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Angel - Ein Leben wie im Traum
DVD von Concorde |
ProduktbeschreibungConcorde Angel - Ein Leben wie im Traum, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 30.01.08 5 Kundenrezensionen:Angel-ein Leben wie im Traum 3 von 5 PunktenKurz zum Inhalt: Der ist eingentlich recht schnell erzählt. Die junge Angel träumt davon Schriftstellerin zu werden, was auch gelingt und sie quasi über Nacht zum Star der Kitschliteratur aufsteigen lässt. Dann verliebt sie sich in den erfolglosen Maler Esmee, den sie auch heiratet. Allerdings verläuft ihre Beziehung alles andere als harmonisch (ich denke es liegt eben daran, dass Angel dass was sie in ihren Büchern schreibt für wirklich bare Münze nimmt, und glaubt auch echte Beziehungen wären so). Das Ende ist natürlich extrem tragisch. Gut eigentlich ein schöner, Kitsch überladener Film, warum dann also nur ***? Das hat vielerlei Gründe: - Wie meine Vorredner schon sagten, Angel ist unsymphatisch. Von Anfang bis Ende eine eingebildete, zu sehr von sich selbst überzeugte Egoistin. Die sich einen Dreck um andere Leute schert. (Das macht es mir schwer so was wie Mitleid oder Anteilnahme für sie zu empfinden). - Die Story: auch dass haben meine Vorredner schon angesprochen. Alles geht hopladihop. Armes Mädchen=> Erfolg => Hochzeit => sehr viel Melodramatik => Tod => Abspann. So richtig konnte ich mich in keine der Figuren einfühlen. - Habe ich oben Angel eine Egoistin genannt....naja eigentlich sind ALLE Personen die in diesem Film agieren schreckliche Egoisten. + Esmee der sie nur ihre Geldes wegen ausnutzt + Der Verleger der sie für seine Kasse benutzt + Esmees Schwester (der Name ist mir leider entfallen) die auf Angel all ihre unerfüllten Träume und auch ihre Liebe ? projeziert. Alles Egoisten, da kann man doch nicht mitleiden, oder gar weinen (ja ich weine bei großen emotionalen Momenten) aber die gab es hier nicht. Was war gut? Drei Sterne hat der Film verdient weil die Darstellung der Figuren, so egoistisch sie auch waren gut war. Die Ausstattung des Films war auch schön anzusehen, obwohl man bei den Kutschfahrten durch London gemerkt hat, dass das Gefährt in die Szene reingeschnitten war oder dass auf einer Leinwand dahinter ein Film ablief. Wie in diesen alten Hollywoodfilmen halt ^^. Der Film ist nett um ihn sich einmal anzusehen, ob man ihn kaufen muss, muss jeder wohl für sich entscheiden. Was für eine positive Überraschung!!! 5 von 5 PunktenAch, hätte ich nur nicht auf die schlechten Kritiken gehört und mir diesen Film mit seinen prächtigen, atemberaubenden Bildern im Kino angesehen! Romola Garai spielt geradezu göttlich (nur leicht übertrieben). Die Story, mit ironischem Augenzwinkern erzählt, wird gegen ende hin beinahe düster. Wer also nur schönen Kitsch erwartet, ist hier nicht beim richtigen Film. Die Musik ist weit über dem Durchschnitt, die Kostüme phantastisch, der Sinn für Stil und Ästhetik beeindruckend. Der ruhige Schnitt eine Wohltat. Hier erhalten die ausgezeichneten Darsteller Zeit und Raum für ihr Spiel. Die Dialoge treffend. Und die Story offenbart unter dem schönen Schein ihre menschlichen Abgründe. An "Angel - Ein Leben wie im Traum" ist nur der Titel missraten. Ansonsten ein lautes, dreifaches: Bravo!!! (Den Film sollte man sich spätestes beim zweiten Mal auf englisch anschauen.) Angel - ein Horrorfilm 1 von 5 PunktenWARNUNG: Dieser Film ist der langweiligste und überflüssigste, den man sich antun kann. Die Handlung ist fade, überflüssig und überzogen; Regie und Schnitt eine Lachnummer (Hintergründe generell als Blue Screen), der Produktion hat es offensichtlich an allen Enden an Geld gefehlt, unbegreiflich, wie sich Sam Neill für so etwas hergeben konnte. Jede noch so schlechte Pilcher-Verfilmung wirkt dagegen wie ein actiongeladenes hochintelligentes und gut umgesetztes Film - Highlight. Das ist keine Komödie, kein Drama, das ist reinster Horror. Ein Traum dieser Film... 5 von 5 PunktenEine Hommage an jene Literatur, die die Hauptprotagonistin "Angel" selbst verfasst hat. Ihre Bücher spiegeln sich in ihrem Leben wieder, nicht umgekehrt!!! Bewusst hat Ozon bei den Kutschfahrten und der Hochzeitsreise, Tricks aus den Filmen der 50er Jahre benutzt, nämlich ganz offensichtlich eine Leinwand aufgestellt, was die Künstlichkeit und Zerbrecklichkeit von Angels Welt noch unterstreicht... Leider wird hier nur oberflächlich auf Angels Kampfgeist und ihren wahren Charakter (nämlich der eines jungen Mädchens und liebesbedürftigen Kind) eingegangen. Ozon, der eine extrem gute Stimmung für das entsprechende Wetter in Filmen hat, welche die Szenen stimmungsvoll und eindringlich untermalen, hat hier eine Parodie, ein Kunstbild des alten schwülstigen französischen Liebesroman geschaffen! Und auch wenn Angel einfach nur wie eine verwöhnte Göre wirkt, schafft sie es einen mit ihren Träumen und ihrer Lebensfreude vollkommen mitzureissen...Cèst la vie!!! Francois Ozon aber.... 2 von 5 PunktenIch bin ein grosser Fan von Francois Ozon. Aber mit diesem Film kann ich wirklich nichts anfangen. Was wäre, wenn man nicht wüsste, dass er von ihm ist? Würde sich jemand dafür interessieren? |
