Ansehen dieser Filme. Viele schon damals sehr beliebte Darsteller sind in den Filmen zu sehen. Der "Oberlümmel" wird gespielt von Hansi Kraus. Er war eigentlich gar nicht für die Rolle vorgesehen. Beim Drehbeginn des ersten Films stand ein anderer Darsteller vor den Kameras. Aber der Regisseur Werner Jacobs (1909-1999) war mit dessen Darstellung nicht zufrieden. So wurde der Filmdreh, nun mit Hansi Kraus in der Rolle des Pepe Nietnagel, nochmals von vorne begonnen. Hansi Kraus war zur damaligen Zeit schon sehr bekannt durch seine Darstellung des Ludwig Thoma in den "Lausbubengeschichten". Neben Hansi Kraus gibt es in den Filmen von dieser DVD-Box ein Wiedersehen mit Darstellern wie Theo Lingen, Uschi Glas, Georg Thomala, Hannelore Elsner, Willy Millowitsch, Hans Terofal, Peter Alexander, Harald Juhnke, Heintje und Ilja Richter, um wirklich nur einige zu nennen. Die Qualität der Bilder auf dieser DVD zeigt aufgrund der unterschiedlichen Produktionszeiten der einzelnen Filme natürlich einige Unterschiede. Wobei nun sicher ein jeder dafür Verständnis aufbringen wird, dass Filmaufnahmen aus dem Ende der sechziger und Anfang der siebziger nicht die Qualität haben können, wie die allerneueste Kinoproduktion. Ich persönlich kann damit leben, dass mal die Schärfe oder der Kontrast nicht zu hundert Prozent stimmen oder auch Laufspuren und Verschmutzungen im Bild zu sehen sind. Dafür überwiegt die Freude, diese einmaligen Filme in einer kompletten Sammlung auf DVD zu haben. Gut gelungen ist es auf jeden Fall, diese alten Filme auf das Medium DVD zu bringen. Bei nur 4 DVD`s und 7 Filmen plus Extras fallen keine Kompressionsfehler durch die Bildbearbeitung für die DVD - Veröffentlichung auf. Der Ton bei allen Filmen liegt in guter Verständlichkeit im Dolby Digital 1.0 auf den DVD`s vor. Er zeigt relativ wenig Grundrauschen und ist auch klanglich ohne größere Mängel. Eine Besonderheit dieser DVD - Veröffentlichung ist es, dass man den ehemaligen Hauptdarsteller Hansi Kraus für die Gestaltung der DVD - Menüs gewinnen konnte. So führt er uns, dieses Mal hinter dem Lehrertisch und als eine Art Lehrer, durch die DVD - Menüs und erklärt deren Bedienung. Dabei ist die Gestaltung und Bedienbarkeit der DVD - Menüs gut gelungen und mal etwas ganz anderes wie sonst gewohnt. Auf DVD 4 befinden sich, neben Film 7 der Reihe, einige interessante Extras. So gibt es ein ca. 6minütiges Interview mit Hansi Kraus. Weiterhin einige Lümmelsprüche aus dem Film in einer Fotoshow und von Hansi Kraus vorgetragen. Sehr informativ und auch unterhaltend ist der 15minütige Beitrag mit dem Titel "Wo stand die Lümmel-Bank?". Zu guter Letzt kann man noch einige der alten Original Kinotrailer zu den Filmen sehen. Gesamteindruck: Eine gelungene Veröffentlichung aller Filme dieser Reihe, in einer Box durch "EUROVIDEO". Der absolute Kultstatus dieser Filme besteht ohne Zweifel. Darum auch schon fast ein "Muss" für jede DVD - Sammlung. Top Empfehlung. Autor: Torsten Beste Sonntagnachmittagunterhaltung - auch für heutige Kinder und Jugendliche 5 von 5 PunktenIch bin zwar erst Jahrgang 1984,habe diese Filme aber alle rauf und runter gesehen. Sicherlich sind sie nicht mehr aktuell,aber die Scherze der Schüler begeisterten schon meine Eltern und auch mich immer noch. Wer also gepflegte Unterhaltung an einem verregneten Samstag- oder Sonntagnachmittag sucht ist hier richtig. Ein heiteres Stück Filmgeschichte 5 von 5 PunktenEins erstmal vorneweg: Vom cineastischen Standpunkt aus gesehen waren die Filme ein glatter Reinfall. Liest man die Kritiken aus den 70er Jahren könnte man beinahe meinen, es handelte sich um "jugendgefährdendes" Material. Auch der dazumals eher konservative Filmdienst bedachte alle sieben Streifen mit heftigen Schmähungen. Wahrscheinlich beurteilte man Filme damals vorwiegend nach pädagogischen Kriterien, der Unterhaltungswert galt in dieser verstaubten Epoche nicht sehr viel. Vielleicht fühlten sich einige Autoritäten durch die Handlung auch allzu treffend karikiert und durch den Kakao gezogen... Heute darf man die Filme auch als Persiflage und Verunglimpfung der damals herrschenden Wertanschauungen betrachten. So gesehen sind sie ein amüsantes und kurzweiliges Zerrbild der sittlichen Vorstellungen der 60er- und 70er-Jahre und rechnen gnadenlos mit dem verknöcherten Obrigkeits- und Gehorsamsideal jener Tage ab. Sie sind somit auch ein Stück Filmkultur, das den Zeitgeist gehörig auf die Schippe nimmt. In erster Linie aber sind die Paukerstreifen nichts weiter als unbeschwerte Spaßfilme, die die Leute in den Kinos so richtig zum Lachen brachten. Viele der teils skurrilen Pennälerscherze wirken ganz einfach unheimlich komisch und durchtrieben. Da kann sich auch der ernsteste Zuschauer ein Schmunzeln nicht verkneifen. Jeder der sieben Filme strotzt nur so vor Ulk, Klamauk und bodenständigem Humor, die Charaktere in den temperamentvollen Komödien sind teilweise krass überzeichnet und gerade deswegen so ungemein spaßig. Anders als bei vielen Klamotten dieser Zeit sparte man nicht an brillianten Schauspielern, was der durchweg leichten Handlung eine kleine Prise dramaturgischer Würze verlieh. Alles in allem ein heiteres Stück Filmgeschichte, das auch heute noch viel Freude bereitet. "Wohl wahnsinnig geworden !" 5 von 5 Punkten... einen Satz, den man immer wieder zu gerne hört, wenn Oberstudiendirektor Taft wieder mal auf einen der vielen Streiche von Pepe Nietnagel und seinen Freunden hereingefallen ist. Wer wie ich, mit diesen Filmen groß geworden ist, weiß was es bedeutet diese komplette Filmsammlung in seinem Besitz zu haben. Auch wenn die Filme mittlerweile etwas veraltet scheinen, passen sie doch irgendwie in die heutige Zeit. Das Schulsystem heute läßt ja leider manchmal etwas zu wünschen übrig und vorallem die Lehrkräfte haben es heute besonders schwer. Schön ist es dann doch, wenn man wie bei diesen Filmen sieht, das Schule auch richtig Spaß machen kann. (Auch wenn es nur auf dem Bildschirm ist). Der arme Professor Knörz, der die meisten und übelsten Streiche abbekommt. Man erinnere sich an das Juckpulver auf dem Klopapier, die fingierte Orgie im Klassenzimmer und die Umlackierung seines VW-Käfer. Pedell Bloch, der ewig blau ist, Kollege Blaumeier und das schwindeleregende Stuhlexperiment, das gemeine Testament und die Klassenreise... ...man könnte pausenlos so weiter schreiben und deshalb sind diese Filme was ganz besonderes, die hier eine würdige DVD-Veröffentlichung erhalten haben. Bild und Ton sind dem Alter entsprechend OK. Etwas nervig sind die einzelnen Menüs, die etwas lieblos produziert wirken. Alles in allem: Eine Super Collection die bei keinem Fan im Regal fehlen sollte. Deutschland hatte auch damals schon viel Humor. Hier ist der Beweis !!! TOP FILME !!! Zeitreise 5 von 5 PunktenGenau das ist es: Eine Zeitreise! Wer kennt sie nicht, die legendären "Paukerfilme" mit dem unvergleichlichen "Frisch! Fromm! Fröhlich! Frei!"-Theo Lingen, Hansi Kraus und den anderen bekannten deutschen Schauspielern. Natürlich ist es Klamauk, aber es ist halt auch Klamauk, der mich in meine Kindheit zurückversetzt! Ich mag die Filme allesamt, die Qualität ist okay, und es macht Spass diese Filme noch einmal zu sehen. Ich finde das Menü auch klasse, und finde es gut das Hansi Kraus dafür noch einmal reaktiviert wurde! Mal etwas anderes als "normal animierte" Menüs! |
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Karl May DVD-Collection 3 (Winnetou I/Winnetou II/Winnetou III) (3 DVDs)
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungDie Kultfilme von Karl May endlich aufwändig restauriert auf DVD! Jede Collector's Box enthält 3 DVDs im exklusiven Digipak DVD 1 "Winnetou I" 1963, ca. 97 Min Der Beginn einer großen Freundschaft im weiten Wilden Westen. Old Shatterhand, Abgesandter der Great Western Railroad, soll die finsteren Pläne des Banditen Santer durchkreuzen. Dieser plant den Bau einer Eisenbahntrasse durch das Apachengebiet und nimmt dafür den stolzen Sohn des Apachenhäuptlings, Winnetou, gefangen. Old Shatterhand rettet beherzt Winnetou und die beiden bekämpfen gemeinsam den Banditen ... / DVD 2 "Winnetou II" 1964, ca. 91 Min Nach dem Tode seines Vaters hat sich Winnetou zur Lebensaufgabe gemacht, einen dauerhaften Frieden zwischen Siedlern und Indianern zu stiften und so unnötiges Blutvergießen zu vermeiden. Heldenhaft bekämpfen Winnetou und Old Shatterhand Banditen, die das gute Verhältnis zwischen Regierung und Indianern zerstören wollen. So ist der Friede gerettet und die beiden Freunde reiten neuen Abenteuern entgegen ... / DVD 3 "Winnetou III" 1965, ca. 89 Min Wieder bedrohen geldgierige Banditen den Frieden zwischen Indianern und Weißen. Um den Frieden wiederherzustellen, reiten Winnetou und Old Shatterhand zu aufständischen Indianern. Doch die Situation eskaliert und die beiden Retter landen am Marterpfahl, von dem sie in letzter Sekunde gerettet werden. Doch vor seinem Schicksal kann Winnetou nicht gerettet werden ... 5 Kundenrezensionen:SUPER-Box !! 