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Produkt-Bild: Viva La Vida

Viva La Vida von Coldplay

Audio CD von Parlophone (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 13,93, Angebote ab EUR 11,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Viva La Vida

Tracks:

  • Life In Technicolor
  • Cemeteries Of London
  • Lost!
  • 42
  • Lovers In Japan/Reign Of Love
  • Yes
  • Viva La Vida
  • Violet Hill
  • Strawberry Swing
  • Death And All His Friends

Aus der Amazon.de-Redaktion


Für eine Band, die in ihrer Karriere schon so manchen Verkaufsrekord eingestellt hat, gingen Coldplay die Aufnahmen für ihr viertes Studioalbum recht entspannt an. Aus der im Vorfeld von verschiedenen Seiten öfters thematisierten großen musikalischen Richtungsänderung ist allerdings nichts geworden. Unter der Regie von Brian Eno (U2, Roxy Music) und Markus Dravs (Arcade Fire) spielte die Band zehn Songs ein, mit denen sie nahtlos an das immens erfolgreiche Vorgängerwerk "X&Y" anknüpft, wenngleich man den vier Musikern durchaus eine neue Offenheit im Umgang mit Sounds attestieren darf. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends sehr wohl weiterentwickelt, nur nicht so drastisch oder radikal wie zuvor angekündigt. An der überragenden Qualität von Songs wie dem Opener "Life In Technicolor" oder dem klanglich perfekt ausdifferenzierten "Cemeteries Of London" ändert das nicht das Geringste. Angetrieben von den beiden Produzenten liefern Coldplay eine bis ins letzte Detail hochkonzentrierte Arbeit ab, deren musikalischer Reichtum 2008 nicht von vielen Bands erreicht werden dürfte.
Die Platte, die ein Ausschnitt aus Eugene Delacroix Revolutionsgemälde "Die Freiheit führt das Volk" ziert, funktioniert als reifes Gesamtwerk vom ersten bis zum letzten Song perfekt. Coldplay gelingt es mit einzelnen Stücken wie "42" oder dem Titelsong "Viva La Vida" immer wieder sehr gut, die Spannung auf ein neues Level zu treiben, ohne dass die Stücke dabei an Eingängigkeit verlieren. Auch das für die Band typische Pathos spielt noch immer eine wichtige Rolle, wenngleich sich daran niemand ernsthaft stören dürfte. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends nicht neu erfunden, aber sie sind auf einem guten Weg, auch in den nächsten Jahren musikalisch nicht zu stagnieren. --Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

Unglaublich!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hatte sehr hohe Erwartungen für dieses Album, da ich absoluter Coldplay Fan.
Ich habe es mir direkt gekauft, als es erschienen ist. Mein erster Eindruck war leider sehr ernüchternd. Jedoch trügte der erste Eindruck. Das Album ist meiner Meinung nach genauso ein Meisterwerk wie alle anderen. Jedoch wird dies dem Hörer erst bewusst, nachdem er die CD ein paar mal durchgehört hat.

Fazit: Kaufen!!
Niemand erfindet das Rad neu!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin auf die Band durch das recht häufig gespielte Lied "Speed of Sound" aufmerksam geworden. Durch den betont instrumentalen Sound wurde ich ein begeisterter Zuhörer. Zuerst habe ich das (hier viel geschmähte) Album X & Y erworben, danach den Erstling Parachutes, A Rush of Blood to the Head und nun das hier bewertete Viva la Vida.
Zu meinem Leidwesen ist die Band beliebter als mir eigentlich recht ist! Allerdings zu Recht, da sich in der Pop(ulär)musik nur Dieter Bohlen Klone und amerikanischer Plastikpop (Pink, Britney usw) tummeln, ergeben sich Bands wie diese nur noch selten. Große Hoffnung habe ich auch in die teilweise jungen Bands wie Silbermond usw. gesetzt, für Momente auch Rosenstolz. Aber irgendwie war alles nur eine Welle, die mich weder berauschte noch befriedigte noch lange anhielt. Ähnlich begeisternd kann ich mich noch über Amy Winehouse. Klasse Stimme, aber leider mit zuviel Pathos und Skandalen beschäftigt. Ergo bleibt von den Neuen nur wenig über. So halt Coldplay. Ich sehe in den Jungs eine ähnliche Institution wie z.B. Ray Charles oder James Brown. Die sich eine Stillrichtung aufbauen können und diese Position auch am umkämpften Markt halten können.
Sie haben gewiss nicht das Rad neu erfunden oder ihm eine andere Form gegeben, aber ist der Sound doch einzigartig und polarisierend. Ebenso bleiben sie ihren (Musik)Still doch treu.
Meine Favoriten:
1. Cemetries of London
2. Lovers in Japan/Reign of Love
3. Violett Hill
4. Strawberry Swing
Gewiss sind einige Lieder eingängiger komponiert um so vielen zu schmeicheln, aber das macht in diesem Fall (!!!) gar nichts.
Einzigartig auch die Stimme von Chris Martin. Klar, im Gegensatz zur Parachutes ist es ein wenig geschmeidiger, weniger eckig, ein wenig mehr poppiger geworden. Ein bisschen weniger Gitarrenhaltig. Aber es muss ja auch nicht ständig die gleiche Schiene sein. AC/DC macht die ewig gleiche Musik und wird umjubelt. Auch die Stones haben sich meiner Meinung nach nicht viel oder weiter entwickelt. Müssen sie auch gar nicht. Oft wird in den Rezensionen Coldplay mit U2 verglichen. Ich muss gestehen, dass mir U2 nie zugesagt hat! Es gab wohl mal ein paar Lieder, die gut waren, aber mehr nicht!
Wie gut, dass Geschmäcker verschieden sind.
Das Manko meinerseits ist, dass dieses Album 3 Jahre hat auf sich warten lassen und ein Stück zu kurz geworden ist. Vielleicht ist es aber genauso gut, wie es ist. Anstatt es mit Gewürge auf eine Länge zu ziehen.
Ich denke, dass Coldplay mittlerweile eine feste Institution auf dem Musikmarkt ist. Ich finde kritische Stimmen durchweg positiv, da sie mich zum Nachdenken anregen, aber weniger als 4 Sterne für dieses Album zu vergeben, finde ich schon ein wenig boshaft.
Radiomusik
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich bin gar nicht enttäuscht über dieses Album, weil ich nichts anderes erwartet hatte. "X&Y" ging schon sehr in die radioverträgliche und somit grottenlangweilige und kommerzielle Richtung. "Viva la vida" ist nur die Steigerung. Einfach nur öde und ohne Ideen. Genau wie das Cover. Schade....nach dem ersten Album war ich überzeugt, die beste Band der Welt für mich entdeckt zu haben. Jetzt steht sie für mich in einer Reihe mit Sascha, Nickelback und den Red Hot Chili Peppers.
Titelstück ein Plagiat?
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Coldplays neue Platte hat mich nicht richtig vom Hocker gehauen.
Das Titelstück kam mir direkt sehr bekannt vor.
Da ich Satriani Fan bin hatte ich ohne es direkt zu wissen die Melodie von Ihm im Ohr und vor kurzem erfuhr ich dann das er schon eine Klage gegen Coldplay eingereicht hat.
Von mir 2 *
einfach nur GENIAL
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vor diessem Album war ich kein Coldplay Fan. Aber als ich zum ersten Mal "Viva la Vida" gehört habe wars um mich geschehen.

