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Produkt-Bild: Star Wars Trilogie: Der Anfang - Episode I-III

Star Wars Trilogie: Der Anfang - Episode I-III
mit Christopher Lee, Samuel L. Jackson, Natalie Portman, Ian McDiarmid, Ewan McGregor, Regie: George Lucas

DVD von Twentieth Century Fox Home Entert.
Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 26,50

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Star Wars Trilogie: Der Anfang - Episode I-III

5 Kundenrezensionen:

Star Wars...wie alles begann.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe die Filme zum ersten Mal im Kino gesehen und war begeistert, doch wegen längerer Wartepausen war mir vieles der Geschichte unklar oder verwirrend. Deshalb habe ich diese tolle 3er Box gekauft, um sie mal hintereinander anzusehen. Und jetzt erscheint alles viel klarer und ich bin ein richtiger Fan geworden.

Man erfährt die Entwicklung des kleinen Anakin Skywalker vom Sklaven zum Jedi-Ritter und immer unterstützt von seinem weisen Mentor Obi Wan Kenobi. In der Hoffnung seine schwangere Frau Padme vor dem Tod zu bewahren schließt er sich der "Dunklen Seite" der Macht an, die immer mehr an Einfluss gewinnt und letztendlich in der Gründung des Imperiums mit Darth Sidious und ihm als Darth Vader an der Spitze endet.
Wir haben es hier mit einer steten Steigerung von Episode zu Episode zu tun, die dann in einem überragenden Showdown endet, der einen perfekten Übergang zu den Teilen IV-VI. bildet. Bei fortschreitendem Anschauen bemerkt man immer mehr die Andeutungen auf die älteren Teile und wie es immer mehr zu einer Annäherung in den früheren Gestaltungsmitteln kommt, was mir vorher nie so aufgefallen ist. Besonders im III. Teil ist vor allem am Schnitt, bei den Kostümen, den Frisuren aber auch bei den Raumgleitern dies sehr gut zu beobachten, sodass man meint, sich immer öfters im Jahre 1977 wiederzufinden.

Für mich hat sich der Kauf dieser Box auf jeden Fall gelohnt und wird mir noch viele Male beim Anschauen Freude bereiten. Für jemanden den die Extras nicht großartig interessieren sondern der einfach nur die Filme am Stück genießen möchte, kann ich sie nur zu gut empfehlen.
Endlich auf DVD: Star Wars-Wie alles begann,endlich neu.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich die Episode 1 The Phantom Menace in neuer Schnittfassung und mit verbesserten Dialogen.

Darth Maul hat einige neue reingeschnittenen Auftritte,wo man mehr über ihn erfährt und wie Darth Sidious ihn als Kind aufnahm und die Macht in ihm spürte und ihn so letztendlich für seine Zwecke ausbildetet, mit Hammerdialogen.
Yoda ist auch endlich DIGITAL,die hässliche Puppe aus dem Original von 1999 wurde entfernt.
Klein Anakin prügelt sich in einer weiteren neune Szene mit dem kleinen Creedoo und hat schon fast gewonnen,als Obi-Wan ihn von hinten packt und die beiden so trennt.
Eine kurze aber vielsagende Einblendung von Anakins Augen,als er wütend und voller Hass über Creedoo ist;seine Augen werden kurz DunkleSeiteGelb!!Obi-Wan bekommt davon nichts mit.Genial.

Auch die Stimme vom kleinen Anakin wurde digital um einiges tiefer im Gesamtton verbessert und passt nun viel besser zum späteren Darth Vader.

Die schlacht mit den Gungans wurde teils neu gedreht,bzw.am Computer neu erstellt.JarJar Binks ist komplett aus der Schlacht verschwunden.
Sie ist jetzt nicht mehr so lustig.Eine Verbesserung die stark ins Auge fällt.

Auch Jar-Jar Binks,der die Herzen jedes Star Wars-Fans höher schlagen läßt,hat neue Dialoge samt Stimme verpasst bekommen,für mich die größte Übberraschung.
Der Dialog selber wurde etwas "ernster"wenn man so will,umgeschrieben.
Er spricht nun mit einer passenden,etwas glucksenden,tieferen Stimme seinen Text.

Episode 2 und 3 sind auch etwas verbessert worden.Wie schon in Episode 1 wurden hier die Syncronstimmen von Anakin und Jar Jar Binks und den Droiden verändert.

Episode 2 bietet lediglich einen längere Szene mit Anankin und Senator Palpatine.Ich verstehe nicht,nach dem ich sie gesehen habe,das sie es nicht damlas in die Kinofassung geschafft hat.Einfach nur super gespielt und voller Dramatik,hier wird gezeigt,wie der Senator Anakin bearbeitet und beeinflusst.Sehr lohnend.

Auch Anakin klingt in E2 und E3 bedrohlicher.Ich weiß nicht wie die deutsche Stimme heißt,sie ist jedenfalls um einiges passender als die alte.

Desweiteren bietet EP3 Die Rache der Sith mehr und längere Count-Dooku Szenen mit wieder coolem Dialog.Hier wird auch,ein wenig erklärt,warum Count Dooku zur dunklen Seite wechselte.

Die Roboterstimmen und Dialoge wurden auch leicht modifiziert.
Hören sich m.M.nach besser an.Auch dank des nicht mehr zu albernen Dialogs.

Zu guter Letzt ist die Schlacht im Weltraum am Anfang ca 8 Min.länger.
Wobei die Clone in ihren Starfightern mehr Szenen bekommen haben.

Alles in allem eine gute Box,die hoffentlich bald auf Blue Ray erscheint.
Es lebe das Computerzeitalter,alles kann verbessert werden.
EIN MUSS!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also mir persönlich haben die alten Star Wars Episoden nicht sonderlich gut gefallen.
Doch die neuen Filme sind nicht nur ein Muss für Sci-Fi Fans sondern für jedermann!
Erstklassige Effekte, Mitreissende Story, tolle Action und jede Menge Lichtschwertduelle!
Gehört eindeutig in jede DVD-Sammlung!
George, Du hast dein eigenes Werk zerstört!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich bin ein leidenschaftlicher Fan der Episoden IV-VI! Als Siebenjähriger habe ich das erste mal Star Wars gesehen und werde auch mit Siebzig im Rollstuhl mit Hörgerät und Hornbrille die "alten" Episoden lieben! Hoffentlich habe ich aber bis dahin Alzheimer und kann mich nicht mehr daran erinnern, dass George Lucas auch die Episoden I-III verfilmt hatte! Damit zerstörte er nämlich das ganze "Werk"! Was dabei heraus kam ist eine hektische Playstation-Hetze! Die oberflächlichen Charaktäre haben keine Chance sich zu entfalten und die Dialoge sind so primitiv und peinlich, dass man sich als Zuschauer für die Schauspieler schämen muss. Vor allem die "Liebesgeschichte" in der zweiten Episode kann als die schlechteste Romanze in der gesamten Kinogeschichte betrachtet werden. George Lucas ist einfach kein Regisseur, höchstens Produzent oder Ideengeber. Dabei muss man sich aber fragen wer auf die Idee kam in Episode II R2D2 für fünf Minuten fliegen zu lassen. Komischer Weise hatte er es danach wieder verlernt. Die Jedi-Duelle sind durch die digitale Übertreibung an Geschwindigkeit so unecht, dass bis auf wenige Szenen selten Spannung aufkommt. Die Weltraumschlachten so überladen und überchoreographiert, dass eher mit einem epileptischen Anfall gerechnet werden muss. Und die alles entscheidende Szene, wenn Anakin sich für die Dunkle Seite der Macht entscheidet, findet in einem lächerlich eingerichteten Büro auf einem Teppich statt.
Lucas! Gib uns das alte Imperium wieder!!!
Anakin's Metamorphose!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich haben sie es geschafft!
Die lang ersehnte Trilogie der ersten 3 Episoden ist nun endlich zu haben!
Sicherlich fehlen hier diverse Extras(nur Audiokommentare und Internetextras), wie zum Beispiel ein Making of oder dergleichen!
Jedoch ist es völlig ausreichend, sich diese Box, dessen Aufmachung leider nur mäßig ist, zu kaufen wenn man nur die Filme sehen möchte, da sie unschlagbar im Preis ist(habe nur 20Euro im MMM(Media-Markt-Magdeburg) bezahlt)-->einzeln kosten die Filme immer noch um die 15Euro/Stck!!!
Zum Inhalt der Filme brauch' ich glaube ich nichts zu sagen, ist ja allseits bekannt! Auch wenn viele diese 3 Teile als "die Saga zerstörend" ansehen, sind sie meiner Mng. nach sehr gelungen, und als Fan der "alten Klassiker" absolut sehenswert!!!
In diesem Sinne: "Möge die Macht mit euch sein"
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Schwester der Königin

Die Schwester der Königin
mit Scarlett Johansson, Eric Bana, Regie: Justin Chadwick

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,14

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
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  • FSK 12

Produktbeschreibung


Universal Die Schwestern der Königin, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 10.07.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die Schwester der Königin erzählt von zwei Schwestern, die sich um die Gunst eines Königs streiten und nutzt historische Fakten als Alibi für eine erfundene Geschichte, die zwar unterhaltsam, aber nicht immer völlig glaubwürdig ist. Anne Boleyn (Natalie Portman) ist die rehäugige Jungfrau, die von ihrem machthungrigen Onkel angewiesen wird, König Heinrich den Achten (Eric Bana) zu bezirzen. Ihre scheue Schwester Mary (Scarlett Johansson) stand immer in ihrem Schatten: Anne ist hübscher, angesehener und wird von vielen Männern begehrt. Als nun der König Mary als Geliebte erwählt, stellt sich Anne gegen ihre Schwester und erstrebt fortan, nicht nur die Gefährtin des Königs, sondern dessen neue Königin zu werden. Obwohl zwei Amerikanerinnen die weiblichen Hauptrollen spielen und ein Australier deren knackiges Objekt der Begierde, sind im Original dieses modern angehauchten Historienfilms die passenden englischen Akzente zu hören. Die Mutter der beiden Boleyn-Mädchen stellt zwar fest, dass ihre "Töchter zum Vorteil der Männer wie Vieh gehandelt werden", aber es ist Anne, die sich mit vollem Körpereinsatz darum bemüht, dass Heinrich sich mit ihr einlässt. Als er sie bittet, sich ihm hinzugeben, antwortet Anne - die ein an Carrie Bradshaw erinnerndes 'B' als Schmuckstück um den Hals trägt - "Mach mich zu deiner Königin." Soll man als Zuschauer wirklich glauben, dass Heinrich der Achte, der mächtigste Mann im Land, sich von Katharina von Aragon scheiden lassen, sich von der katholischen Kirche abspalten und England in Aufruhr versetzen würde, nur weil Anne sich weigerte, mit ihm zu schlafen, bis er durch all ihre Reifen gehüpft ist? "Für dich habe ich dieses Land zerrissen," faucht er, bevor sie ihm endlich zu Willen ist. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Philippa Gregory bietet Die Schwester der Königin eine attraktive Besetzung und eine bekannte Handlung mit ein paar kitschigen Wendungen. Kieran McGuigans Kameraführung ist atemberaubend und trägt ebenso zum Gesamteindruck des Films bei wie die Dialoge. Sie wirkt sogar noch besser: Sätze wie "Und? Hat er dich gehabt?" klingen schon fast komisch. Aber die weitschweifigen Aufnahmen von Heinrichs Königreich und die behutsam inszenierten Nahaufnahmen von Portman und Johansson sind in ihrer Schönheit umwerfend und sagen, was man mit Worten nicht ausdrücken kann. --Jae-Ha Kim

Produktbeschreibung


Die Schwester der Königin erzählt die Geschichte der schönen Geschwister Anne und Mary Boleyn, zu einer Zeit, in der in Europa Geschichte geschrieben wurde. Getrieben vom blinden Streben ihrer Familie, kämpfen die Schwestern um die Liebe zum attraktiven wie leidenschaftlichen König Henry VIII. Während sich letztlich beide das Bett des Königs teilen, kann nur eine den Thron erklimmen. Für eine stürmische Regentschaft, die schon nach kurzer Zeit ihr tragisches Ende nimmt … durch das Schwert des Henkers.
Ein kostbares und sinnliches Meisterwerk voller Machenschaften, Romantik und Intrigen.




