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Chinese Democracy von Guns N' RosesAudio CD von Geffen (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 8,94 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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Aus der Amazon.de-Redaktion15 Jahre musste die Welt auf Chinese Democracy warten. Kann das am häufigsten vertagte Album der Rock-Geschichte den hohen Erwartungen der Fans gerecht werden? Sicher ist auf jeden Fall: Die Scheibe dürfte kontrovers diskutiert werden. Bevor man sich die CD anhört, sollte man sich von zwei Vorstellungen lösen: dass Axl Rose und sein bunt zusammengewürfelter Haufen stilistisch an die Frühwerke Appetite For Destruction und Use Your Illusion I & II anknüpfen und dass ein Album automatisch dadurch besser wird, dass man eine halbe Ewigkeit an ihm herumbastelt. Die Guns N´ Roses des Jahres 2008 haben sich fast komplett vom erdigen, angerauten Hardrock gelöst, für den einst vor allem die längst gefeuerten oder gegangenen Slash, Izzy Stradlin und Duff McKagan standen. Chinese Democracy ist der Versuch, Axls nach wie vor exzellenten Gesang ("Street Of Dreams"!) mit modernem Bombast-Rock, epischem Pop, Funk, Disco und Electronica zu einem gänzlich neuen Sound zu verbinden. Das gelingt auch streckenweise durchaus, das Album ist voller origineller Produktions-Details und innovativer Gitarrensoli, doch mit den Jahren hat Axl offensichtlich den Blick für das Wesentliche verloren: Melodien und Riffs, die ins Ohr gehen und dort auch bleiben. Bis auf den Titeltrack und das progressive "Madagascar" enthält die Scheibe ausschließlich reichlich unterkühlte Songs, mit denen viele alte Guns-N´-Roses-Fans ihre Schwierigkeiten haben dürften. Liebhaber gitarrenlastiger Avantgarde-Pop-Soundlandschaften werden sich für das Album vielleicht begeistern können, Rock-Freunde sollten die Scheibe aber auf jeden Fall gründlich auf Herz und Nieren testen, bevor sie sie kaufen. - Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:...verdammt gut... 5 von 5 PunktenMal nur eine kurze Rezension, andere haben ja wahre Epen hier geschrieben ;-) Ich war anfangs auch sehr sehr skeptisch, wie wahrscheinlich viele, die in ihrer Jugend große GNR-Fans waren. Insbesondere war natürlich auch mein Argument "GNR ohne Slash, das ist kein GNR!" Und beim ersten Reinhören hat es mich auch nicht unmittelbar vom Hocker gehauen (obwohl, der Titeltrack fixt einen schon an...). Das Gute ist: das Album wird mit jedem Mal Hören besser. Es ist eine eigenständige Band, nicht unbedingt mit den GNR von vor 20 Jahren zu vergleichen -- allerdings, wer will schon genau das Gleiche nochmal aufgegossen hören? Mein Fazit: wenn man unvoreingenommen rangeht und sich die Zeit nimmt, definitiv eines der besten Alben des Jahres. Da gibt's noch Potential 3 von 5 PunktenDas ist kein schlechtes Album, aber ein ärgerliches weil es die ganze Zeit ungefähr 5cm an einem wirklich guten vorbeischrammt. Die Gründe dafür sind primär die Qualität des songwritings und der sound; bei letzterem mein' ich jetzt nicht mal den Pathos der in vielen Liedern auf dieser Platte steckt - das ist halt Axl, denn wie eines der großen Hollywood Studios die immer noch so wie in den 80ern auf effektüberladene bombastische Action Thriller mit wenig Handlung setzt, tut er das mit seinen songs auch noch und daß das nicht mehr zeitgemäß ist, ist auch klar, aber es hat ja irgendwie auch seinen Charme. Löblich ist zwar, daß er versucht hat den sound moderner zu gestalten, in Anbetracht der langen Produktionszeit klingen viele songs aber trotzdem veraltet. Bestes Beispiel: ,If The World', das mit seinem fast funkigen Riff sehr stark an den crossover der frühen 90er angelehnt ist, und dadurch veraltet klingt (auch was die verwendeten sounds anbelangt) und da ändert auch die spanische Gitarre nichts dran. Für's songwriting bezeichnend ist die Tatsache, daß einer der besten Titel ,Better' (und nicht ,Best') heißt, denn es gibt pro song immer ein zwei gute Ideen, aber das entscheidende für einen echten Klassiker fehlt hier meistens - der hymnische, im Ohr hängenbleibende Refrain. Einzig ,Street Of Dreams' ist wirklich gelungen - eine klassische Arena Rock Ballade mit opulentem Arrangement und unter die Haut gehende Melodie. Insgesamt ein gutes Axl Solo Album - G'n'r ist das nicht mehr, dazu fehlt hier auf allen songs das dreckige punkige und rotzige Element, das Slash, Adler und Duff seinerzei beisteuerten - und man spürt, daß der man - vor allem hinsichtlich songwriting - immer noch Potential besitzt, er müßte es nur wieder schaffen dieses Potential auch zu fokusieren. Warten wir mal, ob und was da noch kommt. AC/DC hatten ja songwritersich auch eine lange Durststrecke zu überwinden, aber jetzt können's Sie's wieder. Abschreiben sollte man Axl jedenfalls noch nicht. Eine künstlerische Delikatesse 5 von 5 PunktenInteressant, die verschiedenen Meinungen über dieses Album zu lesen. Mir tut vor allem einer meiner Vorredner leid, der 10 Jahre auf das Album gewartet hat und so schlimm enttäuscht wurde. Wenn man sonst nichts zu tun hat... ;) Ich bin Gunners-Fan seit der ersten Stunde und 'Appetite for Destruction' habe ich mir damals als eins meiner ersten Alben (auf Kassette!) gekauft. Ich habe auch das neue Album gekauft und mittlerweile gründlich durchgehört. Fazit: Es handelt sich definitiv nicht um ein langweiliges, glattes Album ohne Charakter. Im Gegenteil: Die Melodien sind eingängig, die Stimme von Axl weiterhin etwas ganz besonderes. Das Highlight sind jedoch die äußerst gelungenen Gitarrensolos, die vor allem im hinteren Teil der Platte regelrecht unter die Haut gehen. Nach dem Weggang von Slash hätte ich nicht gedacht, dass das möglich wäre. Das Album offenbart, dass Axl wohl auch schon bei der Produktion legendären 'Appetite for Destruction'- und 'Use Your Illusion I/II'- LP's das Mastermind der Gunners war. Im Gegensatz zu vielen anderen Rezensenten finde ich, dass es einen deutlichen Wiedererkennungseffekt gibt und Axl auch im Alleingang genau weiß, wie eine Guns 'n' Roses-Platte klingen muss. Klar, es sind einige neue Elemente hinzugekommen, aber sie werten die Musik auf und machen sie zeitgemäß. Ganz objektiv gesagt kann man auf jeden Fall sagen, dass das Album komplex ist und mit viel Mühe produziert wurde. Ob der Klang gefällt, ist pure Geschmackssache. Ich persönlich kann mit den Titeln 6-9 auch nicht glücklich werden. Aber es ist deutlich bemerkbar, dass dieses Album gereift ist und nicht (wie heute leider allzu oft üblich) innerhalb eines halben Jahres hingeklatscht wurde. Die Britney-Spears-, Superstars- und Castingshowfans mögen mir verzeihen. Ich gebe eindeutig die volle Punktzahl für dieses Album, denn eine Platte mit einem derartig hohen künstlerischen Wert gibt es höchstens 1-2 Mal im Jahr. Danke Axl und an alle denen das nicht gefällt: Ihr könnt mich gern haben mit eurer Schlechtrederei. super ! 5 von 5 PunktenIch kann mich nur den anderen 5 sterne rezensionen anschliessen - keiner wollts mehr glauben - aber axl hat doch noch seine versprechungen gehalten und ein tolles album abgeliefert ! man kann nur hoffen das sich die ganze arbeit für die band auch finanziell bezahlt macht ,denn in 15 jahren sind sicher eine menge produktionskosten angefallen und die müssen erst mal wieder reingeholt werden. allen nicht-kennern der band sei dringend empfohlen zumindest mal reinzuhören . Schwaches Album 1 von 5 PunktenSchade. Das haben andere besser gemacht und das nach so vielen Jahren. Ich hoffe Axel geht jetzt endlich in Rente. |
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In aller Stille von Die Toten HosenAudio CD von Jkp (Warner)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionNach drei etwas schwächeren Alben besinnen sich Die Toten Hosen wieder auf ihre Stärken und überraschen mit einer erstklassigen CD, die ihnen viele Kritiker nicht mehr zugetraut haben dürften. Selbst manch treuer Fan hat allenfalls in seinen kühnsten Träumen daran geglaubt, dass die Düsseldorfer Punkrocker noch einmal eine Platte wie Unter falscher Flagge, Ein kleines bisschen Horrorschau oder Auf dem Kreuzzug ins Glück abliefern würden. Doch mit In aller Stille gelingt es den Hosen tatsächlich, an das Qualitätsniveau ihrer Klassikerscheiben anzuknüpfen. Die Songs kommen wieder deutlich besser auf den Punkt, leben von griffigen Reimen, originellen Melodien und intelligenten Texten und transportieren vor allem etwas, das auf den letzten Hosen-CDs fehlte: rohe, ungezügelte Energie. In aller Stille ist als Albumtitel pure Ironie, denn die Scheibe schenkt dem Hörer in erster Linie harten, lauten Punkrock, der eine angenehme Britpunk-Schlagseite aufweist und einige der heftigsten und dynamischsten Riffgewitter der Hosen-Historie enthält. Die Band präsentiert sich außerordentlich spielfreudig und liefert mit "Strom", "Innen alles neu" und "Alles was war" einige ihrer besten Songs seit vielen, vielen Jahren ab. Selbst beinharte Verfechter des "Früher war alles besser" werden an diesem Hosen-Werk ihre helle Freude haben. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:gut. 5 von 5 PunktenHöre sie seit den 80ern, aber nie immer alle Alben verfolgt. Nun hab ichs zufällig im Laden stehen sehn und habs mitgenommen. Und was soll man sagen? Hosen halt. Ich find sie waren (fast) immer gut und sind es noch immer - oder wieder: Ich finde es gab schon viel schlechtere Alben von Ihnen. Das hier macht mir wieder spass! Sicherlich kein Meisterwerk. 3 von 5 PunktenVoller Vorfreude bestellte ich das neue Hosen-Album (es war kurzzeitig auch recht günstig zu erwerben bei amazon.de)und wurde dann doch etwas enttäuscht. Nach mehrmaligem Hören bin ich doch wenig angetan vom Dargebotenen. Musikalisch wird nicht sehr viel Neues ausprobiert,und textlich gar nichts.Seit Jahren immer die gleichen Themen:" Wer sind wir, was wollen wir,Was ist mit unseren Träumen,HAT ES SICH GELOHNT;WAS WIR DA TATEN(außer jetzt finanziell natürlich), Liebe und Hiebe,Tod und Teufel" und so weiter,O.K.,das sind die wichtigen Themen des Lebens. Aber leider wird das durch ständige Wiederholung nicht besser oder interessanter, wie ich finde.Das sonst obligatorische "lustige Lied" fehlt auch,welches das ganze noch hätte retten können.Titel 1-5 sind o.k.,nichts dagegen zu sagen. Aber mir feht ein wenig die Hoffnung,ein kleiner Lichtblick vielleicht. Novemberdepression in Musik gegossen, fällt mir zu den Texten ein. Klar ist die Welt schlecht und der Mensch an sich sowieso, aber das wissen wir doch selber.Welcher Song soll es denn hier bitte schön auf die unvermeidliche "REICH,FETT UND SEXY VOL.3" -Best of TH schaffen können? Wo sind all die ganzen Gründe diese Hosen-Platte zu kaufen? Ich verfolge das Schaffen der Toten Hosen nun seit mehr als 20 Jahren, und hatte selten weniger Ambitionen ein Hosen-Album besitzen zu müssen. Wahrscheinlich liegt es ja an mir? Ich weiß es nicht.Ich weiß auch nicht, ob diese Rezension irgendjemandem hilf, aber ich schreibe sie trotzdem. Es tut mir leid. Nach über 26 Jahren... 4 von 5 Punkten...und über 20 Alben stellt sich mir die Frage, was von den Hosen erwartet wird. Mir gefällt das neue Album gut, besonders die schnelleren Nummern wie "Teil von mir", "Pessimist" und "Die letzte Schlacht". Zwar ist "In aller Stille" textlich nicht mit der "Opium für's Volk" vergleichbar, und ich gebe zu, dass mir Sarkasmus und Ironie in den Texten des Albums teilweise fehlen, dennoch haben Campino & Co. ein solides Rockalbum hingelegt, das um Längen besser ist als die letzten Veröffentlichungen. Die Tatsache, dass es auf dem neuen Album nicht mehr um "Alex" oder die "Opel-Gang" geht zeigt doch nur, dass die Hosen erwachsener geworden sind. Klar gehören diese Songs auf Konzerte, aber wie seltsam wäre es, wenn 5 Männer in den 40ern diese Songs auf einer ihrer neuen CDs veröffentlichen würden? Mir ist es lieber, wenn Campino über Dinge schreibt, die ihn bewegen und nicht Themen, die von ihm erwartet werden. Dann wäre das Album nämlich nicht mehr authentisch (und das ist etwas, was viele von uns an dieser Band schätzen, oder?). Zudem hat Campino über die Jahre mehrere 100 Songs geschrieben. Dass da noch ein komplett neues Thema zu einer neuen Melodie in den Songs auftaucht ist eher unwahrscheinlich, für mich aber auch nicht dramatisch. Mein Fazit: Wenn euch die alten Songs besser gefallen, dann besucht die Konzerte und holt das "Horrorshow" Album wieder aus dem Schrank. Für alle anderen: Vergleicht nicht ständig alt mit neu, sondern habt Spaß mit diesem Album! Neues Album mit neuer Richtung 5 von 5 PunktenNun ist es also da. Nach langem Warten und einem ruhigen Zwischenstopp in Wien ist nun endlich der lang ersehnte Nachfolger von Zurück zum Glück erschienen. Um eins vorweg zunehmen: Das Thema "Energie", unter welches Campino & Co ihr neues Werk gestellt haben, wird im Großen unf Ganzen eingehalten, jedoch mit einigen Ausnahmen. Mit "Strom", dem Opener der Platte, hatten die Hosen bereits vor Erscheinen des Albums einen einen grandiosen Appetithappen serviert. Textlich zwar eher schwach, dafür aber musikalisch wirklich voller Energie. So wie man sich die Hosen nach dem Unplugged Auftritt wieder gewünscht hat! Mit "Teil von Mir", Leben ist Tödlich", "Alles was war" und "Innen alles Neu" - hier mit Kritik an den Religionen, eher ungewöhnlich für den gläubigen Campino - schaffen es die Toten Hosen ihren typischen Sound mit klasse Texten, weit weg von Sauf- oder Sinnlosthemen, zu kombinieren. Aber was wären die Toten Hosen wenn sie nicht auch von ihrem "typischem Sound", wenn man bei den Hosen überhaupt von so etwas reden kann, abweichen. So kommt mit "Pessimist" ein sehr hartes Stück daher, das eher stark in Richtung Hardrock als in Richtung Punkrock geht. Auch hier wieder mit einem wunderbaren Text. Allgemein ist dieses Hosen Album politischer, nachdenklicher, gar philosophischer als jedes andere Hosen Album zuvor. Kein Sauf-Mitgröhl-Lied, kein Funny-van-Dannen Kracher. Seviert bekommt man einen nachdenklichen Campino, der ab und an auch seine Wut rauslässt. Mit "Die letzte Schlacht", einer herrlich direkten Kritik am Stasi 2.0 Politiker Schäuble, gibt es ein klares politisches Statement der Hosen, auch sowas hörte man lange nicht! Abgerundet wird das Album von einigen Balladen, die ebenso typisch für diese Band sind. Besonders hervorzuheben ist hier das Duett mit Campinos Theaterkollegin "Auflösen" -- Gewöhnungsbedürftig, aber keinesfalls schlecht! Genau wie "Disco" in dem die Band mit elektrischen Beats experimentieren! Alles in Allem ist "In aller Stille" ein Album, dass die Erwartungen an die Hosen erfüllt, wenn nicht sogar übertrifft. Wer hätte schon nach 26 Jahren noch mit so einer Ansage gerechnet? Hoffen wir, dass es nicht die letzte war und das es nicht Still wird um die 5 Punkrocker aus Düsseldorf! In aller Stille sehr laut! 5 von 5 PunktenDrei Jahre haben sich Campino und seine Kollegen Zeit gelassen, um nach dem Unpluggedalbum aus dem Wiener Burgtheater ein neues Studioalbum einzuspielen. Eine Zeit, die Campino dafür nutzte, um unter anderem im Berliner Admiralspalast eine Rolle in der Dreigroschenoper zu übernehmen. Im Sommer dieses Jahres begeisterten die Hosen dann bei den Auftritten bei Rock am Ring und Rock im Park und stellten einmal mehr unter Beweis, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Diesen Eindruck untermauert die Band jetzt auch mit dem zwölften Studioalbum. Für IN ALLER STILLE haben die Toten Hosen erstmals mit Produzent Vincent Sorg und den Principal Studios in Senden zusammengearbeitet. Eine Arbeit, die sich gelohnt hat. Die Band ist ihrem Stil treu geblieben: gradlinige Rockmusik, die mehr oder weniger auf elektronische Effekte verzichtet, und trotzdem auch im 26. Jahr der Bandgeschichte noch packend und mitreißend klingt. Das fängt beim Opener STROM an, in dem die Hosen sehr dynamisch erklären, dass sie wieder da sind. So war der Song auch folgerichtig die erste Single des Albums, die es bis auf Platz 8 der deutschen Singlecharts schaffte. Und dieser Titel ist letztlich auch Programm: Das Thema Energie zieht sich wie ein roter Faden durch das Album, für das die Gitarristen Andreas von Holst und Andreas Breitkopf die meisten Titel komponiert haben. Die zum Teil sehr nachdenklichen Texte stammen fast ausschließlich von Campino. Die große Stärke des neuen Albums ist dann auch das innere Gleichgewicht. Es ist schwer, einzelne Titel hervorzuheben, denn es ist der Band gelungen, 13 absolut gleichwertige Songs auf ein insgesamt sehr dynamisches Album zu packen. Um etwas Abwechslung zu bieten arbeiten die Hosen beim Song DISCO mit eingängigen Samples und untermauert die Balladen TAUSCHEN GEGEN DICH und AUFLÖSEN mit einem Cello, für das sich Raphael Zweifel verantwortlich zeigt. Der Song AUFLÖSEN kann durchaus auch als ein Höhepunkt des Albums bezeichnet werden. Ein melancholisches Duett, dass Campino mit Birgit Minichmayr, seiner Bühnenpartnerin aus der Dreigroschenoper, singt. Aber auch bei rockigen Nummern wie LEBEN IST TÖDLICH, PESSIMIST oder DIE LETZTE SCHLACHT gelingt es den Hosen alte Fans zu überzeugen und neue zu gewinnen. Meine Favoriten sind die Tracks INNEN ALLES NEU und ANGST, die sowohl musikalisch, als auch textlich zum Besten gehören, was die Hosen je produziert haben. IN ALLER STILLE IST ein relativ kurzes Album. Mit 42 Minuten ist die Scheibe so kurz, wie kein Album der Hosen seit den 80er Jahren. Doch hier wurde der Schwerpunkt klar auf Qualität statt Quantität gesetzt. Auf jeden Fall beweisen die Toten Hosen, dass sie noch immer eine der besten deutschen Rockgruppen sind. 13 starke Titel, auf deren Liveperformance man im Rahmen der MACHMALAUTER-TOUR sehr gespannt sein darf. Wer bei den Rock am Ring oder Rock am Park Festivals in diesem Jahr dabei gewesen ist, hatte ja schon Gelegenheit den einen oder anderen neuen Titel live zu hören. Die Pole Position der deutschen Albumcharts hat dieses Album auf jeden Fall verdient. Jetzt heißt es CD einlegen und mach mal lauter! |