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Hunger - Special Edition (2-Disc-Set)
DVD von Ascot Elite Home Entertainment GmbH |
5 Kundenrezensionen:Ein Film, der in Erinnerung bleibt 4 von 5 PunktenDieser Film ist nicht einfach zu greifen. Er erzählt die Geschichte des Hungerstreiks der IRA im Maze-Gefängnis in Nordirland 1981 aus verschiednen Perspektiven. Zu einem aus der Sicht des Wachpersonals und zum anderen aus der Sicht des IRA Mitgliedes Bobby Sands. Und statt aus diesem Thema einen dialoglastigen politischen Film zu machen, hat der Künstler und Filmdebütant Steve McQueen einen sehr visuellen und persönlichen Film mit wenig Dialog gemacht. Punkten kann der Film mit seinen tollen Bildern und sehr guten Schauspielern. Bewunderswert ist auch, dass hier nicht der übliche Gefängnisfilm abgeliefert wird. Im Rahmen einer langen Dialogszene erfährt man auch etwa über die Motive des Hungerstreiks. Aber alles immer aus persönlicher Sicht der Beteiligten. Historische Zusammenhänge werden weniger klar. Aber das war auch nicht Ziel des Films. Thema ist eher das Verhalten der Wärter und Häftlinge in solchen Situationen. Der Zuschauer wird weder vor der Gewalt der Wärter, noch von Konsequenzen der Häftlinge verschont. Im letzten Drittel wird das Verhungern von Bobby Sands nüchtern und ergreifend dargestellt. Das alles ist keine leichte Kost, aber ein außergewöhnlicher Film, der lange in Erinnerung bleibt. Die Kunstfertigkeit der Bilder hat mich begeistert. Zuerst war ich aber auch etwas enttäuscht, dass der Film wenig politische Zusammenhänge darstellt, jedoch ist das auch eine Stärke des Films. Er kann sich so von dem IRA-Konflikt lösen und ein allgemeingültiges Statement über Menschen in Extremsituationen abgeben. Die Extras sind mit 200 Minuten (hauptsächlich Interviews) sehr umfangreich und sprechen nahezu sämtliche Aspekte des Films an. Leider wird die Gelegenheit nicht genutzt, hier eine Doku über den IRA Konflikt unterzubringen, der eine Einordnung des Films erleichtert hätte. Schade. Dafür einen Stern Abzug. Bleiben vier Sterne für einen beeindruckenden Film. Faszinierend, bewegend... 5 von 5 PunktenDer Film stellt eines der dunkelstens Kapitel britischer und irischer Geschichte extrem hart aber auch sehr bewegend dar... Ohne viele Worte dafür aber mit sehr eindrücklichen Bildern und deshalb um so eindrücklicher werden die Hungerstreiks in den H-Blocks 1981 dargestellt. Nichts für schwache Gemüter, aber der bislang beste Film, den ich zu dem Thema gesehen habe... Der Hauptdarsteller ist für die Rolle wohl tatsächlich durch die Hölle gegangen und hat bis zum Extrem gehungert - das merkt man aber auch an der Intensität seiner Darstellung von Bobby Sands. Darf ich diesen Film überhaupt "nicht mögen"? 2 von 5 PunktenEin "cineastisches Meisterwerk", das "emotional berührt" und gleichzeitig "das Denken herausfordert", so wird mir "Hunger" auf dem DVD-Cover angepriesen. Hoch gelobt ist dieser Film, lief auf vielen Festivals, wurde mit Preisen ausgezeichnet. Nach dem Anschauen bin ich schon etwas irritiert, denn der Film konnte mich so gar nicht erreichen. Bin ich die falsche Zielgruppe? Für wen ist der Film gedacht? Steve McQueen sagt zu seiner Motivation zu diesem Film in den Extras, dass die Person des Bobby Sands und seine bewusste Entscheidung für einen langsamen qualvollen Hungertod ihn als Kind unglaublich beeindruckt haben. Das kann ich gut nachvollziehen. Nur ist mir die Person des Bobby Sands (der erst nach einer langen Anfangsphase mehr und mehr in den Mittelpunkt gerückt wird) nur in Ansätzen greifbar geworden. Insgesamt fehlte mir auch mehr politischer Hintergrund, denn schließlich ist es vom Thema her vor allem ein politischer Film. Anscheinend wollte McQueen aber auch gleichzeitig einen "besonderen" Film machen, eine Art "Kunstwerk" (ein Aspekt, der auch in den Kritiken hervorgehoben wird). Über weite Strecken des Films lässt McQueen Bilder sprechen, oft ästhetisch schön, dagegen herrscht meist Sprachlosigkeit im menschlichen Kontakt. Mir war das oft zu viel und gewollt, und der Sinn