Und als dann das Christkind noch die gance CD gebracht hat, hats für mich kein Halten mehr gegeben und für meine Family kein Erbarmen, denn dann wurde den ganzen restlichen 24. diese CD gespielt ;)

Ich bin wirklich restlos begeistert und zum Coldplay-Anhänger geworden. Die nächste CD kaufe ich mir ganz sicher! Ich überlege mir sogar, einer der älteren CDs nochmal eine Chance einzuräumen und sie mir nachträglich auch zu kaufen.
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Produkt-Bild: Dear Science

Dear Science von TV on the Radio

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 9,89

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Dear Science

Tracks:

  • Halfway Home
  • Crying
  • Dancing Choose
  • Stork & Owl
  • Golden Age
  • Family Tree
  • Red Dress
  • Love Dog
  • Shout Me Out
  • DLZ
  • Lover’s Day

Produktbeschreibung


DEAR SCIENCE
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5 Kundenrezensionen:

Was ist nur in die Jungs gefahren
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich halte "Cookie Mountain" den Vorgänger nach wie vor für eine der besten Scheiben überhaupt. Tief, Kryptisch und wild! Doch was hier auf Dear Science geboten wird, erinnert manchmal an den Pathos von Genesis, vor allem schrecken die Jungs nicht vor Kitscheinlagen zurück, die jeden Song spätestens im refrain süßlich und viel zu poppig machen...sehr schade
Unterhaltsam!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eine sehr unterhaltsame Platte mit Anklängen von David Bowie, alle anderen sind ja bereits im redaktionellen Beitrag von Amazon erwähnt. Ich höre sie im Moment oft und finde, besser kann man es kaum machen.
Ganz groß
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da ich das Album in diesem Moment zum wiederholten male auf meinem iPod höre, während ich diese Zeilen schreibe, will ich mich kurzfassen. Vielseitig arrangierte Stücke wechseln sich mit eingängigen Melodien ab, poppiger zwar hier und da, aber unverkennbar TVOTR-Sound.

Wer mit "family tree" oder "love dog" nichts anfangen kann, hat die falsche Band gewählt. Hab ich "DLZ" erwähnt? - wahnsinn! Manchmal überkommt mich das Gefühl, dass tatsächlich Peter Gabriel mitarrangiert hat oder Bowie irgendwie mitmischt. Unerwartet neu und irgendwie vertraut dieses Werk.

Wem die vorherigen Alben zusagten, weiss wohl auch, das irgendwann ein eingängigeres Album her musste, um ganz oben mitzuspielen. Moderner Gospel mit Jazz geht Pop auf alternativen Wegen. Oder so.

In meinen Ohren ein ganz großes Album.
Faszinierend und durchdacht!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da ich den Werdegang von TV on the Radio schon seit ihrem ersten Album mit Spannung verfolge, ist dieses Album die Krone ihrer Schöpfung.
Meisterhaft vermischt sich hier Electro mit Dance, 70's Disco mit Rockelementen, Hip Hop mit Industrial. Der Auftakt ist wiedermal eine laute, groovende und experimentelle Dröhnung auf die gut gepflegten Ohren.
Dear Sience ist ruhiger, weniger rotzig und experimentell als RTCM, aber es bietet perfekt arrangierte Lieder, welche eingängig, aber auch zugleich interessant sind. Die Eingängigkeit ist für manche, welche die Experimentierfreudigkeit vom vorgänger mochten, ein Dorn im Auge. Im Prinzip ist es das gleiche Album nur ohnen die Feedbacks.
Alles in Allem ein gelungenes Album, welches auch in 30 Jahren noch in den Mündern unserer Enkel bleibt.
Überladen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ziemlich gute Ansätze, interessante Lines, jedoch leider zum Teil recht überladen arrangiert. Die Härte dann schon beim ersten Song, der mit einem "affigen" "bababababa" beginnt, was einem natürlich sofort unangenehm in die Glieder fährt. Zumal der Song ansonsten echt klasse ist, bis auf das ihn die falsche Band bringt.
Vielleicht wollen die Jungs aber auch nur ein bissl witzig sein...keine Ahnung. Anders kann man sich manch "Einfall" nicht erklären...so reciht es für mich dann gerade so zu 3 netten Sternchen;-)
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Produkt-Bild: For Emma,Forever Ago (CD)

For Emma,Forever Ago (CD) von Bon Iver

Audio CD von 4ad/Beggar (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 10,97, Angebote ab EUR 10,96

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: For Emma,Forever Ago (CD)

Tracks:

  • Flume
  • Lump Sum
  • Skinny Love
  • The Wolves(Act 1 And 2)
  • Blindsided
  • Creature Fear
  • Team
  • For Emma
  • Re:Stacks

Produktbeschreibung


FOR EMMA,FOREVER AGO
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5 Kundenrezensionen:

"I thought we would be together - for all my life..."
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vier Uhr nachts, irgendwo brennt noch Licht. Starrst auf etwas, das es nicht mehr gibt - and finally, I realize my lover has gone. Hockst hier seit einer Ewigkeit, unfähig zu essen, zu schlafen, klar zu kommen. Das rot-fleckige Gesicht ist eine Katastrophe; die Haut spannt, die Augen brennen. Sitzt da und kannst nichts tun. Genau das ist es. Du kannst nichts mehr tun. Es ist vorbei.

Völlig unbewegt, keine Regung möglich. So leer und kaputt du auch sein magst, spürst du doch diese winzige Gewissheit in dir entstehen, dass du es überleben wirst. Und mit einemmal fühlst du dich getröstet, wird der Schmerz einen Moment lang erträglich. Die Musik spielt weiter und weiter, nichts kann sie aufhalten. Dich auch nicht. Auch wenn du jetzt noch nicht in der Lage bist dich zu rühren. Morgen wirst du wieder aufstehen. Morgen.
Nnnn
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich finds wie vieles, was heute gehyped wird: Studentika-Weichspül-Gedudel. Das gleiche gilt für Nels Andrews und Rhubarb. Die Solo-Sachen von David Sylvian sind wirklich sehr gut; das kommt einem wieder zu Bewusstsein, wenn man sich das hier anhört. Nein wirklich, diese jammrige Stimme von Bon Iver. Na ja, ich kann auch mit Radiohead nichts anfangen, noch weniger mit Pearl Jam. Von daher weht der Wind. Letztlich: wems gefällt. Mir nicht.
unglaublich.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich kann für dieses album nur das attribut "unglaublich" anwenden. gigantisch intensive musik. geerdet, ehrlich, authentisch, menschlich. unpackbar... an intensität nur vergleichbar mit dem neuen portishead-album. hören sie sich das an...
zurecht hoch gelobt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich bin vorsichtig mit den neuen superhelden, die von allen über den grünen klee gelobt werden. get well soon z.b. hat auch die beste presse bekommen und war am ende nur ein gefälliges plättchen mit zwei highlights.
mit bon iver ist es tatsächlich so wie berichtet....eine unglaublich schöne platte mit einer ganz eigenen stimmung, die mir hervorragen gefällt. latent traurig entspannt aber weder depresiv noch ausweglos so würde ich versuchen die stimmung zu umschreiben. stimmlich polarisiert die stimme etwas....wer mit saint thomas, band of horses oder auch dead moon zurecht kommt wird auch diese stimme mögen. neofolk für alle die eigentlich kein neofolk mögen.
Der Albumtitel und die Cover-Art lassen bereits erahnen...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... es handelt sich bei "For Emma, Forever Ago", nicht um ein Album, mit dem man eine Sommergartenparty stimmungsvoll bereichert, ganz im Gegenteil! Ein musikalischer Stoff für die Einsamkeit bzw. traute Zweisamkeit.

Justin Veron verarbeitet hier die Trennung von seiner Exfreundin. Die Schönheit des Albums entfaltet sich, wenn man sich Zeit nimmt, um sich nach einem stressigen Arbeitstag des Alltags zu entleiben. Das funktioniert fast perfekt, fast deshalb, weil es manchmal doch juckt die Skiptaste nicht einrosten zu lassen. Und da sind wir schon beim einzigen wirklichen Kritikpunkt.
Zur Zeiterwähnung, manchmal bedingt der Stoff eher eine Einarbeitung, das würde ich hier nicht sehen. Entweder gefällt es gleich oder gar nicht.

Der Käufer sollte eine gewisse Basisaffinität zu Männerstimmen haben, die bei sich das Falsettregister ziehen. Das Mögen der Stimmen von Antony Hegarty (Antony & the Johnsons), Rodger Hodgson (Supertramp) oder Jon Andersen (YES) ist bereits die halbe Miete.

Ich ersparte mir fast immer Anspieltipps, aber hier folgende 2 Titel zu erwähnen hat einen tieferen Zweck.