5 von 5 PunktenAls die Winnetou-Filme Anfang der 60er Jahre aktuell waren, hatte ich kein Interesse an Western "Made in Germany". Das waren eben keine US-Western und man sah ja deutlich, das sie dort auch nicht gedreht wurden! Sehr viel später, als man von diesen Filmen immer wieder mal ein Stück gesehen hatte, schaute ich das auch mal ganz. Allein wegen dem Soundtrack von MARTIN BÖTTCHER! OHNE diese Musik wären die Winnetou-Filme sicher nicht das geworden, was sie heute sind - nämlich absoluter KULT !! Insbesondere der Vorzeige-Apache PIERRE BRICE! Weitab von ihrem Heimatland, hat dieser Darsteller dem Image der Indianer ein ganz neues POSITIVES Ansehen verpaßt! Kurz: Die EUROPÄER sind über Amerika hergefallen und haben alles niedergemetzelt, was sich ihnen vermeintlich entgegenstellte! Nicht die Indianer! Denn es war IHR Land und nicht das der Cartwrights! Die GESAMTE Winnetou-Kollektion kann man OHNE BEDENKEN Jedermann empfehlen! Diese Filme kann man immer wieder mal sehen und sieht sie immer wieder aus einem etwas anderem Blickwinkel! DAMALS ... ein grandioses Filmwerk 5 von 5 Punkten...dem Vorrezensenten folgend: Es gibt nur ein klares JA oder NEIN. Um diesen Film jedoch gerecht zu beurteilen, sollte man sich in die Radebeuler Karl May Welt sowie in die Möglichkeiten und Gepflogenheiten des Films in den und der 60er Jahren versetzen. Nach dem 1ten KarlMay-Film überhaupt, "Schatz im Silbersee" (1962), in dem Harald Reinl bereits Lex Barker und Pierre Brice so erfolgreich etablierte, drehte er 1963 Winnetou I als 1ten Film der Trilogie ab. Diese, aus der Feder eines Sachsens entstandene Blutsbrüderschaft hatte die Welt bewegt und viele Kinder- und Erwachsenenherzen erregt, fasziniert und "gefangen" genommen. Wenn auch nicht die erste Karl May Erzählung ("Durch Wüste und Harem", auch "Durch die Wüste" - 1892), so errangen die Erzählungen Winnetou I-III (1893) wohl mit die meiste Aufmerksamkeit in der Weltöffentlichkeit. Legendäre Landschaften, begleitet mit einer stereophonen, völlig neuartigen und unvergessenen Musik von Martin Böttcher als Spiegel der unendlichen Weite und Schönheit der Natur sowie der Großartigkeit der edlen und gerechten und harten Männer, bildeten den großartigen Rahmen und den farbgewaltigen Hintergrund, vor und in dem Reinl seine Akteure so majestätisch, kämpferisch und dreist agieren lies. Wer diese Zeit des Kinos kennt, wird sich an die Macht dieser Bilder erinnern und an ihre fesselnden Geschichten um Gut + Böse und Liebe + Hass und um die so dringend erwartete, aber immer erst in letzter Sekunde ausgleichende Gerechtigkeit. Es ist eine wunderbar gelungene Neuauflage dieser 1963, 1964 und 1965 gedrehten Trilogie, nicht nur für Liebhaber nb: Die digitale audiovisuelle Überarbeitung der Filme dieser Box ist eine Meisterleistung. Für Fans ein Muss!!!!! 5 von 5 PunktenIch habe die Box an meinen Mann verschenkt - das Geschenk war ein Volltreffer. Denn bei keinem echten Fan darf diese Box fehlen. Was für ein Vergnügen ohne Pause bei super Qualität zu jeder Zeit Winnetou schauen zu können ......ein Traum. Englisch 4 von 5 PunktenBin eigentlich vollauf zufrieden mit der Collection, jedoch gibt es einen großen Mangel. In der Beschreibung wird angegeben, dass die DVD auch in Englisch angesehen werden kann (sogar mit Englischem Untertitel), jedoch ist das nicht der Fall! Eine große Enttäuschung, da ich den Film gerne Mal auf Englisch gesehen hätte. Schöner und besser gehts nicht mehr... 5 von 5 PunktenBereits die 2002 von Kinowelt veröffentlichte WINNETOU-Box zeigte die Filme in zuvor nicht gekannter Bild u. Tonqualität und wieviel Arbeit bei der Restauration des stellenweise arg mitgenommenen Filmmaterials investiert wurde. Nun hat sich Universum der Reihe angenommen und Laufstreifen sowie Verschmutzungen, die u. a. noch bei WINNETOU 1 zu sehen waren entfernt. Das Bild ist hervorragend. Der Ton hat einen guten 5.1 Upmix bekommen und wirkt dadurch etwas räumlicher, doch Soundwunder kann, darf und muß man hier nicht erwarten. Eine gelungene Wiederveröffentlichung in einer tollen Verpackung zu einem günstigen Preis. |
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Karl May DVD-Collection 1 ( Der Schatz im Silbersee/Winnetou und das Halbblut Apanatschi/Winnetou und sein Freund Old Firehand) (3 DVDs)
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Winnetou - Karl May Collectors Box 1 (3 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 28.04.05 5 Kundenrezensionen:Man kommt nicht dran vorbei... 4 von 5 PunktenAls die Winnetou-Filme Anfang der 60er Jahre aktuell waren, hatte ich kein Interesse an Western "Made in Germany". Das waren eben keine US-Western und man sah ja deutlich, das sie dort auch nicht gedreht wurden! Sehr viel später, als man von diesen Filmen immer wieder mal ein Stück gesehen hatte, schaute ich das auch mal ganz. Allein wegen dem Soundtrack von MARTIN BÖTTCHER! OHNE diese Musik wären die Winnetou-Filme sicher nicht das geworden, was sie heute sind - nämlich absoluter KULT !! Insbesondere der Vorzeige-Apache PIERRE BRICE! Weitab von ihrem Heimatland, hat dieser Darsteller dem Image der Indianer ein ganz neues POSITIVES Ansehen verpaßt! Kurz: Die EUROPÄER sind über Amerika hergefallen und haben alles niedergemetzelt, was sich ihnen vermeintlich entgegenstellte! Nicht die Indianer! Denn es war IHR Land und nicht das der Cartwrights! Die GESAMTE Winnetou-Kollektion kann man OHNE BEDENKEN Jedermann empfehlen! Diese Filme kann man immer wieder mal sehen und sieht sie immer wieder aus einem etwas anderem Blickwinkel! 5 Sterne > Silbersee 3,5 Sterne > Apanatschi 2,5 Sterne > Old Firehand (aber auch nur weil Winnetou dabei ist) 5 Sterne > Bonusmaterial 5 Sterne > Bild-Qualität 4,5 Sterne > Booklet (leider fehlen mal wieder die EA-Daten!) Beispielhaft digital restauriert !!! 5 von 5 PunktenDie fullminanten Winnetou-Verfilmungen der 1960er Jahre .....wer kennt sie nicht, diese märchenhaften Karl May-Abenteuer um den legendären Apachenhäuptling und seinen unterschiedlichen Begleitern. Von Horst Wendlandt in der atemberaubenden Landschaft des ehemaligen Jugoslawien brilliant in Szene gesetzt und mit den traumhaften Melodien von Martin Böttcher unauslöschlich in die Herzen eines Millionenpublikums gebrannt. Um diese Schätze deutscher Filmkunst der Nachwelt zu erhalten und nunmehr in nie dagewesener Qualität auf DVD anbieten zu können, unterzog Universum Film das gesamte Filmmaterial einer beispielhaften, sehr aufwendigen digitalen Restauration. Aus den Original Perfo-Bändern, mit ihren rein historischen Aufnahmen, wurde als Bonus sogar noch eine zusätzliche Dolby 5.1 Upmix Tonspur erstellt. Das Bild ist im HD-Format gescannt, wurde für das DVD Master auf die übliche Geräteauflösung von 720 x 576 Pixel wieder herunterkonvertiert. Und so erhält man als Zuschauer dieser DVD Editionen ein gigantisches Winnetou-Erlebnis der Superlative. Das gestochen scharfe Bild besticht mit leuchtenden Farben und starken Kontrasten, der Ton erklingt satt und transparent. Genuß pur!!! Mit dem großartigen Pierre Brice in der Titelrolle wurden insgesamt 11 Winnetou-Filme gedreht. Die Titel sind erhältlich in den Editionen: Karl May-Box 1-3 sowie der ergänzenden Karl May Edition 2 Shatterhand Box. Einziges Manko: Sie sind nicht chronologisch sortiert. Bei drei der insgesamt 11 Produktionen konnte aufgrund fehlender Perfo-Bänder kein Dolby 5.1 Upmix Ton mehr erstellt werden. Es sind dies die Titel Winnetou und sein Freund Old Firehand (hier in Box 1) sowie beide Filme der Shatterhand Box Old Shatterhand und Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten. Dort ist "nur" die bekannte Dolby Mono Spur verfügbar. Fazit: Wer sich mit diesen Klassikern seine eigene Winnetou-Sammlung aufbauen möchte, investiert sein Geld in allerbeste Qualität und viele Stunden herrlicher Erinnerungen mit Stars und Sternchen multikultureller Couleur. Perfekt! 5 von 5 PunktenUm es mal vornewegzusagen: Ich habe mir diese Box allein wegen "Der Schatz im Silbersee" gekauft. Dieser Teil bildet in meinen Augen die Spitze des Eisberges der gesamten Winnetou-Reihe! Enthalten sind: - Der Schatz im Silbersee - Winnetou und das Halbblut Apanatschi - Winnetou und sein Freund Old Firehand Gut die letzteren zwei sind jetzt nicht absolute Tops der Rialto-Reihe, sind aber auch an einem verregnetem Sonntag ganz nett anzusehen. Wegen der Bild und Tonqualität muss ich jetzt leider einigen Rezensenten wiedersprechen, denn: Hier gibt es nichts zu meckern. Das Bild ist scharf und der Ton Glasklar (Nicht wie man es bei alten Filmen erwarten). Dies gilt für alle drei Teile! Ich denke zur Handlung der Filme muss nicht viel gesagt werden...;-) Jedenfalls handelt es sich um die "Original"-Versionen! Gut die Extras der DVD sind etwas rar, was mich persönlich aber angesichts der Super Film-Qualität nicht gestört hat. Zur Verpackung dieser "(G)oldies": Die DVDs sind eingebettet in einer hochwertigen, mit einem hübschen grünen Stoff überzogenen Pappbox. Vorne befindet sich der mit goldenem Prägedruck geschriebene "Titel". Die Breite der Box beträgt ca. 2 cm. Für Sammler ein Muss! Gut, der Preis ist etwas hoch, dafür bekommt man aber drei hochrestaurierte Winnetou-Filme! Völlig unbrauchbare Bildqualität !!! 