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Produkt-Bild: Die Geschwister Savage

Die Geschwister Savage
mit Laura Linney, Philip Seymour Hoffman, Philip Bosco, Regie: Tamara Jenkins

DVD von Twentieth Century Fox Home Entert.
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 5,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Die Geschwister Savage

2 Kundenrezensionen:

Zwei Geschwister und ihr dementer Vater
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Sun City ist ein amerikanisches Rentnerparadies im Bundesstaat Arizona. Lenny und seine Lebensgefährtin sind auch schon lange nicht mehr die jüngsten und beide unterdessen dement. Lenny muss das Haus in sonnenverwöhnter Umgebung verlassen, nachdem die Begleiterin seiner letzten 20 Jahre im Nagelstudio tot zusammensackt. Ein Vertrag regelt, dass er keinerlei Ansprüche auf das Vermögen der Verblichenen hat. Wie günstig für die Erben. Nun haben Wendy und Jon, seine beiden Kinder, ihn an der Backe kleben. Sagen wir mal so, das Verhältnis zu ihnen war die zurückliegenden Jahre vor allem durch Schweigen geprägt. Jon wohnt an der eher winterlichen Ostküste in Buffalo. Und dort wird erst einmal in ein Pflegeheim umgezogen. Welch krasser Wechsel. Doch Lenny bekommt davon scheinbar nicht mehr viel mit. Er denkt ja auch, er wäre in einem Hotel abgestiegen.
Nebenschauplätze: Wendy, die erfolgsentwöhnte Theaterautorin, die eine Affäre mit einem unattraktivem, mindestens 15 Jahre älteren Mann in ihrem Mietshaus hat und Jon, der auch nicht gerade den sortiertesten Eindruck hinterlässt und seine polnische Freundin lieber ausweisen lässt, als mit ihr den Bund der Ehe einzugehen.
Was bewegt die beiden Geschwister, sich so "rührend" um ihren alten Vater zu kümmern, der ihnen gegenüber beileibe keine weiße Weste trägt? Vor allem Wendy entwickelt eine nahezu selbstaufopfernden Zug, um ihrem Erzeuger einen möglichst angenehmen Lebensabend zu ermöglichen.