Pressestimmen
  • Opulent, leidenschaftlich, dramatisch: So schön wurden Intrigen selten inszeniert! Jolie
  • Sensationelle Stars in einem Geschichts- Psychothriller über Liebe, Gier, Macht. Besser als Shakespeare lesen. BILD
  • Leidenschaft pur! TV14
  • Tolle Darsteller, Wahnsinns-Kostüme, fesselnde Handlung! InTouch
  • Liebe, Gier, Eifersucht, Verrat: Der düstere Kostümfilm bietet alles, was die Abgründe menschlicher Leidenschaft hergeben. GALA
  • Faszinierendes Porträt zweier machtbesessener Rivalinnen! Joy
  • Gefährliche Liebschaften mit zwei starken Rivalinnen! TVdigital
  • Fakten und Fiktion vermischen sich zu einem faszinierenden Intrigen-Reigen! TV Movie
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5 Kundenrezensionen:

SEHR durchschnittlich
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich hatte gehofft, hier eine Spielfilmversion der "Tudors" zu sehen, und wurde bitter enttäuscht.
Mary wurde eine Bedeutung beigemessen, die historisch nicht haltbar ist.
Eric Bana als Henry ist Klassen entfernt von Meyers als dem jungen Monarchen, der langsam in seine Machtfülle hineinwächst.
Die Schaffung der neuen anglikanischen Kirche als Resultat der römischen Unnachgiebigkeit fiel fast völlig unter den Tisch.

und vor allem...
Natalie Portman mag sich in STAR WARS zu Hause fühlen, als Anne Boleyn mit all ihrer Vielschichtigkeit und enormen erotischen Ausstrahlung ist sie schlicht überfordert.
Und im Hinterzimmer gründen sie eine neue Kirche
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"The other Boleyn girl" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Philippa Gregory. Historische Romane beziehen ja ihren Reiz daraus, Leerstellen der Geschichtsschreibung geschickt sinnvoll zu füllen. Da man über Mary Boleyn herzlich wenig weiß, bietet sie sich ja quasi als (Roman)heldin an. Gegen dieses Vorhaben ist nichts einzuwenden, wenn es sich um anscheinend spannendere Stoffe als die "dröge" historische Wahrheit handelt. Dem ist in diesem Fall allerdings nicht so.

Am Tage von Marys Hochzeit schmeichelt Anne (Natalie Portman) ihrer Schwester, indem sie deren Schönheit lobt und kokett sagt, sie selbst sei ja nur das andere Boleyn-Mädchen. Schon in dieser Szene wird klar, dass Anne Mary (Scarlett Johansson) jederzeit ausbooten könnte, wenn sie nur wollte. Eine (für den Zuschauer spannungsarme) Rivalität nimmt ihren Lauf. Statt sich auf die Konflikte mit Königin Katharina (eine fabelhafte Ana Torrent) zu konzentrieren (die Scheidung Henrys von Katharina ist theologisch und geschichtlich ein besonders spannendes Kapitel) schildert der Film langatmig, wie die beiden um die Zuneigung des Königs buhlen.
Peter Morgan zeichnet für das Drehbuch verantwortlich und lässt kaum ein Klischee unbedient: Während die arme Mary in Wehen liegt, turtelt Henry mit ihrer Schwester (böse, böse, böse!). Als Henry Zweifel an Annes Jungfräulichkeit hegt, fragt er ausgerechnet deren Schwester, seine abservierte Geliebte (sehr glaubwürdig!). Auf Henrys wütenden Vorwurf, der Papst werde ihn im Falle einer Scheidung von Katharina exkommunizieren, schlägt ihm Anne vor, doch Oberhaupt einer neuen Kirche zu werden (zur Religionsstifterin hat es bei Anne nicht gereicht, aber immerhin zur Kirchengründerin).
Ärgerlich ist die Szene, in der Anne ihren eigenen Bruder bittet, sie zu schwängern (um die Fehlgeburt ihres Kindes zu vertuschen). Es klingt so, als habe die Anklage gegen Anne Boleyn einen wahren Kern. Anne war sicherlich eine komplizierte Frau, ihre Hinrichtung diente allerdings der Staatsraison, damit der König erneut heiraten konnte. Freier Umgang mit Fakten sollte nicht gleich zur Geschichtsklitterung führen.
Scarlett Johansson bleibt blass, die rehäugige Unschuld mit leicht geöffneten Lippen lässt sie eher deppert als erotisch erscheinen.

Trotz all dieser Mängel muss man Natalie Portman ausdrücklich hervorheben. Ihre Darstellung einer berechnenden jungen Frau, der letztlich ihr eigener Stolz zum Verhängnis wird, ist beeindruckend und hebt den dramaturgisch mäßigen Film über das Mittelmaß. Eric Bana lässt erahnen, dass er gern mehr aus dem eher holzschnittartig angelegten König herausgeholt hätte, wenn der Fokus nicht so an den Schwestern geklebt hätte. Anyway, ob Hektor, Hulk oder Henry, Eric Bana bleibt einer der heißesten Darsteller überhaupt und hebt jeden Film um einen Stern. Kostümdesign, Ausstattung, Kamera und Musik scheinen zudem eine konzertierte Aktion gestartet zu haben, die Mängel des Drehbuchs zu kaschieren. Respekt. Manchmal fühlt man sich wie in alten Gemälden.

Glücklicherweise belästigt uns die DVD mit keinem Making of. Andere Extras wären willkommen, sind aber nicht vorhanden.
Fazit: Ein ansehnlicher, aber dramaturgisch weniger überzeugender Kostümfilm, meilenweit von Genreklassikern wie "Ein Mann zu jeder Jahreszeit" oder "Königin für tausend Tage" entfernt. Manchmal musste ich sogar herzhaft lachen, allerdings an den falschen Stellen.
Schachmatt und die Dame im Spiel
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Philippa Gregory hat mit dem Roman "Die Schwester der Königin" (The Other Boleyn Girl) die tragische Geschichte der Boleyn-Mädchen in fabelhafter und gut recherchierter Form niedergeschrieben. Das Buch wurde 2008 mit den Stars Natalie Portman, Scarlett Johansson und Eric Bana von Justin Chadwick verfilmt.

Die Geschichte

Die Adelige Mary Boleyn ist gerade vierzehn Jahre jung, als sie an den englischen Königshof kommt, um dort der Königin Katharina von Aragón als Hofdame zu dienen. Mary ist erzogen worden, für ihre Familie alles zu tun, und wie gewohnt legt sie ihr Schicksal in die Hände ihres ehrgeizigen Vaters und des Onkels, die in ihr nicht anderes sehen als eine nützliche Marionette, um Einfluss zu gewinnen.
Die junge Frau findet sich sehr schnell am königlichen Hof zurecht und genießt das Vertrauen und die Freundschaft ihrer Königin, die sie oftmals den anderen Hofdamen vorzieht. Ihr Ansehen wächst von Tag zu Tag, und auch dem König fällt Mary schnell auf.

Ihre Schwester Anne Boleyn wird wenig später ebenfalls Hofdame der Königin, und auch sie fällt mit ihrer wohlerzogenen Art sofort auf. Ihre in Frankreich erlernten höfischen Manieren und auch ihre Mode unterscheidet sich vollkommen von der der englischen, und damit zieht sie nicht nur die anderen adeligen Männer im Palast in ihren Bann.
Als dem ehrgeizigen Onkel und dem Vater das Interesse des englischen Königs an den beiden jungen Frauen auffällt, werden diese schnell zum Spielball innerhalb der königlichen Politik. Marys Onkel ruft als Familienoberhaupt den Familienrat zusammen und gibt seinen Plänen ein Gesicht. Es trägt das Antlitz seiner Nichte Mary, die von nun an unter der Regie von Anne den König erobern und binden soll. Kein einfacher Schachzug, sondern ein Spiel mit dem Feuer, das den Beteiligten schnell die Existenz kosten kann.

Mary fügt sich wie gewohnt und ohne viele Widerworte den Befehlen und Wünschen ihrer Familie. Nur wenig später ist es Mary gelungen, den König mit ihrer unschuldigen und gewinnenden Art zu überzeugen, und sie schenkt ihm eine Tochter und einen Sohn. Der Familienklan der Boleyn sieht sich schon als Teil des Königshauses, aber Mary fühlt sich immer unwohler in ihrer Rolle und hat gegenüber ihrem Ehemann William Carey arge Gewissensbisse, der sie immerhin nicht verstößt und trotz alledem zu ihr hält und ihre Kinder annimmt.
Mehr und mehr gewinnt Anne dafür an Einfluss, und der Familienrat beschließt aufgrund dieser offensichtlichen Tatsache, die Rollen der beiden Schwestern zu tauschen. Anne ist skrupelloser, ehrgeiziger und immer Herrin der Lage. Sie versteht es, den König zu locken und zu manipulieren und sie ist überdies eine aufmerksame und wohlüberlegte Beobachterin.

Auf der königlich-politischen Bühne bewegt sie sich vollkommen sicher, mit dem einzigen Ziel vor Augen, eines Tages Königen von England zu werden.
Die einzige Schwierigkeit besteht darin, die Ehe mit Katharina von Aragón, der Ehefrau von Heinrich VIII., in Frage zu stellen und annullieren zu lassen. Um das zu erreichen, sind ihr alle Mittel recht ...
Mary sieht ihren Einfluss am Hofe schwinden und vernunftgemäß das Glück ihrer Kinder im Vordergrund, daher steht sie Anne nicht mehr als Rivalin gegenüber. Der Weg zum königlichen Thron ist frei für Anne Boleyn ...

Kritik
Philippa Gregory gelingt es in "Die Schwester der Königin", dem englischen Hof mit seiner ganz eigenen kleinen Welt und den darin lebenden Menschen ein lebhaftes Antlitz zu verleihen. In den Jahren 1521 bis 1536 geschieht im englischen Königshaus, das halb Europa beherrscht, viel Gegensätzliches. König Heinrich VIII. stellt sein persönliches Glück über dasjenige Englands, und sein Streben nach einem Nachfolger, einem legitim gezeugten Sohn als Erbfolger wird zu einer fixen Idee. Für diese legt er sich mit der römisch-katholischen Kirche an, duldet eine Exkommunikation und gründet ganz pragmatisch eine eigene, ihm unterstellte christliche Glaubensgemeinschaft - die Anglikanische Kommunion wird geboren.

Es sind wirre und gefährliche Zeiten, die dem König zum Ruf eines tyrannischen Herrschers verhelfen. Sein politisches Geschick lässt nach, und die Spanier sind alles andere als begeistert darüber, wie er mit seiner Ehefrau Katharina von Aragón umspringt. Er jedoch nimmt alles in Kauf, um einen Sohn zu zeugen. Anne Boleyn verführt den König geschickt mit ihren Reizen, doch alle Beteiligten spielen mit ihrem Leben und sind sich des Risikos, das sie dabei tragen, durchaus bewusst.
Heinrich VIII. redet sich gern die Lage schön: Er war mehr Optimist als Realist. Für Komplimente und Schmeicheleien war er charakterlich zeitlebens empfänglich. Anne setzte genau diesen Schwachpunkt ein, um als Majestät angesprochen zu werden.

Philippa Gregory beschreibt ihre authentischen Charaktere sehr anschaulich und menschlich. Alle Facetten der Boshaftigkeit, Falschheit, aber auch der Opferbereitschaft und nicht zuletzt der Menschlichkeit werden hier in vollem Ausmaß bedacht. Mary und Anne Boleyn bewegen sich auf einem schmalen Grat; eine unheilschwangere Stimmung, die sich durch die gesamte Geschichte zieht.
Wer ein wenig die Historie dieser Epoche kennt und mit den tragischen Figuren Heinrich VIII. und Anne Boleyn vertraut ist, der weiß, wie die Geschichte enden wird. Es ist nicht die Spannung der Unwissenheit, die diesen Roman so interessant und lesenswert macht, es ist vielmehr die Art, wie die Figuren auf dem Schachbrett der Politik positioniert werden.