mancher lang gezogener Szenen hat sich mir nicht erschlossen. Im Kontrast dazu (für mich auch zu betont) das Gespräch zwischen Sands und dem Priester, wohl als "Schlüsselszene" gedacht: alles, was es zu dem Thema zu sagen gab, ewig lang und in einer einzigen Einstellung. Mich haben diese "Kunstgriffe" eher genervt. Gegen Ende des Films wird dann das langsame Verhungern des Bobby Sands in aller Ausführlichkeit nachgebildet. Natürlich sind das darstellerisch und filmerisch hervorragende Szenen und die Bilder sind erwartungsgemäß erschreckend. Für mein Gefühl geht aber der Bezug zu der eigentlichen Motivation und zu den politischen Rahmenbedingungen vollkommen verloren. Ein Mensch verhungert: es könnte auch ein Anorexie-Patient oder ein alter Mensch kurz vor seinem Tode sein. Fazit: Etwas weniger "Kunst" und mehr Inhalt und Aussage bei diesem wichtigen Thema hätte mir wesentlich besser gefallen. Handlung im Hungerstreik 1 von 5 PunktenMit diesem offenbar als Protestfilm gegen die menschenunwürdige Behandlung irischer Untergrundkämpfer im Gefängnis während der Ära Thatcher gedachten Werk, einem spröden Mix aus IRA-Drama im Stil von Im Namen des Vaters und dokumentarischem Kammerspiel im Stil des Klosterfilms Die große Stille, konnte ich leider gar nichts anfangen. In einer spartanischen Filmsprache, dunklen, statischen Bildern und einem quälend langsamen Rhythmus erzählt Regisseur Steve McQueen die Geschichte und Vorgeschichte eines Hungerstreiks. Auch die Filmhandlung ist hier gleichsam im Hungerstreik. Streng genommen gibt es hier nämlich keine. Höhepunkt der Provokation ist ein unerträglich langatmiger Dialog, in dem der IRA-Häftling Bobby Sands einem der IRA nahestehenden Pfarrer seinen Plan zum Hungerstreik eröffnet - ein 20-minütiges Gespräch, gefilmt in einer einzigen starren Einstellung. Das mag man als innovative Filmkunst durchgehen lassen oder auch, wie in meinem Fall, nicht. Dann bleibt wirklich nur der Griff zur Fernbedienung - zum Vorspulen. Für Anhänger der IRA und der großen Stille. Die letzte Waffe.... 5 von 5 PunktenIm berüchtigten nordirischen Maze Prison, 1981: Die dort in den sogenannten H-Blocks inhaftierten IRA-Mitglieder protestieren gegen die dortigen Haftbedingungen und wollen vor allem ihre Einstufung als politische Häftlinge, die ihnen die britische Regierung unter der eisernen Lady Maggie Thatcher genommen hat. Sie wollen diese durch einige Protestaktionen im Knast durchsetzen. Die Häftlinge weigern sich Gefängniskleidung zu tragen und verbringen ihre Zeit nur mit Wolldecken umhüllt in ihren Zellen. Zu dem Protest gehört auch die Verweigerung von Arbeit, so bleibt ihnen nur das trostlose Dasein 24 Stunden am Tag in der kargen Zelle zu verbringen. Die Regierung bleibt hart. Somit erweitern die Häftlinge ihre Aktion mit dem s.g. "Schmutzigen Protest": Urin und Exkremente werden dafür benutzt die Zellen zu verunreinigen, sie haben sich soweit abgesprochen, dass am Abend aus jeder Zelle der gesammelte Urin in den Flur des Tracks gekippt wird. Der Gefangene Davey Gillen (Brian Milligan) ist neu hier und wird von seinem langhaarigen Zellengenossen Gerry (Liam McMahon) als Glückspilz bezeichnet, weil der nur 6 Jahre absitzen muss. Ray Lohan (Stuart Graham) ist einer der dort arbeitenden Wachmänner. Schon zu Beginn des Films wird gezeigt, wie gefährlich sein Leben, der Schritt nach draussen und die Fahrt zur Arbeit ist. Und auch am Arbeitsplatz herrscht Stress. Genauso wie für die Insassen selbst ist der Schmutz, der Urin und Kot auch für die Wachen unzumutbar. Der Normalo Roy ist negativ geprägt von seiner Arbeit, er agiert im Knast als passionierter Täter und steht in erster Reihe, wenn es darum geht, die Gefangenen auch körperlich zu bestrafen. Father Moran (Liam Cunningham)ist Gesprächspartner für die Gefangenen. Nach einer weiteren Eskalation sucht der Gefangene Bobby Sands (Michael Fassbender) ein tiefes Gespräch mit dem Geistlichen. Es geht um eine weitere Verschärfung des Protests, ein Hungerstreik ist geplant.... Der Film "Hunger" ist ein starkes, bewegendes Stück kino des Directors Steve McQueen, dessen Arbeit sich dadurch auszeichnet, dass den Bildern eine Körperlichkeit gegeben wird, die den Zuschauer nahezu physisch bindet. Der Film ist in drei Teile gegliedert, der erste bezieht sich auf die beiden Häftlinge Davey und Gerry. Als Mittelteil fungiert das spannende Gespräch zwischen Sands und dem Pfarrer, dass dann den dritten Teil einleitet: Die letzten 66 Lebenstage des IRA-Mitglieds Bobby Sands, der sich in seinem Delir noch einmal an seine Jugendtage erinnert, an einen schönen Tag am See, der dem Jungen (Ciaran Flynn) zeitlebens in Erinnerung blieb... McQueen arbeitet mit seinem Film britische Geschichte auf, in einer kompromisslosen und vitalen Art und Weise. Das Leiden der Menschen ist nichts für schwache Nerven, obwohl der Film in eigenartiger Weise auch poetische Momente voller Melancholie einfangen kann. |
