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Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler
DVD von Concorde Video |
ProduktbeschreibungTom Sawyers und Huckleberry Finns.. 5 Kundenrezensionen:Schade 2 von 5 PunktenSo sehr ich mich auf die Veröffentlichung der Adventsvierteiler gefreut habe, so musste ich feststellen, dass sie leider nicht untertitelt sind. Gerade bei solch älteren Produktionen gibt es vermehrt Fans, die hörgeschädigt sind. So wie ich, und somit unbrauchbar. Nur "sehen" ist zuwenig. MERH ALS EIN FILM - FÜR MICH EIN LEBENSGEFÜHL 5 von 5 PunktenEine der besten Tom Sawyer und Huckleberry Finn Verfilmungen die es gibt. Hier zeigt sich wieder dass selbst die neueste Technik nicht ersetzt was tolle Schauspieler und ein guter Regisseur zustande bringen. Besonders Marc Di Napoli spielt Huck Finn für mich am überzeugendsten und zeigt nicht nur den Lausbuben, sondern auch wie sich Huck mit seinem großen Herzen durch sein nicht immer leichtes Leben kämpft. Ein Film der nicht nur den Roman sehr gut umsetzt sondern auch ein ganz besonderes Lebensgefühl vermittelt und das Kind in uns wieder lebendig werden lässt! Eine wunderschöne Verfilmung 5 von 5 PunktenBeim hier vorliegenden Vierteiler handelt es sich um eine sehr gelungene Verfilmung des Mark Twain Klassikers. Die Handlung orientiert sich weitgehend am Original aus dem Buch und wurde in den ersten drei Teilen erstaunlich detailliert umgesetzt. Lediglich der vierte Teil, welcher im Original bei Mark Twain ein ganz eigenes Buch ("Die Abenteuer des Huckleberry Finn") ergibt, wurde hier deutlich gekürzt und auf das Wesentliche reduziert. Schade, aber bei gleich bleibender Ausführlichkeit wäre sonst mindestens ein Sechsteiler daraus geworden. Allerdings entspricht auch das Ende der Verfilmung nicht ganz der Romanvorlage. Ausnahmsweise lässt hier aber mal die Verfilmung am Ende noch einige Fragen offen, während es im Buch zu einem relativ abgeschlossenen Happy End kommt. Meist ist es ja umgekehrt. Der Qualität des gesamten Werkes tut dies keinen Abbruch und für sich betrachtet steht auch der vierte Teil den ersten dreien in nichts nach. Die Besetzung der Rollen im Film und überhaupt dessen Umsetzung ist sehr gelungen und der Film vermittelt gut das Gefühl und die Spannung, die man auch beim Lesen des Buches empfindet und die Mark Twain vermutlich genau so beabsichtigt hat. Ein wunderschöner Filmklassiker, nicht nur für Kinder. Ein KulturSchatz 5 von 5 PunktenDen acht vorhergehenden Rezensionen kann ich nichts hinzufuegen. Wie auch im Falle einiger der anderen alten ZDF-Vierteiler ist hier neben den OriginalWerken ein eigenstaendiges MeisterWerk geschaffen worden, das mir heute, wie wenig anderes, eine zeitweilige Wiederkehr der Kindheit gestattet. Wie bei der SchatzInsel, bei LederStrumpf, bei Robinson Crusoe und beim SeeWolf werden wir lange auf etwas besseres warten muessen. Nur was für Nostalgiker, miese Bildqualität 3 von 5 PunktenAuch ich bin sehr froh darüber, dass die Advents-Vierteiler mittlerweile auf DVD erhältlich sind und ich habe diejenigen gekauft, die ich als Kind gesehen habe. Diese Reihe lässt Kindheitserinnerungen wach werden und ist daher schon ihr Geld wert. Allerdings ist die Bildqualität bei dieser DVD (Tom Sawyer) extrem schlecht und fällt gegenüber Schatzinsel, Lederstrumpferzählungen und der exzellenten Bildqualität von Seewolf(Nachauflage) extrem deutlich ab. Aus diesem Grund kam man Tom Sawyer wirklich nur Nostalgikern und Leuten empfehlen, die ihre Kindheit wieder aufleben lassen möchten. Über den Inhalt möchte ich hier nichts mehr sagen. Der Film erhält 5 Sterne, die DVD-Qualität (nur bezogen aufs Bild) 1 Stern (eher minus 5 Sterne), macht im Durchschnitt 3 Sterne. |
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Die Schatzinsel (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler
DVD von Concorde |
ProduktbeschreibungConcorde Die Schatzinsel (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.12.05 5 Kundenrezensionen:"Zum Admiral Benbow" ... schwelgen Sie mit Popcorn und 'ner Buddel voll Rum in alten Schätzen 5 von 5 PunktenAch zum Lieben der eine, Liebeneiner, so geliebte Adventsvierteiler. Bevor Teufel und Trunk den Rest von der Liste streicht: Das Remastering ist fantastisch gelungen, und Bild und Ton (Mono) präsentieren sich in glänzender Weihnachtslaune - Jo-ho-ho! Gebannt verfolgten 1966 Nägel kauend Millionen diese, erstmals in 35mm gedrehte Piratenstory mit ihren blau- und schwarzäugigen, verschlagenen, süffisanten, scheinheiligen, impertinenten und mustergültigen Gestalten, mit allen oder nicht mit allen Gliedern und Sonstigem von Gott anfangs gegebenen, auf ihrem See- und Landweg hin zum legendären, flintschen roten Kreuz auf einer mysteriösen Insel voll von Finger beißenden Überraschungen. Fernab der winterlichen, klirrend kalten Heimat tauchten sie ein, in einen heißen, schwülen Sommer des 18. Jahrhunderts, und verloren sich in diesem packenden Geschehen von Verrat, Intrige, Geldgier und Treue on und off board des wunderbaren Dreimaster "Hispaniola" oder verliebten sich hilflos in Jim Hawkins. ... Jo-ho-ho, liebe schwarze Hunde, Freibeuter, Holzbeine und goldenen Seelen, dieser wirklich sehenswerte, für eine TV-Serie (ZDF) gedrehte Abenteuerfilm bietet jedem Nostalgiker eine internationale Crew in bester Spiellaune, eine üppige Ausstattung und geschickte Kameraführung sowie einen erstklassigen Soundtrack komponiert von Jan Hanua und Luboa Sluka, und last not least eine, vor allem damals spannende Geschichte mit dem großen Vorteil, dass Sie nicht auf den nächsten Advent bzw. den Weihnachtstag warten müssen. Hauptdarsteller * Michael Ande : Jim Hawkins * Ivor Dean : Long John Silver * Georges Riquier : Dr. David Livesey * Jacques Dacqmine : Squire John Trelawney * Jacques Monod : Kapitän Alexander Smollet * Dante Maggio : Bill Bones * Jean Mauvais : Blinder Pew / Brandon * Sylvain Lévignac : Schwarzer Hund * Jacques Godin : Israel Hands * Jean Saudray : Ben Gunn * Ilsemarie Schnering : Jim Hawkins Mutter Etwas Geschichte: Die Erstausstrahlung dieser Serie erfolgte in schwarz/weiß, da - ja kaum zu glauben - das deutsche Farbfernsehen erst am 25.08.1967 eingeführt wurde. Michael Ande (warum er der Teenagers Liebling war, wissen auch nur die aus jener Zeit ;-)) musste für die letzten Szenen gedoubled werden, da er sich bei einem Unfall während der Verfolgungsjagd an Bord lebensgefährlich verletzte. ... und nun zwar (heute) weniger Spannung aber dafür viel Spaß ! Spannende Kindheitserinnerungen 4 von 5 PunktenToll, dass diese TV-Lieblingserie aus meiner Kindheit endlich auf DVD erschienen ist. Man braucht nicht mehr von Sonntag auf Sonntag auf die nächste Folge warten. Mein Sohn (7 Jahre) und ich haben uns an einem Advent-Wochenende die ganzen 4 Folgen angeschaut. Mein Sohn war genauso begeistgert wie ich damals in seinem Alter. Ich hatte die Filme allerdings viel spannender in Erinnerung. Regisseur Wolfgnag Liebeneiner hat die Serie im Vergleich zur viel härteren Romanvorlage sehr "brav" angelegt. Doch das ist ganz in Ordnung, denn mein Sohn konnte ohne Albträume schlafen. Einziges Manko und deshalb nur 4 statt 5 Sterne: Das Booklet strotzt vor Rechtschreib-und Grammatikfehlern. Gibt es bei "Concorde Home Entertainment" eigentlich keine Lektoren? Kindheitserinnerungen leben auf 4 von 5 PunktenIch habe neben vielen anderen früheren Weihnachtsviersteilern auch diese DVD erworben. Ich muss sagen, dass die Erinnerung eine leicht verklärende Wirkung hat, wie bei vielen anderen alten Fernsehproduktionen, die jetzt auf DVD erscheinen (s. z. B. Belphegor mit J. Greco, Simon Templar mit Roger Moore etc.). Dennoch finde ich den Kauf lohnend und die DVD immer wieder sehenswert. Darum vergebe ich vier Sterne. Werkgetreu und stimmungsgeladen 5 von 5 PunktenBei der vorliegenden "Schatzinsel" handelt es sich um eine sehr werkgetreue und gediegene Fassung. Was man als altbacken und wenig actiongeladen bezeichnen könnte, trifft die Stimmung der Zeit und des Romans. Es gibt viel Platz für die Charaktäre, Schauplätze und Geschichte. Alles in allem nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch eine wohltuende Erholung gegenüber (z.B. der actiongeladenen und stümperhat umgeschrieben Schatzinsel von Pro 7) Verfilmungen der heutigen Zeit. Es macht einfach Spass. Rein finaziell würde ich die Sammung mit Lederstrumpf und dem Seewolf empfehlen. Ein Schatz - endlich gehoben 5 von 5 PunktenIch schließe mich den anderen glücklichen Rezensenten an und kann die Verfilmung nur wärmstens emtpfehlen. Sie ist für sich genommen wunderbar und gewinnt nochmals im Vergleich mit der jüngeren Verfilmung von 2007. Denn es geht wirklich um Stevensons Roman, der mit intelligenten Dialogen, tollen Bildern und guten Schauspielern umgesetzt wird. Insofern erlebt man dreifachen Genuß: einen spannenden Film (wiederholungsresistent! Es packt einen immer wieder), die gute Umsetzung eines geliebten Buches und herrliche Erinnerungen an allererste Fernseherlebnisse. Was will man noch mehr? |
