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Produkt-Bild: Juno

Juno
mit Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner, Regie: Jason Reitman

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 12,48

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Juno
  • FSK 6

Aus der Amazon.de-Redaktion


Juno, eine selbstironische, aber überaus mitfühlende Geschichte über ein schwangeres Mädchen im Teenager-Alter, das sein Baby zur Adoption freigeben will, liegt irgendwo zwischen der scharfen Satire von Election und der emotional tiefgründigen Komödie von You Can Count On Me. Die Außenseiterin Juno (Ellen Page, Hard Candy, X-Men - The Last Stand) schützt sich selbst durch schlagfertige Sprüche, aber als sie von ihrem Freund Paulie (Michael Cera, Superbad) schwanger wird, stellt sie fest, dass sie das Kind nicht abtreiben lassen will. Als Juno ein Pärchen auswählt, das auf der Suche nach einer Adoption eine Zeitungsannonce aufgibt, wird sie mehr in deren Leben hineingezogen als sie anfangs vermutet hatte. Aber Juno ist mehr als nur diese Handlung: die treffenden Dialoge (von Autorin Diablo Cody) wirken anfangs aufgesetzt, aber schon bald entwickelt sich daraus eine vielschichtige Welt - auch durch die Unterstützung der schauspielerischen Leistung von Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner und Jason Bateman als werdende Adoptiveltern und J.K.Simmons (Spiderman) und Allison Janney als Junos Vater und Stiefmutter. Regisseur Jason Reitman (Thank You for Smoking) verhindert gekonnt, dass der Film in hohlen, leeren Sarkasmus abgleitet oder sich in Sentimentalitäten verliert. Das Resultat ist schlauer und witziger als man vielleicht von einem solchen Thema erwarten würde. Und der Film ist auch wärmer und berührender als der leicht kaltschnäuzige Ton anfangs vermuten lässt. Ellen Pages Darstellung ist erstaunlich einfach: sie biedert sich nie beim Zuschauer an, und dennoch trägt sie einen Film, bei dem sie in beinahe jeder Szene zu sehen ist. Das klingt nach einem echten Star. --Bret Fetzer

