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Keinohrhasen
DVD von Warner |
ProduktbeschreibungWarner Home Video Keinohrhasen, Freigegeben ab 12 Jahren Komödie Aus der Amazon.de-RedaktionLudo ist ein Klatschreporter wie er im Buche steht: arrogant, verantwortungslos und einfurchtbarer Schürzenjäger. Gemeinsam mit seinem Freund und Fotografen Moritz hat er es auf die Stars und Sternchen abgesehen, die ihm eine heiße Story und seiner Zeitung die auflagenstarken Schlagzeilen bringen sollen. Doch es kann nicht immer nur bergauf gehen, der Absturz ist - im wahrsten Sinne des Wortes - vorprogrammiert: Als er bei der Verlobungsfeier von Wladimir Klitschko und Yvonne Caterfield durchs Hoteldach einbricht, wird er zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt. Um nicht ins Gefängnis zu wandern, muss Ludo300 Stunden Sozialarbeit ableisten. Und das ausgerechnet im Kinderhort von Anna, der er während der gemeinsamen Schulzeit ganz übel mitgespielt hat. Natürlich nimmt Anna genüsslich Rache an Ludo und lässt ihn seine Taten schwer büssen. Ein verbissenes Kräftemessen nimmt seinen Lauf, das - in allerbester Screwball-Manier - in einen regelrechten Geschlechterkrieg ausartet. Es kommt wie es kommen muss: Nach einem fehlgeschlagenen Date und etwas zuviel Alkohol landen Anna und Ludo zusammen im Bett. Die Rolle als arroganter Frauenschwarm hat sich Til Schweiger diesmal selbst auf den Leib geschneidert. Aber während er als Schauspieler vielleicht nur eine gekonnte Variante seiner großen Erfolge (Der bewegte Mann, Barfuß) abliefert, legt er als Regisseur eine wahre Meisterleistung vor. Was als furios-freche Komödie mit hoher Gagdichte beginnt, entwickelt sich zu einer der schönsten romantischen Komödien der letzten Jahre. Til Schweiger und Nora Tschirner geben ein rasantes Tempo vor und spielen sich die Bälle zu, dass es eine wahre Freude ist: Cary Crant und Katherine Hepburn hätten es nicht besser gekonnt! Garniert mit spitzzüngigen Seitenhieben auf die Welt der Medien und unseren Promiwahn hat Keinohrhasen geradezu Tiefgang. Der Film hält geschickt die Balance zwischen romantischer Leichtigkeit und hintergründigem Humor, zwischen charmanter Komödie und feinfühlig in Szene gesetzten Nebenhandlungen. Schweigers Timing ist perfekt, sein Gespür für märchenhaft schöne Kinobilder beeindruckend. Mit tatkräftiger Unterstützung von Jürgen Vogel, Armin Rohde, Rick Kavanian und Christian Tramitzverwiesen die Keinohrhasen mit über sechs Millionen Kinobesuchern sogar die Pirates of the Caribbean auf die Plätze. Fortsetzung folgt! -- Birgit Schwenger ![]() KurzbeschreibungDer Boulevard ist sein Revier: Reporter Ludo (Til Schweiger) ist mit Paparazzo Moritz (Matthias Schweighöfer) ständig auf der Jagd nach Stars, Starlets und Boxenludern. Manchmal glaubt er sogar selbst an die Storys, die er verzapft - und eines Tages geht das ins Auge: Die Richterin brummt ihm 300 soziale Arbeitsstunden in einem Kinderhort auf. Dort herrscht Anna (Nora Tschirner), die den Schwerenöter Ludo schon als Kind nicht ausstehen konnte - Ludo muss also barfuß durch die Hölle. Zwischen Klatschspalten und Klettergerüsten entdeckt er sich selbst - es ist der Knüller seines Lebens ![]() ![]() ![]() 5 Kundenrezensionen:Komödie mit Gefühl 5 von 5 PunktenIch weiß gar nicht was die anderen Kritiken auszusetzen haben... Hab mir lange zeit gelassen und jetzt mir erst das Vergnügen gegeben. Der Film ist absolut lustig und mit ganz viel Herz gestalltet. Besonders Nora Tschirner gibt der Komödie das gewisse etwas. Sie kann noch so schreckliche Kleidung anhaben, man sieht in ihr einfach eine Schönheit. Man merkt wie viel Spaß der film zum drehen gemacht hat und diesen spaß übermittelt er auch. Ok ich muss zugeben es ist kein Familienfilm weil viel über "Erwachsenenthemen" geredet wird. Aber na und. Wirklich ein Film für nette Filmabende zum genießen. Ich sag TOP =) leider doch enttäuschend... 1 von 5 PunktenNeugirerig war ich schon auf den Film...hatte er doch beträchtlichen Rummel gemacht (Preisverleihung etc) Aber: leider ist er doch nur enttäuschend. Ich wollte die DVD verschenken, habe sie vorher noch angeschaut und dann weiserweise ein anderes Geschenk gekauft. Warum? Ja, es gibt einige witzige Dialoge (wenige) - ja es gibt ein paar nette Slapstick-Szenen (wenige) - aber dem gegenüber gibt es viele nicht witzige Slapstick-Szenen, und viele witzig gemeinte Dialoge, die nicht witzig sind! Und die ganzen pubertären kleinen Dialoge und Szenen zum Thema Sex...na ja. Etwas für Bravo-Leser? Jedenfalls einfach nur laaaangweilig. Ich meine: der Kauf dieser DVD lohnt sich nicht. Auch wenn die beiden Haupt-Schauspieler (Till Schweiger und Nora Tschirner) sympthisch und charmant sind. Frau Tschirner muss zu sehr eine Karikatur darstellen - das macht einige Szenen eher peinlich als komisch. Leider.... so eine nette Schauspielerin muss so'n Quatsch spielen! Wer glaub noch Trailern ... 4 von 5 PunktenDas wäre nicht der erste Film bei dem die 'besten' oder 'lustigsten' Szenen bereits im Trailer zu sehen sind. Daher: Wer glaubt noch Trailern ??? Ich habe einiges vom Hype mitbekommen, aber mich nicht weiter drum gekümmert und den Film eher zufällig gesehen (aber freiwillig). Der Film war ruhiger als erwartet und natürlich war die Story nicht wirklich neu, aber das muss sie bei einer romantischen Komödie auch nicht unbedingt sein. Meines Erachtens is der Film Ideal für einen DVD Abend zu zweit. 4Sterne für ein bischen Romantik mit Humor und einem wirklich genialen Soundtrack (sollte man auch nicht verachten). 1 Stern geht für's ignorieren der Logik-Warnsignale drauf. Wer etwas ähnlich lautes erwartet wie "der bewegte Mann" liegt hier sicher falsch. Also: Vertraut keinem Trailer! Schaut euch den Film mit veränderten Erwartungen trotzdem an. Der beste (deutsche) Film des Jahres! 5 von 5 PunktenUnd das bestätigen mehrere Auszeichnungen und Film Kritiker. Komisch was manche Leute hier von sich geben: 'Hauptsache ich gebe irgendeinen Film den ich noch nichmal zu Ende geschaut hab nur 1 Stern'. Hallo??? Für mich ist es der erfolgreichste und witzigste deutsche Film seit 'Ein Schuh des Manitu'. Und das beweisen nich nur die Besucherzahlen. Bin schon gespannt auf die Fortsetzung! XD Ganz gut aber nichts besonderes! 3 von 5 PunktenFür einen Fernsehabend ganz nett und unterhaltsam aber nichts besonderes. Die meisten lustige Szenen wurden leider schon im Trailer gezeigt. Aber trotzdem gibt es was zum Lachen und man kann sich den Film durchaus ansehen. |
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Die Welle
DVD von Paramount |