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Don Camillo Box (5 DVDs)
DVD von Kinowelt Home Entertainment/DVD |
ProduktbeschreibungEin kleines Dorf in Norditalien ist Schauplatz für die ständigen Auseinandersetzungen zwischen Don Camillo und Peppone. Der eine, Don Camillo, ist katholischer Pfarrer, doch von heißem Blut und lockerer Faust. Sein Gegner Peppone, Anführer der "Roten" und Bürgermeister des Dorfes, ist nicht minder schlagkräftig. Doch trotz ihrer Gegnerschaft wollen sich die beiden Streithähne nicht ernstlich schaden. Und wenn alles nicht hilft, dann entledigt sich Don Camillo seines Priesterrocks und regelt die Angelegenheiten mit Peppone ganz "wie unter Männern" - im ehrlichen Faustkampf. Die Don Camillo und Peppone-Box enthält die Filme "Don Camillo und Peppone" Le petit monde de Don Camillo, I/F 1952, "Don Camillos Rückkehr" Le retour de Don Camillo, I/F 1953, "Die große Schlacht des Don Camillo" Don Camillo e l'onorevole Peppone, I/F 1955, "Hochwürden Don Camillo" Don Camillo monsignore ma non troppo, I/F 1961 und "Genosse Don Camillo" Il compagno Don Camillo, I/F/D 1965. 5 Kundenrezensionen:Evergreen der von seinem Zauber nichts verloren hat 5 von 5 PunktenEine Filmreihe die ohne Gewalt, Aktion und Sex auskommt und trotzdem zu einem absoluten Highlight der Filmgeschichte zählt. Eine gekonnte Mischung aus Herzlichkeit, Menschlichkeit und Temperament zum Mitfühlen und schmunzeln. Ob jung oder alt Filmspass für alle Altersstufen. Nirvana für Filmfans 5 von 5 PunktenSelten hab ich mich über eine DVD Box als Geschenk mehr gefreut als bei dieser. Nachdem ich von den technischen Mankos bei Miss Marple (2 Filme mit 4:3 Bild) und Indiana Jones (Deutsch nur in gruseligem DD 2.0)einigermassen traumatisiert war, hab ich mich kaum getraut, die Scheiben einzulegen. Zur Handlung muss nichts mehr gesagt werden, das haben die "Vor"-Rezensenten schon übernommen. Zur Technik: Bild ist streckenweise grandios (gerade in Anbetracht des Alters), in Deutschland nicht gezeigte Szenen wurden ergänzt (Laufen mit ital. Ton und dt. Untertiteln) und ......kaum zu glauben.... die letzten zwei Filme sind wie das Original in 16:9 abgetastet. Zusätzlich Darstellerinfos und Trailer....ich bin begeistert. Kinowelt weiss, was Filmfans wünschen.... Preis-Leistung = sehr gut...... An evergreen at a wonderful price 5 von 5 PunktenI've just bought this DVD box set, and watched the five films with such a great pleasure, for the brightness of the picture is really stunning. I'm Italian and I've grown up watching "Don Camillo and Peppone" movies with my family, and every time we would enjoy it. You laugh and cry, the dialogues are bright, the actors absolutely fabulous, and you get them at an amazing price! So sollten alle Klassiker restauriert werden 5 von 5 PunktenFür einen gelungenen nostalgischen Filmabend, das Beste restaurierte Werk das ich kenne.Top Bild und Ton. Wir haben uns totgelacht. Selbst die Aufmachung des Covers einfach klasse. Absolut empfehlenswert! Auch als Geschenk. Immer wieder ein Brüller 5 von 5 PunktenEine tolle Bildqualität hat dieser Klassiker. Obwohl ich alles schon x-mal gesehen habe, muss ich immer wieder lachen. Einfach empfehlenswert und immer modern. Einfach Kult |
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Doktor Schiwago (2DVDs)
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Doktor Schiwago (Single), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 21.11.01 Aus der Amazon.de-RedaktionMit Doktor Schiwago konzentrierte Regisseur David Lean sein ganzes Können als Monumentalfilmer auf den überragenden Roman von Boris Pasternak über einen Arzt und Dichter im revolutionären Russland. Das Ergebnis mag zwar gelegentlich stark in Richtung Seifenoper ausscheren -- besonders bei den bildfüllenden Nahaufnahmen von Omar Sharif und Julie Christie -- aber das Talent des Regisseurs, die Leinwand mit Spektakulärem zu füllen, lässt sich nicht abstreiten. Die Straßen des alten Moskau, die verschneiten Steppen Russlands, das vom Eis in Besitz genommene Haus auf dem Lande -- sie sind allesamt mit Leans untrüglichem Sinn fürs Großartige nachgeschaffen worden. Der Film ist derart üppig ausgestattet und so lang, dass man am liebsten darin eintauchen würde, auch wenn die Logik gelegentlich darunter leidet -- wie bereits bei Vom Winde verweht davor und Titanic Jahrzehnte später. Sharif, der durch Leans vorherigen Film Lawrence von Arabien zum Star wurde, kommt meist edel daher, aber die Nebenfiguren sind ganz schön widerliche Zeitgenossen: Rod Steiger als politisch einflussreicher Geldsack, Tom Courtenay als selbstgerechter Revolutionär, sowie Klaus Kinski und Alec Guinness in kleineren Rollen. Geraldine Chaplin, in ihrem Debüt als erwachsene Schauspielerin, spielt die willfährige Frau des Doktors. Robert Bolts Drehbuch brachte dem Film einen seiner fünf Oscars ein, und ein weiterer ging an das wahrscheinlich am meisten wiedererkennbare Element von Doktor Schiwago: Maurice Jarres romantischer Soundtrack mit der immens populären Erkennungsmelodie "Lara's Theme", die sich immer wieder durch die Handlung schlängelt. --Robert Horton Amazon.de DVD-BewertungIm edlen Schuber ist die DVD wirklich ein Schmuckstück für jede Sammlung. Das gilt auch für die Ausstattung, die mit Zusatzmaterial wahrlich nicht geizt. Zusätzlich zum Film enthält die erste DVD eine persönliche Einführung von Omar Sharif, der neben Sandra Lean, David Leans letzter Ehefrau, und Rod Steiger auch den Audiokommentar bestreitet. Die zweite DVD ist eine wahre Schatzgrube für Cineasten: Es gibt Original-Tonaufnahmen von der Filmpremiere, die durch Interviews ergänzt werden, sowie Film-Interviews mit Julie Christie und Omar Sharif am Tag vor der Premiere. Wahrhaft historische Dokumente! Am eindruckvollsten ist die Dokumentation "The Making of a Russian Epic", die sehr ausführlich von der Entstehungsgeschichte des Films und den Dreharbeiten berichtet. Endlich einmal ein Making Of, das diese Bezeichnung verdient und wirklich hervorragend ist. Abgerundet wird das Ganze durch weitere Featurettes, die sich mit verschiedenen Aspekten beschäftigen: David Leans Kameraarbeit sowie seine Bearbeitung der literarischen Vorlage, Boris Pasternak und sein Werk, Madrid als Drehort für Moskau. Außerdem enthält die Bonus-DVD Kurzporträts von Geraldine Chaplin, Julie Christie und Omar Sharif, Trailer und Informationen über die Auszeichnungen des Films. Als kleine Schmankerl kann man über die Mikros in den einzelnen Menüs weiteres Material abrufen und sich die Probeaufnahmen von Geraldine Chaplin ansehen. --Birgit Schwenger 5 Kundenrezensionen:einer der größten der bisherigen Filmgeschichte - besser als die meisten Klischees, die über ihn existieren 5 von 5 PunktenDieser Film ist mit Sicherheit einer der besten der bisherigen Filmgeschichte, kein Wunder