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From Hell
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox From Hell, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 07.11.02 Aus der Amazon.de RedaktionIn der langen Reihe der Filme, in denen Jack the Ripper sein blutiges Unwesen treibt, nimmt Allen und Albert Hughes' From Hell eine ganz besondere Stellung ein. Als Vorlage diente den Hughes-Brüdern Alan Moores gleichnamige, von Eddie Campbell gezeichnete Graphic Novel -- ein Comicroman, der so ziemlich alle Grenzen dieser Kunstform sprengt. Im Prinzip grenzte die Idee einer Filmadaption schon an Irrsinn, denn Moores ausuferndes Panorama der englischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts entzieht sich in seiner Detailbesessenheit und seinem Figurenreichtum einer Verfilmung. Aber From Hell ist auch alles andere als eine Verfilmung im klassischen Sinne des Wortes geworden. Den Hughes-Brüdern und ihren Drehbuchautoren Terry Hayes und Rafael Yglesias ist etwas viel Eindrucksvolleres gelungen: Sie haben Moores Studie über die viktorianische Welt in großes Hollywood-Kino verwandelt und sind doch den zentralen Ideen des britischen Comicautors treu geblieben. Der Tod seiner Frau und seines Kindes hat den Scotland-Yard-Inspektor Fred Abberline (Johnny Depp) endgültig aus der Bahn geworfen. Nun sucht er Vergessen in Drogen, doch was er im Opium- und Absinth-Rausch findet, sind Visionen von grausigen Verbrechen und düstere Vorahnungen, die ihn zu einem Besessenen werden lassen. Sie sind es auch, die eine Verbindung herstellen zwischen ihm und dem Prostituiertenmörder Jack the Ripper, dessen Taten das Slum-ähnliche Londoner Arbeiterviertel Whitechapel in Aufruhr versetzen. Bei seinen Nachforschungen begegnet Abberline der engelsgleichen irischen Prostituierten Mary Kelly (Heather Graham), die mit allen Opfern des brutalen Serienmörders befreundet war. Die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen dem Inspektor und dem Straßenmädchen, die in die kaum mehr zu stoppende Maschinerie einer riesigen Verschwörung geraten, wird zum emotionalen Zentrum des Films. Durch Mary Kelly und Fred Abberline, deren Individualität und Idealismus von Heather Graham und Johnny Depp in jedem Moment betont werden, bekommt das Bild, das die Hughes-Brüder in From Hell von dem Beginn unserer modernen Welt entwerfen, eine zutiefst tragische Dimension. Der Drang, mehr als nur ein Teil der Masse zu sein, und der Glaube an eine gerechtere Welt, der die beiden antreibt, besiegelt zugleich ihr Schicksal. So sehr man sich auch wünscht, dass sie nicht untergehen -- man ahnt doch, dass es kaum Hoffnung für sie gibt. Heather Graham und Johnny Depp verleihen ihnen eine beeindruckende Würde, die sie aus der Welt um sie herum hervorhebt und gerade dadurch die Vergeblichkeit ihres Kampfes betont. "Eines Tages werden die Menschen zurückblicken und sehen, dass ich das 20. Jahrhundert zur Welt gebracht habe." Mit diesem Zitat aus einem der Briefe von Jack the Ripper beginnt der Film. Und alles, was ihm folgt, scheint diese größenwahnsinnige Prophezeiung zu bestätigen. In tiefschwarzen Bildern voller Dreck und Elend erzählt From Hell von schwellendem Antisemitismus und von der beginnenden Medialisierung der Welt durch eine Boulevardpresse, die das Grauen in vermarktbare Sensationen verwandelt. Es fällt nicht schwer, in dem von den Hughes-Brüdern akribisch rekonstruierten London des Jahres 1888 den Keim unserer heutigen Welt zu erkennen. Und was wir in diesem beeindruckenden Thriller über ihre Anfänge erfahren, macht kaum Hoffnung auf ihre Zukunft. Schon lange, vielleicht sogar seit den 70er-Jahren, war kein Hollywood-Film mehr so schonungslos, aber auch so ehrlich in seiner Darstellung unserer Gesellschaft. --Sascha Westphal 5 Kundenrezensionen:Langweilig und abwegig ... leider!! 2 von 5 PunktenSchade, sehr schade, daß bei doch sehr ansprechender und authentischer denn je wirkender Kulisse die Story von Jack the Ripper ein weiteres Mal zugunsten einer unsinnigen Theorie 'vergeigt wurde' ... Der TV-Film mit Michael Caine & Lewis Collins von 1988 hatte wenigstens noch ein gewisses - ich nenne mal - Authentizitätsbewußtsein, aber das hier ist schlichtweg - Johnny Depp, dessen Fan ich bin, wird mir hoffentlich verzeihen - hanebüchen, an sämtlichen verfügbaren Haaren herbeigezogen und vielfach schlichtweg für eine vermeintlich 'spannendere' Geschichte erfunden!!! ... Darüberhinaus vermag kein einziger der beteiligten Charaktere den Zuschauer wirklich zu interessieren. Wann wird es endlich einen JtR-Film ohne Verschwörungstheorien und diese blödsinnige Kutsche geben?? ... Die zwei Sterne bekommt die East-End-Atmosphäre, die seit 1988 nicht wieder so gut dargestellt wurde. sehr guter Film 4 von 5 PunktenDer Film behandelt das altbekannte Thema Jack the Ripper. London 1888: Eine Reihe grausamer Morde an Prostituierten hält die Stadt in Atem. Dabei schockiert außerdem die besondere Brutalität und die scheinbaren Rituale der Morde. Inspektor Abberline wird mit der Untersuchung beauftragt. Es scheint, als genieße er nicht die völlige Unterstützung der Vorgesetzten... Johnny Depp spielt den drogensüchtigen Inspektor auf der Suche nach Wahrheit auch gegen alle Widerstände. Eine der Prostituierten, Mary Kelly (Heather Graham), hat es ihm auch persönlich angetan, so dass er nicht nur aus beruflichem Interesse um sie besorgt ist. Der Film beeindruckt mit Bildern, bei denen man sich in die Zeit der Jahrhundertwende zurückversetzt fühlt. Der Film ist spannend und die Geschichte in sich schlüssig. Weiterhin wird, ohne zuviel zu verraten, eine interessantes mögliches Motiv der grausamen Morde geliefert. Ein sehr guter Kriminalfilm über ein historisches Thema, äußerst gelungen. Klasse Film! 5 von 5 PunktenDen ausführlichen Erklärungen weiter unten kann ich nichts mehr hinzufügen. Vor allem gefällt mir Johnny Depp in seiner Rolle, die er sehr überzeugend spielt. Ein sehr düsterer Film! 5 von 5 PunktenIch fand den Film klasse. Ich hätte mir auch keinen besseren Schauspieler als Johnny Depp in der Rolle des Inspektors vorstellen können. Schade fand ich nur das Ende. Das hat mir gar nicht gefallen. Da der Film aber ansonsten im Ganzen großartig war (die Kulissen waren fantastisch) bekommt der Film von mir trotzdem 5 Sterne. Die Theorie um Jack the Ripper hat mir sehr gut gefallen und die Umsetzung dieser war einfach nur genial. Erschreckend war, wie die Huren damals gelebt haben. Ich kann jedem, der dieser mysteriösen Figur Jack the Ripper "verfallen" ist, diesen Film nur empfehlen. Er gibt einige interessante Anstöße zu seiner Person. Ein klasse Film! Zwei Pennys für den Fährmann, der uns auf die andere Seite bringt ... 5 von 5 PunktenGrandioser Film um die berühmteste Serie aller Mordfälle. Wer jedoch war Jack the Ripper wirklich? Nun, eine der möglichen Auflösungen und Thesen liefert der Film, obschon diese den "Ripperologen", den Experten, eigentlich als unplausibel erscheint. Dass jedoch der Film bis in die Nebenrollen spitzenmäßig besetzt ist und die zu Ende gehende viktorianische Ära detailliert und mit teilweise monströs-faszinierenden Bildern gezeigt wird adelt den Film. Es ist wirklich einer der besten Filme des Genres, vielleicht sogar der beste Ripper-Film. Johnny Depp spielt die Rolle des Opiumsüchtigen und Absinthttrikenden Inspectors, der seinem Getränk auch gerne mal etwas Laudanaum hinzufügt, wirklich hervorragend, obschon der echte Inspector Abberline eher ein maßvoller und bescheidener Mann gewesen sein wird, denn ein Süchtiger. Da wurde die künstlerische Freiheit zugunsten der Dramatik und Stimmung sicherlich etwas ausgelegt, was aber nicht sehr schlimm ist, behandelt der Film wie gesagt eine der Thesen und Möglichkeiten. Der Film ist von Anfang an spannend, es liegt alles im düsteren Nebel der Ungewissheit, man bahnt sich langsam, jedoch stetig, den Weg zur Klärung der Verbrechen. Robbie Coltraine und Ian Holm sind die tragenden Nebenrollen, die in ihren Rollen mehr als nur glänzen, jedoch sind nahezu alle anderen Schauspieler ebenfalls sehr überzeugend. Also, wer war denn nun Jack the Ripper? FAZIT: KAUFEN, AUF DIE JAGD GEHEN UND ES HERAUSFINDEN!!! |
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Garden State
DVD von BUENA VISTA |