Die Geschichte und das persönliche Schicksal der Protagonisten gehen dem Leser sehr nahe. Es stimmt traurig, wenn man bedenkt, wohin es führen kann, wenn eine Familie entgegen aller Vernunft für die Macht kämpft, dabei ihre Menschlichkeit verliert und die Ihren ins Verderben reißt.
Mary Boleyn liebte den König als Person, als Mann, nicht nur als Herrscher mit Einfluss und Macht. Ihre Schwester dagegen opfert ihre große Liebe für dieses Spiel um Macht und majestätische Würde. Besonders ergreifend empfand ich das Schicksal der ersten Ehefrau Katharina von Aragón. Niemals aufgebend und immer hoffend, erwartet sie ein trauriges Schicksal, das sie desillusioniert im Exil annehmen muss. Auch den Bruder Georg Boleyn erwartet ein unrühmliches Ende, auch er, fällt der Intrige zum Opfer - doch zu welchem Gegenwert?

Heinrich VIII. wird als der Charakter dargestellt, der in dieser Gestalt geschichtlichen Forschung wahrscheinlich am nächsten kommt. Ein vielversprechender, arroganter und eigensinniger Charakter war er, so wie ihn die Autorin beschreibt. Er spielt bei weitem nicht die charakterliche Hauptrolle, eher eine Nebenfigur mit deutlichen Tiefen, die aber nicht als abgründige Verhaltensformen interpretierbar sind. Sein Wille, einen Nachfolger zu zeugen, einen Sohn, der die Königswürde und -bürde übernimmt, ist logisch begreifbar, nicht jedoch um den Preis, den auch er letztlich zahlen muss. Etwas schade fand ich, dass seine Gedanken und seine Persönlichkeit ein wenig untergegangen sind, aber es gibt andere Literatur, die vergleichbar gut und vielversprechend ist und sich stärker mit dem Herrscher selbst auseinandersetzen. Es lohnt sich, sich mit ihm zu befassen.
Wer war Anne Boleyn wirklich? Die neueste Geschichtsforschung beschreibt sie, wie Philippa Gregory auch, als eine gewissenlose, charismatische und gebildete Frau, die wenn sie es musste, vielleicht auch über Leichen ging, dies zumindest in Erwägung zog. Sie war eine von ihrem eigenen Machtstreben verurteilte junge Frau, die mit ihrem Ehrgeiz auch ihren eigenen Niedergang beschwor. Im Roman ist sie keine Figur, an deren Schicksal sich man positiv erinnert, aber auch hier stellt sich die Frage, ob es ihr eigener Charakter und ihre Erziehung waren, die sie zur Intrigantin machten, oder ob nicht die wahren Schuldigen die Hintermänner, also der eigene Vater und der Onkel gewesen sind. Anne Boleyn war die Königin der Tausend Tage, und oftmals wird sie für ihren Tod heroisiert, in anderen Romanen kommt ihr Charakter entsprechend weitaus positiver zur Geltung.

Philippa Gregory hat für den Roman ausgezeichnet recherchiert, auch das wird im Nachwort von ihr angemerkt und unterstreicht nur noch ihre Professionalität als Autorin historischer Romane. Es gibt nur wenige zeitliche oder erzählerische Freiheiten in der historisch verbürgten Handlung. Einzelne Passagen sind freilich von ihr frei interpretiert, aber auch dann sprechen die Indizien ganz klar für Gregorys Interpretation.

Fazit

"Die Schwester der Königin" ist ein hochinteressanter historischer Roman, der den Leser zugleich zu unterhalten weiß. Es geht hier einmal nicht um Schlachten und Kriege, obwohl man sagen kann, dass in diesem Falle das Bett des Königs einem Schlachtfeld gleichkommt.
Der Roman ist leicht verständlich geschrieben und macht Lust darauf, mehr über die drei Boleyn-Geschwister zu erfahren. Wer sich also für englische Geschichte und das Schicksal von Anne Boleyn interessiert, kann guten Gewissens zu "Die Schwester der Königin" greifen.

Originaltitel: The Other Boleyn Girl
Aus dem Englischen von Ulrike Seeberger
Taschenbuch, 693 Seiten
http://www.aufbau-verlag.de
http://movies.universal-pictures-inter national-germany.de/dieschwesterderkoenigin/
http://de.wikipedia.org/wiki/ Heinrich_VIII._%28England%29

Produktinformation
Broschiert: 693 Seiten
Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 2., Aufl. (Januar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746623758
ISBN-13: 978-3746623757

Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren
Michael Sterzik
Opulentes Historiendrama mit Schwächen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Film nach dem Roman von Philipa Gregory behandelt Heinrich VIII tragisch endende Beziehung zu Ann Boleyn und seine weniger bekannte Affäre mit ihrer Schwester Mary.
Die Bestzung ist Stargespickt und spielt großartig bis in die kleinsten Rollen, die Ausstattung ist opulent und auch die Kameraführung ist gut.
Einziger Kritikpunkt ist, dass die Handlung versucht die Ereignisse mehrerer JAhre zu raffen erzähltechnisch so einiges auf der Strecke bleibt. Wann und warum verliebt sich Mary denn in Heinrich (oder Stafford)? Wieso wird nicht mal im Nebensazu erwähnt, dass ihr Mann stirbt etc...
Deshalb nur vier Sterne.
Emotionalität auf hohem Niveau!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Schwester der Königin, ist ein Film, der durch historische Wahrheit mit einem Hauch Hollywood-Fimmacherfreiheit besticht...
2 Schwestern, die mit den Werten "suche dir einen mächtigen Mann der Geld hat, Der dafür sorgt, dass unsere Familie gut dasteht" erzogen wurden, werden zu Spielbällen der Macht, die eine mehr die andere weniger...
Besonders begeistert hat mich die unglaubliche Leistung von Ms. Portman, die dafür sorgt, dass der Film in einer hohen Liga mitspielen kann... ich gehe sogar so weit, zu sagen, dass sie die Leistungen von Eric Bana & Co durch ihr fantastisches Schauspiel ziemlich aufwertet und dies macht sie zum Herz des Films...
Der Film brennt sich einem ins Gedächtnis und lässt einen so schnell nicht mehr los...
Ich empfehle jedem, der den Film Elizabeth toll fand auch diesen Film anzusehen... überhaupt, ist er ein "MUSST DU DIE ANSEHEN" wert.
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Produkt-Bild: Léon - Der Profi (Director's Cut, 2 DVDs)

Léon - Der Profi (Director's Cut, 2 DVDs)
mit Jean Reno, Gary Oldman, Natalie Portman, Regie: Luc Besson

DVD von KINOWELT
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 8,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Léon - Der Profi (Director's Cut, 2 DVDs)
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Kinowelt Leon - Der Profi - Director`s Cut (Metall-Box!!!), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 17.05.05

Aus der Amazon.de-Redaktion


Brutale Gangster, angeführt von dem skrupellosen Stansfield (Gary Oldman), schlachten eine Familie ab, weil der Vater versucht hat, ihn und seine Jungs hereinzulegen. Die Gangster tarnen den Mord als verunglückte Festnahme -- denn sie sind Polizisten, die ihre Position ausnutzen, um illegale Geschäfte zu machen. Bei ihrem Amoklauf aber übersehen sie die mittlere Tochter, Mathilde (Natalie Portman, Star Wars - Episode 1), die bei ihrem zurückhaltend lebenden Nachbarn Léon (Jean Reno) Unterschlupf findet. Zu ihrer Überraschung offenbart sich der an sich schüchterne Léon als eiskalter Profikiller. Nun kennt Mathilde Léon Geheimnis. Und für Léon, den Einzelgänger, verändert sich das ganze Leben, denn zum ersten Mal wird er für einen Menschen zur Verantwortung gezogen. Mathildes Leben liegt in seinen Händen.
Léon - der Profi von Luc Besson ist einer der großen Filme des Jahres 1994. Die Geschichte des Killers und des Mädchens ist ebenso sentimental wie rührend. So ist Léon kein unübler Geselle. Er lebt in einer Welt, in der andere Gesetze gelten als in der unseren. Plötzlich in die Rolle eines Vaters gedrängt, entdeckt er in sich Gefühle, die in seinem Leben bislang keine Rolle gespielt haben: Menschlichkeit, Verantwortung und Liebe. Léon liebt Mathilde, doch es ist stets die Liebe eines Vaters, der niemals etwas tun würde, was seine Tochter in Gefahr bringen könnte. Auf der anderen Seite erlebt Mathilde ausgerechnet in den Armen eines Profimörders zum ersten Mal Geborgenheit und Zuneigung. So rührend diese Geschichte auch sein mag -- sie wird, und dies steht von der ersten Minute an fest, niemals von einem Happy End gekrönt sein können.
Der Director's Cut dieses großartigen Filmes umfasst eine Reihe von Handlungssegmenten, in denen das Verhältnis zwischen dem Killer und dem Mädchen noch tiefer beleuchtet wird, als dies in der Kinoversion der Fall gewesen ist. In Sachen Action entspricht dieser Endschnitt des Regisseurs der Kinofassung. --Christian Lukas
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Saubere Umsetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese doppel DVD ist ein genuss, wenn ich das so sagen darf.
Wie "spaceeye" schon schrieb, sind jede Menge interessanter Extras auf diesen beiden Scheiben ntergebracht.
Zusätzlich über das schon genannte darf man sich auch über eine Fotogalerie freuen.

Die Verarbeitung der DVD ist erste Sahne und trotz 2 DVD's hat man ein ordentliches Inlay in dem man mehr über den Dreh an sich und die Schauspieler erfährt.

Das Design ist gelungen, die Extras sind gelungen, der Film sowieso.
Gutes Produkt, ich bin sehr zufrieden.
Kein Director`s Cut
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Einer meiner Lieblingsfilme, doch in der Hoffnung den schon einmal gesehenen Director`s Cut zu erwerben, ist auf der DVD nur die ca. 106 min Kinofassung. Es fehlen einige Szenen, z.B. die Scheinhinrichtung durch Matilda, die Szene, wo Matilda ein Kleid für Leon trägt usw.
Auf der Verpackung und der DVD steht eine Lauftzeit des Hauptfilms von 127 min. Diese Länge entspricht auch dem Director`s Cut, aber leider endet die hier angebotene Version bei 1h44min (104 min).Schade!
Mogelpackung!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ehrlich, ich war mittelmäßig enttäuscht.

Verkauft wird diese Doppel-DVD als der "Director's Cut" (127 Minuten) ... ist es aber nicht!!! Stattdessen erhält man die Kinofassung (105 Minuten).

Natürlich:
- das Steelbook sieht klasse aus
- die Extras wollte man ja immer schon mal sehen
- der Film selbst ist sowieso einfach nur super!!!

Ja, aber es macht leider nicht die Enttäuschung wett, dass wenn ich mir die Langfassung ansehen möchte ich zur Videokassette greifen muss, um mir den Mitschnitt aus dem Fernsehen anzusehen.

So sehr ich diesen Film mag, für die Mogelpackung gibt es leider Punktabzug (liebe Leon-Fans beachtet bitte: die Bewertungspunkte gibt es NUR FÜR DEN ARTIKEL - nicht für den Film an sich!!!!!)

Ach so, das Beste ist natürlich noch: Amazon nimmt die DVD nicht mehr zurück, weil sie ja jetzt nicht mehr eingeschweisst ist.

WICHTIGE ERGÄNZUNG (BITTE LESEN): Nach einer kleinen Email von mir an die Firma KINOWELT hat man mir kostenlos die echte Director's Cut-DVD zugeschickt und sich für einen Fehler bei der Nachpressung entschuldigt!!!! Sehr kulant von der Firma.

Wem also gleiches widerfährt...

Insofern hat sich der Artikel natürlich fünf Sterne verdient.
Sehr gut, aber...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... Ich habe nun, nachdem ich schon seit einigen Jahren die VHS-Kassette in meiner kleinen Videothek zu stehen habe, die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mir die wirklich edle DVD-Box zu Weihnachten gegönnt.
Ich bin ein wirklich großer Fan von Léon und die Extras und das Bonusmaterial sind dem ganzen Paket mehr als würdig, leider fehlen aber im Hauptfilm einige Kapitel, die auf dem Cut der VHS zu sehen sind. Es handelt sich dabei um den Handlungsstrang, als Léon und Mathilda als Team unterwegs sind und seine/ihre Kunden besuchen. Das finde ich sehr schade, da es doch das Wachsen der Verbindung beider und ihren gemeinsamen Werdegang bis hin zur Entscheidung Mathildas, auf eigene Faust Rache an den Mördern ihrer Familie zu nehmen, sehr gut bleuchtet. So fehlt dem ganzen etwas...
Trotz allem - Danke Kinowelt für die gelungene Box
Director's Cut? Das ich nicht lache....
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich hatte den Director's Cut auf Videokassete, wirklich einer der besten Filme die es gibt. Auch wenn hier auf der DVD Director's Cut drauf steht, so ist es doch nur die fast bis zur Unverständlichkeit gekürzte Version!!!
Wichtige Schlüsselzenen fehlen (Matilda tötet Drogenhändler, Matilda und Leon trinken im Restaurant Champagner,etc). Ich hätter lieber den ganzen Film als den halben hübsch in einer Blechdose verpackt.