von einem Regisseur, der z.B. auch den legendären Lawrence von Arabien drehte. Zugleich ist es eine gelungene Verfilmung der gleichnamigen Romans von Boris Pasternak, manche sagen sogar, besser als die "Vorlage" (ich will das nicht beurteilen, da ich so gut wie gar nicht Russisch kann, geschweige den Roman ganz (im Original) gelesen habe). Der Film hat historische, kultursoziologische, philosophische, psychologische und vieler andere Facetten. Die Charaktere sind interessant, die Kulissen atemberaubend, die Musik zauberhaft und aussdrucksstark, die schauspielerische Leistungen großartig. Der Film ist besser, als die meiste Werbung, die für ihn gemacht wird, bzw. gemacht worden ist (Trailer) und besser als die meisten Klischees, die über ihn existieren. Ich habe viele Filme gesehen, von denen ich sagen würde, sie sind - soweit solche Vergleiche überhaupt sinnvoll sind - ähnlich gut, aber noch keinen einzigen, von dem ich sagen könnte, er sei eindeutig besser. Wer den Schluss übrigens als "Beschönigung des damaligen Stalinismus" deutet, überspannt damit meies Erachtens den Bogen der Angemessenheit, da diese Szenen stimmig in die Handlung integriert sind und nicht mit dem Anspruch auftreten, eine allgemeine Aussage über alle Facetten der damaligen Sowjetunion treffen zu wollen. Zudem passt diese Deutung schlecht zu den vielen offenkundig kritischen Tönen bzgl. den Revolutionen (ab 1905), Kriegen/Bürgerkriegen etc. mit so manchen Fragwürdigkeiten (konkret auch dem Charakter des Intellektuellen, der zum Revolutionsgeneral wird (vgl. historische Entsprechungen Lenin, Trotzki u.a.), bemerkenswert kritisch, aber sicher sehr authentisch dargestellte vorrevolutionäre Zarenzeit (einige Szenen, z.B. wie hungernde, frierende, unbewaffnete Demonstrierende niedergeschossen und niedergesäbelt werden, sind beinahe Verfilmungen von Tagebuchaufzeichnungen von damaligen Zeitzeugen, z.B. von Maxim Gorki - und vieles vieles andere historische 'Kolorit' wäre zu erwähnen, neben den oben schon erwähnten psychologischen und anderen Aspekten). Der am Ende im Fluss zu sehende Regenbogen ist eher als ein Symbol der Hoffnung (auch des Friedens - zu denken an die Bürgerkriege am Anfang des Films) zu deuten, und zwar - wie ich David Lean verstehe - als ein unsiverselles, allgmein bezogen auf die Zukunft der ganzen Menschheit. Dieser Fim bleibt auch eine Legende, so gut ist er! 5 von 5 PunktenOmar Sharif als Dr. Schiwago, Geraldine Chaplin ist eine zauberhafte Gattin, doch die große Liebe Lara bleibt, nicht nur im Lied, Julie Christie, die Regie von Carlo Ponti zeigt, was der Gatte von Sophia Loren alles konnte, Rita Tushingham als verschüchterte Tochter vor dem Halbbruder Rod Steiger, da war dieser aber noch schlank. Trotz der vielen Wiederholungen im TV ist es doch schön diesen Film in seiner Sammlung zu haben. Es ist wirklich ein zeitloses Meisterwerk des Films. Die Hoffnung stirbt zuletzt. 5 von 5 PunktenAnfang der 70er Jahre sah ich diesen Film als so genannter Teenanger gemeinsam mit Freundinnen im Kino. Ich war damals sehr berührt von der Filmhandlung, von der Musik und von den Bildern . Sofort verliebte ich mich in Dr. Schiwago, nicht zuletzt wegen seiner vielen guten Eigenschaften. Jahre später erst las ich das hervorragende Buch des Nobelpreisträgers Boris Pasternak. Ich weigere mich allerdings einen Vergleich zwischen Buch und Film anzustellen. So weit nur: der Film ist großartig, auch wenn er nicht alle intellektuellen Facetten des Romans berücksichtigt. Mittlerweile habe ich das Epos einige Male im Fernsehen und gestern auf DVD angesehen. Noch immer bin ich bewegt von der Filmhandlung und stimme Leander Hausmann zu, der in seiner Filmbeschreibung resümiert: - " Dr. Schiwago " ist ein großer Film. Ob er nun gefällt oder nicht. Denn er ist keine Geschmackssache.- Gezeigt wird die Vita des russischen Arztes und Lyrikers Dr. Schiwago ( Omar Sharif) , der vor dem Hintergrund der Oktoberevolution seine Lebenserfahrungen sammelt, die Abgründe der Menschen kennen lernt und nicht zuletzt aufgrund besagter Untiefen in große Schwierigkeiten gerät. Schiwago verliert bei der Bewältigung seiner Lebensprobleme seinen feinen Charakter nicht! Schiwago steht zwischen zwei Frauen, die er beide liebt, die nachvollziehbar beide gleich liebenswert sind und die ihn dazu noch beide intensiv lieben . Dass diese Gegebenheiten sein Herz nahezu zu zerreissen drohen, ist nur verständlich. Man leidet mit ihm. Omar Sharif spielt die Rolle dieses russischen Arztes überzeugend . Die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen Julie Christi und Geraldine Chaplin verkörpern ihre Rollen gleichfalls vortrefflich. Die bildschöne Lara (Julie Christie) ist die Frau , die möglicherweise dem Lyriker Schiwago näher steht, aber im Herzen dieses Mannes wohnen unzweifelhaft beide Frauen. Kein leichtes Los! Schließlich entscheidet das Schicksal über den Verlauf der jeweiligen Beziehungen... Fest steht: die beiden Frauen betrachten sich nicht als Konkurrentinnen, sie halten beide viel voneinander und begegnen sich mit großer Wertschätzung. Der Film wartet mit sehr gegensätzlichen Bildern vom Vorabend der Oktoberrevolution auf, er präsentiert Schlachten und Stadtbilder, zeigt den Wechsel der Jahrzeiten und weist auf die immerwährende Veränderung der Natur und der menschliche Schicksale hin. Beeindruckende Rollen spielen übrigens Alec Guinness und Rod Steiger, die beiden Realisten des Films. Mich fasziniert die menschliche Größe Schiwagos und der zwei Frauen. Sie ist der Hauptgrund, weshalb ich mir diesen Film von Zeit zu Zeit immer wieder ansehe. Hier wird wirklich bedingungslos geliebt, fernab von kleinkrämerischem Egoismus, fernab von kitschiger Sentimentalität! Dokumentationen zur Oktoberrevolution werden anderweitig besser dargeboten, darum geht es aber nicht. Hier geht es um ganz große Gefühle , nicht solche , die zu Krokodilstränen rühren, sondern solche, die das eigene Herz weiten. Immer noch empfehlenswert! Unterhaltung vom Feinsten ! 5 von 5 PunktenAuch diesen Monumentalfilm Mitte der 60er hab ich mehrfach im Kino gesehen und war jedesmal tief beeindruckt wenn ich das Kino verließ. Im Fernsehen kommen diese Art Filme gar nicht richtig zur Geltung! Das wird jetzt mit den Großbild-Fernsehern deutlich besser! Ist aber immer noch ein sehr teures Vergnügen sich einen sehr großen anzuschaffen! Es gibt eben meiner Meinung nach Filme, die wirken auf einer großen Fläche deutlich besser! Dieser Film ist ein absoluter Hollywood-Klassiker - einer der BESTEN! Meisterhafter 5 von 5 PunktenEpos über die Zeit vor und nach Novemberrevolution in Russland. Omar Sharif spielt der feinsinnigen und sensiblen Arzt und Schriftsteller Dr. Schiwago und seine unsterbliche Liebe zu Lara. Erzählt wird der Film von Schiwagos Halbbruder Jewgraf, der obwohl treuer Kommunist starke sympathien für seinen träumerischen Bruder hat. Ein viel zu sensibler Mann wird in einer Zeit voller Umbrüche zu Grunde gerichtet und verliert alles. Der Film ist ein absolut bewegendes Drama und sollte wirklich gesehen werden. Die Umsetzung auf DVD ist auch gelungen. |
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Das war der Wilde Westen (Special Edition, 3 DVDs)