ProduktbeschreibungBuena Vista Garden State, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.09.05 Aus der Amazon.de-RedaktionZach Braff (aus der Fernsehserie Scrubs) spielt die Hauptrolle in Garden State, seinem Debut als Autor und Regisseur - was normalerweise ein Anzeichen für Hybris ist, aber Braff meistert dies erfolgreich und mit Charme. Andrew (Braff), ein emotional abgestumpfter Schauspieler aus L.A., kehrt nach neun Jahren Abwesenheit zur Beerdigung seiner Mutter nach New Jersey zurück. Er geht seinem verbitterten Vater (Ian Holm, Das süße Jenseits) aus dem Weg und trifft auf diversen Partys alte Freunde wieder (darunter der hervorragende Peter Sarsgaard, Boys Don't Cry). Unterdessen lernt er ein Mädchen (Natalie Portman, Beautiful Girls) kennen, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat, und die beiden stehen sich Stück für Stück hilfreich zur Seite. Von der Handlung her ist Garden State nichts wirklich Neues, aber Braff hat ein Auge für seltsame, aber dennoch bleibende visuelle Eindrücke, ein Ohr für lebendige Dialoge und ein Händchen für eine tolle Besetzung. Das Resultat wirkt überraschend frisch und lustig. -Bret Fetzer 5 Kundenrezensionen:Cineastisches Kleinod - ein Meisterwerk! 5 von 5 PunktenDieser sehr sympathische Film reiht Skurillität an Skurillität und verwebt äußerst kunstvoll die Genres Komödie, Tragikkomödie und Melodram zu einem cineastischen Kleinod voller Charme und Poesie. Die beiden Hauptdarsteller Natalie Portman und Zach Braff, der auch Regie führte, gehen ganz in ihren Rollen auf und bieten herzerfrischenden Humor, der einen so heiter stimmt wie ein ausgelassener Sommertag. Ganz großes Kino und Hut ab vor Regisseur Zach Braff, dem es gelingt, eine cineastische Sinfonie zu dirigieren aus der immer wieder einzelne Szenen besonders herausragen. Genial 5 von 5 PunktenIn dem Film passiert nicht wirklich viel aber wer Zach Braff mag, sollte sich diesen Film anschauen! Einfach ein klasse Film mit einem guten Soundtrack und genialen Darstellern! ÜBERBEWERTET! 3 von 5 PunktenNachdem ich die guten Kritiken und überschwänglichen Rezessionen zu diesem Film gelesen habe dachte ich, es wäre Zeit sich mal selbst von der Qualität von "Garden State" zu überzeugen. Ich muss zugeben, ich habe mir diesen Film mit sehr hohen Erwartungen zugelegt, wurde aber leider enttäuscht. Die Story hört sich wirklich vielversprechend an, zumal ich Filme mit diesen (von meinen Vorrezessenten erwähnten) Themen sehr gerne sehe. Allerdings wurde nicht mal halb so viel aus der prinzipiell gut konzipierten Story rausgeholt, wie möglich gewesen wäre. Vor allem stört mich, dass die Beziehungen zwischen den Charakteren nie richtig in die Tiefe gehen, es werden ständig Themen angeschnitten und dann einfach so im Raum stehen gelassen (Vor allem bei der Storyline mit Andrew und dessen Vater, die meiner Meinung nach sehr viel Potenzial geboten hätte). Außerdem kann man nicht sagen, dass die Charaktere (außer vielleicht der des Andrew) gut ausgearbeitet waren. Typisch Hollywood:Jeder bekommt eine Charaktereigenschaft zugewiesen und das wars dann. Nicht wirklich authentisch. Dazu kommt dann natürlich noch das Ende, dass einem Schmachtfetzen mit Meg Ryan in nichts nachsteht. Da denkt man sich bloß: "Das hätte jetzt wirklich nicht mehr sein müssen" 3 Sterne gibts trotzdem, weil der Film durchaus schöne Momente bietet und teilweise auch recht gut insziniert ist. Die Musik ist auch ganz in Ordnung. Allerdings ist der Film nicht wirklich hängen geblieben. Genau richtig 5 von 5 PunktenEndlich wieder mal ein Film für das Gemüt und nicht den Verstand. Wer sich darauf einlässt, sich zurücklehnt und einfach nur schaut, wird sehen wieviel Liebe darin steckt und an ihr teilhaben. Einfach ein schöner Film der keiner inhaltlichen Beschreibung bedarf sondern einfach nur gesehen werden will. Ein guter Ausgleich zu den überwiegend hollywood-typischen Elementen der heutigen Filmwelt. Zach ist ein Genie 5 von 5 PunktenZach hat wieder bewiesen was er für ein Genie ist. Ein genialer Film den man gesehen haben muss. Wer denkt das der Film eine kleine Schmalzenkomödie ist, liegt falsch. So viel Witz, Humor und Tragik ^^. Man muss ihn sehen. |
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Das fünfte Element - (Re-Remastered Edition, 3 DVDs im Steelbook)
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungDAS FÜNFTE ELEMENT-STEELBOOK Aus der Amazon.de-RedaktionIm 23. Jahrhundert bewegt sich das Böse in Form eines nahezu unzerstörbaren Kometen auf die Erde zu. Wird er nicht aufgehalten, wird er die Welt vernichten. Doch die Mondoshawan, ein uraltes, friedliebendes Volk, besitzen eine Waffe, das sogenannte fünfte Element, mit der der Komet vernichtet werden kann. Auf ihrem Weg zur Erde werden sie jedoch von bösen Mächten vernichtet, die den Untergang der Menschheit herbeiführen wollen. Wissenschaftlern aber gelingt es, das fast zerstörte fünfte Element wieder herzustellen. Durch eine Reihe von Zufällen wird schließlich der Taxifahrer Korben Dallas (Bruce Willis) in die Geschichte hineingezogen: In seinen Händen liegt plötzlich die Zukunft der Menschheit. Was als phantasievoller, wunderschön ausgestatteter SciFi-Fantasy-Film beginnt, entwickelt sich mit zunehmender Laufzeit leider zu einer relativ stupiden Komödie, in der zwar erlaubt ist, was Spaß macht -- was aber leider nur selten spaßig anzuschauen ist. Die wunderbare Geschichte wird dabei mehr und mehr aus den Augen verloren, und nimmt Regisseur Luc Besson ("Leon - Der Profi") die Geschichte zu Beginn sehr ernst, nutzt er sie zum Ende hin nur noch als Ballast, der dazu dient, eine Schießerei, einen Witz, einen Spezialeffekt an den nächsten zu kitten. Das sieht zwar spitzenmäßig aus, hat aber kaum Substanz.--Christian Lukas Amazon.de DVD-BewertungWer von diesem schrillen SciFi-Spektakel einfach nicht genug bekommen kann, sollte unbedingt die DVD-Variante erwerben. Sie erfreut mit einer geballten Ladung weiterer Materialien. Im Vergleich zum VHS-Video gibt's hier gleich achtzig (!) Minuten Film mehr. Insider-Infos, ein halbstündiges Making Of, Interviews mit dem Schauspielerstab und dem Produktionsteam, Erläuterungen zum Soundtrack von Eric Serra, drei Kinotrailer, Ausschnitte aus anderen Werken von Luc Besson und ein Werbefilmchen zum parallel veröffentlichten Playstation-Spiel -- all das hält die DVD bereit. --Christian Lukas 5 Kundenrezensionen:Hey, Bruce wann geht die Welt unter 5 von 5 PunktenBald nach dem Prolog, der die schwer widerlegbare These aufstellt, daß die Erde alle 5000 Jahre durch einen bitterbösen Feuerball mit Baßstimme vernichtet zu werden droht, dünkt uns, daß hier zusammenwächst, was Kino-Erfahrungswerten zufolge unmöglich zusammengehören darf. Am Plot, der mit der Naivität eines Kinderreimes daherkommt, liegt das gewiß nicht. Da wird der Ex-Soldat Korben Dalles aus dem Ruhestand aktiviert, als ihm die elfenhafte Amazone Leeloo durchs Dach seines Flugtaxis kracht - den Überlieferungen des Priesters Cornelius zufolge ein höheres Wesen. Dann behindern sich die drei bei ihrer globalen Rettungsmission, die durch unzählige Störenfriede kaum erleichtert wird. Und am Ende kann die Finsternis aus dem All nur durch das hellste Licht auf Erden - das rätselhafte fünfte Element - vernichtet werden. Ein Märchen also. Dafür ist die Erzählweise originell. Nicht sci-fi-scheißernst, sondern ergreifend bis albern, elitär bis episch, supermodern bis archaisch. Luc Besson hat den ersten wirklich subversiven Blockbuster ausgeheckt - und lasse sich ja niemand von seinem Hang zum Slapstick ablenken. Man wundert sich vielleicht, wenn Willis in seiner New Yorker Wohnparzelle der Zukunft von einem Gangster attackiert wird, und der nach seiner Entwaffnung ein herrlich debiles Tänzchen aufführt. Doch dieser Film arbeitet neben aller Rasanz und Randale mit Zutaten, die sonst im Mainstream-Kino unter Strafe stehen: Selbstironie, Sophistik und Spaß am Paradoxen. Blu-Ray Features? 1 von 5 PunktenHallo Amazon, ist es in Ihrer Redaktion schon angekommen, dass eine Blue-Ray keine DVD ist? Was soll ich mit den DVD-Features anfangen? Anscheinend wird hier einfach die Beschreibung der DVD in Ihrer Datenbank kopiert und für die Blue-Ray übernommen. Mich interessiert aber das, was eine Blue-Ray ausmacht: Auflösung (1080 oder 1080/24p) der Ton (evtl. 7.1 und dann welche Formate) und natürlich auch die Extras und die evtl. vorhandene Internet-Anbindung. Solange Sie bei Amazon nicht verstehen, dass das hier etwas anderes ist, kann man aufgrund Ihrer Angaben bei Amazon keine Blue-Rays kaufen: da gehe ich dann lieber in den Laden und lese selber nach und entscheide mich dann zum Kauf. Schade um die verpasste Chance!!! Das fuenfte Element (nun in seinem Element) 5 von 5 PunktenAbgesehen davon, ob man mit diesem Film klar kommt oder nicht, ist diese Blu-ray-Version endlich optisch und akustisch auf dem Stand, auf den unverstaendlicherweise lange gewartet werden musste. Keine kuenstlich wirkenden Verfremdungen (wie leider ueblich in vielen anderen neuen Werken) trueben den Blick auf das bunte Bild. Dazu ein grandioses Schaerfeniveau, so wie eigentlich jede Blu-ray sein sollte. Im direkten Vergleich zur jeder DVD-Fassung ein Quantensprung. Nun zum Ton: er klingt so gut wie nie. Stellenweise einfach umwerfend. Und hier sei einem die englische 6.1-DTS-Originalfassung ans Herzen gelegt. Der deutsche 6.1-DTS-Ton hinkt da ein wenig hinterher, toppt aber locker jede DVD-Version. Tipp: kaufen und geniessen. Kultfilm 5 von 5 PunktenEines möchte ich gleich vorweg sagen! Bei diesem Film handelt es sich um keinen konventionellen Science Fiction Film. Genrefans, die eher zu Kubrick's 2001: Odyssee im Weltraum oder Ridley Scott's Blade Runner tendieren und somit die düsteren/kühlen Sci-Fi Szenarien bevorzugen werden bemerken, daß die Story von das fünfte Element bei Weitem nicht so komplex gestrickt ist. Das Team rund um Mastermind Luc Besson verpackt die altbewährte und trotzdem nie langweilige Gut gegen Böse Thematik in einem quitschbunten, mit Topstars gespickten, humorvollen und actiongeladenen Genremix mit Ambitionen zum Kultfilm! Der visuelle Overdrive begleitet den Zuseher