3 von 5 PunktenEs soll Leute geben, die über einen Beamer auf eine (große) Leinwand projizieren: Die Bildqualität ist eine absolute Zumutung! Habe zum Vergleich einen älteren "Edgar Wallace" eingelegt: Bildqualität ist perfekt und scharf, also am Beamer hängt es nicht. Die Box ist perfekt und Old Firehand halt als Dreingabe zu sehen ! 4 von 5 PunktenDie erste der drei von Kinowelt veröffentlichten Boxen mit Karl May Filmen stellt vom Inhalt her die schwächste dar, da hier mit "Old Firehand" eine der schwächsten Verfilmungen der Romane enthalten ist. Dafür gibts aber auch im Gegenzug den wohl bekanntesten Winnetou Film "Der Schatz im Silbersee`" in dieser Box. "Winnetou und das Halbblut Apanatschi" stellt für mich ein sehr solide Karl May Verfilmung dar und der Film hat vor allem seinen Reiz da hier mit Winnetou und Old Shatterhand, sowie Sam Hawkins drei der bekanntesten Figuren mit von der Partie sind. Für den schwachen Old Firehand konnte man sogar Hollywooddarsteller Rod Cameron an Bord holen, aber auch der macht den Film nicht besser. Einziger Lichtblick ist bei dem Film der Auftritt von Marie Versini als Winnetous Schwester. Leider war sie nur in insgesamt zwei Karl May Filmen als Nscho-Tschi zu sehen, dafür war sie aber in den Orient Filmen in anderen Rollen zu sehen. Zurück noch einmal zum Hollywoodflair der Filme, hier sei noch zu erwähnen das in "Der Schatz im Silbersee" Herbert Lom als Bösewicht zu sehen ist, er wurde danach bekannt als Chef Inspector Dreyfuss in den Pink Panther Filmen. Mit Uschi Glas, Götz George, Karin Dor, Ralf Wolter und Marianne Hoppe sind auch eine Reihe von bekannten deutschen Schauspielern mit von der Partie. Die Boxen sind von der Aufmachung her genauso wie vom Bonusmaterial, der Bild- und Tonqualität her einfach nur perfekt. Das Booklet ist auch hier wieder sehr gut gelungen und dort findet man eben Infos zu den Filmen und Berichte sowie Interviews. Das Bonusmaterial ist wie auf den anderen beiden Boxen ähnlich gestaltet. Es gibt ebenfalls Trailer, Interviews und Wochenschauausschnitte. Für die Box selbst gibt es völlig verdiente fünf Sterne, für den Inhalt mit dem schwachen "Old Firehand" und der durchschittlichen "Winnetou und das Halbblut Apanatschi" gibt es einen Stern Abzug. Für Sammler und Freunde der Filme aber trotzdem ein absolutes Muss ! |
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U 47 - Kapitänleutnant Prien
DVD von E-M-S |
ProduktbeschreibungEMS U 47 - Kapitänsleutnant Prien (1958), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.12.05 2 Kundenrezensionen:Gehversuch deutscher Vergangenheitsbewältigung 3 von 5 PunktenMit ihrer aufwändigen FILMPALAST-Reihe hat das Dortmunder e-m-s Label bereits so manche Produktion der deutschen Filmgeschichte vor dem Schicksal des Vergessens bewahrt. So auch dieses Kriegsdrama aus dem Jahre 1958, welches Produzent Gero Wecker unter der Regie von Harald Reinl in den Berliner Arca Ateliers entstehen ließ. Gedreht wurde zudem im Westhafen der Stadt sowie an der Küste bei Cartagena. Aber die Besonderheit von U-47 KAPITÄNLEUTNANT PRIEN liegt in den zahlreich intigrierten Originalaufnahmen des zweiten Weltkrieges, mit denen die Spielszenen immer wieder ergänzt werden. Ob Schiffe brennend untergehen, Luftangriffe geflogen werden und natürlich umfangreiche Aufnahmen der U-Boote, viele Sequenzen bieten durch jenes stilistische Mittel ein Höchstmaß an Authentizität. Dennoch (oder vielleicht gerade deshalb) weht durch diese Produktion unverkennbar der Ruch der Adenauer-Ära, die mit dem jüngsten Kapitel der deutschen Vergangenheitsbewältigung noch erste Gehversuche übt. Was nur ein Jahr später mit Bernhard Wickis DIE BRÜCKE (1959) so vorzüglich gelang, steckt hier noch deutlich in den Kinderschuhen. Die erzählte Geschichte, mit der historischen Begebenheit in der schottischen Bucht von Scapa Flow im Mittelpunkt, kratzt etwas hilflos an der Oberfläche eines schweren Themas, scheut aber noch wankelmütig den Tiefgang. Trotz schauspielerisch überzeugender Leistung des gesamten Ensembles kann der Zuschauer eine emotionale Bindung zu einzelnen Charakteren nur sehr zögerlich aufbauen, zu neutral erscheinen die Rollen auf den ersten Blick. Der Film entwickelt erst dann seinen vollen Reiz, wenn man bereit ist ihn unter dem Aspekt des damaligen Zeitgeistes von 1958 zu betrachten. Die ungewöhnliche Machart, die vielen latenten Andeutungen, dezenteste Hinterfragung, all das kann nicht richtig greifen, wenn man nur den schnellen und direkten Blickwinkel heutiger Sehgewohnheiten anlegt. Die DVD Umsetzung zeigt sich leider mit einigen Mankos, was man bei der FILMPALAST-Reihe eigentlich eher selten findet. Das Bildformat ist nur in 4:3, anstelle des Originals von 1:1,66, und die Bildqualität unterliegt starken Schwankungen, sowohl im Bereich der Spielszenen als auch bei den eingefügten Originalaufnahmen. Diverse Sequenzen erscheinen sehr grobkörnig oder sind mit weißen Blitzen durchzogen. Der Schwarzweiß-Kontrast ist gut bis mäßig, einige kurze Passagen leiden jedoch unter stark erhöhtem Weißanteil. Der Ton erklingt hingegen sauber und kraftvoll. Bonusmaterial gibt es in Form eines 12seitigen Booklet sowie dem verkleinerten Nachdruck des damaligen Filmprogramms. Eine kurze animierte Sequenz mit Standfotos und zwei Trailer weiterer Kriegsfilme runden das Zusatzmaterial ab. Fazit: U-47 KAPITÄNLEUTNANT PRIEN ist ein Unikat, welches man mit keinem anderen U-Boot Film vergleichen kann. Wer sich auf das Werk einläßt, muß die Bereitschaft mitbringen zwischen den Zeilen zu lesen. 3 Sterne für diesen Gehversuch deutscher Vergangenheitsbewältigung. Not "the boat", still fun to watch 5 von 5 PunktenNothing in submarine war movies will ever get close to "Das Boot", that is for sure. This picture from the fifties takes a perpective partly based on the case of a "Kaleu" - a Kapitänleutnant who really existed and was used by german propaganda in ww2 for his courage and tactical creativity. It is a well done picture from these days, when other german war movies of the post-war period from today's point of view had a lack of brilliance in both action and historical accuracy. This one has Dieter Eppler and Joachim Fuchsberger in it, struggling against inner and outer enemies. Dieter Borsche, playing a priest, tries to win Prien for "Wiederstand"-activities: the german resistance. A nice gimmick is Harald Juhnke, Germany's number one entertainer in the 1980's with a notorious drinking problem in real life, plays the "smutje", the cook in the submarine crew: Bigmouthed, always drunk and fun to watch. |
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Dr. Mabuses Meisterwerk - Die berühmten sechs Dr. Mabuse Filme der 60er Jahre (6 DVDs) , Regie: Fritz Lang, Harald Reinl, Werner Klingler, Paul May, Hugo FregoneseDVD von UniversumPreis bei Amazon: EUR 63,95, Angebote ab EUR 59,85 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2005 |
Amazon.deDr. Mabuse - was für ein Name! Kein gewöhnlicher Arzt, kein gewöhnlicher Krimineller. Ein wahnsinniges Genie, dass nur ein Ziel kennt - die Weltherrschaft ! Die von Norbert Jaques erdachte Figur verschwand nach Fritz Langs Zweiteiler Dr. Mabuse der Spieler (1922/1923) und Das Testament des Dr. Mabuse (1932) fast 30 Jahre in der Versenkung, um inmitten der Edgar Wallace-Ära wieder aufzutauchen - und das besser als je zuvor. Mit seinem berühmten Vorgänger hatte der neue Mabuse freilich nicht mehr viel gemein, doch das sollte den Krimifreund nicht stören - den was für die Rialto Film Edgar Wallace, war für Produzenten Artur Brauners CCC Dr. Mabuse, der es allemal mit der mittlerweile sehr angesagten Mischung aus Krimi und Grusel aufnehmen konnte. Wiederbelebt wurde der Irren-Arzt" von seinem cinematografischen Schöpfer Fritz Lang mit dem 1960 gedrehten Die 1000 Augen des Dr. Mabuse: Eine Reihe unerklärlicher Mordfälle führen Kommissar Kras (ein ganzer Kerl: Gert Fröbe) immer wieder in das Hotel Luxor, dass der Schlüssel zu allen Verbrechen zu sein scheint. Obwohl in Punkto Spannung nicht der Höhepunkt der Serie, können die hochkarätige Besetzung (u.a. Peter van Eyck, Wolfgang Preiss, Werner Peters, Howard Vernon) und die vorherrschende Atmosphäre kleinere Längen wettmachen - der Doktor ist zurück! Gleich im Folgejahr schickte man den Super-Verbrecher zum zweiten Streich ins Rennen und warf Das Stahlnetz des Dr. Mabuse aus. Mit einem Teil der alten Mannschaft (Gert Fröbe diesmal als Kommissar Lohmann, Werner Peters, Wolfgang Preiss) sowie neuen alten Gesichtern (Lex Barker, Daliah Lavi) sorgen auch diesmal scheinbar willkürlich ausgeführte Morde für Angst und Schrecken. Alle Spuren deuten auf das örtliche Gefängnis, in dem Gefangene durch Rauschgift zu willenlosen Marionetten des Doktors gemacht werden.Was einmal funktionierte, kann auch ein zweites mal Kasse machen - der Plot ist beinahe identisch mit seinem Vorgänger und kann auch durch die makellose Regie von Wallace-Routinier Harald Reinl nicht zu mehr werden, als was es ist: eine gute Kopie. Die allerdings ist äußerst kurzweilig und macht Lust auf das kommende Kopf an Kopf Rennen von Polizei und Mabuse. Nimmt man die drei als magische Zahl und im Film als Knackpunkt für Erfolg oder Misserfolg einer Reihe, so wurde bei Mabuse # 3 Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse (Danke für diese Titel!) alles richtig