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Das war der Wilde Westen S.E. (3 Discs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 10.10.08 5 Kundenrezensionen:Wunderschöner Edelwestern 5 von 5 PunktenÜber den Inhalt des Filmes zu rezitieren ist wohl überflüssig. Wer sich für dieses Genre interessiert, kennt den Film. Ich halte die Restaurierung des Filmes für sehr gelungen. Die im Original vorhandenen Streifen, bedingt dadurch, weil mit 3 Kameras gleichzeitig aufgenommen wurde, sind gänzlich weg. Auch die Verzerrung des Bildes bei Kameraschwenks, fällt nicht mehr negativ auf. Insgesamt sehr gelungene Aufarbeitung eines der besten Edelwestern aller Zeiten. Das war der wilde Westen 5 von 5 PunktenIch habe diese Filme alle im Original Cineramaverfahren gesehen, auf einer unglaublich grossen, gekrümmten Leinwand mit einem Ton, da kann sich DD 5.1 verstecken! In München waren damit das Royal und City ausgestattet! Die DVD ist sehr gut im Bild und Ton (unglaublich, nach solch langer Zeit). Herzlichen Glückwunsch an die Filmgesellschaft und den Restaurator! Da dürfen sich manchen DVD Veröffentlichungen verstecken!! Sehen Sie sich die 3. DVD an; da werden Sie in das Cineramaverfahren eingeführt und zwar mit 93 Minuten! Toll - Vielen Dank! Ordentliche aber keine perfekte DVD eines Klassikers ! 4 von 5 PunktenLange hat es gedauert bis man sich erbarmt hat diesen Klassiker auf DVD zu veröffentlichen. Mit dem Release kann man aber nur bedingt zufrieden sein. Jetzt aber erst mal alles der Reihe nach. Der Film selbst ist einer derjenigen die mich auch schon als kleines Kind vor dem Fernseher gefesselt haben und ich gestehe das ich den Film wohl seit über zwanzig Jahren nicht mehr gesehen habe. Der sehr episch angelegte Western orientiert sich von der Machart her an Monumentalfilmen wie etwa Dr. Schiwago", Ben Hur", Vom Winde verweht" oder vielen anderen dieser Art. Es gibt sowohl eine musikalische Einleitung sowie knapp bei der Hälfte auch eine Unterbrechung. Beide male ist nur ein Standbild zu sehen das mit Musik hinterlegt ist. Der Film ist in fünf Episoden unterteilt die uns die Geschichte des wilden Westens von etwa 1830 - 1890 näher bringen. Durch alle Episoden zieht sich ein roter Faden der zum Schluß alle wieder zusammengeführt. Um 1830 zieht die Familie Prescott nach Westen um sich dort neu anzusiedeln. Dabei treffen Sie auf den Trapper Linus Rawlings der später auch die Tochter der Prescotts heiratet. In den weiteren Episoden wird das Schicksal der restlichen Familienmitglieder und natürlich der Nachkommen bis etwas 1890 erzählt. Es wird uns somit eine große Familiengeschichte erzählt die fünf Perioden des wilden Westens umfasst. So bekommen wir z.B. etwas vom berüchtigten Goldrausch in Kalifornien mit sowie auch vom großen Eisenbahnbau. Indianer und Siedlertrecks gibt es ebenso wie den Ponyexpress und natürlich den amerikanischen Bürgerkrieg. Der Film lebt in erster Linie von den grandiosen Bildern den stellenweise ist er zwar spannend aber nicht so wie ich es von anderen Westernklassikern kenne. Dafür sprechen aber die Bilder wirklich für sich und der Zuschauer bekommt großartige Landschaftsaufnahmen geboten. Das bei der Floßfahrt die Schauspieler nicht wirklich gefahren sind ist logisch und verständlich. Man merkt natürlich das die Szene im Studio gedreht wurde und der Hintergrund eingefügt wurde. Warum dies aber auch bei Szenen wie z.B. als Gregory Peck im Planwagen beim Pokern sitzt oder auch bei der ein oder anderen definitiv ungefährlichen Situation angewandt wurde bleibt mir ein Rätsel. Wie gesagt der Film ist optisch absolut beindruckend und auch absolut unterhaltsam. Die DVD Veröffentlichung war bei einem solchen Klassiker längst überfällig aber leider lange nicht perfekt. Es beginnt bei der Aufmachung, warum man ein normales Armaray Case noch in die überflüssige Papphülle stecken muss ist wohl mittlerweile angesagt aber in meinen Augen völlig überflüssig und nutzlos. Ein Booklet fehlt komplett. Ich finde das hier ein schönes Digipack mit einem Booklet wie z.B. bei der Erstauflage von Spiel mir das Lied vom Tod" besser gewirkt hätte. Die digitale Bearbeitung ist stellenweise sehr gut gelungen, ab manchen Stellen aber wieder nicht. Die Streifen wo die drei Rollen verbunden wurden sind leider oft noch zu sehen, vor allem bei Landschaftsaufnahmen. Das Bild wirkt ab vielen Stellen klar und sehr scharf aber an manchen anderen Stellen, so z.B beim Bau der Eisenbahn als sich der Bauer Mike King mit Zeb Rawlings nach dem Angriff der Büffel unterhält, da wirkt das Bild unscharf und sehr grobkörnig. Es kommt einem dann vor als wären manche Stellen vergessen worden. Das Bonusmaterial ist auch eine Sache für sich, den ich finde es schon etwas kurios. Es gibt zwar auf den beiden DVDs mit dem Film Audiokommentare und dazu den Trailer aber auf der eigentlichen Bonus DVD gibt es eine knapp 90minütige Doku zum Thema Cinerama und das war es dann leider auch. Ich gebe zu das die Doku recht interessant ist, aber eigentlich wollte ich Bonusmaterial das zum Film gehört und das gibt es eben nicht. Das war der wilde Westen - Top Film 5 von 5 PunktenVon mir gibt es 5 Sterne,da mich absolut nur der Film interessiert. Nicht immer nur meckern. Bonus,hin und her,für mich nicht so wichtig. Der Film gehört zu den Top Klassikern,wer nur Bonus sehen möchte,dem kann man wohl nicht helfen! Hätte man mehr draus machen können.... 3 von 5 PunktenZuerst mal eines: Der Film hat mir sehr, sehr gut gefallen. Die alten Darsteller passten in das Western-Genre wie die Faust aufs Auge. Allerdings bin ich mit der Umsetzung (Warner, da bin ich mal wieder!)nicht so recht zufrieden. 1.) Der Film hätte mit ruhigem Gewissen auf eine Scheibe gepresst werden können. 2.) Der dadurch gesparte Speicherplatz hätte durchaus für Dokus wie z.B. Making ofs, Interviews mit den Darstellern und/oder ähnliche Beiträge genutzt werden können. 3.) Warner hat groß getönt, den Film in einer ganz tollen Abtastung neu generiert zu haben. Warum sieht man davon kaum etwas? Sicherlich, der Kontrast und die Farbgebung ist voll OK, auch ist das Bild sehr rauscharm und sauber. Aber diese hässlichen 2 Cinerama-Streifen, die das Bild dritteln, sind gerade bei Landschaftsaufnahmen so deutlich zu sehen, dass sie schon echt stören. Angeblich sollten sie retuschiert worden sein. Außerdem ist das Bild permanent konvex gehalten. Die Cinerama-Doku war wieder sehr interessant. Audiokommentar war wie immer bei Warner nicht untertitelt. Geht so! |
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Die Buddenbrooks
DVD von ARTHAUS |
ProduktbeschreibungArthaus Die Buddenbrooks, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.02.00 5 Kundenrezensionen:Klassiker 5 von 5 PunktenEins sollte einem klar sein, wenn man diesen Film ansieht oder bewertet: Eine gute Literaturverfilmung ist nie eine Wort-für-Wort Adaption des Romans. Thomas Manns Roman ist zweifellos ein grandioses Werk und in seiner Komplexität vermutlich kaum für die Leinwand umzusetzen. Das rechtfertigt allerdings nicht schlechten Kritiken, die diese Verfilmung aus den 50er Jahren hier bekommen hat. Sicherlich, ganze Handlungsstränge fehlen, es wurde gestrafft. Was dem Film aber nicht schadet, da die Grundkonflikte und die Leitmotive der Handlung erhalten bleiben. Darüber hinaus gelang es, die ironische Komponente des Romans in das Drehbuch zu übertragen, wodurch die Atmosphäre, die nun auch in der Romanvorlage durchaus nicht immer nur düster oder ernst ist, sehr gut getroffen wurde. Die Besetzung ist ein Traum. Hansjörg Felmy IST Thomas Buddenbrook und war selten besser. Allein seine Darbietung ist diesen Film wert. Hans Lothar ist ebenso überzeugend als Christian. Liselotte Pulver mag den falschen Akzent für ihre Rolle haben, ist aber glaubwürdig, was Tonis charkterliche Entwicklung angeht und sie hat eine gute Chemie mit Felmy, was für den Handlungsverlauf auch nicht gerade unwesentlich ist. Die Nebenrollen sind brilliant besetzt mit allem, was Deutschland damals zu bieten hatte (und es wäre schön, wenn manche Rezensenten sich von ihren Vorurteilen gegenüber manchen Darstellern freimachen könnten: nur weil jemand viel Komödie gemacht hat, heißt das nicht, dass er oder sie keine ernsten Rollen spielen kann). Die Ausstattung des Films ist ausgesprochen schön und dem bürgerlichen Millieu des 19. Jahrhunderts angemessen. Darüber hinaus wurden viele Szenen in Lübeck vor Ort gedreht. "Buddenbrooks" ist ein klassischer 50er Jahre Film mit einer ausgezeichneten Besetzung, der, meiner Ansicht nach, dem Roman gerecht wird. Empfehlenswert! Unterhaltsam aber anspruchslos! 