von der ersten Sekunde des Filmes bis hin zur pompösen Endsequenz, man muß sich halt auf die Berg und Talfahrt einlassen. Luc Besson schafft mit diesem Film etwas Eigenwilliges und vollkommen Eigenständiges. Er versucht erst gar nicht bei den Regielegenden zu klauen, warum auch. Das Augenmerk liegt hierbei auf vielen witzigen Details. Auch 300 Jahre in der Zukunft verläuft das Leben ähnlich wie in der Gegenwart. Die Auto fahren zwar nicht mehr auf den Straßen, die Technik ist weit fortgeschritten, trotzdem fröhnen die Menschen ihren gängigen Leidenschaften (Krieg, Macht, Fastfood und Rauchen, auch wenn der Filter mittlerweile 90 Prozent der Zigarette ausmacht *lol*). Hier zählt einig und alleine der Gesamteindruck! Es kommt wirklich äußerst selten vor, daß ich einen Film schon ~ 10 x gesehen habe und er trotzdem kein bisschen langweilig wird. Immer wieder entdeckt man neue Details, diese witzigen Kleinigkeiten, die das fünfte Element so besonders machen. Das Zusammenspiel aus atemberaubenden CGI-Effekten, wunderschönen Kostümen (Jean Paul Gaultier ist ein Meister seines Faches!), einer irrwitzigen Story, tollen Darstellern und einem der vielseitigsten Regisseure der Gegenwart! Also alle die diesen Film noch nie gesehen haben und für eine neue Erfahrung offen sind, spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus! Bombastisches Sci-Fi / Fantasy Spektakel 5 von 5 Punkten* Mag der Grundplot auch recht einfach gestrickt sein, Luc Besson hat mit seinem "fünften Element" ein bombastisches Sci-Fi-Fantasy-Spektakel geschaffen. Milla Jovovich als "fünftes Element" spielt hervorragend den naiven und süßen humanoiden Alien-Klon Leeloo. Bruce Willis ist als starker Retter Korben Dallas in seinem Element und auch der Rest der Schauspieler-Riege ( z.B. Ian Holm als hektischer Kleriker und Astro-Phänomen-Experte Vito Cornelius oder Gary Oldman als machthungriger, menschenverachtender Wirtschafts-Mogul Zorg ) spielt mit sichtlicher Freude ihre Charaktere. Den grössten Enthusiasmus dürfte allerdings Chris Tucker liefern, in seiner Rolle als überdreht-schriller tuntiger Radiomoderator Ruby Rhod. Die Zukunftsvision der Erde von 2214 ist hier nicht - wie so oft - düster gehalten, sondern stattdessen kunterbunt. Deswegen sind auch viele Kostüme in knalligen Farben gehalten und von einem Schnitt, den man als futuristisch-punkig beschreiben könnte. Schwebeautos dürfen hier natürlich ebenso wenig fehlen, wie Raumfahrtreisen. Selbst die Wohnungseinrichtung ist übertrieben vollautomatisch ... was im Film gelegentlich für witzige Momente sorgt. Computereffekte werden unaufdringlich eingesetzt. Die Story wird daher hauptsächlich von ihren bizarren Charakteren getragen. Ansonsten ist "Das fünfte Element" mit ein wenig Tragik, viel Humor und sehr viel Action gespickt. Knallig-kunterbunter Filmspaß garantiert! PS: McDonalds scheint`s in der Zukunft auch noch zu geben! ^^ |
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Das fünfte Element
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Das fünfte Element, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.04.99 Aus der Amazon.de-RedaktionIm 23. Jahrhundert bewegt sich das Böse in Form eines nahezu unzerstörbaren Kometen auf die Erde zu. Wird er nicht aufgehalten, wird er die Welt vernichten. Doch die Mondoshawan, ein uraltes, friedliebendes Volk, besitzen eine Waffe, das sogenannte fünfte Element, mit der der Komet vernichtet werden kann. Auf ihrem Weg zur Erde werden sie jedoch von bösen Mächten vernichtet, die den Untergang der Menschheit herbeiführen wollen. Wissenschaftlern aber gelingt es, das fast zerstörte fünfte Element wieder herzustellen. Durch eine Reihe von Zufällen wird schließlich der Taxifahrer Korben Dallas (Bruce Willis) in die Geschichte hineingezogen: In seinen Händen liegt plötzlich die Zukunft der Menschheit. Was als phantasievoller, wunderschön ausgestatteter SciFi-Fantasy-Film beginnt, entwickelt sich mit zunehmender Laufzeit leider zu einer relativ stupiden Komödie, in der zwar erlaubt ist, was Spaß macht -- was aber leider nur selten spaßig anzuschauen ist. Die wunderbare Geschichte wird dabei mehr und mehr aus den Augen verloren, und nimmt Regisseur Luc Besson (Leon - Der Profi) die Geschichte zu Beginn sehr ernst, nutzt er sie zum Ende hin nur noch als Ballast, der dazu dient, eine Schießerei, einen Witz, einen Spezialeffekt an den nächsten zu kitten. Das sieht zwar spitzenmäßig aus, hat aber kaum Substanz. --Christian Lukas Amazon.de DVD-BewertungWer von diesem schrillen SciFi-Spektakel einfach nicht genug bekommen kann, sollte unbedingt die DVD-Variante erwerben. Sie erfreut mit einer geballten Ladung weiterer Materialien. Im Vergleich zum VHS-Video gibt's hier gleich achtzig (!) Minuten Film mehr. Insider-Infos, ein halbstündiges Making Of, Interviews mit dem Schauspielerstab und dem Produktionsteam, Erläuterungen zum Soundtrack von Eric Serra, drei Kinotrailer, Ausschnitte aus anderen Werken von Luc Besson und ein Werbefilmchen zum parallel veröffentlichten Playstation-Spiel -- all das hält die DVD bereit. --Christian Lukas 5 Kundenrezensionen:Hey, Bruce wann geht die Welt unter 5 von 5 PunktenBald nach dem Prolog, der die schwer widerlegbare These aufstellt, daß die Erde alle 5000 Jahre durch einen bitterbösen Feuerball mit Baßstimme vernichtet zu werden droht, dünkt uns, daß hier zusammenwächst, was Kino-Erfahrungswerten zufolge unmöglich zusammengehören darf. Am Plot, der mit der Naivität eines Kinderreimes daherkommt, liegt das gewiß nicht. Da wird der Ex-Soldat Korben Dalles aus dem Ruhestand aktiviert, als ihm die elfenhafte Amazone Leeloo durchs Dach seines Flugtaxis kracht - den Überlieferungen des Priesters Cornelius zufolge ein höheres Wesen. Dann behindern sich die drei bei ihrer globalen Rettungsmission, die durch unzählige Störenfriede kaum erleichtert wird. Und am Ende kann die Finsternis aus dem All nur durch das hellste Licht auf Erden - das rätselhafte fünfte Element - vernichtet werden. Ein Märchen also. Dafür ist die Erzählweise originell. Nicht sci-fi-scheißernst, sondern ergreifend bis albern, elitär bis episch, supermodern bis archaisch. Luc Besson hat den ersten wirklich subversiven Blockbuster ausgeheckt - und lasse sich ja niemand von seinem Hang zum Slapstick ablenken. Man wundert sich vielleicht, wenn Willis in seiner New Yorker Wohnparzelle der Zukunft von einem Gangster attackiert wird, und der nach seiner Entwaffnung ein herrlich debiles Tänzchen aufführt. Doch dieser Film arbeitet neben aller Rasanz und Randale mit Zutaten, die sonst im Mainstream-Kino unter Strafe stehen: Selbstironie, Sophistik und Spaß am Paradoxen. Blu-Ray Features? 1 von 5 PunktenHallo Amazon, ist es in Ihrer Redaktion schon angekommen, dass eine Blue-Ray keine DVD ist? Was soll ich mit den DVD-Features anfangen? Anscheinend wird hier einfach die Beschreibung der DVD in Ihrer Datenbank kopiert und für die Blue-Ray übernommen. Mich interessiert aber das, was eine Blue-Ray ausmacht: Auflösung (1080 oder 1080/24p) der Ton (evtl. 7.1 und dann welche Formate) und natürlich auch die Extras und die evtl. vorhandene Internet-Anbindung. Solange Sie bei Amazon nicht verstehen, dass das hier etwas anderes ist, kann man aufgrund Ihrer Angaben bei Amazon keine Blue-Rays kaufen: da gehe ich dann lieber in den Laden und lese selber nach und entscheide mich dann zum Kauf. Schade um die verpasste Chance!!! Das fuenfte Element (nun in seinem Element) 5 von 5 PunktenAbgesehen davon, ob man mit diesem Film klar kommt oder nicht, ist diese Blu-ray-Version endlich optisch und akustisch auf dem Stand, auf den unverstaendlicherweise lange gewartet werden musste. Keine kuenstlich wirkenden Verfremdungen (wie leider ueblich in vielen anderen neuen Werken) trueben den Blick auf das bunte Bild. Dazu ein grandioses Schaerfeniveau, so wie eigentlich jede Blu-ray sein sollte. Im direkten Vergleich zur jeder DVD-Fassung ein Quantensprung. Nun zum Ton: er klingt so gut wie nie. Stellenweise einfach umwerfend. Und hier sei einem die englische 6.1-DTS-Originalfassung ans Herzen gelegt. Der deutsche 6.1-DTS-Ton hinkt da ein wenig hinterher, toppt aber locker jede DVD-Version. Tipp: kaufen und geniessen. Kultfilm 5 von 5 PunktenEines möchte ich gleich vorweg sagen! Bei diesem Film handelt es sich um keinen konventionellen Science Fiction Film. Genrefans, die eher zu Kubrick's 2001: Odyssee im Weltraum oder Ridley Scott's Blade Runner tendieren und somit die düsteren/kühlen Sci-Fi Szenarien bevorzugen werden bemerken, daß die Story von das fünfte Element bei Weitem nicht so komplex gestrickt ist. Das Team rund um Mastermind Luc Besson verpackt die altbewährte und trotzdem nie langweilige Gut gegen Böse Thematik in einem quitschbunten, mit Topstars gespickten, humorvollen und actiongeladenen Genremix mit Ambitionen zum Kultfilm! Der visuelle Overdrive begleitet den Zuseher von der ersten Sekunde des Filmes bis hin zur pompösen Endsequenz, man muß sich halt auf die Berg und Talfahrt einlassen. Luc Besson schafft mit diesem Film etwas Eigenwilliges und vollkommen Eigenständiges. Er versucht erst gar nicht bei den Regielegenden zu klauen, warum auch. Das Augenmerk liegt hierbei auf vielen witzigen Details. Auch 300 