Fazit: Finger davon lassen und hoffen das es den kompletten Film irgendwann auch mal auf DVD gibt.
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Produkt-Bild: Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)

Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)
mit Ewan McGregor, Natalie Portman, Hayden Christensen, Regie: George Lucas

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 7,54

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Fox Star Wars: Episode 3 - Rache der Sith (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 28.10.05

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Mit Episode III - Die Rache der Sith wird das letzte Kapitel der Star Wars-Saga aufgeschlagen. In der galaktischen Republik wüten die Klonkriege. Die Jedi-Ritter müssen als Hüter der Ordnung und Befehlshaber der Klontruppen schwere Verluste hinnehmen. Als es den Separatisten gelingt, Kanzler Palpatine zu entführen, droht die Galaxis endgültig im Chaos zu versinken. Die Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker, die sich in den Klonkriegen als ausgezeichnete Kämpfer hervor getan haben, werden mit seiner Rettung beauftragt. Doch ihr Gegner General Grievous, halb Außerirdischer, halb Roboter, ist mit seinen vier Lichtschwertern ein wahrhaft tödlicher Gegner.
Episode III ist der düsterste Star Wars-Film bislang. Kein Wunder, zeigt das Sternenepos doch, wie Anakin Skywalker seinen Weg zur dunklen Seite der Macht vollendet und zum gefürchteten Schreckenslord Darth Vader wird. Dabei geht er im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen, was auch seine Frau Padmé schmerzhaft zu spüren bekommt.

Die Jedi müssen erkennen, dass sie getäuscht worden sind und sehen ihrer drohenden Vernichtung entgegen. Natürlich geizt das Weltraumspektakel auch nicht mit sensationellen Effekten: Eine gigantische Raumschlacht erwartet die Zuschauer gleich zu Beginn des Films und auch der Kampf der Wookies, die - rekrutiert aus australischen Basketballspielern - ihren Heimatplaneten Kashyyyk verteidigen, ist atemberaubend. Dramatischer Höhepunkt des Films ist ohne Zweifel das Lichtschwertduell zwischen Anakin und Obi-Wan, das die beiden bis in die dunkelsten Abgründe der Hölle führt.
Star Wars-Schöpfer George Lucas schwelgt in düsteren Farben und verleiht der Tragik des Geschehens in brutaler Offenheit Ausdruck. Das hat dem Film, der nicht zu Unrecht Die Die Rache der Sith verheißt, auch die FSK-Freigabe ab 12 Jahren eingebracht. Erwarten Sie kein Happy-End, keine Rettung in letzter Sekunde. Eine neue Hoffnung gibt es erst in Episode IV. -- Birgit Schwenger
Star Wars DVDs im Überblick:


Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung

Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger

Star Wars - Clone Wars, Vol. 1

Star Wars - Ewoks

Star Wars Trilogie
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5 Kundenrezensionen:

Guter Abschluss der Star Wars Saga
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Episode 3 ist wirklich ein bombastischer Abschluss der Saga. Die Geschichte ist sehr gut erzählt und die Aktion kommt auch nicht zu kurz.
Eine geile Weltraumschlacht gleich zum Anfang und 5 Lichtschwertkämpfe besonders Yoda vs. Darth Sidious und Anakin vs. Obi-wan sind der hammer.
George Lucas hat ein Meisterwerk geschaffen und die neue Serie Star Wars-The Clone Wars ist auch sehr empfehlendwert;)
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)

Ist Bild und Ton Technisch 1A. Episode 3 ist das allerbeste an Bild und Ton vergleich EP1 und EP2
Auch der Film überzeugt, macht schon sehr spaß anzusehen.

Die Schauspieler sind sehr gut gewählt.
Die Musik von John Willimas ist herrvoragend.
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs) ist einfach sehr gut, einfach mal die nörgler weglassen, es ist ein sehr guter Film, Punkt.

Starwars EP1 - EP3 sind alle sehr gute filme das sehr Spaß macht anzusehen.
Der beste der neuen Teile
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Teil 1 geht noch, da hier in die Geschichte eingeführt wird. Teil 2 flacht schon so ab, wie Teil 2 von Herr der Ringe, braucht man eigentlich nicht zu sehen.
Teil 3 reißt aber wieder alles raus. Das was den ersten beiden Teilen fehlt, gibt es hier zuhauf - Spannung bis zum Schluss.
Und wieder geht es um Vertrauen und Verrat, dafür sind diese Filme einfach genial geeignet, um es uns Menschen vor Augen zu halten, wie wichtig dies im Leben ist.
Gemecker hier,Gemecker da....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Star Wars ist so eine Sache.....
Eine Saga aus 6 Filmen, zwischen welchen jedoch eine "große" Zeit liegt.
Damals als Episode 4 in die Kinos kam, waren die Spezialeffekte und Ideen von George Lucas sensationel und auch der Film an sich war einfach wunderbar fantasievoll und entführte einen in eine weit weit entfernte Galaxis.
Die Nachkommen ,Episode 5 und 6 ,übertrafen ihren Vorgänger teilweise sogar noch und konnten die Fans begeistern.
Dann kam eine Pause von 16 Jahren....
Und danach fing George mit der Prequel Trilogie an welche die Vorgeschichte des Darth Vader erzählt.
Heutzutage werden für Filme bahnbrechende Spezialeffekte verwendet, welche am Computer entstehen.
Sie sehen grandios aus, aber das sie realistischer als die Schiffe von den alten Filmen aussehen wage ich zu bezweifeln.
Und hier teilen sich die Meinungen--> 6 Filme,2 Trilogien und 2 Generationen.
Zu Recht sagen Fans welche mit Luke und Co. aufgewachsen sind, dass die neuen Filme nicht mehr den Charme der alten Filme haben und das mehr auf Spezialeffekte als auf gute Charaktere geachtet wird.
Das mag teilweise auch stimmen ,aber man muss an die neuen Filme mit einer anderen Erwartungshaltung rangehen, denn die Faszination hält sich auch in Maßen da alles schon einmal dagewesen war.
Die jüngere Generation wächst mit den neuen Filmen auf und ist fasziniert von den Effekten und den tollen Lichtschwertkäpfen, dann schauen sie die alten Filme, und sind oftmals enttäuscht, dass zu wenig Action auf dem Bildschirm abläuft.
Zu zeiten der Computeranimation sieht sich das Auge halt satt und es gibt keine Grenzen, und keine Dinge die man nicht darstellen kann.
Und da kann es halt passieren das man vergisst, dass es bei einem Film nicht nur um Effekte geht.
So teilen sich halt die Meinungen...
Ich persönlich liebe alle Filme und finde, dass sie alle auf ihre Art genial sind.
Zudem sehe ich die Filme als eine zusammenhängende Geschichte ohne dabei zu sagen diese Epsiode gefällt mir besser als diese.
Star Wars bleibt Star Wars...einfach genial.
Immerhin: der beste Teil der Prequels
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Da schon über 400 Rezensenten ihre Meinung zu Star Wars EPISODE 3, DIE RACHE DER SITH dargestellt haben werde ich mich entgegen meiner sonstigen Angewohnheit etwas kürzer fassen. Vermutlich ist schon, positiv wie negativ, zu diesem Film alles gesagt worden.

Insgesamt kann ich meine Meinung zu EPISODE 3 in zwei Sätzen zusammenfassen: wenn die Klasse von Episode IV-VI auch definitiv nicht erreicht wird ist es zumindest der eindeutig beste Teil der Prequel Trilogie.
Immerhin schafft es EPISODE 3, diese mehr als durchwachsen begonnene Trilogie zu einem sehenswerten Ende zu bringen.

Während bei EPISODE 1 in meiner Augen soviel im Argen lag, dass man den Film am Besten gleich neu hätte drehen (und schreiben!) sollen und auch die schon bessere EPISODE 2 einen faden Nachgeschmack hinterließ sind die Probleme von EPISODE 3 eher im "Finetuning" zu sehen.

Als Kritikpunkte muss ich hier den konfusen Aufbau der Story nennen und natürlich die mitunter grandios vergeigten schauspielerischen Leistungen - und da der Cast ja aus mitunter sehr erfahrenen (und in anderen Filmen durchweg guten!) Darstellern besteht darf angenommen werden, das dies eher ein Problem des Buches und der Regie ist.

Der Fall Anakin Skywalkers zu Darth Vader, der Dreh- und Angelpunkt der Prequel-Trilogie, ist in der Tat sehr enttäuschend dargestellt: innerhalb weniger Einstellungen und mit drei Sätzen wird aus einem wankelmütigen Jedi ein erbitterter Feind seines Ordens und fanatischer Diener seines Meisters (und nebenbei ein Kindermörder), der auch nie wieder reflektiert. Hier bin ich mir sicher hätte man mehr an Dramatik herausholen können... und müssen.

Insofern finde ich schlichtweg, das die Story leider ein mitunter grandioses Potential verschenkt hat - und leider alles andere als frei von Widersprüchen ist.
Schade drum - denn dies wäre mit ein bischen mehr Aufmerksamkeit sicherlich zu beheben gewesen, und man hätte eventuell aus einem guten Star Wars Film einen grandiosen machen können, welcher es mit den klassichen Vorgängern aufgenommen hätte. Hierzu hätte es keiner neuen CGIs und keiner neuen Storylinie bedurft, sondern einfach mal mehr Sorgfalt in der Erzählweise und Darstellung.

Aber zum Positiven: wer mit diesen Problemen leben kann wird über 2 Stunden mit einem ziemlichen Feuerwerk an CGI verwöhnt... und hier gibt es allerhand zu sehen und zu bestaunen.
Gleichzeitig wird das Publikum über die volle Distanz mit Star Wars Action unterhalten - und hier hat sich im Gegensatz zu EPISODE 1 und 2 viel getan: die Zielgruppe ist deutlich erwachsener als beim sehr kindischen Auftakt der Trilogie, die Handlung relativ betrachtet düsterer und härter. Die völlig verkrampften Gags sind in den Hintergrund getreten, und man hat auch nicht mehr das Gefühl, einen reinen Werbespot für Spielzeug zu sehen.
Gleichzeitig hat der Film schlichtweg mehr Drive als seine Vorgänger und erzählt eine vielschichtigere und einfach spannendere Story.

Ich stehe zu meiner Anfangsaussage: die Klasse der Episoden 4-6 erreicht Episode 3 leider nicht. Dazu gibt es dann doch zuviele Lücken im Drehbuch und zuviele verschenkte Möglichkeiten.
Aber: wenn man sich ansieht wie die Prequel-Trilogie gestartet ist kommt man nicht umhin festzustellen, dass man sich gegen Ende gewaltig (!) gesteigert hat.