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Black Ice von AC/DCAudio CD von Col (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 9,24 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionIn Zeiten, in denen sich die Welt immer schneller zu drehen scheint, sind sturmfeste Konstanten wichtiger und wertvoller denn je. Das größte Bollwerk der Rockmusik sind und bleiben AC/DC, die auch auf Black Ice wieder nur einem Trend folgen: ihrem eigenen.Im Vorfeld war von sperrigen, ja fast schon progressiven Songaufbauten die Rede gewesen, von Songs, die mehr als einen Durchlauf brauchen, um zu zünden, von gitarristischen Eskapaden, wie man sie von AC/DC noch nie zuvor gehört hat. (Fast) alles Unsinn. Black Ice braucht zwar tatsächlich etwas länger als die letzten AC/DC-Scheiben, bis man die Lieder mitsingen kann, weil bis auf "Rock N Roll Train" die ganz großen Hymnen fehlen, ansonsten wird jedoch gewohnt urwüchsiger, schnörkelloser, sympathischer Hardrock geboten. Angus und Malcolm Young setzen ihre Gitarren ähnlich vielseitig wie auf den Klassikeralben der siebziger Jahre ein, Brian Johnson singt so facettenreich wie schon lange nicht mehr, und die warme Produktion von Brendan OŽBrien passt perfekt zum bodenständigen Charme der Band. Überraschungen findet man hier keine - aber die dürfte auch kaum jemand ernsthaft von den Australiern erwartet haben. Black Ice ist ein grundsolides, gutklassiges Rockalbum geworden, wie es so überzeugend nur AC/DC rüberbringen können. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Dem Rad gehts gut... 4 von 5 Punkten...es mußte nicht neu erfunden werden. Deshalb haben AC/DC erfreulicherweise auch auf sämtliche diesbezüglichen Experimente gleich ganz verzichtet und ein grundsolides Hardrock-Album abgeliefert. In diesen Tagen selten geworden, daher ein Bravo ! Back ohne Black 4 von 5 PunktenDie Gruppe liefert wieder ein ordentliches Album ab und es ist wieder eins von vielen. Natürlich ist es so gut, wie alle ihre Neuen es waren, die ungehört in den Regalen schmachten und ein Hit wie "Thunderstruck" oder "Highway to Hell" sucht man hier vergeblich. So reiht es sich in die Liste der vielen, bald vergessenen Veröffentlichungen ein und stellt nur noch für eingefleischte Fans einen Höhepunkt dar. Praktisch hat man alles schon mal ein wenig anders gehört und findet nichts Neues, kein Aha-Erlebnis also, aber immerhin schön, dass die Musiker jenseits der 60 überhaupt noch so rocken können. Ich mag die Gruppe, gönne ihr noch diesen Auftritt, hoffe, Gicht und Rheuma halten sich noch sehr lange fern und hör lieber die alten Sachen ... Ein Album, für Leute die "Gold" - Biere trinken 2 von 5 PunktenMit großer Freude kaufte ich mir dieses neue Album und als ich meine Kopfhörer aufsetzte den Lautstärkenregler noch oben drehte und es begann, da viel mir ab dem zweiten Stück alles aus dem Gesicht ( ähnlich war es , als ich statt richtigen Bier auf einmal ein " Gold " - Bier trank ). Nach dem Motto > " Huch die Musik könnte unsere event. zarten ( "Gold"-Bier trinkenden :-)) ? ) Neuhörern das Trommelfell ankratzten ", ist hier nichts von der alten Hard - Rock - Kultur dieser Band zu spüren. Wer sich mal die Ohrgänge freipusten lassen möchte, dem empfehle ich "Stiff upper lip " bzw. "Razor Age " oder die guten alten Klassiker. Ganz schlimm, "Anything goes " > Gut für den Balleremann, aber sonst ? Gut , da ich ansonsten alles von AC/DC habe, sei dieser Ausrutscher verziehn. Wer sich mal die Ohrgänge freipusten lassen möchte, dem empfehle ich "Stiff upper lip " bzw. "Razor Age " oder die guten alten Klassiker. A. Herold ACDC - Die Bringer 5 von 5 PunktenHatte ACDC mal ne Schaffenspause? Wann denn? Entstand Black Ice gestern oder heute? Wow, sie haben es noch drauf, Hardrock at it's Best. Angus und Malcolm sind immer noch absolut heiß. Da geht er wieder ab, der "Rock'n Roll Train." "She likes Rock N Roll" passt zu ACDC, heißt aus dem Slang übersetzt ja nichts anderes, als sie mag Sex. Ob Malcom und Angus da aus Erfahrung sprechen? "We gonna rock all night, I need Rock N Roll." Da dreht man doch glatt das leicht bluesig angehauchte "Decibel" auf der Anlage noch ein paar Dezibel höher und ab geht's. Die neue Scheibe von ACDC ist kein "Rock N Roll Dream" sondern Rock N Roll pur in der Hardcore Version, eben "Rockin All the Way." Gebt uns mehr von diesem Stoff! Dann wird das was mit dem heissen "Rocking All The Way", "she'll rock'n roll away, she coming out today." Die neue ACDC ist so cool, daß der Titel "Black Ice" es genau trifft. 4 Sterne 4 von 5 PunktenKeep on rocking ... was soll man groß lamentieren oder diskutieren? AC/DC sind ihrem Stil treu geblieben und ehrlich gesagt, wer hätte etwas großartig neues erwartet! Die Scheibe bekommt 4 Sterne und hat den layer tagelang nicht verlassen. Bis auf einen Song gibt es m.E. keine Ausfälle und das will bei 15 Titeln schon etwas heißen. Also, ein durch und durch gelungenes Album auf das wir auch sehr lange warten mußten - aber das warten hat sich gelohnt! Keep It Hard & Maximum Metal |
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Dark Horse von NickelbackAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionNickelback haben es mal wieder geschafft: Auch auf ihrem sechsten Album verknüpfen sie wieder so geschickt Ohrwurmmelodien mit knackigen Rock-Riffs, dass ihnen die ideale Balance zwischen Eingängigkeit und Härte gelingt. Eigentlich sollte man denken, dass sich das Erfolgsrezept von Bandleader Chad Kroeger langsam erschöpft hätte, doch auch auf Dark Horse straft der Kanadier wieder alle seine Kritiker Lügen. Die Songs sind kurz und kompakt wie eh und je, Experimente und Abschweifungen werden konsequent vermieden, und trotzdem klingen die elf Songs überaus frisch und originell. Mit bombastischen Stadionhymnen wie "Burn It To The Ground", einfallsreichen Gesangs-Arrangements à la "Something In Your Mouth", lässigen Midtempo-Hits der Marke "Gotta Be Somebody" und "If Today Was Your Last Day", Halbballaden wie "I´d Come For You" oder rauen Akkordgewittern vom Schlage eines "Next Go Round" untermauern Nickelback einmal mehr ihre Ausnahmestellung im harten Mainstream-Rock-Sektor. Kroegers Händchen für unwiderstehliche Melodien und griffige Power-Riffs ist dabei mal wieder der entscheidende Pluspunkt, der seine Band deutlich von der Konkurrenz abhebt. Ein mehrmonatiger Aufenthalt in den höchsten Regionen der Charts in aller Welt dürfte Nickelback mit dem enorm druckvoll produzierten Dark Horse auf jeden Fall sicher sein. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Hammer Platte! 5 von 5 PunktenHabe die Scheibe jetzt mal durchgehört und was soll ich sagen? Diese Scheibe rockt!!! Hatte Nickelback für mich persönlich eigentlich schon abgehakt, da das einzige was ich in den letzten Jahren von Ihnen Balladen ( zugegeben sehr gute) hörte. Als ich zufällig sah das sie ne neue Platte gemacht haben, hörte ich mal in einige Lieder rein und da war es, dieses Gefühl, wegen dem ich guten,harten Rock so liebe! Leute, lasst Euch gesagt sein das auf dieser Scheibe einige der besten Hard Rock Songs der letzten Jahre sind und Nickelback klingen sehr frisch und neu mit einer phasenweise genialen Portion Aggro drin. Ein gehöriger tritt in den Allerwertesten für alle Rockliebhaber! Kaufen! KAUFEN!!! 5 von 5 PunktenDas ist nicht mein erstes Nickelback Album...aber das Beste für mich bis jetzt! Besonders Lied 3, 7 und 11. KAUFEN - KAUFEN - KAUFEN Endlich!!! 5 von 5 PunktenWOW! Gott sei Dank haben sie endlich mal wieder eine CD rausgebracht. Ich bin großer Fan und höre fast nur die Musik. Auch die neue CD läuft bei mir rauf und runter und das ziemlich laut!! Total klasse! Alle Lieder! Ich hoffe das Nickelback noch viele, viele solcher CD`s rausbringt. Was ich nur nicht verstehe ist, das sie hier im Radio kaum gespielt werden. Finde ich echt schade :o( Genau was man will 5 von 5 PunktenJetzt mal ehrlich: Dieses Nickelback Album unterscheidet sich nicht wirklich sehr von den anderen, außer dass der Sound etwas anders ist. Und das ist doch ganz genau das was von von Nickelback erwartet. Und was man will: seichten, lustigen Rock ohne Tiefgang und ohne jegliche künstlerische Natur. Das ist Musik die Spass macht. Von vorne bis hinten. Witzige lyrics. Ein, zwei Balladen dabei und schon haben die Jungs wieder ein lustiges musikalisches Paket zusammengestellt. Dass Nickelback das intelligente Songwriting nicht erfunden haben, muss nicht erwähnt werden. Aber das will ja auch niemand. Sie machen das was sie am besten können und das machen sie verdammt gut. Habt Spass an diesem tollen, spassigen Album und zermattert euch nicht die Köpfe über Produzenten oder Abmischung oder Songwriting, das kann man bei anderen Bands viel besser machen! Nickelback machen einfach Spass! Auch mit diesem Album! Weiter so! Ein MUSS!!! 5 von 5 PunktenNun habe ich endlich wieder eine neue Lieblings-CD im Auto :) Zu Anfangs war ich etwas skeptisch (fand die erste Single doch ein wenig "poppig") aber seit ich sie habe, läuft sie rauf und runter. Wieder ein guter Mix zwischen rockig und ruhig, typischer Nickelback-Sound und neue Ideeneinflüsse. Wer das letzte Album mochte, wird von diesem begeistert sein! |