Der Film berührt, da es sich nicht ausschließlich um eine amerikanische Geschichte handelt. Sie kann jedem Best Ager passieren, mit Eltern so um die 70 - 80. Dass es dem Film trotz ernstem Thema dennoch gelingt, phasenweise ausgesprochen komisch zu sein, ist ihm hoch anzurechnen. Natürlich, natürlich kein Popcorn-Kino.... aber eine gelungene Auseinandersetzung mit dem Thema Abschiednehmen und Verzeihen.
Wohin mit Daddy ?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Independentfilme sind unabhängige, kleine Filme. Sie müssen mit geringem Geldeinsatz funktionieren, dafür sind sie meist kreativer und erzählen Geschichten von echten Menschen, ohne den aufgesetzten Hollywood Touch. Im europäischen Kino haben sie eine längere Tradition ohne einen Namen erhalten zu haben. In den USA war das Filmemachen ohne die grossen Studios im Rücken eher ungewöhnlich, was schlussendlich zum Begriff und somit auch zum Prädikat führte. Denn die Abspaltung entstand aus einer Unzufriedenheit einiger Filmemacher heraus, die die Erfahrung machten, dass die grossen Studios aufgrund kommerzieller Erwägungen sehr schnell künstlerischen Ideen das Wasser abgruben. Es mussten andere Finanziers gefunden werden, um den Film - so wie der Künstler in sich vorstellte - zu produzieren.
Als Vater des modernen US-Independentfilms gilt John Cassavetes. Er war Vorreiter des New Hollywoods in den 70er, eine Phase in der besonders viele innovative und progressive Stoffe verfilmt werden konnten.
Doch der US-Film der 70er hatte noch eine andere Richtung: Die Studios waren auf der Jagd nach immer erfolgreicheren Kassenschlagern, es wurden Filme realisiert, die es immer wieder schafften, den bislang erfolgreichsten Film aller Zeiten zu toppen. Diese Tendenz hält bis heute an. Die Studios vertreten seitdem ein Kino der Blockbuster, der Fortsetzungen oder Campfilmen.
Sie führte letztendlich auch zum Aus für den US-Autorenfilm des New Hollywood, "Heavens Gate" von Michael Cimino war finanziell der grösste Filmflop aller Zeiten und stürzte die United Artists in den Ruin.
In den 80ern machten aber dennoch immer wieder innovative Filmemacher auf sich aufmerksam: Jim Jarmush, Spike Lee, Steven Soderbergh etc.
Ihre Erfolge signalisieren auch den Wunsch des Publikums nach neuen, innovativen Stoffen. Gleichzeitig steckten auch die etablierten Studios wieder in der Krise, weil Gewinneinbrüche zu verzeichnen waren.
Durch ständiges Auftauchen bei den Oscarverleihungen war dem Independentfilm eine zusätzliche Möglichkeit geboten, immer mal wieder auch durch den hohen Kritikerzuspruch kommerziell erfolgreich zu sein.
Die großen Hollywoodstudios begannen Independentproduktionen aufzukaufen bzw. eigene Abteilungen für die Produktion von Independentfilmen zu gründen.
Auf diese Weise ist heute die Grenze zwischen Hollywood und alternativem Filmproduzenten heute etwas verwischt. Das mag man vielleicht etwas bedauern, aber immerhin ist es wieder wesentlich wahrscheinlicher, dass kleine Perlen des amerikanischen Filmschaffens auch entsprechend vermarktet werden können und nicht so leicht untergehen.
"Die Geschwister Savage" ist so eine Independentperle der Gattung Tragikomödie, ein recht schwieriges Genre.
Ausführender Produzent des Films war Alexander Payne, selbst Regisseur von Filmen wie "Sideways" oder "About Schmidt".
Regie und Drehbuch sind von Tamara Jenkins.
Wendy (Laura Linney) und Jon Savage (Philip Seymour Hoffman) sind Geschwister, er ist 42 und sie ein paar Jährchen jünger. Sie leben an der amerikanischen Ostküste und führen ihr eigenes Leben, haben nur sehr selten Kontakt zueinander.
Jon unterrichtet als Professor an einem College und schreibt Bücher über Bertolt Brecht. Seine Beziehung zu der Polin Kasia (Cara Seymour) steckt auf wackligem Fuß. Wendy dagegen lebt mit ihrer Katze zusammen, gelegentlich klingelt der verheiratete Larry (Peter Friedman) bei ihr und zwar dann wenn er mit seinem Hund Gassi geht. Die beiden haben ein Verhältnis miteinander, aber Larry hat nichts mit Scheidung am Hut.
Der Vater Lenny (Philip Bosco) lebt in Sun City, Arizona bei seiner reichen alten Freundin, die in einem Schönheitssalon an Altersschwäche stirbt. Wendy und Jon reisen zur Beerdigung und erleben mit, wie der an Demenz und Parkinson erkrankte Vater durch einen nachteiligen Partnerschaftsvertrag das Haus, in dem er 20 Jahre mit seiner Freundin lebt, verlassen muss. Aber wohin mit ihm ?
Für die Geschwister bleiben nur die Feiertage, um den Vater irgendwo - möglichst zufrieden und vor allem ohne schlechtes Gewissen - unterzubringen. So beginnt eine Odyssee in die Welt der Alten- und Pflegeheime...
Ein recht niederdrückender Stoff übers Alter, über Krankheit und über Tod.
"Die Geschwister Savage" ist so brutal, wie nur die Realität es sein kann. Es schneit während die beiden Geschwister den Vater unterbringen - ja auch abschieben wollen - nicht nur das Wetter ist kalt und trostlos.
Wie trügerisch die Bilder am Anfang von einem sonnigen Sun City, wo der Vater wohnte. Ein Ort der Illusion. Die Geschichte ist düster und erdrückend, aber Tamara Jenkins schafft das seltene Kunststück in diesem alltäglichen Frust eine besondere menschliche Wärme zu erzeugen.
Schauspielerisch überzeugen die beiden Hauptdarsteller, Laura Linney konnte sogar als neurotische Wendy eine Oscar-Nominierung erringen konnten.
Die schönste Szene gehört aber dem Vater, als er bei einem Streit seiner beiden Kinder im Auto, heimlich das Hörgerät abstellt.
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Produkt-Bild: Children Of A Lesser God [UK Import]

Children Of A Lesser God [UK Import]
mit William Hurt, Marlee Matlin, Piper Laurie, Philip Bosco, Alison Gompf, Regie: Randa Haines

DVD von Paramount Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 4,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Children Of A Lesser God [UK Import]

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mark Medoffs anspruchsvollem Stück über die Taubheit wurde in dieser Filmadaption aus dem Jahr 1986 unter der Regie von Randa Haines der Stachel genommen und es hat nicht mehr seine ursprüngliche Härte.
William Hurt spielt einen Lehrer, der an einer Schule für taube Kinder anfängt und Marlee Matlin spielt die taube und in sich zurückgezogene Hausmeisterin, die seine Aufmerksamkeit erregt. Dieser romantische und gefühlvolle Film lässt die Zuschauer ein starkes Interesse und Mitgefühl für die beiden Hauptdarsteller entwickeln. Das geht so weit, dass man als Zuschauer zusammenzuckt, wenn es Hurt in der Rolle des Lehrers so weit kommen lässt, dass Matlins Behinderung zu einem Problem wird.
Haines entwickelt einige interessante visuelle Ideen, um die Isolation der Welt, in der Matlin lebt, hervorzuheben. Dazu gehört vor allem die Sequenz, in der Matlin nachts alleine schwimmen geht. Das Drama wird durch die wunderbare Energie und die gute Laune der Schüler Hurts entschärft. Piper Laurie ist hervorragend in ihrer Nebenrolle als Matlins Mutter. Matlin erhielt für ihre Rolle den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle. --Tom Keogh
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5 Kundenrezensionen:

Ein Klassiker
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Fest zwanzig Jahre ist diese Verfilmung eines erfolgreichen Theaterstücks schon alt. Das merkt man, nicht nur an den Frisuren. So viel Zeit für Dialoge und für die Entwicklung der Charaktere bei so wenig "action" und "special effects" läßt man sich heute, gerade in amerikanischen Filmen, nur noch selten. Verstaubt wirkt der Film aber keineswegs. Für mich ist seine Stärke weniger die Darstellung der Situation Gehörloser - da ist vieles plakativ, und seit der Film entstanden ist, hat sich auch sehr viel verändert. Außerdem würden eine gehörlose Frau und ein gebärdenkundiger hörender Mann sich wohl kaum so unterhalten wie die beiden Hauptpersonen im Film. Nein, der Film ist zuerst und zuletzt eine Liebesgeschichte von zwei Menschen, die - auch als sie sich schon ganz nahe sind - in verschiedenen Welten leben. Die Gebärdensprache und das eindrucksvolle Spiel der beiden Hauptdarsteller bringen das auf einzigartige Weise zum Ausdruck.
Endlich auf einem modernen Medium
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie oft habe ich einen meiner absoluten Lieblingsfilme nicht im Kino gesehen... So viele Finger habe ich gar nicht zum Zählen. War es schon damals sehr schwer, eine Videokassette zu bekommen, die erst Jahre nach der Kinoauswertung auf dem Markt kam, so ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass "Gottes vergessene Kinder" so lange auf das Medium DVD gebraucht hat. Zwar nur mit Mono-Ton, aber immer besser als die schrabbelige VHS-Kassette, die die feinen hohen Töne der anrührenden Musik längst nicht mehr so brilliant wiedergibt.
Ein Film zum Dahinschmelzen, Heulen und Fürchten: bei Sarah's Wutausbruch bekomme ich regelmäßig kalte Schauer über den Rücken. Eine Szene, bei der angeknipste Lampen (zählen Sie mal mit) die Spannung aufbauen, bis Sarah ihre Stimme zeigt (wer einmal die Gehörlosen-Fassung gesehen hat, weiß, was Marlee Matlin da auf Englisch kreischt). Huuuaaahh... Also, sofort zulegen. Neben "Jenseits der Stille" eine absolute Muss-DVD!
bester (d)gs Film aller Zeiten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich selber bin nicht gehörlos behersche aber die DGS sei 4 Jahren.
Ich muss sagen das es zwar viele Unterschiede zwischen ASL
und der DGS gibt dennoch ist der film einsame Spitze.
Nur leider finde ich es persönlich sehr schade das man diesen film, dank der heutigen modernen Zeit, nicht auf normaler VHS Kassette bekommt, sondern nur noch den neumodichen Kram DVD.
Der film ist es gesehen zu werden und zeigt, wenn man die deutschen Zuständer der deutschen Gehörlosenkultur sieht, welch grawierende Unterschiede zwischen Amerika und Deutschland liegen.
Nicht nur im Bereich der DGS oder ASL sondern in vielen gesellschaftlichen Gruppen, Zonen oder sonstiges.
Thorsten Diekers
:-)
Kein Meisterwerk, aber eine tolle Schauspielerin!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Junger, engagierter Lehrer mit (natürlich) besten Referenzen kommt in ein kleines Kaff auf die Schule, führt dort neue Methoden ein, versucht sich am schwarzen Schaf der Schule, welches natürlich superintelligent ist und zudem auch noch sehr gut aussieht, aber leider auch sehr eigensinnig ist, verliebt sich (natürlich) in sie und nach ein bißchen Hin und Her gibts ein Happy-End.
Kommt einem die Geschichte nicht irgendwie fürchterlich bekannt vor?
Na gut, dieses Mal sind es halt Gehörlose, der Rektor der Schule ist nicht ganz so fies wie sonst immer dargestellt und der Zuckerguß am Ende ist noch relativ verhalten.
Aber nicht wirklich eine neue oder interessante Geschichte. Hierfür gibt es nur 2 Punkte.
Trotzdem ist der Film sehenswert! Und zwar einzig und allein aufgrund der schauspielerischen Leistung von Marlee Matlin, die dafür (meiner Meinung nach zu recht) einen Oskar bekommen hat.
Wie sie die seelisch zutiefst verletzte Sarah darstellt, die voll unbewältigter Wut steckt, ist einfach nur klasse! Dafür gibt es auch 2 Punkte.
Fazit: Wegen der Geschichte den Film zu kaufen, lohnt sich nicht. Wegen der schauspielerischen Leistung von Marlee Matlin aber schon.
Not only for students in English lessons
4 Punkte 4 von 5 Punkten
The speech teacher James Leeds (William Hurt) is newly hired on a school for the deaf. He is smart and his students love him. At the school he meets the deaf maid and former student Sarah Norman (Marlee Matlin). She is attractive and mysterious to James, because she regrets learning to speak or to read lips. First he sees her as a teaching challenge, but then they fall in love with each other. They start a relationship, but they have problems to combine the deaf and the hearing world. James supports his embittered girlfriend, takes her to invitations of friends or functions as her interpreter. He is shocked when she tells him that she will leave him...
The director, Randa Haines, tells this complicated story about a complicated couple very carefully and with beautiful pictures. The film is not presented as an admonished film to focus a minority. It is a real love story between two humans who come from contrary worlds. It shows the embittered character of Sarah and her search of who she is, and the helpful character of James, who really loves Sarah, but is overstreched by functioning as Sarah's interpreter for a whole world.
The film is timeless and deals with human beings and not with handicapped minorities. It won justly five Oscars. Marlee Matlin, who is deaf in real live, too, won an Oscar for the best Female Main Character.
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Produkt-Bild: Die Hochzeit meines besten Freundes [Blu-ray]