ProduktbeschreibungParamount Die Welle, Freigegeben ab 12 Jahren Drama 5 Kundenrezensionen:Überzeugendes Remake 5 von 5 PunktenEin gut aufgelegter Jürgen Vogel zeigt seinen Schülern, wie leicht Manipulation funktioniert. Bis ihm selbst die Zügel entgleiten. Die Adaption in die heutige Zeit ist sehr gut gelungen ohne überspitzt zu wirken. Ein tolles Team vor und hinter der Kamera - agiert sehr geschickt mit dem schwierigen Stoff - ohne dass der mahnende Fingerzeig einen erschlägt. von 5 Sterne - eigentlicht (nicht nur) für Schulen ein Pflichtfilm ! Unglaubwürdige, naive Verfilmung ohne Botschaft -> Thema verfehlt! 2 von 5 PunktenEs gibt diverse Probleme, die "Die Welle" zu einer Verfilmung ohne Wert machen. 1. Unglaubwürdig rasante Verselbstständigung der Welle-Bewegung. Im Film wird aus einer normalen Schulklasse mit den üblichen Cliquen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden eine gut geschmierte Diktatur, die von keinem der Mitglieder hinterfragt wird. Als Zuschauer muss man sich darüber wundern, denn alles, was das ausgelöst hat, war das Tragen von "Uniformen" und ein Minimum an Disziplin in der Autokratiestunde. Es gibt, anders als in echten Diktaturen, keine Feindbilder, keine Ideologie und niemand hat am Anfang irgendwelche Erwartungen an die Bewegung! Wer ernsthaft glaubt, dass man so einfach eine Schulklasse in eine richtige Gemeinschaft (von einer totalitären Bewegung ganz zu schweigen) verwandeln könnte, hat wohl seit dem Krieg keine Schule mehr von innen gesehen. Genauso gut hätte Jürgen Vogel Feenstaub auf seine Schüler streuen können, es wäre genauso realistisch. 2. Die Welle wird gar nicht als problematisch dargestellt. Was tut Die Welle denn Schlimmes seit ihrer Gründung? Graffitis? Sich mit Punkern prügeln, die sowieso auf Streit aus waren? Am Strand feiern (oh diese teuflischen Beachnazis!)? Ihr Mitglieder beim Wasserhandball anfeuern? Sich beim Wasserhandball wehren, wenn man von einem Asi aus der gegnerischen Mannschaft fast umgebracht wird? - Das kann's nicht sein. Schlimmstenfalls werden Leute ausgegrenzt, die nicht Mitglieder sind oder den Gruß zeigen. Aber das war es auch schon und geht eigentlich kaum über das Gruppenverhalten normaler Schüler hinaus. Statt Uniformen gibt es dort Markenklamotten und statt dem Welle-Gruß die übliche Jugendsprache. Das EINZIGE wirklich gefährliche Element ist Timo mit seiner Gaspistole, der aber offensichtlich schon vorher psychisch labil ist und daher kein brauchbares Argument gegen Die Welle-Gruppierung sein kann. 3. Die Auflehnung von Karo (der rothaarigen Freundin von Schwimmer Marco) erscheint wegen Punkt 2 auch vollkommen unglaubwürdig. Sie ist von Anfang an gegen Die Welle, aber da sie bereits vorher als etwas egozentrisch dargestellt wird (Barcelonapläne, kommt zu Theaterproben wann SIE will), hat man nicht den Eindruck, dass sie Die Welle tatsächlich als Gefahr sieht, sondern tatsächlich nur eifersüchtig ist, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Es wird im Film einfach nicht nachvollziehbar dargestellt, wieso Karo auf einmal zur "Widerstandskämpferin" wird. 4. Die Eskalation der Entwicklung wirkt konstruiert und übertrieben dramatisch. Zunächst folgende Szene: Marco kriegt nach einem Streit mit Karo von ihr einen Schlag ans Gesicht. Danach (!) ohrfeigt Marco sie und rennt, entsetzt über sich selbst, davon. Diese Szene soll, warum auch immer, seine Erkenntnis auslösen, dass Die Welle etwas Böses ist. Soll der Zuschauer ernsthaft glauben, die bloße Zugehörigkeit zu so einer Gruppe macht einen Menschen gewaltätig und böse, ohne irgendwas zu tun oder von irgendeiner Ideologie beinflusst zu werden? Wie soll das gehen, sind die weissen Hemden verflucht? Schwarze Magie? Warum ist Die Welle daran schuld, wenn Marco seine Freundin ohrfeigt (zumal, nachdem SIE ihn zuerst geschlagen hat!)? Karo ist außerdem vollkommen unsympathisch, weil sie nie auch nur ein bisschen einsieht, dass sie eine Mitschuld dafür trägt, dass Marco sich von ihr entfernt und Der Welle annähert. - Das blutige Finale und das Ende der Bewegung wirkt übereilt und unglaubwürdig. Außerdem gibt es keinen Epilog, keine abschliessende Betrachtung, wo man erfahren könnte, wie es mit den Schülern weiterging, was sehr interessant gewesen wäre. Den zweiten Stern verleihe ich wegen der guten Besetzung (und der netten Kameraarbeit). Alle Darsteller überzeugen, auch wenn die Schüler mitunter sehr klischeehaft charakterisiert wurden (a la US-High School-Komödien). Ich rate Allen zur Buchvorlage oder zu anderen Verfilmungen. Von dieser hier lernt man leider Gottes NICHTS über die Gefahren des Totalitarismus. Hier lautet die Moral eigentlich nur: Solang man keine Psychopathen mit Pistolen Mitglied werden lässt, kann eine Diktatur eine wundervolle Sache sein, wo alle einander helfen. - Und das ist nun mal nicht so. Nicht die perfekte Welle 3 von 5 PunktenDas Grundmotiv des Films ist gut und an sich interessant. Leider krankt der Film aber an dem zu massiven Einsatz von Stereotypen. Der Verlauf der Geschichte mag, wenn man tatsächlich eine Ansammlung von derlei klischeehaften Figuren hätte, irgendwie plausibel sein. Der Realität hält die Story jedoch nicht stand. Das Ende ist eben doch sehr spektakulär gezeichnet, um das Publikum "bei Laune zu halten. Das ist im Prinzip auch der Punkt der hier stört: der Film ist der Versuch einer Gradwanderung zwischen Kritik und Unterhaltung. Leider ist das Zusammenspiel der Komponenten nicht wirklich rund. Am Ende obsiegt das Spektakuläre über den Kritikversuch. Was bleibt ist deutsches Unterhaltungskino mit leicht kritischen Ansätzen. Die schauspielerischen Leistungen jedenfalls sind solide und für Unterhaltung sorgt der Film allemal. Gut aber schwächelnder Schluss 4 von 5 PunktenDie Welle ist auf jeden Fall ein tolles Produkt der Deutschen , muss man sagen. Im Kino war ich gefesselt und gespannt, nun musste ich den Film auf DVD haben. Er ist echt ein Stück Geschichte und gehört in jede gescheite DVD Sammlung. Jedoch und deswegen ,,nur" 4 Sterne, bin ich mit dem Schluss nicht einverstanden. Der Lehrer fährt im Auto der Polizei davon - Ende. Schade! Das Thema hätte weit mehr hergegeben 2 von 5 PunktenDer Film basiert auf einem Buch, dass die realen Ereignisse an einer amerikanischen Schule beschreibt. Bei einem Schulprojekt bildet sich eine Gruppe, die langsam aber sicher immer gewalttätiger und autoritärer wird - hört sich ganz amüsant an, mit gewissen parallelen zum Oxford Prison Experiment. Ist dann aber leider doch nicht gut, lehrreich oder sonstwas... Ob es nun eher am Film liegt (der zB das blutige Ende hinzugedichtet hat)oder an der Grundlage - es kommt nichts wirklich rüber. Die Personen sind allesamt (sicherlich beabsichtigt) knallharte Stereotype: der Intellektuelle, die Revolutionäre, der coole Macho; der klar "böseste" (=schlimmster Nazi) ist ein sehr dummer Typ auf der Suche nach Geborgenheit in der Gruppe - alle Charaktere ohne brauchbare Identifikationsmöglichkeit. Schade, dass das im dritten Reich ganz druchschnittliche Leute waren. So wie ich, du, unsere Nachbarn, Geistliche, Studenten, liebevolle Väter; jedoch nicht als Stereotype! Und vor allem waren es nicht nur dumme junge Männer mit einem IQ von 60 und einem übersteigerten Motiv nach Anschluss! Wer diesen Film anschaut kann dann immernoch lustig rausgehen, weiß, dass solch dumme junge Männer die wirklich Bösen sind und kann noch mit der eigenen geheiligten Moral ins Bett steigen. Dann wäre noch das bereits erwähnte Ende. Im einem Moment ist die moralische Schockierung noch hoch, weil Nichtmitglieder nicht durch die Tür dürfen, ne Viertel Stunde später erschießt der Super Dumm-Nazi einen Mitschüler und dann sich. Steile Eskalationskurve, und außer dem Dummen zeigen (fast) alle, dass sie im tiefsten Herzen nun doch gereinigt und gut sind. Last but not least kommt am Rande eine Liebesgeschichte vor. Wieso das Bitte? Wirkt total deplaziert. |
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Wo ist Fred?