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Eden Lake
DVD von Universum Film GmbH |
5 Kundenrezensionen:Packend 5 von 5 PunktenWer einen Horrorfilm mit ordentlich Gemetzel sucht, ist mit diesem Film warscheinlich nicht gut bedient. Um mal die Rezensionen einiger Leute hier aufzugreifen. Ehrlich gesagt, habe ich in der Videothek nach einem ebensolchen Film gesucht und mir Eden Lake ausgeliehen. Der Film hat mich aber in keinster Weise enttäuscht, weil kein Schlachtfest inszeniert wurde! Zugegeben, großes Gemetzel gibt es in diesem Film nicht, die "wenigen" blutigen Szenen sind aber wohl dosiert. Der Film hat mich einfach gepackt und nicht mehr losgelassen. Da spielte es auch keine Rolle mehr für mich, wieviel Blut fliesst. Er ging mir teilweise wirklich durch Mark und Bein und ich konnte es einfach nicht begreifen was da geschieht. Um noch kurz auf die Schauspieler zu sprechen zu kommen. Erstklassige Besetzung. Jeder einzelne verleiht seinem Charakter wirklich Leben und spielt nicht nur so seine Rolle runter. Die Hauptdarstellerin hat mich am meisten in ihren Bann gezogen. Wenn sie zum Beispiel im Film Schmerzen hatte, habe ich ihr das zu 100 Prozent abgekauft. Wirklich sehr überzeugend. Sowas habe ich sehr, sehr selten gesehen. Ich kann den Leuten, die einen richtig guten Horrorfilm suchen der an die Psyche geht, Eden Lake wirklich empfehlen. Ihr werdet es nicht bereuen. Der Film wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Auf jeden Fall ansehen!!! ... Eden Lake ... 4 von 5 PunktenIch dachte eigentlich das mich nach diversen SAW und Hostel Teilen und Funny Games nichts mehr "umhaut" aber schlimmer gehts anscheinend immer! Ich empfand diesen Film (nach einer gewissen Laufzeit) als so grausam und abscheulich...menschenunwürdig usw,normal würde ich dafür keine 4Sterne vergeben,aber realistisch betrachtet,ist dieser Film weder "von weit hergeholt" noch langweilig,der Film hat wirklich eine enorme Spannung,diese zieht sich durch den gesamten Film,langweilig wird er zumindest nicht. Nichts für Leute die Horror verlangen 2 von 5 PunktenDieser Film ist Öde. Die ersten 3/4 des Films passiert nix. Ödes rumlabern, keine Action, keine Story. Ich muss sagen, dass ich den Film nicht ganz bis zum Ende gesehen habe, weil da einfach nix passiert ist. Ich wollte nen Film wo Horror vorkommt. Da kommt Öde vor. und zwar sehr lange. Der Protagonist in dem Film ist ein Feigling und warum alles passiert ist sowas von Banal. Mein Fazit: Ein langweiliger Film den es sich nicht lohnt zu gucken. Da sind die Teletubbis gruseliger. Unrealistisch bis zum geht nicht mehr. 1 von 5 PunktenDas dieser Film im Durchschnitt so gut bewertet wird ist unglaublich. Ich dachte immer die Kundenrezensionen hier wären nicht von den Filmemachern. Als ob 16 jährige Halbstarke, die einem nach dem Leben trachten, ansatzweise eine Chance haben, wenn ein durchtrainierter Mann ausrastet. Er entschuldigt sich weil er den Hund tötet. haha wie lächerlich. Wird ein Mensch derart gedemütigt, körperlich attackiert und an nahe dem eigenen Tod getrieben, würde ein erwachsender Mann niemals so handeln. Er würde sich die Bierflaschen nehmen, abschlagen und die Kinder abschlachten. Er würde sich jede erdenkliche Waffe nehmen und die Jungs derart aufschlitzen das sie zusammen mit dem hässlichen Mädchen nur so grillen würden über dem himmlischen Sieges Feuer. Ich habe nur 45 Minuten geguckt und dann aus Wut und Verzweiflung abgeschaltet. 0 Sterne von mir. Grausam. 5 von 5 PunktenDieser FSK 18-Film ist unvergleichbar und von der Machart nicht einzuordnen in jene Zombie- oder Horrorfilme, die man schon kannte. So weiß man bei einem SAW 1-5 Film schon vorher, dass man mit so mancher Ekelszene zu rechnen hat. In Eden Lake hat man mehrere sadistische Varianten nun aber so eingebaut, dass es selbst einem eingefleischten Filmekenner in Mark und Knochen geht. Das zeichnet diesen Film aus. Auf jeden Fall ist dieser Streifen nichts für schwache Nerven. Das sollte man sich vor dem Ansehen klar machen. |
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Centurion [UK Import]
DVD von Pathe Video |
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Fish Tank [UK Import]
DVD von Artificial Eye |
ProduktbeschreibungVereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 5.1 ), BONUSMATERIAL: Foto-Galerie, Kurzer Film, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Eine 15-jährige Schulabbrecherin in einer heruntergekommenen Arbeitersiedlung im Osten Englands verbringt ihre Tage mit Handgreiflichkeiten und Tanzen. Bis ihre Mutter einen neue Freund mit nach Hause bringt, der die Pubertierende in ihren künstlerischen Ambitionen stärkt, aber auch ihre verführerische Ausstrahlung entdeckt. Souverän inszeniertes Drama über das Ringen einer Heranwachsenden zwischen frühreifer Lolita und hilfsbedürftigem Kind. Eine herausfordernde Studie über adoleszente Reifungsprozesse, die von der enormen Präsenz der Hauptdarstellerin lebt und die aufgelassenen Industriebrachen um die Themse-Mündung zum seelischen Spiegel macht. SCREENING/VERGEBEN IN: BAFTA Preise, Briten Unabhängige Film-Preise, Cannes Film-Festival, Europäische Film-Preise, Stockholm Film-Festival, Eine Kundenrezension:Realitätskino 5 von 5 PunktenGlaubwürdige Darstellungen (die Hauptdarstellerin wurde von der Straße weg gecastet), die nahegehen, manchmal trist, aber nie völlig trostlos; ein Leben abseits von Hollywood, das sehr realistisch dargestellt wird. Überraschende Wendungen lassen Sympathie aufleben oder vergehen. Alle Darsteller wurden sorgfältig ausgewählt und stellen die (in meinen Augen) bestmögliche Besetzung dar. Ein Film, der eine/n nachdenklich werden lässt und der eine/n nicht so schnell wieder loslässt. |
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Centurion - Fight or Die
DVD von Highlight |
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Hunger
DVD von mystorm |
ProduktbeschreibungVereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 5.1 ), Englisch ( Untertitel ), ANAMORPHIC WIDESCREEN (2.35:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, Featurette, FormMannschaft Interview(s), Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Der mehrfach preisgekrönte Streifen dokumentiert die letzten sechs Wochen des IRA-Mitglieds Bobby Sands (Fassbender), der 1981 in den Hungerstreik trat, um gegen die Behandlung seiner Mitinsassen zu protestieren. SCREENING/VERGEBEN IN: BAFTA Preise, Briten Unabhängige Film-Preise, Cannes Film-Festival, Europäische Film-Preise, Stockholm Film-Festival, Toronto Internationales Film-Festival, Venedig Film-Festival, 5 Kundenrezensionen:Ein Film, der in Erinnerung bleibt 4 von 5 PunktenDieser Film ist nicht einfach zu greifen. Er erzählt die Geschichte des Hungerstreiks der IRA im Maze-Gefängnis in Nordirland 1981 aus verschiednen Perspektiven. Zu einem aus der Sicht des Wachpersonals und zum anderen aus der Sicht des IRA Mitgliedes Bobby Sands. Und statt aus diesem Thema einen dialoglastigen politischen Film zu machen, hat der Künstler und Filmdebütant Steve McQueen einen sehr visuellen und persönlichen Film mit wenig Dialog gemacht. Punkten kann der Film mit seinen tollen Bildern und sehr guten Schauspielern. Bewunderswert ist auch, dass hier nicht der übliche Gefängnisfilm abgeliefert wird. Im Rahmen einer langen Dialogszene erfährt man auch etwa über die Motive des Hungerstreiks. Aber alles immer aus persönlicher Sicht der Beteiligten. Historische Zusammenhänge werden weniger klar. Aber das war auch nicht Ziel des Films. Thema ist eher das Verhalten der Wärter und Häftlinge in solchen Situationen. Der Zuschauer wird weder vor der Gewalt der Wärter, noch von Konsequenzen der Häftlinge verschont. Im letzten Drittel wird das Verhungern von Bobby Sands nüchtern und ergreifend dargestellt. Das alles ist keine leichte Kost, aber ein außergewöhnlicher Film, der lange in Erinnerung bleibt. Die Kunstfertigkeit der Bilder hat mich begeistert. Zuerst war ich aber auch etwas enttäuscht, dass der Film wenig politische Zusammenhänge darstellt, jedoch ist das auch eine Stärke des Films. Er kann sich so von dem IRA-Konflikt lösen und ein allgemeingültiges Statement über Menschen in Extremsituationen abgeben. Die Extras sind mit 200 Minuten (hauptsächlich Interviews) sehr umfangreich und sprechen nahezu sämtliche Aspekte des Films an. Leider wird die Gelegenheit nicht genutzt, hier eine Doku über den IRA Konflikt unterzubringen, der eine Einordnung des Films erleichtert hätte. Schade. Dafür einen Stern Abzug. Bleiben vier Sterne für einen beeindruckenden Film. Faszinierend, bewegend... 5 von 5 PunktenDer Film stellt eines der dunkelstens Kapitel britischer und irischer Geschichte extrem hart aber auch sehr bewegend dar... Ohne viele Worte dafür aber mit sehr eindrücklichen Bildern und deshalb um so eindrücklicher werden die Hungerstreiks in den H-Blocks 1981 dargestellt. Nichts für schwache Gemüter, aber der bislang beste Film, den ich zu dem Thema gesehen habe... Der Hauptdarsteller ist für die Rolle wohl tatsächlich durch die Hölle gegangen und hat bis zum Extrem gehungert - das merkt man aber auch an der Intensität seiner Darstellung von Bobby Sands. Darf ich diesen Film überhaupt "nicht mögen"? 