Produktbeschreibung


Fox Juno, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 28.11.08
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Toller Film !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe den Film gerade gesehen und muss sagen das ich ihn jedem nur empfehlen kann. Die Geschichte von einem 16-jährigen Mäddchen wird in diesem Film sehr witzig erzählt. Er enthält viele witzige Aussagen und ich finde, dass Ellen Page ihre Rolle als schwangeres Mäddchen sehr gut spielt.
Die beste Hollywood Komödie 2008!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es gibt sie zum Glück immer wieder. Bescheidene Produktionen, die durch Charme, Witz und eine tolle Besetzung nicht nur die Kritiker, sondern auch ein Millionenpublikum begeistern können. Das letzte prominente Beispiel in dieser Reihe war sicherlich "Little Miss Sunshine". "Juno" genießt in meinen Augen selbst in der Kategorie Überraschungshit eine Ausnahmestellung. Dabei entlockt einem das Thema "ungewollte Schwangerschaft einer 16-Jährigen" bestenfalls ein gelangweiltes Gähnen. Wie dieses Thema aber umgesetzt wurde ist ganz großes Kino. Voraussetzung dafür ist das Oscar prämierte Drehbuch von Diablo Cody. Von der ersten Minute an wird die zunächst banal wirkende Story erfrischend anders behandelt und sprüht nur so vor Witz und tollen Ideen. Dabei sind es viele unscheinbare Kleinigkeiten (z.B. das Burgertelefon), die zum überragenden Gesamtbild beitragen. Trotz der ernsten Thematik nimmt sich der Film selbst nie zu ernst. So sind selbst die Szenen wenn Junos Eltern oder der werdende Vater von der Schwangerschaft erfahren mit ausreichend Pointen ausgestattet. Ebenfalls grandios ist das erste Aufeinandertreffen von Juno mit den Adoptiveltern für ihr Baby ausgefallen. Die extrem offene und lockere Juno und Jennifer Garner als verkrampft bemühte Vorzeigemutter bilden einen wunderbaren Kontrast. So prächtig funktioniert die tolle Geschichte natürlich nicht nur wegen der exzellenten Ausgangsposition, die Cody mit ihrem Skript liefert. Auch die schauspielerische Umsetzung ist vom Feinsten. Ellen Page spielt die verplante, witzige und immer sympathische Juno fast schon unfassbar gut. Bisher bekannt aus den "X-Men" Filmen und dem heftigen "Hard Candy" liefert sie hier ihre klar beste Leistung ab. Bei ihren nächsten Rollen wird sie sich wohl immer mit dieser messen lassen müssen. Der zugehörige Vater des Babys Michael Cera passt hier gut in die Rolle. Das allgemein große Talent ist bei ihm allerdings noch nicht in dem Maße wie bei Page zu sehen. Dazu kommen exzellent besetzte Nebenrollen. J.K. Simmons als verständnisvoller Vater kann genauso überzeugen wie Allison Janney als Schwiegermutter. Die Adoptiveltern Jennifer Garner und Jason Bateman liefern zahlreiche lustige Szenen und beide Bestleistungen ihrer Karrieren ab. Abschließend lässt sich sagen, dass "Juno" einer der besten Filme des Jahres ist und zeigt, dass Teenagerkomödien auch ohne Fäkalwitze auskommen und richtig lustig sein können!
Wohlfühl-Dramedy aus dem diesjährigen Oscar-Rennen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dem kanadischen Regiesseur Jason Reitman, Sohn von "Ghostbusters" Ivan Reitman, gelang mit mit seiner zweiten Arbeit "Juno" in diesem Jahr wieder eine weitere, grosse Independentüberraschung bei der Oscar-Verleihung. Bereits in den Jahren zuvor gelang es Independent-Produktionen wie "Lost in Translation", "Sideways" oder "Little Miss Sunshine" in den Kreis der fünf chancenreichsten Filme zu gelangen. Der Hauptpreis blieb zwar bislang aus, aber es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein bis diese Überraschung gelingt. Immerhin gab es schon Triumphe in den Nebenkategorien.
Schon sein Erstling "Thank you for smoking" erhielt erstklassige Kritiken, mit "Juno" konnte Reitman die hohen Erwartungen spielend erfüllen.
Der Film, eine Art Tragikomödie mit viel mehr Comedy als Drama, war für vier Oscars nominiert: Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch und Ellen Page als Beste Hauptdarstellerin. Immerhin gewann die Drehbuchautorin Diablo Cody dann auch tatsächlich die begehrteste Filmtrophäe der Welt.
Das eigentliche Drama gibts gleich am Anfang: Die 16jährige Juno (Ellen Page) hatte Sex mit Paulie Bleeker (Michael Cera). Das Mädel wird ungewollt schwanger. Juno hat zwar ne grosse Klappe, weiss für alles einen coolen Spruch...aber mit dieser neuen Situation ist sie völlig überfordert. Zuerst mal Freundin (Olivia Thirlby) kontaktieren, aber Wie sag ich es meinen ahnungslosen Eltern (J.K. Simmons/Alison Jarney). Sie entschliesst sich dann das Kind zu bekommen und vertrauenswürdige, coole, liebevolle Adoptiveltern zu finden. Mit dem Bilderbuchpärchen Vanessa und Mark (Jennifer Garner/Jason Baterman) scheint die Idee zu funktionieren...
Soweit zum Inhalt. Was sich jetzt so in der Beschreibung etwas lapidar anhört, wird vom Film doch recht sensibel und intelligent in Szene gesetzt, obwohl es jede Menge flapsige Sprüche hagelt. Der Film verliert aber nie die Ernsthaftigkeit für seinen Stoff. Juno empfindet Liebe, fühlt sich aber zu unreif für die verantwortungsvolle Rolle als Mutter.
Für die kommenden Festtage ein echter Tipp, ein recht schöner Wohlfühlfilm, der eine gute Ensembleleistung bietet, weil alle Figuren Schwächen und Stärken offenbaren und somit durchgehend glaubwürdig rüberkommen.
Girlpower pur!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es wird ja viel über die neuen Alphamädchen gesprochen, die stark und selbstsicher sind und Ellen Paige präsentiert in Juno das hinreißende und glaubwürdge Paradebeispiel dafür, dass Mädchen die besseren Jungs sind.
Umwerfend ausgedacht ist diese altkluge, selbstsichere, rotzig- verletzliche Juno und sie wird wirklich grandios gespielt. Begleitet von einer Riege toller Nebendarsteller (hier gibt es defintiv nur eine Hauptperson!) in einem Drehbuch, das völlig zu Recht den oscar erhalten hat, weil die Story der hammer ist.Man schwankt dauernd zwischen Lachen und Heulen, es packt einen wirklich ganz tief drinnen und es gibt tiefes Gefühl ohne Kitsch oder Tränendrüse. klasse film, wirklich ein volltreffer und ich hoffe, daß es im wahren Leben viele Mädchen wie Juno geben möge, die ihr Leben ( und das der Anderen!) so cool, clever und unsentimental in die Hand nehmen, dann gibt es noch Hoffnung für diesen Planeten!
Eltern werden ist nicht schwer...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...Eltern sein dagegen sehr.

Juno ist eine aufgeweckte, freche 16jährige, die ungewollt schwanger wird. Sie entscheidet sich gegen eine Abtreibung und sucht sich stattdessen ein hübsches, reiches Ehepaar, dass das Kind adoptieren will. Ihre Schwangerschaft bekommt sie dabei weit besser in den Griff, als ihre Beziehung mit dem Erzeuger und auch bei dem adoptierenden Elternpaar scheint die Welt nicht so rosarot zu sein, wie es auf den ersten Blick wirkt.

"Juno" ist dank der pfiffigen Hauptdarstellerin sehr lustig und Herz erwärmend. Durch eine nicht unbedingt zu erwartende Wende am Ende des Films, hat er neben den amüsanten Momenten auch einen durchaus ernsthaften Blick auf das Thema des Eltern werdens und macht deutlich, wie viel Freude, aber auch Verantwortung so ein Nachwuchs bedeutet.

Die Blu-ray macht eine gute Figur, die Extras sind üppig und sowohl Bild als auch Ton sind über jeden Zweifel erhaben. Ein richtig spektakuläres Heimkinoerlebnis sollte man allerdings auch nicht erwarten, dafür greift man besser zu einem aufwendigen Actionfilm.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Thank you for smoking

Thank you for smoking
mit William H. Macy, Katie Holmes, Robert Duvall, Regie: Jason Reitman

DVD von 14500
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 4,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Thank you for smoking
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Fox Thank you for Smoking, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.02.07