Wer von "Skinny Love" oder "re:stacks" nicht beim ersten Hören bereits in Bann gezogen wird, wird mit dem Rest auch keinen Freude haben.

Ich habe eine Vision*g* und sehe schon die Anfragen in den hiesigen Musikforen, wenn es diesseits des Atlantiks zum 4. Staffelfinale von Dr. House [Folge: "wilson's heart"] kommt. Ich glaube, es gibt nicht viele Songs, die die Bildeindrücke gegen Ende besser untermalen könnten, als es der song "re:stacks" zu diesem Zweck vermochte.
Die Produzenten bewiesen übrigens schon bei Josh Ritter mit "Good man" ein sehr feines Händchen.

4 gemütlich, berührende Sterne von meiner Seite
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Produkt-Bild: Willkommen im Club (STANDARD VERSION - 24seitiges Booklet)

Willkommen im Club (STANDARD VERSION - 24seitiges Booklet) von Mia.

Audio CD von Columbia Berlin (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,44

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Willkommen im Club (STANDARD VERSION - 24seitiges Booklet)

Tracks:

  • Kapitän
  • Mein Freund
  • Mausen
  • Du
  • 100 Prozent
  • Magisch
  • Deinetwegen
  • Verfolger
  • Glücksstern
  • Halt Still
  • Die Aussicht

Produktbeschreibung


WILLKOMMEN IM CLUB

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit jedem Album sind Mia. bis jetzt ein Stück eingängiger geworden, ohne dadurch ihren unverwechselbaren Sound grundlegend in Frage zu stellen. Auch mit Willkommen im Club, dem Nachfolgealbum von Zirkus, mit dem der Band 2006 endgültig der Durchbruch gelang, tritt die Gruppe aus Berlin nicht auf der Stelle. Musikalisch vollführen Sängerin Mieze und ihre vier Mitstreiter auf den elf neuen Songs eine gelungene Gradwanderung zwischen Pop, Rock und Disco. Trotzdem klingt jeder Track nach wie vor zu 100 Prozent nach Mia., inklusive der gewohnt frechen und offenherzigen Texte. Die Band zaubert auch diesmal wieder einen Hit nach dem anderen aus dem Ärmel, allen voran die bereits als Single veröffentlichte Nummer Mein Freund, die Mia. wieder einmal von der besten Seite zeigt. Bei ihren Bemühungen, sich kontinuierlich weiter zu entwickeln, ist das Quintett auch diesmal wieder ein großes Stück vorangekommen. Dass mancher Fan früherer Tage ihnen die Eingängigkeit von Stücken wie "Du" oder "Magisch" dabei ein wenig verübelt, dürften sie verschmerzen können. Natürlich ist Willkommen im Club nicht so politisch ausgefallen wie das zweite Album Stille Post, aber Mia. haben noch immer eine Menge Relevantes zu erzählen, sie verpacken ihre Botschaften 2008 nur deutlich subtiler, wie zum Beispiel beim Titel "Mausen", einem der besten Songs ihres vierten Longplayers. Vieles dreht sich inhaltlich diesmal um private Angelegenheiten, was aber die Relevanz ihrer Musik insgesamt nicht im geringsten schmälert. --Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

Ratlos
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Was für eine Enttäuschung!All die Dinge die ich an MIA geliebt habe sind hier nicht ansatzweise vorhanden.Keine Melodien,keine Emotionalität,kein Ausdruck,nichts.Auch der Sound ist flach und langweilig-innsofern passt er zur Musik.Die Arrangements wirken zwar routiniert,transportieren hier letztlich aber nur die Uninspiriertheit der Band.
Es bleibt der Truppe dringend anzuraten in Klausur zu gehen und sich eingehend neu zu besinnen.Schade,schade!!
Super.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als Mia. Fan bin ich natürlich voreingenommen, und war auch sher kritisch als ich die Berwertungen hier gelesen habe, aber ich habe es jetzt doch und finde es klasse! Selbst meine Freunde, die Mia. überhaupt nicht mögen finden es gut! Und das heißt ja schließlich schon was;)
Also bloß nicht von Einzelmeinungen irritiernen lassen und einfach mal reinhören (obwohl ich beim reinhören auch wenig begeistert war), aber die Platte ist wirklich tiefgreifend und melancholisch, genau auf einer Linie.
MIA., mein MIA...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ein Zitat von Mieze Katz, auf die Frage, was denn eigentlich PUNK überhaupt sei:Dass man nach einem Heavy-Metal-Album eine Klassikplatte herausbringt, sagt Mieze. Punk ist, nach seinen eigenen Maßstäben das zu machen, was man will. Und sich nicht nach anderen richten. (http://tickets.sueddeutsche.de/specials/m)

Aaaaaaaaaaaaaaaha.

Natürlich hat die gute Mieze mit dieser versuchten Definition nicht unrecht. Aber dann frag ich mich: Wieso hält sie sich nicht dran?

1. "Von Heavy-Metal zu Klassik": Nein! Wenn man Heavy-Metal zu "Electro-Punk" abrundet und Klassik zu "Gedudel" runterschraubt, dann ja, dann lässt sich diese Entwicklung bei MIA. durchaus verfolgen. Allerdings nicht knall auf fall sondern nach und nach, von Hieb und Stichfest, zu Stille Post, bis hin zum schon sehr seichten Zirkus und nun zum eben gedudelten Willkommen Im Club.
2. "...nach seinen eigenen Maßstäben....nicht nach anderen richten...": Ebenfalls; Nein! Als was soll man es sonst bezeichnen, wenn sich eine wirklich SO gute Band nach und nach selbst immer weiter degradiert und immer mehr mit der Masse schwingt... Ich kann es echt nicht fassen, wenn ich mir die alten Alben anhöre und die Songs darauf einfach nur feiere, und es dann mit dem neuen Schmus vergleiche, den jede dämliche Tussi die einen auf "ich bin in, chick, und weltoffen" machen muss, kennt und auch "richtig cool tanzbar" findet, schießen mir Tränen in die Augen.
Ich liebe MIA., ich liebe Mieze, ich war auf jedem Konzert (schon letztes Jahr der Schock: Trotz lauthalser Forderungen von Fans der ersten Stunde doch bitte bitte bitte endlich den Reißer "Machtspiele" zum Besten zu geben... nichts! ES KAM NICHT!!!), habe x Poster der Gruppe, kann jedes Lied mitgröhlen (ok, nicht vom neuen Album...), aber das alles hilft nicht um dem harten Urteil zu entgehen:

Dieses Album is` nix!

Kapitän ist noch ok, Mausen leichtes Geschrummel im Hintergrund das man sich mal anhören kann, Glücksstern ja is ganz schön aber irgendwie nichts sticht wirklich hervor, alles verfällt dem gleichen musikalischen Trott, und nichts auf der Platte hat mehr auch nur einen Hauch gemein mit den alten Sachen.

Ich habe nichts gegen Veränderung oder Weiterentwicklung: Man kann durchaus einen neuen Sound kreieren und sich dabei trotzdem selbst treu bleiben. Man KANN. MIA. wohl leider nicht. Und das tut mir weh. Auch als hardcore-Fan kann und will ich mich nicht so verbiegen, dass die Musik nicht meinen Vorstellungen entspricht, ich aber dennoch von mir behaupten kann es würde mir gefallen. Der Punkt is übertreten. Mir gefällt es nämlich nicht.