gemacht: Harald Reinl durfte erneut den Regie-Stuhl übernehmen und brachte gleich die damalige (ebenfalls Wallace-erprobte) Gattin Karin Dor mit an Bord. Doch der dritte Teil konnte nicht nur Besetzungstechnisch (u.a. Lex Barker, Siegfried Lowitz, Wolfgang Preiss und Werner Peters) überzeugen - der Plot über eine Erfindung, die Gegenstände unsichtbar machen kann sorgte für hochkarätige Krimi-Unterhaltung und ebnete den Weg für den Höhepunkt der Serie, der wie gewohnt, ein Jahr später die Zuschauer in die Kinos lockte. Gert Fröbe war im vierten Abenteuer nach einer kurzen Auszeit endgültig mit der Figur des Kommissar Lohmann verschmolzen (im ersten Teil noch Kommissar Kras) und spürt dem genialen Über-Verbrecher in der Neuauflage des Testament des Dr. Mabuse nach. Attentate ohne Bekennerschreiben an verschiedenen Orten stellen die Polizei vor ein Rätsel. Die Handschrift ist die Mabuses, doch der verharrt regungslos in einer Irrenanstalt .Werner Klingler gelang es 1962 den Geist des 30 Jahre alten Originals in die neue Zeit zu übertragen und den Doktor als unzerstörbares Wesen darzustellen. Ganz nach dem Wallace- Prinzip gibt es auch in jedem Mabuse die aparte Schönheit, die gerettet werden muss, hier hervorragend von Senta Berger verkörpert. Ein neues Jahr (1963) - ein neuer Mabuse. Die Messlatte lag nach dem überragenden Testament sehr hoch, deshalb griff man erstmals auf einen Roman (the Device") des Wallace-Sohns Bryan Edgar zurück, der dem Konkurrenz-Produkt der CCC Erfolg bescheren sollte. Scotland Yard jagt Dr. Mabuse brachte neben einer guten Story auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Peter van Eyck, Werner Peters und natürlich Wolfgang Preiss agierten Seite an Seite mit Dieter Borsche und Klaus Kinski (nach vier Filmen war es an der Zeit) im Kampf gegen den unmenschlichen Irren. Selbiger lässt Menschen mittels eines Aparats (Device) zu willenlosen Sklaven seiner teuflischen Pläne werden. Mabuse, obgleich im Körper eines anderen, scheint mächtiger denn je und lässt keine Gelegenheit unversucht die Welt ins Chaos zu stürzen, um die alleinige Herrschaft zu übernehmen. Der ausreichend Mabuse geschulte Peter van Eyck trifft im finalem Abenteuer die Todesstrahlen des Dr. Mabuse erneut auf den wahnsinnigen Dr. Pohland aus dem vorangegangenen Scotland Yard jagt Dr. Mabuse, der nun selbst als Patient seiner Anstalt einsitzt. Die alte Magie lebt auch im fünften Film immer wieder auf, doch leider stehen Peter van Eyck außer Walter Rilla als Mabuse-Nachfolger keine wirklichen Stars zur Seite, welche die Geschichte tragen und vorantreiben könnten. Das Thema hatte sich erschöpft und so fand die Reihe nach sechs Filmen ein jähes Ende. Das Publikum war einerseits durch die zahlreichen Wallace- und Mabuse Streifen gesättigt, anderseits hatte Rialto deutlich mehr Stars pro Film zu bieten, was entsprechend mehr Zuschauer in die Lichtspielhäuser lockte und somit die Rialto-Reihe (bei ebenfalls unverändertem Strickmuster) länger am Leben hielt. Mabuse war endgültig wieder in der Versenkung verschwunden, nicht ohne jedoch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wie Edgar Wallace ist Dr. Mabuse ein nicht wegzudenkender Meilenstein deutscher Krimi-Kunst der 60er Jahre, die es in dieser Form leider nie wieder geben wird.--Daniel Hofmann ProduktbeschreibungUniversum Film Dr. Mabuses Meisterwerk (6 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 05.12.05 4 Kundenrezensionen:Dr. Mabuse 4 von 5 PunktenDie Dr. Mabuse - Filme sind ja alle durchaus bekannt, allen voran ist "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse" , es kommt in diesen Gruselkrimi eine gewisse gruselige Atmosphäre auf, die nur noch im Film "Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse" , aufzufinden ist... Die beiden sind auch die besten. Eher durchschnittliche Krimis, sind "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse", "Das Testament des Dr. Mabuse" und "Scotland Yard jagd Dr. Mabuse. Letzter genannter ist nach einen Roman von Bryan Edgar Wallace. Alle 3 Film sind nur Durchschnitt, weil vorallem "Scotland Yard jagd Dr. Mabuse, Dr. Mabuse vom Grusel -"wirr-warr" vernebelt Eher schlechter ist "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse", dieser Film hat nur mit den Titel etwas mit Dr. Mabuse gemein... Aber die Musik ist klasse..... Punkteverteilung: Die 1000 Augen des Dr. Mabuse: 3/5 Im Stahlnetz des Dr. Mabuse. 4/5 Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse: 4/5 Das Testament des Dr. Mabuse: 3/5 Scotland Yard jagd Dr. Mabuse: 3/5 Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse: 2/5 Das geht aber besser! 3 von 5 PunktenDie Zeit war wirklich Reif für Veröffentlichung aller Mabuse-Verfilmungen der 60er Jahre. Und es ist auch keine Frage, dass sich darunter (in der Überzahl) hochkarätige Krimis befinden. Die Bild- und Tonqualität dieser DVD-Box überzeugt und ist im Grunde glücklicherweise nicht mit früheren Veröffentlichungen der Filme "Die 1000 Augen des Mabuse" und "Das Testament des Dr. Mabuse" vergleichbar. Aber: Die wieder eingefügten Verleihfanfaren ("Constantin-Film bringt" etc.) sind teilweise so angebracht, dass man noch das Intro des Soundtraks des Films hört, aus denen sie stammen oder die ersten Bilder- und Musikfetzen des eigentlichen Films fehlen. Da hätte man wirklich gründlicher arbeiten müssen!!! Wer hier noch beide Auge zudrücken kann, wird sich aber spätestens beim schwachen Bonusmaterial fragen, ob hier nicht mehr möglich gewesen wäre. Die DVDs enthalten keine Original-Trailer der Mabuse-Filme. Einige waren sogar auf den schlechten Polyband-DVDs enthalten, sind also nicht alle verschollen. Einziges (zeitgenössisches?) Material ist ein Wochenschau-Bericht aus den frühen 70er Jahren, in denen Daliah Lavi zu ihrer gerade begonnenen Gesangskarriere berichtet. Erwähnt werden soll auch die viel zu kurz geratene Doku, die in erster Linie aus einem Interview mit Sabine Bethmann besteht. Ansonsten stößt man im DVD-Menü leider auf Niemandsland: Keine Untertitel, keine fremdsprachige Fassung. Stattdessen kann man sich auf jeder Einzel-DVD die gleichen Trailer anderer Label-Veröffentlichungen ansehen. Fazit: Beim Start der Filme beide Augen zu, den Rest genießen und keine Erwartungen in Sachen Bonusmaterial haben. Lange erwartet - die "Gegen-Wallaces" der 60er auf DVD 5 von 5 PunktenDie 60er Jahre im Kino - die Edgar-Wallace-Filme laufen mit großem Erfolg; was könnte man dem entgegensetzen? Genau, hier kommt der zuletzt Anfang der 30er aktive Dr. Mabuse auf den Plan. Die Wurzeln des verbrecherischen Genies reichen lange zurück, und er hat in Fritz Lang einen ebenso brillanten wie umstrittenen filmischen Umsetzer gefunden. Und da genau dieser den Weg zurück nach Europa gefunden hatte, wurde er auch für die erste Neuauflage des Mabuse-Themas eingespannt. Diese DVD-Ausgabe ist in mehrerlei Hinsicht sehenswert: Die sechs vollendeten Mabuse-Projekte der 60er sind chronologisch und in der Kinofassung (sogar mit den aus heutiger Sicht unsäglichen, aber eben schon kultigen Verleih-Fanfaren) enthalten, die Bildqualität trotz des Alters und des an sich nicht unproblematischen s/w-Bildes gut und bei den Filmen, bei denen es möglich war, wurde auch an 16:9-Kompatibilität gedacht. Fremdsprachige Tonspuren vermisst man nicht wirklich - es sind halt Produktionen vornehmlich für den deutschen Markt gewesen, und der Sinn einer fremdsprachlichen Synchronisation dürfte sich einem deutschsprachigen Fan dieser Filme verschließen. Extras wären sicherlich einige denkbar, es sind aber kaum erwähnenswerte vorhanden - auch das ist aber kein Verlust, denn die Filme wirken in sich selbst und die in der Box beiliegende Kurzdokumentation liefert alles, was man zum Verständnis der Serie und ihrer Entstehung wissen muss. Weitergehende Lektüre und insb. die als Voraussetzung fast schon als Pflichtprogramm anzusehenden klassischen Mabuse-Filme aus Weimarer Zeit gibt es zum Glück in sehr guter Qualität ebenfalls seit einiger Zeit zu kaufen. Auch wenn eine umfassende inhaltliche Kritik der Filme an dieser Stelle zu weit führen würde, ist doch erwähnenswert, dass die hier vorliegenden sechs Filme sich von mal zu mal weiter in Richtung unterhaltendes 60er Jahre Kino entwickeln, und sich vom künstlerischen Anspruch und der gesellschaftskritischen Einstellung der klassischen Fritz Lang Filme weiter entfernen. Eindeutig etwas für Fans des Genres, und in der Ausstattung auch absolut sammelwürdig. Mabuse is back! 4 von 5 PunktenJa endlich! Dr. Mabuse ist ein Mensch mit ganz besonderen paranormalen Fähigkeiten. Mit seinem Blick kann er Menschen seinen Willen aufzwingen. Leider ist sein Wille der, die "Herrschafft des Verbrechens" auf unseren schönen Planeten zu etablieren. Sein erster Streich dabei ist 1922 eine Weltwirtschaftskrise durch Verbreitung von Falschgeld auszulösen. Dieser Versuch wird jedoch vereitelt und Dr. Mabuse, dem Wahnsinn verfallen, endet in einer Psychatrischen Anstallt. Hier fristet er fortan sein Leben, und die Welt kann wieder ruhig schlafen. Aber nein!! Kraft seiner Gedanken lässt Dr. Mabuse seinen Geist in den Körper eines anderen Menschen eindringen. Diesen übernimmt er schließlich völlig