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Produkt-Bild: Music for the Motion Picture Into The Wild

Music for the Motion Picture Into The Wild von Eddie Vedder

Audio CD von J Records (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 10,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Music for the Motion Picture Into The Wild

Tracks:

  • Setting Forth
  • No Ceiling
  • Far Behind
  • Rise
  • Long Nights
  • Tuolumne
  • Hard Sun - Main
  • Society
  • The Wolf
  • End Of The Road
  • Guaranteed

Produktbeschreibung


INTO THE WILD
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Ein perfektes, kleines Album
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Als ich hörte, dass Eddie den Soundtrack zum neuen Film von Sean Penn macht, war mir ohnehin klar, dass ich ihn blind kaufe. Trotzdem - oder gerade deswegen - habe ich überhaupt nichts erwartet. Wie schön war die Überraschung dann: lauter Kleinode, auf den Punkt gespielt, ohne Schnörkel, "nur" tolle Songs, die auf die nötigsten Instrumente reduziert eingespielt wurden. So kommt hier besonders gut zur Geltung, was man meist nur bei Pearl Jams Liveauftritten gut zu hören bekommt: Eddie Vedders wandlungsfähige, manchmal schmerzlich expressive Stimme. Um einen besseren Rocksänger zu finden, muss man schon weit reisen.
Setting Forth ist ein herrlicher Einstieg, evoziert dringlich weites Land und einen Neuanfang. No Ceiling ist ein legerer Spaziergang begleitet von einem stolpernden Banjo, Far Behind zeigt Eddies Liebe zu The Who, Rise ist wunderbarster Folk. Bei Long Nights kann man fast das Knistern des Lagerfeuers hören und die seltsamen, ängstigenden Formen in den umgebenden Schatten sehen, Tuolumne ist dann wieder folkiges, sonniges, wenn auch leicht wehmütiges Westerngitarrenpicking. Hard Sun bietet eine gelungene Coverversion, ebenso wie Society, das durch Eddies zitterndes Timbre unglaublich eindringlich wirkt. The Wolf ist dann ein einsames Heulen in der Nacht, End of the Road ein Ankommen im Bewusstsein, dass die Straße morgen weitergehen wird. Tja, und dann kommt Guaranteed, das für mich schwächste Lied der Platte - ausgerechnet dieses ist Grammy-prämiert, was mehr über die Grammies als über Eddie Vedder sagt. Aber selbst schwacher Eddie Vedder ist meilenweit besser als das, was sonst auf die Grammy-Bühne gelassen wird.
Ein kurzes, kleines Meisterwerk, dass einen wegen seiner Knappheit hungrig zurücklässt.
Bin Begeistert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Selten war ich von einer CD so angetan, wie von dieser. Dabei kam ich eher durch Zufall in den Film. Schon nach dem ersten Song wusste ich, dass ich den Soundtrack zum Film "Into the Wild" brauche.
Die Musik hat, wie auch der Film, keinen richtigen Höhepunkt, sondern ist ein Dahinfließen, von dessen Ruhe man verzaubert wird. Jeder Mensch hat irgendiwie eine Melodie im Kopf, die er nicht los wird. Mit dieser CD hab ich 11 neue hinzubekommen. Ich freu mich schon auf den Sommer, wenn man am Strand liegt oder am Feuer sitzt und Eddie Vedder im Ohr hat.
Wunderschön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Melancholisch aber nicht deprimierend, seicht aber nicht langweilig, perfekt für einen entspannten Abend! Aussergewöhnlich und es gibt nicht ein Stück, das mir nicht oder nur wenig gefallen würde.
"No ceiling" ist für mich das beste Stück auf der CD!
Spitzen Soundtrack!!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sehr schöne Lieder, die wirklich perfekt zum Film passen! Leider ist die Spielzeit etwas zu kurz geraten... Aber das ist nicht wirklich ein Wehrmutstropfen...
Klasse Soundtrack zu einem genialen Film
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Soundtrack zu dem genialen Film Into the Wild ist insgesamt sehr ordentlich ausgefallen. No Celling, Rise, Long Nights, Hard Sun, Society und Guaranteed sind einfach kleine musikalische Meisterwerke. Meine beiden absoluten Lieblingsstücke sind Long Nights und Hard Sun.

So und nun zur Begründung für die vier Sterne: Setting Forth ist noch ein sehr ordentliches, wenn auch kurzes Lied. Far behind ist auch ein ganz nettes Lied. Tuolomne und The Wolf empfinde ich als absolute Frechheit. Die beiden Lieder sind von der Spielzeit und vom gesungenem einfach nur viel zu kurz undganz klare Lückenfüller. Auch End of the Road ist für mich nicht mehr als ein ziemlich einfallsloser Lückenfüller. Von 3:20 Minuten Spielzeit, sind fast 3 Minuten nur ganz nette Musik. Der Soundtrack besitzt nur Elf Titel und hat eine gesamtspielzeit von gerade Mal einer halben Stunde. Ganz klar zu wenig. Da hätte man mehr und längere Lieder gewünscht, die so genial sind wie die oben genannten.

Trotzdem ist der Soundtrack eine Empfehlung, weil es die paar Lieder wirklich Wert sind und weil das kleine Booklet und die CD allgemein ganz liebevoll gemacht sind.
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Produkt-Bild: Christmas In Cuba (Jazz Club)

Christmas In Cuba (Jazz Club) von Luis Frank Y Su Tradicional Habana, Roberto Blanco, Sandra Granados

Audio CD von Boutique (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 4,13

1 von 5 Punkten
1 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Christmas In Cuba (Jazz Club)

Tracks:

  • Last Christmas
  • El Muneco De Nieve (Frosty The Snowman)
  • Las Campanas Suenan (Süßer die Glocken nie klingen)
  • Campanas Navidenas (Sleigh Ride)
  • La Navidad Blanca (White Christmas)
  • La Nieve Cae On Silencio (Leise rieselt der Schnee)
  • Alegria En La Navidad (Winter Wonderland)
  • La Cancion Pino (Oh Tannenbaum)
  • Cascabel (Jingle Bells)
  • Noche De Paz (Stille Nacht)
  • Rudolfo El Reno De La Nariz (Rudolf The Red Nosed Reindeer)
  • Viaje Con Santa Claus (Santa Claus Is Comin' To Town)
  • Las Navidades Pasadas (Last Christmas)

Eine Kundenrezension:

Christmas in Cuba? aufgenommen in Germany...mit Roberto B.
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Na Ja,.... die Serie hat auf jeden Fall viele bessere Compilations!! Die Tonqualität ist durchweg gut, aber es ist schon ein bisschen merkwürdig, klassische (deutsche) Weihnachtslieder "auf cubanisch" interpretiert zu hören. Alles in allem ist die CD eher lustig- als weihnachtlich!!
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Produkt-Bild: 9

9 von Damien Rice

Audio CD von Wmi (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,79

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: 9

Tracks:

  • 9 Crimes
  • The Animals Were Gone
  • Elephant
  • Rootless Tree
  • Dogs
  • Coconut Skins
  • Me, My Yoke And I
  • Grey Room
  • Accidental Babies
  • Sleep Don't Weep
  • 9 Crimes (Demo)

Produktbeschreibung


9
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5 Kundenrezensionen:

Balsam für Ohren und Seele
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Also ich finde diese CD (wie eigentlich alles andere von Damien auch) einfach nur gelungen und schön anzuhören. Damiens Musik ist einfach nur Balsam für Seele und Ohren, die Texte regen auch teilweise zum Denken an. Im StudiVZ gibt es eine Gruppe mit dem Namen "Damien Rice - Flennen auf hohem Niveau".. diese Aussage passt sehr gut zu dieser CD.
Für Damien Rice Fans also ein absolutes Muss!
Einen Stern abzug gibt es aber von mir, weil die CD sich mal wieder in einer Papphülle befindet, die zwar lievoll gestaltet ist, aber nicht ganz so viel aushält wie die Plastikversion.
nach und nach...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sein erstes Album hätte mich schon eines besseren belehren müssen, war ich doch früh mit dem Urteil zur Hand, "9" sei im Gesegensatz zu "O" nicht so gelungen. Die "9 Crimes" und der "Rootless Tree" fesselten mich sofort, vom Rest des Albums war ich jedoch zunächst enttäuscht. Doch wie das bei einem Damien Rice Album nun mal so üblich zu sein scheint, schleichen die Lieder sich so nach und nach ins Gehör. Und auf einmal merke ich: mal wieder ein wahnsinnig gutes Album des irischen Ausnahmekünstlers, ohne Schwachstellen und mit einem Stern weniger als sein Vorgänger, der 6 von 5 hatte.
Eigentlich durch Zufall...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... bin ich auf Damien Rice gestossen. Ich habe den Film Shrek 3 gesehen, und da kommt das Lied "9 Crimes" vor. Was soll ich sagen, nach dem Kino gegoogelt, Titel und Interpret herausgefunden und bei Amazon die Scheibe bestellt.

Die Musik von Damien Rice schleicht sich langsam aber siche rin das Unterbewusstsein, und ich bin mir sicher, dass die Musik in jedem der sie hört Erinnerungen an eine bestimmte Situation weckt. So auch bei mir. Die Musik lässt Sehnsüchte hochkochen, sich nach alten Freunden sehnen und das aussenherum alles vergessen.

So eine emotionale Musik ist mir schon lange nicht mehr begegnet. Ich kann sie nur jedem empfehlen, der gerne in Erinnerungen schwelgt und den passenden "Soundtrack" dazu braucht.
ein würdiger Nachfolger
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"O" hat mich in den letzten monaten begleitet und ich habe nicht erwartet, dass "9" auch nur annähernd so gut sein könnte. lange habe ich mich quasi geweigert, das album zu holen, bis ich die scheibe dann woanders gehört habe. also direkt bestellt und beim autofahren eingeworfen ... und wie viele vorschreiber schon bemerkten, machte sich eine leichte enttäuschung breit. als ich die cd dann zuhause in den player legte, habe ich sie gar nicht mehr heraus holen wollen. "9" ist unglaublich gut und ein absolut würdiger nachfolger von "O", die schon fantastisch war. es fällt mir schwer, da einzelne titel hervor zu heben, ich müsste mehr als das halbe album erwähnen.

fazit: in den letzten monaten habe ich fast nur johnny cash gehört, doch jetzt ist die damien rice-phase an der reihe.
O mit einem Häkchen = 9
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit seinem Debütalbum O hat Damien Rice vor 3 Jahren die Musikwelt ein kleines bißchen besser gemacht. Es hat bei mir selbst eine Weile gedauert bis ich so richtig warm damit wurde, aber letztendlich wurde O dann viel größer als ich es mir überhaupt hatte vorstellen können. So viel Gefühl, Intimität und Nähe habe ich selten bei Musik empfunden. Musikalisch präsentiert er sich auch auf dem vorliegenden Nachfolger 9 sehr reduziert und bestückt die Songs gerade mal mit dem Nötigsten um seinen herz-zerreissenden Gesang und die Texte zwischen Selbstzweifel, Liebe, Hass und Trennungsschmerz einzubetten. Das mag von der Schilderung leicht kitschig klingen, wer Damien Rice jedoch bereits gehört hat weiß, dass man es nicht mit einem Käsereibe-Barden wie James Blunt zu tun hat. Zu subtil ist schon der Einstieg in das Album mit 9 CRIMES, das einen schon mit den ersten Klaviertönen und dem Wechselgesang von der wunderbaren Lisa Hannigan und Damien Rice gefangen nimmt. Aber es sind nicht nur die ruhigen Momente die auch den Nachfolger von O wieder herausstechen. Zwar findet sich auf 9 keine kleine Oper wieder, stattdessen Gefühlsausbrüche à la Fuck you! Fuck you!... do you hate me, do you hate me? wie im Song ROOTLESS TREE. Dass er O übertrifft schien fast unmöglich und wer würde so etwas auch verlangen, wenn er einem weiteren in sich geschlossenen Album wie 9 lauscht und alles um sich herum vergisst und über die eigenen Ge-fühle, Probleme, Sorgen, Ängste und die Vergangenheit nachdenkt. 9 ist ebenso natürlich, glaubhaft und fantastisch wie sein Vorgänger. 9 ist die perfekte Fortsetzung von 0 und keiner der ihn vorher mochte wird enttäuscht sein!
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Produkt-Bild: Johnny Cash - Greatest Hits (Gold)

Johnny Cash - Greatest Hits (Gold) von Johnny Cash

Audio CD von Epc (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Johnny Cash - Greatest Hits (Gold)

Tracks:

  • I walk the line
  • Big river
  • Don't take your guns to town
  • I got stripes
  • Five feet high and rising
  • Tennessee flat-top box
  • Bonanza
  • Ring of fire
  • Understand your man
  • It ain't me babe
  • Orange blossom special
  • The one on the right is on the left
  • (Ghost) Riders in the sky
  • Jackson
  • A boy named Sue (Live)
  • Daddy sang bass
  • If I were a carpenter
  • What is truth
  • Flesh and blood
  • Wanted man
  • Man in black
  • A thing called love
  • Kate
  • One piece at a time
  • Highway patrolman
  • Johnny 99

Produktbeschreibung


GREATEST HITS
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5 Kundenrezensionen:

Johnny Cashs "Was bisher geschah"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese "Greatest Hits"-Zusammenstellung verdient ihren Namen -- enthalten sind jede Menge repräsentative Meilensteine aus Johnny Cashs Repertoire von seinen Anfängen bei "Sun Records" bis zu seinen "Highwaymen"-Zeiten (zusammen mit Waylon Jennings, Willie Nelson und Kris Kristofferson) in den späten 80ern. Die Songs sind chronologisch geordnet -- eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die man aber nur zu oft vernachlässigt.

Wer den Man in Black bislang "nur" von seinen "American Recordings" kennt und nun wissen will, was er in den vier Jahrzehnten davor so angestellt hat, ist mit dieser CD gut bedient: Diese Zusammenstellung deckt tatsächlich Cashs Karriere bis in die 80er Jahre so gut ab, wie das eben auf einer CD möglich ist -- dass dennoch jede Menge Lücken feststellbar sind, ist nicht zu vermeiden bei diesem Sänger, und wie bei jedem "Best of" von Johnny Cash heißt die Devise: "I Still Miss Someone"... neben eben diesem Song vermisst man z.B. auch noch den "Folsom Prison Blues" oder "Sunday Morning Coming Down"... Wie gesagt: Sowas ist unvermeidbar.
Diese CD ist also solide zusammengestellt, von guter Tonqualität und allemal empfehlenswert -- allerdings ohne Überraschungseffekt: "Wanted Man" z.B. ist zweifellos ein Klasse-Song, aber DIE Ko-Produktion schlechthin von Johnny Cash und Bob Dylan ist und bleibt nunmal das Duett "Girl from the North Country" (aus Dylans Album "Nashville Skyline"). Schade, dass das nicht dabei ist.

Die Produzenten bemühten sich um Ausgewogenheit mit erfreulichem Ergebnis. Diese CD ist solide, berücksichtigt neben absoluten Abräumern wie z.B. "I Walk the Line", "Ring of Fire", "A Boy Named Sue" oder "It Ain't Me, Babe" und "Jackson" (beide mit June Carter) auch Hits aus den 70ern, die man seltener auf solchen "Greatest Hits" findet, wie z.B. "One Piece at a Time".

Neben der Doppel-CD "I Walk the Line" dürfte diese CD so ziemlich die empfehlenswerteste Greatest-Hits-CD von Johnny Cash sein. Mir persönlich gefällt die "I Walk the Line" besser, aber das ist nun wirklich subjektiv wie nur was. Beide CDs gehören zur allerersten Wahl, wenn's drum geht, nach einem nervigen Tag doch noch den Abend zu retten.
Johnny Cash ist noch immer der Größte!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ganz klar: diese Best-CD enthält die besten seiner Oldies. Obwohl es für einen echten J.-C.-Fan sicher schwer wird, sich dafür zu entscheiden, welche Songs er als "die Besten" ansieht. Country-Fans tun sich jedenfalls selbst einen Gefallen, wenn sie diese CD kaufen!
Super
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hatte diese CD vor über 3 Jahren geschenkt bekommen. Damals hab ich Johnny Cash kennen und lieben gelernt...
nun wurde ein Teil seines Lebens verfilmt - und mithilfe dieser CD sind einem etwa die hälfte der Songs bekannt...
Eine sehr gute Zusammenstellung die einen Überblick über die Zeit vor American-Records verschaft...
mit dieser, einem der beiden Gefängniss-Live-Alben und "The man comes around" hat man die beste Grundlage für eine Gute Cash-Sammlung
Tolle Stimme, tolle Lieder...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... eine tolle CD. Von bekannten Lieder wie "I walk the line" oder "Ring of Fire" über "Bonanza" bis hin zu eher unbekannten Songs, ist auf diesem Album alles vertreten. Die berühmte Live Version von "A boy named Sue" ist ebenfalls vorhanden, was das Album wirklich abrundet. Es sind außerdem noch zwei Songs, die er mit June Carter gesungen hat, drauf.

Die Qualität der Lieder ist in Ordnung, die CD Hülle ist nichts Besonderes, aber es geht ja auch um den Inhalt und nicht das Cover. Für alle Cash Fans und solche, die es werden wollen -> Kaufen :) ... es lohnt sich wirklich.

Country at its best!
Die Beste!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine wirklich gute Sammlung von Jonny Cash Songs, auch prima fürs Auto, damit kann man richtig Meilen fressen.
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Produkt-Bild: Sugar Mountain-Live at Canterbury House 1968

Sugar Mountain-Live at Canterbury House 1968 von Neil Young

Audio CD von Wb (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 14,26

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sugar Mountain-Live at Canterbury House 1968

Tracks:

Disk 1
  • [Emcee Intro] [Live - Canterbury House 1968]
  • On The Way Home [Live - Canterbury House 1968]
  • Songwriting Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • Mr. Soul [Live - Canterbury House 1968]
  • Recording Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • Expecting To Fly [Live - Canterbury House 1968]
  • The Last Trip To Tulsa [Live - Canterbury House 1968]
  • Bookstore Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • The Loner [Live - Canterbury House 1968]
  • "I Used To..." Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • Birds [Live - Canterbury House 1968]
  • Winterlong [Excerpt] & Out Of My Mind - Intro. [Live - Canterbury House 1968]
  • Out Of My Mind [Live - Canterbury House 1968]
  • If I Could Have Her Tonight [Live - Canterbury House 1968]
  • Classical Gas Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • Sugar Mountain - Intro. [Live - Canterbury House 1968]
  • Sugar Mountain [Live - Canterbury House 1968]
  • I've Been Waiting For You [Live - Canterbury House 1968]
  • Songs Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • Nowadays Clancy Can't Even Sing [Live - Canterbury House 1968]
  • Tuning Rap & The Old Laughing Lady - Intro. [Live - Canterbury House 1968]
  • The Old Laughing Lady [Live - Canterbury House 1968]
  • Broken Arrow [Live - Canterbury House 1968]
Disk 2
  • [Emcee Intro] [Live - Canterbury House 1968]
  • On The Way Home [Live - Canterbury House 1968]
  • Songwriting Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • Mr. Soul [Live - Canterbury House 1968]
  • Recording Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • Expecting To Fly [Live - Canterbury House 1968]
  • The Last Trip To Tulsa [Live - Canterbury House 1968]
  • Bookstore Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • The Loner [Live - Canterbury House 1968]
  • "I Used To..." Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • Birds [Live - Canterbury House 1968]
  • Winterlong [Excerpt] & Out Of My Mind - Intro. [Live - Canterbury House 1968]
  • Out Of My Mind [Live - Canterbury House 1968]
  • If I Could Have Her Tonight [Live - Canterbury House 1968]
  • Classical Gas Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • Sugar Mountain - Intro. [Live - Canterbury House 1968]
  • Sugar Mountain [Live - Canterbury House 1968]
  • I've Been Waiting For You [Live - Canterbury House 1968]
  • Songs Rap [Live - Canterbury House 1968]
  • Nowadays Clancy Can't Even Sing [Live - Canterbury House 1968]
  • Tuning Rap & The Old Laughing Lady - Intro. [Live - Canterbury House 1968]
  • The Old Laughing Lady [Live - Canterbury House 1968]
  • Broken Arrow [Live - Canterbury House 1968]
  • Trailer

Aus der Amazon.de-Redaktion


Verstehen muss man das nicht, dass Neil Young diese historischen Aufnahmen viel zu lange unter Verschluss hielt und immer noch hält. Seit 2006 aber öffnet dieser große Songwriter seine Archive und startete die „Performance Series“. Sugar Mountain – Live At Canterbury House 1968 erscheint zwar als dritte Veröffentlichung dieser Reihe, trägt aber folgerichtig die laufende Nummer 00, handelt es sich doch um das erste offizielle Solo-Konzert. Neil Young stand drei Tage vor seinem 23sten Geburtstag zwei November-Abende alleine mit Solo-Gitarre auf der Bühne des Canterbury House in Ann Arbor / Michigan, wo übrigens Iggy Pop & Stooges herstammen. Er wollte testen, ob er auf Solopfaden und ohne Band bestehen kann. Nicht mal sein selbstbetiteltes Solodebüt war damals veröffentlicht. Young hatte gerade die viel zu kurzlebigen Buffalo Springfield verlassen, die sich nach seinem Ausstieg schnell auflösten, hatte er doch viele deren wichtigsten Songs geschrieben. Sie alle sind hier zu hören und das in einer erstaunlichen Qualität, wurde der Auftritt in einem der lokalen Uni-Verwaltung unterstellten Saal doch nur mit einem TEAC 2-Track-Bandmaschine aufgenommen. Der großen Klasse der karg arrangierten Lieder, die zu Klassikern werden sollten, tut das keinen Abbruch. Die schon bekannten Buffalo-Springfield-Songs wie „Mr. Soul“, „Broken Arrow“ oder „Expecting To Fly“ üben mit ihrem spröden Charme viel Magie aus. Und die, die wie „The Loner“ und vor allem das titelspendende „Sugar Mountain“ noch kommen sollten, müssen der kleinen Runde anwesender Fans wohl klar gemacht haben, das hier eine Rock-Legende am Entstehen ist. „Sugar Mountain“, diesen so wunderbaren Song komponierte Young schon mit 19 Jahren, brachte ihn dann nur als Single heraus und packte ihn erstmals 1977 (Dekade) auf eine LP. Schade ist nur, dass er „I Am A Child“ aus Zeiten von Buffalo Springfield nicht spielt und schade auch, dass es wie zum grandiosen Auftritt in der Massey Hall 1971 kein Filmaufnahmen gibt. So zeigt die beiliegende DVD nur ein Standbild zur Show, immerhin versöhnt ein kurzer Film aus dem Aufnahmestudio. Wichtiger aber ist sowie die Musik, und die strahlt so viel Intimität aus, dass das Gefühl entsteht, der Meister gibt ein Privatkonzert in der Küche. - Sven Niechziol
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Expecting (learning ?) to fly ..
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
oder auch - Neil, die Labertasche -

Ich weiß nicht, ob der gute alte (junge) Neil einfach nur nervös war oder doch versehentlich ein paar Diätpillen genommen hatte, aber so viel wie hier habe ich ihn noch nie reden gehört. Ein, zweimal ist das witzig, danach irritiert es nur noch, aber glücklicherweise kann man die Zwischentexte "wegprogrammieren".

Ansonsten eine weitere perfekte Archives-Veröffentlichung. Jung und akkustisch, keine Mundharmonika, die Songs wirklich auf das wesentliche konzentriert. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich die unplugged Versionen deutlich besser als die überzuckerten Originale. Man sollte allerdings keine Vergleiche anstellen, da es sich um völlig andere Dimensionen handelt.

Zugabe !
Historische Aufnahmen des jungen Young.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Und hier ein weiteres Trostpflaster für die Wunden, die Youngs seit Jahrzehnten angekündigte und gerade mal wieder verschobene Archives-Serie mittlerweile in die Seelen seiner langsam ergrauenden Fans geschlagen hat. Aber wenigstens ist es ein verdammt gutes Pflaster. Denn die nun dritte Vorveröffentlichung aus dem Megaprojekt (die Rede ist von insgesamt 30 DVDs/Blu-Ray-Discs!) hält mühelos den Standard von Live At Fillmore East 1970 und Live At Massey Hall 1971. Während letztere Neil auch Solo aber in voller Blüte rund kurz vor seinem grössten Erfolg Harvest präsentierte, bietet Sugar Mountain etwas vielleicht noch interessanteres, nämlich einen Schnappschuss aus der Zeit zwischen dem Ende von Buffalo Springfield und Youngs erstem Soloalbum, also noch bevor er zu dem Neil Young wurde, dessen unberechenbarer Laufbahn wir seit Jahrzehnten folgen. Erstmals völlig allein auf der Bühne klingt Young noch hörbar unsicher und bekämpft seine Nervosität mit langen Anekdoten zwischen liebenswert schüchtern gesungenen Soloversionen von Springfield-Songs (Mr. Soul", Broken Arrow") und Vorgriffen auf spätere Alben (wie Last Trip to Tulsa", The Old Laughing Lady"). Dichter und professioneller mögen diese Songs in späteren Jahren geklungen haben, fragiler und berührender kaum je wieder, exemplifiziert in einem herzzerreissenden Nowadays Clancy Can't Even Sing" (geschrieben für einen behinderten Freund). Ein Muss für alle, die einen entscheidenden Moment in der Geschichte eines der grössten Songwriter von allen miterleben möchten.
jugendstil
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
fast genau 40 jahre ist es jetzt her, dass dieser soloauftritt von neil young mitgeschnitten wurde - am 8. november 1969. zeitgleich kam youngs erstes album als einzelkünstler heraus - und erregte zurecht wenig aufmerksamkeit. von jack nietzsche gnadenlos überproduziert, brachen die songs unter den arrangements zusammen.

dieses konzert zeigt auch, warum. obwohl neil young nur die besseren stücke vom debütalbum spielt, sind sie einfach nicht stark genug (sieht man von "the loner" ab). sie sind hübsch anzusehen, sie haben stil und anmut, aber ihnen fehlt es an kraft, sie wirken blass und ein bisschen anämisch. zwei songs hier ("birds" und "winterlong") tauchen auf späteren alben youngs wieder auf, das übrige material stammt aus buffalo-springfield-zeiten. das sind die besten momente auf diesem mitschnitt. von den überambitionierten springfield-arrangments befreit, beginnen die lieder zu strahlen.

dieses album bezieht seinen charme aus der tatsache, dass es einen sehr ungewöhnlichen neil young zeigt. er ist hier noch nicht berühmt, er singt seltsam scheu (man vergleiche nur diese version von "sugar mountain" mit der auf "live rust"!), sein gitarrenspiel ist schüchtern, der falsett-gesang ist wunderbar engelsgleich, aber noch ohne selbstbewusstsein, die lieder haben etwas unfertiges, schlaksiges, unschuldig-pubertäres.

auffällig ist auch: neil young spielt weder mundharmonika, noch orgel, noch piano, und er quatscht zuviel, stimmt zuviel an seiner gitarre herum, kichert, blödelt nervös und fordert sogar songwünsche ein (!!!). vermutlich waren hier komische zigaretten im spiel.

ähnlich wie beim "matrix"-mitschnitt kommt der reiz dieser aufnahme aus dem "knapp davor", dem vorglühen einer großen explosion. sechs monate später brachte er "everybody knows this is nowhere" heraus und war ein star.
nie genug davon...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
zu dieser Cd kann man nur sagen:

man kann nie genung Neil Young Platten haben!

je älter die Aufnahmen sind, desto besser sind sie - meinetwegen kann er jede Woche eine neue Aufnahme rausbringen - ich werde sie alle lieben...
Wunderschönes, atmosphärisch dichtes Solo-Konzert!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vierzig Jahre alt, der Sound ist aber wie neu. In einer Atmosphäre, dass man denkt, man sitzt in einer kleinen Künstlerkneipe direkt neben der Bühne, schrammelt der junge Neil Young seine ersten Solosongs, gemischt mit Liedern von Buffalo Springfield, die gerade erst Geschichte sind. Wunderschön, ruhig und unaufgeregt kommen die Stücke daher, Neil Youngs Stimme ist noch höher als wir es von seinen bekanntesten Alben her kennen.
Kurz und knapp: Wer Neil Young mag, kommt hier dran nicht vorbei.
Wer ihn bzw. seine Stimme nicht mag: Wegbleiben!
Ich mag's...
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Comme Si de Rien N'Etait (Digi Pack)

Comme Si de Rien N'Etait (Digi Pack) von Carla Bruni

Audio CD von MINISTRY O (edel)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Comme Si de Rien N'Etait (Digi Pack)

Tracks:

  • Ma jeunesse
  • La possibilité d'une ile
  • L'amoureuse
  • Tu e ma came
  • Salut marin
  • Ta tienne
  • Pêché d'envie
  • You belong to me
  • Le temps perdu
  • Déranger les pierres
  • Je suis une enfant
  • L'antilope
  • Notre grand amour est mort
  • Il vecchio e il bambino

Produktbeschreibung


COMME SI DE RIEN N'ETAIT

Amazon.de


Mit dem perfekt produzierten Album Comme si de rien n'était trifft Carla Bruni wieder den Geschmack einer breiten Mehrheit ohne Musik für die Massen zu machen. Ein paar Schritte abseits der Champs-Elysées ist es entstanden, mehr Musiker nahmen daran Teil, und so wich die Schlichtheit der Vorgänger einer eleganten Mischung aus dezentem Pop, Jazz, Bluegrass, Chanson und Flamenco. Hoch her geht es trotz der Violinen, Celli, Gitarren, Keyboards und Gitarren nicht, mit sanfter, verhuschter und melancholischer Stimme singt Bruni Lieder in englischer, französischer und italienischer Sprache. Ein wenig kokett klingt der Titel „Als ob nichts gewesen wäre“ schon, aber Bruni sagt, dass sie trotz ihrer vielen (berühmten) Liebhaber und des Medienrummels um sie nie ihre Naivität verloren hat. Als Beweis haucht sie „Je suis une enfant“, eine Adaption eines Liedes von Robert Schumann oder covert den Hit „You Belong To Me“ von Pee Wee King. Im Gegenzug aber vertont sie ein mit „Die Möglichkeit einer Insel“ ein etwas verruchtes Gedicht von Michel Houellebecq (Elementarteilchen), das Raum für so manche Interpretation lässt. -- Sven Niechziol

Unter der Regie von Produzent Dominique Blanc-Francard spielte Carla Bruni im Winter 2007/2008 in Paris 14 Songs ein, die stilistisch so vielfältig wie nie zuvor ausfallen. Die Bandbreite reicht von Pop- über Flamenco-, Folk- und Jazz- bis hin zu dezenten Bluegrass-Anleihen. Trotz der größeren Farbenpracht der einzelnen Stücke hat sich an der Gesamtausrichtung wenig geändert. Carla Brunis zarte, zerbrechliche Stimme steht nach wie vor unangefochten im Mittelpunkt. Zu den Höhepunkten zählt neben dem von beschwingten Harmonien getragenen Opener "Ma Jeunesse" vor allem der Titel "L'amoureuse", der mit Hilfe von Benjamin Biolay entstand, der für die wundervollen Streicherarrangements verantwortlich zeichnet. Für pures Gänsehautgefühl sorgt zudem die zurückhaltend instrumentierte Ballade "La possibilité d'une ile", bei der Carli Bruni mit ihrer Stimme einmal mehr die entscheidenden Akzente setzt. Textlich präsentiert sie sich in den meisten Songs gewohnt nachdenklich, was für einen spannenden Kontrast zur eher beschwingten Musik sorgt. -- Norbert Schiegl
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Herrlich - leicht und locker, dabei nicht oberflächlich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe diese Frau mit etwas Skepsis in einer großen deutschen Samstagabendshow das erste Mal singen gehört und war sofort tief beeindruckt.
Diese CD ist ein sehr authentisches Werk aus überwiegend französischsprachigen Chansons, die man gar nicht alle sprachlich verstehen muss (mein Französischunterricht liegt 14 Jahre zurück, von verstehen kann nicht die Rede sein ;-) ), um ihre Atmosphäre aufnehmen zu können.
Und diese Atmosphäre kann an Urlaub in Frankreich erinnern, an einen einfachen Spaziergang durch Straßen in Paris, an ein Gespräch am Wegesrand, an einen Kaffee in einem Bistro, oder an herbstliche Melancholie.
Es ist ein Eintauchen in ein wunderbares entspanntes und tiefgründiges Lebensgefühl, das immer mit einem Schuss Sehnsucht gewürzt ist.

Carla Bruni versteht es, mit ihrer Musik eine Brücke zu schlagen zwischen akustischer und visueller Schönheit.
Wer französische Chansons mag, ist mit dieser CD sehr gut beraten!
Schön...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Carla Brunis Stimme muss gemocht werden...ich tu's und erfreue mich an einer liebevoll aufgemachten CD, die französische Leichtigkeit transportiert & eine wunderbare Hintergrundmusik hervorbringt.

Mir gefällt das und die Stimme von Mme Bruni mag etwas dünn sein, klingt aber dennoch einfach nur...schön!

Fazit: Schönes Album, schöne Frau, schöne Musik, schön...
Ein Highlight !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe bereits eine Platte von Carla Bruni und hatte auch schon zwei Lieder dieses Albums vorher gehört und entschied mich dann, dieses zu kaufen. Und es war nicht umsonst! Sinnlich, verführerisch, zum Träumen und Abschalten - Harmonie pur!

Fast jeder, dem ich von diesem Album erzähle, kennt Carla Bruni lediglich als Ehefrau des französischen Staatspräsidenten Sarkozy und viele meinen, ich hätte diese Platte nur deswegen gekauft, weil man nur deswegen überhaupt von ihr weiß - ich höre das immer wieder!

Aber weit gefehlt - nichts liegt mir ferner, und ist abwegiger, als dieses Album und seinen Erfolg als Marketing-Ergebnis für diese fantastische Interpretin verstanden zu wissen. Hier ist ein ganz großer Wurf gelungen und Carla Bruni ist definitiv eine der besten Chanson-Sängerinnen Frankreichs. Egal woher sie kommt, wer ihre Eltern waren und wer ihr Ehemann ist. Besser geht es einfach nicht!
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das spürte ich ständig beim Abhören dieser neuen Bruni-CD: Wann geht es eigentlich mal richtig los? Alles plätschert weichgespült den Bach herunter, man versucht ständig, nicht an diesen hektischen Ehemann zu denken, irgendwie kann man sie und ihre lebensbezogenen Texte nicht unter einen Hut bringen, eine Première Dame paßt nicht zum Sofaklampfen, eine Mireille Mathieu macht keine Revolution, einer Präsidentengattin nimmt man die Lyrik nicht ab. Sie ist nicht die Hardy, sie ist nicht die Piaf, nicht mal eine France Galle. Daran ändert auch die Zahl der Lover nichts. Gainsbourg wird sich im Grab einen Ast lachen. Das erste Album war besser.
Quelqu'un m'a dit: Die Fortsetzung folgt!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Album mit dem Titel "Comme si de rien n'était" ist die Fortsetzung des in Frankreich sehr erfolgreichen Albums "Quelqu'un m'a dit" von Carla Bruni.

Mittlerweile ist Carla Bruni eine recht bekannte Sängerin und man findet ihre Audio - CDs sogar schon in den Provinz - Musikgeschäften. Sie ist eine Frau mit einer unglaublichen Karriere, der man aber auch zahlreiche Liebschaften mit internationalen Stars, wie z.B. Mick Jagger, usw. nachsagt.

Geboren in Turin als Tochter eines Großindustriellen und einer Schauspielerin und Konzertpianisten wuchs sie seit ihrem 5. Lebensjahr in Frankreich auf, da ihr Vater wegen der Roten Brigade Italien verließ. Ihr Vater war Inhaber des Reifenherstellers CEAT, welcher später an den Pirelli-Konzern verkauft wurde. Nach dem Besuch eines Internats in der Schweiz und einem abgebrochen Architekturstudium, begann sie als Model zu arbeiten. Der Erfolg blieb nicht aus. Sie galt als eines der weltweit gefragtesten und best bezahltesten Models der 90er Jahre. Nach dem Ende ihrer Modellaufbahn stieg sie ins Musikgeschäft ein und schrieb für das Album "Si j'étais elle" des französischen Chansonstars, Julien Clerc, sechs Songtexte. Das Album landete sofort auf dem ersten Platz der nationalen Charts.

Mit dem hier rezensierten Album versuchte sie im Jahr 2008 an den Erfolg ihres Debütalbums anzuknüpfen. Dank ihrer sanften, faszinierenden und rauchig klingenden Stimme in Anlehnung an den klassischen französischen Chanson erlangte sie mit dem hier besprochenen Album ebenfalls einen Verkaufserfolg in Frankreich. Die Fachpresse war schon damals von ihrem Debütalbum derartig begeistert, dass man von der Wiedergeburt des französischen Chansons sprach, der sich in einfachen Rhythmen und lieblichen Melodien, vorwiegend von einer Charakterstimme getragen, mit den kleinen Problemen der einfachen Menschen beschäftigt.

Die Platte ist leider nur 42 Minuten und ein paar Sekunden lang. Trotzdem reicht die Zeit dafür aus, sich bei ihrer Musik mit einer Tasse Kaffe oder ein paar Zügen an einer Gauloises zu entspannen und die von lästigen Alltagsgeräuschen verkrusteten Gehörgänge porentief und sanft zu reinigen. Diese melancholische Sinnlichkeit verdankt dieses Album nicht nur Carla Brunis außergewöhnlichen Stimme, sondern auch der geschmackvollen Arrangements, einer zurückhaltenden Instrumentalbegleitung und der geistigen Verwandtschaft ihrer Musik zum klassischen Chanson, Jazz und Blues.

Allerdings gefällt dieses Album vielleicht nicht direkt beim ersten Durchlauf, weil die lieblichen und eingängigen Melodien, die man von ihrem Debüt gewohnt ist, weitgehend fehlen. Zum Abschluss gibt es mit dem 14. Track noch ein Lied auf Italienisch und mit Track 4 einen Chanson in englischer Sprache. Meiner Ansicht nach sollte auch diese Scheibe in jedem CD Regal frankophiler Musikliebhaber einen Platz finden.

Wer es noch nicht wissen sollte: Seit dem 2. Februar 2008 ist sie nicht nur eine erfolgreiche Sängerin, sondern auch als Ehefrau des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy die First Lady Frankreichs und damit auch über die Staatsgrenze hinaus im Rest Europas bekannt geworden.

Wem diese CD von Carla Bruni gefallen hat, sollte vielleicht auch mal zu einer Scheibe von Coralie Clément greifen. Sie ist die Schwester des französischen Sängers und Produzenten Benjamin Biolay. Großartig ist vor allem ihr Album "Salle Des Pas Perdus." Viel Spaß dabei. - Christoph Erlemeier -
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Produkt-Bild: So Real: Songs from Jeff Buckley

So Real: Songs from Jeff Buckley von Jeff Buckley

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 11,45, Angebote ab EUR 6,91

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2007
Zoom ± Produkt-Bild: So Real: Songs from Jeff Buckley

Tracks:

  • Last Goodbye
  • Lover, you should've come over
  • Forget her
  • Eternal life (Road Version)
  • Dream brother (Alternate Take)
  • The sky is a landfill
  • Everybody here wants you
  • So real (Live & Acoustic in Japan)
  • Mojo pin (Live at Sin-É)
  • Vancouver
  • Je n'en connais pas la fin (Live at Sin-É)
  • Grace
  • Hallelujah
  • I know it's over

Produktbeschreibung


SO REAL SONGS FROM...
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2 Kundenrezensionen:

Gute Compilation zum 10. Todestag des unvergessenen Musikers
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zu Lebzeiten veröffentlichte der 1997 mit nur 30 Jahren so tragisch verstorbene Jeff Buckley lediglich ein paar Singles, die EP Live At Siné sowie ein einziges Album. Aber was für eines! Grace war eine der bestimmenden Platten der 90er Jahre. Das unglaublich breite musikalische Spektrum, das Grace abdeckt - von Nina Simone bis Led Zeppelin, von Benjamin Britten bis Leonard Cohen - die stupenden, von subtil bis wahnwitzig reichenden Arrangements, die Furchtlosigkeit vor dem Experiment und vor allem Jeffs Stimme, die jedes Gefühl ausdrücken und jeden Ton so singen konnte, dass man ihn nie wieder vergessen würde: all dies machte Grace zu einem Album, dessen legendärer Status mehr als berechtigt und dessen Musik völlig zeitlos ist, was jedes neue Hören wieder beweist.
Kein Wunder also, dass auch diese neue Complation 4 Songs davon übernimmt, dazu ein Paar vom unvollendeten Nachfolgealbum My Sweetheart The Drunk, den Grace-Outtake "Forget Her", einige Songs von EPs und eine einzige neu veröffentlichte Nummer, eine schöne Coverversion von "I Know It's Over" (Smiths), die für einen berührenden Abschluss sorgt. Insgesamt stimmig, kann man So Real aber trotzdem nur als Einstieg empfehlen. Grace und Live At Siné (die beide in phantastischen Legacy-Editions vorliegen) sind und bleiben unverzichtbar und bieten unendlich viel mehr als die vorliegende solide aber kursorische Auswahl die Jeff Buckleys Genie nicht gerecht werden kann.
Kleine Bruchstücke.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Was macht man als Fan eines genialen, aber leider verstorbenen Künstlers? Man sehnt sich nach Veröffentlichungen, die noch kleine Krümel des großen Kuchens in sich tragen, ungeachtet der unangemessen hohen Preis-Leistungs-Verhältnisses.
Das weiß natürlich auch die Plattenindustrie, und somit veröffentlicht sie eben die noch vorhandenen Bruchstücke des Gesamtkunstwerkes. Dies ist nun also eine "neue" CD von Jeff Buckley, naja neu dabei sind zwei Tracks: "So Real", nicht wirklich neu, aber eben diese Konzertaufnahme aus Japan, und wirklich neu und immerhin über 6 Minuten lang ist "I know it's over", eine Coverversion des Smith-Stückes. Während ich die Neuaufnahmen von So Real nicht für wirklich soo überragend halte, dass man sie haben muss, ist der letzte Track auf dem Album ein Leckerbissen, dem sich ein Fan schwer entziehen kann: eine qualitativ hochwertige Aufnahme, die hier als Liverecording aus den Sony-Studios angegeben wird. Seltsam ist nur, das eine Menschenmenge im Hintergrund jubelt. Wie das zusammenpassen soll?

Für Menschen, die Jeff Buckley noch nicht kennen, ist diese Cd auf jeden Fall eine Top-Zusammenstellung der wichtigsten Songs, die bisher zu erhalten waren. Hardcore Fans kaufen sich diese CD, weil eben jener besagte letzte unveröffentlichte Song drauf ist.
Interessant ist allerdings auch eine Ansammlung von Aussagen verschiedenster Künstler, wie z.B. Rufus Wainwright über Jeff Buckley und ein paar nette Fotos im Booklet. Leider können wir nicht auf mehr von diesem genialen Musiker erhoffen. Zur Not muss man eben zum hundertsten Mal "Grace" anhören....
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Produkt-Bild: Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8

Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8 von Bob Dylan

Audio CD von Smi Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 17,33

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8

Tracks:

Disk 1
  • Mississippi - Unreleased, Time Out Of Mind
  • Most Of The Time - Alternate Version, Oh Mercy
  • Dignity - Piano Demo, Oh Mercy
  • Someday Baby - Alternate Version, Modern Times
  • Red River Shore - Unreleased, Time Out Of Mind
  • Tell Ol' Bill - Alternate Version, North Country Soundtrack
  • Born In Time - Unreleased, Oh Mercy
  • Can't Wait - Alternate Version, Time Out Of Mind
  • Everything Is Broken - Alternate Version, Oh Mercy
  • Dreamin' Of You - Unreleased, Time Out Of Mind
  • Huck's Tune - from Lucky You Soundtrack
  • Marchin' To The City - Unreleased, Time Out Of Mind
  • High Water (For Charley Patton) - Live, 2003
Disk 2
  • Mississippi - Unreleased version #2, Time Out Of Mind
  • 32-20 Blues - Unreleased, World Gone Wrong
  • Series Of Dreams - Unreleased, Oh Mercy
  • God Knows - Unreleased, Oh Mercy
  • Can't Escape From You - Unreleased, December 2005
  • Dignity - Unreleased, Oh Mercy
  • Ring Them Bells - Live, The Supper Club, 1993
  • Cocaine Blues - Live, 1997
  • Ain't Talkin' - Alternate Version, Modern Times
  • The Girl On The Greenbriar Shore - Live, 1992
  • Lonesome Day Blues - Live, 2002
  • Miss The Mississippi - Unreleased, 1992
  • The Lonesome River - With Ralph Stanley
  • 'Cross The Green Mountain - From Gods And Generals Soundtrack

5 Kundenrezensionen:

eine art best of, oder doch nur....?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
diese doppelCD deckt den zeitraum zwischen der von mir sehr geschätzten "oh mercy" (die aber offenbar nicht bei allen dylan-hörern uneingeschränkte zustimmung fand - zu brav produziert, vielleicht?) bis 2006 ab.

einer der größten songwriter unserer an songwritern nicht gerade armen zeit, zeigt uns hier mit alternativen versionen von songs, die es auf ein album geschafft haben, über unveröffentlichte live-prätiosen bis hin zu songs, die es - großteils unverständlich - auf kein album geschafft haben, einen querschnitt seines schaffens über rund 17 jahre.

eine nagelneue dylan-platte, die man das erste mal hört, löst bei mir meist eine art ratlosigkeit aus. es ist diese mischung aus "kommt mir bekannt vor", "das ist aber ein seltsamer song", "das ist jetzt klasse", "was, das war es schon wieder?", die dann unweigerlich dazu führt, sich das ding eine zeitlang öfters reinzuziehen, dann muss es wieder anderem platz machen und mit der zeit, oft aus der distanz von jahren, bescheinige ich dann jeder dieser scheiben, zu einem substantiellen bestandteil meiner nicht gerade mickrigen musiksammlung aus allen musikrichtungen geworden zu sein.

letzteres ist diese doppelCD gleich von beginn an! aber es ist nicht unbedingt ein dylan für einsteiger. um diesen musiker in seiner gesamtheit erfassen zu können, ist auch die kenntnis seiner platten vom beginn an schlichtweg unerlässlich.

nichts desto trotz erwirbt man hier ein firstclass-ticket in die musikalische welt von BD und jedem, der ohren hat, zu hören und mit verschiedensten gefühlen angefüllt ist, wird sich hier die sonderstellung dieses jahrhundertmusikers ganz lässig offenbaren!

verständlich, dass es diese produktion auch in einer luxuriösen 4-LP-box zu einem nicht nachvollziehbaren preis gibt. der vinyl-junkie und BD-fan muss das dann aber wohl auch haben.

aber diese doppelCD zum - im verhältnis dazu - schnäppchenpreis tut's genauso. der sound ist so gar nicht "bootleg", kommt prall und fett daher, auch wenn qualität zwischen den verschiedenen aufnahmen klarerweise etwas schwankt. schlecht ist aber keine und auf manchen ist ein tiefbass drauf, der mich staunen lässt (wohl dem, dessen musikmaschine das auch reproduzieren kann!).

vier bis fünf sterne für den sound und, tja, ein "must-have" - nicht nur für fans.
...Raubkopierer werden sich freuen!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Was zu sagen ist, wurde bereits gesagt: Die Musik ist toll! Can't Wait hat mich komplett umgehauen! Der Preis ist aber die reinste Abzocke!!! Hier wurde eindeutig eine Grenze überschritten, deshalb nur 1 Stern, auch wenn die Musik 5 verdient hätte.
Auf diese Art der "Geldmache" fördert SonyBMG nur das Raubkopieren!!!
lohnt sich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich wollte eigentlich nur mal eine Lanze brechen. Ich habe mir die 3 CDs gekauft unf fühle mich alles andere als abgezockt. Man bekommt neben den drei CDs (deren Musik über alle Kritik erhaben ist) zwei sehr schöne "Bücher" und einen netten "Einband". Natürlich ist das streng genommen kein Schnäppchen aber trotzdem habe ich das alles als sehr "besonders" emfunden. Etwas was nicht jeder hat und sehr schön ist. Wenn man nicht auf den Euro achten muss und das Geld zur Verfügung steht kann man hier nichts falsch machen. Man bekommt etwas wirklich Besonderes.
Zu den Wurzeln
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Veröffentlichung von "Tell Tale Signs" ist für mich das musikalische Ereignis des Jahres. Wäre da nicht dieser brilliante Klang der Aufnahmen, es ließe sich denken, man befände sich nicht im 21. Jahrhundert. Kein Zweifel, Bob Dylan ist nach wie vor "a songwriter of the first order" und er hat eine unerschöpflich große Liebe zur amerikanischen "roots music". Die Stücke dieser Doppel-CD stammen aus den Jahren 1989 bis 2006 und bewegen sich musikalisch etwa zwischen Robert Johnson und Gene Autry. Die Texte haben dabei eine innere Rhythmik, die bisweilen der eines Rilke nahe kommt ("Der Panther / Im Jardin des Plantes") und sie zeigen aufs Deutlichste, dass Bob Dylan mehr denn je den Finger am Puls der Zeit hat, in der er lebt. Oftmals scheint hier etwas von der Wortgewalt der Propheten mitzuschwingen, wie sie vor die Könige traten, um ihnen die Leviten zu lesen. Kaum jemand - von ganz wenigen Musikern wie Andrew Peterson einmal abgesehen - hat über lange Zeit den Spagat zwischen den Erwartungen des Musikbusiness und dem eigenen Wahrheitsanspruch so konsequent gemeistert.

Dieses 2CD-Set umfasst den Zeitraum, in welchem "Oh Mercy" (1989), "Time Out of Mind" (1997), "Love and Theft" (2001) und "Modern Times" (2006) entstanden sind. Neben einigen unbekannten Titeln ("Can't Escape From You", "The Girl On The Greenbriar Shore", "The Lonesome River" u.a.) hören wir hauptsächlich alternative Versionen aus den Arbeiten zu diesen Alben sowie Soundtrack-Songs wie "Huck's Tune", "Tell Ol' Bill" und das überwältigende "'Cross the Green Mountain". Für den, der sich für die Entwicklung eines Stückes interessiert, ist diese Produktion eine echte Fundgrube. Denn hier zeigt sich in faszinierender Weise, wie Bob Dylan mit seinen Seelenlagen und mit den Bedeutungsinhalten seiner Songs umzugehen versteht. Doch jedes seiner Lieder hat nicht nur einen ganz eigenen Entstehungsprozess, sondern entwickelt sich weiter, verändert seine Stimmung, seinen Ton und Rhythmus - und mitunter auch seine textliche Struktur. Bei Konzerten brauchte ich mitunter einige Momente, um das eine oder andere Stück überhaupt wieder zu erkennen.

Manchem mag diese achte Folge der "Bootleg Series" als ein Rückgriff auf Bewährtes vorkommen, doch gerade in der Gesamtschau wird etwas von der Relevanz dieser Schaffensperiode für Bob Dylans Werk erkennbar. Diese Zusammenstellung offenbart auf interessante Weise, dass Dylan (gegenläufig zu den ständig wachsenden technischen Möglichkeiten) in stetig zunehmendem Maße die Wurzeln amerikanischer Folk-, Blues- und Country-Traditionen aufgenommen hat, mit sehr tiefsinnigen Betrachtungen zur Situation der Welt, seines Landes und des Menschen in dieser Zeit schlechthin, über die Liebe und das Leben - ohne dabei diejenigen vor den Kopf zu stoßen, die einfach nur gut unterhalten werden wollen. Er selbst hat früher einmal von sich gesagt: "I'm a song- and danceman." Man achte auf das UND.

Wie nur wenige andere namhafte Künstler seiner Generation hat Bob Dylan einen ungebrochen starken Antrieb bewiesen. Er ist nach wie vor ein großartiger Live-Performer, geistig äußerst beweglich und als Songschreiber und Musiker gleichermaßen recht einfallsreich. Ein musikalisch wie menschlich großes Einvernehmen zwischen ihm und seinen Mitmusikern hat sich bei diesen Aufnahmen als sehr hilfreich erwiesen. Seit er seine schwere Erkrankung überstanden hat, ist Dylans Stimme sehr viel warmherziger geworden. Die in der Zeit seiner Herzbeutelentzündung durchschrittene Todesnähe zeitigt seiner Kreativität eine bemerkenswerte Tiefe. So gehen seine Texte zuweilen sehr weit über die Nachdenklichkeit früherer Stücke hinaus und wirken eindringlich wie selten zuvor ("'Cross The Green Mountain", "Lonesome Day Blues").

Die Zeichen der Zeit sind unverkennbar. Es werden noch die schlimmsten Dinge passieren, so viel ist sicher. Doch immer ist da auch die Erfahrung, dass sich vieles zum Guten wendet. Die geniale CD "Oh Mercy" (auf die es etliche Titel nicht geschafft haben, die wir zum Teil erst jetzt hören) erschien 1989, mithin in einem Jahr bis dahin fast unvorstellbarer weltpolitischer Veränderungen - denken wir nur an das Ende der Apartheid und an den Fall des Eisernen Vorhangs. Doch die Fragezeichen verschieben sich. Selten zuvor ist Bob Dylan derart deutlich geworden in seinen Worten über die tödliche Wunde, die der zermürbende Materialismus der ganzen Menschheit beigebracht hat ("Everything Is Broken"). Das Wissen um die Bedrohtheit des eigenen Lebens verschränkt sich bei ihm untrennbar mit seiner Wahrnehmung der Welt in ihrem epochalen Wandel. Schon allein deshalb kommt dieser Doppel-CD ein hoher Repertoire- und Referenzwert zu. Ob bislang gänzlich Unbekanntes oder Vertrautes in neuer Form, diese beiden Scheiben verbinden einige der wichtigsten Titel zu einem der stärksten Alben in Bob Dylans Laufbahn und machen "Tell Tale Signs" zu einer wertvollen Anschaffung.
Großartig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einige der hier vorliegenden Rezensionen beziehen sich auf die limitierte 3-CD-Edition, bei der die Kritik am Preis gerechtfertigt ist. Diese Doppel-CD aber bietet für ihren Preis unerhört viel: 27 erstklassige Songs und ein wundbar aufgemachtes Booklet. Zu den Songperlen gehören ohne Frage "Red River Shore", ""Huck's Tune", "Dreamin Of you" und "Cross The Green Mountain". Der letztgenannte Song ist meines Erachtens der beste, den Dylan je geschrieben hat, ein großartiger Song über den amerikanischen Bürgerkrieg. Unbedingt einmal reinhören!
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Produkt-Bild: Kitty,Daisy & Lewis

Kitty,Daisy & Lewis von Daisy & Lewis Kitty

Audio CD von Sunday Bes (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 9,51

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Kitty,Daisy & Lewis

Tracks:

  • Going up the country
  • Buggin' blues
  • Polly put the kettle on
  • Honolulu rock-a roll-a
  • I got my mojo working
  • Mean son of a gun
  • Hillbilly music
  • Mohair Sam
  • Ooo wee
  • Swinging Hawaii

Aus der Amazon.de-Redaktion


Rockabilly – nicht von der Stange – das sind Kitty, Daisy & Lewis.
Rockabilly Bands gibt es unzählige, die meissten davon hängen in Punkto Perfektion längst ihre großen Vorbilder ab und liefern den Sound fast authentischer als in den 50ern. Was vielen Vertretern des Genres aber fehlt, sind Songs mit Wiedererkennungswert und das letzte Quentchen Flair, dass sich einfach nicht re-konstruieren lässt.
Kitty, Daisy & Lewis aus dem nördlichen London sind deshalb schon fast eine kleine Sensation. Abgesehen von ihrem Alter (die Mitglieder sind zwischen 14- und 19 Jahren alt) klingen sie auf ihrem 2008er Album, als wäre diese Musik gerade eben erfunden worden und lassen viele ihrer älteren Kollegen verdammt alt aussehen.

Alles an dieser Platte ist „echt“ ohne konstruiert zu klingen: Die Produktion (ausschließlich auf altem original Equipment entstanden) klingt roh und lebendig, die Songs (Cover wie „Got My Mojo Working“ als auch eigenes Material a la „Honolulu Rock-A-Roll-A“) frisch und unverbraucht – doch die wirkliche Sensation ist der Gesang von Kitty und Daisy – würde man nicht wissen, wie jung die beiden Damen sind, könnte man annehmen, hier stehen zwei Vollblutmusikerinnen hinter dem Mikrofon, die schon mindestens 20 Jahre Liveerfahrung auf dem Buckel haben und sich etliche Nächte um die Ohren geschlagen haben.
Kitty, Daisy & Lewis liefern auf ihrem Album 10 Songs, die den Musikfan sprachlos zurück lassen und einfach nur begeistern – man kann die Repeat Taste nicht oft genug drücken. Defintiv die beste Rockabilly Platte seit langer Zeit!--Daniel Hofmann
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5 Kundenrezensionen:

Astrein!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was manche Menschen sich einen sch... zusammen schreiben!!!
Hier finden sich sehr junge Menschen auf einem großartigem Abum wieder. Ihr Sound ist Analog und insperiert durch Vorbilder wie, Louis Jordan, Louis Prima, Louis Armstrong, Muddy Waters, Lightnin' Hopkins etc.
Wer auf einer CD den Sound von Vinyl sucht, der sollte ganz wo anders suchen.
Diese CD wurde zu Hause in einem eigenen Studio aufgenommen und entspricht dem ganzen Geschmack eines swingenden Rhythm & Blues Albums, wie man es sich in der Szene wünscht!
Hut ab, vor dem Aler dieser Geschwister und ihre Liebe zu einer wundervollen Musik.
(BOPLAND)
Sehr schöne Platte!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"For maximum enjoyment we recommend that you turn the volume as loud as possible." So steht es auf dem Cover und so sollte man dieses Vinyl auch genießen. Die Platte könnte ohne Probleme aus den 50er Jahren stammen, Aufnahmetechnik analog mit Originalequipment.

Canned Heat's Klassiker "Going up the country" als Starter, da kann gar nichts schief gehen. Rock'n'Roll wie er sein sollte, pur und ohne Experimente. Dafür mit Mundharmonika, Bass, Schrammelgitarre, Trommel und Kitty & Daisy an den Vocals. Was will man mehr?!

Einzig die Ausstattung der Platte könnte besser sein. Textblatt, Fotos, schönes Innencover oder ähnliches wären (für den Preis) nett. Fehlen leider, deshalb einen Stern weniger.

Auf jeden Fall: Kaufempfehlung!
Die RocknRoll Sensation des Jahres 2008
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von jeder jungen Band aus London, die etwas auf sich hält, würde man bei einem Durchschnittsalter von sechzehn Jahren eher erwarten, dass sie viel Zeit damit verbringt, von irgendwelchen Blogs die neuesten Remixe auf ihre iPhones zu laden, anstatt ihre eigenen Melodien auf Schallplatten mit 78 Umdrehungen zu schneiden. Doch die aus zwei Schwestern und einem Bruder bestehenden Rock'n'Roll-Enthusiasten Kitty, Daisy & Lewis sind eben keine gewöhnliche Band.

Aufgenommen wurde das Album von Lewis und seinem Vater Graeme (Exchange Studios!)in ihrem Heimstudio in Kentish Town auf altehrwürdig analoge Weise, bei der kein bisschen Digitaltechnik zum Einsatz kam. Lewis will die Musik, mit der sich seine Schwestern und er fortwährend beschäftigen, mit aller Leidenschaft leben und atmen. Und deshalb sind für ihn 78rpm-Scheiben - besser bekannt als "Schellackplatten", welche auch nach der Einführung von PVC als Herstellungs-material bis in die Sechziger Jahre hinein fabriziert wurden - weit mehr als nur begehrte Sammelobjekte, die er als DJ regelmäßig zum Einsatz bringt: für Lewis bleibt die Schellackplatte, dessen Fertigungstechnik er sich autodidaktisch angeeignet hat, das ultimative Rock'n'Roll-Format. Und so zeichnet er fürs Cutting der 10- Ausgabe der neuesten Kitty, Daisy & Lewis-Single Going Up The Country, die tatsächlich auf 78 Umdrehungen läuft, selbst verantwortlich. Der selige Schellack-Platten-Fan und White-Stripes-Entdecker John Peel hätte seine Freude an dem (echten) Geschwister-Trio gehabt!

Doch das Debüt von Kitty, Daisy & Lewis ist alles andere als eine trockene Übung in Rückwärtsgewandtheit. Vielmehr schwingt es mit einer Leidenschaft, Intensität und überschwänglicher Lebensfreude, die ihre Live-Shows zu den großartigsten und unschuldigsten Vergnügungen machen, die es gerade zu sehen gibt. Und wenn man bedenkt, dass dieses Album immer nur in den freien Stunden aufgenommen werden konnte, wenn bei den dreien mal keine Schul- und Uni-Verpflichtungen anstanden!

Kitty, Daisy & Lewis besteht zum einen aus zahlreichen Genre-Klassikern (wie "Going Up The Country" - der zweitgrößte Hit für Canned Heat - oder dem durch Muddy Waters berühmt gewordenen R'n'B-Evergreen "Got My Mojo Working"), die sie dank ihres Vaters kennen, der sie ihnen schon im Kleinkindalter vorgesungen hatte, zum anderen aus neuen Stücken wie der von Lewis komponierte, herzzerreißende "Buggin' Blues". Dabei stand der früh verstorbene Bluespianist und Chess-Artist Otis Spann (1930 - 1970) Pate, der ebenfalls schon mit 14 seine Karriere begann und später einer der gefragtesten Sidemen (neben Waters auch Bo Diddley, Buddy Guy und Junior Wells) wurde.
Für die beschwingten Momente im Leben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kitty, Daisy und Lewis Durham sind drei Geschwister im Teenager-Alter, die sich den populären Musikstilen verschrieben haben, die noch lange vor dem Siegeszug der Beatles erfunden wurden. Diese Vorlieben sind schon verwunderlich, wenn man weiß, dass Mutter Durham einst Schlagzeug bei der schrägen Frauen-Punk-Band The Raincoats spielte und der Vater als Toningenieur Produktionen von z.B. Grace Jones, Bob Marley und Sigur Ros betreut hat. Somit verfolgten sie eine gänzlich andere Richtung als es die Rhythm & Blues, Rockabilly, Swing und Rock`n`Roll geprägten Aufnahme ihrer Sprösslinge vermuten lassen. Trotzdem wurden Kitty, Daisy And Lewis von Künstlern wie Johnny Cash, Elvis und Chess Blues geprägt. Sie interpretieren die von ihnen bevorzugten archaischen Musikstile aber gänzlich auf ihre persönliche Weise. Dabei erstarren sie nicht vor Erfurcht vor den alten Meistern und versuchen gar nicht erst, diese zu kopieren. Sie erschaffen quasi eine partytaugliche Version der historischen Vorlagen. Unbekümmertheit, Spaß und Atmosphäre stehen im Vordergrund, nicht ausgefeilte instrumentelle Fähigkeiten und Perfektion. Eine CD für die beschwingten Momente im Leben.

Eingangs interpretieren sie mit Going Up The Country einen uralten Bukka White Blues-Titel - der in der Version von Canned Heat bekannt geworden ist - als locker swingenden Clapping-Song. Lewis Durhams Buggin`Blues klingt wie die Neuauflage eines Jumpin`Blues aus den 40er Jahren, ist aber eine Eigenkomposition mit einem eingebetteten Rock`n`Roll Gitarren-Solo. Auch bei den nächsten Songs zuckt es in den Beinen, so dass man kaum stillsitzen mag. Nur bei Track 8 (Mohair Sam, im Original von Charlie Rich) wird das Tempo etwas gedrosselt. Insgesamt bekommt man zehn Titel zu hören, 2 Eigen- und 8 Fremdkompositionen. Wobei man schon ein ausgemachter Experte sein muss, um dies zu erkennen.

Dieser Mix aus mitreißenden tanzbaren Retro-Sounds könnte der nächste große Hype werden. Sofern sind Kitty, Daisy und Lewis vielleicht die Taktgeber für angesagte Partys in 2009. Einziger Nachteil ihrer CD: Sie ist mit einer Spielzeit von unter einer halben Stunde viel zu kurz.
Es hätte so schön sein können
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
"For maximum enjoyment we recommend that you turn the volume as loud as possible."

So ist es auch auf dem Cover der CD vermerkt - und leider haben sie die Toningenieure nicht daran gehalten. Auch diese eigentlich prachtvolle Aufnahme wurde ein Opfer des sogenannten "Loudness War" der Musikindustrie. Was bei einer Vinylaufnahme noch von der analogen Technik einigermaßen abgefedert wird, kann von einer CD nicht mehr wiedergegeben werden: die gnadenlose Übersteuerung einer Aufnahme. Ein Blick in die Hüllkurven dieser CD bringt zu Tage, die Kurven sind brachial abgeschnitten, nichteinmal mittels eines Kompressionsverfahrens bearbeitet.
Dementsprechend ist der Klang. Wo eine echte alte Aufnahme warm und harmonisch Verzerrungen zeigt, wird hier das Ohr gequält. Und oh nein, das ist weder Retro-Look, noch ein Stilmittel - Originale aus der Mitte des letzten Jahrhunderts haben weder auf LP noch auf später gepressten CDs derartige Verzerrungen.

Schade, der Beat dieser Musik und das Talent der jungen Musiker hätte mehr verdient gehabt.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Carried to Dust (Digi)

Carried to Dust (Digi) von Calexico

Audio CD von City Slang (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,67

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Carried to Dust (Digi)

Tracks:

  • Victor Jara's Hands
  • Two Silver Trees
  • The News About William
  • Sarabande
  • Writer's Minor Holiday
  • Man Made Lake
  • Inspiracion
  • House Of Vaparaiso
  • Slowness
  • Hole In Your Head (bend in the road)
  • Trigger (Revisited)
  • Tornado Watch
  • Falling From Sleeves
  • Red Blooms
  • Contention City

Aus der Amazon.de-Redaktion


Treue Fans reagieren bisweilen irritiert, wenn ihre Lieblingsbands Veränderungen am Gesamtsound vornehmen. Die gute Nachricht gleich vorweg: Calexico kehren auf dem jederzeit überzeugenden Album Carried To Dust in die markanten und staubigen Wüstenrock-Fußspuren der Vergangenheit zurück.
Also dorthin, von wo der kontrovers aufgenommene Vorgänger Garden Ruin die Flucht zu eher konventionell arrangierten, dem Pop zugewandeten Songs antrat. Der auf reine Instrumentals verzichtete, rockte wie nie zuvor und große Momente hat. Carried To Dust scheint daran anschließen zu wollen, denn gleich das von federnden Rhythmen dominierte Eröffnungsstück „Victor Jara's Hands“ tänzelt trotz der inhaltlichen Schwere mit der Thematisierung des 1973 von den Militärs ermordeten chilenischen Folksängers und kommunistischen Aktivisten. Danach aber machen sich Calexico, einmal mehr angetrieben von den beiden Songwritern und Produzenten John Convertino & Joey Burns, auf zu den vertrauten Mariachis, den verschleppenden Beats, exzentrischen Klängen, den eigenwilligen Streifzügen durch Alternative-Rock, Dub, Jazz, Latin, Folk und Country. Einmal mehr lassen sich Calexico von namhaften Gästen wie Doug McCombs (Tortoise) oder auch Sam Beam von begleiten. Mit dem Kopf von Iron & Wine setzen Calexico als engagierte Hausband ja schon auf dem Soundtrack zur Bob-Dylan-Hommage I'm Not There Glanzpunkte. Nicht alles scheint leuchtend hell auf diesem Album, denn Calexico kommen nicht umher, aus sich selber zu schöpfen und alte Zitate aufzugreifen, die Erinnerungen an frühe Lieder wecken. Aber wie keine andere Band verstehen sich die Männer aus Arizona auf solch geisterhafte Sounds wie in „Man Made Like“ oder dem entrückten „Contention City“, dem würdigen Finale. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Ein Zwischending
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich schließe mich den bisherigen Rezessionen an - "Carried to Dust" ist irgendwo ein Mittelding zwischen den legendären älteren Alben (insbesondere "Black Light") und dem mit "Garden Ruins" unternommenen Versuch der Annäherung an klassische Rock- und Pop-Formen. Ob man das für gut hält oder nicht, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Mir hat es überwiegend gut gefallen - ein Meilenstein der Musikgeschichte ist es sicherlich nicht.
"Rückkehr zu bewährtem Sound"?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Also gut, man tut sich als eingefleischter "Calexicaner" gar nicht so leicht, seine Enttäuschung zu verbergen. Aber ich widerspreche der Amazon-Redaktion entschieden, wenn hier behauptet wird, dass mit diesem Album eine Rückkehr zum Wüstensound stattgefunden hätte. Sehnsüchtig weine ich den frühen Tagen dieser Ausnahme-Band nach. Noch immer blitzt hie und da so etwas wie Originalität auf, meistens jedoch versorgt uns Joey Burns mit Faserschmeichlerei im Stile eines Daniel Lanois als Interpret von Weihnachtsliedchen. Zu glatt, rund, angepasst erscheint mir das neue Werk. Keine Gitarrensounds mehr im Stile von Italo-Western, kaum mehr ist die Pedal Steel zu hören und schon gar nicht mehr Ausflüge in den Jazz, mit denen uns Calexico bis zu Feast of Wire gezeigt haben, dass sie gelernte Musiker sind, die weit mehr drauf haben, als das Repertoire von G-F-C-Am-Em-Akkordkombinationen. Daher vergebe ich mich etwas Wehmut nur 3 Sterne und hoffe, dass sie wenigstens noch live jene Spiellaune an den Tag legen, derentwegen ich Calexico lieben gelernt habe.
Calexico besinnen sich auf alte Stärken
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach dem ins poppige abgeglittenen Vorgänger "Garden Ruin" erwarten einen hier wieder die altgewohnten Soundteppiche, geküpft aus Mariachi, mexikanischer Wüstenatmosphäre, Slidegitarren, Schweineorgeln, Vibraphones usw. Joey Burns, Kopf der Band und die Band an sich schaffen es wieder, die Grenze zwischen Californien und Mexico stilsicher in einem "Roadmovie" einzufangen. Also kann man sich wieder treiben lassen, auf welcher Strasse man auch unterwegs ist.
Man muß sich nicht immer neu erfinden. Gelungen!
Tex Mex, Mariacchis, Folk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sie drehen gerade einen Dokumentarfilm über das Leben abseits der Großstädte in Arizona und Südkalifornien und haben noch keine Ahnung welche Musik Sie als Untermalung nehmen werden? Hören Sie hier mal rein, dann haben Sie Sie gefunden.

Carried To Dust ist eine sehr schöne Platte und bietet den üblichen Calexico sound - also eine Mischung aus dem Folk von The Band, Ry Cooders Tex mex Mätzchen und dem laid back feeling von J.J. Cale.

Am besten funtkionieren Calexico wenn sie diese etwas düsteren atmosphärischen langsamen songs erzählen; dann kommt diese Musik wirklich emotional rüber und nicht nur als geschmacksvolle Untermalungsmusik für den nächsten Kalifornien Urlaub. Gleich 3 wunderbar Stücke gibt es hier in dieser Machart von denen ,Man Made Lake' das beste und eines der besten Calexico Stücke überhaupt ist. Auch gut funktionieren die mexikanisch angehauchten songs mit Mariacchi Bläsern - obwohl man hier merkt daß sie große fans von Ry Cooder sind - aber genau die lockern die eher ruhige Grundstimmung des Albums angenehm auf und sind auch toll komponiert.

Apropos ruhige Grundstimmung: das bedeutet nicht, daß die songs langweilig oder zäh dahinmäandern; einige songs werden von einer luftigen Leichtigkeit getragen, die verblüfft; bei anderen wird angedeutet wie sich Calexico im Rock Kontext anhören könnten, wie bei dem großartigen Tornado Watch; und Trigger (Revisited) klingt sowieso wie das Filmathema zu einem vergessenen Spaghetti Western.

Ein durchaus fesselndes Album also von dem man mit Fug und Recht sagen kann, daß Calexico ihre Sensibilität dafür was ein song braucht perfektioniert haben. So vielfältig wie Ry Cooder auf seinem letzten Album sind sie dann zwar doch nicht, aber dafür viel detailverliebter und noch eine Spur überlegter bei den Arrangements.
Angebot zur Versöhnung
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Da ich zu den Menschen gehöre, die sich unbesehen jedes Calexico Album zugelegt haben, welches in den letzten Jahren so erschienen ist, muss ich feststellen: Carried to Dust scheint so eine Art Friedensangebot an die Fangemeinde Calexicos zu sein. Nachdem aus Kreisen der eingefleischten Calexico Fans mehr Kritik als Lob für das Vorgängeralbum "Garden Ruin" zu hören war (ich persönlich fand es auch zum Gähnen), scheint man sich wieder an die "Black Light" oder "Feast of Wire" Ära anlehnen zu wollen. Das wird auch schon beim ersten Blick auf das neue Album Cover klar. Das Artwork geht doch eindeutig in die Richtung der beiden angesprochenen Alben.

So weit so gut, Friendesangebot angenommen. Es ist ein ganz ordentliches Album geworden. Ich schließe mich an dieser Stelle dem offiziellen Amazon-Rezensentenan: Burns und Covertino covern sich auf "Carried to Dust" streckenweise sehr intensiv selbst. Insofern ist nicht viel Neues auf dem neuen Longplayer zu entdecken. Sie covern zwar ausgesprochen gut - es gibt einige sehr schöne Melodien (Victor Jara}s Hands, House of Valparaiso, Two Silver Trees sind meine persönlichen Favouriten) - aber man hat den Eindruck, viele der enthaltenen Ideen schon unter anderem Namen in seiner gut sortierten Calexico-Sammlung stehen zu haben.

Fazit: solide Calexico-Kost ohne viel Höhen und Tiefen, auf dem Weg zu neuen Höhen (aber noch nicht wieder ganz oben angekommen). Der Fan wird es sowieso kaufen, der Calexico Neuling sollte zu den oben erwähnten beiden Alben oder der DVD "Worlds Drift in" greifen. Dort überall ist Calexico in Höchstform zu genießen.
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