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungDVD Video 5 Kundenrezensionen:superlustig 5 von 5 Punkten"Wo ist Fred" ist einer der lustigsten Filme, die ich seit langem gesehen habe. Til Schweiger spielt die Rolle des Fred perfekt & der Zuschauer hat jede Menge zu lachen. Ich finde nicht, dass der Film irgendwie behindertenfeindlich ist. Ganz im Gegenteil: Ich habe es so empfunden, dass der Film endlich mal ausspricht, dass viele Menschen Vorurteile gegenüber Behinderten haben (so auch zu Beginn des Films Fred), die aber letztendlich völliger Quatsch sind. Ich finde nicht, dass die Witze des Films auf Kosten behinderter Menschen gemacht werden. Sehr lustig! 4 von 5 PunktenIch habe diesen Film unter Vorbehalt angesehen. Es ist oft der Fall, daß Komödien, die das Thema Behinderung behandeln, peinlich oder platt sind. Nicht so in diesem Fall! Schweiger schafft es, eine brüllend komische Komödie mit/über Behinderte zu drehen, die in keinem Moment peinlich oder verletzend ist. Wer Situationskomik und Slapstick liebt, wird hier mehr als ausreichend bedient. Was mir sehr gut gefallen hat: Alle Rollen sind durchweg passend besetzt. Der Soundtrack ist gut, nie nervend oder zu vordergründig. Ein Stern Abzug dafür, das der Film ab der Hälfte etwas von der Dynamik einbüßt, die er am Anfang hat. * * * * * ??? 1 von 5 PunktenIch habe in der letzten Zeit mehrere DVDs von Til Schweiger angeschaut (Barfuss, Keinohrhasen, One Way), die alle fand ich klasse, aber muss sagen, dass dieser Film meine Erwartungen aufgrund der Bewertungen überhaupt nicht erfüllt hat...Das Thema war etwas gezwungen und eher ironisch als lustig... spitze film! 5 von 5 PunktenDer Film ist einfach nur zum Kaputtlachen! Außerdem wird man echt zum Nachdenken angeregt, und was mir gefällt, ist, dass der Hauptdarsteller am Schluß anders über Behinderte denkt als vorher. Z.B. stellt er (als gesunder Mensch) am Schluss vom Film sein Auto NICHT mehr auf den Behindertenparkplatz, was er am Anfang schon gemacht hat. Super!!! Genial 5 von 5 PunktenDas ist dieser Film. Ich selbst habe schon öfters mit behinderten Menschen zu tun gehabt, hauptsächlich mit Kindern. Dieser Film stellt die "Behindis" genau so dar, wie sie sind - Menschen wie du und ich. Ich habe selten gesehen, dass sich jemand so gut über dieses Thema lustig gemacht hat, ohne verletzend zu werden (von ein paar bekannten Betreuern abgesehen ;-)). Außerdem gibt der Film die unglaubliche Situationskomik wider, die unweigerlich entsteht, wenn Nichtbehinderte auf Behinderte treffen und zeigt, wie die verschiedenen Charaktere darauf reagieren - manche überheblich, andere selbstverständlich, wieder andere unsicher. Ich kann den Film nur jedem empfehlen, der einen lockeren Umgang mit dem Thema befürwortet. Übertriebene, verklemmte Moralapostel oder Leute, die mit ihrem und dem Schicksal anderer hadern sollten ihn wohl lieber nicht sehen. |
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Ein Freund von mir
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Ein Freund von mir, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 27.04.07 5 Kundenrezensionen:einfach ein no go... 1 von 5 PunktenAls ich mit meinem freund angefangen habe diesen film zu gucken waren wir beide noch in einer guten stimmung. aber schon nach 15 minuten langweilt man sich. es muessen weder superhelden noch sonst irgendwas in filmen sein, damit sie gut sind aber doch wenigstens eine handlung! bei diesem film weiss man von anfang an nicht worum es geht. es ist zwar alles irgendwie ersichtlich aber es wirkt wie ganz viele nebenszenen, die zusammengeschnitten wurden. und ploetzlich ist der film vorbei. kein ende kein gar nichts. mein freund und ich waren von diesem film enttaeuscht, weil er uns 90min langeweile beschert hat... Lachen mit Tiefgang 4 von 5 PunktenEinfach gute deutsche Unterhaltung. Die beiden sind ein echtes Team und zum Schreien komisch. Dazu ein wenig Tiefgang - was will man mehr. Lebemensch trifft Akademiker 5 von 5 PunktenNun ich bin und war hellauf begeistert über diesen Film. Ein Grund mehr warum ich die teils negativen Rezensionen keinesfalls verstehen kann. Vielleicht fehlt es manchen an der nötigen Betrachtungsweise. Ich will nicht sagen am nötigen Tiefgang, aber es ist mehr als nur Popcorn-Kino. Ein Mensch der in Melancholie versinkt, zwar beruflich erfolgreich, aber dennoch mit seinem Leben nicht zufrieden ist. Er hat alles, einen hochdotierten Beruf, eine riesige Wohnung und doch ist er allein und unglücklich. Und plötzlich trifft er Hans. Ein Mensch der das Leben nimmt wie es kommt und sich keine Gedanken über das Morgen macht. Er sieht in jeder Situation das Beste und kümmert sich nicht darum was der Rest der Welt von ihm hält. Und nach und nach, zeigt er dem melancholischen Einzelgänger dass die Welt aus mehr Farben als nur schwarz und weiss besteht. Für mich ergreifendes und ganz großes Kino!!! Hervorragender Film!!! 5 von 5 PunktenEin sehr, sehr schöner Film, der sowohl mit wunderbaren Bildern, klasse Humor und einer großen Prise Melancholie überzeugt. Die beiden Hauptdarsteller Daniel Brühl und Jürgen Vogel beweisen mit ihrem Spiel, weshalb sie zur absoluten A-Klasse der deutschen Schauspieler-Riege gehören. Brühl, introvertiert und nüchtern, trifft auf Vogel, der einem in dieser Rolle, mit seiner ganzen Palette an Witz, Naivität und Dreistigkeit ins Gesicht springt. Dazu kommt die unerhört sinnliche Sabine Timoteo, die mit wenigen Worten und einzigartigen Blicken die Zuschauer gefangen nimmt. Jedem, der auch nur ein klein wenig dem deutschen Film zugeneigt ist, wird dieser Streifen gefallen. Es gibt von mir einen uneingeschränkte Kaufempfehlung. Sorry, aber geht gar nicht... 1 von 5 PunktenEiner der schwächsten deutschen Filme, die ich bisher gesehen habe. Leider ist der Versuch, die Story mehr auf die ruhige &intellektuelle Schiene zu legen ziemlich daneben gegangen- da helfen Daniel Brühl und Jürgen Vogel auch nicht mehr Anfangs dachte ich, wow, das mit den Einstellungen ist ein echter Hingucker- leider ist die Story ziemlich dürftig und in sich unausgegoren, Charaktere und deren Entwicklung unverständlich- kameratechnische Leistung hin oder her. Wieso halte ich etwa Hans mit seiner freigeistigen Art eigentlich nur für tumb & doof und nicht für einen, der voll hinter seiner eigenwillige Lebensauffassung steht und das aus Überzeugung durchzieht, so wie die Rolle wohl angelegt sein soll und es (leider) nicht rübergebracht wird ?!? Die Gefahr beim Reduzieren der filmischen und erzählerischen Mittel ist eben, dass die Luft ganz schnell raus ist- einziger Trost ist, dass der Zuschauer dank Fernbedienung die Story im Schnellvorlauf fix beenden kann (im Kino wäre das SEHR zäh geworden). |
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Das Phantom
DVD von Highlight |