Amazon.de


Wie sagt man so schön: Aaron Eckhart wurde geboren, um die Rolle von Nick Naylor zu spielen, der "Stimme von Big Tobacco" in dieser herrlich unverschämten Satire über Konzern-Profite und was Lobbyisten alles tun, um sie zu beschützen. Von Beginn an erweist sich Eckhart als Meister der Manipulation und Verdrehung, als er in einer Fernseh-Talkshow klar stellt, dass die Gesundheitsapostel weit mehr Interesse als die Tabakkonzerne am baldigen Ableben eines jugendlichen, krebskranken Interview-Gastes haben, da der Junge für sie ein Märtyrer wäre, für die Industrie jedoch ein verlorener Kunde. Das Publikum schreckt auf, die Diskussionsteilnehmer lachen, und der Junge schüttelt lächelnd Nicks Hand. Bei der “Akademie für Tabak-Studien” gibt es außer Nick noch mehr verrückte Typen, zum Beispiel seinen knurrigen Boss (J.K. Simmons) und den Colonel (Robert Duvall), unangefochtener Anführer der Tabak-Lobby. Nicks engsten Freunde sind die Chef-Lobbyisten für Waffen (David Koechner) und Alkohol (Maria Bello), mit denen er ihr merkwürdiges Geschäft bei regelmäßigen Mittagessen bespricht, aber als eine knuddelige Reporterin (Katie Holmes) in seinem Leben auftaucht, beginnen sich die Dinge zu entwickeln.
Basierend auf Christopher Buckleys noch weitaus abgefahrenerem Roman erweist sich Thank You for Smoking als Leuchtfeuer für Filmfreunde, die von der mutlosen Konfektionsware Hollywoods ermüdet sind, auch dank der exzellenten Besetzung unter Regie-Debütant Jason Reitman, zu der unter anderem Spitzenmänner wie William H. Macy und Sam Elliot gehören. Nicks Sohn, im Roman kaum von Bedeutung, wird hier zu einem entscheidenden Einfluss in Nicks Entwicklung und zu einem fleißigen Student von „Naylorismen“ wie „Wenn du richtig argumentierst, liegst du niemals falsch“. Allerdings zeigt ein Vater-Sohn-Trip nach Hollywood zu einem Agenten (Rob Lowe, so aalglatt wie nie) auf, wie die Einbeziehung des Sohnes dem Film sowohl hilft als auch schadet. Fans des Buchs werden die boshafte Handlungsentwicklung vermissen, doch das Endergebnis in Filmform erweist sich trotzdem als überaus freche und schlaue Komödie, die man sich genussvoll genehmigen kann. -- Doug Thomas
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Grandiose Unterhaltung!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Thank you for Smoking" ist eine grandiose Satire mit beißendem Witz und einem sensationellen Darsteller, der uns wunderbar Anschauungsunterricht in Sachen "moralische Flexibiltät" gibt.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Christopher Buckley und handelt um einen Mann, der mit einem außergewöhnlichen Job: Nick Naylor (Aaron Eckhart) arbeitet für die Tabakindustrie und muss dafür sorgen, dass deren gefährdetes Image keinen Schaden nimmt. Mit viel Wortgewandheit und Überzeugungskraft schafft er es, sich aus jeder Krise herauszureden. Dabei muss er sich auch noch um die Erziehung seines Sohnes kümmern, was sich als nicht leicht herausstellt. Denn wie soll jemand, der die Menschen von der Unschädlichkeit des Rauchens überzeugen soll, ein gutes Vorbild für ein Kind sein?

Als absolut genial kann man die One-Man-Show von Aaron Eckhart bezeichnen. Sein gutes komödiantisches Timing und sein charmantes Auftreten sind in diesem Film wirklich perfekt aufgehoben. Aber auch die Nebendarsteller machen ihre Sache gut, allenvoran Cameron Bright, der Nick Naylors Sohn spielt. Auch William H. Macy, als Senator Finistirre und Naylors Gegenspieler, sorgt für Freude. Dabei gehört er doch eigentlich zu den "Guten", aber auch ihn spielt Naylor bravurös an die Wand, so dass man die Tabakindustrie schon fast wieder gern hat ;o)

Fazit:
"Thank you for Smoking" sprießt nur so vor schwarzhumorigen Wortwitz und ist dazu politisch absolut inkorrekt. Der Film unterhält durchgehend prächtig - ein lustiger, außergewöhnlicher Film der absolut sehenswert ist - 5 Sterne.
Filme die die Welt nicht braucht!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wie kann man über so ein Thema einen Film drehen?wen interessiert das? der Film hat weder Spannung noch Humor noch irgendetwas was sich zu verfilmen lohnen könnte.
Intelligentes Kino "made in Hollywood" ... Schmunzeln statt Lacher
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... gibt es doch (immer wieder).

" Thank you for smoking " ist ein solcher Glücksfall. Spritzige Dialoge und frische Schauspieler (alte wie junge :-) ) sorgen dafür, dass man als Zuschauer glänzend und intelligent unterhalten wird.

Für den durchschnittlichen Popcorn-Kino-Seher, der alles schaut, bei dem es knallt und vor Effekten blitzt ist es nichts...

alle die einen Film schauen und eingeschaltetem Hirn schmunzeln wollen: Zugreifen!
Die Zigaretten haben ihnen das Leben gerettet...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Testbericht zu THANK YOU FOR SMOKING:

Schauspieler: Wenn Aaron Eckhart nicht Schauspieler wäre, er könnte wirklich Lobbyist werden. Der Mann könnte selbst mich wieder zum Rauchen bringen. Und J.K. Simmons hat den großkotzigen Part in Filmen wohl gepachtet ;). Naja, da passt er ja auch hin! Und auch die Rolle der Heather Holloway ist mit Katie Holmes perfekt besetzt.