Jahre in der Zukunft verläuft das Leben ähnlich wie in der Gegenwart. Die Auto fahren zwar nicht mehr auf den Straßen, die Technik ist weit fortgeschritten, trotzdem fröhnen die Menschen ihren gängigen Leidenschaften (Krieg, Macht, Fastfood und Rauchen, auch wenn der Filter mittlerweile 90 Prozent der Zigarette ausmacht *lol*). Hier zählt einig und alleine der Gesamteindruck! Es kommt wirklich äußerst selten vor, daß ich einen Film schon ~ 10 x gesehen habe und er trotzdem kein bisschen langweilig wird. Immer wieder entdeckt man neue Details, diese witzigen Kleinigkeiten, die das fünfte Element so besonders machen. Das Zusammenspiel aus atemberaubenden CGI-Effekten, wunderschönen Kostümen (Jean Paul Gaultier ist ein Meister seines Faches!), einer irrwitzigen Story, tollen Darstellern und einem der vielseitigsten Regisseure der Gegenwart! Also alle die diesen Film noch nie gesehen haben und für eine neue Erfahrung offen sind, spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus! Bombastisches Sci-Fi / Fantasy Spektakel 5 von 5 Punkten* Mag der Grundplot auch recht einfach gestrickt sein, Luc Besson hat mit seinem "fünften Element" ein bombastisches Sci-Fi-Fantasy-Spektakel geschaffen. Milla Jovovich als "fünftes Element" spielt hervorragend den naiven und süßen humanoiden Alien-Klon Leeloo. Bruce Willis ist als starker Retter Korben Dallas in seinem Element und auch der Rest der Schauspieler-Riege ( z.B. Ian Holm als hektischer Kleriker und Astro-Phänomen-Experte Vito Cornelius oder Gary Oldman als machthungriger, menschenverachtender Wirtschafts-Mogul Zorg ) spielt mit sichtlicher Freude ihre Charaktere. Den grössten Enthusiasmus dürfte allerdings Chris Tucker liefern, in seiner Rolle als überdreht-schriller tuntiger Radiomoderator Ruby Rhod. Die Zukunftsvision der Erde von 2214 ist hier nicht - wie so oft - düster gehalten, sondern stattdessen kunterbunt. Deswegen sind auch viele Kostüme in knalligen Farben gehalten und von einem Schnitt, den man als futuristisch-punkig beschreiben könnte. Schwebeautos dürfen hier natürlich ebenso wenig fehlen, wie Raumfahrtreisen. Selbst die Wohnungseinrichtung ist übertrieben vollautomatisch ... was im Film gelegentlich für witzige Momente sorgt. Computereffekte werden unaufdringlich eingesetzt. Die Story wird daher hauptsächlich von ihren bizarren Charakteren getragen. Ansonsten ist "Das fünfte Element" mit ein wenig Tragik, viel Humor und sehr viel Action gespickt. Knallig-kunterbunter Filmspaß garantiert! PS: McDonalds scheint`s in der Zukunft auch noch zu geben! ^^ |
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Naked Lunch
DVD von ARTHAUS |
ProduktbeschreibungNew York 1953 Der erfolglose Schriftsteller Bill Lee hält sich als Kammerjäger über Wasser und versucht, seinen Frust mit Drogen zu betäuben. Vollgedröhnt mit Insektengift erschießt er seine Frau Joan beim "Wilhelm-Tell-Spiel" und flüchtet sich an einen fiktiven Ort namens Interzone. Dort wähnt er sich von skurrilen Kreaturen aus seinem schizoiden Unterbewusstsein verfolgt. Seine Schreibmaschine mutiert zu einem überdimensionalen Insekt, das ihn zwingt, seine Erlebnisse für eine geheimnisvolle Organisation zu dokumentieren. Die Kreatur fordert mehr und mehr Stoff... Eine Kundenrezension:bizarre Filmkunst von David Cronenberg 5 von 5 PunktenKultregisseur David Cronenberg ("Die Fliege") verfilmte hier das als unverfilmbar gepriesene Werk von William S. Borroughs, und ähnlich wie die Vorlage ist auch der Film surreal und schwer zugänglich, da sich praktisch die gesamte Handlung im Kopf der Hauptfigur (Peter Weller) abspielt. "Naked Lunch" erzählt die (teils autobiografische) Geschichte des Schriftstellers und Kammerjägers Bill Lee, der im Drogenwahn seine Ehefrau erschießt und sich dann vollkommen in einen Zustand der Illusion zurückzieht, in ein nicht existierendes Land namens Interzone, wo merkwürdige Wesen ihn zu einem Agenten machen. So seltsam wie das alles klingt, so seltsam ist auch der Film, aber wer sich darauf einlassen kann, wird mit hervorragenden Darstellerleistungen (allein Judy Davis in einer Doppelrolle als Ehefrau und Geliebte lohnt das Ansehen von "Naked Lunch". In Nebenrollen glänzen Roy Scheider, Ian Holm und Julian Sands) und vielen makaberen Einfällen des Regisseurs belohnt. Sicher ist "Naked Lunch" eine Spur zu langsam, aber er ist auch beim wiederholten Sehen fesselnd und faszinierend, immer wieder eröffnen sich neue Details, und mehr und mehr lernt man die inneren Zusammenhänge und Bezüge verstehen - was beim ersten Sehen sicher schwer fällt. Dies ist kein Mainstream oder Popcorn-Kino, sondern ein Filmkunstwerk, das sich in kein Genre einordnen lässt, und das keinem anderen Film auch nur annähernd ähnlich ist. |
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From Hell (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox From Hell S.E. - Steelbook (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 30.10.06 Aus der Amazon.de-RedaktionIn der langen Reihe der Filme, in denen Jack the Ripper sein blutiges Unwesen treibt, nimmt Allen und Albert Hughes' From Hell eine ganz besondere Stellung ein. Als Vorlage diente den Hughes-Brüdern Alan Moores gleichnamige, von Eddie Campbell gezeichnete Graphic Novel -- ein Comicroman, der so ziemlich alle Grenzen dieser Kunstform sprengt. Im Prinzip grenzte die Idee einer Filmadaption schon an Irrsinn, denn Moores ausuferndes Panorama der englischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts entzieht sich in seiner Detailbesessenheit und seinem Figurenreichtum einer Verfilmung. Aber From Hell ist auch alles andere als eine Verfilmung im klassischen Sinne des Wortes geworden. Den Hughes-Brüdern und ihren Drehbuchautoren Terry Hayes und Rafael Yglesias ist etwas viel Eindrucksvolleres gelungen: Sie haben Moores Studie über die viktorianische Welt in großes Hollywood-Kino verwandelt und sind doch den zentralen Ideen des britischen Comicautors treu geblieben. Der Tod seiner Frau und seines Kindes hat den Scotland-Yard-Inspektor Fred Abberline (Johnny Depp) endgültig aus der Bahn geworfen. Nun sucht er Vergessen in Drogen, doch was er im Opium- und Absinth-Rausch findet, sind Visionen von grausigen Verbrechen und düstere Vorahnungen, die ihn zu einem Besessenen werden lassen. Sie sind es auch, die eine Verbindung herstellen zwischen ihm und dem Prostituiertenmörder Jack the Ripper, dessen Taten das Slum-ähnliche Londoner Arbeiterviertel Whitechapel in Aufruhr versetzen. Bei seinen Nachforschungen begegnet Abberline der engelsgleichen irischen Prostituierten Mary Kelly (Heather Graham), die mit allen Opfern des brutalen Serienmörders befreundet war. Die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen dem Inspektor und dem Straßenmädchen, die in die kaum mehr zu stoppende Maschinerie einer riesigen Verschwörung geraten, wird zum emotionalen Zentrum des Films. Durch Mary Kelly und Fred Abberline, deren Individualität und Idealismus von Heather Graham und Johnny Depp in jedem Moment betont werden, bekommt das Bild, das die Hughes-Brüder in From Hell von dem Beginn unserer modernen Welt entwerfen, eine zutiefst tragische Dimension. Der Drang, mehr als nur ein Teil der Masse zu sein, und der Glaube an eine gerechtere Welt, der die beiden antreibt, besiegelt zugleich ihr Schicksal. So sehr man sich auch wünscht, dass sie nicht untergehen -- man ahnt doch, dass es kaum Hoffnung für sie gibt. Heather Graham und Johnny Depp verleihen ihnen eine beeindruckende Würde, die sie aus der Welt um sie herum hervorhebt und gerade dadurch die Vergeblichkeit ihres Kampfes betont. "Eines Tages werden die Menschen zurückblicken und sehen, dass ich das 20. Jahrhundert zur Welt gebracht habe." Mit diesem Zitat aus einem der Briefe von Jack the Ripper beginnt der Film. Und alles, was ihm folgt, scheint diese größenwahnsinnige Prophezeiung zu bestätigen. In tiefschwarzen Bildern voller Dreck und Elend erzählt From Hell von schwellendem Antisemitismus und von der beginnenden Medialisierung der Welt durch eine Boulevardpresse, die das Grauen in vermarktbare Sensationen verwandelt. Es fällt nicht schwer, in dem von den Hughes-Brüdern akribisch rekonstruierten London des Jahres 1888 den Keim unserer heutigen Welt zu erkennen. Und was wir in diesem beeindruckenden Thriller über ihre Anfänge erfahren, macht kaum Hoffnung auf ihre Zukunft. Schon lange, vielleicht sogar seit den 70er-Jahren, war kein Hollywood-Film mehr so schonungslos, aber auch so ehrlich in seiner Darstellung unserer Gesellschaft. --Sascha Westphal 5 Kundenrezensionen:Herrlich düsterer Thriller 5 von 5 PunktenEin fantastischer Thriller mit einem überragendem J.Depp.Dies ist wohl eine der besten Jack the Ripper Verfilmungen überhaupt und Depp drückt dem Film seinen Stempel auf. Die Story ist eh sehr interessant,was in diesem Film besonders ausge- prägt ist,ist die überragende Atmo.Sie ist herrlich düster gehalten und wirkt auch richtig schön bedrohlich. Der Spannungsbogen ist den ganzen Film über extrem straff gespannt und erleidet zu keiner Zeit einen Spannungsabfall.Ein Top Thriller,wie er im Buche steht. Dieser Film ist jedem Fan von spannenden und niveauvollen Thrillern nur wärmstens zu empfehlen. Sehr gut nicht schlechter als das Original. 