Vielleicht kein schlechtes Album, aber wie schon gesagt, ich kann es leider nicht ohne gewisse Erwartungen hören, da ich von MIA. definitiv besseres gewohnt bin (war?) und diese werden nicht erfüllt.
Im Gegensatz zu den Erwartungen junger Gören oder älterer Herrschaften die wahlweise auf Jimi Blue, Tokio Hotel oder Joy Flemming stehen. Die werden vielleicht schon eher erfüllt.
Lalala - Das wars dann wohl...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Oh Mama MIA..., das wars dann wohl! Wo sind sie blos geblieben all die schönen kleinen Liedchen die wir alle soo lieben? All die kleinen Hits, die wir den ganzen lieben langen Tag vor uns hin summten? Ne das war nüscht ihr MIA's! Ein nettes Designercover mit viel LaLa-Gedöns geht mir gehörig auf den Kranz. Wie wäre es den mal mit einer kreativen Schaffenspause? Mit dem Goetheinstitut in der weiten Welt rumgurken, hat wohl doch nicht die coolen Inspirationen gebracht? He kleiner Tipp am Rande, trennt Euch endlich von dem Schubidugemixe Eures Flachbrettproduzenten Nhoa. Mal wieder so richt krachen lassen, wie früher....
MIA Fan der ersten Stunde
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin MIA. Fan der ersten Stunde und besitze alle Alben.
Selbstverständlich habe ich mir auch das neue Album zugelegt. (Limeted Premium Edition)
Ich finde die Weiterentwicklung der Band ist bei diesem Album sehr deutlich zu merken. Es klingt etwas poppiger als die anderen aber trotzdem hat es Hitpotential. MIA. entdecken sich immer wieder neu. Das Hardcover Buch enthält, MIA.-typisch, viele schöne Fotos und ist ein echter Hingucker.
Für Fans ein absolutes Muß!!!
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Produkt-Bild: Viva la Vida/Prospekt's March

Viva la Vida/Prospekt's March von Coldplay

Audio CD von Parlophone (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 14,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Viva la Vida/Prospekt's March

Tracks:

Disk 1
  • Life In Technicolor
  • Cemeteries Of London
  • Lost!
  • 42
  • Lovers In Japan
  • Yes
  • Viva La Vida
  • Violet Hill (Album Version)
  • Strawberry Swing
  • Death And All His Friends
Disk 2
  • Life In Technicolor
  • Postcards From Far Away
  • Glass Of Water
  • Rainy Day
  • Prospekt's March/Poppyfields
  • Lost!
  • Lovers In Japan (Osaka sun mix)
  • Now My Feet Won't Touch The Ground

Eine Kundenrezension:

Für Neueinsteiger und Freaks...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...ist nun das aktuelle Coldplay-Album zusammen mit der neuen Prospekt's March EP erhältlich. Und für beides möchte ich hier meine Lanze brechen. Viva La Vida enthält eine für Coldplay völlig neuartige Musik, die weniger auf simple und eingängige Melodien setzt wie bei X&Y und auch nicht auf die jugendliche Frische der ersten beiden Alben, die vor allem für Stadion-Pop und großartige Momente auf Konzerten geschrieben wurde. Beides hat Viva La Vida auch, aber es ist in erster Linie das Experimentieren mit neuen Tricks und Techniken, das die 12 Songs des Albums hervorgebracht hat, etwa der Orgelsound von "Lost" oder die Streicher in "Viva La Vida". Außerdem ist mit "Violet Hill" auch endlich mal ein Coldplay-Lied mit Rock-Anteilen entstanden, das für die Verhältnisse der Briten heftige Gitarrenintro von "Yellow" ist zwar wunderschön, dauert aber leider nur zehn Sekunden. Aggressivere Musikfreunde können sich nun an einer ausflippenden Bassgitarre erfreuen.

Darüber hinaus ist das Viva La Vida, ob gewollt oder ungewollt - ich weiß es nicht -, ein Konzeptalbum, ähnliche Motive werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet: Nach einer kurzen Einstimmung durch das Instrumentalstück "Life in Technicolor" erzählt der Song "Cemetries of London" von Geistern, Gefallenen, gottvergessenen Gestalten im nächtlichen London; danach folgt mit "Lost!" sozusagen die Innenperspektive eines dieser Verlierer, der auf bessere Tage hofft und seinem Kontrahenten voraussagt, auch er werde eines Tages den Kürzeren ziehen. "42" greift nun das Geistermotiv aus "Cemetries" und gleichermaßen die Ahnung von einer jenseitigen, kommenden Welt aus "Lost!" auf und bringt beides zusammen, setzt davor aber ein "You thought you...", zeigt also irgendwo auf, dass das Konzept, als Geist Deckung zu suchen und auf den Sankt Nimmerleinstag zu warten ins Leere geht.
Nun bringt "Lovers in Japan" ein Liebeskonzept in den Songkanon mit ein, das mit Liebenden sympathisiert und ihnen Hoffnung macht, aus dem regulierten, pflichterfüllten Alltag zu fliehen, wonach "Reign of Love" die angenehme Ohnmacht des Menschen vor der Liebe beschreibt. "Yes" stellt die verfehlter Liebe erwachsende Begierde dar. Nach "Chinese Sleep Chant", das wieder implizit auch von Ohnmacht erzählt, diesmal Ohnmacht vor der Welt, folgt das gewaltige "Viva La Vida", das gewissermaßen die zeitversetzte Gegenperspektive zu "Lost!" ist: was dort weisgesagt wurde, ist hier eingetroffen, ein Mächtiger hat seine Macht verloren, was durch biblische Anspielungen auf den verratenen und verleugneten Christus untermauert wird. Es zeigt gewissermaßen, dass die Umsetzung der Begierde nach Macht, oder zumindest nach einem Umsturtz der Verhältnisse, Revolution könnte man im Sinne des Covers sagen, auf der Seite der Gestürtzten wiederum Leid hervorruft. Das Angewidertsein von Macht und dem Spiel ihrer Träger und Nichtträger, vor allem aber die Unvereinbarkeit von Liebe und einem Leben im Kommen und Gehen der Macht, das Schweigen der Liebe in einer Welt, die sich um Macht dreht, davon singt Chris Martin nun in "Violet Hill", um in "Strawberry Swing" von der Leichtigkeit eines Lebens, das der "perfectly straight line" entsagt, zu erzählen, sozusagen eine utopische Welt entwirft, in der letzten Endes die Liebe das einzig zählende Maß ist. Darauf fasst "Death And All His Friends" die Essenz der bisher Gesungenen zusammen in der Textzeile: "I dont't want a cycle of recycled revenge", bevor "The Escapist" eine Flucht aus den Verhältnissen der Welt als unser aller Traum bennent.

"Prspet's March, das in diesem Paket mit enthalten ist, enthält neben neu aufgenommener Versionen von "Lovers in Japan", den "Osaka Sun Mix", um eine live immer schon performte Überleitung zur zweiten Strophe bereichert, ganz nett, und "Lost!", nämlich "Lost+", das eine Hip-Hop Einlage von Jay-Z beinhaltet, die mit den biblischen Motiven aus "Viva La Vida" spielt und die Zusammengehörigkeit dieser Songs untermauert, sechs neue Lieder, "Life in Technicolor ii", eine gesanglich untermalte Version des Introsongs aus dem Album, ähnliches Thema wie Violet Hill, aber weniger aggressiv. "Postcards From Far Away" ist einfach ein Instrumentalstück zum Nachspielen, es macht ungeheuer Spaß. "Glass Of Water" zeigt die falschen Versprechungen dieser Welt und die Ungewissheit der Zukunft auf, "Rainy Day", das mit Streichern operiert hatz einen angenehm experimentellen Sound, klingt irgendwie modern, nicht greifbar. "Prospekt's March" nun thematisiert Vieles, unter anderem Todesangst und geistige Abgeschiedenheit, bis - nach den altbekannten Liedern - "Now My Feet Won't Touch The Ground" einfach mal die Gitarre sprechen lässt.

Wunderscöne Musik, die sich, wenn sie auch anders ist, mit der bisherigen Musik von Coldplay zusammenfügt, aber irgendwo die Tore zur Welt aufstößt. Entweder in diesem Paket, einzeln oder - meine persönliche Empfehlung, weil es preiswert und qualitativ einfach noch mal hochwertiger ist - als Schallplatte erwerben.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Fleet Foxes (Standard Version)

Fleet Foxes (Standard Version) von Fleet Foxes

Audio CD von Cooperativ (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,49

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Fleet Foxes (Standard Version)

Tracks:

  • Sun It Rises
  • White Winter Hymnal
  • Ragged Wood
  • Tiger Mountain Peasant Song
  • Quiet Houses
  • He Doesn't Know Why
  • Heard Them Stirring
  • Your Protector
  • Meadowlarks
  • Blue Ridge Mountains
  • Oliver James

5 Kundenrezensionen:

Indie-Folk vom Feinsten!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für mich DAS Album des Jahres überhaupt! Wunderbar innovative, unverfälschte Musik, mit scheinbar zeitlosen Klängen & Melodien, die den Hörer in eine fremdartig anmutende Klangwelt entführen! All das garniert mit einer richtig guten, ausdrucksstarken & unverbrauchten Stimme!