2 von 5 PunktenDass der Film in den fünfziger Jahren gedreht wurde, merkt man ihm an seinem saloppen Inszenierungsstil, der jedoch bei dieser Verfilmung, die manchmal einem Lustspiel von Peter Steiner ähnelt, deutlich an. Man kann Erika Mann nachfühlen, warum sie mit der Adaption nicht zufrieden war. Thomas Manns Roman über den Verfall einer Lübecker Patrizierfamilie ist ein exakte Zeit- und Gesellschaftsstudie des Biedermeier, einer Zeit voller Umbrüche. Doch gerade diese Aspekte fehlen der Verfilmung genauso wie das Fingerspitzengefühl, das Flair jener Epoche spürbar zu heraufzubeschwören. Luchino Visconti wäre wohl der einzige Regisseur gewesen, dem eine angemessene Adaption gelungen wäre, da gerade das Thema, der Verfall einer Familie, ja der Verfall einer ganzen Gesellschaftklasse das Hauptthema seiner Werke darstellt (Der Leopard, Tod in Venedig, Die Verdammten...). Eine wirklich gelungene Fernseh-Verfilmung aus den siebziger Jahren stellt die ca. 9-stündige Verfilmung mit Ruth Leuwerik, Martin Benrath, Volker Kraeft und Michael Degen dar, in der die Darsteller die Personen des Romans glaubwürdig wiedergeben und die Atmosphäre jener Zeit in authentischen Dekors und Kostümen zum Leben erweckt wird. Zudem lässt sich der episch ausgebreitete Film viel Zeit für die Entwicklung der Charaktere. Hintergründe und Nebenfiguren werden ebenso sorgfältig einbezogen. Es wird höchste Zeit, das dieser lehrreiche Mehrteiler endlich auf DVD erscheint!!! Ob Thomas Mann die Verfilmung gemocht hätte? 4 von 5 PunktenPositiv war, das der Film in Lübeck und Travemünde gedreht wurde. Auch Lil Dagover, Nadja Tiller, Hans-Jörg Felmy.....haben glänzend gespielt. Schade, dass die erste Generation (Johann und Antoinette Buddenbrook ausgelassen wurde. Die beiden hätten genauso dazugehört. Liselotte Pulver hat die Tony zwar erfrischend gespielt, nur hätte man für die Besetzung einer Lübeckerin keine Schweizerin nehmen sollen. Der Akzent passte nicht so ganz. Auch Tonys Kinder, von denen eins bei der Geburt stirbt, tauchen nicht auf, ebenso wenig, wie ihr Schwiegersohn Hugo Weinschenk, sowie Madame Kethelsen, die alten Krögers, die unverheiraten Tanten Buddenbrook......Schade, dass Erika Mann solche Kompromisse eingegangen ist. Der Film ist gut gemacht, nur wer eine Verfilmung sehen möchte, die sich an das Original hält, sollte sich an den Mehrteiler aus den siebziger Jahren halten und auch auf die Neuverfilmung von Heinrich Breloer warten, die im nächsten Jahr zu sehen sein wird. Ob Thomas Mann mit der Verfilmung einverstanden gewesen wäre. Schade, dass er dabei nicht mehr mitreden konnte. Durchgeschüttelt und umgerührt 1 von 5 PunktenMan nehme ein grobmaschiges Sieb, gebe die "Buddenbrooks" hinein und schüttele kurz und kräftig durch. Voilà - heraus kommt dieser Spielfilm. Viele - nicht unwichtige - Passagen fehlen, der chronologische Ablauf stimmt hinten und vorne nicht. Auch werden Charktere verwechselt(und warum heißt Senator Hagenström "Wagenström" ???). Schauplatz ist ständig das Haus in der Mengstraße, was dem Originalstoff auch nicht entspricht. Dies alles sind wichtige "Bauteilchen" die fehlen oder durcheinander geraten sind, wodurch der Gesamtzusammenhang und die Feinheiten der Geschichte vollkommen verloren gehen. Als störend empfinde ich auch die unbedarfte Darstellung, die Lilo Pulver von der "Toni" liefert oder Nadja Tiller als "Gerda". Einzig "Herr Permaneder" kommt hier -optisch- besser, bzw. passender, weg als 1979 in der Serie ... Kennt man den Originalstoff nicht und ist nur auf etwas leichte Unterhaltung aus, ist man recht gut bedient. Ansonsten empfehle ich den Kauf des 70er Jahre-Mehrteilers oder der DVD-Box "Buddenbrooks-Edition", die sowohl die Serie als auch den Spielfilm enthält. Damit kann man sich den Spaß gönnen und selbst vergleichen :-) Vom grossen Roman zum seichten Schwank 1 von 5 PunktenJeder, der Manns Buddenbrooks gelesen hat, wird von dieser Verfilmung enttäuscht sein. Mit wenigen Ausnahmen (Felmy, Tiller) ist dieser Film praktisch durchgehend fehlbesetzt. Liselotte Pulver ist zwar grandios in schweizer Mundartfilmen von Jeremias Gotthelf und Helga Feddersen ist lustig in deutschen Klamaukfilmen mit Hallervorden, aber hier gehören andere Schauspieler/innen hin. Dass Erika Mann, die ja am Drehbuch offenbar mitgearbeitet hat, mit dem Film nicht ganz zufrieden war, ist nur allzu verständlich. Aus dem grossen Roman von Thomas Mann wurde hier ein seichter Bauernschwank - wenn das grosses deutsches Kino sein soll, dann vielen Dank - aber andererseits wurde ja auch "Der Schuh des Mandschu" (oder ähnlich) letztes Jahr zum besten deutschen Film gewählt.... Da kann man nur staunen! Fazit: Auf diese Verfilmung von Buddenbrooks verzichtet man besser und kauft sich stattdessen die 9-stündige fantastische 70-jahre Verfilmung, die es allerdings erst auf Video gibt. |
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Laurel & Hardy - Die Laurel und Hardy Collection (5 DVDs)
DVD von Twentieth Century Fox Home Entert. |
Eine Kundenrezension:Klasse Preis 5 von 5 PunktenDer preis ist heiss und man hat sehr gute Filme der zwei. ich würde die Box wieder kaufen weil der einzelkauf der Filme teurer kommt. |
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Lawrence von Arabien (2 Discs)
DVD von Sony |
ProduktbeschreibungSony Pictures Lawrence von Arabien (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.04.01 Aus der Amazon.de-RedaktionUm eine einfache Wahrheit kommen Sie nicht herum: egal in welchem Format Sie sich Lawence von Arabien zu Hause anschauen, es wird immer ein Kompromiss sein. Es gibt keinen besseren Weg, sich dieses epische biographische Abenteuer anzuschauen, als im Breitwandformat auf eine große Leinwand projiziert (der Film wurde in Super Panavision 70 gedreht). Doch davon abgesehen ist David Leans meisterlicher "Wüstenklassiker" immer noch gut im Heimkino anzuschauen, besonders im Kinoformat. (Falls Ihre einzige Möglichkeit in einer Vollbild-Version besteht, sollten Sie sich den Film besser nicht anschauen. Dies ist ein Film, für den das Kinoformat ein absolutes Muss ist.) Peter O'Toole (Der lange Tod des Stuntman Cameron, Casino Royale) gibt eine brillante Vorstellung als T.E. Lawrence, den exzentrischen britischen Offizier, der die Wüstenstämme Arabiens gegen die Türkei im Ersten Weltkrieg vereinte. Dabei machte er sich so mächtige Führer wie Sherif Ali (Omar Sharif), Prinz Feisal (Alec Guinness) und Auda Abu Tayi (Anthony Quinn) zu Verbündeten. Lean orchestriert umfassende Schlachtszenen und atemberaubende Action, aber der Film dreht sich in Wirklichkeit um die Abenteuer und Versuchungen, die Lawrence zu einem legendären Mann der Wüste machen. Lean spürt dieser Wandlung auf einer großen Leinwand mit furchteinflößender Größe nach. (Lawrence von Arabien war einer der letzten Filme, die in 70mm gedreht wurden.) Kein anderer Film hat die Weiten der Wüste mit solcher Weite und Erhabenheit eingefangen. Genauso wichtig ist die Psyche von Lawrence, die uns ein Rätsel bleibt, sogar wenn wir seine Identifizierung mit der Wüste verstehen. Der vielleicht größte Triumph dieses Meisterwerks ist die körperliche und gefühlvolle Kraft, mit der Lean die Romantik, Gefahr und Verlockung der Wüste vermittelt. Dieser Film handelt von einem Mann, der ein Leben lebt, aber unwiderstehlich zu einem anderen hingezogen ist, wo seine Größe und seine geheimnisvolle Art in gleichem Maß die Möglichkeit hätten, sich zu entwickeln. Lawrence von Arabien erhielt sieben Oscars, unter anderem in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Kamera. T.E. Lawrence war außerdem O'Tooles erste Hauptrolle. --Jeff Shannon 5 Kundenrezensionen:Inkompatibilität mit etlichen DVD-Playern 1 von 5 PunktenWie bereits merhfach festgestellt, läuft diese DVD nicht auf allen Playern fehlerfrei. Bei zwei Playern springt die Sprache bei jedem (!) Kapitel wieder zurück auf die englische Originafassung, bei einem Player läuft sie sauber in deutsch durch. Das entkräftet auch die Behauptung einiger Kommentare, es läge angeblich und ausschließlich an der restaurierten Fassung und der Tatsache, dass einige Szenen nie synchronisiert wurden. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass eine Software wie PowerDVD es schafft, solche Szenen selbst zu synchronisieren :-) Tonwechsel normal, da Directors Cut 5 von 5 PunktenBei dieser DVD handelt es sich um den Directors Cut. Hier wurde in der Nachbearbeitung von Steven Spielberg (siehe auch beiligende Dokumentation) die Bild- und Tonqualität wesentlich zur original Kinofassung verbessert und etliche Minuten zusätzliches Filmmaterial in den Film eingefügt. Diese zusätzlichen Szenen wurden jedoch nicht nachsynchronisiert. Deshalb springt der Ton einige Male von deutsch ins englische. Eine Nachsynchronisation wäre für diesen Film auf Grund des Alters schwierig gesesen, da einige Synchronsprecher sicherlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Doppel-DVD lässt für mich keine Wünsche offen. Für einen Film seines Alters hat er eine TOP Bild- und Tonqualität und verfügt über reichlich Extras. Für mich kann es nur 5 Sterne geben! Ein wunderschöner Film 5 von 5 PunktenDer Film orientiert sich an dem Kriegsklassiker "Die sieben Säulen der Weisheit", nimmt es aber mit der Vorlage nicht so ganau. Vielmehr verändert er die dort beschriebenen Begebenheiten aus Gründen der filmischen Dramaturgie, und gerade durch diese Vorgehensweise ist ein Meisterwerk entstanden, welches das Rätsel der Persönlichkeit Lawrence auf eigene, eben filmische Weise interpretiert und überhöht. Schon bei persönlichen Details nimmt sich das Meisterwerk künstlerische Freiheit. So war der echte T. E. Lawrence klein und unscheinbar, gerade mal 1.65m, während der Strahlemann O Toole fast 1,90m misst. Ein Hüne in der Hauptrolle erregt eben mehr Interesse wie ein Zwerg. Wunderbar sind die langen Einstellungen in diesem Wüstenepos. Hier denke ich an die berühmte Brunnenszene: Lawrence Begleiter, ein Masruh-Krieger, schöpft Wasser an der Harith-Quelle, als sich ein kleiner Punkt am Horizont abzeichnet, der sich nach und nach als Reiter entpuppt. Mimik, Gestik und Körperhaltung der beiden Protagonisten deuten an, das gleich etwas geschehen wird. Als der Masruh-Mann zum Revolver greift, fällt ein Schuss. Tötlich getroffen fällt er zu Boden. Sherif Ali, so heisst der Reiter auf dem Kamel, gehört zum Stamm der Harith. Den Harith, so erklärt er Lawrence, gehöre der Brunnen, und die Masruh, ihre Todfeinde, dürften nicht daraus trinken. Mit filmischen Mitteln und in Echtzeit wird hier Wucht und Wirkung erzielt, und der Zuschauer begreift schlagartig die harten Gesetze der Wüste und den ewigen Zwist zwischen den Beduinenstämmen Bei dieser Szene spielt, wie im ganzen Film, die Wüste eine tragende Rolle. Grosse Teile des Films wurden im Wadi Rumm gedreht, eine grandiose Felslandschaft in Süd- Jordanien, die auch T. E. Lawrence mehrmals durchquerte und von der er hingerissen war, wie man in seinem obengenannten Werk nachlesen kann. In dem Film gibt es wunderschöne Wüstenaufnahmen und die Wüste verweist in ihrer nackten Schönheit auf das romantische und abenteuerliche, aber auch das tötliche Element in Lawrence Leben und Persönlichkeit. Toll finde ich auch die Szene, in der Lawrence das erste Mal arabische Kleidung trägt. Im Burnus und vor einer grandiosen Felskulisse führt er ein regelrechten Tanz auf. Eine tolle Idee die Initation des Helden in die Beduinengesellschaft auf diese Weise filmisch/choreographisch umzusetzen. Die Spielweise von Lawrence ist sicherlich etwas affektiert und übertrieben, manchmal auch ziemlich tuntig, aber eben doch auch unnachahmlich und brilliant. Der Zuschauer identifiziert sich mit ihm, freut sich und leidet mit ihm. Die übrigen Schauspieler sind auch grosse Klasse, besonders Allec Guiness als Feisal, aber auch Anthony Quinn (Auda) und Omar Sharif (Ali Sherif). Man schaut ihrem Spiel gebannt zu, glaubt ihnen jede Geste und jedes Wort. Die visuellen Eindrücke werden kongenial von der Musik ergänzt, die dem Film erst das rechte romantische Pathos gibt. Befremdlich finde ich nur, dass es am Anfang, in der Mitte und am Ende des Opus lange Musikpassagen ohne Bild gibt, ein Einfall David Leans, der eine Art "movie opera" machen wollte. Hier sollte man die Disk einfach vorspulen. Das muss mal gesagt werden 5 von 5 PunktenZum Film selbst ist hier schon genug geschrieben worden! ER IST EIN KLASSIKER! Eines möchte ich noch loswerden: Die Fantastischen Vier rappten eins in Ihrem Hit "Sie ist weg" "Ich möchte wissen welcher Film auf dieser Welt einen Oscar erhält, in dem die weibliche Hauptrolle fehlt?" Die Antwort ist: Lawrence von Arabien (und nicht nur einen Oscar!!) Unglaublich aber wahr! VIEL SPASS MIT DIESEM GROßARTIGEN FILM! 10 Sterne !!!! 5 von 5 PunktenDieser Film ist schlicht und ergreifend ein Meisterwerk! Ich gebe sogar zu, dass ich ihn mir deshalb regelmäßig einmal im Jahr ansehe .. er wird mir einfach nicht langweilig. Ich finde es sagenhaft, wie historisch korrekt die Umsetzung erfolgt ist. Sogar die gewählten Schauspieler orientieren sich optisch sehr nah an den Originalen. Es sei den echten Fans empfohlen, die Biografie von T.E. Lawrence, "Die sieben Säulen der Weisheit" zu lesen. Hier beschreibt Lawrence von Arabien in seinen eigenen Worten die damaligen Ereignisse. |
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Dollar-Box (4 DVDs)
DVD von Paramount |
ProduktbeschreibungDVD FSK: 16 Action, Thriller und Horror/ Paramount. EAN 4010884530780 FUER EIN PAAR DOLLAR MEHR IN Amazon.deSergio Leones Klassiker Für eine Handvoll Dollar war der Startschuss für den Italowestern und für eine der größten Filmkarrieren überhaupt: die Rede ist von Clint Eastwood. Es gibt in der gesamten Filmgeschichte nur wenige Filme, die ihr Genre grundlegend veränderten. Für eine Handvoll Dollar verwandelte den Western für immer. Großartige Meilensteine des Genres wie Sam Peckinpas The Wild Bunch oder sogar später Eastwoods Unforgiven wären ohne diesen Film schlichtweg undenkbar. Und für Leone selbst war Für eine Handvoll Dollar bekanntermaßen der Auftakt der Dollartrilogie, in der er immer konsequenter an den Möglichkeiten seiner stylistischen Vision, einer Symbiose aus Western und Oper, wenn man so will, schraubte. Die Handlung orientiert sich stark an Akira Kurosawas Meisterwerk Yojimbo, dennoch ist es wohl eher irreführend von einem Remake zu sprechen. Die Bedeutung des Films ist vor allen Dingen auf der formalästhetischen Ebene zu finden. Die Handlung selbst ist vergleichsweise unspektakulär, die Art und Weise wie Leone die Geschichte erzählt, umso spannender. Zu Beginn des Films taucht ein gewisser Joe (Clint Eastwood) im mexikanischen Kaff San Miguel auf. Wenig später liegen vier Typen tot im Staub. Sie hatten sich über seinen Esel lustig gemacht. Joe hat keine Vergangenheit und würde er nicht unfassbar schnell und behende mit seinem Schießeisen umgehen, er hätte sicher auch keine Zukunft. In dem gottverlassenen Nest kämpfen zwei vergleichbar geldgierige Familien um die Vormachtstellung: die Baxters und die Rojos. Joe entscheidet sich die Klans gegeneinander auszuspielen. Er hat es aufs Geld abgesehen. Selbst aus dieser kurzen Inhaltsangabe lässt sich Leones Wille zur Dekonstruktion ablesen. Man kann sich heute den Schock nicht mehr vorstellen, den der Film damals ausgelöst haben muss. Ein Held, der wie alle anderen Figuren vollkommen amoralisch handelt, ein Sarkasmus, der respektlos mit abgehangenen Klischees aufräumt. Dazu kam der ennervierend opulente Score von Ennio Morricone, die pathetischen Streichersätze, die immer kurz davor schienen ins Atonale abzugleiten. Überhaupt eine ungewöhnlich sorgsame Behandlung der Tonspur, die erzählend in die Geschichte eingreift. Man hat später oft vom Realismus des Italo- oder Spaghettiwesterns gesprochen. Die Besetzung der Nebenrollen bis hinein ins Heer der Statisten mit