Alles in allem: sicherlich der mit Absatnd beste Teil der Prequels und insofern ein versöhnlicher Abschluss.
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Produkt-Bild: Garden State

Garden State
mit Sir Ian Holm, Rob Liebman, Natalie Portman, Regie: Zach Braff

DVD von BUENA VISTA
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Garden State
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Buena Vista Garden State, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.09.05

Aus der Amazon.de-Redaktion


Zach Braff (aus der Fernsehserie Scrubs) spielt die Hauptrolle in Garden State, seinem Debut als Autor und Regisseur - was normalerweise ein Anzeichen für Hybris ist, aber Braff meistert dies erfolgreich und mit Charme. Andrew (Braff), ein emotional abgestumpfter Schauspieler aus L.A., kehrt nach neun Jahren Abwesenheit zur Beerdigung seiner Mutter nach New Jersey zurück. Er geht seinem verbitterten Vater (Ian Holm, Das süße Jenseits) aus dem Weg und trifft auf diversen Partys alte Freunde wieder (darunter der hervorragende Peter Sarsgaard, Boys Don't Cry). Unterdessen lernt er ein Mädchen (Natalie Portman, Beautiful Girls) kennen, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat, und die beiden stehen sich Stück für Stück hilfreich zur Seite. Von der Handlung her ist Garden State nichts wirklich Neues, aber Braff hat ein Auge für seltsame, aber dennoch bleibende visuelle Eindrücke, ein Ohr für lebendige Dialoge und ein Händchen für eine tolle Besetzung. Das Resultat wirkt überraschend frisch und lustig. -Bret Fetzer
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5 Kundenrezensionen:

Cineastisches Kleinod - ein Meisterwerk!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser sehr sympathische Film reiht Skurillität an Skurillität und verwebt äußerst kunstvoll die Genres Komödie, Tragikkomödie und Melodram zu einem cineastischen Kleinod voller Charme und Poesie. Die beiden Hauptdarsteller Natalie Portman und Zach Braff, der auch Regie führte, gehen ganz in ihren Rollen auf und bieten herzerfrischenden Humor, der einen so heiter stimmt wie ein ausgelassener Sommertag. Ganz großes Kino und Hut ab vor Regisseur Zach Braff, dem es gelingt, eine cineastische Sinfonie zu dirigieren aus der immer wieder einzelne Szenen besonders herausragen.
Genial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In dem Film passiert nicht wirklich viel aber wer Zach Braff mag, sollte sich diesen Film anschauen!

Einfach ein klasse Film mit einem guten Soundtrack und genialen Darstellern!
ÜBERBEWERTET!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nachdem ich die guten Kritiken und überschwänglichen Rezessionen zu diesem Film gelesen habe dachte ich, es wäre Zeit sich mal selbst von der Qualität von "Garden State" zu überzeugen. Ich muss zugeben, ich habe mir diesen Film mit sehr hohen Erwartungen zugelegt, wurde aber leider enttäuscht.

Die Story hört sich wirklich vielversprechend an, zumal ich Filme mit diesen (von meinen Vorrezessenten erwähnten) Themen sehr gerne sehe. Allerdings wurde nicht mal halb so viel aus der prinzipiell gut konzipierten Story rausgeholt, wie möglich gewesen wäre.

Vor allem stört mich, dass die Beziehungen zwischen den Charakteren nie richtig in die Tiefe gehen, es werden ständig Themen angeschnitten und dann einfach so im Raum stehen gelassen (Vor allem bei der Storyline mit Andrew und dessen Vater, die meiner Meinung nach sehr viel Potenzial geboten hätte).

Außerdem kann man nicht sagen, dass die Charaktere (außer vielleicht der des Andrew) gut ausgearbeitet waren. Typisch Hollywood:Jeder bekommt eine Charaktereigenschaft zugewiesen und das wars dann. Nicht wirklich authentisch.

Dazu kommt dann natürlich noch das Ende, dass einem Schmachtfetzen mit Meg Ryan in nichts nachsteht. Da denkt man sich bloß: "Das hätte jetzt wirklich nicht mehr sein müssen"

3 Sterne gibts trotzdem, weil der Film durchaus schöne Momente bietet und teilweise auch recht gut insziniert ist. Die Musik ist auch ganz in Ordnung. Allerdings ist der Film nicht wirklich hängen geblieben.
Genau richtig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich wieder mal ein Film für das Gemüt und nicht den Verstand. Wer sich darauf einlässt, sich zurücklehnt und einfach nur schaut, wird sehen wieviel Liebe darin steckt und an ihr teilhaben. Einfach ein schöner Film der keiner inhaltlichen Beschreibung bedarf sondern einfach nur gesehen werden will.

Ein guter Ausgleich zu den überwiegend hollywood-typischen Elementen der heutigen Filmwelt.
Zach ist ein Genie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zach hat wieder bewiesen was er für ein Genie ist.

Ein genialer Film den man gesehen haben muss. Wer denkt das der Film eine kleine Schmalzenkomödie ist, liegt falsch. So viel Witz, Humor und Tragik ^^.

Man muss ihn sehen.
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Produkt-Bild: Hautnah - Closer

Hautnah - Closer
mit Julia Roberts, Jude Law, Natalie Portman, Regie: Mike Nichols

DVD von Sony Pictures Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Hautnah - Closer

Produktbeschreibung


Zwei Männer, zwei Frauen, zwei Paare, deren Beziehungen durch zufällige Begegnungen vollkommen durcheinander geraten. Der Schriftsteller Dan verliebt sich auf den ersten Blick in die Stripperin Alice. Doch kurz darauf fängt er eine Affäre mit der geschiedenen Fotografin Anna an, die wiederum den selbstbewussten Arzt Larry heiratet. Nun beginnt zwischen Dan und Larry ein verzweifelter Kampf um beide Frauen. Doch dabei geht es weniger darum, die große Liebe zu gewinnen, als um den Triumph des einen über den anderen - ohne Kompromisse und ohne Rücksicht auf verletzte Gefühle und gebrochene Herzen.

Aus der Amazon-Redaktion


In Hautnah, Mike Nichols' bissiger Adaption von Patrick Marbers Theaterstück und der sicherlich besten Arbeit dieses Oscar-gekrönten Regisseurs seit Jahren, tun sich vier extrem gut aussehende Menschen einander extrem schreckliche Dinge an. Anna (Julia Roberts) ist eine Fotografin, die sich darauf spezialisiert hat, Porträts von Fremden anzufertigen; Dan (Jude Law) ist ein Autor von Nachrufen, der gerne Schriftsteller wäre; Alice (Natalie Portman) ist eine amerikanische Stripperin, die nach einer üblen Beziehung frisch in London eintrifft; und Larry (Clive Owen) ist ein Dermatologe, der unter den unwahrscheinlichsten Umständen seine Liebe findet. Als sich ihre Pfade kreuzen, entsteht eine Schwindel erregende Supernova der Emotionen, wobei Nichols und Marber geschickt verschiedene Szenen aus ihrem Leben konstruieren, welche sie immer wieder in den verschiedensten Verquickungen von Leidenschaft, Herzschmerz, Wut, Trauer, Rache, Vergebung, Betrug und - vor allem - brutaler Ehrlichkeit zusammen führen. Nach der Hälfte des Films fragt man sich, weshalb man sich eine derart tragisch schöne Geschichte anschaut, denn bei Hautnah wurden die seltsamsten, ekelhaftesten und kaputtesten Teile aller vergangenen Beziehungen in einem Film vereint. Demnach wird es den vier Hauptdarstellern überlassen, den Zuschauer tiefer in die Handlung zu ziehen - was allen einigermaßen gut gelingt, aber Jude Laws und Cligve Owens Charaktere machen alles wieder wett. Law beweist erneut, dass er als charmanter, unmoralischer Arsch mit einem Hang zu Manipulationen einfach hervorragend ist, und Owen ist schlichtweg brillant als jener Charakter, der sich am meisten an zerstörerischen Beziehungen hochzieht - egal, ob er der gebende oder nehmende Part ist. --Mark Englehart
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5 Kundenrezensionen:

Und was sollte das Ganze jetzt?
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Um es gleich zu sagen: dies ist einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe! Aufgrund der Besetzung, der Regielegende Nichols sowie wegen der guten Kritiken konnte man natürlich einiges erwarten, und bekanntermaßen führt dies häufig dazu, daß man letztendlich enttäuscht wird. Dennoch gelingt es einem meist, nach einigem Zeitabstand einem Film Gutes abzugewinnen. Zugebenermaßen gelang mir dies auch hier, denn die schauspielerischen Leistungen, allen voran die von Clive Owen, sind sicherlich hervorragend. Leider hört es da auch schon auf, denn über 100 min verbaler Amoklauf ohne jegliches Verständnis oder die geringste Sympathie für einen der vier Protagonisten überfordern mich einfach. Zumal die einzelnen wahl- und lieblos aneinandergesetzten Dialogszenen unglaublich belanglos daherkommen. In einer Kritik las ich kürzlich, daß diese sich "die brillantesten Dialoge an den Kopf werfen, die man je gehört hat". Wenn ich bedenke, daß gerade in der zweiten Filmhälfte jedes zweite Wort "Fi****" ist (zumindest gefühlt), frage ich mich natürlich, wie wohl schlechte Dialoge aussehen mögen. Ich bin sicherlich nicht prüde, aber als Qualitätsmerkmal sollte eine obszöne Sprache sowie die detaillierte Beschreibung aller möglichen Sexpraktiken wohl eher in einem Erotikfilm gelten als in einem selbsternannt anspruchsvollen Beziehungsdrama. Zusammengefaßt also: ein quälender Film mit - und hier sind sich wohl alle einig - quälenden Dialogen und einem Inhalt, der in zwei Sekunden zusammengefaßt ist (Kategorie: Und was sollte das Ganze jetzt?).
Ein Film wie eine kalte Dusche
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieser Film ist großes Theater! Die Geschichte kommt mit vier Akteuren aus. Gedreht wurde fast nur innen, Straßenszenen sind selten. Ebenso nach innen gerichtet verläuft die Handlung. Es geht um eine nervenaufreibende Ménage-à-quatre zwischen zwei Amerikanerinnen und zwei Engländern.

Alice (Natalie Portman) hat Amerika verlassen, um vor den Nachwehen einer gescheiterten Beziehung zu fliehen. In London läuft sie in ein Taxi und begegnet dabei ihrem Retter Dan (Jude Law), einem Nachrufschreiber. Alice wird Dans Geliebte und Muse, er verfasst einen Roman über sie. Dabei begegnet er der Kunstfotografin Anna (Julia Roberts), die sein Konterfei fürs Buchcover ablichtet. Es kommt zu einem Kuss, der Dans Leidenschaft erweckt. Über einen Internetchat stößt Larry (Clive Owen), ein triebgesteuerter Dermatologe, hinzu. Er wird Annas Ehemann.

Aus dieser an und für sich schon komplizierten Grundkonstellation entwickelt sich ein Bäumchen-wechsle-dich-Spiel in der Manier von Schnitzlers "Reigen". Alle fühlen sich betrogen und betrügen auch jeden. Träume und Hoffnungen sind bald ruiniert, übrig bleibt bloß die Desillusion. Was Regisseur Mike Nichols hier verfilmt hat, erinnert stark an sein Frühwerk "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" aus dem Jahr 1966 mit Richard Burton und Liz Taylor. Hier wie dort handelt es sich um psychologische Kriegsführung unter so genannten Liebenden. Die Ausdrucksweise ist oft derb und ordinär, feine Klinge wird keine geführt.

Schön ist "Hautnah" also keineswegs, aber er geht unter die Haut. Das liegt an den Hauptdarstellern. Alle laufen in dieser selbstzerstörerischen Viererbeziehung zu Hochform auf. Besonders stark ist der Auftritt von Natalie Portman als Stripperin. Der psychologische Ringkampf gegen ihren Freier (Clive Owen) geht eindeutig an sie. Interessant auch, dass sie diesem zahlenden Voyeur ihren wahren Namen verrät, während sie mit ihrem Freund (Jude Law) jahrelang unter einem Pseudonym zusammenlebte, das von einer Gedenktafel im Postman's Park stammt. Ja, ja, die Liebe ist ein seltsames Spiel.

Fazit: Ein Film wie eine kalte Dusche für alle Romantiker.
Es gibt wirklich nichts auszusetzen....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ja wie oben schon geschrieben, ein perfekter Film der nun auch Bildlich überzeugt. Ich hatte ihn zwar schon auf DVD...aber wer seinen neuen Flat Screen liebt der füttert ihn nun auch mit solcher Kost. Normalerweise kann man bei einer Diagonale von 120 cm nur 4 Meter nahe dran sitzen ohne das Gefühl haben zu müssen dass etwas sehr unscharf wirkt..und dass eine Szene nachzieht. Jetzt konnte ich bei einem Abstand von nur 2 Metern perfekt Fernsehen...kein schlieren kein Zittern...und man kann in einigen Szenen sogar die Titel auf Büchern im Hintergrund lesen.
Also wenn jemándem der Film inhaltlich genauso gut gefällt--und er vllt noch näher ins geschehen tauchen möchte..dann rate ich ihm dies auf diesem Wege zu tun.

Mich hat in diesem Fall "BLU-RAY" wirklich überzeugt.