5 von 5 PunktenFrom Hell ist für mich ein echt gut gelungener Film er kommt für mich auch an den Original Jack the Ripper ran das heißt er ist nicht unbedingt schlechter. Johnny Depp spielt wie immer Top aus meinen Augen. Die DVD ist neu in schicken Steelbox und beinhaltet wie in der special edition 2 DVDs. Der Film kommt in den Ton 5.1 Dolby Digital was sich echt gut anhört jedenfalls über meiner Yamaha 6.1 DTS Anlage aber Ich habe ihn schon Abends nur über den Fernseher gesehen und da hört sich das auch gut an. Die Extras: 21 nicht verwendete Szenen(das heißt aber wohl das es irgendwann mal wieder eine lange version gibt aber bestimmt mit neu Sincro bei den neuen Szenen. Sonst gibt es noch Historische Hintergründe und Featurettes:Ausstatung,Bildroman,Tatorte und Absinth. Ein Bocklet gibt es nicht nur ein Booklet mit Werbung. 119 Jahre... 4 von 5 Punkten...ist es nun her, dass im Londoner Stadtteil Whitechapel Huren auf grausamste Art und Weise getötet wurden. Damals ermittelte Inspektor Abberline erfolglos und, wie ich mal in einer Ripper-Biographie" von Patricia Cornwell gelesen habe, auch sehr nachlässig in diesem Fall. Nicht so der von Johnny Depp verkörperte, drogenabhängige Abberline, der sich in diesem Film sehr interessiert und ergriffen dem Ripper-Albtraum widmet. Drumherum: Interessant ist hierbei dass auf eine von vielen Ripper-Verdächtigungen zugegriffen wurde. Denn verdächtigt wurden damals bis heute (siehe auch die Alman Abdallah-Mysterie-Reihe auf ProSieben) sehr viele Menschen wie Abberline selbst, der deutsche Maler Walter Sickert und sogar der englische Thronfolger. Im Film wird eine eigene Theorie sehr detailliert zurecht gesponnen, die sich vielleicht, aber nur vielleicht, so zugetragen haben könnte. Es geht um eine Verschwörung, die unter anderem mit den Freimaurern zu tun hat, die hier sehr ausführlich mit Ritualen und Symbolen bedacht werden. Schauspieler: An Johnnys Seite steht der schottische Schauspieler Robbie Coltrane der vielen vielleicht aus Harry Potter als Hagrid bekannt ist. Dieser sorgt im ein oder anderen Moment für ein kleines Schmunzeln in dem sonst sehr ernsten Film. Die Schauspielerriege ist zum großen Teil britisch. Johnny, der bekanntermaßen Amerikaner ist, musste sich einen britischen Akzent antrainieren, der leider etwas daneben geht. Manchmal schwer zu verstehen sind dagegen die Gefallenen", die alle durch die Bank britisch sind und deswegen Untertitel für die Englische Tonspur unerlässlich und Gott sei dank auch auf der DVD vorhanden sind. Zur Story: Der Film spielt im Jahre 1888, dem Jahr, in dem die Morde begannen. Die Location sieht verblüffend echt wie das Ende des 19.Jh. aus. Im Audiokommentar wird erwähnt, dass sogar echter Pferdemist herangekarrt wurde, um den Schmutz und das Elend dieser Zeit realistisch nachempfinden zu können. Etwas enttäuschend ist die romantisch angedachte Beziehung zwischen Mary Kelly (Heather Graham) und dem Inspektor, da die beiden nur drei Szenen zusammen haben und alles Wesentliche über den Ripper-Fall da hineingequetscht werden muss - mal abgesehen von Marys Frage nach Fredericks Familienstand und der Schilderung wie schön ihre Kindheit in Irland war. Schade eigentlich. Die Morde haben alle eine Vorgeschichte", soll heißen, dass immer vor dem Mord an der jeweiligen Prostituierten etwas zwischenmenschliches passiert. Eine wird kurz vorher z.B. von der gefürchteten Nicols-Gang bedroht, eine andere wird vom Hotelbesitzer tätlich angegriffen usw. Zum Schluss hin geschehen die Morde etwas zu schnell hintereinander, was die Spannung leider um ein Vielfaches dezimiert. Die Skepsis, die sich, verursacht durch die zwar berechtigten aber haarsträubenden Spekulationen Abberlines in den Ermittlern und den einfachen Streifenpolizisten breit macht, was sogar zur Vernichtung von Beweismaterial führt, wurde sehr schön zum Ausdruck gebracht. Was ich mich immer noch frage ist, wie Abberline eigentlich dahinter gekommen ist, dass der Ripper eben jene im Film enthüllte Person ist. Es wird zwar erklärt, WARUM aber nicht warum ausgerechnet DIESE Person. Eine der besten Szenen im Film ist der Ausraster Abberlines gegenüber dem Polizeichef nach dem letzten Mord, den Johnny Depp sehr glaubwürdig und ergreifend rüber bringt. Was mich allerdings sehr wundert ist das Ende. Es ist von Anfang an klar, dass es kein Happy End in diesem Film geben kann, dennoch bin von dem was sich die Hughes Brothers ausgedacht haben, etwas enttäuscht. Nichts desto trotz ist dieser Thriller empfehlenswert, schauspielerisch einwandfrei und zum Großteil sehr logisch aufgebaut. Ich schau ihn mir auch immer wieder gern an, schon allein, weil Johnny Depp wieder einmal einfach nur ein Augenschmaus ist :-) "You won't live to see the 20th century !" 4 von 5 PunktenEs gab schon etliche Verfilmungen der Ripper Mordserie doch nur wenige Filme haben die gleiche Qualität wie dieser Horror-Krimi-Thriller mit Johnny Depp in Höchstform. London, 1888 : Im Armenviertel der Stadt Whitechapel wird eine Prostituierte nach der anderen auf brutalste Weise umgebracht. Inspektor Abberline (Johnny Depp) soll diese grausame Mordserie aufklären, doch er kommt einem potenziellen Opfern zu nahe und verliebt sich in die Prostituierte Mary Kelly (Heather Graham). Zusammen mit seinem Assistenten Godley (Robbie Coltrane) kommt Inspektor Abberline einer Verschwörung auf die Spur, welche nun auch sein eigenes Leben gefährdet. "From Hell" ist ein typischer Thriller, welcher probiert durch Turns im Plot ständig zu überraschen und einfach unterhalten will. Positiv fällt hier die Optik des Filmes auf, welche eine beklemmende Atmosphäre vermittelt. Eher negativ hingegen wirkt sich die Liebesgeschichte auf den Film aus. So scheint es,als hätte man sich der berühmten Hollywood-Formel für Blockbuster bedienen wollen : Man nehme ein wenig Action, Suspense, Turns und Liebe und schon hat man einen Erfolg. Doch leider passt diese Liebesgeschichte zwischen Johnny Depp und Heather Graham nicht in die sonst so düstere Stimmung des Filmes. Das kitschge Ende ist dann die Spitze dieses filmischen Fehlgriffes. Sonst kann man an "From Hell" nichts bemängeln. Der Film ist ein spannender, unterhaltsamer Trip durch das London des viktorianischen Englands, welches halt auch seine Schattenseiten hatte. Es gibt unendliche Theorien bezüglich der Ripper-Morde, welche von einem jüdischen Lehrer, einem jüdischen Schlachter, einem amerikanischen Artz, einem englischen Lehrer bis hin zum berühmten Maler Walter Sickert. Auch führen manche Theorie bis in die höchsten sozialen Schichten Englands. Freilich, die Theorie, welche der Film vertritt, ist eine der populärsten, aber nicht unbedingt eine der wahrscheinlichsten. Trotzdem ist die Auflösung für einen Thriller dieses Formats die beste Wahl gewesen. Bleibt mir nur noch zu sagen : "One day, men will look back and say, that I gave birth to the 20th century !" (Jack the Ripper) ...ganz sicher hier nicht die *beste* der "Ripper" Verfilmungen ! 4 von 5 PunktenIn diesem (einen) Punkt,-obwohl das ja wie immer auch nur eine persönliche Ansichts,-wie "Geschmackssache" bleibt,stimme ich meinem Vorredner hier jedenfalls zu,denn auch mir hat diese 1988er "Version" mit Michael Caine (sehr gut als Wissenschaftler in "Bullseye",-derzeit leider nur auf VHS verfügbar und ganz überzeugend als Fiesling in "auf brennendem Eis"...), Armand Assante ("Judge Dreed","die Fahrten des Odysseus","USS Charleston - die letzte Hoffnung der Menschheit") und Jane Seymour ("James Bond - leben und sterben lassen","Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft") ebenfalls bedeutend besser gefallen. Nur war diese (reine) Fernsehverfilmung eben auch in der Lage,das Thema nicht wie hier etwas zu raffen und den Schwerpunkt auf Effekte usw. zu legen,sondern hat sich ausreichend Zeit dabei gelassen,die ganzen näheren Hintergründe ausreichender zu beleuchten bzw. sich damit zu befassen. Das ist in dieser ...zigsten Verfilmung hier für wschl. jüngere Zuschauer ganz sicherlich ein großes Manko und ein durchaus nachvollziehbarer Punkt zur gerechtfertigten Kritik. Zur (hinreichend bekannten) Story braucht ja auch wohl nicht mehr allzu viel noch angegeben werden,wie in der oben erwähnten TV - Fassung wird auch hier einer (von damals nur möglichen) der dafür in Frage kommenden Tatverdächtigten gezeigt und dabei näher darauf eingegangen,wieso diese Verbrechen denn nun überhaupt passieren konnten (falls es wirklich ein "richtiges" Motiv dafür gegeben hat) und warum "Jack the Ripper" auch niemals gefasst werden "durfte". Nur schade,das hier weniger auf die "Nebenrollen" (wie Polizeichef Charles Warren,-der sich auch Jahre später nach diesen nicht "gelösten" Mordfällen im Jahre 1900 bei der Schlacht von Spion Kop als oberster Befehlshaber ja nochmals als Dilletant herausstellte,für dessen Schwächen andere mit ihrem Leben bezahlen durften...) oder die alternative Theorie: John Merrick alias "der Elefantenmensch" (wird jedenfalls in einer kurzen Schlüsselszene auch gezeigt...) wäre womöglich gar einer der Täter gewesen,weiter eingegangen wird. Jonny Depp beweißt allerdings auch hier in dem Film erneut,das er ein großer Charakterdarsteller sein kann,der noch anspruchsvollere Rollen verdient,und ebenso zeigt Heather Graham,das auch in ihr mehr Potenzial steckt,als nur einer ganz hübsch aussehenden "Statistin" mit ein bißchen nackter Haut und dazu etwas Text ("Boogie Nights","Killing Me Softly"), von den anderen, Ian Holm (u.a. bei "Time Bandits") oder Robbie Coltrane ("Mona Lisa" mit Bob Hoskins),zu denen hier wschl. nicht mehr viel gesagt werden muß,mal ganz abgesehen. Also (FAZIT:),bei Gelegenheit und zum Vergleich mal die andere,bereits oben genannte Fassung dazukaufen oder ausleihen,bzw. sich bei Interesse nachträglich weiter dazu in den verfügbaren Quellen informieren,-sonst aber immerhin für einen schaurigen Filmabend durchaus empfehlenswert. |