ProduktbeschreibungHighlight Das Phantom, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 14.02.05 4 Kundenrezensionen:GENIAL - ein Muß für Cineasten ! 5 von 5 PunktenOhne groß Worte zu verlieren: einer DER Polit-Thriller des Deutschen Kinos - für Cineasten ein Muß! Also: ab ins ,,Kino'' oder diese DVD kaufen - man wird begeistert sein! Nicht umsonst vielfach ausgezeichnet...und schade, daß dieses Meisterwerk so wenigen bekannt ist. Ändert es! Politikthriller zur RAF - Respekt Herr Gansel. 4 von 5 PunktenDennis Gansel hat mit diesem einer seiner ersten Werke auch gleich für Aufsehen gesorgt. Er nahm sich eines hochbrisanten Stoffes der BRD an, den er in Form eines wirklich außergewöhnlich stimmigen und fesselnden Thrillers umgesetzt hat. Seine Hauptfigur Polizist Leo Kramer wird während einer Standardobservierung Zeuge eines brutalen Mordes an seinen zu beobachtenden Personen. Sein Kollege und bester Freund wird dabei getötet. Bereits selbst in Beschuss durch seine Vorgesetzen gekommen, wird auch versucht, ihn selbst umzubringen. Ohne Hilfe und mittlerweile selbst zur Verhandung ausgeschrieben kommt Leo einem gewaltigen Skandal auf die Schliche, der einige hohe Funktionäre der politischen Führung des Landes in einen RAF Mord verwickelt... Gansel hat sich eines sehr brisanten Themas angenommen. Die Morde der 3. Generation der RAF hinterlassen noch heute viele Fragen und gerade das Attentat auf Herrhausen, das hier Modell stand, wurde mit vielen offenen Fragen zu den Akten gelegt. Gansels fiktiver Thriller bietet hier dem gewillten Zuschauer nicht nur spannende Unterhaltung, sondern regt auch zum Nachdenken und Hinterfragen der Ereignisse des 30. November 1989 an. Hierbei leisten Jürgen Vogel und vor allem Mathias Herman wirklich hervorragende schauspielerische Arbeit und setzen der in sich schon sehr spannenden und Geschichte damit noch ihren Stempel auf. Zudem wird der Film durch einen schon fast gigantisch guten Soundtrack begleitet, hier hat sich Rainer Kühn wirklich als Meister seines Fachs bewiesen. Der mit dem Grimme Preis ausgezeichnete Film lässt uns hoffnungsvoll in die Zukunft schauen, da Dennis Gansel hier schon gerade für deutsche Verhältnisse außergewöhnliches Talent durchblicken lässt, welches er mittlerweile ja noch durch „Napola“ (2004) untermauert hat. Kleinere Schwächen in der Nebenbesetzung und einige kleinere Längen stören das positive Gesamtbild nicht wirklich. In der Betrachtung darf man nur Fiktion nicht mit Realität verwechseln, sondern sollte den Thriller höchstens als Denkanstoß verstehen. Dann wird man aber wirklich gut unterhalten und hat gerade zu nicht endende Vielfalt an Gesprächsthemen für die Zeit nach dem Film. Empfehlenswert ist noch die DVD zu erwähnen, da hier sowohl Regisseur und Schauspieler zu Wort kommen und interessante Hintergrundinfos vermitteln. Dritte Generation der RAF 5 von 5 PunktenDies war der erste Film von Dennis Gansel, der damals noch keine 30 Jahre alt war. Mit Die Welle ist er jetzt allgemein bekannt geworden. Es handelt sich um einen Fernsehfilm, der auf Pro 7 gelaufen ist. Der Film handelt von der so genannten dritten Generation der RAF und dem Mord an einem Politiker. Er knüft an reale Begebenheiten an und schildert, dass an der offiziellen Version irgendetwas nicht stimmen kann. Es wird eine bestimmte Theorie aufgestellt, die man glauben kann oder auch nicht. Interessant ist, dass hier ein Polit-Thriller gemacht wurde, der durchaus eine Message hat, andererseits aber spannend ist, was im deutschen Fernsehen selten genug vorkommt. Gerade in Verbindung mit Uli Edels "Der Bader-Meinhof-Komplex" ist dieser Film durchaus sehenswert. Mit Jürgen Vogel ist der ermittelnde und in die Schusslinie geratene Polizeibeamte hervorragend besetzt. Endlich!!!!!!! 5 von 5 PunktenNa also, endlich erscheint dieser Film auf DVD, der mich bereits im Fernsehen unglaublich beeindruckt hat! Denis Gansel hat mit seinem Debutfilm einen wirklich unglaublich spannenden und packenden Polit-Thriller geschaffen, der einen tief bewegt und die ganze einschlägige RAF-Literatur genial in eine Spielfilmhandlung umsetzt. Ich finde den Film sogar besser als "Tage des Condors" und so weiter. |
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KDD - Kriminaldauerdienst - Staffel 2
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film KDD - Kriminaldauerdienst - Staffel 2, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.08.08 5 Kundenrezensionen:Schock 5 von 5 PunktenHabe mir beide Staffeln gleichzeitig gekauft. Konnte einfach nicht mehr aufhören bis ich die letzte Folge gesehen hatte. War natürlich etwas irritiert als ich die letzte DVD einlegte und sah das dort garkeine Folgen mehr zu sehen Waren. Staune über das ZDF, die sind nicht gerade bekannt für eher schwierige Unterhaltung. Weil auch das Publikum heut zu Tage das ganze Elend nicht mehr sehen will, nur noch weichgespülltes Leben mit Happy End. Zur Serie, denke das es ganz wenige Deutsche Krimi Serien gibt die so schonungslos uns allen in unserer Gesellschaft den Spiegel vorhalten. Die Toten im Altersheim die Zustände dort. Der Tote auf dem Sofa, die völlig überforderte Mutter,usw.. Der alltägliche Kampf ums Dasein im Molloch Großstadt. Das Privatleben der Polizisten spielt in jeder Folge auch mit rein, was mir sehr zusagt, man sieht jeder hat seine Probleme und muss irgendwie damit fertig werden. Würde jedem empfehlen der auf anspruchsfolle, realitätsnahe Filme steht sich die Zeit zu nehmen, es lohnt auf jeden Fall. Zweite Staffel kann das Niveau halten 5 von 5 PunktenHabe auch die zweite Staffel mit Vergnügen gesehen und freue mich schon auf die dritte. Juhuu, KDD scheint die Kurve gekratzt zu haben. Es stand ja zu befürchten, dass die beste deutsche Serie mangels Zuschauerresonanz wieder eingeht, aber wie's aussieht, geht's weiter. Hoffentlich werden dann die liegengebliebenen Kriminalfälle endlich aufgeklärt. ;-) wie erwartet.....genauso BRILLIANT..... 5 von 5 Punkten....wie die erste Staffel !! Ich muß zugeben, auf dem Bildschirm bei einer wöchentlichen Ausstrahlung je Episode verliert diese Serie sehr an Spannung. Wenn man sich aber die DVD-Box innerhalb weniger Tage reinzieht, bemerkt man erst, welch ein Highlight diese Produktion mit sehr authentischen Darstellern ist. Wie einer meiner Vorredner schon beschrieb, ist auch mir die Anhäufung der privaten Probleme der Hauptprotagonisten zu viel und damit übertrieben. Ich mag es generell nicht, wenn in einem Krimi "ständig" Privatkonflikte der Polizisten auftauchen. Aber wenn man darüber hinwegsieht, kann man sich an einer erstklassigen Produktion mit einer Mischung aus Kriminalfilm und Kammerspiel erfreuen. Wie gesagt BRILLIANT und absolut empfehlenswert. Ich hoffe sehr auf eine dritte Staffel, wenn möglich, mit mehr als nur 9 Episoden. noch besser als die erste 5 von 5 PunktenZuerste die frohe Nachricht: Es wird auch eine dritte Staffel geben! Die Dreharbeiten haben gerade begonnen, ausgestrahlt werden die neuen Folgen ab Herbst 2009. Bis dahin kann man sich die Zeit mit Staffel 1 und 2 auf DVD vertreiben. Ich war nach der ersten Staffel sehr besorgt. Die Reaktionen der Kritiker waren ja durchweg euphorisch, die Zuschauerresonanz jedoch eher verhalten. Daher war ja zu befürchten, in der zweiten Staffel könnten die Produzenten versucht sein, den besonderen KDD-Look zu glätten, die Erzählweise an herkömmliche Fernsehkrimis anzupassen um eine höhere Quote zu erreichen. Doch nichts da! Meiner Meinung nach sind die Folgen der zweiten Staffel eher noch sperriger und verlangen dem Zuschauer eher noch mehr ab. Dazu kommt, dass eher noch mehr passiert und die Vorkommnisse den Zuschauer noch mehr schockieren, aufwühlen, nachdenklich machen. (Es tauchen wieder viele Geschichten auf, die eindeutig von realen Fällen der vergangenen 1,2 Jahre inspiriert sind.) Einige Handlungsstränge werden weitererzählt, einige sogar aufgelöst, viel mehr aber bleiben - vorerst - offen oder werden noch verworrener. Und wer noch unter dem Cliff-Hanger am Ende der ersten Staffel leidet: Auch die zweite Staffel endet mit einem fiesen offenen Ausgang! Die DVD-Box der zweiten Staffel beinhaltet vier DVDs, auf der letzten ist allerdings nur Bonus-Material. (Ich habe mich ganz schön erschrocken, als ich abends dachte, ich sehe mir die letzten drei Folgen an und dann feststellen musste, dass die Staffel schon zuende ist!) Den Teil mit den herausgeschnittenen Szenen ("deleted scenes") fand ich sehr interessant, einige doch sehr gute Szenen dabei! Also viel Spaß mit dieser neuen Box. Wie schon gesagt wurde, macht es viel mehr Spaß, die Folgen auf DVD hintereinander weg zu sehen, als dazwischen immer eine Wochen warten zu müssen. Die Serie profitiert eindeutig vom konzentrierten, zusammenhängenden Sehen! Aus dem wirklichen Leben ? 