2 von 5 PunktenEin "cineastisches Meisterwerk", das "emotional berührt" und gleichzeitig "das Denken herausfordert", so wird mir "Hunger" auf dem DVD-Cover angepriesen. Hoch gelobt ist dieser Film, lief auf vielen Festivals, wurde mit Preisen ausgezeichnet. Nach dem Anschauen bin ich schon etwas irritiert, denn der Film konnte mich so gar nicht erreichen. Bin ich die falsche Zielgruppe? Für wen ist der Film gedacht? Steve McQueen sagt zu seiner Motivation zu diesem Film in den Extras, dass die Person des Bobby Sands und seine bewusste Entscheidung für einen langsamen qualvollen Hungertod ihn als Kind unglaublich beeindruckt haben. Das kann ich gut nachvollziehen. Nur ist mir die Person des Bobby Sands (der erst nach einer langen Anfangsphase mehr und mehr in den Mittelpunkt gerückt wird) nur in Ansätzen greifbar geworden. Insgesamt fehlte mir auch mehr politischer Hintergrund, denn schließlich ist es vom Thema her vor allem ein politischer Film. Anscheinend wollte McQueen aber auch gleichzeitig einen "besonderen" Film machen, eine Art "Kunstwerk" (ein Aspekt, der auch in den Kritiken hervorgehoben wird). Über weite Strecken des Films lässt McQueen Bilder sprechen, oft ästhetisch schön, dagegen herrscht meist Sprachlosigkeit im menschlichen Kontakt. Mir war das oft zu viel und gewollt, und der Sinn mancher lang gezogener Szenen hat sich mir nicht erschlossen. Im Kontrast dazu (für mich auch zu betont) das Gespräch zwischen Sands und dem Priester, wohl als "Schlüsselszene" gedacht: alles, was es zu dem Thema zu sagen gab, ewig lang und in einer einzigen Einstellung. Mich haben diese "Kunstgriffe" eher genervt. Gegen Ende des Films wird dann das langsame Verhungern des Bobby Sands in aller Ausführlichkeit nachgebildet. Natürlich sind das darstellerisch und filmerisch hervorragende Szenen und die Bilder sind erwartungsgemäß erschreckend. Für mein Gefühl geht aber der Bezug zu der eigentlichen Motivation und zu den politischen Rahmenbedingungen vollkommen verloren. Ein Mensch verhungert: es könnte auch ein Anorexie-Patient oder ein alter Mensch kurz vor seinem Tode sein. Fazit: Etwas weniger "Kunst" und mehr Inhalt und Aussage bei diesem wichtigen Thema hätte mir wesentlich besser gefallen. Handlung im Hungerstreik 1 von 5 PunktenMit diesem offenbar als Protestfilm gegen die menschenunwürdige Behandlung irischer Untergrundkämpfer im Gefängnis während der Ära Thatcher gedachten Werk, einem spröden Mix aus IRA-Drama im Stil von Im Namen des Vaters und dokumentarischem Kammerspiel im Stil des Klosterfilms Die große Stille, konnte ich leider gar nichts anfangen. In einer spartanischen Filmsprache, dunklen, statischen Bildern und einem quälend langsamen Rhythmus erzählt Regisseur Steve McQueen die Geschichte und Vorgeschichte eines Hungerstreiks. Auch die Filmhandlung ist hier gleichsam im Hungerstreik. Streng genommen gibt es hier nämlich keine. Höhepunkt der Provokation ist ein unerträglich langatmiger Dialog, in dem der IRA-Häftling Bobby Sands einem der IRA nahestehenden Pfarrer seinen Plan zum Hungerstreik eröffnet - ein 20-minütiges Gespräch, gefilmt in einer einzigen starren Einstellung. Das mag man als innovative Filmkunst durchgehen lassen oder auch, wie in meinem Fall, nicht. Dann bleibt wirklich nur der Griff zur Fernbedienung - zum Vorspulen. Für Anhänger der IRA und der großen Stille. Die letzte Waffe.... 5 von 5 PunktenIm berüchtigten nordirischen Maze Prison, 1981: Die dort in den sogenannten H-Blocks inhaftierten IRA-Mitglieder protestieren gegen die dortigen Haftbedingungen und wollen vor allem ihre Einstufung als politische Häftlinge, die ihnen die britische Regierung unter der eisernen Lady Maggie Thatcher genommen hat. Sie wollen diese durch einige Protestaktionen im Knast durchsetzen. Die Häftlinge weigern sich Gefängniskleidung zu tragen und verbringen ihre Zeit nur mit Wolldecken umhüllt in ihren Zellen. Zu dem Protest gehört auch die Verweigerung von Arbeit, so bleibt ihnen nur das trostlose Dasein 24 Stunden am Tag in der kargen Zelle zu verbringen. Die Regierung bleibt hart. Somit erweitern die Häftlinge ihre Aktion mit dem s.g. "Schmutzigen Protest": Urin und Exkremente werden dafür benutzt die Zellen zu verunreinigen, sie haben sich soweit abgesprochen, dass am Abend aus jeder Zelle der gesammelte Urin in den Flur des Tracks gekippt wird. Der