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Das fünfte Element - Remastered Deluxe Edition
DVD von Ufa/DVD |
ProduktbeschreibungNew York, 2259 Nur alle 5000 Jahre öffnet sich ein Tor zu einer Dimension jenseits unserer Vorstellung. Hier herrscht das absolut Böse - ein Etwas, das weder Feuer noch Wasser, Luft oder Erde beinhaltet, sondern aus purer Anti-Energie besteht. Durch diese Pforte betritt die Brut des Bösen mit ihrem zynischen Anführer Zorg die Erde. Sie hat nur ein Ziel die Vernichtung der Menschheit. Sie hat nur einen Gegner Korben Dallas, den abgefahrensten Taxifahrer im Universum! Aus der Amazon.de-RedaktionIm 23. Jahrhundert bewegt sich das Böse in Form eines nahezu unzerstörbaren Kometen auf die Erde zu. Wird er nicht aufgehalten, wird er die Welt vernichten. Doch die Mondoshawan, ein uraltes, friedliebendes Volk, besitzen eine Waffe, das sogenannte fünfte Element, mit der der Komet vernichtet werden kann. Auf ihrem Weg zur Erde werden sie jedoch von bösen Mächten vernichtet, die den Untergang der Menschheit herbeiführen wollen. Wissenschaftlern aber gelingt es, das fast zerstörte fünfte Element wieder herzustellen. Durch eine Reihe von Zufällen wird schließlich der Taxifahrer Korben Dallas (Bruce Willis) in die Geschichte hineingezogen: In seinen Händen liegt plötzlich die Zukunft der Menschheit. Was als phantasievoller, wunderschön ausgestatteter SciFi-Fantasy-Film beginnt, entwickelt sich mit zunehmender Laufzeit leider zu einer relativ stupiden Komödie, in der zwar erlaubt ist, was Spaß macht -- was aber leider nur selten spaßig anzuschauen ist. Die wunderbare Geschichte wird dabei mehr und mehr aus den Augen verloren, und nimmt Regisseur Luc Besson (Leon -- Der Profi) die Geschichte zu Beginn sehr ernst, nutzt er sie zum Ende hin nur noch als Ballast, der dazu dient, eine Schießerei, einen Witz, einen Spezialeffekt an den nächsten zu kitten. Das sieht zwar spitzenmäßig aus, hat aber kaum Substanz. --Christian Lukas Amazon.de DVD-BewertungWer von diesem schrillen SciFi-Spektakel einfach nicht genug bekommen kann, sollte unbedingt die DVD-Variante erwerben. Sie erfreut mit einer geballten Ladung weiterer Materialien. Im Vergleich zum VHS-Video gibt's hier gleich achtzig (!) Minuten Film mehr. Insider-Infos, ein halbstündiges Making Of, Interviews mit dem Schauspielerstab und dem Produktionsteam, Erläuterungen zum Soundtrack von Eric Serra, drei Kinotrailer, Ausschnitte aus anderen Werken von Luc Besson und ein Werbefilmchen zum parallel veröffentlichten Playstation-Spiel -- all das hält die DVD bereit. --Christian Lukas 5 Kundenrezensionen:Hey, Bruce wann geht die Welt unter 5 von 5 PunktenBald nach dem Prolog, der die schwer widerlegbare These aufstellt, daß die Erde alle 5000 Jahre durch einen bitterbösen Feuerball mit Baßstimme vernichtet zu werden droht, dünkt uns, daß hier zusammenwächst, was Kino-Erfahrungswerten zufolge unmöglich zusammengehören darf. Am Plot, der mit der Naivität eines Kinderreimes daherkommt, liegt das gewiß nicht. Da wird der Ex-Soldat Korben Dalles aus dem Ruhestand aktiviert, als ihm die elfenhafte Amazone Leeloo durchs Dach seines Flugtaxis kracht - den Überlieferungen des Priesters Cornelius zufolge ein höheres Wesen. Dann behindern sich die drei bei ihrer globalen Rettungsmission, die durch unzählige Störenfriede kaum erleichtert wird. Und am Ende kann die Finsternis aus dem All nur durch das hellste Licht auf Erden - das rätselhafte fünfte Element - vernichtet werden. Ein Märchen also. Dafür ist die Erzählweise originell. Nicht sci-fi-scheißernst, sondern ergreifend bis albern, elitär bis episch, supermodern bis archaisch. Luc Besson hat den ersten wirklich subversiven Blockbuster ausgeheckt - und lasse sich ja niemand von seinem Hang zum Slapstick ablenken. Man wundert sich vielleicht, wenn Willis in seiner New Yorker Wohnparzelle der Zukunft von einem Gangster attackiert wird, und der nach seiner Entwaffnung ein herrlich debiles Tänzchen aufführt. Doch dieser Film arbeitet neben aller Rasanz und Randale mit Zutaten, die sonst im Mainstream-Kino unter Strafe stehen: Selbstironie, Sophistik und Spaß am Paradoxen. Blu-Ray Features? 1 von 5 PunktenHallo Amazon, ist es in Ihrer Redaktion schon angekommen, dass eine Blue-Ray keine DVD ist? Was soll ich mit den DVD-Features anfangen? Anscheinend wird hier einfach die Beschreibung der DVD in Ihrer Datenbank kopiert und für die Blue-Ray übernommen. Mich interessiert aber das, was eine Blue-Ray ausmacht: Auflösung (1080 oder 1080/24p) der Ton (evtl. 7.1 und dann welche Formate) und natürlich auch die Extras und die evtl. vorhandene Internet-Anbindung. Solange Sie bei Amazon nicht verstehen, dass das hier etwas anderes ist, kann man aufgrund Ihrer Angaben bei Amazon keine Blue-Rays kaufen: da gehe ich dann lieber in den Laden und lese selber nach und entscheide mich dann zum Kauf. Schade um die verpasste Chance!!! Das fuenfte Element (nun in seinem Element) 5 von 5 PunktenAbgesehen davon, ob man mit diesem Film klar kommt oder nicht, ist diese Blu-ray-Version endlich optisch und akustisch auf dem Stand, auf den unverstaendlicherweise lange gewartet werden musste. Keine kuenstlich wirkenden Verfremdungen (wie leider ueblich in vielen anderen neuen Werken) trueben den Blick auf das bunte Bild. Dazu ein grandioses Schaerfeniveau, so wie eigentlich jede Blu-ray sein sollte. Im direkten Vergleich zur jeder DVD-Fassung ein Quantensprung. Nun zum Ton: er klingt so gut wie nie. Stellenweise einfach umwerfend. Und hier sei einem die englische 6.1-DTS-Originalfassung ans Herzen gelegt. Der deutsche 6.1-DTS-Ton hinkt da ein wenig hinterher, toppt aber locker jede DVD-Version. Tipp: kaufen und geniessen. Kultfilm 5 von 5 PunktenEines möchte ich gleich vorweg sagen! Bei diesem Film handelt es sich um keinen konventionellen Science Fiction Film. Genrefans, die eher zu Kubrick's 2001: Odyssee im Weltraum oder Ridley Scott's Blade Runner tendieren und somit die düsteren/kühlen Sci-Fi Szenarien bevorzugen werden bemerken, daß die Story von das fünfte Element bei Weitem nicht so komplex gestrickt ist. Das Team rund um Mastermind Luc Besson verpackt die altbewährte und trotzdem nie langweilige Gut gegen Böse Thematik in einem quitschbunten, mit Topstars gespickten, humorvollen und actiongeladenen Genremix mit Ambitionen zum Kultfilm! Der visuelle Overdrive begleitet den Zuseher von der ersten Sekunde des Filmes bis hin zur pompösen Endsequenz, man muß sich halt auf die Berg und Talfahrt einlassen. Luc Besson schafft mit diesem Film etwas Eigenwilliges und vollkommen Eigenständiges. Er versucht erst gar nicht bei den Regielegenden zu klauen, warum auch. Das Augenmerk liegt hierbei auf vielen witzigen Details. Auch 300 Jahre in der Zukunft verläuft das Leben ähnlich wie in der Gegenwart. Die Auto fahren zwar nicht mehr auf den Straßen, die Technik ist weit fortgeschritten, trotzdem fröhnen die Menschen ihren gängigen Leidenschaften (Krieg, Macht, Fastfood und Rauchen, auch wenn der Filter mittlerweile 90 Prozent der Zigarette ausmacht *lol*). Hier zählt einig und alleine der Gesamteindruck! Es kommt wirklich äußerst selten vor, daß ich einen Film schon ~ 10 x gesehen habe und er trotzdem kein bisschen langweilig wird. Immer wieder entdeckt man neue Details, diese witzigen Kleinigkeiten, die das fünfte Element so besonders machen. Das Zusammenspiel aus atemberaubenden CGI-Effekten, wunderschönen Kostümen (Jean Paul Gaultier ist ein Meister seines Faches!), einer irrwitzigen Story, tollen Darstellern und einem der vielseitigsten Regisseure der Gegenwart! Also alle die diesen Film noch nie gesehen haben und für eine neue Erfahrung offen sind, spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus! Bombastisches Sci-Fi / Fantasy Spektakel 5 von 5 Punkten* Mag der Grundplot auch recht einfach gestrickt sein, Luc Besson hat mit seinem "fünften Element" ein bombastisches Sci-Fi-Fantasy-Spektakel geschaffen. Milla Jovovich als "fünftes Element" spielt hervorragend den naiven und süßen humanoiden Alien-Klon Leeloo. Bruce Willis ist als starker Retter Korben Dallas in seinem Element und auch der Rest der Schauspieler-Riege ( z.B. Ian Holm als hektischer Kleriker und Astro-Phänomen-Experte Vito Cornelius oder Gary Oldman als machthungriger, menschenverachtender Wirtschafts-Mogul Zorg ) spielt mit sichtlicher Freude ihre Charaktere. Den grössten Enthusiasmus dürfte allerdings Chris Tucker liefern, in seiner Rolle als überdreht-schriller tuntiger Radiomoderator Ruby Rhod. Die Zukunftsvision der Erde von 2214 ist hier nicht - wie so oft - düster gehalten, sondern stattdessen kunterbunt. Deswegen sind auch viele Kostüme in knalligen Farben gehalten und von einem Schnitt, den man als futuristisch-punkig beschreiben könnte. Schwebeautos dürfen hier natürlich ebenso wenig fehlen, wie Raumfahrtreisen. Selbst die Wohnungseinrichtung ist übertrieben vollautomatisch ... was im Film gelegentlich für witzige Momente sorgt. Computereffekte werden unaufdringlich eingesetzt. Die Story wird daher hauptsächlich von ihren bizarren Charakteren getragen. Ansonsten ist "Das fünfte Element" mit ein wenig Tragik, viel Humor und sehr viel Action gespickt. Knallig-kunterbunter Filmspaß garantiert! PS: McDonalds scheint`s in der Zukunft auch noch zu geben! ^^ |