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Day & Age von the KillersAudio CD von Island (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,58 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Gelungen, wenn auch längst nicht perfekt 4 von 5 PunktenDa ist sie also, die dritte Killers, und nein - sie ist nicht so gut wie "Hot Fuss". Allerdings tut man der Platte Unrecht, wenn man sie schon nach dem ersten Hördurchgang als Machwerk abtut. "Day & Age" ist voller Songs, die vom Hörer Flexibilität und auch etwas Geduld fordern - umso belohnender sind einige Stücke dann auch, wenn man ihnen genug Zeit lässt, sich völlig zu entfalten. In dieser Hinsicht fühle ich mich überdeutlich an "Sam's Town" erinnert, bei dem auf anfängliche Irritation und Enttäuschung stetig wachsende Wertschätzung folgte. Weniger Gitarren, mehr Synthies - weniger Rock, mehr Pop - weniger Modernität, mehr Nostalgie: so lässt sich die grundsätzliche Entwicklung der Killers seit "Hot Fuss" grob umreißen; "Day & Age" geht diesen Weg konsequent weiter, scheitert aber auf halber Strecke. Zwar schreien Ohrwürmer wie "Losing Touch", "This Is Your Life" oder - mein persönlicher Favorit - "The World We Live In" förmlich nach einer Veröffentlichung in Single-Form - hinwegtäuschen können sie über Totalausfälle wie die grässliche Seventies-Disco-Hommage "Joyride", das mit Karibikklängen angereicherte "I Can't Stay" oder das trivial-seichte "Neon Tiger" leider nicht. Wenn man kein Problem damit hat, ab und an die Skip-Taste zu betätigen, ist "Day & Age" dennoch ein würdiger Nachfolger zum genausowenig makellosen "Sam's Town" und eine Platte, die ich in meinem Regal nicht mehr missen möchte. Highlights: "Losing Touch", "Human", "Spaceman", "A Dustland Fairytale", "This Is Your Life", "The World We Live In". Killers killen sich selbst (leider) 1 von 5 PunktenFür mich war die Vorfreude auf das neue Killers-Album schöner als die Vorfreude auf Weihnachten. Mit den beiden Vorgängeralben haben die Killers Indie-Rockgeschichte mit echten Hymnen geschrieben, ihnen ist eine geniale Verbindung zwischen Pop + Rock mit einer atmosphärischen Dichte gelungen, die es so bisher nicht gab. Und nun das? Auf Day + Age wird uns in teilen eine Mischung aus (nicht gut gemachtem) 80er-Pop und Schlagermusik präsentiert. Hier wird in vielen Rezensionen darauf hingewiesen, wie schön es ist, dass die Killers sich weiterentwickelt haben. Soweit so gut- aber um Himmels willen: Warum so schlecht? "Human" hätte ohne weiteres von Dieter Bohlen stammen können. Überhaupt: Pop oder Rock, hin oder her: Die ganze Leidenschaft der Vorgänger ist abhanden gekommen. Insofern verstehe ich die ganzen positiven Bewertungen überhaupt nicht. Aus meiner Sicht haben sich die Killers hier in eine absolute Belanglosigkeit katapultiert. Mit traurigen Grüßen eines echten Killers-Fans! Was für eine geile Scheibe!!!! 5 von 5 PunktenDie neue Scheibe der Killers "Day & Age ist eine Hammer-Scheibe geworden, die bei mir jetzt schon Kult-Status hat. Hier die Einzelheiten: Die glamourgestählten Saiten der Killers machen Platz für eine aufgebauschte 80er Federboa aus Bläsern, Streichern und ja, es stimmt: tanzflächigen Rhythmus-Pailetten. Das Schöne daran ist das Schöne daran. Ob sich nun "ADustland Fairytale" vom leisen Plattenknistern zur Bombast-Hymne auswächst, "Joy Ride" mit einer Einladung zum Cabrio-Roadtrip dazwischenfunkt oder Barry White bei "I can't stay mit Saxophon zum Bleiben auffordert. Brandon Flowers verwandelt mit seinem unverkennbar melancholischen Organ all diese klanglich vertikalen Eskapaden in gesanglich veritable Killers. Eine welteit erfolgreiche Band, macht das womit sich andere Bands oft selbst ausknocken: Sich weiterentwickeln. Dazu gehört eine große Portion Mut. Und dieser Mut hat sich bei den Killers jetzt schon mehr als Positiv ausgezahlt!!!! The Killers sind Tot, lange lebe The Killers! 5 von 5 Punktenich finde einige der rezensionen hier ja schon sehr amüsant! da schreit die indie-szene immer nach veränderungen und kritisiert jede zweite band das sie sich musikalisch nicht weiterentwickelt wenn es dann aber doch mal eine macht flennen sich die gleichen leute die auge aus das es nicht mehr so klingt wie früher! ja die ne scheibe der killers klingt verdammt anders! ja es sind fast keine gitarren mehr dabei! ja es geht mehr in richtung pop! aber verdammt nochmal ja es ist das beste album das diese band bis jetzt gemacht hat!!!! würde man das beste von depeche mode, pet shop boys und den bud spencer soundtracks in einen topf tun, ne ordentliche dosis LSD dazugeben und dann kräftig umrühren käme dieser sound dabei raus! die ersten 6 songs zaubern mir jedesmal ein fettes grinsen ins gesicht wenn ich sie höre und wer bei "spaceman" ruhig stehen bleiben kann und keine gute laune bekommt sollte mal zum arzt gehen! es sind jede menge synthieklänge drinn, es klingt manchmal recht popig/wavig und hat richtig geniale melodien! aber ist es dadurch mainstream? auf keine fall! die singel "human" ist radiotauglich! ja und? die killers hatten auf jedem album songs mit chartpotenzial! das ist nicht neu! aber hört euch doch einfach mal "this is your life" an! der song ist so durchgeknallt das er tausendmal mehr indie ist als jeder schon 1000.000. mal gehörte gitarrenriff! ich kann den killers jedenfalls nur beifall klatschen für dieses album auch wenn es nach hinten hin (ab song nr. 7) schwächer wird! man sollte sich auf den neuen stil einlassen und das album 2-3 mal anhören! dann klappts auch mit der positiven rezension! :-) Möglicherweise für einige Gewöhnungsbedürftig, aber dennoch grandios 5 von 5 PunktenAnfangs war ich etwas skeptisch, als großer The Killers Fan gefiel mir Sawdust nicht so sehr, auch wenn es sich lediglich um ein B-Seiten Album handelt. Auch Day & Age klingt anfangs gewöhnungsbedürftig, da das komplette Werk nur schwer mit Sams Town oder Hot Fuss zu vergleichen ist, aber das heißt ja nicht zwangsläufig etwas schlechtes und so kam es dann auch. Durchgehend reißt einen das Stück mit, jedenfalls in meinen Augen und es ist von Album zu Album eine Weiterentwicklung zu vernehmen, in meinen Augen wird man auf dieser Platte mit keinem Song enttäuscht, indem mir "Human", "Spaceman" und "Losing Touch" doch am besten gefallen. Ob jetzt The Killers Fan oder nicht, reinhören sollte jeder mal, der sich für diese Art der Musik interessiert ...jetzt fehlt nur noch die Aufmerksamkeit in Deutschland für diese großartige Band.Day & Age |
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Road to Revolution-Live at Milton Keynes von Linkin ParkAudio CD von Wb (Warner)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 16,40 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Hammergeile Platte mit abstrichen!!! 4 von 5 PunktenAlso erst einmal freue ich mich das LP mal wieder ne live platte am start hat!! Habs mir schon 3 mal reingezogen,und muss sagen das es echt der hammer ist!! Endlich mal wieder die "alten" songs auf einer live platte!! Aber an Live in texas kommt sie um längen nicht ran!! weil chester irgentwie nicht mehr soviel feuer im A*** hat wie es noch vor ein paar jahren war,ob das am alter liegt das er nicht mehr so abgehen kann? Ich weis es ne! Aber im gesamt packet ist es aufjedenfall ein pflichtkauf für jeden LP fan! Nun hoffe ich nur noch das man noch im nächsten jahr ein neues Album aufen markt bringt wäre echt voll der hammer,kann einfach nicht genug von der Band bekommen!! Endlich mal wieder was Neues 4 von 5 PunktenNach Minutes to Midnight erscheint nun endlich ein neues Album, auch wenn es keine neunen Lieder gibt, so klingen die Lieder auf der CD schon anders. Es ist einfach mehr live als bei Live in Texas wo man die Live-Version von Lying from You auch mal mit der Studioversion verwechseln konnte. Wer wirklich großes Entertainment vn einer wirklich großenartigen Live-Band sehen will, der kann hier ohne zu zögern zugreifen. Denn es sind einfach nur Hits auf der CD/DVD von In the End bis What I've Done ist FAST alles dabei. Wegen diesem FAST gibt es nämlich auch nur 4 Sterne von mir, da ich Somewhere I Belong, Papercut und Points of Authority gerne einfach so hören will und nicht erst nach dem Abspann der DVD (vorspulen genügt allerdings auch). Alles in allem kann ich ein KAUF NUR empfehlen!!!! DVD Hui, CD Pfui! 3 von 5 PunktenUm nur einige Worte zu mir zu sagen: Ich bin seit dem Release von Hybrid Theory dabei, hab die Band live gesehen und finde sie nicht erst seit dem letzten Album immens stark, abwechslungsreich und voll Power. Zu dem neuesten Output muss ich aber leider etwas Kritik loswerden. Natürlich fragt man sich, ob es denn jedesmal sein muss, zwischen ihren Studioalben ständig irgendwelche Live/Remix/Featuring-Platten auf den Markt zu bringen und die Kuh nochmal richtig zu melken. Es ist fragwürdig, das steht nicht zur Debatte, doch das hier vorliegende Werk spaltet meine Meinung, wie selten zuvor. Mit der Audio-CD kann ich im Prinzip nicht viel anfangen... ich hab die Alben, ich kenn die Lieder. In meinen Augen ist die Audio-CD nicht mehr als eine Mogelpackung. Ein völlig verhundstes "No more sorrow", ein kastriertes "Hands held high" und ein doppeltes "Numb", nur mit Jay-Z gefeatured. Sorry Jungs, darauf kann ich getrost verzichten. Die DVD im Gegenzug überzeugt auf ganzer Linie. Zwar ist die CD dort nur mit Bildern verpackt, aber die haben es in sich. Ganz starke Performance, stellenweise etwas Gänsehautmomente und Power auf der Bühne. So soll es sein. Dafür gibts Daumen hoch. Man sollte sich die Frage aber dennoch stellen, ob es eine reine DVD nicht auch getan hätte. Der Preis für das Package geht völlig in Ordnung, die CD seh ich aber nach wie vor nur als Bonbon... 1 Stern für die CD 4,5 Sterne für die DVD Das macht 3 Sterne! Linkin Park - Road To Revolution Live at Milton Keynes 5 von 5 PunktenIch kann das CD/DVD-Pack nur weiterempfehlen! Die Lieder sind meiner Meinung nach sehr gut ausgewählt, von jedem ist etwas dabei. Auch an der DVD kann ich nichts bemängeln. Von mir daher 5 Sterne! Ganz, ganz großes Kino. 5 von 5 PunktenDiese DVD und CD kann ich einfach nur jedem LP-Fan empfehlen. Ich hatte mehrmals Gänsehaut am ganzen Körper. |