Story: Eine nicht ganz ernst gemeinte Hommage an die Lobbyisten der Todesindustrien von Amerika die man gesehen haben sollte.
Ob es darum geht was solche Leute in ihrer Freizeit tun (TAG-Team), wie sie ihre Kinder erziehen (argumentieren statt diskutieren) und was bei ihnen moralische Bedenken (Stichwort: Cheddarkäse) sind, erfährt man in diesen Meisterwerk des sarkastischen Zynismus.
Hier werden Worte zu Waffen und Sympathie zum entscheidenden Pluspunkt für die Öffentlichkeit. Aber auch über die Methoden der Journalisten erfährt man in diesen Werk einiges. Und es ist teilweise schwer zu unterscheiden ob das jetzt Gag ist oder die reale Vorgehensweise. Wobei letzteres wohl erschreckend häufig näher dran sein wird.

Ich hab den Film überstanden ohne wieder mit dem rauchen anzufangen! ;)
Der Film ist einfach genial gut gemacht, der Film sprüht vor Sarkasmus, Zynismus und guter Laune. Selbst der Mordanschlag ist irgendwie witzig!
Nicht nur für abgedrehte Freaks empfehlenswert, hier kann jeder reinschauen um gute Laune zu kriegen! Kaufen? Aber gerne doch. Ein Geheimtipp!
Thank you for this insight...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Genuss pur! Garantiert ohne Reue:
Alles eine Frage der Auslegung und Betrachtung.
Das was im Leben wirklich zählt ist die Rhetorik! Du kannst alles, aber gar alles verkaufen, wenn du deinen Standpunkt gut begründest.

Dies vermittelt dieser Film, denn eigentlich hat jeder etwas gegen die "böse" Tabakindustrie. Doch siehe da, wie sich das Bild doch plötzlich ändert.
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Produkt-Bild: Juno                                             [Blu-ray]

Juno [Blu-ray]
mit Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner, Jason Bateman, Allison Janney, Regie: Jason Reitman

Blu-ray von Twentieth Century Fox Home Entert.
Preis bei Amazon: EUR 29,99, Angebote ab EUR 27,80

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Juno                                             [Blu-ray]