4 von 5 PunktenDie Serie, die keinen Helden hat, sondern ein Team, das mit jeder Menge Probleme konfrontiert ist. Ein durch und durch korrupter Chef, der auch vor Mord nicht zurückschreckt,ein Dienstgruppenleiter, der mit sehr fragwürdigen Methoden versucht,polizeiliche Erfolge zu erzielen. In jeder Folge sammeln sich die Probleme an und keineswegs sind die Polizisten souverän und meistern diese Situation spielend. Oft am Rande der Legalität und darüber hinaus. Menschen, die an ihrem Beruf leiden. Das macht die Serie erstens aussergewöhnlich und sehr geeignet, sich mit dem Problemen der Polizeiarbeit zu beschäftigen. Darf man einen betrunkenen Stadtstreicher, der einen eben vollgespuckt hat, einfach an der Autobahn aussetzen ? Was passiert der Kollegin, die es nicht korrekt findet und ein solches Verhalten anzeigt ? In jeder einzelnen Sendung tauchten ein Vielzahl moralischer Konflikte auf. Teilweise dramaturgisch auf ausserordenlich hohen Niveau. Wenn zB ein Polizist sich in einer Vernehmung outet, um bei einem Spiel mitzuspielen und eine Kindesentführung zu lösen. Kammerspiel der feinsten Sorte. Ich will ein Problem nicht verhehlen, das wahrscheinlich anderen gar keines ist. In den einzelnen Sendungen wurde eine solche Zahl von Problemen angehäuft, dass die Massierung der Probleme diese Serie unglaubwürdig macht. Das werden die Macher wahrscheinlich bestreiten und darauf hinweisen, dass es für den Zuschauer " interessant" sein muss. Dem kann man gar nicht widersprechen. Es muss interessant ist, zugleich wird es genau dadurch für diejenigen, die diese Arbeit kennen, uninteressant. Ist ja nur Kino. Ein Spielfilm- es ist eben nur Fernsehen- hat insoweit keinen Mangel, denn der Adressat ist nicht der Kundige, sondern der " normale" Zuschauer. Ich werte nur aus meiner Sicht. Mir ist die Anhäufung zu " dicke". Für mich ist dadurch die Story weniger glaubwürdig.Für mich schwächt so etwas die Bedeutung eines Films. Wenn man ihn unter Hinweis darauf, das sei nur Kino, in seiner potentiell aufklärenden Wirkung neutralisiert werden kann. Das werden andere sicher ganz anders wahrnehmen. Und ich werde diesen Sichtweisen nicht widersprechen. Als Kino sehr ansehenswert. Die Ausgabe als Staffel ist sinnvoll, weil man einzelne Sendungen sonst nicht versteht. |
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Die Welle Premium Edition - limitiert mit Soundtrack
DVD von Highlight |
5 Kundenrezensionen:Überzeugendes Remake 5 von 5 PunktenEin gut aufgelegter Jürgen Vogel zeigt seinen Schülern, wie leicht Manipulation funktioniert. Bis ihm selbst die Zügel entgleiten. Die Adaption in die heutige Zeit ist sehr gut gelungen ohne überspitzt zu wirken. Ein tolles Team vor und hinter der Kamera - agiert sehr geschickt mit dem schwierigen Stoff - ohne dass der mahnende Fingerzeig einen erschlägt. von 5 Sterne - eigentlicht (nicht nur) für Schulen ein Pflichtfilm ! Unglaubwürdige, naive Verfilmung ohne Botschaft -> Thema verfehlt! 2 von 5 PunktenEs gibt diverse Probleme, die "Die Welle" zu einer Verfilmung ohne Wert machen. 1. Unglaubwürdig rasante Verselbstständigung der Welle-Bewegung. Im Film wird aus einer normalen Schulklasse mit den üblichen Cliquen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden eine gut geschmierte Diktatur, die von keinem der Mitglieder hinterfragt wird. Als Zuschauer muss man sich darüber wundern, denn alles, was das ausgelöst hat, war das Tragen von "Uniformen" und ein Minimum an Disziplin in der Autokratiestunde. Es gibt, anders als in echten Diktaturen, keine Feindbilder, keine Ideologie und niemand hat am Anfang irgendwelche Erwartungen an die Bewegung! Wer ernsthaft glaubt, dass man so einfach eine Schulklasse in eine richtige Gemeinschaft (von einer totalitären Bewegung ganz zu schweigen) verwandeln könnte, hat wohl seit dem Krieg keine Schule mehr von innen gesehen. Genauso gut hätte Jürgen Vogel Feenstaub auf seine Schüler streuen können, es wäre genauso realistisch. 2. Die Welle wird gar nicht als problematisch dargestellt. Was tut Die Welle denn Schlimmes seit ihrer Gründung? Graffitis? Sich mit Punkern prügeln, die sowieso auf Streit aus waren? Am Strand feiern (oh diese teuflischen Beachnazis!)? Ihr Mitglieder beim Wasserhandball anfeuern? Sich beim Wasserhandball wehren, wenn man von einem Asi aus der gegnerischen Mannschaft fast umgebracht wird? - Das kann's nicht sein. Schlimmstenfalls werden Leute ausgegrenzt, die nicht Mitglieder sind oder den Gruß zeigen. Aber das war es auch schon und geht eigentlich kaum über das Gruppenverhalten normaler Schüler hinaus. Statt Uniformen gibt es dort Markenklamotten und statt dem Welle-Gruß die übliche Jugendsprache. Das EINZIGE wirklich gefährliche Element ist Timo mit seiner Gaspistole, der aber offensichtlich schon vorher psychisch labil ist und daher kein brauchbares Argument gegen Die Welle-Gruppierung sein kann. 3. Die Auflehnung von Karo (der rothaarigen Freundin von Schwimmer Marco) erscheint wegen Punkt 2 auch vollkommen unglaubwürdig. Sie ist von Anfang an gegen Die Welle, aber da sie bereits vorher als etwas egozentrisch dargestellt wird (Barcelonapläne, kommt zu Theaterproben wann SIE will), hat man nicht den Eindruck, dass sie Die Welle tatsächlich als Gefahr sieht, sondern tatsächlich nur eifersüchtig ist, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Es wird im Film einfach nicht nachvollziehbar dargestellt, wieso Karo auf einmal zur "Widerstandskämpferin" wird. 4. Die Eskalation der Entwicklung wirkt konstruiert und übertrieben dramatisch. Zunächst folgende Szene: Marco kriegt nach einem Streit mit Karo von ihr einen Schlag ans Gesicht. Danach (!) ohrfeigt Marco sie und rennt, entsetzt über sich selbst, davon. Diese Szene soll, warum auch immer, seine Erkenntnis auslösen, dass Die Welle etwas Böses ist. Soll der Zuschauer ernsthaft glauben, die bloße Zugehörigkeit zu so einer Gruppe macht einen Menschen gewaltätig und böse, ohne irgendwas zu tun oder von irgendeiner Ideologie beinflusst zu werden? Wie soll das gehen, sind die weissen Hemden verflucht? Schwarze Magie? Warum ist Die Welle daran schuld, wenn Marco seine Freundin ohrfeigt (zumal, nachdem SIE ihn zuerst geschlagen hat!)