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Black Ice (Limited Deluxe Edition im Hardcover Digipack mit erweitertem Booklet) von AC/DCAudio CD von Col (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 14,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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5 Kundenrezensionen:...also mir gefällts, ich höre seit Tagen nichts anderes mehr 5 von 5 PunktenKurz zu mir: Ich bin kein uralter AC/DC Fan, der seit Beginn der Zeitrechnung dabei war. Ich bin 26 Jahre alt und seit kindheitstagen höre ich ab und zu mal AC/DC, weil es einfach dazugehört, wenn man Metal-Musik, egal welchen Härtegrades hört. Meine Lieblingsbands sind Bolt Thrower und Type O Negative. Mein Sternzeichen ist Zwilling, ich mags hart und heavy, aber auch sanft und melodisch...ich habe zwei Gesichter. Seit Tagen habe ich aber kein Bolt Thrower mehr gehört, sondern nur noch die neue AC/DC Scheibe. Wieso? Ich find sie klasse! Ich muss darüber keine wissenschaftliche fundierte Arbeit verfassen, ob die Liedtexte einen tieferen Sinn haben, oder einen Vergleich zu früheren Alben ziehen. Mir ist es egal was früher war. Die Alben habe ich im Regal und kann sie mir anhören. Es geht ums hier und jetzt und um neue AC/DC Songs. Die Jungs haben was ordentliches abgeliefert. Mich unterhält die Scheibe, die Lieder sind abwechslungsreich und irgendwie halt AC/DC. Warum müssen sich Bands immer an den alten Alben messen lassen und immer was besseres abliefern? Wer legt fest was besser ist und was schlechter? Wer setzt den Maßstab? Meine Meinung: Black Ice ist spitze! Wer bisher gerne AC/DC gehört hat, wird auch bei Black Ice nicht entäuscht werden. ACDC forever 5 von 5 PunktenAC/DC war für mich schon immer meine Lieblingsband, und so konnte ich es kaum erwarten "Black Ice" in den Händen zu halten. Nach dem ersten durchhören dachte ich mir, naja nicht schlecht aber auch nicht der absolute Hammer. Und jetzt kommt es, ich habe bei noch keinem ACDC Album erlebt, dass es von mal zu mal hören immer besser wird, und zwar so extrem wie bei "Black Ice". Inzwischen bin ich mir sicher, dass es nach "Back in Black" das BESTE AC/DC Album ist. Den Leuten die dieser Platte einen Stern oder noch weniger gegeben haben, möcht ich mal gesagt haben: Entweder man findet AC/DC gut oder schlecht. Aber zu behaupten das "Black Ice" keine gute AC/DC Platte ist, trotzt jedem Realismus. Ich behaupte einfach mal so, dass alle "ehrlichen" AC/DC-Fans die sich die Platte mindestens 5-6 mal intensiv angehört haben zu dem Ergebnis kommen, eine gute Platte gehört zu haben. Wenn ich mich täuschen sollte, dann seis drum. Ich bin sehr glücklich mit "Black Ice" und hoffe auf noch ein Album dieser Klasse :-D Die Könige des knackigen Vier Viertel Taktes 5 von 5 PunktenDas Rockjahr 2008 ist reich gesegnet mit großartigen Veröffentlichungen. Sei es das neue Motörhead - Album "Motörizer", Metallicas erster Longplayer seit 5 Jahren ("Death Magnetic") oder Edguys achtes Epos "Tinnitus Sanctus" - schon jetzt haben diese Werke Klassikerstatus. Nur eine Band kann diese Meisterleistungen noch übertreffen. Sage und schreibe 8 Jahre nach ihrem letzten Output "Stiff upper lip" melden sich die Gründer des knackigen Vier - Viertel Rock 'n' Rolls zurück. "Black Ice" heißt die mittlerweile 14. AC/DC - Album und es tut genau das was der große Teil seiner Vorgänger auch getan hat: Es rockt gewaltig! Direkt - schnörkellos - genial. Mit neuem Produzenten (Brendan O'Brien) und neuem Elan präsentiert das Englisch/Australische Quintett 15 ultracoole Songs zwischen Hard Rock und Boogie. Die Pause hat der größten Rock and Roll Band des Universums sichtlich gut getan, im urtypischen AC/DC - Sound ist sogar der eine oder andere neue Farbtupfer zu erkennen. Doch der Reihe nach. Den Auftakt macht die Vorab - Single "Rock'n' Roll train" - ein AC/DC Song wie er im Buche steht: Vier - Viertel - Takt, straightes Riff, Hymnenrefrain. Vielen klingt dieses Lied etwas zu traditionell, für mich ist es der gelungene Auftakt zu einer LP die rundum Spaß macht. Es gibt kaum schwache Kompositionen, lediglich das etwas lahme "Skies on fire" oder das gewöhnungsbedürfte "Anything goes" mit sehr poppigem Sound fallen beim ersten Hören etwas ab. Besondere Highlights aus knapp 56 Minuten bestem Hard Rock Entertainment herauszupicken ist beinahe unmöglich. Jeder Titel hat seine eigene Faszination. Trotzdem gibt es für mich mit "War Machine" einen Übersong auf "Black Ice". Versehen mit einem unsagbar trockenen Groove, einem Monsterriff und einem gefährlich gebellten Refrain verursacht der Track absolute Suchtgefahr. Die 3.09 Minuten vereinen sämtliche AC/DC Stärken und lassen nicht nur den geneigten Fan hingebungsvoll niederknien und enthusiastisch sämtliche Körperteile schütteln. Ein absoluter Killer! Danke für dieses Meisterstück! Wie immer hat die Combo um die beiden Young - Brüder keine einzige Ballade am Start und rockt energetisch und druckvoll. So zaubern die zeitlosen Hymnen "Big Jack", "Spoilin for a fight" und "Rocking all the way" ein ums andere Mal ein breites Grinsen auf sämtliche Rock and Roll Gesichter. Gepaart mit Boogie - Groovern der Marke "Decibel" oder "Money made" bleibt kein Wunsch unerfüllt. AC/DC machen genau das was sie auszeichnet: simplen, aber unglaublich geilen Rock and Roll. Zu den typischen Markenzeichen der Band gesellen sich diesmal wohl dosierte neue Elemente. So nutzt Gitarrist Angus Young erstmals ein so genanntes Bottleneck. Außerdem legt Produzent O'Brien verstärkten Wert auf die Refrains des Fünfers. Titel wie "Rock n Roll dream" oder "Stormy may day" liefern durch ihre erfrischende Andersartigkeit einen angenehmen Kontrast, der die 15 Songs nie langweilig werden lässt. Wenn mit dem Titelsong ein verdammt starkes Album ausklingt, will die gute Laune einfach nicht verschwinden. Lange hatte es nicht gut ausgesehen für den weiteren Verbleib von AC/DC. Viele rechneten mit einer Bandauflösung. Ein neues Album einzuspielen war daher die absolut richtige Entscheidung. Das Feuer ist zurück, man merkt der Formation zu jeder Zeit die Spielfreude an, sie springt einem förmlich aus den Boxen entgegen. Die lange Pause hat defintiv gut getan. Brian Johnsons Stimme klingt frisch wie lange nicht, die Gitarren von Angus und Malcolm Young rumpeln herrlich ungestüm, Cliff Williams' Bass war wohl selten so deutlich abgemischt zu hören und Phil Rudds Drums atmen immer noch diesen unglaublich punktgenaue Drive. Das alles verpackt in einen herrlich trockenen, klaren Sound ergibt ein perfektes Album. Zu recht ist "Black Ice" weltweit zum Verkaufsschlager des Jahres 2008 avanciert. In dieser Form ist es ein absolutes MUSS die Band auf der kommenden Tour live zu erleben. Hoffentlich wird es nicht ihre Abschiedstour, denn wer die Fans so froh machen kann wie mit einem Klassealbum wie "Black Ice", der muss der Rockwelt noch lange erhalten bleiben! Nix besonderes! 3 von 5 PunktenJA ich höre gerne AC DC ! JA ich habe ALLE!!! Alben (und zwar ORIGINAL!!!) JA es ist wahr das alle Alben gleich sind und trotzdem haut das neue Album net wirklich rein. Ist halt einfach nichts besonderes. 3Sterne weils halt AC DC ist und trotz allem guter Rock ist. leider ohne Wiedererkennungswert 3 von 5 PunktenHallo, ich habe nun die Black Ice CD (LDE) mehrmals durchgehört. Bei mir bleibt bis jetzt kein Titel hängen. Ich finde die Titel austauschbar und ohne Herzblut geschrieben und aufgenommen. Wo sind die außergewöhnlichen Riffs und die Refrains die man noch Jahre später nicht vergessen kann? Klar kommen die 70'er und 80'er Jahre nicht wieder, aber ganz so ausdruckslos hatte ich das nicht erwartet. Ich habe die CD-Entstehung soweit das möglich war im Internet verfolgt - erst ist Jahrelang nichts passiert und dann wurde das Album innerhalb weniger Wochen zusammengeschustert. Die Jungs hätten sich wohl etwas mehr Zeit nehmen sollen um Ideen, Melodien, Texte zu sammeln. Vergleiche zu Back In Black oder den Scheiben der 70'er kann ich beim besten Willen nicht ziehen. Ich habe alle CD's die in Europa und Australien von AC/DC zu bekommen sind und es vergeht kaum eine Autofahrt bei der nicht Dirty Deeds Done Dirt Cheap usw. usw. aus den Boxen knallt. Was soll ich sagen, Black Ice habe ich weg gedrückt und Highway to Hell eingelegt. Noch kurz zur Limited Deluxe Edition, außer das die im hübschen Büchlein kommt - kein Unterschied, also an sich war das nicht nötig und ist Spielerei. Hier bewahrheitet sich wiedermal: nicht die Verpackung sondern der Inhalt zählt! Ich bin und bleibe trotzdem AC/DC Fan und habe auch eine Karte fürs Konzert in Leipzig (jjjaaaaarrrrrrr) ergattert, denn live sind AC/DC einfach Götter und sie Show wird wieder Hammer geil ... |