Aus der Amazon.de-Redaktion


Juno, eine selbstironische, aber überaus mitfühlende Geschichte über ein schwangeres Mädchen im Teenager-Alter, das sein Baby zur Adoption freigeben will, liegt irgendwo zwischen der scharfen Satire von Election und der emotional tiefgründigen Komödie von You Can Count On Me. Die Außenseiterin Juno (Ellen Page, Hard Candy, X-Men - The Last Stand) schützt sich selbst durch schlagfertige Sprüche, aber als sie von ihrem Freund Paulie (Michael Cera, Superbad) schwanger wird, stellt sie fest, dass sie das Kind nicht abtreiben lassen will. Als Juno ein Pärchen auswählt, das auf der Suche nach einer Adoption eine Zeitungsannonce aufgibt, wird sie mehr in deren Leben hineingezogen als sie anfangs vermutet hatte. Aber Juno ist mehr als nur diese Handlung: die treffenden Dialoge (von Autorin Diablo Cody) wirken anfangs aufgesetzt, aber schon bald entwickelt sich daraus eine vielschichtige Welt - auch durch die Unterstützung der schauspielerischen Leistung von Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner und Jason Bateman als werdende Adoptiveltern und J.K.Simmons (Spiderman) und Allison Janney als Junos Vater und Stiefmutter. Regisseur Jason Reitman (Thank You for Smoking) verhindert gekonnt, dass der Film in hohlen, leeren Sarkasmus abgleitet oder sich in Sentimentalitäten verliert. Das Resultat ist schlauer und witziger als man vielleicht von einem solchen Thema erwarten würde. Und der Film ist auch wärmer und berührender als der leicht kaltschnäuzige Ton anfangs vermuten lässt. Ellen Pages Darstellung ist erstaunlich einfach: sie biedert sich nie beim Zuschauer an, und dennoch trägt sie einen Film, bei dem sie in beinahe jeder Szene zu sehen ist. Das klingt nach einem echten Star. --Bret Fetzer
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Toller Film !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe den Film gerade gesehen und muss sagen das ich ihn jedem nur empfehlen kann. Die Geschichte von einem 16-jährigen Mäddchen wird in diesem Film sehr witzig erzählt. Er enthält viele witzige Aussagen und ich finde, dass Ellen Page ihre Rolle als schwangeres Mäddchen sehr gut spielt.
Die beste Hollywood Komödie 2008!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es gibt sie zum Glück immer wieder. Bescheidene Produktionen, die durch Charme, Witz und eine tolle Besetzung nicht nur die Kritiker, sondern auch ein Millionenpublikum begeistern können. Das letzte prominente Beispiel in dieser Reihe war sicherlich "Little Miss Sunshine". "Juno" genießt in meinen Augen selbst in der Kategorie Überraschungshit eine Ausnahmestellung. Dabei entlockt einem das Thema "ungewollte Schwangerschaft einer 16-Jährigen" bestenfalls ein gelangweiltes Gähnen. Wie dieses Thema aber umgesetzt wurde ist ganz großes Kino. Voraussetzung dafür ist das Oscar prämierte Drehbuch von Diablo Cody. Von der ersten Minute an wird die zunächst banal wirkende Story erfrischend anders behandelt und sprüht nur so vor Witz und tollen Ideen. Dabei sind es viele unscheinbare Kleinigkeiten (z.B. das Burgertelefon), die zum überragenden Gesamtbild beitragen. Trotz der ernsten Thematik nimmt sich der Film selbst nie zu ernst. So sind selbst die Szenen wenn Junos Eltern oder der werdende Vater von der Schwangerschaft erfahren mit ausreichend Pointen ausgestattet. Ebenfalls grandios ist das erste Aufeinandertreffen von Juno mit den Adoptiveltern für ihr Baby ausgefallen. Die extrem offene und lockere Juno und Jennifer Garner als verkrampft bemühte Vorzeigemutter bilden einen wunderbaren Kontrast. So prächtig funktioniert die tolle Geschichte natürlich nicht nur wegen der exzellenten Ausgangsposition, die Cody mit ihrem Skript liefert. Auch die schauspielerische Umsetzung ist vom Feinsten. Ellen Page spielt die verplante, witzige und immer sympathische Juno fast schon unfassbar gut. Bisher bekannt aus den "X-Men" Filmen und dem heftigen "Hard Candy" liefert sie hier ihre klar beste Leistung ab. Bei ihren nächsten Rollen wird sie sich wohl immer mit dieser messen lassen müssen. Der zugehörige Vater des Babys Michael Cera passt hier gut in die Rolle. Das allgemein große Talent ist bei ihm allerdings noch nicht in dem Maße wie bei Page zu sehen. Dazu kommen exzellent besetzte Nebenrollen. J.K. Simmons als verständnisvoller Vater kann genauso überzeugen wie Allison Janney als Schwiegermutter. Die Adoptiveltern Jennifer Garner und Jason Bateman liefern zahlreiche lustige Szenen und beide Bestleistungen ihrer Karrieren ab. Abschließend lässt sich sagen, dass "Juno" einer der besten Filme des Jahres ist und zeigt, dass Teenagerkomödien auch ohne Fäkalwitze auskommen und richtig lustig sein können!
Wohlfühl-Dramedy aus dem diesjährigen Oscar-Rennen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dem kanadischen Regiesseur Jason Reitman, Sohn von "Ghostbusters" Ivan Reitman, gelang mit mit seiner zweiten Arbeit "Juno" in diesem Jahr wieder eine weitere, grosse Independentüberraschung bei der Oscar-Verleihung. Bereits in den Jahren zuvor gelang es Independent-Produktionen wie "Lost in Translation", "Sideways" oder "Little Miss Sunshine" in den Kreis der fünf chancenreichsten Filme zu gelangen. Der Hauptpreis blieb zwar bislang aus, aber es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein bis diese Überraschung gelingt. Immerhin gab es schon Triumphe in den Nebenkategorien.
Schon sein Erstling "Thank you for smoking" erhielt erstklassige Kritiken, mit "Juno" konnte Reitman die hohen Erwartungen spielend erfüllen.
Der Film, eine Art Tragikomödie mit viel mehr Comedy als Drama, war für vier Oscars nominiert: Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch und Ellen Page als Beste Hauptdarstellerin. Immerhin gewann die Drehbuchautorin Diablo Cody dann auch tatsächlich die begehrteste Filmtrophäe der Welt.
Das eigentliche Drama gibts gleich am Anfang: Die 16jährige Juno (Ellen Page) hatte Sex mit Paulie Bleeker (Michael Cera). Das Mädel wird ungewollt schwanger. Juno hat zwar ne grosse Klappe, weiss für alles einen coolen Spruch...aber mit dieser neuen Situation ist sie völlig überfordert. Zuerst mal Freundin (Olivia Thirlby) kontaktieren, aber Wie sag ich es meinen ahnungslosen Eltern (J.K. Simmons/Alison Jarney). Sie entschliesst sich dann das Kind zu bekommen und vertrauenswürdige, coole, liebevolle Adoptiveltern zu finden. Mit dem Bilderbuchpärchen Vanessa und Mark (Jennifer Garner/Jason Baterman) scheint die Idee zu funktionieren...
Soweit zum Inhalt. Was sich jetzt so in der Beschreibung etwas lapidar anhört, wird vom Film doch recht sensibel und intelligent in Szene gesetzt, obwohl es jede Menge flapsige Sprüche hagelt. Der Film verliert aber nie die Ernsthaftigkeit für seinen Stoff. Juno empfindet Liebe, fühlt sich aber zu unreif für die verantwortungsvolle Rolle als Mutter.
Für die kommenden Festtage ein echter Tipp, ein recht schöner Wohlfühlfilm, der eine gute Ensembleleistung bietet, weil alle Figuren Schwächen und Stärken offenbaren und somit durchgehend glaubwürdig rüberkommen.
Girlpower pur!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es wird ja viel über die neuen Alphamädchen gesprochen, die stark und selbstsicher sind und Ellen Paige präsentiert in Juno das hinreißende und glaubwürdge Paradebeispiel dafür, dass Mädchen die besseren Jungs sind.
Umwerfend ausgedacht ist diese altkluge, selbstsichere, rotzig- verletzliche Juno und sie wird wirklich grandios gespielt. Begleitet von einer Riege toller Nebendarsteller (hier gibt es defintiv nur eine Hauptperson!) in einem Drehbuch, das völlig zu Recht den oscar erhalten hat, weil die Story der hammer ist.Man schwankt dauernd zwischen Lachen und Heulen, es packt einen wirklich ganz tief drinnen und es gibt tiefes Gefühl ohne Kitsch oder Tränendrüse. klasse film, wirklich ein volltreffer und ich hoffe, daß es im wahren Leben viele Mädchen wie Juno geben möge, die ihr Leben ( und das der Anderen!) so cool, clever und unsentimental in die Hand nehmen, dann gibt es noch Hoffnung für diesen Planeten!
Eltern werden ist nicht schwer...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...Eltern sein dagegen sehr.