Die Hochzeit meines besten Freundes [Blu-ray]
mit Julia Roberts, Dermot Mulroney, Cameron Diaz, Rupert Everett, Philip Bosco, Regie: P. J. Hogan

Blu-ray von Sony
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 11,97

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Hochzeit meines besten Freundes [Blu-ray]
  • USK/FSK: 6+ VÃ--Datum: 24.10.08

Produktbeschreibung


Sony Pictures Die Hochzeit meines besten Freundes, USK/FSK: 6+ VÃ--Datum: 24.10.08
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3 Kundenrezensionen:

Romantikkomödie in sehr guter HD-Qualität - I say a little prayer for you
4 Punkte 4 von 5 Punkten
DIE HOCHZEIT MEINES BESTEN FREUNDES ist eine Romantikkomödie mit einer liebenswerten Schauspielriege. Besonders stark an Humor und Liebenswürdigkeit gewinnt die Komödie mit Julia Roberts in der Hauptrolle und ganz überraschend durch den zum Veröffentlichungszeitpunkt des Filmes noch recht unbekannten Rupert Everett. Die populäre Szene im Fischrestaurant, in der die Hochzeitsgäste durch ihn in "Say a Little Prayer" einstimmen, sorgt dafür, ein prägnantes Filmerlebnis für die Ewigkeit im Gedächtnis zu behalten. Da können die Motive der Charaktere noch so absurd und manchmal unglaubwürdig wirken, der eigene Humor, den die Komödie versprüht, macht das wieder wett.

Die Umsetzung auf der Blu-Ray Disc ist ordentlich. Bis auf das minimale Bildrauschen in der musikalischen Eingangssequenz des Filmes ist die Bildqualität top. Die Farben strahlen in hellen und satten Farben, der Plastizitätspegel ist äußerst hoch. So hat man einen nachträglichen HD-Transfer gern.
Das Bonusmaterial ist dagegen in einer qualitativ eher niedrigen Standardauflösung zu sehen. Eine Stunde lang bekommt man Informationen um den Film präsentiert. Leider doppeln sich die Aussagen vom Ensemble öfter, von daher ist der Informationsgehalt nicht so hoch. Außerdem gibt es ein Karaoke-Video zum zuvor erwähnten "Say a Little Prayer" und Tipps zum Verhalten auf Hochzeiten. Die Boni sind nett gemeint, summa summarum aber nicht wirklich wert, ein zweites Mal gesehen zu werden.

Einzelwertung:
Film: 4/5*
Bildqualität: 4/5*
Tonqualität: keine Angabe, mir fehlt das entsprechende Equipment für ein endgültiges Urteil
Extras: 3/5*

Gesamt: 4/5*

Fazit: Die liebenswürdige HOCHZEIT MEINES BESTEN FREUNDES zeigt sich auf der Blu-Ray Disc von seiner besten Seite. Der Transfer in High Definition kann sich sehen lassen. Dafür ist das Bonusmaterial zu oberflächlich ausgefallen. Das dürfte den romantischen Filmfan aber nicht wirklich stören.
Die Hochzeit meines besten Freundes
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein muss für alle Julia Roberts Fans. Ein Film der beste Unterhaltung bietet.Den man sich immer wieder anschauen kann.
pompös
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Sonntag Nachmittag, ein Stück Kuchen, und den Film - was will man mehr...?

Ganz tolles scharfes Bild (zwar des Altes wegen keine Referenz, aber sehr gut). Eine pompöse Luxushochzeit bietet ja auch ein wahres Betätigungsfeld für Farben und HD Details. Super Schauspieler, schöne Story die man immer wieder sehen kann. Ton ist zwar TrueHD kann in einer Komödie damit aber nicht wirklich punkten, was dem Film aber keinen Abbdruch tut. Extras vorhanden, aber nur in SD. Für alle die Lovestorys und Liebeskomödien lieben, ist das nach Pretty woman ein MUSS.
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Produkt-Bild: Die Geschwister Savage

Die Geschwister Savage
mit Laura Linney, Philip Seymour Hoffman, Philip Bosco, Regie: Tamara Jenkins

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 24,99, Angebote ab EUR 2,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Geschwister Savage
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Fox Die Geschwister Savage, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 31.10.08
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5 Kundenrezensionen:

Eine wunderbare Tragikomödie über ein sensibles Tabuthema
5 Punkte 5 von 5 Punkten
- Wendy (LAURA LINNEY) und Jon (PHILIP SEYMOUR HOFFMAN) haben's nicht gerade leicht, denn die Geschwister sind Emotional nicht gerade die stabilsten, alle beide haben berufliche Probleme und führen ziemlich chaotische Beziehungen.
Die Frau, die Jon liebt, muss zurück nach Polen gehen, weil ihr Visum abgelaufen ist, und er sich strikt weigert, sie zu heiraten. Wendy hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann und geht ebenso unglücklich durchs Leben, da keiner Ihr Talent als Theaterautorin anerkennen will. Zu noch größeren Konflikten kommt es allerdings, als Ihr gemeinsamer Vater Lenny (PHILIP BOSCO) an Altersdemenz erkrankt. Dieser, stets aggressiv und schlechtgelaunt, war nie ein gutes Vorbild, denn er hat seine Kinder im Leben ziemlich mies behandelt, was das gestörte Verhältnis der drei Protagonisten mehr als deutlich aufzeigt. Als Lennys Lebensgefährtin stirbt, wird dieser praktisch von heute auf morgen obdachlos. Was folgt ist die Abschiebung ins Pflegeheim und eine neue, große Verantwortung für das verkorkste Geschwisterpaar. -