und setzt nun sein Schreckenswerk fort. So weit die Handlung der ersten beiden Mabuse Filme. Diese DVD-Box setzt so ca. 30 Jahre nach diesen Geschehnissen ein. Fritz Lang, der Regieseur der ersten beiden Dr. Mabuse Filme dreht noch einmal ein Remake vom "Testament des Dr. Mabuse" und lößt in Deutschland grosse Begeisteung aus. Es folgen fünf weitere Dr. Mabuse Filme. Diese sechs sind Inhalt dieser Box. Über die Qualität der einzelnen Filme kann ich leider nichts sagen. Trotzdem scheint es mir, das hier zum ersten Mal eine (fast) komplette Sammlung der großartigen Dr. Mabuse-Filme in einer Box veröffentlicht wird, dessen Preis mehr als angemessen ist. Wer bislang diese Filme alle haben wollte ist schnell an Grenzen gestoßen. Eine davon war eindeutig der Preis. Allein "Die Tausend Augen des Dr. Mabuse" wird aktuell mit über 80€ gehandelt. Zum zweiten die Verfügbarkeit. Filme wie "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" sind, so viel mir bekannt ist, bisher nie auf DVD veröffentlicht. Der einzige Wehmutstropfen ist, das die ersten beiden Mabusefilme leider nicht dabei sind. Die kann man zwar in Fritz Lang Editionen bereits seit einiger Zeit kaufen, aber wer ist schon wirklich zufrieden mit einer kompletten Filmesammlung ab Teil drei? Einen Punk Abzug dafür. Andererseits liegen in der Tat etliche Jahre zwischen den ersten beiden und den restlichen Filmen. Auch ist es kein Problem mit dem Film Nummer Drei zu beginnen. Die Dr.Mabuse Reihe bietet gute Unterhaltung in Edgar Wallace Manier und eine ganze Truppe sehr guter deutscher Schauspieler. Auch Filmhistorisch ist Dr. Mabuse durchaus interessant. Die Darstellung des "Genies als Verbrecher" gibt nicht erst seit "Schweigen der Lämmer" zu denken. Göbbels verbot die ersten Dr. Mabuse Filme. Warum wird er schon gewusst haben. |
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Die Bande des Schreckens
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Edgar Wallace - Die Bande des Schreckens, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 26.11.04 3 Kundenrezensionen:und zum dritten.... 5 von 5 Punktenbei der "bande des schreckens" handelt es sich , nach "der frosch mit der maske" und "der rote kreis" , um die dritte deutschsprachige edgar wallace verfilmung , wieder produziert von rialto film . die literarische vorlage - "the terrible people" , so der o-titel - wurde von regisseur harald reinl ( "winnetou" , "der frosch mit der maske" ) gekonnt atmosphärisch mit einem gehörigen schuß grusel auf die leinwand gebracht. die außenaufnahmen entstanden - nein nicht in england, sondern in hamburg und schleswig holstein - die london-szenen entstammen alle dem archiv. der gerissene scheckbetrüger und fälscher clay shelton ( wahrhaft dämonisch verkörpert von otto collin ) erschießt bei seiner verhaftung durch inspector "very" long ( blacky fuchsberger ) einen polizisten und schwört noch in der todeszelle grausame rache an allen personen zu nehmen die an seiner überführung beteiligt waren - die galgenhand wird sich aus dem grabe erheben ......huuuh...grusel. was dann folgt richtet sich nach dem beliebten zehn- kleine- negerlein -prinzip und ist spannend , mit dem edgar wallace typischen flair in szene gesetzt. die damalige ehefrau des regisseurs reinl ist ebenfalls mit von der partie - es war karin dor`s erster auftritt in einem wallace-streifen - so wie auch elisabeth flickenschildt hier ihr wallace-debüt gibt. eddi arent daf natürlich auch nicht fehlen - und so sind alle fans glücklich und zufrieden , zumal die dvd in einwandfreier technischer qualität daherkommt - wenn man das alter des films ( 1960 ) berücksichtigt. fazit : zugreifen ! Die Galgenhand lässt grüßen... 4 von 5 PunktenDieser Wallace war lange Zeit mein liebster, weil er etwas wohlig Unheimliches und gleichzeitig dehnend Spannendes hat. Der Inhalt ist folgender: Als der Mörder Shelton gefasst und an den Galgen gebracht wird, schwört er zuvor, alle an seiner Verhaftung Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen- auch nach seinem Tode. Kurze Zeit später wird ein Mordanschlag auf den Inspektor Long (Joachim Fuchsberger) verübt, es sterben der Staatsanwalt, Richter und Henker grausige Tode. Bevor das Geheimnis um die "Bande des Schreckens" gelüftet werden kann, muss erst noch ein Long'sches Familiengeheimnis preisgegeben werden... Eine feine Riege Schauspieler verleiht diesem Film etwas tief Unheimliches: Elisabeth Flickenschildt als Mrs Revelstoke, Karin Dor als ihre Gesellschafterin Nora Sanders, Joachim Fuchsberger und andere, außerordentlich charismatische Darsteller machen ihn zu einem amüsanten Fernsehvergnügen. Das Finale in Little Heartsease zieht sich zwar etwas hin, wirkt dafür recht beeindruckend in seinen Schlussszenen. Fazit: Das Anschauen lohnt sich! Gruselkrimi par excellence! 5 von 5 PunktenDIE BANDE DES SCHRECKENS ist vielleicht der Teil der legendären Nachkriegs-Wallace-Filmserie, der am ehesten die Kategorisierung Gruselkrimi" verdient hat. Das Thema des Streifens passt hierzu perfekt: Ein verurteilter Mörder ruft vor seiner Hinrichtung noch einmal sämtliche Personen zu sich, die an seiner Verhaftung beteiligt gewesen sind, und kündigt seine Rache aus dem Grab heraus an, woraufhin die Hinrichtung vollstreckt wird und danach die Betroffenen einer nach dem anderen rätselhaften Unfällen und Mordanschlägen zum Opfer fallen. Und das Ganze wurde von Regisseur Harald Reinl gekonnt düster und stimmungsvoll in Szene gesetzt, wobei die teilweise befremdliche und experimentell anmutende Musik von Heinz Funk einen nicht zu unterschätzenden wertvollen Beitrag leistet. Als Hauptermittler darf einmal mehr Joachim Fuchsberger als Chefinspektor Long in den Ring steigen, um den vermeintlichen Geist des Verbrechers Clay Shelton (unheimlich: Otto Collin) bei seinem Rachefeldzug aufzuhalten, der es auf solche illustren Leute abgesehen hat wie den ängstlichen Mr. Crayley (Dieter Eppler), den kämpferischen Banker Monkford (Karl Georg Saebisch, der im Vorgänger DER ROTE KREIS noch die Rolle des Scotland Yard-Ermittlers gespielt hatte) oder die sarkastische Lady Mrs. Revelstoke (wunderbar überheblich: Elisabeth Flickenschildt bei ihrem ersten Wallace-Auftritt - viele weitere sollten folgen). Ein weiteres Mal ist Ernst F. Fürbringer als Sir Archibald Chef des Yards. Außerdem erwähnenswert: Ulrich Beiger als schmieriger Rechtsanwalt Henry. Beiger hatte bereits im ersten Wallace-Film, DER FROSCH MIT DER MASKE, einen beeindruckenden Auftritt als messerwerfenden Gangster hingelegt, spielt hier jedoch seine Qualitäten als Unsympath voll aus (ein Talent, welches ihm später noch eine Rolle als SS-Offizier im internationalen und hochkarätig besetzten Kriegsfilm GESPRENGTE KETTEN einbringen sollte). So darf Beiger sich schmierig und anbiedernd an die weibliche Hauptrolle heranschleimen, und die ist in diesem Film niemand Geringeres als Karin Dor, die Dame mit den meisten Auftritten in der Wallace-Serie, die neben einem Winnetou-Film-Auftritt später gar ein wenig internationale Karriere machen durfte (absoluter Höhepunkt: ihr gleichzeitig kalt- wie heißblütiger Auftritt im James Bond-Abenteuer MAN STIRBT NUR ZWEIMAL). Klar, dass Ermittler Fuchsberger einmal mehr auf die junge Dame aufpassen muss. Auch klar, dass mittenmang Eddi Arent die ansonsten recht düstere Stimmung mit einer gehörigen Portion (platter) Komik auflockert - ach ja, er spielt diesmal einen Polizeifotografen, der beim Anblick von Leichen in Ohnmacht fällt. Auch das ist klar. DIE BANDE DES SCHRECKENS verläuft an sich zunächst nach dem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip, entwickelt dann jedoch in der zweiten Hälfte eine interessante Eigendynamik, als es darum geht, die verschlungenen Hintergründe der Handlung zu entwirren und schlussendlich ein paar Geheimidentitäten mancher Protagonisten aufzudecken. Das Ende mag zwar nicht unbedingt in all seinen Facetten überraschen - das macht aber nix! DIE BANDE DES SCHRECKENS zählt zu den Höhepunkten der Serie und dürfte zusammen mit DIE TOTEN AUGEN VON LONDON das Beste darstellen, was in der ersten Schaffensphase der Wallace-Serie (1959 - 1961) hervorgebracht wurde. |
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Zimmer 13