Absolute Kaufempfehlung!
Wunderbarer Folk-Rock
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Herrlich! Vielleicht sogar das Album 2008! Was hört man ? Wunderbare Rock und Popsongs im Folk Gewand. White Winter Hymnal empfehle ich als Anspieltipp. Dieses Album ist wirklich was besonderes.
Neues Altes Aus Übersee
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Fleet Foxes aus Seattle/USA legen ihr gleichnamiges erstes Album vor und bekommen allenthalben gefällige Kritiken. Vielleicht, weil schon seit längerem insgesamt so wenig Inspiration und Erneuerung von über dem großen Teich in die Rock- und Popmusik einfliesst. Denn neu ist das, was Fleet Foxes machen ja nun wirklich nicht. Allenfalls ungewohnt in der heutigen Zeit: Vielstimmiger Folkrock, ein bisschen in der Tradition von Crosby, Stills, Nash & Young, aber doch eigenständig, hymnisch, kanonartig, ideenreich und auf alle Fälle auch ein Stück weit anachronistisch hören sich die Songs an wie aus den 60er Jahren, nur etwas stringenter, straighter dargeboten. Ein paar Sonnenstrahlen für den Herbst jedenfalls.
Ein moderner Klassiker von selten gehörter Eindringlichkeit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Manchmal passiert es, dass man Musik hört, die sich einer schnellen Einordnung konsequent entzieht. Musikredakteure heben solche Schätze gerne, auch wenn das Auffinden der passenden Schublade schwierig wird.
Die "Fleet Foxes" sind so ein Fall. Erstaunt wird ihre Heimat Seattle hervorgehoben, als würde man von dort auch weiterhin nur wütenden Rock erwarteten. Hier ist es eher das Gegenteil.
Schon vom ersten Ton an überraschen die zeitlosen Stücke, die sich über zeitlich begrenzte Trends zu erheben scheinen und ihre Strukturen aus einem universellen Pool von Melodien schöpfen.

Zunächst führt die Spur zurück in die Siebziger, zu den frühen "Genesis", den schmeichelnden Harmonien von "America" oder den psychedelischen Anfängen von "Pink Floyd". Doch die Wurzeln reichen tiefer. Im Hintergrund scheinen die Anfänge des Folk mitzuschwingen und die Strenge der Kompositionen mutet fast schon mittelalterlich an.

Im Zentrum der Stücke stehen die Harmoniegesänge des Sängers Robin Pecknold. Mit hymnischer Inbrunst und großer Ernsthaftigkeit trägt er wuchtige, fast schon mythische Geschichten vor. Die Instrumentierung dazu ist gleichzeitig streng und verspielt und scheut sich nicht vor instrumentalen Passagen, Trommeln, Flöten und komplexen Art-Rock-Einschüben.

Trotz des feierlichen Gesamttonalität ergibt sich eine große Spannweite an Stimmungen. Der Opener steigert sich vom orgelschweren Walzer zu einem kraftvollen Finale, während "Ragged Wood" sich umgekehrt vom treibenden Rocker zum sensiblen Zwischenspiel reduziert.
Stücke wie "Tiger Mountain Peasant Song" oder "Oliver James" haben eine fast schon schmerzhafte Eindringlichkeit. Höhepunkt unter Höhepunkten ist "White Winter Hymnal", dessen hypnotischer Rhythmus einem lange nicht mehr aus dem Kopf geht.

Am schönsten ist aber, das all dies nicht anstrengend oder verkopft daher kommt, sondern sich in veritable Ohrwürmer fügt, die zum Soundtrack für Wochen werden können, wenn sich das erste Gefühl der Fremdheit aufgelöst hat.
Wer abseits des Mainstream-Tands das Ungewöhnliche sucht, könnte hier sein Album des Jahres finden.
Das schönste und ergreifendste (amerikanische) Debüt des Jahres
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Fleet Foxes sind ein Quartett bärtiger, junger Romantiker aus Seattle, die traditionelle amerikanische Musik spielen die alles andere als zeitgemäß klingt und gleichzeitig doch voller Überraschungen steckt. Mit den einfachsten musikalischen Mitteln erreichen ihre Songs eine erschütternde Schönheit. Durch die elf hymnischen Folk-Pop Songs des Albums schallen die Echos alter Pastorale, die sich in Verklärungen der amerikanischen Wildnis im Geiste der Dichter Whitman und Thoreau ergehen. Perfekt geschliffener Westcoast-Pop, der so auch in den 60ern oder frühen 70ern hätte entstehen können, hervorgegangen aus einem Mix aus Gospel, Folk, Soul, Pop und Country-Rock. Aufgrund ihres unbändigen Willens zum Schönklang, zu zeitlosen Melodien, mehrstimmigen Harmoniegesängen und ausgefeilten Arrangements drängt sich hier der Vergleich zu den Beach Boys oder Simon & Garfunkel gerade zu auf. Das Album der Fleet Foxes ist das schönste und ergreifendste (amerikanische) Debüt des Jahres und somt die Entdeckungen dieses Sommers. Das Album muss man(n) haben !!!
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Produkt-Bild: Bäst of

Bäst of von Die Ärzte

Audio CD von Hot Action (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 17,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Bäst of

Tracks:

Disk 1
  • Schrei nach Liebe
  • Mach die Augen zu
  • Friedenspanzer
  • Quark
  • Revolution '94
  • Schunder Song
  • Hurra
  • 3-Tage-Bart
  • Mein Baby War Beim Frisoer
  • Männer sind Schweine
  • Goldenes Handwerk
  • 1/2 Lovesong
  • Rebell
  • Elke
  • Wie es geht
  • Manchmal haben Frauen
  • Yoko Ono
  • Rock 'n' Roll übermensch
  • Komm zurück
  • Die Banane
  • Unrockbar
  • Dinge von denen
  • Nichts in der Welt
  • Deine Schuld
  • Die klügsten Männer der Welt
Disk 2
  • Wahre Liebe
  • Punkrockgirl
  • Stick It Out / What's The Ugliest Part Of Your Body
  • Regierung
  • Sex Me Baby
  • Warrumska
  • Saufen
  • Ein Lächeln (Für jeden Tag deines Lebens)
  • Wunderbare Welt des Farin U.
  • Rod Army
  • Ein Lied über Zensur
  • Schlimm
  • Danke für jeden guten Morgen
  • Punk ist...
  • Backpfeifengesicht
  • Alles für dich
  • Die Instrumente des Orchesters
  • Kpt. Blaubär
  • Rettet die Wale
  • Die Welt ist schlecht
  • Kontrollvollmacht...
  • Aus dem Tagebuch eines Amokläufers
  • Biergourmet
  • Frank#n#stein
  • Zusamm Fassung

Produktbeschreibung


Best Of

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ganz großes Herrentennis liefert die "bäste" Band der Welt (aus Berlin!) mit ihrer Singles-Box ab. Bäst Of enthält nicht nur alle großen Hits seit 1993, sondern auch die oft fast noch besseren Highlights der B-Seiten.
Schon die Verpackung ist außergewöhnlich und wertig: In die Metallbox können sechs unterschiedliche Cover eingelegt werden, und ein 36-seitiges Booklet enthält Kommentare zu sämtlichen Singles, haufenweise Fotos und eine Diskographie der Jahre 1984 bis 2005.
Da Die Ärzte mit einem neuen Datenspeicherverfahren arbeiten, konnten sie insgesamt 50 Songs mit einer Gesamtspielzeit von 180 Minuten auf die beiden CDs packen. Die erste Disc enthält sämtliche Ohrwürmer und Klassiker von "Schrei nach Liebe" und "Mach die Augen zu" über "Mein Baby war beim Frisör" und "Männer sind Schweine" bis hin zu "Unrockbar" und "Die klügsten Männer der Welt" - ein prima Einstieg in den farbenprächtigen Klangkosmos des Berliner Punk-Trios. Wer die Alben der Band besitzt, dürfte sich besonders über die zweite CD mit den 25 besten Single-B-Seiten freuen. Nummern wie "Regierung", "Wunderbare Welt des Farin U.", "Backpfeifengesicht" oder "Aus dem Tagebuch eines Amokläufers" können es locker mit den fabelhaftesten der landläufig bekannten Ärzte-Hymnen aufnehmen und gehören in jede Farin/Bela/Rod-Sammlung.
-- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