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Death Magnetic von MetallicaAudio CD von Mercury (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,09 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDeath Magnetic ist das wichtigste und am sehnlichsten erwartete Metal-Album des Jahres 2008. Wäre es enttäuschend ausgefallen, es hätte ein komplettes Genre gelähmt und ausgebremst. Doch die CD ist glücklicherweise das geworden, was sich die Anhängerschaft erhofft hat: eine erstklassige Thrash-Metal-Granate mit Anklängen an die Metallica-Hochphase in den 80er Jahren. Die komplexen, größtenteils überlangen zehn Songs brauchen einige Durchläufe, bis sie sich in ihrer ganzen Pracht entfalten, doch schon nach ein- bis zweimaligem Drücken der Repeat-Taste ist klar: St. Anger und Load/Reload sind Geschichte, mit Death Magnetic machen Metallica endlich da weiter, wo sie nach ...And Justice For All aufgehört hatten. Die Arrangements sind vielschichtig, James Hetfield feuert ein knallhartes, aggressives Thrash-Metal-Riff nach dem anderen ab, Kirk Hammett soliert, als ginge es um sein Leben, und Lars Ulrich trommelt endlich wieder mit angezogenem Snare-Teppich. Highlights der Scheibe sind das ruhig beginnende und sich immer weiter steigernde "The Day That Never Comes", die vertrackten Ohrwürmer "All Nightmare Long", "Cyanide" und "That Was Just Your Life", der rasante, traditionelle Thrash-Metal-Donnerschlag "My Apocalypse", der fast schon Slayer-Härtegrade erreicht, und das zehnminütige, stimmungsvolle Instrumental "Suicide & Redemption". Die kompositorische Genialität der frühen Alben bleibt zwar unerreicht, Death Magnetic verknüpft aber das Hypnotische, Rohe von St. Anger, das Progressive von ...And Justice For All und den unverkrampften Spaß am Rocken von Kill ´Em All zu einem ebenso anspruchsvollen wie emotionsgeladenen Klassealbum, wie es sich selbst die optimistischsten Fans kaum besser erträumt haben dürften. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Grottenschlecht 1 von 5 PunktenAlso ich hab mich ja tierisch auf das neue Album gefreut. Sogar vorbestellt hab ichs. Und als es dann da war.... naja. Das erste Mal reingehört. "Vielleicht muss man es ein paar Mal hören bis es einem gefällt!" Also nochmal reingehört. Und nochmal und nochmal und nochmal. Ich weiß nicht wie oft ich das Teil jetzt gehört hab. Aber es gibt kein einziges Lied auf der Platte das mir irgendwie zusagt! Das is alles so unharmonisch. Keine Melodien. Der Gesang *lach* is mehr ein reingeschrienes geplärre. Wie sagte nen Kollege passend: Disharmonisches Chaos hoch 10! Absolut schrecklich. Die ganzen Lieder sind sehr lang. Was bei den alten Platten nie ein Problem war. Aber wenn ich mich nach 3 Minuten frag ob es immernoch der selbe Track is, dann stimmt was nicht. Viel zu viele Rhytmenwechsel in einem Lied und nach 4 Minuten wirds dann einfach nervig und langweilig. Sorry, aber für mich die schlechteste aller Metallica Platten! Da gefällt mir selbst die St. Anger besser! Und das will was heißen! Metal-Album des Jahrzehnts 5 von 5 PunktenWelche Scheibe soll dieses Werk übertreffen? Wirklich ein Meisterwerk der alten Hasen ! Ein Must-have für Metal-Fans. Fame, fame/ Infection is the game 3 von 5 PunktenErstaunlich, wie gut die Lyrics von "Leper Messiah" auf das neue Metallica-Album passen: "Spineless from the start..." oder "Circus comes to town/ You play the lead clown" "Ha!", möchte man Metallica entgegen lachen, "20 Jahre habt ihr gebraucht, um zu begreifen, dass alles, was ihr könnt in euren ersten 4,5 Alben liegt." "Ha!", möchte man allen Kritikern entgegen lachen, "als hättet ihr alle nicht seit 20 Jahren auf eben dieses ALbum gewartet!" Irgendwo stolpert "Master of Puppets" in "...And Justice for All" und zertrümmert mal so eben bei das "Schwarze". Einerseits ein Armutszeugnis, sich nach Jahrzehnten des, nun ja, Experimentierens auf längst verloren geglaubte Stärken rückbesinnen zu müssen... Andererseits beeindruckend. Als hätte Metallica Ende der 80er nur mal eben eine Auszeit genommen, um mit dem nächsten Hammer möglichst weit ausholen zu können. Aber im Endeffekt sind es doch zwei Seiten derselben Medaille. Auf der einen glänzt Metallica wie seit langem nicht mehr, auf der anderen präsentieren sie sich als ihre eigene Neuauflage. Alteingesessene Fans müssen wohl für sich selbst entscheiden, in welche Richtung die Waage (remember "Justice"...?) ausschlägt? Metallica sind wieder da, leider mit Lars Ulrich 3 von 5 PunktenHabe das Album nun ettliche Male durchgehört und sage schon am Anfang: DAs Album ist gelungen! Wie wenn es ein St Anger nie gegeben hätte (Komisch, die Reviews zu St Anger sagten damals, dass sie rocken, wie wenn es kein Black oder Load und Re-Load ALbum gegeben hätte...). Wenn man sich die musikalische Entwicklung begutachtet: die ersten vier Alben boten einen Mix aus Thrash und Heavy Metal, das Riffing ist so dermaßen typisch Metallica, dass man sie auf jedem Album erkennt, wirklich JEDEM. Mit dem Black Album setzte allerdings eine Langeweile ein, bis auf 2-3 Kultsongs, die aber eher rockig ausgefallen sind. Load bot eher hard Rock Kost, aber leider auch viel zu vielke Lieder, die einfach nur belanglos, langweilig und dahinplätschernd waren. Re-Load hatte rotzigere Songs im Angebot, war aber im Prinzip nur die Fortsetzung von Load (wie es der Titel leider auch schon verriet..). Mit Garage Inc wollte man sich an die Anfangstage zurückvrsetzen, was ich für sehr gelungen halte: Asbach-Uralt Demo Tracks als Bonus, und neu eingespielte Coverhits auf der Haupt-CD. Mit S&M wagten sie den Schnitt von Metal/Rock mit Klassischem Orchester; komsicherweise klangen dabei einige Load und Reload Songs richtig gut und auch im Gesamten halte ich das Projekt für gelungen. St Anger stellte eben das dar, was ich in meiner Review angesprochen habe: Mist. Das Ganze ist nur im Gesamtpaket mit dem Film Some Kind Of Monster einmalig zu ertragen, der Film erklärt, warum die CD so schlecht ist (bis heute hat die CD meines Erachtens absolut keine Daseinsberechtigung..). Das neue Metallica Album wird angekündigt, schon sind im Vorraus viele verschiedene Stimmnen zu vernehmen. Eines Tages taucht die Seite Mission Metallica auf, viele meldeten sich auf der Page an, sie versorgt bis dato mit News zum Album und vielen Tonschnipseln und Videos, die mir den Mund regelrecht wässrig gemacht haben. Nun ist es nach fast einjährigem Studioaufenthalt als CD, Digipak und zwei Special Editions (Vinyl und ein Coffin Set) erhältlich. Im Vorraus gab es schon agnze Preiviews, am Tag vor Release konnte man sich sogar das ganze Album streamen, was ich mied. Das Album startet mit einer recht rockigen Melodie, was dann in einen Metalriff mündet. Hier fällt schon was auf: Die Riffs sind nicht unbedingt erste Sahne und beschränken sich eher auf Anfangstage, mal rein von der Komplexität gesehen, im Gegensatz zu St Anger sind es dennoch Riffmonster. Dazu die (in meinen Ohren) sehr gute Stimmne von James. Der Song prischt doch ordentlich nach vorne los, dabei fallen einem schon fast alternativelastige Spielereien auf, die ich als gelungen betrachte. The End Of The Line... Wow, ein Hammertrack! Man nehme eine große Portion vom Reload-Rotz-Riffing und eine Spur... Rage Against The Machine. Tatsächlich, Metallica hat auch hier schon wieder einige Neuerungen eingebaut. Broken, Beat & Scarred bietet wieder guzte Kost auf sehr metallischem Niveau. Aber spätestens hier fällt das miese Drumming von Lars auf. The Day That Never Comes... Von vielen auf den ersten Lauscher als "One" Kopie abgestempelt (was mir höchstens ein leichtes Kopfschütteln entlockt), entwickelte sich auf Autofahten zu einem meiner Lieblingstracks von Metallica. Guter Songaufbau, und nachdem man Lars Ulrich miserables Drumming bemerkt hat, dürfte einem spätestens hier das geile Bassspiel von Trujillo auffallen. Was den Song noch besser gemacht hätte: Mehr Tempo gegen Ende. All Nightmare Long ist der erste Song, der mir nicht gefällt, wobei alles sehr gut Anfängt: ein prägnantes Bassriff leitet ein, dann wird der Song leider sehr zerfahren. Bei vielen bands kann man das positiv werten, aber bei Metallica klingt es einfach... seltsam. Hier klingt es eifnach nur so, als wären Riffs ohne sämtlichen Zusammenhang zusamnmengeschoben worden. Cyanide hätte auf dem Black Album stehen können, wäre aber einer der besseren Songs beim im Gesamten doch eher Durchschnittlichen Album gewesen. Sehr catchy Spielereien und einigen Mitgröhlparts. The Unforgiven III... Nunja, was soll ich sagen, nach mehreren Hördurchgängen hat er sich gemausert, aber haut mich auch nichtz richtig vom Hocker, die Experimente Richtugn Klavier udn Streicher halte ich für vollkommen unangebracht... Judas Kiss... Bitte skippen, das ist eher eine Iron Maiden Kopie, als ein Metallica Song. Suicide & Redemption ist ein Instrumental. Indirekt als neues Call Of Cthulhu angekündigt, was ich ebenfalls für Nonsens halte. Es ist ein hörbares Isntrumental, wohlbemerkt gut, aber viel zu lang für die mangelnde Abwechslung. My Apocalypse geht wieder in die Richtugn der alten Schule und überzeugt auch und ist ein netter