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Das süße Jenseits
DVD von ARTHAUS |
ProduktbeschreibungSüsse Jenseits, Das - Arthaus Col. DV 3 Kundenrezensionen:Großartig erzähltes Drama 5 von 5 PunktenDer Anwalt Mitchell Stephens (Ian Holm) kommt in eine verschneite kanadische Kleinstadt, deren Bewohner gerade eine Tragödie verarbeiten müssen. Bei einem Busunglück sind viele Schulkinder ums Leben gekommen. Mit dieser Trauer gehen die Eltern auf unterschiedliche Art, aber meist sehr isoliert um. Anwalt Stephens drängt sich den Trauernden auf, um eine Klage anzustrengen. Er will die "Stimme der Wut" sein und ist überzeugt, dass es einen Verantwortlichen für das Unglück gibt, der zumindest finanziell zur Verantwortung gezogen werden kann. Stephens jedoch hat eine eigene Geschichte von Wut und Trauer, die er dadurch indirekt aufzuarbeiten versucht. Er trauert um seine drogensüchtige Tochter, zu der es kaum noch Kontakt gibt. "Das süße Jenseits" ist ein atmosphärisch dichtes Drama um Wut und Trauer, das sehr unsentimental erzählt ist und den Zuschauer durch seine einzigartige Erzählstruktur in den Bann zieht. Es gibt vier Zeitebenen, die sich stetig abwechseln und jeweils noch Zeitsprünge und Rückblenden beinhalten. Die Geschichte des Films ist nicht in einem Strang erzählt, sondern eher als Mosaik. Die Szenen, die aufeinander folgen und ineinander verwoben sind, gehören zwar inhaltlich, nicht aber chronologisch zusammen. Aber gerade durch diese besondere Erzähltechnik schafft Regisseur Egoyan eine einzigartige Atmosphäre. "Das süße Jenseits" entfaltet sich in eindrucksvollen Bildern und ist große Kinokunst, ohne zu abgehoben zu sein. Endlich!!! 5 von 5 PunktenUnd wieder ein filmisches Meisterwerk, bei dem man geschlagene 10 (!) Jahre warten musste, bis es endlich auf eine DVD gepresst wird! Aber nun ist der Moment da und das lange Warten hat sich gelohnt: die neue Arthaus-Collection ist eine wahre Perlenkette voller glitzernder Filmjuwelen - "Das süße Jenseits" von Atom Egoyan macht da keine Ausnahme. Zu dem Film will ich an dieser Stelle nicht viel sagen - nur, dass es sich lohnt, ihn mindestens einmal anzuschauen und über die Moral der Geschichte nachzudenken - für mich persönlich lohnt es sich sogar, ihm einen Ehrenplatz im DVD-Regal einzuräumen! Viele Filme der Arthaus-Collection sind keine Neuerscheinungen - aber dafür qualitativ stark verbesserte Fassungen: stimmte bei früheren Ausgaben z.B. oft das Bildformat nicht, so hat man diese gravierenden Fehler nunmher korrigiert - als Beispiele wären hier die Neuauflagen von Martin Scorseses "Kundun" oder auch "Der Eissturm" von Ang Lee zu nennen. Bei "Das süße Jenseits" hat sich der Fehlerteufel allerdings an anderer Stelle eingeschlichen - nämlich auf dem Cover: dort ist das Bildseitenformat mit 1.85:1 angegeben - ein glatter Druckfehler, den tatsächlich erscheint der Film in 2.35:1 so wie er auch gedreht wurde - Gottseidank! Seit 10 Jahren Geheimtipp...verdient eine grössere Bekanntheit 5 von 5 PunktenEin Film aus der sehr gelungenen Arthaus Reihe "Die 50 besten guten Filme", somit steht "Das süße Jenseits" in bester Gesellschaft mit "Dead Man", "Smoke", "Pauline am Strand", "Der Eissturm" oder "Before Night falls" - der Schwerpunkt der Reihe ist somit eindeutig das Programmkino. Einer der besten Filme der Reihe liefert der kanadisch-armenische Regisseur Atom Egoyan mit diesem 97er Film über ein katastrophales Busunglück in dem verschneiten kanadischen Örtchen Sam Dent, bei dem 14 Schüler ihr Leben verlieren und nur wenige überleben. Wer den Film kennt, der wird diesen ruhig fahrenden gelben Bus inmitten einer herrlichen, aber klirrend kalten Winterlandschaft an diesem besagten Morgen mit dem strahlendsten Sonnenschein kaum vergessen. Die Geschichte erzählt darüberhinaus von Angst, Schuld, Trauerarbeit, Gemeinschaftsgefühl und Verantwortung in dieser schneebedeckten Einöde. Ein umtriebiger Anwalt (Ian Holm), der selbst grössten Kummer mit seiner drogenabhängigen Tochter hat, taucht in diesem paralysierten Ort auf und versucht eine gemeinsame Schadenersatzklage aller trauernden Eltern zu erreichen....Schlüsselfigur ist die seither an den Rollstuhl gefesselte Nicole (Sarah Polley). "Das süße Jenseits" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Russell Banks, darin wird auch die Sage des Rattenfängers von Hameln aufgegriffen und den aktuellen Ereignissen gegenüber gestellt: Kinder eines Ortes sterben im Gefolge einer Leitfigur. Mit dieser Würdigung bei Arthaus kann der sehr bewegende klasse Film hoffentlich ein bisschen mehr aus seinem bisherigen Schattendasein heraustreten. Es ist die bis dato bekannteste Arbeit des Filmemachers Egoyan und selbst die ehrwürdige Academy war derart beeindruckt und angetan, dass es immerhin 1998 zwei Oscarnominierungen dafür gab. Einmal an Egoyan selbst in der Kategorie "Best Director" und die zweite für das "beste adaptierte Drehbuch". Im Zuge der damaligen Titanic Hysterie war aber an einen Sieg leider nicht zu denken. Der suggestive Soundtrack beinhaltet auch Songs der kanadischen Kultband Tragically Hip, die vor allem über das Kleinstadtleben Kanadas in ihren Texten singt. |
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Henry V.
DVD von EMS GmbH |
Aus der Amazon.de-RedaktionNur wenige Filme kommen an die Brillianz von Kenneth Branaghs erstem Einsatz als Drehbuchschreiber und Regisseur heran. Henry V ist ein wahres Meisterstück, einer von den Filmen, die es nur alle zehn Jahre einmal gibt. Er meidet die Theatralik von Laurence Olivers bewegender Adaption aus dem Jahre 1945, an die wir uns alle gern erinnern, und stellt seine ganz eigenen Regeln auf. Branaghs revisionistische Sichtweise des Shakespeare-Stücks ist brutal. Er verpackt das Ganze als Antikriegsgeschichte. Da gibt es herbe Nahaufnahmen von dreckigen, blutigen Männern und von ihm selbst als Henry: sein harter Mund und die willensstarken Augen sagen viel über diesen Krieg. Aber der Regisseur und Schauspieler sorgt auch für lichtere Momente. Die Szenen, in denen die französische Prinzessin Katherine (Emma Thompson) eingeführt wird, sind einfach köstlich. Spritzig, lustig, noch verstärkt von wunderbarer Beleuchtung und Thompsons blasser Schönheit sind diese Bilder der Prinzessin, die mithilfe ihrer Zofe versucht, so schnell wie möglich Englisch zu lernen, einfach bezaubernd. Krönender Höhepunkt von Branaghs Adaption ist jedoch die Szene, in der ein benommener, erschütterter Anführer über das Schlachtfeld irrt und sich noch nicht einmal sicher ist, wer eigentlich gewonnen hat. Als König Hal einen toten Jungen (Christian Bale) durch die zerstückelten Körper von Engländern und Franzosen trägt, realisiert man, dass Branagh zum ersten Mal weitere Einstellungen gewählt hat: ein Panorama aus Blut, Schlamm und Tod. Stärker kann man sich nicht mehr gegen Kriegstreiberei aussprechen. --Rochelle O'Gorman 5 Kundenrezensionen:Theatercharme 3 von 5 PunktenKenneth Branagh schuf einen historischen Actionfilm mit seinem ganz persönlichen Charme. Der junge englische König Heinrich (Henry) V. setzt nach Frankreich über um seinen Anspruch auf den französischen Thron mit Waffengewalt zu untermauern. Allerdings muss er sich mit seinem von Krankheit und Hunger geschächtes Heer zurückziehen. Bei Azincourt stellen sich ihm die Franzosen in den Weg. Es kommt zur entscheidenden Schlacht, doch die Sieger sind auch die Verlierer. Aus dem klassischen Werk William Shakespeares stellte er die Antikriegsbotschaft zentral herraus. Der Film ist Klasse, Brannagh hat echt Grosses geleistet. LEIDER ist die Umsetzung auf DVD nicht gelungen. Die Vertriebsfirma hat geschlampt und eine DVD von minderer Qualität veröffentlicht - sehr Schade! Die ersten 10 Minuten ganz interessant... 