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Edgar Wallace - Zimmer 13, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 26.11.04 4 Kundenrezensionen:solide krimikost 4 von 5 Punktenbei dem streifen "zimmer 13" handelt es sich um eine der eher unbekannteren edgar wallace verfilmungen unter der regie von harald reinl aus dem jahre 1964. die geschichte dreht sich um eine posträuberbande die einen minutiös geplanten zugüberfall ausführt und sich dabei in erpresserischer art und weise die dienste eines angesehenen unterhausabgeordneten zu nutze macht. dem film war in seinem entstehungsjahr an der kinokasse kein wirklich großer erfolg beschieden was wohl teilweise auf die damalige altersfreigabe ab 18 zurückzuführen ist - diesen umstand verdankt er wohl einer einzigen blutspritzszene hervorgerufen durch einen rasiermessermörder der so ganz nebenbei auch noch sein unwesen treibt. man wollte wohl auf der damaligen psycho - erfolgsschiene fahren - auch ist es kein zufall das der film kurz nach dem großen postraub von 1963 in angriff genommen wurde - so hatte man einen aktuellen bezug zur realität. "zimmer 13" ist die 18. deutschsprachige wallace verfilmung und bietet neben dem gewohnten ensemble joachim fuchsberger - karin dor - hans clarin und eddi arent solide krimikost und vermag doch recht angenehm zu unterhalten - nicht mehr aber auch nicht weniger. Unbekanntes Wallace-Meisterwerk endlich in Spitzenqualität!! 5 von 5 Punkten"Zimmer 13" ist in der Tat ein verkanntes Meisterwerk, was vielleicht auch daran liegen mag, das er als einer der letzten 1987 im TV erstausgestrahlt worden ist. Meiner Meinung nach ist der Film den übrigen Wallace-Filmen aus der Zeit 1963/64 haushoch überlegen. Allein schon die ungewöhnliche Story, in die der große Postraub von 1963 integriert wurde und die außergewöhnliche, schockierende und bewegende Auflösung erheben den Film für mich zu einem der besten der gesamten Reihe. Action ist ebenso wie Hochspannung in Hülle und Fülle geboten, auch die Gänsehaut kommt mit dem unheimlichen Rasiermessermörder, der das Blut spritzen lässt (der einzige in der gesamten Reihe) nicht zu kurz. Die Darsteller schaffen ebenso wie die Kamera und der Soundtrack eine überzeugende Athmosphäre und die tollen Außenaufnahmen in Dänemark sind schon ein Vergnügen für sich. Was die DVD betrifft so hat man seine reine Freude: Bild und Ton sind auf Hochglanz poliert, der Film ist nun endlich im Originalen Ultrascope-Format zu sehen und ungekürzt. Fünf wohlverdiente Sternen für einen Film, der eigentlich sechs verdient hätte als außergewöhnlicher Reißer und vielleicht einziger Wallace-Film, bei dem einem am Schluss eine Träne im Augenwinkel bleibt. Wenig Fleisch auf den Rippen... (Achtung, SPOILER!) 3 von 5 Punkten...hat dieser Wallace-Film bei genauem Hinsehen. Wahrscheinlich bin ich gerade nicht ganz gerecht und "Zimmer 13" schneidet im Vergleich zu meinen übrigen Wallace-Film-Rezensionen etwas zu schlecht ab. Trotzdem: Hier werden zwei weitgehend uninspiriert nebeneinander her laufende Plots benutzt, um gegenseitig die Schwächen des jeweils anderen zu übertünchen. Die Story um den geplanten Überfall auf den Postzug ist ziemlich halbgar und ergeht sich in flott klingen wollenden Lagebesprechungen und unmotiviert zusammengeschnittenen Vorbereitungen. Der Angelpunkt beider Subplots - die Verbindung des Obergangsters zum Unterhausabgeordneten Manley, dessen Tochter Denise er als Druckmittel benutzt - ist denn auch unter der Lupe höchst willkürlich und dazu noch unglaubhaft - ein gerissener Ganove würde wohl kaum seine Beziehung zu dem Mann, bei dem er seine Beute später zwischenlagern will (weil bei einem respektablen Unterhausabgeordneten wohl kaum eine Haussuchung stattfände), derart öffentlich zelebrieren. Der zweite Plot um den geheimnisvollen Rasiermessermörder ist zu eindeutig eine epigonenhafte Reverenz an damals aktuelle Filme à la "Psycho" (da spritzt sogar in einer Szene das Blut) und entpuppt sich als psychologisch höchst dilettantisch formulierte Störung, die im besten Falle grotesk, eher jedoch albern wirkt. Und da beide Plots - wie bereits erwähnt - bis auf Oberflächenberührungen keineswegs in irgendeiner Form verschränkt werden, verliert sich auch der Reiz der finalen Auflösung im Nichts. Zu den Darstellern - denn das ist der einzig positive Aspekt, den ich gerade gelten lassen möchte: Joachim Fuchsberger und Karin Dor sind sozusagen das Wallace-Traumpaar, hier funktioniert jedoch aus mehreren Gründen die Chemie nicht so richtig. Und insbesondere Karin Dors (veritabler SPOILER!) finale Interpretation der sich selbst gewahr werdenden Wahnsinnigen ist doch eher Schauspielkindergarten als seriöse Kunst. Richtig ärgerlich, wie ich fand. Zum Rest des Casts aber: Eddi Arent hat hier - was den komischen Part angeht - eine seiner besten Rollen in Wallace-Krimis, Siegfried Schürenberg sorgt ebenfalls für Heiterkeit. Richtig ins Gewicht fallen schon eher Richard Häussler und Walter Rilla, die angenehm charismatisch auffallen. Und auch Hans Clarin weiß in seiner Rolle des etwas weinerlichen Ganoven zu gefallen. Insgesamt hat mich dieser Wallace-Film zwar leidlich unterhalten, aber ganz und gar nicht überzeugt, was ich ihm aus mir selbst nicht recht erfindlichen Gründen sehr übelnehme. Vielleicht liegt es an den so positiven Rezensionen an dieser Stelle, vielleicht am so offensichtlich vorhandenen Anspruch (u. a. die "Psycho"-Ranschmeiße), der keinesfalls eingelöst wird. Wie auch immer: 3 Sterne. Edgar Wallace im Bates Motel 4 von 5 Punkten"Zimmer 13" gehört zu den unbekanntesten Wallace-Filmen, was nicht ganz gerecht scheint, da er spannungsmäßig Klassikern der Reihe wie dem "schwarzen Abt" deutlich überlegen ist. Hier entsteht die Spannung nicht durch unheimliche Schlösser und maskierte Killer, sondern "Zimmer 13" beschreibt den minutiös geplanten und durchgeführten Überfall auf einen Postzug. Nebenbei mordet noch ein Unbekannter mit einem Rasiermesser, was dem Film seinerzeit eine FSK 18-Einstufung beschert hat, diese Morde sind nämlich nicht ohne und ganz klar Hitchcocks "Psycho" zu verdanken, auf dessen Erfolg man kurz noch aufspringen wollte (wenn auch sehr spät, aber das ist ja typisch für eine deutsche Produktion). Auch die Auflösung des Rasiermesser-Falls ist aus besagtem Horror-Klassiker übernommen (ein Kindheits-Trauma, hier sehr naiv benutzt). "Zimmer 13"ist auch der einzige Wallace-Film, der nur ein halbes Happy End anbieten kann - mehr soll hier nicht verraten werden - und hebt sich schon dadurch vom Rest der Streifen ab. Eddi Arent spielt hier einen seiner witzigsten Parts, einen durchgeknallten Forensiker, der mit Schaufensterpuppen spricht. FAZIT: Vielleicht ein Geheimtipp, für mich einer der besten Wallaces. |
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Winnetou I-III [Box Set]
DVD von AVU |
Aus der Amazon.de-RedaktionWinnetou 1. Beim Bau der Great Western Railroad im amerikanischen Westen zur Mitte des 19. Jahrhunderts kommt es zu verlustreichen Auseinandersetzungen zwischen Siedlern, der Eisenbahngesellschaft und benachbarten Indianerstämmen, als der verbrecherische Bandenführer Santer (Mario Adorf) mit Blick auf eine sagenhafte Goldmine auf heiligem Indianergrund den Bauleiter anstiftet, die Strecke entgegen ursprünglicher Absichten mitten durch Apachengebiet zu bauen. Old Shatterhand (Lex Barker), der als Vermessungstechniker für die Gesellschaft arbeitet, durchschaut den Plan und sucht Kontakt zu den Indianern, um mit diesen gemeinsame Sache gegen die Gangster zu machen. Als es ihm gelingt, deren Anführer Winnetou (Pierre Brice) vom Marterpfahl feindlicher Kiowa zu befreien und von seinen guten Absichten zu überzeugen, wird die Luft für Santer langsam dünn, doch hat auch der Outlaw noch ein As im Ärmel. Prachtvolle Landschaftsaufnahmen, gewaltige Massenszenen, ein durchgehend spannendes, dem Original zwar nicht gerecht werdendes, aber dennoch überzeugendes Drehbuch und zahllose, für ihre Zeit außerordentlich spektakuläre Actionszenen machen den zweiten Karl-May-Western nach Der Schatz im Silbersee und kommerziell erfolgreichsten Beitrag der gesamten Serie zu einem zeitlosen Filmvergnügen, das bis heute nichts von seinem romantischen Reiz eingebüßt hat. Pierre Brice und Lex Barker setzen als Blutsbrüder die Helden-Maßstäbe für kommende Attraktionen, während Mario Adorf mit seiner burschikosen Art dem Bösewicht eine angenehm komische Note verleiht. Filmhistorisch bemerkenswert auch deshalb, weil ein zentraler evolutionärer Vorgänger des späteren Italowestern. Pflichtprogramm (nicht nur) für Westernfreunde. Winnetou 2. Winnetou und Old Shatterhand laden zur Konferenz, in der die Indianerhäuptlinge verschiedener Stämme mit weißen Politikern und Generälen einen endgültigen Friedensvertrag aushandeln sollen. Torpediert werden die diplomatischen Bemühungen von dem skrupellosen Geschäftsmacher Forrester (Anthony Steel) bzw. seiner zu jeder Schandtat, inklusive Kindsmord, wild entschlossenen Söldnerbande. Nichts benötigt Forrester, der die auf dem Gebiet der Ponca befindlichen, reichen Ölvorkommen auszubeuten gedenkt, weniger als Entspannungspolitik. So metzeln, just als Winnetou bereit ist, zu Gunsten des Friedens seine angebete Ribanna (Karin Dor) kampflos an einen kaum minder heftig in die Squaw verschossenen Weißbrot-Leutnant (der junge Terence Hill, hier noch Mario Girotti) abzutreten, Forresters Meuchelmörder einen friedlichen Siedlertreck nieder und schieben die Schuld dafür nichts ahnenden Indianern in die Schuhe. Old Shatterhand, mehr oder weniger zufällig einziger Zeuge der Übeltat, hat von nun an alle Hände voll zu tun, mit Hilfe seines roten Bruders die unvermeidbar scheinende Eskalation der Ausschreitungen abzuwenden. Ganz nach dem Erfolgsmuster von Vorgänger Winnetou servierte Deutschlands fleißigster Genre-Filmer Harald Reinl (Rosen-Resli, Der Frosch mit der Maske) nur ein knappes Jahr später den kaum minder unterhaltsamen Nachfolger. Erneut angesiedelt vor der pitoresken Felsenlandschaft Dalmatiens hält das farbenprächtige Westerngetümmel sowohl in punkto Aufwand als auch bei den dargebotenen Stunts und Actionszenen mit jeder amerikanischen