Juno ist eine aufgeweckte, freche 16jährige, die ungewollt schwanger wird. Sie entscheidet sich gegen eine Abtreibung und sucht sich stattdessen ein hübsches, reiches Ehepaar, dass das Kind adoptieren will. Ihre Schwangerschaft bekommt sie dabei weit besser in den Griff, als ihre Beziehung mit dem Erzeuger und auch bei dem adoptierenden Elternpaar scheint die Welt nicht so rosarot zu sein, wie es auf den ersten Blick wirkt.

"Juno" ist dank der pfiffigen Hauptdarstellerin sehr lustig und Herz erwärmend. Durch eine nicht unbedingt zu erwartende Wende am Ende des Films, hat er neben den amüsanten Momenten auch einen durchaus ernsthaften Blick auf das Thema des Eltern werdens und macht deutlich, wie viel Freude, aber auch Verantwortung so ein Nachwuchs bedeutet.

Die Blu-ray macht eine gute Figur, die Extras sind üppig und sowohl Bild als auch Ton sind über jeden Zweifel erhaben. Ein richtig spektakuläres Heimkinoerlebnis sollte man allerdings auch nicht erwarten, dafür greift man besser zu einem aufwendigen Actionfilm.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Juno [UK IMPORT]

Juno [UK IMPORT]
mit Michael Cera, J.K. Simmons, Olivia Thirlby, Jennifer Garner, Rainn Wilson, Regie: Jason Reitman

DVD von 20th Century Fox Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 23,99, Angebote ab EUR 12,70

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Juno [UK IMPORT]

2 Kundenrezensionen:

Geht so
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich hab überhaupt nicht begriffen warum ein Film wie Little Miss Sunshine so hochgelobt wurde. Bei Juno verstehe ich den Hype zumindest ansatzweise, denn die Hauptdarstellerin Juno (Ellen Page) hat tatsächlich eine ganz besondere Ausstrahlung. Und auch die Musik, diese kindlichen Folksongs, gibt dem Film eine angenehme Leichtigkeit. Aber besser als die Comicverfilmung Ghost World gefällt mir Juno deshalb trotzdem nicht.
Juno ist eine Aussenseiterin, die mit 16 Jahren schwanger wird. Ihre Eltern hatten gehofft, das sie von der Schule geflogen oder ein Drogenprobleme hätte. Ja, genau! Sowas wünschen sich Eltern immer! Kinder die von der Schule fliegen und / oder Drogen nehmen. Genau so konstruiert und künstlich wie dieser bemühte Gag ist der Humor des ganzen Films. Sarakastisch, gelangweilt, unsicher, ab und an erfrischend und liebenswürdig, aber überwiegend unausgegoren und pubertär. So ist Juno und so ist dieser Film.

2,5 Sterne.
Eine Perle von Film mit einem umwerfend goldigen Humor!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"All starts with a chair..."

Mit diesen Worten startet ein Film, der beweist, dass es sie noch gibt: Filme, von denen man beim Anschauen völlig überraschend förmlich umgehauen wird.

Denn mal ehrlich: Was soll man auch von einem Film halten, in dem eine 16jährige Darstellerin unbeabsichtigt schwanger wird und sich wahrscheinlich mit den üblichen Höhen und Tiefen einer Schwangerschaft auseinandersetzt...??? Tja, weit gefehlt, stattdessen erweist er sich als eine hochklassige Komödie mit genialen liebevoll gespielten Darstellern um einen Film, der sich um Verantwortung, Treue zu sich selbst und die Liebe dreht, untermalt von einem herrlich lockeren Soundtrack.

In die Story ist auch schnell eingeführt: Juno wird schwanger, vermeidet Dank aufkommender Gewissensbisse einen Schwangerschaftsabbruch nachdem ihr eine Abbruchsgegnerin zugerufen hat, dass auch Embryos schon Fingernägel haben... und sucht stattdessen verantwortungsvolle Adoptiveltern für das Baby.

"Your parents are probably wondering where you are! - Nooooo, I mean, I'm already pregnant, so in what other kind of shit could I come into."

Juno selbst ist ein absolut cooles Highschoolgirl, die mit geistreichen Kommentaren nur so um sich wirft und auf ihre erfrischend humorvolle Art einfach nur umwerfend ist. Ebenso liebevoll sind auch die anderen Charaktere gezeichnet, die in ihrer skurrilen herzlichen Art schlichtweg bezaubern und zeigen, wie schön das Leben doch sein kann, wenn man nur die richtige Einstellung mitbringt. Den Film hätte ich schon dadurch glatt küssen können, weil ich befürchtet habe, dass der übliche Schwangerschaftskram gezeigt wurde à la Übelkeit, grummelige Eltern, existenzielle Probleme, etc. etc. Stattdessen bekommen wir eine positive Sicht aufgezeigt: Verständnisvolle Eltern ("Hättest Du gedacht, dass sie jetzt mit einer Schwangerschaft kommt?" - "Ja, aber ich habe trotzdem gehofft, dass sie nur von der Schule geflogen ist oder Drogenprobleme hat!"), einen abgeklärten Umgang mit dem Punkt Schwangerschaft und eine Darstellung, als wäre Schwangerschaft nicht die Hölle, nicht der Himmel, sondern etwas völlig Normales, eben ein Teil des Lebens selbst. Na bis auf die Tatsache vielleicht, dass Juno erst 16 ist. ;)

Der Humor besticht durch eine wahrhaft herzerfrischende Kreativität. Auch wenn ich aufgrund mangelnder Spachkenntnisse nicht alles verstanden habe, lag ich buchstäblich auf dem Fußboden vor Lachen. Im O-Ton kommen der trockene Humor und der besondere Charme voll zur Geltung, deswegen würde ich den Film unbedingt im Original anschauen!