2 von 5 PunktenHabe mir einen echten Action-Film erwartet... War also leider nach den ersten 10 Minuten nur mehr noch enttäuscht von meiner neuesten Errungenschaft... Die Männer stehen mit ihren Schwertern nur blöd herum und machen dann nichts mehr außer Reden... Was echt nur noch zäh war zum zusehen... Ein Film der Top ist, mit kleinen Mängeln 5 von 5 PunktenEntgegen anderer Stimmen hier, muss man sagen das der Film klasse ist, man sollte Shakespeare schon ein bischen verstehen um nicht so unsinnige Komentare zu schreiben wie" Sie standen am Anfang nur blöd mit Ihren Schwertern rum" wer keine Ahnung davon hat, worum es in diesem Stück/Film geht, sollte keine Komentare abgeben!! Der Film trifft die Szenarie Perfekt und für einen Film, natürlich auf die Fakten beschränkt aber Sinnvoll und hervoragend gespielt! Wem as zu wenig ist, sollte wohl eher in ein Theater gehen und es sich da anschauen. Alles in allem ein toller Film mit guten Schauspielern, da kann man auch die manchmal schlechte Syncronisation verzeihen, für den Hausgebrauch ist der Film klasse und durchaus zu Empfehlen!! Fesselnd 5 von 5 PunktenKenneth Branagh fasziniert in der Rolle des englischen Königs Henry V., der im Jahr 1415 als junger König gezwungen ist, Frankreich den Krieg zu erklären. Erste Erfolge beflügeln ihn, bis er schließlich in der Schlacht von Azincourt einem zehnfach überlegenen französischen Heer gegenübersteht. Dieser Film hat in Bezug auf Action, Spannung und Anspruch die volle Punktzahl verdient. Dabei wird dieser Film nie und trotz aller gezeigter Gewalt ein kriegsverherrlichender Film. Im Gegenteil, das ist schlichtweg ein Antikriegsfilm, trotz naturgetreuer Zurschaustellung verzweifelter, bluttriefender Männer. Bezeichnend die Szene, in der Branagh über das Schlachtfeld irrt und nicht erfassen kann, wer eigentlich Sieger des fürchterlichen Geschehens ist. Emma Thompson, in der Rolle einer französischen Prinzessin, darf nicht unerwähnt bleiben. Sie setzt entzückende Glanzpunkte in diesem düsteren Treiben. Empfehlenswert. HMcM Eine unzumutbare Ausgabe von einem hervorragenden Film 1 von 5 PunktenDer Film ist klasse, aber diese DVD-Ausgabe ist nur Schrott. Die schlechte Qualität der deutschen Synchronspur wurde schon ausreichend kommentiert, aber auch das englische Originalton wurde sehr schlecht übertragen, so das die Stimmen keinesfalls mit den Lippenbewegungen synchron sind (was man bei O-Ton eigentlich voraussetzen darf). Es gibt gar keine Untertitel (weder Englisch noch Deutsch), somit ist diese Ausgabe nur Zeitverschwendung. Als lächerliche "Zugabe" gibt es einen komplett verblassten und verfärbten "Trailer", dazu drei weitere Werbespots für nichtige, wertlosen Filmen aus demselben DVD-Haus. Aber Zusatzinfos zum eigentlichen Film? Fehlanzeige. Nicht mal als billige Grabbeltischexemplar ist diese Ausgabe kaufenswert. |
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Greystoke - Die Legende von Tarzan, Herr der Affen
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungDas sagenhafte Abenteuer des englischen Adeligen Greystoke, der in der Wildnis des afrikanischen Dschungels heranwächst und als junger Mann gegen seinene Willen in seine europäische Heimat verschleppt wird. Ein bildgewaltiges Meisterwerk. Aus der Amazon-RedaktionGreystoke stellt eine jener legendären verpassten Gelegenheiten dar - dieser Film hätte wirklich gut werden müssen, aber schließlich wurde das Projekt das Opfer widerstreitender Egos und verdrehter Entscheidungen. Der Film, welcher auf einem Drehbuch von Robert Towne basiert (der seinen Namen zurück zog, nachdem er nicht Regie führen durfte) und von Hugh Hudson (der aufgrund von Die Stunde des Siegers hoch im Kurs stand) inszeniert wurde, wollte die Tarzan-Geschichte von Edgar Rice Burroughs neu erzählen, und das war auch dringend nötig: indem der mit einem französischen Akzent versehene Christopher Lambert Tarzan verkörpern sollte, musste der weiße Jäger und Mentor Ian Holm in einen Franzosen verwandelt werden, damit deutlich wurde, woher dieser sprachliche Einfluss in Tarzans einsilbiger Sprache stammte. Der Film zeigt einige atemberaubende Dschungelaufnahmen und eine wirklich berührende Beziehung zwischen Tarzan und den Affen - aber das Ganze wird ziemlich albern, sobald Tarzan nach London kommt und dort mit seinem Großvater (gespielt von Sir Ralph Richardson) zusammen trifft. --Marshall Fine 3 Kundenrezensionen:Packend inszeniert und realistisch... 5 von 5 PunktenVon wegen "Ich Tarzan, Du Jane"... Wer auch immer um den Tarzan-Stoff (berechtigterweise) einen riesigen Bogen gemacht hat, weil Johnny Weissmüller und Konsorten aussahen, als kämen sie aus dem Fitnessstudio sowie Friseursalon und nicht aus dem Urwald, sich im dreisten Döner-Deutsch unterhielten, Jane den ganzen Kappes auch noch mitmachte und die Bäume aus Pappmaché waren, der kommt um diesen Tarzan nicht herum... Obwohl: Der Name Tarzan fällt kein einziges Mal! Dem Earl of Greystoke blutet das Herz: Sein geliebter Sohn Johnny will mit seiner Frau nach Afrika. Dort kommt er zwar an, er kehrt jedoch nie wieder zurück. Dem letzten Earl of Greystoke wird klar, dass er ihn verloren hat... Was er jedoch nicht weiß ist, dass Johnny und seine Frau die tödliche Expedition überlebt haben, aber nicht gerettet wurden. Seine Frau gebärt im Dschungeldickicht einen Sohn, ist aber schwer krank und hat ihr Fieber nicht überstanden. Johnny stirbt nachdem ein Gorilla die Hütte im Wald entdeckt hat. Da aber ein Gorillaweibchen ihr Liebstes verloren hat, nimmt sie sich des kleinen Menschleins an... Nach vielen Jahren findet eine Expedition auf der Suche nach "Exponaten" für das britische Museum nur den Tod vor. Eingeborene bringen mehrere Expeditionsmitglieder um. Ein belgisches Mitglied (Ian Holm) überlebt schwer verletzt und stößt auf "Tarzan" (Christopher Lambert). Da nimmt das Unheil seinen Lauf, denn der eigentlich als Gorilla aufgewachsene Sohn des Dschungels soll jetzt als Mensch erzogen werden. "Johnny" geht mit seinem Mentor nach England, wo er aufs Herzlichste von seinem Großvater, dem Earl of Greystoke, empfangen wird. Doch Johnny erleidet einen Kulturschock. Zu groß ist die Kluft zwischen Dschungel- und Menschenwelt, zu groß das Leid, dass er erfährt, wenn er jedes geliebte Wesen verliert... eine Kluft, an der Johnny immer mehr zerbricht... - Nur der Film verdient fünf Sterne. Bei der vorliegenden DVD fragt man sich immer wieder, warum das Medium DVD die VHS abgelöst hat. Die DVD ist ein Medium, dass viele Extras aufnehmen könnte, stattdessen wird immer wieder festgestellt, dass gerade auf DVDs mit exzellenten Filmen die Extras lachhaft oder nicht vorhanden sind, nur damit nach Jahren die Special Edition herausgebracht werden kann, und damit danach von namhaften Studios nochmals kräftig abgesahnt wird eine weitere Edition erscheint. Der Film lohnt sich aber wirklich, nicht verpassen! Realistisch!! 5 von 5 Punkten"Greystoke" ist die wahrscheinlich realistischste und brutalste Verfilmung des Tarzan-Stoffes. Afrika anfang des 20ten Jahrhunderts: Eine Expedition wird von Eingeborenen überfallen. Einzigster Überlebender ist ein kleiner Junge. Eine Gorillafamilie findet ihn und zieht ihn groß.Jahre später: der Junge(genial:Christopher Lambert) ist inzwischen erwachsen und lebt immer noch bei den Gorillas, trifft eine Expedition auf die Gorillas und schlachtet sie ab. Der Junge wird mit nach England genommen zusammen mit seiner Ziehmutter einer Gorilladame, untersucht. Es stellt sich heraus, das der Junge Mann wohl ein Nachfahre eines alten Adelsgeschlecht ist, doch damit fangen die Probleme erst an. "Greystoke" ist die wohl realistischste, aufwändigste und brutalste Verfilmung des Stoffes. Eine der besten Schauspielleistungen von Christopher Lambert, aber auch alle anderen Schauuspielerleistungen sind nicht zu verachten, besonders die der Gorilladarsteller, die ein Monatelanges Training für Ihre Rollen kriegten und durch deren hervorragendes Spiel und die wirklich geniale Arbeit der Maskenbildner, vergisst man das eigentlich Menschen in den Kostümen stecken. Eine wirklich hervorragende und packende Neuinzenierung von Tarzan. Toller Film - miese DVD 2 von 5 PunktenÜber die filmische Qualität von Greystoke läßt sich nicht streiten. Mit hervorragenden Schauspielern,viel Liebe zum Detail und mit dem Mut einer Legende ein reales Gesicht zu verleihen ist ein großartiger Film entstanden. Leider kann die DVD-Umsetzung da nicht mithalten: Weiß das Bild im Originalformat von 2,40:1 (anamorph) wirklich noch zu überzeugen, so ist der deutsche Ton eine absolute Katastrophe. Um den "Erfordernissen des Marktes" zumindest optisch auf dem Cover gerecht zu werden, hat man den ursprünglichen Stereo-Surroundfilm auf Dolby Digital 5.1 "aufgeblasen". Das bedeutet es handelt sich nicht um einen echten 5.1 Mix. Nicht nur, dass jegliche harmonische Räumlichkeit fehlt, der Subwoofer vollkommen übersteuert und unkontrolliert in manchen Szenen sämtliche anderen Geräusche überdeckt, die Dialogstimmen hallen auf allen Lautsprechern mit. Als ob das nicht schlimm genug wäre, so wurde der Originalton vor dem "Aufblasen" keiner digitalen Aufbereitung unterzogen. Das Ergebnis ist ein permanentes, sehr lautes Hintergrundrauschen, welches wirklich jede Stimmung zerstört. Enttäuschend schließlich auch die Extras. Ein 1,5 Minuten Trailer und ein wenig informativer Audiokommentar (welcher Warner-typisch ohne Untertitel verstanden werden muss) sind alle Extras dieser DVD. Gerade bei diesem Film wären Dokumentationen zu den Dreharbeiten mit den "künstlichen Affen" (sie wurden zum Teil von Menschen dargestellt) und zur Gegenüberstellung von der oft verfilmten Tarzan-Legende und dem Romanursprung sinnvoll gewesen. Von anderen "netten" Extras ganz zu schweigen. Ich kann also diese DVD vor allem wegen der gravierenden Tonmängel, die auch Laien sofort auffallen werden, nicht empfehlen! |
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