Gefangene Davey Gillen (Brian Milligan) ist neu hier und wird von seinem langhaarigen Zellengenossen Gerry (Liam McMahon) als Glückspilz bezeichnet, weil der nur 6 Jahre absitzen muss. Ray Lohan (Stuart Graham) ist einer der dort arbeitenden Wachmänner. Schon zu Beginn des Films wird gezeigt, wie gefährlich sein Leben, der Schritt nach draussen und die Fahrt zur Arbeit ist. Und auch am Arbeitsplatz herrscht Stress. Genauso wie für die Insassen selbst ist der Schmutz, der Urin und Kot auch für die Wachen unzumutbar. Der Normalo Roy ist negativ geprägt von seiner Arbeit, er agiert im Knast als passionierter Täter und steht in erster Reihe, wenn es darum geht, die Gefangenen auch körperlich zu bestrafen. Father Moran (Liam Cunningham)ist Gesprächspartner für die Gefangenen. Nach einer weiteren Eskalation sucht der Gefangene Bobby Sands (Michael Fassbender) ein tiefes Gespräch mit dem Geistlichen. Es geht um eine weitere Verschärfung des Protests, ein Hungerstreik ist geplant.... Der Film "Hunger" ist ein starkes, bewegendes Stück kino des Directors Steve McQueen, dessen Arbeit sich dadurch auszeichnet, dass den Bildern eine Körperlichkeit gegeben wird, die den Zuschauer nahezu physisch bindet. Der Film ist in drei Teile gegliedert, der erste bezieht sich auf die beiden Häftlinge Davey und Gerry. Als Mittelteil fungiert das spannende Gespräch zwischen Sands und dem Pfarrer, dass dann den dritten Teil einleitet: Die letzten 66 Lebenstage des IRA-Mitglieds Bobby Sands, der sich in seinem Delir noch einmal an seine Jugendtage erinnert, an einen schönen Tag am See, der dem Jungen (Ciaran Flynn) zeitlebens in Erinnerung blieb... McQueen arbeitet mit seinem Film britische Geschichte auf, in einer kompromisslosen und vitalen Art und Weise. Das Leiden der Menschen ist nichts für schwache Nerven, obwohl der Film in eigenartiger Weise auch poetische Momente voller Melancholie einfangen kann. |
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The Devil's Whore [UK Import]
DVD von Lions Gate Home Entertainment |
ProduktbeschreibungVereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 5.1 ), Englisch ( Untertitel ), ANAMORPHIC WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Anamorphic Widescreen, Satz 2-DVD, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Four part drama that follows the trials and tribulations of the aristocratic Angelica. Born in 1623 at a time when England is divided both by politics and religion, Angelica's life becomes intrinsically linked to the events that surround her, most notably the English Civil War. 2 Kundenrezensionen:atmosphärischer TV-Mehrteiler 5 von 5 PunktenWas für ein Fernsehereignis. Und in Deutschland wird einem so etwas wieder vorenthalten. Irgendwie hatte ich nicht viel erwartet, als ich mir die DVD bestellte. Aber die Bilder auf dem Cover versprachen einen super ausgestatteten TV Mehrteiler. Als ich die DVD dann in den Händen hielt, wollte ich ursprünglich diese in Etappen anschauen. Denkste. Ich konnte mich nicht mehr davon loslösen und musste sie in einem Rutsch durchsehen. Es ist nicht unbedingt die Geschichte, die mich so fesselte. Sicherlich, spannend erhählt ist sie, aber was mich als Fan von Historienfilmen quasi "hineinzog" war die Atmosphäre: da wird ein dreckiges, blutiges 17. Jahrhundert gezeigt, voll Düsternis. Die Bilder sind berauschend. Die Ausstattung ist von höchstem Niveau (diese wunderbaren Kostüme!!!), ebenso die Darstellerleistung. John Simm (Life von Mars, State of Play) allen voran - ihn hätte ich mit seinen langen Haaren und mit der Narbe kaum erkannt. Der Zuschauer begleitet die Protagonistin Agelica Fanshawe durch ihr Leben. Das englische Cover sprach (sinngemäß) von einer "manipulierenden" Aristokratin, dem kann ich so gar nicht zustimmen. Angelica lebt in einer Zeit, in der unverheiratete Frauen nichts Wert sind und schutzlos den Männer ausgeliefert sind. Sie stolpert durch eine Gesellschaft, in der die Kirchenmänner von ihren Kanzeln über die Verderbtheit der Frauen predigen. So wird sie immer wieder Spielball ihrer Umgebung, in der sie doch auch versucht gewissen Einfluss zu nehmen. Auch wenn der Mehrteiler die Geschehnisse als wahre Begebenheit darstellt, Angelica ist eine fiktionale Person. Anders die männlichen Protagonisten: Edward Saxby (John Simm) hat es wirklich gegeben. Oliver Cromwell natürlich auch. Über die Zeit Oliver Cromwells wußte ich bisher so gut wie nichts. Insofern war dieser Mehrteiler gerade auch über den historischen Hintergrund unglaublich interessant für mich. Historienliebhabern sei diese DVD wirklich sehr ans Herz gelegt. The tough One 4 