? Karo ist außerdem vollkommen unsympathisch, weil sie nie auch nur ein bisschen einsieht, dass sie eine Mitschuld dafür trägt, dass Marco sich von ihr entfernt und Der Welle annähert. - Das blutige Finale und das Ende der Bewegung wirkt übereilt und unglaubwürdig. Außerdem gibt es keinen Epilog, keine abschliessende Betrachtung, wo man erfahren könnte, wie es mit den Schülern weiterging, was sehr interessant gewesen wäre. Den zweiten Stern verleihe ich wegen der guten Besetzung (und der netten Kameraarbeit). Alle Darsteller überzeugen, auch wenn die Schüler mitunter sehr klischeehaft charakterisiert wurden (a la US-High School-Komödien). Ich rate Allen zur Buchvorlage oder zu anderen Verfilmungen. Von dieser hier lernt man leider Gottes NICHTS über die Gefahren des Totalitarismus. Hier lautet die Moral eigentlich nur: Solang man keine Psychopathen mit Pistolen Mitglied werden lässt, kann eine Diktatur eine wundervolle Sache sein, wo alle einander helfen. - Und das ist nun mal nicht so. Nicht die perfekte Welle 3 von 5 PunktenDas Grundmotiv des Films ist gut und an sich interessant. Leider krankt der Film aber an dem zu massiven Einsatz von Stereotypen. Der Verlauf der Geschichte mag, wenn man tatsächlich eine Ansammlung von derlei klischeehaften Figuren hätte, irgendwie plausibel sein. Der Realität hält die Story jedoch nicht stand. Das Ende ist eben doch sehr spektakulär gezeichnet, um das Publikum "bei Laune zu halten. Das ist im Prinzip auch der Punkt der hier stört: der Film ist der Versuch einer Gradwanderung zwischen Kritik und Unterhaltung. Leider ist das Zusammenspiel der Komponenten nicht wirklich rund. Am Ende obsiegt das Spektakuläre über den Kritikversuch. Was bleibt ist deutsches Unterhaltungskino mit leicht kritischen Ansätzen. Die schauspielerischen Leistungen jedenfalls sind solide und für Unterhaltung sorgt der Film allemal. Gut aber schwächelnder Schluss 4 von 5 PunktenDie Welle ist auf jeden Fall ein tolles Produkt der Deutschen , muss man sagen. Im Kino war ich gefesselt und gespannt, nun musste ich den Film auf DVD haben. Er ist echt ein Stück Geschichte und gehört in jede gescheite DVD Sammlung. Jedoch und deswegen ,,nur" 4 Sterne, bin ich mit dem Schluss nicht einverstanden. Der Lehrer fährt im Auto der Polizei davon - Ende. Schade! Das Thema hätte weit mehr hergegeben 2 von 5 PunktenDer Film basiert auf einem Buch, dass die realen Ereignisse an einer amerikanischen Schule beschreibt. Bei einem Schulprojekt bildet sich eine Gruppe, die langsam aber sicher immer gewalttätiger und autoritärer wird - hört sich ganz amüsant an, mit gewissen parallelen zum Oxford Prison Experiment. Ist dann aber leider doch nicht gut, lehrreich oder sonstwas... Ob es nun eher am Film liegt (der zB das blutige Ende hinzugedichtet hat)oder an der Grundlage - es kommt nichts wirklich rüber. Die Personen sind allesamt (sicherlich beabsichtigt) knallharte Stereotype: der Intellektuelle, die Revolutionäre, der coole Macho; der klar "böseste" (=schlimmster Nazi) ist ein sehr dummer Typ auf der Suche nach Geborgenheit in der Gruppe - alle Charaktere ohne brauchbare Identifikationsmöglichkeit. Schade, dass das im dritten Reich ganz druchschnittliche Leute waren. So wie ich, du, unsere Nachbarn, Geistliche, Studenten, liebevolle Väter; jedoch nicht als Stereotype! Und vor allem waren es nicht nur dumme junge Männer mit einem IQ von 60 und einem übersteigerten Motiv nach Anschluss! Wer diesen Film anschaut kann dann immernoch lustig rausgehen, weiß, dass solch dumme junge Männer die wirklich Bösen sind und kann noch mit der eigenen geheiligten Moral ins Bett steigen. Dann wäre noch das bereits erwähnte Ende. Im einem Moment ist die moralische Schockierung noch hoch, weil Nichtmitglieder nicht durch die Tür dürfen, ne Viertel Stunde später erschießt der Super Dumm-Nazi einen Mitschüler und dann sich. Steile Eskalationskurve, und außer dem Dummen zeigen (fast) alle, dass sie im tiefsten Herzen nun doch gereinigt und gut sind. Last but not least kommt am Rande eine Liebesgeschichte vor. Wieso das Bitte? Wirkt total deplaziert. |
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Der freie Wille
DVD von ARTHAUS |
ProduktbeschreibungDER FREIE WILLE 5 Kundenrezensionen:Ist der Wille frei? 5 von 5 PunktenJürgen Vogel spielt mit unglaublicher Intensität einen Mann, der auf grauenvolle Weise mehrere Frauen vergewaltigt hat, Jahre in der forensischen Psychiatrie verbringt und dann wieder in Freiheit kommt. Trotz aller Resozialisierungsversuche schafft er es nicht und zieht letztlich die Konsequenz daraus. Der Film kommt mit wenig Dialog aus und mit noch weniger Musik. Es ist wirklich kein "schöner" Film. Und "Betroffenheitskino" bekommen wir glücklicherweise ebenfalls nicht geboten. Der Film zeigt aber, dass Menschen, die diese Neigung haben, durchaus auch Teil von uns sind. Wir können ihr Handeln verurteilen, dürfen aber nicht wegsehen, und reines Einsperren hilft schon überhaupt nicht. Der Film zwingt dazu, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mitleid mit den Frauen allein hilft nicht. Voller Erschrecken wird auch mancher Zuschauer feststellen, dass Theo nicht so unsympathisch ist, wie er es eigentlich sein müsste. Es wird nichts verherrlicht oder beschönigt. Es wird auch eigentlich nicht erklärt, warum Theo sich so verhält. Die Erklärung muss der Zuschauer allein finden, und das macht diesen Film so absolut sehenswert. ... geht absolut unter die Haut ... 5 von 5 PunktenDie Geschichte vom Vergewaltiger Theo, der nach neunjährigem Aufenthalt in einer psychatrischen Anstalt wieder in die "Freiheit" entlassen wird und dort versucht, entgegen seines verhängnisvollen inneren Triebes an ein "normales" Leben anzuknüpfen, geht absolut unter die Haut. Die äußerst brutalen Vergewaltigungsszenen haben deswegen ihre Berechtigung, um dem Zuseher zu vermitteln, wie es um das Innenleben des Triebtäters bestellt ist. Es wird keineswegs darauf abgezielt, Mitleid für den Täter zu erwecken. Es wird vielmehr beschrieben, wie solch ein Mensch funktioniert, wie er permanent gegen diese Triebhaftigkeit ankämpft und versucht, diese in den Griff zu bekommen, aber letztendlich doch wieder verliert. Ein Film, der zahlreiche kritische Fragen bezüglich des "Umgangs" mit Triebverbrechern aufwirft und das Prädikat "Besonders wertvoll!" absolut verdient. Nichts für schwache Gemüter 5 von 5 PunktenDer Film ist wirklich hart, tage später ist man immer noch gefangen von äusserst realistisch gedrehten Szenen. Ich kann mich nicht erinnern je einen Film gesehen zu haben der einen so mitnimmt. Ok zwischendurch zieht er sich in die Länge und denkt "wie lange noch" aber genau die Überlänge des Films lässt einen Tief eintauchen. Am Ende sitzt wohl jeder stumm vor dem Fernseher und hat ein unbehagliches Gefühl. Man sollte sich überlegen diesen Film zu schauen, nichts für zwischendurch! Er ist äusserst brutal, man hat zeitweise nicht das Gefühl einen Film anzuschauen es wirkt so real ein wenig dokumentarisch. Ich muss 5 Sterne vergeben das dieser Film wie nie ein Film zuvor tief in die Psyche geht, grade der Schluss ist der Wahnsinn, ohne Worte, Schreie sehr real zu real für viele. Wie gesagt es sollte nicht jeder diesen Film sehen! Grandiose Leistung 5 von 5 PunktenGenialer Film, das vorweg. Die Leistungen der beteiligten Schauspieler, allen voran Jürgen Vogel UND Sabine Timoteo, sind grandios. Der Film schafft eine beklemmende Atmosphäre voller Spannung und erreicht eine sehr hohe inhaltliche Dichte. Die auf das absolute Minimum gebrachten Dialoge verstärken das Gesamtkonstrukt und lassen den Film noch realistischer wirken. Was hat denn ein Vergewaltiger nach 9 Jahren Psychiatrie zu erzählen? Die Geschichte wird durch die Bilder erzählt, konsequent! Die Hoffnung auf ein Happy End wird nach und nach zerstört und findet mit der Einsicht Theos ein Ende. Auf jedenfall ist der Film KEINE leichte Unterhaltung. Wer jedoch Jürgen Vogel in Bestform sehen will, sollte den Film unbedingt ansehen. Schmerz und Ohnmacht. 