Gruzzzz MPMIller

PS: Doch trotzdem sollte man im Netz gucken ob sich die Bildqualität wirklich verbessert hat. Denn zB bei "Gangs of New York" soll dies nicht unbedingt der Fall sein.
Schade um die guten Schauspieler
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Leider halten die bekannten Schauspieler nicht was man sich von Ihnen verspricht. Der Film ist ein Dahinplätschern von Belanglosigkeiten aus dem Leben von vier unglücklichen Menschen. Streckenweise überaus langweilig und wenig fesselnd. Kino auf seinem schlechtesten Niveau.
Schade, daß sich Julia Roberts für einen solchen Schundfilm hergegeben hat. Der einzige Lichtblick ist der niedrige Preis der DVD, die übrigens auch nur unterdurchschnittliche Bildqualität aufweist. Eindeutig keine Kaufempfehlung. So fällt die Wertung mit dem Prädikat desolat bzw. mangelhaft aus so wie der ganze Film.
"Hallo Fremder..."
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"And so it is ... just like you said it would be ... life goes easy on me ... most of the time ... and so it is ... the shorter story ... no love, no glory ... no hero in her sky ... I can't take my eyes off you ..." - Mit diesen Zeilen aus der großartigen Ballade "The Blower's Daughter" von Damien Rice beginnt Mike Nichols' preisgekröntes Beziehungsdrama "Hautnah". Man sieht in Zeitlupe, wie die gerade aus New York eingetroffene Alice (gespielt von einer atemberaubenden Natalie Portman) mit einem leicht verspielten und gedankenvollen Lächeln auf den Lippen durch London geht. Sie ist der absolute Blickfang und sticht deutlich aus der sie umgebenden Masse heraus. Ihr entgegen kommt Dan (Jude Law), dem sie natürlich auch schon längst aufgefallen ist. An einer roten Fußgängerampel schaut Alice dann nach links anstatt nach rechts, betritt die Straße und wird von einem Auto erfasst. Dan eilt zu ihr, und als sie wieder zu sich kommt, begrüßt sie ihn mit den Worten "Hallo Fremder..."
Der "Fremde" begleitet sie schließlich ins Krankenhaus und verbringt danach noch ein wenig Zeit mit ihr in der Stadt. Dan, der sich als Nachrufschreiber durchs Leben schlägt, ist von der frechen, aufgeweckten und "entwaffnenden" Art, mit der Alice ihm gegenübertritt, sofort angetan. Und auch die ehemalige Stripperin fühlt sich auf Anhieb zu ihm hingezogen. Es ist für beide die sprichwörtliche Liebe auf den ersten Blick.
Zeitsprung: Einige Monate später hat Dan seinen ersten Roman verfasst für dessen Hauptfigur Alice, mit der er inzwischen fest zusammen ist, als Vorlage diente. Beim Termin zum Anfertigen eines Porträtfotos für die anstehende Buchveröffentlichung funkt es jedoch zwischen Dan und der momentan in Scheidung lebenden Fotografin Anna (Julia Roberts in einer ihrer überzeugendsten Rollen), was Alice mitbekommt und sie tief verletzt.
Erneuter Zeitsprung: Dan befindet sich eines Abends eher beiläufig in einem Chatroom. Als er von dem Dermatologen Larry (Clive Owen) angeschrieben wird, gibt er sich als Frau aus und nennt sich "Anna". Die beiden verabreden ein "reales" Treffen, zu dem Dan natürlich nicht erscheint, das für Larry aber dennoch ein positives Erlebnis darstellt. An dem verabredeten Treffpunkt begegnet er der richtigen Anna und kommt wenig später auch mit ihr zusammen. Als sich dann jedoch auf einer Vernissage von Anna, auf der auch Dan anwesend ist, erneut Gefühle zwischen den beiden entwickeln, und Larry ein Auge auf Alice wirft, verkomplizieren sich die Dinge, und es entsteht ein komplexes Beziehungsgeflecht, in dem jeder seine Geheimnisse hat und ohne Rücksicht auf Verluste nach seinem größtmöglichen (Liebes-)Glück strebt...
Basierend auf Patrick Marbers Theaterstück "Closer" hat Regisseur Mike Nichols ("Die Reifeprüfung", "In Sachen Henry", "Der Krieg des Charlie Wilson") hier einen zeitlosen Klassiker inszeniert, der in Bezug auf Intensität, Dialogschärfe und Schonungslosigkeit völlig neue Maßstäbe für das Genre des Beziehungsdramas setzt. Ehrlich, kompromisslos und "hautnah" wird hier weitab von klischeehaften Moralvorstellungen und mit einem stellenweise recht bitteren Beigeschmack das Liebesleben von vier Hauptfiguren betrachtet, die stellvertretend für eine Welt stehen, in der Egoismus, persönlicher Vorteil und die eigene Lustbefriedigung immer stärker in den Vordergrund treten - und das nicht selten auf Kosten der Gefühle von nahestehenden Personen. Alice, Dan, Anna und Larry sehnen sich alle auf die ein oder andere Weise nach Liebe, Zuneigung und Bestätigung und versuchen, davon so viel wie möglich zu bekommen, auch wenn das heißt, trotz einer festen Beziehung seinen außerpartnerschaftlichen Sehnsüchten, Wünschen und Begierden nachzugeben. Die Lust am Abenteuer, der Reiz des Neuen und die Frage, ob es mit einem anderen nicht doch vielleicht besser und erfüllender wäre, lassen die Figuren nicht nur ihren aktuellen Partner verletzen, sondern letzten Endes auch sich selbst. Die Liebe wird zum Machtspiel, bei dem es keinen Gewinner geben kann. Eifersucht, der Drang, jedes noch so kleine Geheimnis des Geliebten aufzudecken, und das unstillbare Bedürfnis, DER bzw. DIE Eine im Leben von irgendjemandem zu sein, machen es für die Beteiligten nahezu unmöglich, eine funktionierende Beziehung aufzubauen.
Getragen wird der Film von den gradiosen Leistungen seiner vier Hauptdarsteller, allen voran Natalie Portman ("Garden State", "My Blueberry Nights", "Die Schwester der Königin") und Clive Owen ("Sin City", "Inside Man", "Elizabeth - Das goldene Königreich"). Beide wurden für ihr überragendes Schauspiel zu Recht mit einen Golden Globe ausgezeichnet und haben für ihre Rollen auch jeweils eine Oscar-Nominierung erhalten. Natalie Portman liefert mit der Darstellung von Alice den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere und präsentiert sich dabei so wandlungsfähig, facettenreich und verführerisch wie nie zuvor. Bei ihrem Anblick stockt einem mehr als einmal der Atem, und die Zeile "I can't take my eyes off you" erscheint hier fast so, als wäre sie von Damien Rice nur für sie geschrieben worden - was besonders auf die Schlussszene des Films zutrifft.
Bei "Hautnah" stimmt jede Einstellung, jeder noch so kleine Blick spricht Bände und selbst anhand der unscheinbarsten Gesten und Berührungen wird das komplexe und widersprüchliche Innenleben der Figuren deutlich. Mike Nichols zeichnet hier in langen Einstellungen und bewusst ruhigem Erzähltempo - was in Anbetracht der Tatsache, dass der Film über einen Zeitraum von vier Jahren spielt, eine wirklich erstaunliche Leistung ist - ein äußerst intensives und vereinnahmendes Porträt von vier Menschen, die sich mit den unterschiedlichsten Aspekten zwischenmenschlicher Beziehungen konfrontiert sehen: Liebe, Verrat, Begehren, Zuneigung, Eifersucht, Misstrauen, Egoismus, Feigheit und die oft gestellte Frage nach der absoluten Wahrheit. "Closer" geht es vermutlich wirklich nicht...
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Produkt-Bild: Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (2 DVDs)

Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (2 DVDs)
mit Ewan McGregor, Natalie Portman, Hayden Christensen, Regie: George Lucas

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 5,97

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (2 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Fox Star Wars: Episode 2 (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 27.11.02

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit Angriff der Klonkrieger bringt George Lucas endgültig alle Kritiker zum Schweigen, die bei Episode I das alte Star-Wars-Feeling vermisst haben. Episode II bietet alles, was Star Wars seit jeher ausmacht: atemberaubende Action-Szenen, spektakuläre Schlachten, exotische Aliens, coole Gegner wie den Kopfgeldjäger Jango Fett und Lichtschwerter wirbelnde Helden. Erstmals gibt es eine große Schlacht mit hunderten von Jedi-Rittern zu sehen und selbst der weise Yoda (erstmals komplett computeranimiert) tritt in Aktion. Natürlich dürfen auch R2-D2 und C-3PO nicht fehlen, die Szenen mit Jar-Jar sind dagegen kurz und schmerzlos.
Lucas hat sich die Kritik seiner Fans an Die dunkle Bedrohung durchaus zu Herzen genommen. Der Film ist viel temporeicher, dramatischer und auch tragischer. In Sachen Spezialeffekte hat sich ILM wieder einmal selbst übertroffen, ohne dabei zu vergessen, dass die Effekte im Dienst der Story stehen und nicht als Selbstzweck dienen. Die unglaubliche Qualität der Bilder ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass Angriff der Klonkrieger die erste Großproduktion ist, die komplett digital ohne Filmmaterial gedreht worden ist. Ein wahres Feuerwerk für die Sinne!
Zehn Jahre nachdem die Invasion Naboos die Republik erschüttert hat, scheinen sich die intergalaktischen Beziehungen zusehends zu verschlechtern. Die Separatisten, angeführt von Count Dooku (Christopher Lee), einem ehemaligen Jedi-Ritter, wollen sich von der Republik lossagen, die sie für korrupt und handlungsunfähig halten. Senatorin Padmé Amidala (Nathalie Portman) kommt nach Coruscant, um über die Schaffung einer Armee für die Republik abzustimmen. Nur knapp entkommt sie dabei einem Anschlag auf ihr Leben. Zum Schutz werden ihr die Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker zur Seite gestellt. Schon bald zeigt sich, dass hinter der Bedrohung weit mehr steckt. Zieht der mysteriöse Count Dooku im Hintergrund die Fäden? Und was hat es mit den Klonkriegern wirklich auf sich?
Angriff der Klonkrieger ruft unwillkürlich Erinnerungen an Das Imperium schlägt zurück wach. Unverkennbar der mittlere Teil einer Trilogie, in dem es von Anfang an ohne Luftholen zur Sache geht, zeichnen sich beide Filme dadurch aus, viel düsterer zu sein als ihre jeweiligen Vorgänger. Die dunkle Bedrohung aus Episode I nimmt allmählich schicksalshafte Gestalt an, der legendäre Klon-Krieg bricht aus und die Jedi kämpfen eine Schlacht, die sie nur verlieren können. Besonders fasziniernd ist es zu beobachten, wie der junge Kanadier Hayden Christensen dem Jedi-Schüler Anakin Skywalker Gestalt verleiht. Draufgängerisch bis an die Grenze zum Wahnsinn, kämpft der junge Jedi verzweifelt darum, seine starken Gefühle unter Kontrolle zu halten -- meist vergeblich... --Birgit Schwenger
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (2 DVDs)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (2 DVDs)

Ist Bild und Ton Technisch 1A. Noch besser wie bei Episode 1.
Auch der Film überzeugt, macht schon sehr spaß anzusehen.

Die Schauspieler sind sehr gut gewählt.
Die Musik von John Willimas ist herrvoragend.
Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (2 DVDs) ist einfach sehr gut, einfach mal die nörgler weglassen, es ist ein sehr guter Film, Punkt.
The War is beginning!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ja hier fängt die Story an Interessant zu werden, die Figuren werden endlich erwachsener. Und der Krieg steht vor der Tür. Auch wenn Krieg an sich schlecht ist, sind die Bilder in der Arena mit all den Jedis und auf der Planetenoberfläche wo sich hundertausende gegenübersthen doch ein echter Blickfang.
Auch der Werdegang des Anakin ist interessant mit anzusehen wie die dunkle Seite allmählich die oberhand über sein Herz gewinnt. Das ist natürlich auch die Zentrale frage die Lucas hier stellt. Wie wird ein guter Mensch böse...?
Fazit der Film bzw die ganze Reihe ist absolut sehenswert!
Star Wars ist Kult
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eins vorab - Star Wars ist Kult .... den einen gefällts, den andren nicht.

Über die Story selbst möchte ich nicht viel schreiben, das haben andre schon gemacht.

Dieser Teil ist auf jeden Fall bunt und beladen mit Action, dem gewissen Mass an Humor und vielen Handlungsbögen die die Geschichte vorantreiben sollen.