Rausschmeißer. Um nochmals den Anfang aufzugreifen: Es handelt sich um ein gutes Album. Einige gut-sehr gute Songs haben den Weg auf die Platte gefunden, was ich Metallica nicht mehr wirklich zugetraut habe. Das Highlight der Platte ist allerdings das Bassspiel Dennoch hat das Album ein paar deutliche Schwachstellen: Einige werden sich am sehr "naturbelassenen Sound" der Marke Rick Rubin stören (ich find den Sound sehr gut). Zudem gehen All Nightmare Long und Judas Kiss eindeutig in die falsche Richtung und gefallen mir kaum - gar nicht. Außerdem sind die Songs zu lange, und das sage ich als Fan von Bands, deren Songs schon mal eine halbe Stunde gehen. Zudem ist Lars Ulrichs Drumming fast schon eine Zumutung,. passt aber doch irgendwie zum Sound... Im Gesamten überwiegen die positiven Eindrücke, aber sehr viele negative Seiten (subjektiv gesehen natürlich) erlauben mir keine höhere Punktvergabe als 3 Sterne. Musikalisch ganz ok, aber.... 2 von 5 Punktender Sound ist stellenweise grauenhaft, weil ziemlich übersteuert. Hatte gedacht, das würde nur meine CD betreffen, aber nach den Rezensionen betrifft das wohl alle Scheiben. Das ist ziemlich ärgerlich, denn es schadet dem Hörvergnügen und dem Portemonnaie. Läßt sich leider auch mit mp3-gain nicht korrigieren. Schade, denn die Musik an sich ist ganz ok, auch wenn sie natürlich nicht an die der ersten 3 Alben rankommt. Auch wenn es immer etwas unfair ist, das ständig zu vergleichen, kann ich deshalb trotzdem nur 3-4 Sterne geben. Allerdings muß ich noch 2 Punkte wegen der schlechten Soundqualität abziehen... Schade eigentlich. |
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Die Wahrheit übers Lügen (ca. 1,5 CD) von Farin Urlaub Racing TeamAudio CD von Völker hört die TonträgerPreis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 13,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWer rastet, der rostet. Statt sich auf den gigantischen Erfolgen der Ärzte auszuruhen, nutzt Sänger/Gitarrist Farin Urlaub die erste Pause nach den langen Tourneen zum Jazz ist anders-Megaseller, um sein drittes Solo/Projekt-Werk zu veröffentlichen. Das Album, das in eine leicht melancholisch angehauchte reguläre Scheibe und eine deutlich sonnigere Mini-CD aufgeteilt ist, gefällt mit Farins gewohnt tabuloser stilistischer Vielfalt, die diesmal von heftigem Punkrock über bitterböse Singer/Songwriter-Balladen bis hin zu HipHop-Einschüben und Reggae-Grooves reicht. Das kunterbunte Allerlei funktioniert wie immer ganz wunderbar, wobei sich Farin wie auf jeder seiner CDs neue musikalische Horizonte erschließt und zusammen mit seiner Backing-Band, dem Racing Team, viele liebevolle Details in die Songs einwebt. Insbesondere auf der Mini-CD verbergen sich diverse sehr originelle, großartig umgesetzte Ideen, die Die Wahrheit übers Lügen deutlich vom Ärzte-Kanon absetzen. Und intelligente, clevere, lyrische, kritische, humorvolle oder auch einfach nur unterhaltsame Texte gibtŽs natürlich wie immer obendrauf. -- Michael Rensen virtuelle Autogrammstunde Im übrigen gibt es am 13. Dezember von 13 Uhr bis 17 Uhr eine virtuelle Autogrammstunde mit Farin Urlaub bei amazon.de. Und was bedeutet das für mich? Weder anziehen, anstehen noch warten - einfach freuen. 5 Kundenrezensionen:Ein Paukenschlag ohne Pauke, dafür mit Gitarre und Co. 5 von 5 PunktenVölker hört die Tonträger. Vor allem den neuen des Ärzte-Gitarristen Farin Urlaub aus Berlin. Gemeinsam mit seinem charmanten und teilweise auch hocherotischen Racing Team gelingt ihm sein bereits vierter musikalischer Streich, der den sagenhaften Titel Die Wahrheit übers Lügen" trägt. Gut, eigentlich handelt es sich hierbei nicht nur um einen Tonträger, sondern um gefühlte 1,5. Allen Nichtmathematikern reicht die Information, dass sie beim Kauf des Albums eine CD und eine Mini-CD erwerben. Auf der CD befinden sich elf Lieder, die textlich an das hohe Nivaeu der Vorgänger-Alben heranreichen können. So wird z.B. im Lied Krieg" von der Privatfehde der Berliner Schnauze gegen einen Verkehrsteilnehmer berichtet, deren Ursache eher banaler- und daher menschlicher- Natur sind. Genauso genial ist der Song Monster", in dem über die Erschaffung eines Monsters nachgedacht wird, um so die schlechte Musik aus dem Radio gewaltsam verbannen zu können. Bei Die Leiche" wiederum merkt man, dass in der wunderbaren Welt des Farin U. auch allerhand groteske Gedanken vorhanden sein müssen, denn es gibt wahrscheinlich nicht sehr viele Menschen, die es sich vorstellen können, seelenruhig an einem Teich zu sitzen, während gerade eine Leiche an ihnen vorbei schwimmt. Auf der Mini-CD befinden sich vier Lieder, die textlich an die heiteren Songs von Endlich Urlaub" und am Ende der Sonne" erinnern. Und während Herr Urlaub und sein Racing Team auf der CD v.a. der härteren Rockmusik den Vorzug gibt, verfügen die Lieder der Mini-CD über so manche musikalische Innovation, bei der die Bläser endlich zum Einsatz kommen dürfen. So erklingen hier Ska-, 2Tone- und sogar Ragga-Klänge, die mehr nach Südsee als nach Berlin-Wedding klingen. Auch beim neuen Album wird klar, dass Farin Urlaub noch nicht am kreativen Ende seines Solo-Pfades angelangt ist. Ausgefeilte Musik und ausgefeilte Texte, die vor Tiefgründigkeit, humoristischer Brillanz oder kindlicher Naivität nur so strotzen, können das spannende Innenleben eines der besten deutschen Musikers detailiert darstellen. Manchmal ist klein eben besser 2 von 5 PunktenIch mach es kurz (oder halte es eben klein) Leider setzt Farin seinen Trend fort und seine Lieder (wie, mit wenigen Ausnahmen, in den letzten beiden Ärzte-Alben) versinken immer mehr in der Belanglosigkeit. Die Lyrics der großen Scheibe sind teilweise schon sehr gewöhnungsbedürftig, insbesondere im Hinblick auf die Reime (Ich will nun mal nicht immer schon 5 Sekunden vorher wissen welchen Reim er als nächstes benutzt...nicht beim ersten hören). Irgendwie überkommt einem das Gefühl: "Hmm...jupp, ist Farin...hab ich doch schon mal gehört." Es gibt einfach nichts neues zu entdecken. Das er es besser kann beweist der "Kleine Bruder": vier Lieder die mal aus der Reihe tanzen, etwas neues bieten. Es kam ein wenig das Gefühl seines ersten, und mit Abstand gelungensten, Album auf. Das zeigt doch das er es auch besser kann! Bleibt die Hoffnung, dass seine Konzerte sich nicht zu sehr auf sein neues Material stützen. Warum gibt's nicht mehr CDs wie diese? 5 von 5 PunktenBeim Hören dieser CD hat sich in meinem Kopf unweigerlich diese Frage festgefahren - warum braucht es wirklich einen großen, mittlerweile nicht mehr so jungen und frischen, blonden Gitarristen einer Punkband, um endlich mal wieder herzerwärmende und erfrischende Musik kaufen zu können? Ja, Farin Urlaub und sein Racing Team haben mit DWÜL einen wunderbaren Beweis dafür abgeliefert, dass auch heute - in Zeiten von Popstars und DSDS - noch gute Musik möglich ist, man muss nur die richtigen Leute machen lassen. Dass Farin Urlaub gute Texte und schöne Lieder schreiben kann, beweist er der deutschsprachigen Musikwelt ja schon seit über 25 Jahren, aber mit diesem Album setzt er dem ganzen noch ein Sahnehäubchen auf... "Große" schwarze CD: Nichimgriff - 7,5/10: kommt besonders gut im Auto, härtere, rockige Nummer, gute erste Single - definitiv KEIN Wegweiser für das komplette Albvum Unscharf - 10/10: Gänsehaut pur... wunderschöne Melodie trotz rockigem Anfang, toller, nachdenklicher Text Gobi Todic - 9/10: Genialer Song - schade, dass durch den Rummel um den Namensgeber vorher solch ein Theater entstanden ist und die Erwartugen an den Song bei vielen eben ins unermessliche gestiegen waren. Seltsam - 5/10: toller Text, Melodie ist nicht so ganz mein Fall Krieg - 10/10: Kraftwerk goes The Ruppets - schöner, poppiger Song mit kritischem Text Pakistan - 10/10: ICH WILL SOFORT VERREISEN!!! Niemals - 10/10: DAS nenn ich mal einen Herzschmerzlovesong!!! Gänsehaut- und Tränen-Garantie, würdige 2. Single Die Leiche - 10/10: wunderschön gesungen, nur mit Akkustikgitarre, verstörend-guter Text Monster - 7/10: durchschnittliche Rocknummer, genialer Seitenhieb am Ende ;-) Atem - 10/10: schon wieder ein wunderschöner Lovesong, nur ohne Herzschmerz, toll!!! Karten - 10/10: Krach und Kabumm am Ende - rockt herrlich und bietet im Outro auch dem kompletten Racing Team nochmal eine Bühne! "Kleine" rote CD: I.F.D.G - 9/10: oh Mann, was für ein Opener! Lustig, aber doch kritisch, typisch Urlaub eben Heiss - 10/10: eine der wunderschönsten Reggea-Nummern, die ich kenne - toller Abschluss Die Insel - 9/10: HAHAHAHAHAHAHAHAAAAAAAAAAAAAa, ist das ein lustiger Song - und das TROTZ kritischem Text Trotzdem - 9/10: Schön, flott, nachdenklich Alles in allem das beste, was Farin Urlaub bislang solo abgeliefert hat... und er braucht sich auch defintiv nicht mehr hinter "Die Ärzte" verstecken... ein Genie hald... Furt besser denn je ! 