5 von 5 PunktenDer Inhalt ist bekannt und dem Lob der Vor-Rezensenten kann ich mich nur anschließen - aber eine Bemerkung noch: Wenn sich Nettie im fahlen Licht schreiend und wimmernd am Boden krümmt, gehört diese Inszenierung von Schmerz und Ohnmacht zu dem Beeindruckendsten, was darstellende Kunst zu bieten hat. Hier konzentriert sich alles: Netties Schmerz, Theos Schmerz, der Schmerz aller vergangenen und zukünftigen Opfer, der Schmerz des Zuschauers, der sich die Ohren zuhalten möchte und es doch nicht schafft. Eine kleine, ganz, ganz große Sequenz, eine schwere Aufgabe, von Sabine Timoteo spektakulär umgesetzt. |
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Kleine Haie
DVD von Universum |
Aus der Amazon.de-RedaktionFrüher (von 1992) locker-flockiger Komödienspaß von Sönke Wortman, der später mit den Bestseller-Adaptionen Der bewegte Mann (1994) und Hera Linds Das Superweib (1995) große Kinokassen-Erfolge landete. Es ist die witzige, charmante Geschichte dreier Schauspielschul-Aspiranten (Kai Wiesinger aus 14 Tage lebenslänglich als netter mit Prüfungsangst, Jürgen Vogel aus Das Leben ist eine Baustelle mit seinem Markenzeichen sexy Zahnlücke und der schöne Gedeon Burkhard als selbstbewusster Ehrgeizling) -- der eine ungewollt in einer der witzigsten Szenen: Der kleine Ruhrpottprolet Ingo (Vogel) stürmt in den Prüfungsraum und will eigentlich nur einen Stuhl zurückgeben, beeindruckt die Schauspiellehrer mit seiner "Performance" aber so sehr, dass sie ihn aufnehmen wollen. Nach einer turbulenten Hitchhiker-Tour (bei der sie "Bierchen" Armin Rhode als durchgeknallter, aber freundlicher Rocker mitnimmt) gen Süden landen sie in München, wo sie die patente, sägespielende Herta (Meret Becker) nicht nur zum Schnorren zu Büffets in der Künstlerszene mitnimmt. Wie das Quartett mit Freundschaft, Liebe und Karriere umgeht, schildert Wortmann, der selbst an der Münchner Filmhochschule studiert hat, sensibel und mit sehr viel Witz und Sinn für Ironie. Obwohl die sympathischen Figuren manchmal überzeichnet sind, dominiert noch ein realistischerer Ton als bei Wortmanns Folgefilmen in seiner sympathischen Geschichte (beim Drehbuch war Wortmann Co-Autor), für die sich nicht nur aufstrebende Film- und Theatermenschen erwärmen können. --Heike Angermaier ProduktbeschreibungSind die denn hier alle total beknackt? Ingo will doch nur einen Stuhl zurückbringen. Er weiß nicht, dass er irrtümlich vor der Prüfungskommission der Schauspielschule steht, die seine Schimpfkanonade für eine gelungene Improvisation hält. Er lernt Johannes kennen, der unbedingt Schauspieler werden will, aber bisher jede Aufnahmeprüfung vermasselt hat. Und Ali, einen vor Talent strotzenden Alleskönner und Möchtegern-Schauspieler. In München schlagen sich die drei "kleinen Haie" als Aktmodell, Blutspender und Fisch-Pfleger durchs Leben und schließen Freundschaft mit Herta und ihrer singenden Säge. Dann tritt die verschworene Gemeinschaft zur entscheidenden Aufnahmeprüfung an... 5 Kundenrezensionen:Kleine Perle 5 von 5 PunktenEs gibt Filme, denen man ein größeres Publikum wünschen würde. Ein kleines Budget für den Dreh und die Vermarktung und (damals noch) wenig bekannte Schauspieler haben zu der Zeit wahrscheinlich verhindert, daß "Kleine Haie" größere Furore gemacht hat. Auch im Abendprogramm des Fernsehens lief er bisher selten, wohl allenfalls mal im dritten Programm. Doch ich kann mich kaum entsinnen, wann ein Film zuletzt auf mich derart "rund" gewirkt hat. Oberflächlich betrachtet ist er eine lockere Komödie, aber eigentlich ist er eine romantische Novelle über das Leben, die Freundschaft und - natürlich - die Schauspielerei. Der Zufall führt drei junge Männer zusammen, einen geradlinigen Kumpeltypen aus dem Ruhrpott mit schriftstellerischen Ambitionen, einen Playboy und einen sensiblen Künstlertypen. Das Band, das sie verbindet, ist eben die Schauspielerei, obwohl sie alle aus höchst unterschiedlichen Beweggründen zu ihr gekommen sind. Der klassischen Bühne, die heute hinter Hollywood-Starrummel, Glamourblendwerk und aufwendiger Pyrotechnik manchmal fast völlig in Vergessenheit geraten ist, wird in diesem Film eine Liebeserklärung gemacht. Mit Uwe Vogel, Kai Wiesinger und Gedeon Burkhard fand der Regisseur Sönke Wortmann ein Ensemble, das der Geschichte exakt die nötige Spannung verleiht, um den Film zu einem wahren Vergnügen zu machen. Eine Liebeserklärung an das Schauspiel, wie schon gesagt, aber darüberhinaus auch an München, das ganz jenseits von Bierseligkeit und Oktoberfest die passende Kulisse abgibt. Das Filmende enthält einen Schuß Melancholie, weil dieses unnachahmliche Gespann, was sich zusammengefunden hatte, wieder auseinandergehen muß. Doch jeder kennt das sicher nur allzu gut aus seinem eigenen Leben und wird auch am Ende dieses ebenso unaufwendigen wie kostbaren Films mit ein wenig Wehmut erkennen, daß es eben die kurzen und schönen Momente sind, die zählen und von denen man lange zehrt. Kleine Haie, grosse Fische! 5 von 5 Punkten"Kleine Haie" ist eine der liebevollsten deutschen Komödien. 3 junge Typen treffen in München aufeinander und wohnen dort eine Zeit lang zusammen. Einer von ihnen (Kai Wiesinger) will um jeden Preis auf der dortigen Schauspielschule aufgenommen werden, doch leider schafft das genau der, der es eigentlich nicht so sehr will (Gedeon Burkhardt). Dazwischen ist ein weiterer Kumpane (Jürgen Vogel), der eigentlich gar nichts wirklich will vom Leben. Meret Becker mischt als ebensolche "Lebenskünstlerin" mit und daraus ergibt sich ein sehr schöner Film, der den man sich gerne öfters anschauen kann/darf. Deswegen lohnt sich der Kauf dieser DVD auf jeden Fall! Debut von Sönke Wortmann 5 von 5 PunktenDer Film wurde in den Frühen 90ern gedreht. Zu der Handlung wurde ja schon weitgehend alles geschrieben. Ich finden den Film einfach nur schön. Es ist eine Komödie aus deutschen Landen, die auf ganzer Linie überzeugen kann. Nicht so eine leichte US-Comedy, diese Handlung hat schon "etwas" mehr Tiefgang... Tolle Leistung von allen Darstellern. Auch das Lied vom Film ist gut. Nie ist es mir leichter gefallen 5 Sterne zu vergeben wie hier. - Empfehlung! Nette Selbstdarstellung 5 von 5 PunktenIngo ist Gelegenheitsarbeiter und seine Freundin ist dabei ihn zu verlassen. Als er einen Hocker in der Schauspielschule abgeben möchte landet er unversehens bei einem Vorsprechtermin. Hier macht er sich erst mal Luft und schindet dabei Eindruck. Er Johannes kennen und da der keine Bleibe hat, lässt Ingo ihn bei sich übernachten. Bei dem