Fazit:

Eine wunderschöne Komödie über das Leben selbst, die Leichtigkeit des Seins in allen Lagen, selbst bei einer Schwangerschaft.

"The best thing, you can do, is find a person, who loves you for exactly what you are!"
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Juno [UK IMPORT]

Juno [UK IMPORT]
mit Michael Cera, J.K. Simmons, Olivia Thirlby, Jennifer Garner, Rainn Wilson, Regie: Jason Reitman

Blu-ray von 20th Century Fox Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 27,99

Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Juno [UK IMPORT]
Produkt-Bild: Juno [FR IMPORT]

Juno [FR IMPORT]
mit Ellen Page, Regie: Jason Reitman

DVD von FOX PATHE EUROPA
Der Artikel ist derzeit nicht verfügbar, kann jedoch vorbestellt werden.

Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Juno [FR IMPORT]
Produkt-Bild: Juno [Blu-ray]

Juno [Blu-ray]
mit Michael Cera, Jennifer Garner Ellen Page, Regie: Jason Reitman

DVD von Twentieth Century Fox Home Entertaiment
Preis bei Amazon: EUR 39,99, Angebote ab EUR 21,99

Zoom ± Produkt-Bild: Juno [Blu-ray]

Produktbeschreibung


Die 16-jährige Juno wird beim ersten Sex mit Freund Paulie schwanger. Die coole Sprüche klopfende Highschool-Schülerin entschließt sich, nicht abzutreiben und das Kind unmittelbar nach der Geburt zur Adoption freigeben zu lassen, weil sie sich für Mutterschaft noch nicht reif genug fühlt. Im Laufe der Schwangerschaft wählt sie selbst die etwas spießigen Adoptiveltern aus und freundet sich mit dem Ehemann an, der zusehends in eine Sinnkrise verfällt, weil er seiner Freiheit und Jugend nachtrauert. Juno muss eine Entscheidung treffen.'
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


Produkt-Bild: Thank You for Smoking

Thank You for Smoking
mit Joan Lunden, Eric Haberman, Aaron Eckhart, Mary Jo Smith, Todd Louiso, Regie: Jason Reitman

DVD
Preis bei Amazon: EUR 14,98, Angebote ab EUR 8,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Thank You for Smoking

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Wie sagt man so schön: Aaron Eckhart wurde geboren, um die Rolle von Nick Naylor zu spielen, der "Stimme von Big Tobacco" in dieser herrlich unverschämten Satire über Konzern-Profite und was Lobbyisten alles tun, um sie zu beschützen. Von Beginn an erweist sich Eckhart als Meister der Manipulation und Verdrehung, als er in einer Fernseh-Talkshow klar stellt, dass die Gesundheitsapostel weit mehr Interesse als die Tabakkonzerne am baldigen Ableben eines jugendlichen, krebskranken Interview-Gastes haben, da der Junge für sie ein Märtyrer wäre, für die Industrie jedoch ein verlorener Kunde. Das Publikum schreckt auf, die Diskussionsteilnehmer lachen, und der Junge schüttelt lächelnd Nicks Hand. Bei der “Akademie für Tabak-Studien” gibt es außer Nick noch mehr verrückte Typen, zum Beispiel seinen knurrigen Boss (J.K. Simmons) und den Colonel (Robert Duvall), unangefochtener Anführer der Tabak-Lobby. Nicks engsten Freunde sind die Chef-Lobbyisten für Waffen (David Koechner) und Alkohol (Maria Bello), mit denen er ihr merkwürdiges Geschäft bei regelmäßigen Mittagessen bespricht, aber als eine knuddelige Reporterin (Katie Holmes) in seinem Leben auftaucht, beginnen sich die Dinge zu entwickeln.
Basierend auf Christopher Buckleys noch weitaus abgefahrenerem Roman erweist sich Thank You for Smoking als Leuchtfeuer für Filmfreunde, die von der mutlosen Konfektionsware Hollywoods ermüdet sind, auch dank der exzellenten Besetzung unter Regie-Debütant Jason Reitman, zu der unter anderem Spitzenmänner wie William H. Macy und Sam Elliot gehören. Nicks Sohn, im Roman kaum von Bedeutung, wird hier zu einem entscheidenden Einfluss in Nicks Entwicklung und zu einem fleißigen Student von „Naylorismen“ wie „Wenn du richtig argumentierst, liegst du niemals falsch“. Allerdings zeigt ein Vater-Sohn-Trip nach Hollywood zu einem Agenten (Rob Lowe, so aalglatt wie nie) auf, wie die Einbeziehung des Sohnes dem Film sowohl hilft als auch schadet. Fans des Buchs werden die boshafte Handlungsentwicklung vermissen, doch das Endergebnis in Filmform erweist sich trotzdem als überaus freche und schlaue Komödie, die man sich genussvoll genehmigen kann. -- Doug Thomas
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5 Kundenrezensionen:

Grandiose Unterhaltung!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Thank you for Smoking" ist eine grandiose Satire mit beißendem Witz und einem sensationellen Darsteller, der uns wunderbar Anschauungsunterricht in Sachen "moralische Flexibiltät" gibt.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Christopher Buckley und handelt um einen Mann, der mit einem außergewöhnlichen Job: Nick Naylor (Aaron Eckhart) arbeitet für die Tabakindustrie und muss dafür sorgen, dass deren gefährdetes Image keinen Schaden nimmt. Mit viel Wortgewandheit und Überzeugungskraft schafft er es, sich aus jeder Krise herauszureden. Dabei muss er sich auch noch um die Erziehung seines Sohnes kümmern, was sich als nicht leicht herausstellt. Denn wie soll jemand, der die Menschen von der Unschädlichkeit des Rauchens überzeugen soll, ein gutes Vorbild für ein Kind sein?