4 von 5 PunktenDas vorliegende neue Album ist für mich das beste Farin Urlaub Soloalbum. Aus Furt ist eine richtige Band geworden. Sie überzeugen jetzt auch als Studioband, live waren sie ja sowieso schon super. "Die Wahrheit übers Lügen" ist ein sehr abwechslungsreiches Album geworden. Besonders gut gefallen mir alle Songs des "Kleinen Albums". Wie Liebe - Nur lauter 5 von 5 PunktenOk, ich bin großer DÄ- und FU(RT)-Fan. Das soll allerdings keine Hürde darstellen, ein Album objektiv bewerten zu können. Ich würde es so beschreiben: Beim ersten Mal hören ist Die Wahrheit Übers Lügen ein gutes Album. Beim nächsten Mal bleiben eine Menge Songs hängen. Und dann verliebst du dich in dieses Album. Und zwar wortwörtlich. Viele Künstler produzieren Alben mit ein paar guten Singles und einer Menge "Füllsongs", das ist hier schon einmal nicht der Fall: 1. NICHIMGRIFF - 7,5/10 eigentlich durchschnittlicher guter, härterer Rocksong, musikalisch besser als textlich 2. UNSCHARF - 10/10 wunderschönes Lied, dass einen richtig gefangen nehmen kann 3. GOBI TODIC - 7,5/10 nicht schlecht, muss man aber mehrmals hören, lässt hervorragend Spekulationen zu ;) 4. SELTSAM - 8,5/10 das musste schon länger mal gesagt werden... 5. KRIEG - 10/10 hier findet sich wohl wirklich jeder wieder, tolles Lied 6. PAKISTAN - 9,5/10 schönes, sonniges Reiselied 7. NIEMALS - 7/10 ein Lied, dass alle mehr zu mögen scheinen, als ich... für mich eher Durchschnitt 8. DIE LEICHE - 9/10 makaber, psychedelisch, interessant 9. MONSTER - 7/10 da hätte ich mir einen schöneren Text im Refrain gewünscht... 10. ATEM - 10/10 intimes, ruhiges Liebeslied, dass ohne ausgetretene Phrasen wie Herz/Schmerz usw. und ohne echten Refrain auskommt und trotzdem soo schööön ist ;) 11. KARTEN - 8,5 rockig, schlicht, gut 12. I.F.D.G. - 10/10 thematisch wie "Himmelblau" und genauso toll, Hymne an die Lebensfreude - "Das Leben kann so schön sein, wenn man sich nicht stressen lässt: Einfach nur zu lächeln ist ein herrlicher Protest!" 13. ZU HEISS - 9/10 Reggae mochte ich nie wirklich, dieses Lied ist trotzdem richtig gut 14. INSEL - 10/10 Reggae und Elektro? Und das soll mir gefallen?! JA! Bei diesem Lied fängt man einfach nur an zu tanzen, außerdem: wunderbarer Text 15. TROTZDEM - 8.5 Solider Song als Abschluss Fazit: Ich Find Das Gut! |
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Stark Wie Zwei von Udo LindenbergAudio CD von Starwatch (Warner)Preis bei Amazon: EUR 13,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
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ProduktbeschreibungSTARK WIE ZWEI Aus der Amazon.de-RedaktionJohnny Cash war es ebenso vergönnt, wie Neil Diamond und der Knef: einen mutigen Schritt zu vollziehen, über den Abgrund vom damaligen Erfolg ins Jetzt. Dabei Generationen verbindend, als einstiges Jugendidol ebenso, wie in reiferen Jahren als Sinnbild für Altersweisheit und Gelassenheit. Und Udo Lindenberg? Der hat mit Stark wie Zwei seine erste Scheibe mit eigenen Songs nach acht Jahren vorgelegt. Sie lässt einen locker die letzten 20 Jahre vergessen, denn so lange liegen seine bis dato allerbesten Jahre zurück. Mit seinem neuen Album hat er nahtlos wieder an sie angeknüpft. Wer nicht alt werden möchte, der muss jung sterben lautet ein Sprichwort. Panik-Rocker Udo hatte vermutlich selbst gar nicht damit gerechnet, überhaupt jemals so alt zu werden, bei jenem Durchdreh-Lebensstil, den er jahrelang pflegte und den er so genial und schmalzig zugleich auf seinem Album Panische Nächte in dem Song Flipper besang. Altwerden erschien damals ebenso absurd wie die Vorstellung von Punk-Ikone Nina Hagen in einem Werbespot für die Deutsche Telekom. Beides sollte sich Jahrzehnte später bewahrheiten. Was hat die Zeit mit uns gemacht fragt sich Udo Lindenberg heutzutage berechtigterweise in seinem gleichnamigen Song. Um die Antwort braucht er sich derzeit keine Sorgen zu machen, denn mit seinem Album Stark wie Zwei hat Udo Lindenberg die gefährlichen Untiefen von Männern in ihrer Sinnkrise zwischen 50 und 60 umschifft und dabei seinen neuen, eigenständigen Kurs gefunden. Mit an Bord befinden sich Rapper Jan Delay, Jazz-Trompeter Till Brönner und Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß unter der entspannten Beratung von Produzent Andreas Herbig und Annette Humpe. Stark wie Zwei atmet die Freiheit Lindenbergs legendärer Scheibe Daumen im Wind, vielleicht weil es keinen herkömmlichen Plattenvertrag gab und somit auch nicht den gängigen Dienst nach Vorschrift. Das ist in keinem Song offenkundiger zu spüren, als in Chubby Checker mit Helge Schneider und Udo Lindenberg, als Hoteldetektiv und Drogenhund. Vorrang haben jedoch eher die ernsten Belange, wie der Gin des Lebens in dem Song Nasses Gold, in dem Udo sein Suchtproblem thematisiert, freilich nicht ganz ohne Koketterie, wie einst auch Harald Juhnke. Udo Lindenberg war schon immer ein begnadeter Interpret intim genuschelter Balladen. Auf Stark wie Zwei ist er noch einmal ein Stückchen dichter ans Mikrofon getreten, um sich mit Der Astronaut muss weiter selbst zu übertreffen. Themen wie Tod, Spiritualität, Alter und Sucht mit unerschrockener Flapsigkeit zu verbinden und dabei zuweilen voll aufzudrehen, ohne ins Peinlich-Alberne abzugleiten, ist Udo Lindenbergs große Fähigkeit. Auf den 14 Songs von Stark wie Zwei hat er sie auf beeindruckende Weise neu zum Leben erweckt. --Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Volle Punktzahl 5 von 5 PunktenMal ehrlich, damit habe ich nie und nimmer gerechnet. Eine Lindenberg-Platte auf dem Niveau der ersten Scheiben. Habe bei "Dröhnland Symphonie" aufgegeben. Mir zwar alle Platten danach noch angehört, aber irgendwann gedacht, Danke Udo, viel geleistet, aber das war's. Und dann diese Platte. Ich könnte heulen... Einfach nur klasse 5 von 5 PunktenEin tolles Album nach längerer Pause das seinen Preis mehr als wert ist. Unsere Nachtigall läuft zur Höchstform auf,die Songs sind einfach nur klasse. Alles ist auf dieser CD- schnoddrige Lieder zum mitgrölen, aber auch wunderschöne Songs mit Text zum Nachdenken. Klasse Udo !!! Melancholischer Paukenschlag mit Tiefgang 4 von 5 PunktenBisher habe ich um Elaborate von Uo Lindenberg eher einen großen Bogen gemacht, zu nuschelig die Stimme, zu plump seine Weltsicht. Aber die Single Auskoppelung "Wenn du durchhängst" hat mich endgültig auf den Pfad der späten Erkenntnis geführt. Da singt ein in Ehren ergrautes Rock-Schlachtschiff mit viel Gespür für leise Zwischentöne eine Durchhalte-Hymne, die mir immer wieder unter die Haut geht. Wie überhaupt die CD bei trübem Novemberwetter nicht unbedingt zur Stimmungsaufhellung beiträgt, aber angesichts der Alkohol durchwirkten Vita eines Udo Lindenberg kann das nicht verwundern. "Der Astronaut muss weiter" klingt wie ein tief trauriges Resümee am Ende eines langen Lebenweges. In "Mein Ding" lässt er aber keinen Zweifel, dass er seine Andrea Doria auch in Zukunft auf seinem eigenwilligen Kurs hält. Spätestens da wird klar, dass Lindenberg nicht allein der abgedrehte Nuschelrocker ist, sondern catchy-Melodien mit viel echtem Gefühl zu schreiben in der Lage ist. Wunderbar relaxed haut er in "Ganz anders" mit Jan Delay einen wunderbar trockenen bluesigen Kommentar zur eigenen Schizophrenie heraus:"Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu. Du machst hier grad' mit einem Bekanntschaft, den ich genauso wenig kenne wie du." Zwischendurch lässt Lindenberg bei "Chubby Checker" im Duett mit Helge Schneider den selbstironischen Jonny Controlletti durchblicken. Selten hat Melancholie und Weltschmerz so viel Spaß gemacht wie in "Stark wie zwei". Damit hat sich Lindenberg selbst ein Denkmal gesetzt, von dem man noch in vielen Jahren mit Ehrerbietung sprechen wird. Die größte Überraschung 2008 5 von 5 PunktenEigentlich bin ich kein Fan von Udo Lindenberg. Es gibt gute Lieder, aber bisher hatte mich das Fieber nicht gepackt. "Stark Wie Zwei" ist daher die größte ÜBERRASCHUNG 2008 für mich. Udo Lindernberg ist nach einer längeren "Abstinenz" eine neue CD gelungen, die nicht nur alte Fans begeistert und mit dem Udo-Fieber ansteckt. Die Lieder sind wie eine Droge: einmal gehört will man noch mehr. Seine neue Platte vereint seine rauchige wirklich einzigartige Stimme und die unverkennbare Udo Lindenberg-Art mit einer Melancholie, durch die man in die Lieder förmlich aufgesaugt wird. Und in eine ganz eigene Welt katapulitiert wird. Die Lieder leben vom Rock und von und brillanten Texten. Schon mit dem ersten Song "Ich zieh meinen Hut" gelingt ihm ein großartiger Auftakt, der viel verspricht (Und das Versprechen wird im Laufe der CD auch mehr als eingelöst). Diese und weitere Balladen gelingen ihm, ohne jemals kitschig oder anbiedernd zu werden. Auf diesem Album spielen Themen wie das Alter, Sucht, Tod aber auch Liebe eine große Rolle. Und er transportiert Gefühle und Atmosphäre z.B. in "Nasses Gold" so echt, dass einen die Lieder richtig packen. Und egal, was man über Jan Delay denkt, das gemeinsam gesungene Lied ist echt gelungen. Jedes Lied schreibt seine eigene Geschichte und überrascht durch seine Tiefe. Ich hätte mir bisher nicht träumen lassen, dass ich einmal nach seinen Songs so süchtig bin. Ich zieh meinen Hut - UDO ... 5 von 5 Punkten...und vielen Dank auch für die wahnsinnsgeilen Titel. Lange habe ich mir keine CD mehr so oft angehört. Die Texte und der Rhythmus geht durch Mark und Seele . Komplett aus dem Leben gegriffen ! Super , gehört in jeden CD - player ! Mfg Steffen Geißler / Chemnitz |
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