Viele haben die Liebesgeschichte von Anakin und Padme kritisiert - zu kitschig, passe nicht in die Gesamtgeschichte usw. Im Ganzen betrachtet hatte Lucas schon die richtige Idee - irgendwie musste er die Geschichte vorantreiben, und ... irgendwie mussten die Zwillinge doch auch geboren werden. Warum also nicht ein Sci-Fiction-Spektaktel mit einer Lovestory aufpeppen?

Im Übrigen liebe ich Filme die von allem ein bisschen etwas haben .... Spannung, Action, Humor und etwas fürs Herz.
Mir gefällt die eingebaute Geschichte um Anankin und Padme ... baut die nötige Dramatik für die kommenden Episoden auf.

Gut, die Dialoge sind etwas - sagen wir mal gewöhnungsbedürftig. Die englische Version ist bei weitem nicht so kitschig und schmalzig - vielleicht liegts auch an Haydens Originalstimme.

Was mir an dieser DVD-Box besonders gut gefällt - DIE EXTRAS!!!! Ich liebe Audiokommentare, Hintergrundberichte, Making-of usw. Allein für die Extras hab ich 5 Sterne gegeben.

Wie gesagt, Star Wars ist Kult. Jeder Fan wird sich alle Episoden zulegen, auch wenns Kleinigkeiten und Unstimmigkeiten gibt die nicht so gefallen.
"Er lässt mich nicht weiterkommen!"
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieser Satz umfasst die wichtigste Handlung in dem Film, Anakins Konflikte mit den Pflichten der Jedi. Anakin hat das Gefühl, dass er gewaltiges Potenzial hätte und der stärkste Jedi aller Zeiten werden könnte, wäre da nicht Obi-Wan. Dieser ist eine Art Vaterfigur für Anakin, aber andererseits fühlt er sich von diesem hintergangen und glaubt, dass dieser versucht, Anakin daran zu hindern.
Dieser Film ist einer der besten, die ich je gesehen habe und kann eigentlich nur von Episode 3 getoppt werden. Zwar wird man besonders am Ende mit etwas zu vielen Specialeffekten überschüttet, aber der Rest des Films kann dies nahtlos ausgleichen. Manche werden das Schauspieltalent von Hayden Christensen vielleicht nicht ganz erkennen, aber laut George Lucas war es nötig dieses zu bremsen, um den Unterschied zu Episode 3 deutlich zu machen. Ich selbst bin sowohl ein Fan von Action, als auch von Lovestories und bin in diesem Film auf meine Kosten gekommen. Wer sich fragt, warum ich dann einen Stern abgezogen habe, dem sei gesagt: Irgendwo musste ich ja den Unterschied zu Episode 3 deutlich machen, denn dieser Teil ist meiner Meinung nach noch viel besser gelungen. Ein Muss für jeden, der auch nur ansatzweise daran interessiert ist!
"Dieser Sand. Er ist überall. Ich mag ihn nicht".
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Nein, was unser wehleidiger kleiner Ani auch in diesem Teil auf seinem Weg zur (demontierten) Legende Darth Vader wieder alles mitmachen muss. Sand in der Unterhose soll ja wirklich sehr lästig sein...

Der "Angriff der Klonkrieger" spielt zehn Jahre nach "Die dunkle Bedrohung". Ani ist jetzt ein Padawan, der seinem völlig überforderten Mentor und Lehrer Obi-Wan einiges an Nerven und Beherrschung kostet (jetzt wunderts mich nicht mehr, dass er in Episode IV schon so alt ist).

Nach einem Attentat auf Padme Amidala, werden die beiden zu ihrem Schutz abkommandiert. Während Obi-Wan tatsächlich um ihre Sicherheit bemüht ist, versucht der weniger asketisch denkende Anakin Padme davon zu überzeugen, dass er nun nicht mehr ein kleiner, sondern jetzt ein großer Junge ist, der den Schraubenschlüssel gegen ein Laserschwert eingetauscht hat und nun bereit ist, vom Schenken von Freundschaftsanhängern, wie im ersten Teil, ein oder zwei Schritte weiter zu gehen.

Um Padmes Sicherheit weiterhin zu gewährleisten, wird sie auf ihren Heimatplaneten Naboo zurück geschickt, mit Ani als persönlicher Leibwache. Er, draufgängerisch wie immer, nutzt die Gunst der Stunde für weitere Zudringlichkeiten, denen sich Padme nun nicht mehr entziehen kann. Und so gehen die beiden eine unheilige Beziehung ein, die a) selbst Rosamunde Pilcher zu kitschig wäre und b) den einen oder anderen Nachteil für die Galaxis nach sich ziehen wird.
Hier hätte der weise Rat etwas voraussichtiger sein müssen. Er ist jung, es ist Frühling auf Naboo, die Midi-Chlorianer spielen verrückt... da helfen auch 10 Jahre knallhartes Jedi-Training nichts mehr.
Aber wenigstens ist Ani der Glückliche, der gerade noch rechtzeitig zum Männekin gereift ist, bevor Padme, die es immerhin geschafft hat, die ganzen Jahre über Single zu bleiben, womöglich doch noch ihrem Faible für etwas kleinere Herren nachgegeben hätte und vielleicht eine Beziehung mit einem Ewok eingegangen wäre.

Und die Schande trägt Obi-Wan. "Er war mein bester Schüler und mein größter Misserfolg" sagt er in Episode IV. Da wir mittlerweile aber wissen, dass Ani weniger sein bester, sondern viel mehr sein einziger Schüler war - die zwei Stunden, die Luke bekommen hat, lassen wir mal außen vor - sollte er nicht so hart mit sich ins Gericht gehen.

Währenddessen also sich Anakin mit Padme auf den grünen Wiesen von Naboo die Zeit vertreibt und Ichse-Michse seine Plattheiten neuerdings vor dem galaktischen Senat auf Coruscant vortragen darf und dafür von den höchsten Politikern der Republik mit tosendem Applaus bedacht wird, reist Obi-Wan nach Kamino, wo ihn zwei FDH-Aliens in die geheimnisvolle Welt der Klonfertigung einführen.
Da zu dieser Zeit sämtliche Wesen des Star Wars-Universums noch Basic - die Gemeinsprache - sprechen und nicht wie später während des diktatorischen Sith-Regimes unter dem Rechtsaußen Sidious alle in ihrer eigenen Sprache grunzen, quietschen und fiepen, versteht und begreift Obi-Wan natürlich ganz genau die Ausmaße dieses gar schrecklichen Experiments, das die Macht schon sehr bald erschüttern wird.

Er trifft hier dann auch zum ersten Mal auf Boba Fett, der nun nicht mehr der geheimnisvolle Kopfgeldjäger hinterm Vollvisierhelm ist, sondern ein launischer kleiner Klon-Junge, der von seinem Original, Jango Fett, seinem "Dad", eine doch etwas fragwürdige Erziehung erhält.

Zur gleichen Zeit schießt es Anakin, dass er ja mal wieder nach seiner armen Mutter, die er damals auf Tattoine zurück gelassen hat, sehen könnte. Mit Padme an seiner Seite begibt er sich alsbald in seine ehemalige Heimat und sucht als erstes seinen alten Arbeitgeber, an den damals seine Mutter verpfändet wurde, damit Ani frei kommt, auf. Nachdem dieser ihm gebeichtet hat, dass er sie an die Sandleute verkaufte, sucht Ani diese auf und findet in deren Enklave gerade noch rechtzeitig seine arme, von ihm im Stich gelassene Mutter, etwa 35 Sekunden, bevor sie stirbt.

Anstatt die Schuld bei sich selbst zu suchen, mäht er daraufhin mit seinem Lichtschwert lieber sämtliche Sandleute nieder (die Frauen, die Kinder,...). Das ganze untermalt mit einer klitzekleinen Reminiszenz an den Darth Vader-Jingle, damit auch ja jedem klar ist, dass das, was er hier tut, böse ist und ihn der dunklen Seite der Macht und somit seinem Alter Ego näher bringt.

Unterdessen hat Obi-Wan Jango und Boba nach Geonosis verfolgt, wo er ein geheimes Treffen von Bösewichtern unter der Leitung von Darth Tyranus belauscht. Da er sich für die Übermittlung der dort gehörten Fakten an den Jedi-Rat leider nicht genügend vom Ort dieses Treffens entfernt hat, wird er prompt entdeckt und gefangen genommen.

Nachdem Skywalker und Padme davon Wind bekommen haben, reisen sie ebenfalls nach Geonosis, um Obi-Wan zu retten. Anis Fähigkeiten als Jedi zum Trotz (oder vielleicht gerade deswegen?), werden auch er und Padme geschnappt und zusammen mit Obi-Wan in eine Art Kolosseum verbracht, wo sie ausgehungerten Monstern zum Fraß vorgeworfen werden sollen.

Natürlich kommt in letzter Sekunde eine ganze Kavallerie an Jedi-Kriegern an, die, bevor sie selbst mit ihrem Latein am Ende ist, wiederum in letzter Sekunde von Yoda und den Klonkriegern unterstützt wird, auf dass nicht schon frühzeitig sämtliche Jedis von der Bildfläche verschwinden.
Wer verschwindet ist jedoch Count Dooku, der hier noch eine wesentlich bessere Figur macht, als dann in Teil 3 (von Kit Fisto ganz zu schweigen). Später trifft er sich noch mit Darth Sidious, um weitere Pläne auszuhecken und Ani heiratet seine Padme heimlich auf Naboo. Das mit seiner Mutter hat er schon wieder vergessen.

Und so endet der "Angriff der Klonkrieger".

Auch wenn es vielleicht den Anschein hat, so war meine Intention für diese Rez nicht Ablästern oder gar das Heruntermachen dieses Filmes. Aber so lässt sich, glaube ich, recht gut zeigen, dass es Lucas absolut nicht geschafft hat, die Prequels adäquat mit der Original-Trilogie zu verbinden. Es treten einfach zu viele Fehler und Ungereimtheiten auf. Dies hat in weiterer Folge natürlich einen negativen Effekt auf die von so vielen verehrten Urfilme, die dadurch, was wirklich schade ist, deutlich abgewertet werden. Jetzt wo man weiß, wer und vor allem WIE Darth Vader früher einmal war, ist es sicher nicht nur mir nicht mehr möglich, ihm noch den eiskalten und strategisch handelnden Agitator abzukaufen, den er bis zu den Prequels ja immer verkörpert hat. Das selbe gilt mit Abstrichen und in umgekehrter Weise für Obi-Wan.

Es zeigt sich sehr deutlich, dass Lucas, wie (leider) so viele andere Regisseure unserer Zeit, ihr Augenmerk hauptsächlich auf "Höher-Besser-Weiter" legen und auf die Atmosphäre sowie die Tiefe der Geschichte weitestgehend vergessen. Etwas, das die alten Filme so besonders macht(e). Aus dem visionären Geschichtenerzähler von einst ist ein kindgerechter Märchenonkel geworden, der nicht mehr für "Star Wars", sondern nur noch für ILM lebt und der ganzen Welt zeigen will, was diese Firma für die VFX von heute doch bedeutet.

"Der Angriff der Klonkrieger" ist mit Sicherheit der bunteste und auch actiongeladendste Teil der neuen Trilogie. Er bietet kurzweilige Unterhaltung, macht also durchaus Spaß und bietet natürlich Klang und Bild in Top-Qualität. Gemessen an den eigenen Maßstäben ist das jedoch viel zu wenig.