Demenz ist eine sehr sensible Angelegenheit. Jeder der schon mal mit erkrankten Menschen in Berührung kam, weiß wie schwierig und emotional dieser Zustand für alle Beteiligten ist, ja wie stellenweise erschreckend hilflos man zuerst selbst dem Ganzen gegenüber steht.
Es ist aber unumgänglich, dass sich irgendwann jeder Mensch mit dem körperlichen und geistigen Verfall eines lieben Angehörigen befassen muss, das Thema geht deshalb jeden von uns was an, auch wenn es nicht einfach ist.

Im Kinojahr 2007 gab es zwei vorbildliche Filme zu dieser Thematik, nämlich das ernste Drama AWAY FROM HER mit JULIE CHRISTIE, die eine mitreißende und Oscarverdächtige Darstellung ablieferte.
Und dieses Werk hier, THE SAVAGES, das im Grundton natürlich sehr nachdenklich stimmt, aber auch über einige sehr humorvolle Momente verfügt. Diese Balance zwischen Heiterkeit und Traurigkeit wird uns von den Hauptdarstellern meisterhaft vor Augen geführt, eine Glanzleistung zweier genialer Ausnahmeschauspieler.
Besonders hervorheben möchte ich LAURA LINNEY (sie erhielt hierfür verdient eine Oscarnominierung), die eine Vorliebe für schwierige Rollen zu haben scheint und allein schon mit Ihrer Mimik unglaublich überzeugen kann.

In leisen Tönen werden auch Themen wie Missbrauch und Rassismus angedeutet, die Hintergründe und Zusammenhänge aber nicht erklärt, nur kurz angeschnitten. Großes Lob gebührt Regisseurin Tamara Jenkins, die ebenfalls für das Drehbuch verantwortlich ist. Die Dialoge sind wunderbar geschrieben, wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte sich dieses Film-Juwel vor allem im O-Ton anschauen.

THE SAVAGES ist ein außergewöhnlicher, kluger und wichtiger Independent Film, der leider etwas untergegangen ist.
Trotz eines recht schwermütigen Themas wird man am Ende mit einem guten Gefühl verabschiedet. So ging es zumindest mir. Große Empfehlung!
Nah am Leben
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Film berührt und zeigt einem eigentlich die eigene Zukunft mit seinen Eltern. Die Problematik trifft jeden irgendwann, wenn die Eltern nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu helfen und die Kinder die Verantwortung übernehmen müssen. Ein schwieriger Lebensabschnitt für jeden, ist dieser Abschied von den Eltern. Diese höchst emotionale Zeit ist wirklich gut umgesetzt und nicht so amerikanisch-kitschig verkorkst worden. Sehr gute Schauspieler und schön gelassen inszeniert. Ein Film bei dem man ruhig auch mal heulen kann und darf.
Wunderbar lebensechte Tragikomödie - ein kleines Juwel
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es ist immer wieder schön über kleine, aber feine Filme zu stolpern, die abseits des Mainstreams angegliedert sind und einen erheitern und nachdenklich machen. Dies und vieles andere gelingt dem Film "Die Geschwister Savage" (OT: The Savages), der ein sehr schwieriges Thema behandelt ohne jedoch dabei im geringsten prätentiös zu sein. Im Gegenteil, der Film ist geradezu leichtfüßig inszeniert, mit Fingerspitzengefühl und feinsinnigem, lebensechtem Humor. Viele heutzutage produzierten Independet-Filme sind mittlerweile selbst zu einem Klischee geworden, bei "Die Geschwister Savage" hat man jedoch nie dieses Gefühl.

Der Film handelt, wie es der Titel schon andeutet, von den beiden New Yorker Geschwistern Wendy und Jon Savage, die plötzlich von der Nachricht überrascht werden, dass ihr Vater, von dem sie sich schon lange entfremdet haben, langsam Anzeichen von Demenz zeigt. Jedoch lebt dieser im wert entfernten Sun City in Arizona. Als dann noch seine langjährige Lebensgefährtin stirbt, bleibt dem exzentrischen Geschwisterpaar nichts anderes übrig, als ihrem Vater zu helfen.

Hier driftet der Film jedoch nicht in Kitsch oder Sentimentalität ab, sondern präasentiert lebensechte Personen, die versuchen müssen, ihr Leben in den Griff zu kriegen. Sie ist ohne echte Bindung, hat lediglich eine Affäre mit einem älteren, verheirateten Mann und versucht schon seit längerem ihre Karriere als Schriftstellerin anzukurbeln.
Er ist ebenfalls Literat, ist Professor und Dozent für Theaterwissenschaften und gerade dabei ein Buch über Bertolt Brecht zu schreiben. Diese Konstellation erinnert unweigerlich an die Filme von Woody Allen, in dessen Filme auch häufig intellektuelle Literatenkreise dargestellt werden. Der tragikomische Ansatz erinnert ebenso an Allens Werke.