DER HAMMER!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also ich bin ja schon ein Ärztefan, aber das übertraf echt meine Erwartungen. Diese Doppel-CD enthält super Songs (z.b.Schrei nach Liebe,Elke,wahre Liebe,Männer sind Schweine...und viele mehr)
Der kauf hat sich echt gelohnt, ich kann es jedem anderen nur empfehlen diese CD zu kaufen! DER HAMMER!!!
DIE ÄZTE SIND DIE BESTE BAND DER WELT
Die bäste CD der Welt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Cd eignet sich hervorragend für neue Fans.Alle Singles seit 1993 findet man hier,von den früheren Jahren gibt es keinen Track.Es heißt die Songs seien beu gemastert,das stimmt.Dies wird bei Revolution 94,Männer sind schweine und Hurra besonders deutlich.Über die Qualität der Lieder braucht man nicht zu diskutieren-sie sind super.Besondere Highlights sind schrei nach Liebe,Friedenspanzer,Hurra,Goldenes Handwerk,
Rebell,Männer sind Schweine,Manchmal haben Frauen,Wie es geht,Unrockbar und Deine }Schuld.Als weiteres Highlight gibt es eine CD mit den B-Seiten.Dort stechen Biergourmet,Warrumska,Franknstein und Saufen besonders hervor.Die Blechhülle ist sehr schick und stabil und das Booklet enthält Bilder,die es in den anderen Booklets nicht gibt und die Bilder der Cover der singles versehen mit Kommentaren von die Ärzte und deren Team.
Fazit: KAUFEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Richtig gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Album hab ich meinem Freund geschenkt. Der ist echter Ärzte Fan und er war total begeistert. Es fehlen zwar ein paar gute Lieder (z.B. Westerland) aber das Meiste ist drauf. Für echte Fans nur weiter zu empfehlen!
Alles Singles und B-Seiten auf knapp 180 Minuten Spielzeit!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Hier sind alle Singles- und B-Seiten von 1993 bis 2004 auf insgesamt 179 Minuten und 26 Sekunden zusammengepresst und in eine Metallbox gesperrt. Wer sich also das leidige und kostenintensive Single-Suchen ersparen will, der hat hier die kostengünstigere Variante - noch dazu in gemasterter Form! (Melomane)
179 Minuten DÄ pur!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer Die Ärzte kennt, wird das Album lieben.
Wer Sie nicht kennt, wird Sie lieben lernen.

Das Album umfasst die 25 Singles seit 1993 und 25 B-Seiten.
So sind z.B. die Hits Schrei nach Liebe, Schunder-Song, Deine Schuld und eher unbekannte B-Seiten wie Regierung und Kpt. Blaubär dabei.
Die Songs bieten wie gewohnt eingängige Rhythmen, Humor und Ironie.
So wird auch über die 2 CDs des Bäst of-Albums klar, dass die Texte die Arzte ausmachen. Dass heißt aber nicht, dass die Melodien schlecht sind. Sie passen super zur Musik
Ich hier 2 Bespiele zur Musik der Ärtze nennen.

Schrei nach Liebe:
Der Rock-Song richtet sich gegen Rechtsradikale.
Beim hören stellte sich eine tiefe Zufriedenheit ein. Zeilen wie Du must deinen Selbsthass nicht auch andre projizieren, damit keiner merkt was für ein lieber Kerl du bist, fühlen sich nicht nur toll an, sondern zeigen einem, dass man die richtige Band toll findet.

Die klügsten Männer der Welt:
Das ruhige Lied widmet sich, auf eine herrliche sarkastische Art, dem teilweise rücksichtslosem Verhalten der Politiker.
Wenn bald alles lodert uns alles brennt
Und die Erde erzittert vom BOMBARDEMENT
Wenn uns nichts mehr bleibt, als um Erlösung zu beten
...dann lasst sie uns preisen!
Die klügsten Männer auf unserem Planeten

Nun komme ich zu der Verpackung:
Die Scheiben ruhen Stilvoll in einer Stahlbox, in die das DÄ-Logo gestanzt ist.
In den Songs hört der Humor ,der Band die sich Pferd nannte, noch nicht auf.
So befinden sich in dem mitgeliefertem Heft, indem tolle Bilder und Kommentare zu dem Liedern abgedruckt sind, ein Spruch der zur Sorgfalt mit der Stahlbox aufruft: Ein sorgfältiger Umgang mit der Stahlbox verringert die Schnittgefahr.
Ihr braucht aber keine Angst zu haben: Die Box ist vollkommen ungefährlich.

Fazit:

Für 19,95 bekommt man ein Album, dass seinen Preis allein durch die Verpackung rechtfertigt.
Aber das haben DÄ nicht nötig. Die Songs strotzen vor Witz sind dabei aber nicht niveaulos, sondern lösen einfach nur Glücksgefühle aus. Andere Lieder schaffen es einen ins Grübeln zu bringen.
Auf jeden fall bringt das Album gut 3 Stunden Musik zwischen Rock und Pop, Punk und Funk.
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Produkt-Bild: Appeal to Reason (Ltd.Digi Edt.)

Appeal to Reason (Ltd.Digi Edt.) von Rise Against

Audio CD von Geffen (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 11,11

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Appeal to Reason (Ltd.Digi Edt.)

Tracks:

  • Collapse (Post-Amerika)
  • Long Forgotten Sons
  • Re-Education (Through Labor)
  • The Dirt Whispered
  • Kotov Syndrome
  • From Heads Unworthy
  • The Strength To Go On
  • Audience Of One
  • Entertainment
  • Hero Of War
  • Savior
  • Hairline Fracture
  • Whereabouts Unknown
  • Historia Calamitatum

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die kalifornischste aller nicht aus Kalifornien stammenden Punk/Hardcore-Bands untermauert mit Appeal To Reason ihren Ruf als eine der wichtigsten und besten Genre-Konstanten.
Rise Against sind in den letzten Jahren dank hervorragender Songs und intelligenter, gesellschaftskritischer Texte zu einer der erfolgreichsten melodischen Hardcore-Gruppen der Welt aufgestiegen. Auch auf ihrem fünften Album beweisen sie, dass es nach wie vor massentaugliche Szene-Künstler gibt, die mehr zu bieten haben als plattes Pop-Geschrammel. Der Vierer aus Chicago wandelt textlich und teilweise auch musikalisch auf den Spuren der großen Bad Religion, bleibt dabei aber jederzeit eigenständig und um Originalität bemüht. Getragen von Tim McIlraths charismatischer Stimme, zelebriert man 14 ausnahmslos erstklassige Songs, deren Lyrics unter die Haut und deren Refrains zu Herzen gehen. Appeal To Reason ist das bislang beste Rise-Against-Album und eine der großartigsten Genre-Veröffentlichungen der letzten Jahre. -- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

einfach anders
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich kann der Rezension von Hemy nur zustimmen. Ein Song, vielleicht zwei, gehen pro Album in Ordnung. Bei diesen Album jedoch schläft man ein, besonders bei "hero of war". Schade.
Eine gute Ausnahme bietet der Song "Savio" in altbekannter Rise Against manière.
Ich will das Album auf keinen Fall schlecht reden, aber ich finde dass sich die Band zu sehr verändert hat. Zum leid der Fans, und zu gunsten des Konsums.
Genial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das für mich beste Album der mittlerweile 5 von Rise Against. Wem diese Art von Musik gefällt, kommt nicht um diese Platte herum.
Radiotauglicher als sonst!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bei appeal to reason handelt es sich um ein durchweg gutes Album, um dieses mal vorab loszuwerden.
Leider finde ich, hat die Härte und der angepisste, bzw. kratzige Gesang von Mc Ilrath ein bisschen nachgelassen.
Die Songs klingen reiner und ecken weniger an, weshalb die Platte definitiv ins radiotaugliche CD-Regal gehört.
Es ist nicht so, als wenn immer nur gegrunzt und geschreit werden müsste, aber ich fand den Vorgänger (the sufferer..) dann letztlich doch besser!