Pferdeoper der frühen 60er-Jahre mit. Winnetou 3. Wieder einmal stiften weiße Banditen in Diensten skrupelloser Geschäftsleute Mord und Totschlag im Indianerrevier. Es gilt, Indianer gegen Bleichgesichter aufzuhetzen und einen vernichtenden Armee-Einsatz zu provozieren. Ausführender Oberschurke ist der mit allen Wassern gewaschene Outlaw-Leader Rollins. Sofort eilen Winnetou und Old Shatterhand im Auftrag des Gouverneurs zu Friedensverhandlungen mit den aufständischen Jicarillo, doch lässt der clevere Rollins den Sohn des Jicarillo-Häuptlings Weißer Büffel ermorden und alles so aussehen, als habe Winnetou die Schandtat begangen. Zwar kann Winnetou dem Marterpfahl der Jicarillo mit Hilfe von Sam Hawkins entkommen, doch wartet in den Bergen die Kugel eines Mörders auf den tapferen Apachen. Der letzte Teil des Winnetou-Zyklus stürzte zwar das Kinopublikum in Tränenströme, doch die höchst erfolgreiche Serie von Winnetou-Filmen war damit noch lange nicht beendet, es gab ja noch genügend andere Stoffe mit dem von Pierre Brice so perfekt verkörperten Indianer. Breit angelegte Nebenstränge, in denen Witzfiguren wie der immens populäre Sam Hawkins (gespielt von Ralf Wolter) reichlich Gelegenheit zur Selbstdarstellung erhalten, lassen bereits ahnen, wohin die Reise in späteren May-Verfilmungen geht, doch noch sorgt die umsichtige Hand Harald Reinls für dramaturgische Ordnung, opulente Bilder und rundes Vergnügen. Für Fans unverzichtbar. --Thomas Abel 5 Kundenrezensionen:Gelungene Restauration ! 5 von 5 PunktenAls die Winnetou-Filme Anfang der 60er Jahre aktuell waren, hatte ich kein Interesse an Western "Made in Germany". Das waren eben keine US-Western und man sah ja deutlich, das sie dort auch nicht gedreht wurden! Sehr viel später, als man von diesen Filmen immer wieder mal ein Stück gesehen hatte, schaute ich das auch mal ganz. Allein wegen dem Soundtrack von MARTIN BÖTTCHER! OHNE diese Musik wären die Winnetou-Filme sicher nicht das geworden, was sie heute sind - nämlich absoluter KULT !! Insbesondere der Vorzeige-Apache PIERRE BRICE! Weitab von ihrem Heimatland, hat dieser Darsteller dem Image der Indianer ein ganz neues POSITIVES Ansehen verpaßt! Kurz: Die EUROPÄER sind über Amerika hergefallen und haben alles niedergemetzelt, was sich ihnen vermeintlich entgegenstellte! Nicht die Indianer! Denn es war IHR Land und nicht das der Cartwrights! Die GESAMTE Winnetou-Kollektion kann man OHNE BEDENKEN Jedermann empfehlen! Diese Filme kann man immer wieder mal sehen und sieht sie immer wieder aus einem etwas anderem Blickwinkel! 5 Sterne > Buch/Drehbuch 5 Sterne > Haupt-Darsteller 5 Sterne > Bild-Qualität 5 Sterne > Booklet also insgesamt 5 Sterne für alle DREI Teile! Ein echtes Muss für jeden Karl-May-Fan 5 von 5 PunktenAnfangs habe ich überlegt, ob ich mir die Karl-May-Filme neben VHS auch auf DVD zulege. Habe den Kauf bestimmt nicht bereut. Besonders Winnetou I, mit vielen bisher gekürzten Szenen, gefällt mir sehr gut. Aber auch Winnetou II und III sind perfekt restauriert worden. Ich kann diese Box jedem empfehlen. Winnetou I u. II. u. III. 4 von 5 PunktenDiese Filme prägen das Bild von Winnetou seit Jahrzehnten. Die Filme bringen Spaß, jedoch unterscheiden sie sich gravierend von den Büchern. Ich mag lieber die Europa-Hörspiele. Dennoch die Filme gehören in jede gute DVD Sammlung. DAMALS ... ein grandioses Filmwerk 5 von 5 Punkten... nun, es gibt nur ein klares JA oder NEIN. Um diesen Film jedoch gerecht zu beurteilen, sollte man sich in die Radebeuler Karl May Welt sowie in die Möglichkeiten und Gepflogenheiten des Films in den und der 60er Jahren versetzen. Nach dem 1ten KarlMay-Film überhaupt, "Schatz im Silbersee" (1962), in dem Harald Reinl bereits Lex Barker und Pierre Brice so erfolgreich etablierte, drehte er 1963 Winnetou I als 1ten Film der Trilogie ab. Diese, aus der Feder eines Sachsens entstandene Blutsbrüderschaft hatte die Welt bewegt und viele Kinder- und Erwachsenenherzen erregt, fasziniert und "gefangen" genommen. Wenn auch nicht die erste Karl May Erzählung ("Durch Wüste und Harem", auch "Durch die Wüste" - 1892), so errangen die Erzählungen Winnetou I-III (1893) wohl mit die meiste Aufmerksamkeit in der Weltöffentlichkeit. Legendäre Landschaften, begleitet mit einer stereophonen, völlig neuartigen und unvergessenen Musik von Martin Böttcher als Spiegel der unendlichen Weite und Schönheit der Natur sowie der Großartigkeit der edlen und gerechten und harten Männer, bildeten den großartigen Rahmen und den farbgewaltigen Hintergrund, vor und in dem Reinl seine Akteure so majestätisch, kämpferisch und dreist agieren lies. Wer diese Zeit des Kinos kennt, wird sich an die Macht dieser Bilder erinnern und an ihre fesselnden Geschichten um Gut + Böse und Liebe + Hass und um die so dringend erwartete, aber immer erst in letzter Sekunde ausgleichende Gerechtigkeit. Es ist eine wunderbar gelungene Neuauflage dieser 1963, 1964 und 1965 gedrehten Trilogie, nicht nur für Liebhaber nb: Die digitale audiovisuelle Überarbeitung der 264 Filmminuten dieser Box ist eine Meisterleistung. Kindheits-Erinnerungen leben auf 5 von 5 PunktenFür mich ist Winnetou ein Flashback in meine Kindheit. Bei der Digitalisierung wurde hervorragende Aufbereitungsarbeit am uralten Filmmaterial vorgenommen, so dass ein DVD-gerechter Bildgenuss zustande kommt. Interessant für Fans auch die Interviews und das Bildmaterial von den Original-Drehorten in Ex-Jugoslawien. Diese Box hat einen Stammplatz in meiner recht kleinen DVD Sammlung. |
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Wer zuletzt lacht, lacht am besten
DVD von UIG Entertainment GmbH |
ProduktbeschreibungWenn nicht ein Wunder passiert, schlittert das kinderfreundliche Privathotel von Hotelier Frobenius und seiner Nichte Sabine in die Pleite. Der Mertens-Hotelkonzern wäre an einem Kauf interessiert. Als Mertens seine Visite ankündigt, wollen Frobenius, seine Nichte, das Personal und der neue Portier Robby dem Generaldirektor ein vollbesetztes Hotel vortäuschen. Sabine ahnt nicht, daß der neue Portier der Neffe von Mertens ist. 4 Kundenrezensionen:Wer zuletzt lacht.... 4 von 5 Punkten...lacht am besten. Gut, der Film ist sicherlich kein Humorfeuerwerk, aber dennoch steht er in der Tradition der Filme dieser Zeit und ist gut umgesetzt. Natürlich muss man diese Art Film lieben, denn intellektuell berauschend sind sie eben genau nicht. Das wollten sie allerdings auch nie sein. Sie wollten gute Laune versprühen und unterhalten. Beides versteht dieser Film m.E. mindestens gut, wenn man absoluter Roy Black Fan ist sogar mehr als nur gut. Theo Lingen als Hoteldirektor muss sein Hotel verkaufen, da es nicht gut läuft. Seine Nichte, gespielt von Uschi Glas, kommt frisch von der Hotelfachschule und will dabei helfen. Ilja Richter spielt einen Ober, der sich schnell mit dem neuen Portier (Roy Black) anfreundet, der allerdings in Wahrheit Robby Martens der Martens Hotelbetriebe ist, die dieses Hotel kaufen wollen. Natürlich verliebt sich Robby in Sabine (Uschi Glas) erhält aber Konkurrenz in Herrn Ander von der anderen Seite des Sees, gespielt von Peter Weck. Natürlich stehen erstmal jede Menge Verwechslungen an, bevor es zum guten Ende kommt. Eine weitere Nebenrolle, Studienrat Krügelein, wird gut von Eddi Arent in Szene gesetzt. Für Nostalgiker (wie mich), die diese Filme lieben weil sie sind wie sie sind ein Pflichtkauf... Wer (hier) nicht lacht, hat Recht 1 von 5 PunktenÜber Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und Humor ist nun mal Geschmackssache. Dennoch möchte ich mich an einer Kritik dieses Roy-Black-Vehikels versuchen. "Wer zuletzt lacht, lacht am besten" ist eine der üblichen deutschen Musikkomödien der 70-er Jahre. Die Handlung ist trivial und schnell erzählt: Theo Lingen als Hoteldirektor und seine Nichte (Uschi Glas) führen ein kleines Familienhotel. Ein Hotelmagnat will das Hotel übernehmen und sendet inkognito seinen Neffen (Roy Black) zur "Spionage", aber dann kommt die Liebe dazwischen, etc., etc.. Das alles ist harmlos und tut niemandem weh. Humor gilt aber generell als die Fähigkeit, ein Lachen hevorrufen zu können. Das gelingt diesem Film (in meinem Fall) zu keinem Zeitpunkt. Nebendarsteller wie Ilja Richter, Eddi Arent oder Peter Weck versuchen sich an Slapstick-Einlagen; letztendlich ist aber alles nur lahme Blödelei und vorhersehbar. Ein Beispiel wie das besser funktionieren könnte, liefert die Pink-Panther-Reihe von Blake Edwards mit Peter Sellers. Für die Regie des Films zeichnete übrigens Harald Reinl verantwortlich, der Regisseur der zuvor die Winnetou-Filme abgedreht hatte. Fazit: Für Roy-Black-Fans ist dieser Film vermutlich ein Muss, für alle anderen absolut verzichtbar. Nicht gelungen 1 von 5 PunktenIch habe diesen Film gekauft, da ich ihn noch nicht kannte und Roy Black Filme von früher eigentlich gerne sehe. Dieser Film ist jedoch alles andere als gelungen. Roy Black und Uschi Glas spielen sehr lustlos und die Witze sind schlecht. Wie in fast allen Filmen dieser Art, gibt es natürlich auch eine Verwechslung, jedoch ist alles lieblos und langweilig gemacht. Für echte Roy Black Fans bestimmt ein Muss, für alle anderen wohl eher nicht. Nett aber nicht gut. 3 von 5 PunktenHab diese DVD kürzlich erstanden. Positiv vermerkt sind einmal die nett gestalltete Hülle. Das wars eigentlich schon. Denn von den interaktiven Menüs fehlt leider jede Spur. Die DVD ist nur grau aufbedruckt. Ausserdem ist die Bildqualität nicht gerade berauschend. Ich finde hier hat man nur schnell und billig den Film gepresst um Geld zu machen. Das macht auch die schlechte Fotogallerie nicht mehr wett. Ton ist auch nicht berauschen, Roy singt gerade man 2 Lieder. Die Handlung ist wie in vielen Filmen von Roy ja annähernd gleich. Wers mag. Ich find diesen Film als einen seinen schlechtern. Hoffe das war informativ. |
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Die Schlangengrube und das Pendel
DVD von E-M-S |
ProduktbeschreibungEMS Die Schlangengrube und das Pendel, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.11.05 5 Kundenrezensionen:Eine der besten DVD-Ausgaben 5 von 5 PunktenIch gehöre zu denjenigen, die mit der vorliegenden DVD rundum zufrieden sind. Als Lex Barker-Fan war es für mich eine besondere Freude, ihn in der englischen Sprachfassung selbst sprechen hören zu können. Und eine noch grössere Freude ist der - wenn auch leider nur sehr kleine - sehr sympathische, schöne Interviewausschnitt. Ein weiteres Highlight ist das sehr interessante Interview mit Karin Dor. Der Film hat, als Gruselfilm, einige Schwachstellen, er ist jedoch sehr unterhaltsam und gut, mit viel Sorgfalt und Engagement, umgesetzt und auch gut besetzt. Wer Interesse hat, sollte bei dieser DVD unbedingt zugreifen. schade, dass es nicht mehr von diesen filmen gibt 5 von 5 Punktenes ist wohl leider der einzige deutsche gruselfilm in diesem style. schade. der film verdient auf jeden fall 5 sterne, allein wegen der unbeschreiblichen düsteren atmosphäre. die schauspieler überzeugen auch, vor allem lex barker (obwohl ich eigentlich kein fan von ihm bin).für fans des klassischen gruselfilms, wie z.b. hammer-filmproduktionen, ist ist dieser film pflicht. allein die szenen, wo die kutsche durch den finsteren wald fährt, sind atemberaubend. die bildqualität dieses films ist auch sehr gut, wenn man bedenkt, wie alt der film ist. ein ganz großes plus ist aber auch die aufmachung der dvd, samt bonsmaterial (jede menge), dem pappschuber und des heftchens. wahnsinn. ich kannte den film vorher nicht und ich bin begeistert und gefesselt von diesem meisterwerk. gruselfans müssen diesen film gesehen, bzw. gekauft haben! unbedingt! Vergnüglicher Mumpitz 3 von 5 PunktenDieser Film ist ein echter Brüller. Da wird bierernst eine garantiert haarsträubende Geschichte vom wiedererweckten bösen Grafen Regula aufgetischt, der das Blut einer holden Jungfrau benötigt, um endgültig wieder unter den Lebenden wandeln zu können. Karin Dor ist die Auserwählte und darf daher kreischen und sich ansonsten von Lex Barker retten lassen, der solide den kühnen Helden mimt. Christopher Lee wird in der Rolle des Grafen Regula ordentlich verheizt, immerhin gibt es noch ein, zwei interessante Nebendarsteller. Was soll das Ganze eigentlich? Man wollte 1967 in Deutschland auch endlich auf dem Gothic Horror-Markt mitmischen, den man insbesondere in UK und Italien seit Ende der 50er sehr erfolgreich abgegrast hatte. Dieser Schuß ging gehörig nach hinten los. An den professionellen Darstellern hat es nicht gelegen. Noch weniger an den teils wirklich schönen und stimmungsvollen Kulissen. Überhaupt ist der Film durchaus technisch auf der Höhe. Was also fehlt? Zum einen ein fähiger Drehbuchautor. Was hier zusammengeschrieben wurde, kann mancher Zwölfjähriger besser. Dümmliche Dialoge und haufenweise unsinnige Szenen, die im Gesamtkontext des Filmes aber gar keinen Sinn machen. Dazu kommt die gewohnt amateurhafte Regie des Herrn Reinl, der auch schon so manchen Karl May und Edgar Wallace-Film vor die Wand gefahren hat. Bei diesen Werken fiel das jedoch weniger auf, da sowohl May- als auch Wallace-Filme international eher konkurrenzlos waren. Und, seien wir ehrlich, auch gerade durch diese Amateurhaftigkeit ihren besonderen Reiz über die Jahrzehnte erhalten konnten. Nicht so die Schlangengrube: da hatten Regisseure wie Bava oder Corman bereits Jahre zuvor bewiesen, wie man es richtig macht. Nicht auszudenken, was ein Regisseur von deren Schlag aus dieser Besetzung und diesen Kulissen hätten herauskitzeln können! Aber so reicht es gerade mal zu einer Räuberpistole, die alles verwurstet, was den deutschen Kinogängern damals lieb und teuer war: das Spukschloß im Spessart, Wallace, Old Shatterhand-Barker und viel, viel Nebel. Trotzdem, oder gerade vielleicht deshalb, hat der Film aus heutiger Sicht einen ungeheuren Reiz. Wenn man ein Gemüt besitzt, das kindlich genug ist, um sich zwischen den hochglanzpolierten Hollywood-Schinken heutiger Machart auch mal eine kleine aber feine Auszeit zu gönnen. Die Aufmachung der DVD ist übrigens 5 Sterne wert: ems hat sich hier ins Zeug gelegt, als gelte es, Kunst zu verkaufen. Kompliment! Dürftiger Corman-Abklatsch aus deutschen Landen 2 von 5 PunktenIch liebe die von Roger Corman produzierten Poe-Verfilmungen und dachte diese deutsche Verfilmung wäre eine nette Ergänzung meiner Sammlung. Die Corman-Filme, die das Vorbild für diese Produktion waren, kann "Die Schlangengrube und das Pendel" nicht ansatzweise erreichen. Ich hatte keinen ernstzunehmenden Horrorfilm erwartet, aber nicht mal gegruselt hat es mich bei dieser Inszenierung auf Geisterbahnniveau. "Es müssen dauernd neue Effekte kommen, um das Publikum entsprechend in Angst zu versetzten", weiß Regisseur Reinl zu berichten und serviert uns genau das: eine Nummernrevue ohne inneren Zusammenhang. Ich möchte behaupten, das Reinl die funktionsweise von Gruselfilmen nicht begriffen hat und mit Edgar Allan Poe überhaupt nichts anzufangen weiß. Schade eigentlich, denn an stimmungsvollen Bauten und inszenatorischen Ideen hat der Film einiges zu bieten. Dieser Positivposten wird leider durch dämliche Dialoge und klamaukige Einlagen zunichte gemacht. Die Filmmusik von Peter Thomas dudelt, als ginge es darum einen Preis für Kirmesmusik zu gewinnen. Christopher Lee wusste schon, warum er sich von diesem Werk distanzierte. Als Kuriosität mögen die 80 min. funktionieren, dann hätte ich aber gern Freddy Quinn statt Lex Barker als Helden mit schmissigen Schlagereinlagen gesehen. Die DVD-Veröffentlichung ist vorbildlich, vom stimmigen Menü bis zu den Extras und dem Booklet ist es ein rundes Paket, das mit Liebe geschnürt wurde. Selbst zwei Super8-Fassungen sind vorhanden. Was nützt das aber, wenn der Inhalt auch für mich als Corman-Bava-Hammer-Fan nicht verdaulich ist. Film = naja, DVD = qualitativ und quantitativ hochwertig 4 von 5 PunktenDer Film ist heutzutage nur noch schwer ernstzunehmen. Damals war er es vermutlich, weil man altergemäß noch eine andere Sicht hatte. Harald Reinl "gesteht" in einem Interview (eins von übrigens ungewöhnlich vielen Extras), dass er sich nicht wirklich an die Literaturvorlage hält, da diese (wohl eine Kurzgeschichte von Poe) viel zu kurz und aktionsarm für einen abendfüllenden Spielfilm wäre. Also wurde die Geschichte kurzerhand mit allerlei Zutaten der üblichen Sixties-Splatter-Movies versehen und reiht sich wunderbar irgendwo zwischen den Hammer-Produktionen einerseits und der Atmosphäre der damaligen Edgar-Wallace-Filme ein. Beides sicherlich auch festzumachen an den hochkarätig besetzten Rollen. Die Story ist einfach und eigentlich haarsträubend. Aber wenn man kein großes Kino erwartet und sich einfach charmant unterhalten lassen will, ohne groß nachdenken zu müssen, dann ist man hier richtig. Graf Regula wird als Serienmörder zum Tode verurteilt. Da die Schwere seiner Verbrechen mit dieser Strafe aber nicht abgebüßt werden kann, wird er zusätzlich bei lebendigem Leibe gevierteilt. Kurz vor Vollstreckung des Urteils verkündet er seinem Richter, ihn und die seinen auszulöschen. Gesagt getan. Natürlich findet sich ein finsterer Bösewicht, der die Rolle des Untergebenen übernimmt, einen Rachefeldzug startet und den Leichnam aufbewahrt, bis 35 Jahre später die notwendigen Zutaten gefunden sind, um den Grafen wieder auferstehen zu lassen (an einem Karfreitag), damit dieser seinen Racheakt an den letzten beiden Nachfahren seiner Richter vollenden kann. Und hier jetzt auch von mir das ganz dicke Lob an den, manchmal auch zu recht, viel gescholtenen Verleger e-m-s ! Eine erstklassige Veröffentlichung mit einem zusätzlichen, geschmackvoll gestalteten Pappschuber und diversen Extras: Zwei etwa 15-minütige Super 8 Kurzversionen mit den Titeln "Die Burg des Grauens" und "Die Schlangengrube des Dr. Dracula", die man glücklicherweise nicht versucht hat zu digitalisieren (vom Transfer mal abgesehen) und die dadurch vom Charme des "eingestaubten" Findlings leben. Ein Trailer und eine Bildergalerie. Biografien und ein Beilegheftchen (auch Booklet genannt). Und ein Audio-Interview von 2001 mit Karin Dor, in dem ihre komplette Filmografie näher beleuchtet wird und sie über ihr Verhältnis zu Leuten wie Sean Connery, Klaus Kinski, Terence Hill (ach nee Mario Girotti!) ihre Ehemänner oder aber auch Christopher Lee spricht. |
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