Sammler werden in sowieso haben müssen. Leuten, welche auf die zu erzählende Geschichte und auf gut agierende Schauspieler mehr wert als auf das x-te Effekte-Bombardement legen, rate ich vom Kauf ab.
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Produkt-Bild: Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (2 DVDs)

Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (2 DVDs)
mit Liam Neeson, Ewan McGregor, Natalie Portman, Regie: George Lucas

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,89

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (2 DVDs)
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Fox Star Wars: Episode 1 (2 DVD`s), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 24.10.01

Aus der Amazon.de-Redaktion


16 Jahre hat es gedauert, bis George Lucas 1999 mit der Dunklen Bedrohung den ersten neuen Star-Wars-Film seit Die Rückkehr der Jedi-Ritter in die Kinos brachte. Kaum ein Film ist von den Fans weltweit derart sehnsüchtig erwartet und von den Medien mit so enormen Presserummel begleitet worden. Die Erwartungen, die von allen Seiten an das Prequel der erfolgreichsten Film-Saga aller Zeiten gestellt wurden, waren dementsprechend hoch. Über 2.000 aufwendig am Computer erstellte Spezialeffekte (zum Vergleich: Independence Day brachte es auf ca. 600 Effektszenen) ließen böse Zungen von Star Wars: The Animated Movie sprechen. Doch Lucas schaffte es erneut, auch in Star Wars: Episode 1, nie zuvor gesehene Bilder auf die Leinwand zu bringen und -- allen Unkenrufen zum Trotz -- die fantastischen visuellen Welten in eine spannende Geschichte einzubinden.
Die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) befinden sich auf einer diplomatischen Mission zum Planeten Naboo, der von der Handelsföderation belagert wird. Sie werden Zeuge der Invasion des Planeten und retten Königin Amidala und ihr Gefolge aus der Gefangenschaft. Auf ihrem Weg nach Coruscant, wo sie dem Senat der Republik die Ereignisse vortragen wollen, stranden sie auf dem Wüstenplaneten Tatooine. Dort erhalten sie unerwartet Hilfe von dem Jungen Anakin Skywalker, der über Jedi-Kräfte zu verfügen scheint. Doch das Böse in Gestalt des unheimlichen Sith-Lords Darth Maul ist ihnen bereits auf der Spur...
Auf den ersten Blick nicht so dunkel wie Das Imperium schlägt zurück -- für viele immer noch der beste Film der Saga -- ist die Geschichte für einen Star-Wars-Film beinahe ungewohnt verschachtelt angelegt. An der Oberfläche scheint es um nicht viel mehr als Handelsstreitigkeiten zu gehen. Doch der Eindruck täuscht: Im ersten Teil der neuen Trilogie werden die Grundsteine für den Untergang der Republik sowie bitteren Verrat gelegt -- und nicht zuletzt werfen dunkle Gestalten ihren mächtigen Schatten voraus. Figuren wie der computeranimierte Jar Jar Binks sind sicherlich Geschmackssache, haben allerdings als Comic Relief auch in der alten Trilogie ihren festen Platz. Und für Fans der Saga ist es einfach ein Genuss, nach den ganzen versteckten Anspielungen und Zitaten zu suchen. Wem das Geschehen auf der Leinwand viel zu schnell vorbeigerauscht ist, kann nun auf Video in aller Ruhe nach den Wookies und den E.T.s suchen (kleiner Tipp: den Szenen im Senat besondere Aufmerksamkeit schenken), sich davon überzeugen, ob es tatsächlich Indiana Jones ist, der als Zuschauer beim Pod Race die Treppenstufen erklimmt oder die obligatorischen Anspielungen auf Lucas' Debütfilm THX 1138 ausfindig machen. Und nicht vergessen: Ein Film ist erst mit dem Abspann zu Ende... --Birgit Schwenger

Amazon.de DVD-Bewertung


Das Warten hat sich gelohnt! George Lucas hat sich von den Fans nicht drängeln lassen und ein wahres DVD-Meisterwerk vorgelegt. Man mag von Episode 1 halten, was man will: Die DVD bietet ohne Zweifel den besten Sound, den es je auf einem Silberling zu hören gab! Wer die entsprechende Heimkinoanlage hat, kann das Kinoerlebnis vielleicht sogar noch überbieten -- schließlich ist die Vorführqualität in vielen Kinos nicht unbedingt optimal.
Disc eins enthält den Film, den man sich wahlweise mit Audiokommentar ansehen kann. George Lucas, Produzent Rick McCallum, Ben Burtt und ILM-Veteranen Dennis Muren, John Knoll, Rob Coleman und Scott Squires geben Einblick in die Star Wars-Geschichte, die Kreation der Spezialeffekte und alles, was man sonst schon immer einmal wissen wollte. Wer sich den Film gleich mehrmals ansieht, wird mit wechselnden Menüs belohnt: Coruscant, Theed und Tatooine. Kleiner Tipp: Kein Lucas-Film ohne THX 1138-Anspielung. Mit der Zahlenkombination aktiviert man in der Sprachauswahl versteckte Bloopers.
Auch die Zusatzfeatures auf der zweiten Disc lassen keinen Wunsch offen. In liebevoll gestalteten Menüs gibt es alle Kino-Trailer und TV-Spots -- sehr schön: die Tone Poems! --, das Musik-Video zu "Duel Of The Fates" sowie die geschnittenen Szenen mit begleitender Dokumentation. Das Making Of "The Beginning" begleitet die Entstehung des Films von ersten Konzepten über Casting, Dreharbeiten und Post-Production bis zum ersten Drehbuch-Entwurf von Episode 2. Die Disc enthält außerdem die zwölf Web-Dokumentationen, die starwars.com im Vorfeld von Episode 1 präsentiert hat, fünf Featurettes, die sich verschiedenen Aspekten des Films widmen wie zum Beispiel den Effekten, dem Design oder den Kampfszenen sowie Zugang zu starwars.com mit exklusiven DVD-ROM-Inhalten. Für alle, die damit immer noch nicht genug haben, gibt es noch Produktionsfotos, die Poster- und Printkampagne sowie das Making Of zum Computerspiel Star Wars: Starfighter. Und wer noch etwas Zeit hat: Im Menü der TV-Spots und der Animatics einfach mal ein bisschen länger abwarten und schauen, was passiert. --Birgit Schwenger
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5 Kundenrezensionen:

Eine gewaltige Enttäuschung
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Meine Güte, was habe ich mich 1999 auf diesen Film gefreut - und wie sehr hat er mich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Das, was ich niemals erwartet hätte, ist mit diesem Film wahr geworden: als das Licht im Kino anging musste man sich der Tatsache stellen, dass man einen technisch zwar beeindruckend gemachten, inhaltlich aber leider total verhunzten Film gesehen hat.

Damit meine ich nicht das Problem der total naiven Story, denn naiv waren die Stories der klassischen Trilogie wenn man fair ist ja auch. Star Wars sollte ein Märchen sein, und damit als solches hat denke ich auch kein Fan der Saga Probleme.
Ich meine damit viel mehr, dass man die Handlung völlig der leblosen CGI-Massenschlacht untergeordnet hat und über zahllose Lücken in der Story einfach hinweggeht. Die ganze Geschichte ist schlichtweg widersprüchlich und, sagen wir es ganz klar, schlecht erzählt.

Vielleicht war auch die klassische Trilogie nicht von Fehlern frei für mich persönlich (Jahrgang 1972), der mit ihr groß wurde, ist sie das zwar (zumindest in meinem Herzen), aber fraglos findet man auch dort Kritikpunkte... aber sicherlich nicht den, dass die Filme schlecht erzählt sind.
Die Episoden 4-6 sind nämlich mit unterhaltsamen Charakteren besetzt (die nicht ohne Grund auch die Star Wars Hasser kennen!), die Handlung hat Drive und macht einfach Spaß, die Story entwickelt sich stetig weiter und richtige logische Brüche sucht man vergebens.
Die klassischen Episoden sind schlicht und einfach gut gemachtes Entertainment.

Genau hier versagt EPISODE 1 auf ganzer Linie. Dialoge sind hohl und nichtssagend, Brüche in der Handlung werden nicht gekittet, Widersprüche zum Star Wars Kanon werden schulterzuckend hingenommen.
Die Handlung hat Längen, manche Schwerpunkte sind idiotisch lange ausgewälzt (z.B. dieses Pod-Race) gesetzt, andere wesentliche Punkte der Story werden mit drei Special Effects in Rekordzeit abgehakt.

Da helfen auch keine revolutionären CGI-Effekte nichts denn auch die besten Tricks können einen Film nur unterstützen. Wenn die Handlung öde ist wird sie nicht dadurch spannender, dass die Langeweile schön bunt dargestellt ist - und wenn die Handlung dümmlich ist wird sie durch Special Effects ganz sicher keinen Deut cleverer.
Unterhaltsamer wird es dadurch auch nur bedingt - sicherlich, tolle Effects gehören zu Star Wars, aber das Entertainment kommt ja daher, das die Effects etwas bildlich umsetzen, was in der Story passiert.
Wo keine Story ist kann auch nichts unterhaltsam in Szene gesetzt werden.
Daher: ohne wenn und aber sieht Coruscant SUPER aus aber leider ist das, was sich im Film dort abspielt, sehr dünn. Da hilft die Optik auf Dauer auch nicht darüber hinweg.

Da sich im Cast zahlreiche sehr routinierte (und ohne Frage sehr gute!) Schauspieler finden glaube ich, dass die durchweg unspektakuläre schauspielerische Leistung an der Regie und am Buch liegt.
Alec Guiness als Obi-Wan hat eine Generation geprägt aber welchen Kult hat schon Qiu-Gon Jin? Oder kann es eine Amidala mit Leia aufnehmen spontan beantworten, wie viele Sprüche der einen und der anderen fallen dem Leser ein?
Mit Darth Maul wirkt einer der farblosesten Bösewichter aller Zeiten mit (sage und schreibe eine Zeile Text!), und Darth Sidious ist auch blutleer ohne Ende.

Hinzu kommen noch inhaltliche Lattenkracher: sei es ein völlig sinnloses Podrace, das krampfhafte Einbauen von möglichst vielen bekannten Charakteren (3D-PO wurde von Anakin konstruiert na klar), die unspannenste Raumschlacht aller Zeiten, der nervige Jar Jar Binx, die Jungfrauengeburt, die viele Ausführungen in Episoden 4-6 absurd machende Midi-Chlorianer-Erklärung, der Kampf Gungans gegen Droiden (bei dem man sich ja plötzlich sogar die Ewoks zurückwünscht!), die schlaffen Gags oder oder oder.

Ich glaube, George Lucas denkt von seinem Star Wars Publikum, dass es mit reiner Effekthascherei zufrieden ist.
Aber da muss er doch merken, dass so einfach nicht sein kann denn wieso ist denn Star Wars nach 30 Jahren noch so populär? Meiner Ansicht nach in erster Linie, weil die Geschichte, eben dieses Weltraummärchen, vielleicht nicht realistisch ist, aber einfach funktioniert! Bessere CGI gibt es mittlerweile in jedem Werbespot, aber die Story um Luke, Han und Leia ist gut erzählt und macht einfach immer wieder Spaß.
Man blicke zurück: wie viele Filme, die vor 15 Jahren tricktechnisch state-of-the-art waren kennt man heute noch, beziehungsweise wie viele von denen haben Kultcharakter? Nur die, bei denen auch die Story trägt, denn gute Tricks, gute Optik, nutzt sich nun mal sehr schnell ab.

Ich stehe weiterhin auf dem Standpunkt, dass man DIE DUNKLE BEDROHUNG mit der klassischen Trilogie leider vergleichen MUSS. Vielfach liest man ja, dass man die erste Trilogie nicht an der zweiten messen darf.
Bei allem Respekt für diese Meinung, für mich ist sie einfach zu kurz gefasst... schließlich soll ja DIE DUNKLE BEDROHUNG etwas in Gang setzen, was später in Episode 4-6 mündet. Da ist es schon sinnvoll und angebracht, sich in Punkto Erzählform, Ansprüchen und Merkmalen etwas an den Vorgängern zu orientieren.

Abgesehen davon denke ich, dass der Film davon profitiert: denn mal ehrlich, wenn dieser Film mit dieser Handlung 1999 ohne Bezug zu Star Wars erschienen und hätte sich all diese Tiefschläge geleistet, würde diesen Film heute noch irgendwer kennen?
Wäre es nicht ein zu seiner Zeit technisch gut gemachtes Produkt mit einer kindischen Story, welches keinesfalls weltweite Aufmerksamkeit und zwei Nachfolger mit sich zieht, ganz zu schweigen von dieser Merchandise-Welle?
Ich bin felsenfest überzeugt: wäre dies kein Star Wars Film, kein Mensch würde heute noch von ihm reden. Es wäre einfach ein beliebiger Kinderfilm, der von vielen ignoriert worden wäre.
Insofern kann ich nicht sehen, wie man Trilogie 1 von 2 wirklich logisch trennen soll.

Der Fairness halber möchte ich allerdings nicht unerwähnt lassen, dass es auch Momente gab, in denen mir Episode 1 gut gefallen hat.