Songs wie "Long forgotten sons" oder "saviour" können eh nur Rise against schreiben, und weitere gute Songs auf dem Output zu nennen würde mir gar nicht schwer fallen, aber wie gesagt, ich fand den Vorgänger insgesamt besser.

Fazit: Gute Scheibe! (Für eine 4+ reichts)
Nur das Touren mit "My Chemical Romance" hat dann leider seine Spuren hinterlassen...
Rise Against hat sich etwas verändert, aber...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
es ist immer noch die geilste Band. Alle schreiben, dass sich der Stil so sehr verändert hat. Okay, in manchan Songs merkt man das auch, aber die meisten haben den alten Rise Against-Erkennungswert behalten.

Fazit:Ein großartiges Album mit altem und neuem Rise Against Stil!
Stark!"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sehr geiles Album. Ebenso wie der Rest von Rise Against. Besser gehts selten ! Zwar diesmal etwas ruhiger aber trotzdem einfach saugut.
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Produkt-Bild: Me and Armini

Me and Armini von Emiliana Torrini

Audio CD von Rough Trad (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 8,77

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Me and Armini

Tracks:

  • Fireheads
  • Me And Armini
  • Birds
  • Heard It All Before
  • Ha Ha
  • Big Jumps
  • Jungle Drum
  • Hold Heart
  • Gun
  • Beggar's Prayer
  • Dead Duck
  • Bleeder

5 Kundenrezensionen:

Fand Fishermans Woman besser
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Erstmal ist diese CD gaaaanz anders als die Fishermans Woman.

Diese zeichnet sich u.a. durch rockigere, psychedlisch-rockige, experimentelle Phrasen aus, teilweise Gitarrensound a la Hendrix.

es gibt leider 2-3 Stücke auf dem Album, die mir so gar nicht gefallen, wo ich sogar wegschalten muss. Ein schnelleres ist hier dabei, dass - n. meiner Meinung- gar nicht zu Torrinis Stimme passt u. irgendwie FÜR MICH das Albun fast schon kaputt macht................-

wenn nicht die anderen vielen, bezaubernden Songs da wären, die einfach nur ein Hit jeder für sich sind.
Zu meinen absoluten Favoriten gehören: GUN & das erste Lied...
Herzerfrischend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
~
Herrliches anregendes Album, das eins im besten Wortsinne ist und durchgehört werden möchte, denn es wartet mit einer spannenden Dramaturgie auf. Gut denkbar ist dazu allerdings auch ein schönes Frühstück am Wochenende in diesen Tagen, wenn die Welt draußen auf uns ruhig noch etwas warten darf.

Es beginnt mit "Fireheads" (3:44) zurückhaltend, nur Gitarre, Bass, Gesang und das Schlagwerk folgt erst nach gut eineinhalb Minuten. Doch gleich der straffe Titelsong "Me And Armini" (4:16) bringt erstes Temperament und Groove, der einen lächeln und mitnicken lässt, während man vielleicht gerade sein Croissant mit Butter beschmiert. Halbwegs wach und eingestimmt lässt sich das eher ruhige, aber epische "Birds (6:23)" genießen. Es bietet einen herrlichen Instrumentalteil, durch den eine sphärisch verhallte leicht psychedelisch anmutende Gitarre schwebt.
Beim recht rockigen "Heard It All Before" (4:13) wird man dann langsam richtig wach und bereit, das bedächtige aber sehr intensive "Ha Ha" (3:15), das mit Gitarre und Gesang auskommt, förmlich aufzusaugen.
Gleich darauf verleiten die "Big Jumps" (3:01) in lässiger und sehr frischer Lou Reed Manier zum Mitschwingen, bis "Jungle Drum" (2:13) im rhythmischen Stakkato den Herzschlag kurz mehr anpeitscht, als der stärkste "Türkentrank" (Karl Gottlieb Hering) es vermag. Köstlich diese frech dazwischen quietschende Schrammelgitarre.
Keine Angst "Hold Heart" (2:04) beruhigt wirklich den Herzschlag, sanft mit Akustikgitarre und Gesang und lässt kurz durchatmen, bis die "Gun" (5:44) des Albums auf eine wundervoll psychedelische Fahrt mit viel Hall, Gitarren und endlosen Räumen mitreißt. Hier hat sich der Produzent mit Liebe für den Klang betätigt, ohne sich aufzudrängen. "Beggar's Prayer" (2:55) schließt sich als mystischer gebetsartiger Traum unmittelbar an.
"Dead Duck" (5:32), das fulminanteste Stück, klingt fast als würde es rückwärts laufen und das nicht nur wegen der erst irritierenden Klänge, sondern auch des scheinbar umgekehrten Liedaufbaus. Es beginnt kurz klanglich klar und experimentell, wirkt dann bald sehr verdichtet und fast verstörend - eher wie ein Finale -, bevor es sich zum wunderschönen, changierenden Instrumentalstück entwickelt, das zwischen sphärischen Flächen und klaren Gitarrenrhythmen mit Klavier und trockenem Schlagwerk pendelt. Großartig! Hier tobt sich der Produzent und seine audiophile Ader regelrecht aus, aber ohne, die Gesamtheit des Albums anzukratzen. Vielleicht ist dies sogar der dramaturgische Höhepunkt des Werks.
"Bleeder" (4:50) schließlich ist ein romantischer sanfter Ausstieg mit Streichern und Gitarre im sparsamen Arrangement.

Über all dem schwebt diese wunderbare klare, teils kindlich, aber nie kindisch anmutende Stimme von Emiliana Torrini, die einen sanft in den Tag bringen kann, aber auch den Rest des Tages wie ein schöner Hauch begleitet.
Das modernste und auch abwechslungsreichste Album der Künstlerin. Die Allianz mit Dan Carey (auch Hot Chip und Franz Ferdinand) tut scheinbar beiden gut. Emiliana Torrini sagte, die Aufnahmen seien wie ein Traum gewesen und hinterher konnte sie kaum glauben, was da zustande gekommen war. - Bitte weiter so!
erneut überraschend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Offensichtlich kümmert sich die Isländerin Emiliana Torrini wenig um Erwartungen und Ansprüche von Kritikern und Konsumenten. Sie macht was sie will und was in ihre aktuelle Lebensphase passt, ohne die Wünsche Aussenstehender, etwa nach Originalität oder stilistischer Eingrenzung zu berücksichtigen. Damit erreicht sie, dass ihre Musik zu jedem Zeitpunkt durch und durch ehrlich wirkt. Nach einem sehr elektronischen Debut, das sehr gut in die Neunziger gepasst hat, einem tragischen Verlust in ihrem nahen privaten Umfeld und dem daraus entstandenen, sehr reduzierten und traditionellen "Fisherman's Woman", kommt nun mit "Me and Armini" ihr bisher vielseitigstes Album. Wieder darf man sich über die eine oder andere Überraschung freuen - oder sich darüber ärgern, dass es wohl wieder nicht das ist, was man" erwartet hat.

Beginnt "Me and Armini" noch mit dem unspektakulären "Fireheads", dürfte Emiliana Torrini bereits mit dem Titellied und ihrem Ausflug in Pop-Reggae-Gefilde viele Leute vor den Kopf stossen. Für mich klingt es ein bisschen nach einer düsteren Bar in Sibirien, in der man mit ein bisschen Deko und einer Band eine Karibik-Party zu feiern versucht. Aber: warum eigentlich nicht? Dass grad das ganze Album danach benannt wurde ist allerdings irreführend: der Song "Me and Armini" ist in keinster Art und Weise repräsentativ - einen zweiten Ausflug in die Karibik gibt es nämlich nicht.