Gespräch erkennt Ingo, das ihn hier in Essen eigentlich nichts hält und beschließt spontan mit Johannes nach München zu trappen. Unterwegs gesellt sich Ali noch zu ihnen. Zu dritt versuchen sie in München eine Bleibe und etwas zum Essen zu finden. Sie sind nicht wählerisch, dafür aber pfiffig. Der Vorsprechtermin in München rückt näher und alle drei sind auf ihre Art nervös. Sie sprechen einander vor und beraten sich gegenseitig. Ali entwickelt sich als Tausendsassa, der jede Hürde nimmt und noch seinen Spaß dabei hat. Der Film kommt flott und humorvoll daher. Zahlreiche überraschende Wendungen gewährleisten unterhaltsame Szenenwechsel. Theaterkomödie pur. Kleine Haie? Was heißt das? 4 von 5 PunktenEin liebenswerter Film über angehende Schauspieler, die absichtlich oder unabsichtlich bei diversen Vorsprechen landen und dabei skurrile Situationen erleben und neue Freunde gewinnen. Mehr muß man zum Inhalt ja nicht mehr sagen. Das haben meine Vorrezensenten bereits getan. Und warum der Film "Kleine Haie" heißt? Der Name kommt vom Standardwerk der Sprecherziehung für Schaupieler: "Der kleine Hey". |
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Keine Lieder über Liebe
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Keine Lieder über Liebe, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 19.05.06 5 Kundenrezensionen:Zwischen Brüdern. 4 von 5 PunktenMarkus hat bereits früh das Elternhaus verlassen. Als der Vater die Familie verließ und die Mutter sich nicht so recht um Florian kümmerte, war Markus zur stelle und nahm seinen jüngeren Bruder mit. Nun ist Florian ein junger Filmemacher und Markus hat seine eigene Band. Seit dem letzten Besuch ist ein Jahr vergangen und Florian quält der Gedanke, dass Markus damals seiner Freundin Ellen zu nahe kam. Er entschließt sich eine Film über die jüngste Tournee seines Bruders zu machen. Der stimmt nur widerwillig zu. Es beginnen aufreibende Wochen, die an Stress zunehmen, als Ellen auftaucht und die Band wie Florian begleitet. Die Folge sind heftige Dialoge und eine Aussprache zwischen Brüdern. Die Handlung ist einfach gestrickt und der Film wirkt erfrischend authentisch. Zwischen den Deutschlandstationen arbeitet das Brüderpaar seine Beziehung auf. Beide erkennen, was sie aneinander haben. Eine Perle jenseits des Mainstreams. Durchschnittlich! 3 von 5 PunktenNettes Experiment, dem ich gern eine Chance gegeben habe. Doch das Dogma-Prinzip will hier nicht funktionieren...die Laien sind zu deutlich als solche zu erkennen und der Seelen-Striptease ist zu sehr gespielt, um zu überzeugen. Schwach! Gähn... 2 von 5 PunktenUm auf meine Vorrezensentin Bezug zu nehmen: bei der Abschlussklasse sind Kamera und Ton weniger anstrengend..Hm, ich war von dem Film ebenso enttäuscht. Anfangs hatte ich mir noch nicht gedacht, dass der Film seinen Dokumentarstil tatsächlich bis zum Ende durchhalten würde, sowas geht nämlich meistens nicht gut. Dafür bräuchte man eine wirlich interessante Story und außergewöhnliche Charaktere. Daran fehlt es allerdings in diesem Film. Die Story hält keine Überraschungen oder unvorhersehbare Wendungen bereit. Die Charaktere sollen halt authentisch wirken, aber sie wirken eher gewöhnlich. Das gewollt laienhafte, erscheint tatsächlich wie bei Big Brother abgeguckt (auf dem Bett sitzend, sich im Gefühlsausbruch die Haare raufend)..nee, das ist doch eher peinlich. Die Tour und die Gespräche reine Befindlichkeits- und Nabelschau. Mal ehrlich, sowas kann man tatsächlich in jeder Pilskneipe nach zwei drei halben Litern viel authentischer erleben. Die anderen Leute der Hansen-Band, deren Musik allerdings gar nicht so übel ist, dienen großteilig nur als Staffage für das Egodram der drei Protagonisten. Sie dürfen mal dämlich in die Kamera grinsen oder grummeln und das wars. Hu, hab ich mich streckenweise gelangweilt. Was mir persönlich dem Film zu zwei Sternen verhilft, ist die Tatsache, dass dort Originalschauplätze, die ich auch selber von vor nicht allzulanger Zeit her kenne, gezeigt werden. Auch einige echte Originale sind kurz zu sehen, z.B. der Mondscheinkamikaze - aber das ist ja weniger ein Verdienst des Films.. Sonst gähnende Ödnis, postpubertäre Bandfantasien, anstrengend in Bild und Ton, wenig Lustiges. Musik ist okay. Wie man erkennen kann, hatte ich echt mehr erwartet. Schade. Scheitern auf hohem Niveau 1 von 5 PunktenMarkus ( J.Vogel ) startet eine Tour mit seiner Band. Sein Bruder Tobias ( F.Lukas ) "Ich bin Regisseur, also, ich will einer sein." möchte einen Tour-Film drehen. Nicht ohne Hintergedanken. Er hat den Verdacht, dass seine Freundin Ellen ( H.Makatsch ) - sie begleitet die beiden auf der Tour - ihn vor einem Jahr ( ! ) mit Markus betrogen hat. So weit, so schlecht. Stilistisch ansprechend - Wackelkamera / halbdokumentarisch / improvisierte Dialoge - gedreht, gewinnt man nach einigen Sprechstellen doch den Eindruck, dass Stilelemente allein noch keinen guten Film herbeizaubern, mehr noch, dass ein Scheitern bei L.Kraumes 97min-Streifen ( D '05 ) nicht in Abrede gestellt werden kann. Es soll "um Liebe, Vertrauen und Verrat" gehen. Was zu beobachten ist, sind drei Mit/Enddreißiger (Jg. '68, '71 und '73), die sich allen Ernstes über "Knutschereien" unterhalten, respektive darüber - und über den tatsächlichen Seitensprung - streiten, etwas, was "Normalsterbliche" doch zehn Jahre zuvor abgelegt haben sollten !? Sind die Dialoge in anderen stilbildenden Streifen - etwa Dresens "Halbe Treppe" - kurz und authentisch, so wirken die hier - gewollt ( ?! ) - langen Improvisationen banal, manchmal peinlich - "Ich finde das alles zu simplifiziert." -, insgesamt für das tatsächliche Alter der Protagonisten abwegig. Warum diese Scheibe doch erstehen, oder anders gesagt, warum habe ich es geschafft, den Film nicht vorzeitig abzustellen ( was selten bis nie vorkommt ) ? Die DVD ist dann interessant, wenn man Vogel-Liebhaber ( -Sammler ) ist [für "Einsteiger" sei wärmstens 'Kleine Haie' empfohlen, F.Lukas brilliert quasi als F.Lukas in 'Absolute Giganten'], auf eingängige dt. U-Musik steht [die Hansen-Band besteht neben dem Frontmann Vogel u.a. aus Uhlmann von 'Tomte' und Wiebusch von 'Kettcar'] oder ein Dokument der norddeutschen Tour-Auftritte in Händen halten möchte [Kling-Klang/WHV, Amadeus/OL, Tower/HB (100% W !!!), HH und B]. Abschlussklasse auf DVD 1 von 5 PunktenPuh, was soll ich sagen... Ich hab die ersten 25 Minuten wach ertragen. Dann hab ich mich anderen Dingen zugewandt, um nicht vor Gram oder Langeweile zu sterben... Was haben die Produzenten sich nur dabei gedacht?! Improvisieren ist eine hohe Kunst. Dogma auch. Dieser Film ist weder Dogma, noch hohe Kunst. Die Story ist langweilig, die Musik ist Geschmackssache (nun mal nicht meiner) und die Umsetzung nicht sehr prickelnd. Erinnert alles schon sehr stark an die PRO-7-Abschlussklasse. Kamera drauf und ab geht die Suffphilosophie a la: "Ich glaube auch, dass wir alle Rollen spielen... Blabla..." Gespickt mit fäkalsprachlichen Kraftausdrücken (jaja, sehr authentisch!). Oh mein Gott! Am besten fand ich Peter, Paul und Mary, die niedlichen Seehunde aus dem Wilhelmshavener Aquarium. Schönen Gruß an die drei drolligen Geschöpfe, die mir immerhin einen Stern wert waren! |
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