Als absolut genial kann man die One-Man-Show von Aaron Eckhart bezeichnen. Sein gutes komödiantisches Timing und sein charmantes Auftreten sind in diesem Film wirklich perfekt aufgehoben. Aber auch die Nebendarsteller machen ihre Sache gut, allenvoran Cameron Bright, der Nick Naylors Sohn spielt. Auch William H. Macy, als Senator Finistirre und Naylors Gegenspieler, sorgt für Freude. Dabei gehört er doch eigentlich zu den "Guten", aber auch ihn spielt Naylor bravurös an die Wand, so dass man die Tabakindustrie schon fast wieder gern hat ;o)

Fazit:
"Thank you for Smoking" sprießt nur so vor schwarzhumorigen Wortwitz und ist dazu politisch absolut inkorrekt. Der Film unterhält durchgehend prächtig - ein lustiger, außergewöhnlicher Film der absolut sehenswert ist - 5 Sterne.
Filme die die Welt nicht braucht!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wie kann man über so ein Thema einen Film drehen?wen interessiert das? der Film hat weder Spannung noch Humor noch irgendetwas was sich zu verfilmen lohnen könnte.
Intelligentes Kino "made in Hollywood" ... Schmunzeln statt Lacher
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... gibt es doch (immer wieder).

" Thank you for smoking " ist ein solcher Glücksfall. Spritzige Dialoge und frische Schauspieler (alte wie junge :-) ) sorgen dafür, dass man als Zuschauer glänzend und intelligent unterhalten wird.

Für den durchschnittlichen Popcorn-Kino-Seher, der alles schaut, bei dem es knallt und vor Effekten blitzt ist es nichts...

alle die einen Film schauen und eingeschaltetem Hirn schmunzeln wollen: Zugreifen!
Die Zigaretten haben ihnen das Leben gerettet...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Testbericht zu THANK YOU FOR SMOKING:

Schauspieler: Wenn Aaron Eckhart nicht Schauspieler wäre, er könnte wirklich Lobbyist werden. Der Mann könnte selbst mich wieder zum Rauchen bringen. Und J.K. Simmons hat den großkotzigen Part in Filmen wohl gepachtet ;). Naja, da passt er ja auch hin! Und auch die Rolle der Heather Holloway ist mit Katie Holmes perfekt besetzt.

Story: Eine nicht ganz ernst gemeinte Hommage an die Lobbyisten der Todesindustrien von Amerika die man gesehen haben sollte.
Ob es darum geht was solche Leute in ihrer Freizeit tun (TAG-Team), wie sie ihre Kinder erziehen (argumentieren statt diskutieren) und was bei ihnen moralische Bedenken (Stichwort: Cheddarkäse) sind, erfährt man in diesen Meisterwerk des sarkastischen Zynismus.
Hier werden Worte zu Waffen und Sympathie zum entscheidenden Pluspunkt für die Öffentlichkeit. Aber auch über die Methoden der Journalisten erfährt man in diesen Werk einiges. Und es ist teilweise schwer zu unterscheiden ob das jetzt Gag ist oder die reale Vorgehensweise. Wobei letzteres wohl erschreckend häufig näher dran sein wird.

Ich hab den Film überstanden ohne wieder mit dem rauchen anzufangen! ;)
Der Film ist einfach genial gut gemacht, der Film sprüht vor Sarkasmus, Zynismus und guter Laune. Selbst der Mordanschlag ist irgendwie witzig!
Nicht nur für abgedrehte Freaks empfehlenswert, hier kann jeder reinschauen um gute Laune zu kriegen! Kaufen? Aber gerne doch. Ein Geheimtipp!
Thank you for this insight...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Genuss pur! Garantiert ohne Reue:
Alles eine Frage der Auslegung und Betrachtung.
Das was im Leben wirklich zählt ist die Rhetorik! Du kannst alles, aber gar alles verkaufen, wenn du deinen Standpunkt gut begründest.

Dies vermittelt dieser Film, denn eigentlich hat jeder etwas gegen die "böse" Tabakindustrie. Doch siehe da, wie sich das Bild doch plötzlich ändert.
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Produkt-Bild: Thank You For Smoking [UK IMPORT]

Thank You For Smoking [UK IMPORT]
mit Aaron Eckhart, Sam Elliott, Robert Duvall, Maria Bello, David Koechner, Regie: Jason Reitman

DVD von 20th Century Fox Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 28,99, Angebote ab EUR 12,99

Erscheinungsdatum: Januar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Thank You For Smoking [UK IMPORT]
Produkt-Bild: Juno [Blu-ray] [UK IMPORT]

Juno [Blu-ray] [UK IMPORT]
mit Michael Cera, J.K. Simmons, Olivia Thirlby, Jennifer Garner, Rainn Wilson, Regie: Jason Reitman

DVD von 20th Century Fox Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 49,99

Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Juno [Blu-ray] [UK IMPORT]