"Die Geschwister Savage" ist jedoch nicht nur fantastisch von Tamara Jenkins geschrieben, sie wird auch von brillanten Akteuren unterstützt, die ihre Vision erst lebendig machen. Wendy Savage wird von der wunderbaren Laura Linney gespielt, bei der es wirklich Spaß macht und fasziniert ihr zu zusehen. Sie spielt enorm facettenreich und kreiert eine Figur, die sämtliche Höhen und Tiefen durchmacht, am Ende aber doch zu sich findet. Hierfür wurde sie ebenso wie Jenkins mit einer Oscar-Nominierung und vielen anderen Auszeichnungen geadelt.
Die selbe Bezeichnung passt auch zu Philip Seymour Hoffman, der wie immer faszinierend spielt und auch diese Rolle zu was besonderem macht, gerade wenn man bedenkt, wie wandelbar er doch in all seinen Filmen ist.

Diese lebensechte Dynamik in Familien und das Herangehen an die Themen Tod und Altern entsteht wahrscheinlich auch zum Teil dadurch, dass Regisseurin/Autorin Tamara Jenkins selbst vergleichbare Erfahrungen in ihrem Leben gemacht hat, wie sie im Making-Of zum Film berichtet. Dennoch kann der Film für manch einen, der vielleicht direkt mit dem Thema vertraut ist, ein klein wenig unangenehm sein, trotz des lebensbejahenden und kathartischen Effektes.
geschwister savage
4 Punkte 4 von 5 Punkten


gut erzählte geschichte, mit einem wie immer großartigem Philip Seymour Hoffman.
Muß man gesehen haben
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Muß man gesehen haben, hat sogar Leuten gefallen die noch nichts mit dem Thema zu tun haben.
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Produkt-Bild: Freedomland [Blu-ray] [UK Import]

Freedomland [Blu-ray] [UK Import]
mit Samuel L. Jackson, Philip Bosco, Julianne Moore, Edie Falco, William Forsythe, Regie: Joe Roth

Blu-ray von Sony
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 10,38

Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Freedomland [Blu-ray] [UK Import]

Produktbeschreibung


Samuel L. Jackson, Philip Bosco, Julianne Moore, Edie Falco, William Forsythe Director: Joe Roth
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


Produkt-Bild: Critical Care [UK Import]

Critical Care [UK Import]
mit James Spader, Al Waxman, Colm Feore, Margo Martindale, Jeffrey Wright, Regie: Sidney Lumet

DVD von Cinema Club
Preis bei Amazon: EUR 24,21, Angebote ab EUR 21,23

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Critical Care [UK Import]

Eine Kundenrezension:

Nur der Mensch zählt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der Film behandelt die Problematik der modernen Intensivmedizin. Genauer gesagt: Es geht um die in diesem technischen Umfeld betroffenen Personen und ihre möglichen Konflikte und Entscheidungsdilemmata. Dies wird am Beispiel des Arztes Dr. Werner Ernst deutlich, der über die weitere Behandlung eines Patienten zu entscheiden hat, der sich in einem persistenten vegetativen Zustand befindet. Die zwei Töchter Connie und Felicia des Patienten versuchen je auf ihre Weise, den Arzt auf ihre Seite zu bringen: Stirbt der Patient vor Ablauf von drei Wochen, bekommt Felicia das ganze Vermögen; stirbt er danach, wird Connie zu dessen Alleinverwalterin. Es kommt zu einer gerichtlichen Anhörung, bei der schließlich eine überraschende Wende eintritt. Dem Arzt Dr. Ernst wird bewusst, dass er vor allem dem Wohl des Patienten verpflichtet ist und niemandem sonst und er auf dieser Grundlage seine Entscheidungen zu treffen hat. Mit salomonischer Klugheit erreicht er eine Einigung der beiden Kontrahentinnen, und der Patient kann in Frieden sterben, ohne dass ihm die Last einer weiteren Behandlung aufgebürdet würde. Der Film lässt manche Fragen offen (vor allem, was das eigentliche Kriterium eines Behandlungsabbruchs betrifft) und könnte in Richtung auf Euthanasie instrumentalisiert werden; andererseits tritt der Primat der Menschlichkeit klar hervor gegenüber einer auf Technik fixierten Apparatemedizin und den kommerziellen Interessen der Akteure. Zum Nachdenken regt der Film allemal an, auch wenn er die eigene Urteilsbildung nicht ersetzen kann! Der Film weist einige bedauerliche Längen auf; außerdem könnte auf so manche Plattheiten verzichtet werden, daher nur drei Sterne.
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Produkt-Bild: Another Woman [UK Import]

Another Woman [UK Import]
mit Gena Rowlands, Martha Plimpton, David Ogden Stiers, Harris Yulin, Gene Hackman, Regie: Woody Allen

DVD von MGM Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 23,99, Angebote ab EUR 4,87

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Another Woman [UK Import]

Eine Kundenrezension:

Another Woman: Drama von Woody Allen (1988)
4 Punkte 4 von 5 Punkten


Wie in seinem ersten Drama ?Interiors" (Innenleben), 1978, hat sich Woody Allen auch bei ?Another Woman" (?Eine andere Frau"), 1988, in Stil und Thematik von Ingmar Bergman inspirieren lassen:

Marion (Gena Rowlands), eine erfolgreiche, selbstbewußte New Yorker Philosophieprofessorin, wird durch die Begegnung mit einer Fremden (Mia Farrow) aus der Bahn geworfen. Sie stellt ihr bisheriges Leben, ihre Beziehungen in Frage. In einem kongenialen Stil, in dem Vergangenheit und Gegenwart, Dialog und Erzählung, Wirklichkeit und Traum miteinander verbunden sind und wie er selten in amerikanischen Filmen zu finden ist, inszeniert Woody Allen ein existentielles Drama von eindringlicher Kraft.

Der puristische, strenge Stil und v.a. die Anlehnung an Ingmar Bergman wird viele Betrachter verwundern, die Woody Allen ? nur" als Komödianten kennen. Doch gelingt es dem Großmeister der Komödien auf beeindruckende Art und Weise, Bergmans Stil zu adaptieren und ein weiteres Mal zu beweisen, daß er auch Dramen meisterhaft inszenieren kann.

Was als u.U. etwas irritierend empfunden werden kann, ist die sehr offensichtliche Orientierung des Regisseurs an seinem Vorbild, die manche Kritiker als plagiatorisch bemängelten. Andererseits: warum sollte man einem Altmeister wie Ingmar Bergman nicht nacheifern, wenn es auf so hervorragende Weise gelingt wie Woody Allen bei ?Another Woman"?

Negativ an der technischen Ausführung zu bemerken ist, daß es zwar eine deutsche Tonspur gibt, aber nicht die Möglichkeit, dem Film im Original mit deutschen Untertiteln zu sehen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Freedomland [UK Import]

Freedomland [UK Import]
mit Samuel L. Jackson, Philip Bosco, Julianne Moore, Edie Falco, William Forsythe, Regie: Joe Roth

DVD von Sony Pictures Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 23,99, Angebote ab EUR 1,93

Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Freedomland [UK Import]
Produkt-Bild: The Savages [UK Import]

The Savages [UK Import]
mit Laura Linney, Philip Seymour Hoffman, Philip Bosco, Peter Friedman, Regie: Tamara Jenkins

DVD von 20th Century Fox Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 25,99, Angebote ab EUR 3,39

Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Savages [UK Import]
Produkt-Bild: My Best Friend's Wedding [UK Import]

My Best Friend's Wedding [UK Import]
mit Julia Roberts, Christopher Masterson, Paul Giamatti, Rachel Griffiths, Rose Abdoo, Regie: P.J. Hogan

DVD von Sony Pictures Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 23,99, Angebote ab EUR 2,14

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2002
Zoom ± Produkt-Bild: My Best Friend's Wedding [UK Import]

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die Hochzeit meines besten Freundes, eine der besten romantischen Komödien der 90er Jahre, hat nicht nur Julia Roberts eine wunderbare Plattform für ein wirklich erfolgreiches Comeback gegeben, er hebt sich auch noch dadurch hervor, dass er völlig auf die konventionellen Handlungselemente des Genres verzichtet.
Julia spielt eine berühmte New Yorker Restaurantkritikerin, die mit ihrem besten Freund (Dermot Mulroney), der während ihrer College-Zeit einmal kurz ihr Liebhaber war, einen verbindlichen Pakt geschlossen hat: Falls keiner von ihnen verheiratet ist, wenn sie 28 sind, wollten sie zusammen vor den Traualtar treten. Gerade als es fast so weit ist, das Ende der Frist rückt immer näher, meldet sich Mulroney aus Chicago und bittet Roberts zu kommen. Er will ihr seine scheinbar perfekte Verlobte (Cameron Diaz) vorstellen und verkündet, dass er in drei Tagen heiraten wird. Das lässt der geschockten Julia nur sehr wenig Zeit, die Hochzeit zu sabotieren und selbst den Mann zu heiraten, den sie -- wie sie jetzt erkennt -- immer geliebt hat. Egal ob sie nun bekommt, was sie will, oder den Preis für ihr egoistisches Verhalten zahlen muss, gebrochene Herzen sind fast nicht zu vermeiden. Was nun passiert, darüber lässt uns Ronald Bass' geschickt konstruiertes Drehbuch bis zum Ende völlig im Ungewissen.
Rupert Everett hat zurecht überschwengliche Kritiken für seine alle anderen in den Schatten stellenden Auftritte als Julias schwuler Freund bekommen, der sie bei ihren Intrigen unterstützt (allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt). Auch wenn es ihr gelingt, die eigentlich armselige Verzweiflung ihres Charakters entwaffnend reizvoll zu gestalten, lässt Julia Roberts klugerweise Cameron Diaz ihre bezaubernde Zeit im Rampenlicht voll und ganz nutzen.
Da der Ausgang der romantischen Verwirrungen offen bleibt, befindet sich der Zuschauer die ganze Zeit über in einer schwindelerregenden Unsicherheit. Außerdem gelingen Regisseur P.J. Hogan noch einige übermütige Szenen (wie die, in der alle Besucher eines vollen Restaurants den Dionne Warwick Hit "I say a little Prayer" singen), die in den Händen eines weniger talentierten Filmemachers ganz leicht daneben hätten gehen können. Es ist kein Wunder, dass Die Hochzeit meines besten Freundes einer der Publikumserfolge des Winters 97/98 geworden ist. --Jeff Shannon