schmierigen Personal, die Close-ups von bohnenfressenden Widerlingen oder die durchgehend dreckverschmierte Kleidung der Protagonisten: bei aller filmhistorischen Bedeutung ist und war immer auch und gerade ein B-Movie, der sich seine Freiheiten mit niedrigem Budget und verschärften Produktionsbedingungen erkaufen musste. Für ein paar Dollar mehr ist der zweite Teil aus Sergio Leones Dollartrilogie. Clint Eastwood, Lee van Cleef und nicht zuletzt Klaus Kinski brillieren in diesem Meilenstein des Italowestern. Clint Eastwood spielt wie schon in Für eine Handvoll Dollar den mysthischen Fremden (hier nennt er sich Monco), dem in Für ein paar Dollar mehr jedoch ein Gegenspieler zur Seite gestellt wird. Lee van Cleef, bis dahin lediglich als Nebendarsteller in Erscheinung getreten, verkörpert den Kopfgeldjäger Colonel Douglas Mortimer, ein exzellenter Scharfschütze, der bislang noch jeden Gauner zur Strecke brachte. Nachdem der gemeingefährliche Psychopath El Indio (Gian Maria Volonté) aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und seine alte Gang um sich schart (darunter der unvergessene Klaus Kinski) kommen sich Monco und der Colonel auf der Jagd in die Quere. Sie realisieren schließlich, dass sie nur eine Chance haben El Indio zu schnappen. Wenn sie zusammenarbeiten. Leone hat die radikale Umarbeitung des Genres in Für ein paar Dollar mehr konsequent weiterbetrieben. Man könnte womöglich sogar behaupten, dass in diesem Film zum ersten Mal überdeutlich Leones Handschrift zum Vorschein kommt. Die Opulenz der Bilder, die expressive Behandlung der Tonspur, das Desinteresse an konventionellen Schnitttechniken, die sich nie dem Fluss der narrativen Handlung entgegenstemmen. Am nachhaltigsten wirkt vielleicht der Umgang mit dramaturgisch strukturierenden Elementen, soll heißen: Leone reißt den Zuschauer durch die überdeutliche Akzentuierung von Bild oder Ton, etwa durch extreme Close-ups oder in den Vordergrund gerückte Toneffekte aus dem Handlungsfluss. Er verwendet Flash-Backs, wechselt zwischen langsamen, dialoglastigen Sequenzen und kurzen, explosiven Schießereien. Das führt zu einer spürbaren Verunsicherung, entwickelt dadurch im besten Fall aber auch einen hypnotischen Sog, der durch Ennio Morricones Musik noch verstärkt wird. Leone hat sich dahingehend auch deutlich geäußert, dass er die Zeit als seinen wichtigsten Hauptdarsteller empfindet. Obwohl Für ein paar Dollar mehr im Vergleich zu seinem Vorgänger der in sich geschlossenere Film ist, in dem auch der Inszenierungswille seines Regisseurs eine passendere Form gefunden hatte, bleibt der Film in der öffentlichen Wahrnehmung hinter Für eine Handvoll Dollar zurück. Die Tür war eben bereits geöffnet. Leone musste bei dieser Arbeit nur noch hindurchtreten. --Thomas Reuthebuch 5 Kundenrezensionen:!! LEGENDÄR !! 5 von 5 PunktenImmer dieses "Haar in der Suppe" suchen und alles besser wissen kann einem auf den Keks gehen! Solche Bewertungen IGNORIERT man am besten! Zwei KLASSE-WESTERN laufen jetzt hier restauriert auf DVD gebracht zur Höchstform auf! Bewertung DVD-Box 5 Sterne > 4 DVDs! mit reichlich Zusatz-Material! 5 Sterne > Bild-Qualität 5 Sterne > Aufmachung/Info 5 Sterne > Preis Bewertung Film 5 Sterne > Story 5 Sterne > Darsteller 5 Sterne > dt.Synchronisation 5 Sterne > Spec.Features Natürlich gehören diese Filme in die Sammlung! Feinste Ware 5 von 5 PunktenBin mit dem Erwerb dieser Kollektion absolut zufrieden. Beide Filme kann man auch getrost nicht Western Fans empfehlen. Tolle Box - Alle Fans der Dollar Triologie können zuschlagen 5 von 5 PunktenOk, hier fehlt "Zwei glorreiche Halunken", den muss man dazu kaufen, aber die ersten beiden Filme der Triologie sind toll gemastert und die Box sehr liebevoll aufgemacht. "2 Glorreiche Halunken" ist der beste der 3 Filme, aber trotzdem sind diese Filme einmalig. Ich finds prächtig !!! 5 von 5 PunktenMeines Erachtens ist dies eine sehr gut gelungene DVD-Fassung der beiden Italo-Western Klassiker. Ob die fehlende Original Synchro, die hier in mehreren Rezensionen vermisst wird, besser ist als die Neue kann ich jedoch nicht beurteilen. Das einzige was mich an der gestört hat war der kleine Junge, der von Ramon unterdrückten Familie in "Für eine Hand voll Dollar". Irgendwie klingt der doch seltsam, oder nicht ? Fazit Bild- und Tonqualität sowie das Bonusmaterial überzeugen. Die Filme sind sowieso genial. Grandiose Filme, Tolle DVD Box. 5 von 5 PunktenClint Eastwood und Sergio Leone bleiben einfach für immer Legenden. "Eine Handvoll Dollar" und "Für ein paar Dollar mehr" sind großartige Western, die nur noch von "Zwei glorreiche Halunken" und "Spiel mir das Lied vom Tod" übertroffen werden. (Zum Inhalt will ich hier kein Wort verlieren.) Ich finde die DVD-Umsetzung absolut gelungen. Die Bildqualität ist wirklich erste Sahne, und erst recht wenn man sie mit den (im Bonusmaterial enthaltenen) alten Aufnahmen vergleicht. Der Ton gefällt mir ebenefalls sehr gut. Die Synchronstimmen passen genau und ich finde nicht, dass man deswegen so einen großen WirrWarr veranstalten sollte. Das einzige was mich gewundert hat und was mir missfiel war, dass in der letzten Szene von "Für ein paar Dollar mehr" (nach dem finalen Duell) sich Mortimers Synchronstimme plötzlich änderte. (Ich weiß nicht allerdings auch nicht, ob das nur bei mir der Fall war.) Das Bonus-Material finde ich auch auf jeden fall angemessen (2 DVDs voll). Es sind viele Interviews (z.b. mit Clint Eastwood) und Dokumentationen dabei, von denen allerdings nicht alle wirklich aufschlussreich sind. Außerdem noch anderer Bonus: z.b. Bilder der Drehorte von '66 und heute. oder der (wirklich grottige, aber dadurch relativ witzige) Fernseh-Proloq zu "eine Handvoll Dollar", den man im Fernsehen vor dem Film zeigte um die Gewalt moralisch etwas vertretbarer zu machen. Fazit: Top Filme, Top DVD-Box. Tolle Bild- und Tonqualität und gutes Zusatzmaterial. |
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2001: Odyssee im Weltraum (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home 2001: Odyssee Weltraum S.E. Steelbook (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.12.07 Aus der Amazon.de-RedaktionAls Stanley Kubrick den Autor Arthur C. Clarke einlud, mit ihm zusammen an diesem Science-Fiction-Film zu arbeiten, kann man jede Wette eingehen, dass weder der als Einzelgänger bekannte Regisseur noch der große Autor geahnt haben, dass sie einen Film kreieren würden, der die Parameter des Kino-Sehens neu definieren sollte. Inspiriert von einer Kurzgeschichte Clarkes, hat Kubrick ein unkonventionell erzähltes, auf Visualität beruhendes Poem geschrieben (auf 139-Minuten Film kommen nicht einmal 40 Minuten Dialog), das in einer eigene Bildsprache die Geschichte der Evolution erzählt. Der Evolution, die bereits geschehen ist und einer Evolution, die vielleicht noch kommen mag. Beginnt der Film im Zeitalter der Urmenschen, gelingt es Kubrick in nur einer Sequenz ins Zeitalter der Raumfahrt überzuleiten und vom Flug eines Raumschiffes namens Discovery im Jahre 2001 zu berichten, um mit der metaphysischen Geburt eines Sternenkindes zu enden. Präzise ist die Geschichte konstruiert, die sich auf einer Subebene geschickt mit der Enthumanisierung des Menschen durch die voranschreitende Technologie auseinandersetzt, wofür in Kubricks Klassiker der Computer HAL 9000 steht, der von allen Figuren über die am weitesten entwickelte Persönlichkeit verfügt. Dinge wie diese sind es denn auch, die 2001 zu einem Film wie keinen anderen machen, auch wenn die Darstellung des ersten Jahres im neuen Millennium, wie wir heute wissen, denn doch etwas zu enthusiastisch ausgefallen ist. Seine spektakulären, präzise ausgearbeiteten Spezialeffekte haben darüber hinaus die Zeiten überstanden und bestehen selbst heute noch den Vergleich mit aktuellen Produktion. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass dies ein cineastischer Meilenstein war und ist: verwirrend, provokativ, perfekt. --Jeff Shannon 5 Kundenrezensionen:nicht mehr gültig? 