von 5 Punktenin dem vorliegenden vierteiler "the devil's whore", der im herbst 2008 bei dem britischen sender channel 4 ausgestrahlt wurde erlebt der zuschauer durch die augen der jungen adligen angelica fanshawe (andrea riseborough "the long walk to finchley's" margaret thatcher) die wirren von anbeginn bis ende des bürgerkrieges im england des 17. jahrhunderts mit. und das sind so einige. beginnt sie ihre reise noch mit glänzenden augen als mündel des englischen königs karl I stuart, das soeben im begriff ist, ihren jugendfreund mit viel saus und braus zu heiraten, ist dieser schon am ende der ersten folge perdu. der könig und ehemann nummer zwei halten sich bis ende der zweiten folge und zum finale von nummer vier ist maid angelica überall in erster reihe dabeigewesen, patriotin, hochverräterin, vollwaise, einfache mutter, dreifache witwe, ex-sektenjüngerin, ex-kommunenhippie, ex-highwaywoman, ex- u.v.a. und sogar lordprotektor cromwell daselbst ist hinüber. genau diese malstromartige ereignisdichte macht die serie schon recht schwer verdaulich, soviel unerträgliches kann doch kaum eine person in so kurzer zeit befallen?! selbst in den kriegs-, glaubens- und gewissenswirren der frühen neuzeit?! die politischen geschehnisse und vor allem die in sie hineingesogenen allegorisch interpretierbaren personen kommen dem zuschauer jedenfalls nicht so nahe, wie sie es sollten, bleiben merkwürdig fremd. merkwürdig im besten wortsinne ist die serie aber dennoch. was das TV gegenüber dem kino an geld einsparen muss, macht die durchdachte serie mit hohen symbolgehalten und metapherndichte wieder wett. man achte beim gucken mal auf das schicksal der madonnenstatue in der fanshaw'schen familienkapelle, stellvertretend für die religion, oder auf angelicas gleichnishafte gewandfarben. oder sie selbst in bezug auf den serientitel. selbiger geht im übrigen auf das luther-zitat zurück, in welchem er die vernunft als "des teufels höchste hur" vermutet. die darsteller - u.a. john simm ("life on mars") als edward sexby, michael fassbender ("inglourious basterds") als thomas rainsborough, dominic west (richard III, "the wire") als oliver cromwell und vor allem auch peter capaldi "gefährliche liebschaften" als verstörter karl I - sind ziemlich gut, die figuren zumeist historisch verbürgt, man kann sich das ganze also prima als memorableren und weniger zeitaufwändigen geschichtsstundenersatz angucken. aufgrund dessen und für die unterhaltsamkeit, die ansehnlichen bilder, denen man trotzdem anmerkt, dass sie nicht auf dem britischen eiland, sondern in südafrika aufgenommen wurden, die akuraten, schlichten aber beneidenswert chic in szene gesetzten kostüme und das fürs TV dieser tage ungemein exotische thema 3 von 5 appe köppe und einen vorderlader extra. |
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Centurion - Fight or die. [Blu-ray]
Blu-ray von Highlight |
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Fish Tank [Blu-ray] [UK Import]
Blu-ray von Artificial Eye |
ProduktbeschreibungVereinigte Königreich Edition, Blu-Ray/Region B DVD: TON: Englisch ( Dolby DTS-HD Master Audio ), BONUSMATERIAL: Foto-Galerie, Kurzer Film, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Eine 15-jährige Schulabbrecherin in einer heruntergekommenen Arbeitersiedlung im Osten Englands verbringt ihre Tage mit Handgreiflichkeiten und Tanzen. Bis ihre Mutter einen neuen Freund mit nach Hause bringt, der die Pubertierende in ihren künstlerischen Ambitionen stärkt, aber auch ihre verführerische Ausstrahlung entdeckt. Souverän inszeniertes Drama über das Ringen einer Heranwachsenden zwischen frühreifer Lolita und hilfsbedürftigem Kind. Eine herausfordernde Studie über adoleszente Reifungsprozesse, die von der enormen Präsenz der Hauptdarstellerin lebt und die aufgelassenen Industriebrachen um die Themse-Mündung zum seelischen Spiegel macht. SCREENING/VERGEBEN IN: BAFTA Preise, Briten Unabhängige Film-Preise, Cannes Film-Festival, Europäische Film-Preise, Fantasporto Preise, Stockholm Film-Festival, Eine Kundenrezension:Realitätskino 5 von 5 PunktenGlaubwürdige Darstellungen (die Hauptdarstellerin wurde von der Straße weg gecastet), die nahegehen, manchmal trist, aber nie völlig trostlos; ein Leben abseits von Hollywood, das sehr realistisch dargestellt wird. Überraschende Wendungen lassen Sympathie aufleben oder vergehen. Alle Darsteller wurden sorgfältig ausgewählt und stellen die (in meinen Augen) bestmögliche Besetzung dar. Ein Film, der eine/n nachdenklich werden lässt und der eine/n nicht so schnell wieder loslässt. |
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