Amazon.de DVD-Bewertung


Wieder eine DVD ohne besondere Zusatzmaterialien, was in diesem Fall sehr schade ist, denn ein Audio-Kommentar von P.J. Hogan oder weitere Informationen zu Burt Bacharachs Anteil an dem Film drängen sich hier praktisch auf. Aber zumindest entschädigt die DVD einen durch die wunderbare Bildqualität, die die Eröffnungssequenz zu einem wahren Traum in Pink macht. --Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

flach
1 Punkte 1 von 5 Punkten
der film ist schlicht flach. die dialoge, die schauspieler... grds. alles! kein witz in der handlung. man hätte aus dem thema so viel mehr machen können! britische filmemacher hätten das geschafft. wer auf hollywood-schmonzetten steht ist hier gut aufgehoben.
Hat jemand der hier Anwesenden etwas gegen diese Trauung einzuwenden?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
- Und hier kommt Julia Roberts!

Ein herrlich lustiger Film. Und damit meine ich WIRKLICH lustig! Man denke an die Karaoke-"Leistung" von Cameron Diaz :-) und einige flotte Sprüche.
Kann man sich immer wieder ansehen ohne das Langeweile aufkommt.
Einfach eine herzerfrischende Komödie!

Die von Julia geplante geplatzte Hochzeit verläuft zwar nicht so wie sie es gern hätte, aber dennoch sind am Ende alle glücklich.

Ein Film der gute Laune bringt, selbst wenn man mal schlecht gelaunt ist. Perfekt für die ganze Familie!
Komödie? Eher peinlich....
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Auch diesem Film kann ich bestenfalls zwei Sterne abringen. Der Inhalt: eine Frau versucht, nach jahrelanger Trennung von ihrem Ex, in den letzten 48 Stunden seine geplante Hochzeit (mit einer Anderen) zu sabotieren. Dafür ist jedes (noch so peinliche) Mittel recht. That?s it. Und das verteilt auf zwei Stunden.
Herrlich schön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Die Hochzeit meines besten Freundes"- die meisten, die sich für diesen Film interessieren, werden ihn bereits kennen und daher erübrigt sich eine detaillierte Beschreibung der Geschehenisse; der Titel ist sozusagen Programm. Julia Roberts wird zur Hochzeit ihres Besten Freundes eingeladen und soll hier als Trauzeugin fungieren. Allerdings ist sie immer noch in ihren Freund verliebt und versucht die Hochzeit daher mit allen Mitteln zum Platzen zu bringen.
Die Handlung ist vorherzusehen und bietet nichts grundartig neues, allerdings wird die Geschichte mit sehr viel Humor und Herz erzählt.
Der Höhepunkt, und alleine 5 Sterne wert, für mich die weithin bekannte Szene, an der die Hochzeitsgesellschaft im Restaurant sitzt und Rupert Everett anfängt "I say a little Prayer" zu singen, woraufhin die Familie der Braut spontan mit einstimmt und schließlich das ganze Restaurant mitsingt.

Kurzweilige, romantische Komödie für einen vergnüglichen Abend. Leichte Kost mit viel Herz! Kaufempfehlung, 5 Sterne!!!
Merke: Lieber mit einem espritvollen Schwulen tanzen als mit einem tumben Michel vögeln.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein Film für ein breites Publikum, typisch amerikanisch ( pinkfarben und schrill) in einzelnen Szenen, dennoch nicht schlecht gemacht, weil der Drehbuchautor es schaffte die Kurve zu kriegen und von einem seichten Pseudo- Happyend absah.
Natürlich lebt der Streifen von der schönen Hauptdarstellerin Julia Roberts.
Julian (Julia Roberts) ist entsetzt, als sie erfährt, dass ihr Ex-Freund Michael ( Demont Mulroney) heiraten möchte. Sie reist nach Chicago um die Vermählung zu verhindern. Dabei wird ihr klar, dass sie ihn immer noch liebt...
Julian greift zu unlauteren Mitteln um Michaels neue Beziehung auseinander zu bringen, fühlt sich aber in ihrem abgründigen Verhalten letztlich unwohl.
Die Dialoge sind recht witzig. Besonders gut gefielen mir die brillanten Spracheinsätze eines homosexuellen Freundes von Julian.
Michael hingegen fand ich dröge.
Tröstende Botschaft des Films: Liebe ist nicht erzwingbar. Wenn sie nicht beidseitig ist, muss selbst eine schöne Frau sich damit abfinden, eine Abfuhr erteilt zu bekommen.
Eine weitere Botschaft vielleicht noch: Besser mit einem espritvollen Schwulen tanzen als mit einem tumben Michel vögeln. ( Pardon, ich lehne mich bloß an die Diktion des Drehbuchautors Ronald Bass an.)
Ein netter Streifen bei Sommerhitze, wenn man den geplätteten Kopf nicht überfordern möchte.
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