5 von 5 Punktenhabe mir diesen großartigen film über die feiertage wieder mal angesehen und wieder mal den kubrick-effekt verspürt... ich habe großes verständnis dafür, dass man diesen film - ebenso wie zb barry lyndon - langweilig finden kann, immerhin geht es bei star wars und anderem digitalen effektkino ganz anders zur sache. ich sitze aber jedesmal atemlos davor und sehe den film jedesmal neu. wie kubrick das erwachen des geistes darstellt, kann man mittlerweile banal finden, damals war das kinogeschichte. ebenso wie die tricktechnik, die sich hier damals schon auf einem niveau befand, das von der realistik her nicht mehr wirklich überboten wurde. im weltraum gibt es nun mal keine geräusche - wo kein trägermedium, dort keine schallwellen - und das manövrieren im vakuum dauert eben auch seine zeit. großartig, wie das hier dargestellt wird, die einsamkeit der menschen in dieser unendlichen und absolut stillen schwärze. hier geht es nicht um den billigen effekt, hier geht es um das eindringliche vermitteln einer beklemmenden situation. ja, das ist wenig spektakulär aber umso eindrucksvoller umgesetzt worden. vorweggenommen wird hier auch ein möglicher konflikt zwischen mensch und maschine, bzw die philosophische frage, inwieweit man einer hochentwickelten maschine gefühle zubilligen kann, vielleicht eines tages muss... die abschaltung von HAL macht betroffen, das ist, als wohne man einer hinrichtung bei. die bildsprache dieses films ist eine urgewalt, viele sequenzen und bilder haben sich mir unauslöschlich eingeprägt um sie doch bei einer neuerlichen betrachtung wieder anders zu erleben. das ist verwirrend, das ist provokant, das macht atemlos, lässt einen verstört und ein wenig verwirrt zurück. haben wir das sterben des astronauten oder die geburt eines sternenkindes miterlebt? kubrick/clarke spielen hier mit dem unterbewussten, mit der vermischung aus realistik und fiktion, letztlich bleibt alles offen und der betrachter ist gefordert, das dargebotene zu verarbeiten. bei oberflächlicher betrachtung funktioniert dieser film nicht, wenn man sich aber ganz und gar darauf einlässt, wird man sich schütteln müssen um in die realität zurückkehren zu können. wow, was für ein trip! um den für die "normale" DVD geforderten preis ist dieser meilenstein der kinogeschichte geradezu nachgeschmissen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass dieser film gar nicht lange genug sein kann, man also unbedingt auch um die minuten, um die diese special edition" länger ist, nicht herumkommt... total überbewerteter SiFi Film 2 von 5 PunktenAm Anfang der Mensch. So einen Blödsinn hab ich noch nie gesehen. Der Steinzeitliche Mensch lebt in Frieden zusammen mit Tapieren. Dann entdeckt er die Keule, tötet das erste mal und lebt von nun an nicht mehr Fleischlos. Das Weltall Eine recht unterhaltsame, spannende Story mit interessanten Kameraperspektiven und tollen Kulissen nimmt in etwa 2/3 des gesamten Filmes ein. Sehr sehenswert. Das Ende, der Anfang? Die durchaus spannende Story endet sehr Eigenartig. Nach der Zerstörung des Computergedächtnisses befindet sich unser Hauptdarsteller auf einer Art Zeitreise. Er landet in einem Barock-ähnlichem eingerichtetem Haus ohne Fenster. Mit jedem Raum den wir betreten finden wir den Hauptdarsteller um einige Jahre gealtert wieder bis er am Ende sterbend im Bett liegt. Darauf folgt dann ein über einem Bett schwebender Embryo. Hier Endet der Film. Filmische Meisterleistung mit Tiefgründigen Hintergedanken? Nein, auf keinem Fall. Eher Oberflächlich und Blöd im Anfang und Ende. Nur die Mitte kann überzeugen. Ein Meisterwerk - mit fantastischem Zusatzmaterial 5 von 5 PunktenWem in den Sinn kommt, sich "2001 - Odyssee Im Weltraum", einen der großartigsten Filmklassiker, die man sich nur vorstellen kann, auf DVD zuzulegen, dem ist diese Edition wärmstens zu empfehlen. Zum einen ist dieser großartige Film vorhanden, zu dem ich nicht zu viel sagen möchte (wer sich dafür interessiert, kann sich ja die anderen Rezensionen durchlesen), da ich denke, dass der Film am interessantesten ist, wenn man nicht all zu viel Vorwissen hat. Der Film ist digital überarbeitet, die Qualität ist spitze, sowohl das Bild als auch der Sound und es gibt Audiokommentare von Keir Dullea und Gary Lockwood, die sehr aufschlussreich sind und einem eine Menge Hintergrundwissen über den Film vermitteln. So viel zur ersten DVD, einwandfrei. Die zweite DVD enthält 4 Dokumentationen über den Film und einen eher uninteressanten Kurzbericht über die Fotos, die Stanley Kubrick einst für das Magazin "Look!" knipste. Aus diesen 4 Dokumentationen sind 2, die mich am meistens beeindruckt haben: Die Dokumentation mit dem Titel "2001 - Wie der Mythos entstand" enthält genau das, was der Titel verspricht, nämlich einen Bericht über die ganze Vorarbeit, die bis zur Veröffentlichung des Films geleistet wurde. Sehr gute Recherchen und sehr aufschlussreiche Interviews. Die zweite für mich besonders interessante Doku war "2001: Die Spezialeffekte und das frühe konzeptionelle Design", die zeigt, wie die atemberaubenden Spezialeffekte designt und auf die Leinwand gebannt wurden. Auch die anderen Dokumentationen kann man sich gut ansehen, doch habe ich zu denen nicht so viel zu sagen. Abschließend kann ich sagen, dass diese DVD-Edition rundum gelungen ist. Die Edition aus der "Kubrick Collection" ist dagegen reichlich mager, enthält aber die gleiche Version des Films. Eine Sternstunde des SciFi-Kinos - - geliebt oder gehasst! 5 von 5 PunktenWas soll man eigentlich an diesem Meisterwerk des Sci-Fi Kinos mehr loben? Die packende, vielschichtige, ja eher philosophische Story hinter dem Film, die geniale Umsetzung in eine ganz eigene Bildsprache, die Orgie aus Bildern und Musik oder doch die nachdenklich stimmende Geschichte um uralte Fragen der Menschheit: "Woher kommen wir, wer sind wir, wohin gehen wir? Sind wir allein im Universum?" Selbst wer Stanley Kubrick's Epos zum wiederholten Male genießt, wird sicher immer wieder neue Aspekte, Fragen, spannende Details und seiner Zeit weit vorweggenommene Ideen, ja durchaus aktuelle Gedankenmodelle darin entdecken. Oder aber, man genießt ganz einfach einen wahrhaft »fantastischen« Film in brillanter Qualität über die noch offene, kurze Geschichte unserer eigenen Evolution im Universum. Wer obendrein die Buchvorlage von Arthur C. Clarke liest, wird nochmals angenehm überrascht werden. Selbst für Nicht-Sci-Fi Fans im Grunde ein echter »Pflichtfilm«. Sicher aber ein Meilenstein auf der großen Leinwand. "Er ist voller Sterne!" PS: Eine an Sehgewohnheiten "verarmte" neue Generation von Kinogängern, kann mit diesem Klassiker des stillen Qualitätsfilms leider gar nichts anfangen, wie man ja auch aus zahlreichen Postings hier sieht. Sie werden den Film nur langweilig finden, milde ausgedrückt. Das ist auch nicht verwunderlich: Wer keine Schnitte über 2 Sekunden verträgt, wer nicht ohne den permanenten Overkill von Special Effects und einer ständig an der Schmerzgrenze dröhnende Musik/Geräuschkulisse mehr auskommt, wird zwangsläufig enttäuscht sein. Auch jene Filmfreunde, bei denen schon in den ersten 60 Sekunden ein paar gigantische Explosionsszenen erst Genuss verschaffen, sollten lieber die Finger von diesem stillen Film lassen. Es ist sehr schade, dass heutzutage eigentlich kein rechter Platz mehr für solche zeitlos guten Werke der Kinokunst zu sein scheint. Dafür dürfen sich echte Cineasten als "blasierte, intellektuelle Filmeversteher" hier beschimpfen lassen. Verkehrte Welt! :-/ blödsinn... 1 von 5 Punktenich habe ja schon wirklich sehr sehr viele filme gesehen..und meistens finde ich filme besser als meine mitmenschen....aber dieser film ist wirklich schrott... kann das wirklich nicht nachvollziehen, wie man diesen film gutfinden kann...sorry! |
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