Die erste grosse Überraschung kam für mich erst mit dem dritten Song "Birds". Was am Anfang klingt wie ein Lied aus dem Album "Fisherman's Woman", hat eine Spielzeit von sechseinhalb Minuten und einen Zwischenteil, der voll und ganz in der Tradition alter Pink Floyd-Werke wie "Obscured by Clouds" und "More" steht. Diese Kombination aus psychedelischen Art Rock-Elementen und dem melancholischen Hauptthema ergibt für mich den bisher besten Emiliana Torrini-Song überhaupt.

Besonders nennenswert ist zudem der Song "Dead Duck", der meiner Meinung nach das Innovativste ist, das Emiliana Torrini bisher unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht hat. Anders als viele andere, fand ich "Love in the Time of Science" zwar ausgezeichnet, aber in keiner Art und Weise besonders originell - denn in den Jahren davor waren schon viele ähnlich klingende Alben erschienen. Umso mehr freut es mich, dass Emiliana Torrini in "Dead Duck" mit der Instrumentierung experimentiert, Dutzende elektronische Effekte und Geräusche auf gekonnte Art und Weise mit verschiedensten natürlichen Klängen verwebt und im Arrangement viele unerwartete Wendungen eingebaut hat.

Genial ist auch der Wechsel in der zweiten Hälfte von "Beggars Praye". Was als typischer Emiliana Torrini-Song im Stil von Fisherman's Woman" beginnt, nimmt plötzlich eine unerwartete Wendung und enthält einen Zwischenteil aus einem mehrstimmigem Gesangsteppich, der unterstützt durch einen sanften, tiefen Synthesizer-Ton fast schon Choral-ähnliche Züge annimmt.

Es gibt Alben, denen man Zeit geben muss. Mit "Me and Armini" ist es eher so, dass man einzelnen Songs Zeit geben muss und es werden wohl nur den wenigsten Leuten alle Lieder gefallen. Ich persönlich habe Mühe mit "Gun" und "Jungle Drum" und vom Titellied ist auch nach mehrmaligem Hören nichts hängen geblieben. Aber die Perlen auf diesem Album sind wirkliche Perlen und so müssen es allemal 4 Sterne sein.
pop mit qualität
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
und wieder klingt sie ganz anders. der erste teil dieses albums ist überaus luftiger reggae-folk-pop. klingt genau wie jene art von musik, bei der man, wenn man zufällig mal format-radio hört, aufatmet und für eine kurze zeit die verzweiflung über den zustand des heutigen pop vergisst.

später findet man dann auch hinter- bis abgründigere ware, psychedelische ausflüge, etwa das von einer knurrig-verhallten e-gitarre angetriebene, von störgeräuschen durchzogene, schwer atmende "gun", das in dieser form auch gut auf einen tarantino-soundtrack passen täte. oder das bedrohlich-skurrile "dead duck".

ein album für eine längerfristige beziehung.
überraschend gut
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich wollte sie mir eigentlich nicht holen, die Scheibe, nachdem ich gelesen habe, dass ein schönes "Pop-Album" dabei herausgekommen ist. Trotz alledem überzeugt es mich in der Vielfältigkeit. Viele schöne Aspekte des Vorgängeralbums sind auch hier zu finden, jedoch ist es auch so Facettenreich, dass es einem alten TripHop-Fan ganz warm ums Herz wird. Aufgefallen ist mir, dass die Stücke sehr lange und schön ausgespielt werden (bei "Third" von Portishead wurde von Einigen bemängelt, dass die Stücke zu schnell und abgehackt enden).
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Produkt-Bild: 1000 Km Bis Zum Meer

1000 Km Bis Zum Meer von Luxuslärm

Audio CD von Die Opposition (Intergroove)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 13,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: 1000 Km Bis Zum Meer

Tracks:

  • Solang es noch geht
  • 1000km bis zum Meer
  • Soll das etwa alles sein?
  • Unsterblich
  • Hier bin ich M
  • Du gehst jetzt besser
  • Zeichen
  • Ja Ja
  • Was ist mit mir?
  • Alles wird gut
  • Von jetzt an
  • Was sag ich jetzt?
  • Abschied

5 Kundenrezensionen:

Solider Deutschrock
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Bei Luxuslärm handelt es sich um eine sympatische Band, die soliden Deutschrock spielt. Allerdings klingen mir die langsamen Stücke zu sehr nach Juli und die Rockigen zu sehr nach Lafee. Die Platte selber ist garnicht schlecht, ich kann allerdings mit Ausnahme der sehr guten Sängerin wenig charakteristisches an dieser Musik ausmachen. Aufjedenfall ist aber potential zu erkennen. Die Texte gefallen mir sehr gut, aber die Kompositionen sind mir irgendwie zu einfach und vorhersehbar.
Unsterblich....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch wenn nicht alle Texte und Melodien von der Band selber stammen, wie von einigen Kommentatoren fehlerhaft dargestellt, und einiges an Material vom Produzenten beigesteuert wurde, ist diese Platte das Beste, was ich in den letzen Jahren im Bereich deutschsprachiger Rock auf die Ohren bekommen habe. So gut, dass ich die Scheibe bereits mehrfach gekauft habe, um sie an Freunde weiterzuverschenken. Und das als Original-CD und nicht als Kopie....!!! (Schulterklopfen...)
Die Platte ist von vorne bis hinten ohne Ausnahme hörenswert, sinnig, kraftvoll und einfach nur gut...man könnte sagen "unsterblich" in Anlehnung an Titel Nr. 4 der Platte.
Leute!!!! Kaufen, Kaufen, Kaufen!!!! Hier passt alles zusammen. Band, Stimme, Produzenten, Songs.....Einfach Top!
Ein großartiges Debut-Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe vor kurzem den Song "1000km bis zum Meer"
Radio gehört und mir kurze Zeit später das Album
gekauft. Dies war eine sehr gute Entscheidung. Das Album
ist voll mit schönen Melodien, die direkt ins Ohr gehen
und schönen Texten. Natürlich wird man bei dem ein oder
anderen Song an Bands wie Juli oder Silbermond erinnert,
aber das stört nicht weiter. Das Schönste an dem Album ist,
dass es keinen einzigen schlechten Song gibt. Es lässt sich so
flüssig durchhören und man möchte es gar nicht mehr aus dem
CD-Player nehmen. Im gegenteil - man hofft,dass es gaaanz schnell
noch weitere Albem geben wird.Ein großartiges Debut-Album !
Hier kann man mit gutem Gewissen zugreifen ...
Eines der besten Deutsch Pop/Rock Alben aller Zeiten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Luxuslärm sind genial. Soviel sei schonmal gesagt,...
Mit dem Debut-Album liefern uns die 5 Musiker aus Iserlohn ein geniales 4 Jahreszeiten Album, für jeden ist was dabei, viele Rockige Songs, aber auch reichlich Balladen sind auf der Tracklist zu finden!

Besonders die Songs "Unsterblich" (Wird die zweite Single werden), "Du gehst jetzt besser" und "Von jetzt an" sind gelungen. Im Grunde aber das komplette Album.

Kaufen, kaufen, kaufen ist das einzige was da noch zu sagen bleibt.
Soll das alles sein?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nein! Da kommt noch was. Was gewaltiges. Eine supertalentierte Rockgruppe aus Iserlohn, die einen straighten Sound hat, Texte auf den Punkt und mit Jini eine große Sängerin am Mikro.
Songs wie "Soll das alles sein", "Unsterblich", "Du gehst jetzt besser", "Ja ja", "Was ist mit mir?", "Alles wird gut" (sticht in den Strophen mitten ins Herz), "Von jetzt an" (kitschig, aber sooo schön gesungen), und natürlich "1000 km bis zum Meer" hauten schon beim ersten Mal durchhören rein. Der Rest zog aber sofort nach beim zweiten Anlauf. Luxuslärm wird ihrem Namen mehr als gerecht. Das Album ist textlich und musikalisch mehr als luxuriös!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften