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Rio von Till Brönner, Annie Lennox, Sergio Mendes, Milton Nascimento, Aimee MannAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 10,00 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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ProduktbeschreibungRIO 5 Kundenrezensionen:Gut! 4 von 5 PunktenFür mich ist es die erste CD von Till Brönner und sie hat mich nicht enttäuscht. Die CD verströmt eine völlig entspannte Atmosphäre. Augen zu und in Gedanken am Zuckerhut einen Caipi schlürfen und diese coole Musik hören... Gediegen weichgespült und etwas langweilig 2 von 5 PunktenAlle Türen stehen Till Brönner, Deutschlands prominentestem Jazzmusiker, offen, wenn er ein Projekt angeht. Hildegard Knef, Chris Botti, Curtis Stigers, Don Grusin, The New York Voices, Madeleine Peyroux, - er bekommt sie alle mit Leichtigkeit. Andererseits musste Helen Schneider ihn sicher nicht lange nach (verkaufsfördernden) Gastauftritten auf ihrer neuesten CD fragen. Selbst gesanglich eher schwächlich-funkelnde Interpreten wie Yvonne Catterfeld oder Carla Bruni, integrierte Brönner unkompliziert in seinen Jazz oder in seine jazzinspirierte Weihnachts-CD. So ist man nicht überrascht, sieht man sich die Liste der renommierten Künstler an, die bei seinem neuesten CD Projekt RIO mitmachen. Der Bossa Nova, diese oft betörende Mischung aus Cool-Jazz und Samba, wurde gerade fünfzig Jahre alt, und zahlreiche Wiederveröffentlichungen rücken diese Musik in den Vordergrund. Richtig weg war der Bossa Nova aber niemals: Große brasilianische Komponisten, allen voran Antonio Carlos Jobim, haben mit vielen Songs unvergessliche Standards geschaffen. Weltklassemusiker -und Sänger haben sie in der Vergangenheit und in der Jetztzeit immer wieder interpretiert. Als erstes Stück auf Brönners RIO hören wir Misterios, ein Duett mit Annie Lennox und der legendären Brasil-Ikone Milton Nascimento. Lennox Stimme ist kräftig, klar und intensiv, gleichzeitig aber auch sehr hart. Irgend etwas scheint sie mit ihrer Intonation der hohen, gezogenen Töne falsch zu machen, denn sie klingt unangenehm sirenenartig. Milton Nascimentos Stimme ist genau richtig, einfühlsam und unverkennbar magisch. Der Titel ist schön arrangiert, besonders den echohaften Klang rufender Stimmen im Hintergrund empfindet man wie einen leisen Wind. O Que Sera, gesungen von Vanessa da Mata klingt mit den ersten Noten sehr ansprechend und 100% nach Bossa Nova, nervt jedoch später in unglaublicher Weise. Die Komposition hat kaum Höhen und Tiefen und klingt durch den immer gleichen Rhythmus wie ein permanentes tra-la-la und tamtam-tam, vergleichbar einem kindischen Abzählreim. Dazu kommt die blutarme, ausdruckslose Stimme von Vanessa da Mata, die zwar gekonnt die schnellen Synkopen dieses Bossa Novas technisch beherrscht, aber vollkommen unbeteiligt wirkt. (...das muss so,... bei Bossa Nova !!- hm ??) Es dudelt endlos dahin...und ist mit über fünf Minuten schwer zu ertragen. Für mich mit Abstand die schwächste Nummer des ganzen Albums. Till Brönner hat sich mit So Danco Samba zunächst klugerweise einen der berühmtesten Bossa-Nova-Klassiker ausgesucht, bei dem die Stimme nicht unbedingt Höchstleistungen vollbringen muss... (Ella Fitzgerald hat zwar in unzähligen Liveversionen diesen Titel zu einem vokalen Feuerwerk gemacht, aber das war dann doch eher dem Jazz zugewandt, als dem typischen Bossa Nova). Brönner hat ohne Frage begriffen, wie der Song zu singen ist (weich, dunkel, und schnell), so wie er auch insgesamt auf diesem Album etwas lehrbuchartig das Idiom des Bossa Nova vorstellt. Als Sänger allerdings hat die Welt nicht auf ihn gewartet. Oder drücken wir es mal so aus: Nur mit seinem Gesang allein, hätte er niemals einen Plattenvertrag bekommen. So gut und sicher wie er als Trompeter ist, dem Sänger Brönner gehorcht die Stimme nur sehr eingeschränkt oder passabel. Bei So Danco Samba ist seine Interpretation noch adäquat. Aber schon beim sehr rhythmischen Cafe Com Pao zeigt sich seine gesangliche Unzulänglichkeit, wenn sein Singen oft zum tiefgehauchten Gebrummel wird. Mit Bonita nimmt sich Brönner eine der schönsten Bossa-Nova Balladen vor. Diese traumhafte Melodie betört schon durch sich selbst, auch wenn ein weniger guter Sänger sie singt. Der Song ist einfach zu gut. Aber von Note zu Note merkt man, was dem Sänger Brönner fehlt. Da ist keine Sinnlichkeit, oder Variationsreichtum. Brönner haucht die Melodie ansprechend, aber kann die Schönheit dieser Melodie nicht wirklich ausloten. Wenn er für diese Nummer den Jazzsänger Peter Fessler verpflichtet hätte, die CD wäre um ein echtes Highlight bereichert. Obwohl mit dem Sound des Bossa Nova hauptsächlich rhythmisch entspannte, an sacht-wiegende Meereswellen erinnernde Melodien verbunden werden, erschließt sich für mich die musikalische Tiefe des Bossa Nova am ehesten in den großen Balladen wie Bonita, Dindi, oder Once I loved. Sie haben diese Sehnsucht oder Tristeza, vergleichbar mit dem portogiesischem Fado. Jedoch ohne dessen große Leidenschaft und Pathos, denn der Bossa Nova ist eine sehr weiche Musik. Der Bossa Nova hat sich selten durch starke Stimmen oder großes Temperament ausgezeichnet, setzt man mal Jazz oder Soulgesang dagegen. Ob aber deswegen die Ballade Once I Loved von Aimee Man so einschläfernd gesungen werden muss, ist hier die Frage. Auch wenn Astrud Gilberto seinerzeit mit ihrem hübschen, aber emotionslosen Gesang Maßstäbe gesetzt hat, ist es doch kein Gesetz dass nur in dieser Art gesungen werden muss. Man erinnere sich an die große brasilianische Sängerin Elis Regina, die solche Balladen zu vokalen Ereignissen machte. Once I loved ist sehr blass interpretiert, das melancholische Liebeslied wurde schon viel besser gehört. Auf Bönners RIO klingen außer Annie Lennox eigentlich alle weiblichen Stimmen sehr ähnlich. Dünn, relativ hoch und energielos. Evening bietet als Duett von Milton Nascimento und Luciana Souza da etwas Abwechslung, schon allein durch Nascimentos prägnante Stimme. High Night ist eine melodisch eine sehr schöne Komposition, und wird auch hübsch filigran und natürlich leise ( wie es sich für dieses Album gebührt!) von Melody Gardot vorgetragen. Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend.... Sergia Mendes bietet mit gekonnt schwebend-warmer Stimme Ela E Carioca einen Bossa Nova in Reinkultur. Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend..... Das Stück Ligia ist instrumental. Brönners Spiel ist Bossa Nova adäquat, weich und zurückhaltend...... Das ebenfalls instrumentale ARA ist wieder rhythmischer. Brönners Trompetenspiel vermischt sich klanglich interessant mit Hintergrundstimmen. Sein Spiel bleibt auch hier weich und und unagressiv. Gegen Ende des Songs wird das Thema allerdings endlos wiederholt, so dass man nicht traurig ist, wenn dann Schluss ist. Von Kurt Elling, diesem großartigen, oft überdynamischen Sänger hatte ich mir einen vokalistischen Höhepunkt versprochen. Ein solcher würde dann aber wahrscheinlich aus der samtig-weichstimmigen Grundfarbe von RIO unangemessen herausragen. Natürlich ist Elling stimmlich so versiert, seinen Beitrag ( Sim Ou Nao) dem Album zart und subtil anzupassen. So ist dieser Titel, bedingt durch die hohe Qualität von Kurt Elling einer der wenigen wirklich Guten des Albums. Aquelas Coisas Todas der letzte und eindrucksvollste Song von Rio kommt sehr spät, um einen aufhorchen zu lassen. Hier stimmt plötzlich alles. Der Titel ist musikalisch interessant, vielschichtig und farbig. Luciana Souza glänzt hier endlich mal als einziger weiblicher Gesangspart auf RIO mit Virtuosität, Impulsivität und frischer Vokaltechnik. Till Brönners Meisterschaft als Trompeter, die gerühmte perfekte Intonation, die geschmeidige Phrasierung und der warme Klang, kommen in diesem Stück am deutlichsten zum Ausdruck! Schade, dass es von solchen Stücken nicht mehr auf Rio gibt. Aquelas Coisas Todas ist ein leuchtender Farbtupfer in der für mich überwiegend grau-blau-tristen, dahinplätschernden Musiklandschaft von Rio. Es geht nicht darum, dass Brönner mit Rio dem Bossa Nova grundsätzlich nichts Neues beisteuert, das sollte nicht erwartet werden, und war wohl auch nicht Brönners Absicht. Akzentuierterer Gesang, mehr Frische, und musikalische Abwechselung, und auch mehr Hingabe / Dynamik in Brönners ( sparsam eingesetztem Spiel), hätte dem Album gut getan. Eine "Feier" so wie es im Werbetext zur CD "RIO" heisst, ist das für mich nicht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das die Songs in ihrer Livepräsentation, und den sich ergebenden Improvisationen wesentlich besser sind. Alles schon mal dagewesen... 1 von 5 PunktenBossa Nova und Jazz? Hatten wir das nicht schon mal? Stan Getz hat uns in den 60er-Jahren umfassend und abschliessend gezeigt, wie man's macht. Das kann man nicht toppen. Wenn ich als Beispiel nur mal den Song "So danco samba" nehme. Till Brönner gibt sich ja die allergrösste Mühe, sogar sein Portugiesisch klingt ziemlich echt, wenn ich dann aber Joao Gilberto und Stan Getz zum Vergleich anhöre, liegen da Welten dazwischen. Joao Gilberto klingt nach 45 Jahren frischer und authentischer als Brönner auf seiner neuen "pressfrischen" CD Rio. Zudem ist die Trompete als Gegenpart zum Gesang nicht ideal; da passt halt das Tenor-Sax viel besser. Schade! Vielleicht versucht der gute Till Brönner ja mal ganz einfach er selbst zu sein und nicht irgendjemanden zu kopieren; da kann er nur verlieren. Schade um die verpasste Chance. Und eigentlich sind 2 auch schon zuviel... 2 von 5 Punkten....aber als Trompeter findet man den Kollegen natürlich cool. Und ärgert sich im gleichen Atemzug scheckig, warum der meint, ständig singen zu müssen mit diesem gequetschten, geknödelten und krampfhaft auf Niveau getrimmten Stimmchen. Nur weil es Chet Baker auch getan hat...und auch nicht besser?? Irgendwann steigt Erfolg einem Musiker zu Kopf und er sieht sich selbst nicht mehr realistisch. Und DANN macht er Sachen wie Rio, weil er denkt, das wollen alle hören. Musikalisch wohltemperiert, nie störend, mit feinen Musikern und guten SängerInnen, aber mal ganz ehrlich: Ist es DAS, was man von einem Topmusiker wie ihm hören will???. Dabei ist Brönner live nach wie vor stark, einfallsreich und ein Erlebnis. Naja auch für mich gilt: Nie mehr ein Blindkauf! Brönner in Rio-Fast perfekt 4 von 5 PunktenVorweg, im Gegensatz zu Andy567 finde ich "O que sera" den gelungensten Titel des Albums, so muss Bossa Nova klingen, mit einer perfekten Interpretation von Vanessa de Mata der wunderbaren Komposition von Chico Buarque. Der einzige Kritikpunkt an der CD ist die Auswahl der Gastsänger. Was Annie Lenox hier zu suchen hat, ist mir schleierhaft. Deren Gesang hat aber auch gar nichts mit Bossa zu tun. Warum hat Brönner nicht einen der noch lebenden Legenden des Bossa Nova zu den Aufnahmen geladen, wenn er denn schon in Rio aufnimmt. Allen voran fällt mir da Carlos Lyra ein, einer der wenigen, die auch vom Kompositorischen her, auf einer Augenhöhe mit Jobim stehen. Auch Roberto Menescal, Joao Donato, Wanda Sa, Marcos Valle und Billy Blanco sind noch sehr aktiv und keineswegs zu alt um noch das ein oder andere beizusteuern. Bei Universal schielt man aber doch zu sehr auf Verkaufszahlen und da macht sich ein Name wie Annie Lenox eben gut. Das Album ist dem 2008 verstorbenen Vater von Luciana Souza, Walter Santos, gewidmet. Dieser war ebenfalls ein Mitbegründer des Bossa, leider zu unrecht heute vergessen. Schade, das keine seiner schönen Kompositionen auf dem Album ist. Alles in allem natürlich ein schönes Album, aber man hätte noch mehr aus der Idee machen können. |
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The Christmas Album von Till BrönnerAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 8,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
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ProduktbeschreibungTHE CHRISTMAS ALBUM Aus der Amazon.de-RedaktionTill Brönners Christmas Album ist die perfekte Einstimmung auf das Julfest. Egal ob man die CD in den Adventswochen oder an Heiligabend hört - sobald der Wahlberliner seinen weichen Trompetenton erklingen lässt, fällt die Hektik der Festvorbereitungen von einem ab und man freut sich einfach nur noch aufs gemütliche Beisammensein unterm Tannenbaum. Insgesamt vierzehn bewährte und brandneue seasonal songs aus den Sparten Swing, Fusion, Traditional und Pop versetzen uns in eine besinnliche Winterstimmung. Deutschlands erfolgreichster Jazzer sorgt dafür, dass wir die Romantik der schneekalten Jahreszeit spüren, wenn er im Smoothjazz-Sound Irving Berlins unverwüstlichen Klassiker "White Christmas" anstimmt. Er verwandelt im Team mit Schmusesänger Frank McComb "What Are You Doing New Year's Eve" aus der Feder von Frank Loesser in eine soulige Gänsehautballade. Und er überrascht in "Silent Night" mit ungewohnten Klassiktönen, die uns an die christlichen Ursprünge von Weihnachten erinnern. Schließlich geht's eigentlich ja darum, die Ankunft des Heilands zu feiern. Als Till Brönner diesen Xmas-Longplay plante, standen namhafte Gastmusiker auf seinem Wunschzettel, und erfreulicherweise haben sie allesamt zugesagt. Sänger Stevie Woods spaziert mit ihm im lässigen Swingtempo durchs "Winter Wonderland". Curtis Stigers denkt in "Christmas Is Never" wehmütig an die Weihnchtsfeste der Kindheit zurück. Die wunderbar intonierenden New York Voices rutschen in "Santa Claus Is Coming To Town" mit dem Glücksboten im rotweißen Kostüm den Schornstein hinab. Und Yvonne Catterfeld schließlich gleitet elegant wie ein Rauschgoldengel durch "Better Than Christmas". Damit die Bescherung besonders schön wird, kann man Brönners Christmas Album auch in der limitierten Deluxe Edition verschenken. -- Harald Kepler 5 Kundenrezensionen:Weihnachtsmusik - mal anders 5 von 5 PunktenJahrelang habe ich Manfred Krug mit seiner CD "Weihnachtskrug" - mal abgesehen von den verschiedenen klassischen Oratorien - den Vorzug vor den Wiener und Tölzer usw. Sängerknaben gegeben. Die dreizehn Till Brönner Titel erfüllen jedoch genau die gleiche Funktion, nämlich tradierte Weihnachtslieder seit letztem Jahr leidlich erträglich in der Adventszeit auch in diesem Jahr hören zu können. Ein guter Kompromiss zwischen völliger Abstinenz und "Jingle Bells". Fazit: Weihnachtlicher Jazz mit weichem aber erträglichem Trompetenton sorgen für gute Vorweihnachtsstimmung. Ein glücklicher Zufall... 5 von 5 PunktenEin glücklicher Zufall ließ uns über das Christmas-Album von Till Brönner stolpern. Das Album ist ein Genuß für Jazz-Fan's. Was habt Ihr denn alle? Ist doch wunderbar 5 von 5 PunktenLiebe Jazz-Puristen: Bitte entspannt Euch. Es ist auch für einen redlichen Jazzer weder verboten, Geld zu verdienen noch die Massen zu begeistern. Schon gleich gar nicht, wenn man so dermaßen gut ist wie unser Till, und das auch bei einer vergleichsweise kommerziellen Produktion mal wieder souverän beweist. Und Ihr wisst doch: Till ganz auch GANZ anders. Also bitteschön. Übrigens: Yvonne Catterfelds Gesang ist ein absoluter Schmachtfetzen. Jawohl, ich bekenne mich ab sofort als Catterfeld-Fan, und wenn Ihr mich an die Tür der "Downbeat"-Redaktion nagelt. Dieses Album swingt und klingt wunderbar, und wer nicht gänzlich in elitärer Überhebung eingefroren ist, muss es eigentlich lieben. Die perfekte Weihnachtsplatte, wenn Ihr mich fragt. einfach Top 5 von 5 PunktenAuch ich mag Till Brönner - ein wunderbarer Jazzmusiker! Wie gewohnt, liefert er auch in diesem Genre beste Qualität ab. Selten sind Weihnachts-Songs so gut "entmieft" worden. Auch wenns machem vielleicht nicht gefällt, mit einer Weihnachts-CD "Kasse zu machen" ist nichts verwerfliches. Es soll Musiker geben, die von ihrer Musik leben müssen! Fantastisch 5 von 5 PunktenMein Lieber Till, Du hast Dir gewünscht, mit dieser Platte einen Weihnachts-Klassiker zu machen. Du hast es geschafft!! Dir sind ein paar wunderschöne Interpretationen und einige neue Stücke gelungen, die Geschichte schreiben werden - jedes Jahr auf Neue! Glückwunsch! |
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The Jazz Album - Watch What Happens von Thomas Quasthoff, Till BrönnerAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 6,00 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionIn den letzten Jahren haben zahlreiche gefeierte Konzertsänger Ausflüge ins Jazzterrain unternommen. Doch, oh weh, nur selten finden die Abstecher ein happy end, allzu oft wirkt das Ergebnis steif und zickig, denn viele Interpreten aus dem Klassiksektor erdrücken die vergleichsweise schlichten Liedchen des Jazz mit einem unpassenden Belcantoknödeln in der Stimme. Ganz anders Thomas Quasthoff. Er hat verstanden, dass Standards aus dem Great American Songbook keine Koloraturarien sind und tönt auf Watch What Happens so, als hätte er sein Lebtag Jazz gesungen. Und was nur wenige wissen: So ist es ja auch. Die Filmdokumentation The Dreamer und die Autobiografie Die Stimme zeigen, dass der mehrfache Grammy-Gewinner neben der Klassikliebe tatsächlich seit jeher eine Affinität zur "U-Musik" hat. In seinen persönlichen Erinnerungen schreibt er hierzu: "Die Jazzer haben meine Art zu musizieren nicht weniger beeinflusst als die bedeutenden Interpreten der klassischen Musik." Der Künstler weiß also genau, was er tut, wenn er mithilfe von Till Brönner (Trompeter und Produzent in Personalunion), gefragten Instrumentalisten wie Peter Erskine, Alan Broadbent und Dieter Ilg sowie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin hier der leichten Muse nachspürt. Statt Bach, Schubert und Brahms stehen Gershwin, Rodgers & Hart und Ellington auf dem Programm, und die liegen dem Mann aus Hildesheim offensichtlich genauso gut. Er lässt in "My Secret Love", "You And I", "My Funny Valentine" etc. seinen Bassbariton so richtig schön brummen und knurren, swingt und schleift die Töne wie ein eingefleischter Jazzer. Die Songs für diesen "Seitensprung" hat der contergangeschädigte Sänger mit Bedacht gewählt. In "They All Laughed" und "In My Solitude" schimmert die private Passionsgeschichte des Ausnahmetalents ebenso durch, wie in "Smile" und "Ac-Cent-Tchu-Ate The Positive" seine lebensbejahende Grundeinstellung anklingt. Trotz aller Hindernisse ließ sich Thomas Quasthoff nie von seinem Weg abbringen. Watch What Happens liefert neue beeindruckende Belege für den riesigen Mut und Willen eines wahrlich außergewöhnlichen Menschen. -- Harald Kepler 5 Kundenrezensionen:Spannendes Experiment - mittelmäßiges Ergebnis 2 von 5 PunktenTill Brönners Energie scheint ungebremst zu sein, seit er quasi zum deutschen Vorzeigejazzer auserkohren ist. In den eigenen Alben immer mehr dem glatten Lounge-Sound zugewandt, hat er nun nach der Wiederentdeckung von Mark Murphy eine weitere überraschende Kolaboration herbeigeführt - dieses Mal mit dem wunderbaren Bariton Thomas Quasthoff. Leider zeigt sich hier, ähnlich wie bei Elvis Costello und Anne Sofie von Otter, dass Klassik und Jazz nicht immer ein ideales Paar sind. Auch wenn man hört, wie sehr sich Quasthoff müht, die geschulte Stimme im Hintergrund zu halten, so gelingt ihm doch kein echtes Jazz-Timbre. Dazu phrasiert er zu sauber, singt zu sehr auf den Punkt und dämpft den Hörgenuss mit hölzernem Englisch. Vor allem die Balladen klingen dadurch übertrieben lethargisch. Auch die Produktion neigt hier zu glattem Breitwandsound. Besser gelingen die schnellen Stücke wie "Ac-Cent-Tchu-Ate the Postive", wo Quasthoff wesentlich treibender singt und auch die Arrangements verspielte Leichtigkeit haben. Leider sind diese Momente zu selten, und der letzte Teil des Albums versinkt in Betulichkeit und Geigensoße. Bei der stimmigen Songauswahl und dem Mut der beiden Künstler wünschte man sich ein schöneres Ergebnis, aber es bleibt dabei: diese Mischung zündet nicht Gerade weil sie anders ist ... 5 von 5 Punkten... gefällt mir diese CD sehr gut! Wer Thomas Quasthoff mal auf der Bühne erlebt hat weiß (hoffentlich) um seinen spitzbübischen Humor. Und gerade den höre ich aus dieser CD heraus, was den Genuss noch steigert. Nicht jeden Titel würde ich Tag und Nacht hören wollen, doch insgesamt betrachtet finde ich, dass er hier ein gelungenes Werk vorgelegt hat! Leider nein... 2 von 5 PunktenDieses Album klingt für den "Jazzfan" unecht und ohne wirklichen Charme. Leider.... Ich hatte mir von der Konstellation dieser beiden Künstler mehr erwartet. Schade Perfekte Kombination 4 von 5 PunktenWir mögen die Musik von Till Brönner und bewundern die Stimme von Thomas Qausthoff. Das gemeinsame Album ist ein Gewinn für unser CD-Regal. Prädikat: schon wieder empfehlenswert. No swing 1 von 5 PunktenEigentlich müsste das eine fantastische CD sein: Großartiges Orchester, Spitzenproduzent und ein weltberühmter Sänger. Leider passt das alles nicht zusammen. Das Orchester spielt perfekt, swingt auch ordentlich, aber Quasthoff stolpert quasi hinterher. Seine Stimme ist schon schön - klar, das weiss man ja - aber seine Jazzphrasierung ist einfach grausam bzw. nicht vorhanden und auch die Stimmmodulation, also das, was man als "Schmelz in der Stimme" bezeichnet, fehlt weitgehend ganz. Quasthoff-Fans werden sich die CD trozdem ins Regal stellen und zufrieden sein, wenn er es bei einem Ausflug in Jazzlager belässt. Für Jazzer taugt die CD leider gar nicht. |
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Dream a Little Dream von Helen Schneider, Till BrönnerAudio CD von edel records (Edel)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,25 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDie Amerikanerin Helen Schneider mit Wohnsitz Deutschland macht auf der neuen LP Dream a Little Dream das, was man als Musical-Star und Sängerin in ihrem Alter macht - ein edel verpacktes Album mit Standards und Evergreens großer Amerikaner von Cole Porter bis George Gershwin. Was kann man diesen unendlich oft eingesungenen Klassikern neu einhauchen? Dazu gehört eine Stimme, die sich von anderen Interpreten absetzt - und eine ganz und gar persönliche Interpretation. Das ist Helen Schneider nur bedingt gelungen, auch wenn sich ihr leicht lasziver, erotischer Hauch-Gesang durchwegs angenehm anhört und auch zum Träumen verführt, etwa bei „Love For Sale“ das absolut ihrer Stimmlage entspricht und mit originellen Pianoläufen daher kommt. Oder dem sinnlichen Bar-Cocktail „The Man I Love“ und „Only You“. Doch insgesamt bleibt sie in einer wenig forcierten Stimmlage stecken und verwackelt so manchen Oberton wie etwa bei „Sway„ oder „I Only Have Eyes For You“, weil sie zu hastig, atemlos im schnellen Tempo über die Titel hinweg singt, die ganz allein die grandiose, läßige Band trägt. Die macht das Album mit vielen Soloeinlagen zu einem absoluten Hörgenuß, allen voran die Produzenten Till Brönner, der neben seiner Traum-Trompete auch die Keyboards spielt und die Brass Section leitet, und Christian van Kaphengst mit Acoustic und Fender Bass. Da ist für Nostalgie-Kitsch kein Platz, umso mehr für eine unaufdringliche Atmosphäre - musikalisch modern und stilsicher. -- Ingeborg Schober 5 Kundenrezensionen:Mehr gehaucht als gesungen, schade! :-( 1 von 5 PunktenKein geringerer als Till Brönner, der bekannteste deutsche Jazz-Trompeter ist Produzent des neuen Albums "dream a little Dream" von Helen Schneider. Wahrscheinlich wird dieses Album die Fans spalten. Bei dem Versuch diesen unendlich oft gesungenen Klassikern, wie "dream a little Dream" oder "Girl Talk" neues Leben einzuauchen scheinen die Sängerin und ihr Produzent übers Ziel hinanausgeschossen zu sein. Während die Jazz begeisterten Anhänger sich freuen werden, werden die Anderen ihren Ohren nicht trauen. Künstlerisch und musikalisch sind die Arrangements vielleicht hoch wertvoll mit ihrer Hintergrundmusik, die vor Leichtigkeit nur so strotzen und den perfekt eingestreuten Bläsersätzen. Trotzdem fällt es schwer diese mehr gehauchten und geflüsterten Songs als Gesang zu bezeichnen. Ohne Zweifel kommt beim Hören viel Gefühl aus den Lautsprechern. Trotzdem hört sich alles gleich an und nach einiger Zeit kommt Langeweile auf. Diese CD von Helen Schneider ist also nur etwas für Liebhaber dieser Art von Musik. Ausstrahlung pur! 5 von 5 PunktenWas für eine wunderbar entspannte CD von einer Weltklasse-Sängerin! Auch im Zusammenklang besonders mit ihrer vorletzten und in sich stimmigen Singer-Songwriter-CD "Like A Woman" bekommt man einen Eindruck von der unglaublichen Vielseitigkeit dieser so sympathischen und charismatischen Sängerin, die endlich wieder Platten herausbringt und der es immer wieder gelingt, ihre Zuhörer zu überraschen. Dieses Mal gelingt ihr das mit den von Till Brönner einfallsreich produzierten amerikanischen Standards auf besonders eindrucksvolle Weise. Jedem der doch bereits allerseits bekannten Songs drückt diese Künstlerin mit ihrer persönlichen Interpretation und ihrer warmen und ausdrucksstarken Stimme ihren eigenen Stempel auf - und das begeistert nachhaltig!! Konsequentes Gehauche - Skurrile Verflachung großer Songs 1 von 5 PunktenHelen Schneider? Ich bin ein Fan der ersten Stunde, besitze all ihre CD & Vinyls, und habe ihre Karriere immer sehr genau verfolgt. Ich habe sie zig Mal life erlebt: ganz am Anfang mit ihren sanften, aber intensiven Popballaden, dann als Rock'n Roll Gypsy, - und später als fantastische, gereifte Interpretin von Weill-Songs und den großen Musicalmelodien von Webber, Arlen, Porter und zig anderen. Ein Abend in der Kölner Philharmonie mit Steven Sondheim und Harold Arlen Songs kann ich nur als g r a n d i o s bezeichnen! Jetzt liegt ihr neuestes Album vor. "Dream A Little Dream" hat das schönste Design all ihrer CDs, beinhaltet aber zur großen Enttäuschung und in meiner rigoros persönlichen Beurteilung ihren bisher schlechtesten Gesang, den sie jemals auf einem Tonträger hinterlassen hat. Die große, fazettenreiche Stimme der Helen Schneider wird auf dieser CD bei jedem Lied zum belanglosen Stimmchen. Musik und Gesang klingt wie austauschbare Barmusik, die man überall hören kann. Wenn jemand vom Kaliber der Schneider sein großes Stimmmaterial eine ganze CD hindurch so drosselt, dann "spielt" er eine Rolle, die nicht stimmt - die sozusagen "falsch" ist....Diese Rolle ( oder Interpreation) ist falsch für die Musik,und auch falsch für Helen Schneider. Oder es ist etwas ANDERES " gewollt". Helen Schneider und Produzent Till Brönner WOLLTEN ETWAS ANDERES ! Sie waren wohl vom dem unbedingten Willen durchdrungen, dass sich Schneiders Interpretationen dieser großen Jazzstandards von den zahlreichen, weltberühmten Versionen unterscheiden müssen. Das ist ihnen zweifelsohne gelungen. Das Ergebnis ist schlecht und klingt "gewollt" und bei manchen Titeln fast schon traurig-skurril. Einen besseren Song als z. B. George Gershwins "The Man I Love" kann sich kein Sänger wünschen. Bei Helen Schneider misslingt dieses Stück durch permanent aufgesetztes Gehauche, und oftmals auch affektierte Betonung des Textes in voller Länge. Eine in diese Richtung gezielte Tontechnik trägt mit dazu bei, dass Frau Schneider mitunter wie eine Asthmatikerin klingt, - geht alles mit entsprechend eingestelltem Mikro und den Reglern am Mischpult....... (Bei ihrem letzten Liveauftritt im Sommer dieses Jahres trug sie einige Songs der neuen CD vor, aber Effekte dieser Art waren nicht zu hören, obgleich sie wesentlich reduzierter sang als gewohnt ). Gerne endet Helen Schneider auf dieser CD die Lyrics abrupt, lässt die letzten Silben nicht ausfließen, oder melodisch nachklingen. Mit diesem Stilmittel gerät ihr Singen in die Nähe von Sprechgesang und die Melodie wird ihrer Schönheit beraubt. Mag sein, dass Andere diese Art Reduzierung als eine etwas spröde Bereicherung empfinden. Ich nicht. Die Belanglosigkeit ihrer Interpretation von Dream a little Dream of Me, kann nicht übertroffen werden. Schneiders Höhen klingen bedenklich unsicher bis mickrig, weil sie ihre Stimme falsch einsetzt, (abgedrosselt). Dazu kommen einfaltslose, stereotype Arrangements, - von den Musikern zwar gut gespielt aber sie bieten nicht die Spur von Eleganz, oder Raffinesse. Im Gegenteil: oftmals wirken sie ausgesprochen bieder bis plump und hören sich dann an wie eine Mischung von simpler Barmusik und Kaffehausgeklimper. Sie beinhalten keine Jazzinspiration. Auf einzelne Titel mehr einzugehen macht bei dieser CD keinen Sinn - alle Songs sind sich in Helen Schneiders unzulänglich - eigenwilliger Interpretation ähnlich wie ein Ei dem anderen. So wie ein Song endet, so fängt der nächste an, was Klang und Ausdruck ihrer Stimme betrifft. Es endet mit Gehauche, und fängt wieder an mit Gehauche. Und mittendrin auch Hauchgesang. Das ist weder sinnlich noch lasziv, sondern albern und langweilig. Ich kenne kaum eine andere CD, die mich so wütend macht. In keinem Lied lässt sich mal eine Steigerung ausmachen, Schneider singt alles eindimensional und in einer gleichmäßig herabgestuften Lautstärke. Es klingt, als habe der Tontechniker gesagt: ". Hi Helen, siehst du, wie die Nadel jetzt gerade ausschlägt? Bis hier darfst du singen nicht kräftiger oder lauter!" Ich werde den Verdacht nicht los: Till Brönner, Musiker, Produzent dieser CD und rein stimmlich ein sehr kleiner Sänger, suchte hier in Helen Schneider sein gesangliches Pendant. Es ist kaum zu verstehen, dass eine erfahrene und großartige Sängerin wie Helen Schneider sich auf ein solches Konzept einlässt: denn zufällig ist hier nichts ! Wie auf dieser CD hervorragende Songs auf professionelle Weise verflacht werden, hat Methode. Irgendwer hat ihr wohl ins Ohr geflüstert: Nimm dich zurück Helen - sing nett, charmant. und leiser,... dann verkaufst du mehr CDs als mit deinem intensiven kunst-und kraftvollem Gesang. Aber etwas hat sich Frau Schneider letzten Endes doch gedacht, als sie von "Dream A Little Dream" ( spaßeshalber?) von ihrem "Flüsteralbum" sprach. Noch am ehesten gelungen: In My Solitude. Schlechteste Interpretation: The Man I Love. Für die außerordentlich edle Verpackung der CD gibt es einen Stern Was soll denn das..... 1 von 5 PunktenMal Rockröhre, mal Brecht/Weill, mal Musical und nun das Great American Songbook. Konsequent ist Helen Schneider nun doch wirklich, keines der von ihr bearbeiteten Gerne hat sie je beherrscht, nirgends etwas geschaffen was den "Test of Time" bestanden hätte und richtig GUT war sie NIE. Manch Sängerin mit mehr Stimme, Talent und Ausdruck schaffte es nicht einmal zum One-Hit-Wonder, Helen Schneider hat aus dem Wenigen was der Liebe Gott ihr mit auf den Lebensweg gegeben hat das Beste gemacht und sich so 30 Jahre im Geschäft gehalten. Respekt und Hut ab!! Trotzdem braucht niemand diese CD. Leider etwas enttäuschend.....:-(( 3 von 5 PunktenAls bekennender Helen-Schneider-Fan hatte ich mich sehr auf die CD gefreut. Die Kombination mit dem produzierenden Till Brönner als derzeit angesagtester German Jazzact und ein perfektes Cover und Booklet mit sensationellen Fotos - da kann doch eigentlich gar nichts schiefgehen !??? Leider ist es dann doch passiert - Helens Stimme wurde fast wegproduziert. Sie haucht mehr als sie singt und damit fehlt das wirklich unverwechselbare ihrer einzigartigen Stimme. Bei den ersten zwei, drei Titeln kommt das ja noch ganz gut...aber auf die komplette CD-Länge wird es ärgerlich. Till Brönner von allen guten Geistern verlassen ?? oder sollte das eine Chillout-Lounge-Jazzvariante werden. Davon gibts dann doch sehr viele andere Damen, die das (leider) wesentlich besser gemacht haben. Auch die Songauswahl passt nicht immer so richtig zu Helen Schneider. Fängt es auch mit "Dream a little dream" noch sehr vielversprechend an, so plätschert es dann nur so vor Beliebigkeit vor sich hin. Alles schon 1000mal dagewesen. Macht im Prinzip bei Jazzstandards nichts, aber wenn dann bitte im typischen Helen-Schneider-Stil und nicht als Warenhaus-Hintergrundmusik-Version. "My heart belongs to daddy" sticht für mich am negativsten heraus. Musste man das Frau Schneider antun !?? Ihre vorhergehende CD "Like a woman" kann ich da im Vergleich vorbehaltslos empfehlen - da bekommt man wenigstens Helen Schneider fürs Geld, das nenne ich eine zeitlos schöne CD, die man immer wieder gerne auflegt und bei der die Melodien nicht schon so abgenudelt sind. Trotzdem wünsche ich ihr, das dies hier ein Erfolg wird, weil sie ihn als Person mal wieder verdient hätte - und live ist sie ja bekanntlich eine Klasse für sich. Deshalb 3 sterne - aber nur weil sies ist....:-)) |
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Blue Eyed Soul von Till BrönnerAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 14,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2002 |
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ProduktbeschreibungBLUE EYED SOUL Aus der Amazon.de-RedaktionThemen aus klassischen deutschen Unterhaltungsfilmen, Kooperationen mit Hildegard Knef und dann noch Chattin' With Chet, der tote Hund Chet Baker im Overdub-Duett mit dem Youngster: Der virtuose Till Brönner gilt als sachkundiger Pfleger von Geschichte. Allerdings nicht nur als beinharter Konservierer, denn der Trompeter pflegt alte Themen auch mit dem Klangspektrum des Hip zu versehen, rettet alte Schätzchen mit neuem Anstrich ins Millennium. Das hat ihm den Ruf eines deutschen Wynton Marsalis eingetragen, der den Jazz glattbügelt. Die Financial Times dagegen wertet Brönners Taten als "kunstvolle Simplizität". Für Blue Eyed Soul verlässt unser Mann nun den Spielplatz der Nostalgie und trifft sich mit dem halbjapanischen HipHop-Spezi DJ Samon Kawamura. Wuchtige Beats, nervöse Turntables, Drum-Edits und andere Tricks aus der Elektroabteilung stehen bereit; auch Brönner selbst bedient die Regler der Programmgeräte und lässt seine Trompete, Flügelhorn und andere Instrumente dazu grooven. Viele Versuche von Jazzmusikern und HipHop-Freaks, miteinander neue Wege zu gehen, sind gescheitert, weil die eine oder die andere Seite zur Flachbeilage verkam. Zuerst funktionierte der Crossover bei den Franzosen; inzwischen haben Erykah Badu und andere Trends gesetzt. Und hier setzt Brönner an: Blue Eyed Soul predigt die Eleganz des rauen Tons in einer Atmosphäre, die von laszivem Soul und schwerem Funk geprägt ist. Da können auch simple Loops zum Höhenflug des Flügelhorns taugen, wie die R&B-lastige Coverversion einer Billy-Joel-Nummer beweist. Dass der junge Sinatra-Fan auch einmal den Crooner gibt, geht genauso in Ordung wie eine Gesangseinlage von Mark Murphy. Das bisher schwärzeste Album des Hipsters aus Berlin. So passt der Titel in mancher Hinsicht. --Uli Lemke 5 Kundenrezensionen:Klasse 5 von 5 PunktenEin cooles Album. Ich muss gestehen, dass ich in der Vergangenheit nie viel Jazz gehört habe. Aber seitdem ich Till Brönner gehört habe, hör ich es jeden Tag. Ich kann diese CD eigentlich nur jeden empfehlen. Sanfte und stylische klänge die durch die Boxen gehen. Musiker die Ahnung von ihrem Instrument haben. "Thumbs up!" deutlicher fortschritt 5 von 5 PunktenTil Brönner hat mit dieser CD meiner Meinung nach einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Durch die Einbeziehung von einigen elektronischen Elementen wird Brönners Musik deutlich belebt und vergrößert die "Einsatzmöglichkeiten" seiner Musik. Hörte ich seine alten CDs eher morgens und zu sehr entspannten Zeiten riskiert man mit "blue eyed soul" nicht, dass die anwesenden Personen, welche nicht zu den ausgemachten Jazzliebhabern gehören, sich langweilen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Brönner mit seinem neuen Album Mainstreampfade betritt, nein, er spielt nun einfach viel lebhafter. Schön! Crossover zum wegkonsumieren 3 von 5 PunktenDieses Album drängt einem zwei Begriffe auf: "gefällig" und "geschmeidig". Nun hängt es davon ab, ob man diese Art von leichtem Jazz mag. Aber der Reihe nach: Til Brönner mag einer von Deutschlands Vorzeige-Jazzern sein, als Avantgardist gilt er nicht gerade. Mit diesem Album lehnt er sich nun wenigstens ein kleines bißchen über den Zaun und landet mitten im Elektronik-Beet. Was Miles Davis, Herbie Hancock oder Tab Two aus Deutschland schon viel früher und wesentlich wagemutiger versucht haben, kommt hier mit wenig Kohlensäure zum Hörer: Crossover light. Im Mittelpunkt steht der kühle und schlanke Ton der Trompete, zumeist gestopft und souverän wie meistens. Till Brönner ist ja von jeher eher Meister des Weglassens, so sind auch hier die Soli von spröder Schlichtheit. Im Hintergrund liegt dazu ein unaufdringlicher Soundteppich. E-Pianos, Scratches, dezente Samples, weiche Flächen. Das Tempo ist durchgehend ausgebremst. Das sorgt ein paar Songs lang für ruhigen Flow, und dann für gepflegte Langeweile. Sogar ein Klassiker wie Billy Joels "Just the way you are" ordnet sich diesem Konzept völlig unter. Leider fehlt dem Album der Kick, das gewisse Extra. Es stellt sich kein Knistern ein wie bei "Beady Belle", es gibt kein Wagnis wie bei "Towa Tei", es entsteht keine Atmosphäre wie bei "Visit Venus". Es bleibt der Eindruck eines Albums, das auch zum Bügeln geht oder auf dem Laufband, eine weitere Folge der "Lounge classics" zu denen man Martinis trinkt oder im Supermarkt steht. Durch die amorphen Songs mit ähnlichem Schema und Tempo, die nur durch die wenigen Gesangparts von Brönner selbst aufgebrochen werden, entstehen keine Spannungsbögen, ergeben sich keine Höhepunkte. Was z.B bei Eryka Badu aufgrund der unglaublichen Stimme funktioniert verkommt hier zur Instrumentalsspur. So kann auch die transparent glitzernde Produktion nicht sehr viel tun, die den Trompetensound eher in den Gesamtsound eingliedert, anstatt ihn wirklich zum Solostar zu machen. Wer entspannte Musik für den Feierabend mag darf einen Stern addieren, wer Musik ohne Brüche und Dynamik für Fahrstuhlbeschallung hält sollte einen Stern abziehen und zu wagemutigeren Crossover-Alben greifen. Sehr schön entspannend ... Jazz-Wellness ;-) 4 von 5 PunktenWer ruhigen, eingängigen, aber nicht platten Jazz möchte... hier ist ein sehr schönes Exemplar von einer CD! Ich genieße die CD... vor allem an meinen freien Tagen... zum Frühstück, zum Entspannen, beim Kochen oder manchmal auch zum Dösen... ;-), abwechslungsreich und einfach nur schön... und dabei keine Fahrstuhlmusik... ;-) Empfehlung für softe Einsteiger, Liebhaber, Viel- und Wenighörer... tolle CD!!! beste CD seit langem 5 von 5 PunktenDiese CD hört sich nie zu Ende. Ich besitze sie seit November 2002 und höre sie seitdem mindestens einmal pro Woche! Die eigentlich komplexen, jazzigen, aber doch so einfachen Flügelhorn- und Trumpetlines gehen so leicht ins Ohr, dass man sie schon nach dem zweiten Hören mitsummen könnte. Die Grooves sind so wunderschön getimed, dass man gar nicht anders kann, als mit dem Kopf zu nicken! Für mich das schönste Lied ist deutlich "Tub of Love". Wenn man diesen Song hört, würde man sich am liebsten gleich nackt ausziehen, sich in die Badewanne legen und schöne Dinge tun... In diesem Song singt Till mit einer butterweichen Stimme, im Anschluss bläst er das Flügelhorn, dass einem nur noch ein Schauer über den Rücken laufen kann. Weiterer Anspieltip: 42nd & 6th; hier kommt pures NY-Feeling rüber, einen solch relaxten und zugleich irgendwie poetischen Track habe ich selten gehört. Gleich einem Großstädter, der gelernt hat, über der Alltagshektik zu stehen. Diese CD wird sich für mich nie aushören, und ich kann sie jedem Hörer empfehlen, dessen Geschmack sich zwischen Club und Smoothjazz bewegt! |
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Rilke Projekt 2. In meinem wilden Herzen. CD von Rainer Maria RilkeAudio CD von Random House AudioPreis bei Amazon: EUR 18,00, Angebote ab EUR 12,76 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3898304590, Erscheinungsdatum: November 2008 |
5 Kundenrezensionen:Nichts für Ihre Bildung: Eines der ärgerlichsten Hörbücher der letzten Jahre 1 von 5 PunktenEs gibt wahrlich genug "Rezensionen" oder Two-Liner zu dieser höchst fragwürdigen CD-Serie, die leider auch durch deutsche Spielstätten getourt ist, aber darunter sind viel zu viele Schönredner dabei - da muss ich jetzt mal gezwungenermaßen drastisch werden. "Das Rilke-Projekt" ist eine Zumutung und der beste Beweis dafür, dass man Hochkultur derart einseifen kann, dass sie unkenntlich gemacht wird und zum Gefühlsentertainment verkommt. Wer Rilkes Lyrik mag, wird sich mit Grausen abwenden. Wer es nicht tut, dem wird auch nicht geholfen. Offenbar handelt es sich hier um einen kommerziellen Erfolg, aber bei Lyrik wie dieser ist das nicht ein Indiz, sondern ein BEWEIS, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Es ist nicht unbedingt die Auswahl der Sprecher, die mich erzürnt (auch wenn ein Xavier Naidoo hier wie viele andere auch nun wirklich nichts verloren hat und lediglich verkaufsfördernd ist), sondern die Regie und die an anderer Stelle bereits treffend genannte "Schwurbelmusik". Die Rezitation Jürgen Prochnows, der von solchen Sachen doch besser Abstand nehmen sollte, ist da ein gutes Beispiel: Er raunt seine Zeilen, macht wirklich immer ein kleines Kunstpäuschen, wenn im Text eine neue Zeile beginnt, und seine Stimme legt da so viel Märchenonkelhaftigkeit hinein (gepaart mit richtig viel Pathos, damit auch jeder die TIIEEEFEE der Kreationen erkennen möge in der Sekunde des Vernehmens), dass ich mich schütteln musste. Abgemischt ist das alles so wie bei den mittelalten Hörfunksprechern, die zu später Stunde "Traummusik" auflegen und mit angenehmer, beruhigender Modulation für Behaglichkeit sorgen. Mindestens genauso schlimm ist dieser Elektroquatsch, der diesen Schwachsinn einleitet, teilweise untermalt, überleitet zum nächsten Gedichtvorlesebedeutungshubereimüll. Das verantwortliche Ehepaar für diese Vergewaltigung der Sinne hat nicht nur kein Interesse, Lyrik angemessen zu präsentieren (die braucht keine Musik, auch keinen Schubert), sondern man will den Hörer mit werbejingleartiger, mood-mäßiger, fahrstuhlmusikähnlicher Musik die Ohren öffnen. Vielleicht kennen Sie drittklassige Dokumentationen über Flora und Fauna oder entlegene Gegenden in deutschen Landen, die in der Regel von einem der dritten Programme produziert werden: Die sind mitunter mit ähnlichem musikalischen Gefasel tapeziert. Dass hier weit gehend auf akustische Instrumente verzichtet wurde und Flöten nicht wie Flöten, sondern wie am Synthesizer weit gehend nachempfundene Flöten klingen, die eher eine Erinnerung an den echten Flötensound darstellen und total uninspiriert sind (nur ein Beispiel), dann ist das Ärgernis doppelt so hoch. Die Kompositionen sind derart dürftig, dass ich mich kaum einkriegen kann. Was ich hier schreibe, gilt für alle Teile. Da ist dieser Glanz von teilweise enigmatischen, lyrischen Gedanken (die sich meinem Verständnis auch oft entziehen) und der Irrglaube, man müsste all diese Ingredienzen als Gleitmittel auffahren, um es goutierbar zu machen (verrückterweise ist das auch noch gelungen! Was für eine Welt!!!). Tatsächlich zerstört man Rilke damit. Das "Projekt" ist eine RILKEVERNICHTUNGSMASCHINE. Es macht Kunst zu Hunz. Lyrik mal anders 5 von 5 PunktenEigentlich bin ich kein Gedichtefan und über das Werk von Rainer Maria Rilke wusste ich bis zum Erscheinen des Rilke Projektes wenig. Umso begeisterter bin ich jetzt, nachdem ich mir inzwischen alle drei CDs des Rilke Projekts gekauft habe (und schon sehnsüchtig auf die nächste warte). Schönherz und Fleer ist es gelungen, Lyrik mit moderner Musik neu zu interpretieren und dem Hörer zugänglich zu machen. Für mich einfach optimal zum Entspannen, Seele baumeln lassen und Träumen. Anspieltip: Christiane Hörbiger "Kindheit". In meinem wiilden Herzen 5 von 5 PunktenIch kann diese CD nur empfehlen. Es ist eine hervorragende Idee, dem Interessierten den Dichter Rilke in dieser Form näher zu bringen. Die Interpreten lesen die Gedichte wunderschön. Die Musik ist sehr schön komponiert und passt auch zu den Texten ... Man kann die CD immer wieder hören und etwas Neues entdecken. Toll!!!! Ich bin begeistert. Wunderbar! ;o) 5 von 5 PunktenRilke - ein Meister der Gefühle, der Sprache, der Liebe. Seelenstreichelnd, herzerfassend, tiefgründig, denn in meinem wildem Herzen....... Musisch und stimmlich grandios verfasst - zum Weinen schön. Man muss einfach nicht mehr dazu sagen. Hören Sie rein und schweben davon. Ich liebe diese CD! :o) Ein mutige Idee 3 von 5 PunktenNeue Konzepte an sich sind immer bemerkenswert in Zeiten von Plattenfirmen, die eher in leicht zu "vermarktende" Produkte statt in künstlerischen Wert investieren. So ist es dem antreibenden Enthusiasmus des Duos Schönherz & Fleer zu verdanken, dass nun schon die dritte CD des "Rilke-Projekts" das Licht der Welt erblickt hat. Die Gedichte von Rilke sind schlicht und frei von Kitsch, und so werden sie auch rezitiert. Manchmal leidet der Fluss dadurch ein wenig, dass die Verse auf die Länge der Songs gespreizt werde und dadurch eher wie Sprachfragmente wirken. Die Musik legt schöne Klangewebe unter die Worte, ohne sich jemals in den Vordergrund zu drängen. Vor allem die eher elektronischen Arrangements (Die Liebenden, Alles ist eins, Lieben) funktionieren gut und nähern sich dem Cafe-del-mar-Ideal. Gekonnt eingeflochtene Instrumente (Akkordeon, asiatische Geigen, die kühle Trompete Till Brönners) erzeugen facettenreiche Klangstimmungen. Nur dort wo die wenigen Musiker versuchen, die Anmutung eines ganzen Orchesters zu schaffen entsteht eine verkitschte Phantom-der-Oper-Synthetik (z.B. in dem Lied Kindheit). Genauso gibt es dort Schwierigkeiten, wo die Musiker gewohnten Deutschpop in die Lieder einschleppen (Laith Al-Deen, Klaus Meine) So bleibt, die Schauspieler zu loben, die sich den starken Versen unterordnen (bis auf Andre Eisermann, der zu sehr "schauspielert") Christiane Hörbiger klingt mütterlich weise, Iris Berbens Stimme rezitiert wunderbar klar und intensiv, Veronica Ferres klingt lustvoll, und sogar die nölige Stimme Udo Lindenbergs gibt den worten einen eigenen Charakter. Alles in allem eine tolle und mutige CD-Reihe, die zeigt, was Kunst vermag, wenn man ihr Raum und Chance einräumt. Noch mehr musikalischen Mut in Richtung Elektronik oder richtige Orchesterklänge, und das ganze wäre noch gehaltvoller |
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Love von Till BrönnerAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 10,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1998 |
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ProduktbeschreibungLOVE 4 Kundenrezensionen:Sanft, ruhig, sehr schöner... 5 von 5 Punkten...entspannder Jazz mit persönlicher Till-Brönner-Note. Wer weiche und sanfte Trompeten- oder Flügelhornklänge mag, sanfte Musik zur Untermalung sucht, gerne bei ruhigem Jazz entspannt, der oder die ;-) findet hier eine sehr schöne, harmonische und ausgeglichene Musik/CD. Romantik der Toene! 5 von 5 PunktenSelten war es fuer mich so leicht und unbeschwert moeglich, Romantik zu geniessen ohne jeglichen Hauch von Kitsch. Diese CD versetzt mich und meine Freundin in eine Stimmung wundervollster Harmonie und Zweisamkeit. Diese CD ist aus meinem Repertoir nicht mehr wegzudenken! wunderschöne musik 5 von 5 Punktentil brönners cd love ist meine lieblingsmusik für verregnete Wochenenden. dieser sanfte, melodische jazz ist wie gemacht für melancholische und entspannte Momente. auch bei liebeskummer sehr zu empfehlen. man kann dazu wunderbar seinen schmerz ausleben. ich bin zwar kein jazz experte, dennoch wage ich es zu bezweifeln das viele andere interpreten ein solch perfektes album abliefern können. Till Brönner in New York 5 von 5 Punkten"Love", daß ist das entspannte Album des deutschen Jazz- Trompeters Till Brönner, der mit seinem Werk ein Stück unaufgeregte und absolut verinnerlichte Musik präsentiert. Das mag den einen oder anderen an die besseren 50er Aufnahmen von einem Stan Getz erinnern oder an die melodiösen Linien die ein Miles Davis auf "Kind Of Blue" erreichte. Wie auch immer, das was Till Brönner hier schafft, ist eine unaufdringliche Dichte die mit einer äußerst lyrischen Expressivität Stimmung schafft und den Hörer zur absoluten Entspannung anregt. Die zumeist auf dem Flügelhorn intonierten Balladen, wie zum Beispiel "Where Do You Start" oder "Our Game", fließen mit einer außergewöhnlichen inneren Ruhe, die sich Till Brönner bewahrte, obwohl die Aufnahmen in New York entstanden, jener Metropole, die für ihr pulsierendes, fast schon Chaos gleichkommenden, Leben bekannt ist. "Love" zeigt einen reifen, überlegten Till Brönner, der dezent und ohne Vordergründigkeit Gefühl in Musik umwandelt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
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Oceana (New Edition, + 2 neue Tracks) von Till Brönner, Carla Bruni, Madeleine PeyrouxAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 14,73 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2006 |
Tracks:
ProduktbeschreibungOceana New Edition. Musik-CD 5 Kundenrezensionen:Nichts zum oft hören... 2 von 5 PunktenDie ersten Male noch ganz nett, ruhig, so für nebenher... wird aber in seiner Langweiligkeit tatsächlich aufdringlich... das is mir noch nie bei einer "Hintergrundjazzplatte" passiert... Auf jeden Fall hab ich sie dann regelmäßig abgestellt. Ich finde auch Brönner kann nicht singen... essenzielles drifting 4 von 5 Punkten. ... irgendwo, im graublauen Nebeldunst des Horizontes verschwimmt die Silhouette der Stadt. Man liegt am weiten Strand, vor weitem Meer. Auf dem Rücken. Um am noch weiteren Himmelhochazur kleine bauschige Wolkensegel langsam vorüberziehen zu sehen. Ein leicher Wind fährt ab und zu kühlend über die warmen Dünen und lange sanfte Wellen umstreichen das flache Ufer. Und man hört und man denkt ... Zuerst einmal gar nichts. Warum? Weil man den knirschenden Sand in den Ohren und im Kopf hat - vom Ozean des Alltags zugeweht. Vom nimmermüde tosenden Meer der hektisch dröhnenden Großstadt in der Ferne zugedröhnt Doch man muss nicht nur die Ohren durchspülen. Viel mehr sich selbst - im Ozean baden. Damit man Klarheit gewinnt. Allein mit sich. Diese Musik kann dabei helfen. Oder auch nur, sich einfach fallen zu lassen. Aus Melancholie schöpft sich Kraft. Banales Chill? Tröge und langweilig? Nicht unter obigem Vorsatz. Musik mit Schlichtheit bestechend. Soft, aber unkuschlig. Vorbilder, Originale sind mir im vorliegenden Fall einfach gleichgültig. Baker, Miles etc. sind eine Klasse für sich, sicher. Brönner werden sie wohl Zeit seines Lebens am Trompeten-Bein hängen. Drei unterschiedliche weibliche Stimmen fügen sich ins smoothige Trompetenchill nahtlos ein und könnten auch stimmungsmäßig besser nicht passen. Doch die Homogenität zueinander wirkt auf mich zu groß. Die diese Damen auszeichnende stimmliche Individualität scheint sich zu verwaschen, statt wirkliche Akzente zu setzen. Einzige Männerstimme: River Man. Ich mochte Brönners unperfekte, zum Stil durchaus passende Stimme auf That Sommer". Hier jedoch wirkt sie auf mich als störendes Element, verleiht dem an sich stimmigen Drake-Song weder Charakter noch Sensibilität. Manchmal ist es für Hinweise ganz praktisch, wenn man längere Zeit nicht zum Schreiben einer Kritik kommt: Was Brönner nach der Basis-CD mit weiteren eigenvocalen Titeln ergänzend auf den Markt geworfen hat (Limited Delux Edition/CD mit dem Tarde ähnlichen You Won't Forget Me; New Edition mit This Guy's In Love With You und I ll Never Fall In Love Again) funktioniert zwar thematisch, wirkt in Bezug zum in der Basis aufgebauten Feeling sowohl gegensätzlich verändernd als auch gleichzeitig unentschlossen. Anscheinend wollte man damit versuchen, diejenigen Stimmen zu besänftigen, denen das Basiswerk zu einförmig war. Wenn man zur Delux Ed. mit CD/DVD die Maxi-CD This Guy's In Love With You kauft, hat man alles Gebotene beieinander, allerdings auch zwei Songs doppelt. Die Artwork ist top und absolut maßgeschneidert. Leise groovender Grossstadtjazz 5 von 5 PunktenFür mich ist diese die erste (aber definitiv nicht die letzte) CD von Till Brönner. Zurückhaltender Smoothjazz, für den Background viel zu schade, schleicht sich mit sanftem Trompetensound und lässig-flirrendem Gesang in die Seele. Musik für einen Abend mit gute Freunden und gutem Essen, oder zu zweit und einer Flasche Wein...aber am allerbesten allein mit einer Tasse Tee und Träumen von der letzten USA-Reise. 5 Sterne für eine wundervolle CD! Seichte Angelegenheit.... 3 von 5 PunktenGute Ansätze, doch allzu bereitwillig begibt sich der Deutsche Startrompeter in die Niederungen der Belanglosigkeit. Sein Spiel vielfach plakativ, zu sehr auf simple Harmoniefolgen aufgebaut, sein Gesang auf "River Man" bestenfalls eine misslungene Hommage an Chet Baker. "A Distant Episode" ist der absoluten Tiefpunkt dieser Platte, hier klingt Brönner brav und bieder wie ein Niederbayrischer Kirchturmbläser während der Christmette. Bekanntlich kann man im Seichten nicht untergehen, ob aber dieses Kalkül zu Lasten Kreativität und Innovation, langfristig Früchte trägt, darf bezweifelt werden! Einige Ecken und Kanten hätten der doch sehr glatten Produktion gut getan. Vielleicht sollte er den Produzenten wechseln, schade nur, dass Creed Taylor und Teo Macero schon längst in Pension sind! Es gibt auch schöne Momente auf dieser CD, aber wie gesagt, leider, leider...... essenzielles drifting 4 von 5 Punkten. ... irgendwo, im graublauen Nebeldunst des Horizontes verschwimmt die Silhouette der Stadt. Man liegt am weiten Strand, vor weitem Meer. Auf dem Rücken. Um am noch weiteren Himmelhochazur kleine bauschige Wolkensegel langsam vorüberziehen zu sehen. Ein leicher Wind fährt ab und zu kühlend über die warmen Dünen und lange sanfte Wellen umstreichen das flache Ufer. Und man hört und man denkt ... Zuerst einmal gar nichts. Warum? Weil man den knirschenden Sand in den Ohren und im Kopf hat - vom Ozean des Alltags zugeweht. Vom nimmermüde tosenden Meer der hektisch dröhnenden Großstadt in der Ferne zugedröhnt Doch man muss nicht nur die Ohren durchspülen. Viel mehr sich selbst - im Ozean baden. Damit man Klarheit gewinnt. Allein mit sich. Diese Musik kann dabei helfen. Oder auch nur, sich einfach fallen zu lassen. Aus Melancholie schöpft sich Kraft. Banales Chill? Tröge und langweilig? Nicht unter obigem Vorsatz. Musik mit Schlichtheit bestechend. Soft, aber unkuschlig. Vorbilder, Originale sind mir im vorliegenden Fall einfach gleichgültig. Baker, Miles etc. sind eine Klasse für sich, sicher. Brönner werden sie wohl Zeit seines Lebens am Trompeten-Bein hängen. Drei unterschiedliche weibliche Stimmen fügen sich ins smoothige Trompetenchill nahtlos ein und könnten auch stimmungsmäßig besser nicht passen. Doch die Homogenität zueinander wirkt auf mich zu groß. Die diese Damen auszeichnende stimmliche Individualität scheint sich zu verwaschen, statt wirkliche Akzente zu setzen. Einzige Männerstimme: River Man. Ich mochte Brönners unperfekte, zum Stil durchaus passende Stimme auf That Sommer". Hier jedoch wirkt sie auf mich als störendes Element, verleiht dem an sich stimmigen Drake-Song weder Charakter noch Sensibilität. Manchmal ist es für Hinweise ganz praktisch, wenn man längere Zeit nicht zum Schreiben einer Kritik kommt: Was Brönner nach der Basis-CD mit weiteren eigenvocalen Titeln ergänzend auf den Markt geworfen hat (Limited Delux Edition/CD mit dem Tarde ähnlichen You Won't Forget Me; New Edition mit This Guy's In Love With You und I ll Never Fall In Love Again) funktioniert zwar thematisch, wirkt in Bezug zum in der Basis aufgebauten Feeling sowohl gegensätzlich verändernd als auch gleichzeitig unentschlossen. Anscheinend wollte man damit versuchen, diejenigen Stimmen zu besänftigen, denen das Basiswerk zu einförmig war. Wenn man zur Delux Ed. mit CD/DVD die Maxi-CD This Guy's In Love With You kauft, hat man alles Gebotene beieinander, allerdings auch zwei Songs doppelt. Die Artwork ist top und absolut maßgeschneidert. |
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Rio - Deluxe Edition (+ DVD) von Till Brönner, Annie Lennox, Sergio Mendes, Milton Nascimento, Aimee MannAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 16,40 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungRIO LTD.D.E. 5 Kundenrezensionen:Gut! 4 von 5 PunktenFür mich ist es die erste CD von Till Brönner und sie hat mich nicht enttäuscht. Die CD verströmt eine völlig entspannte Atmosphäre. Augen zu und in Gedanken am Zuckerhut einen Caipi schlürfen und diese coole Musik hören... Gediegen weichgespült und etwas langweilig 2 von 5 PunktenAlle Türen stehen Till Brönner, Deutschlands prominentestem Jazzmusiker, offen, wenn er ein Projekt angeht. Hildegard Knef, Chris Botti, Curtis Stigers, Don Grusin, The New York Voices, Madeleine Peyroux, - er bekommt sie alle mit Leichtigkeit. Andererseits musste Helen Schneider ihn sicher nicht lange nach (verkaufsfördernden) Gastauftritten auf ihrer neuesten CD fragen. Selbst gesanglich eher schwächlich-funkelnde Interpreten wie Yvonne Catterfeld oder Carla Bruni, integrierte Brönner unkompliziert in seinen Jazz oder in seine jazzinspirierte Weihnachts-CD. So ist man nicht überrascht, sieht man sich die Liste der renommierten Künstler an, die bei seinem neuesten CD Projekt RIO mitmachen. Der Bossa Nova, diese oft betörende Mischung aus Cool-Jazz und Samba, wurde gerade fünfzig Jahre alt, und zahlreiche Wiederveröffentlichungen rücken diese Musik in den Vordergrund. Richtig weg war der Bossa Nova aber niemals: Große brasilianische Komponisten, allen voran Antonio Carlos Jobim, haben mit vielen Songs unvergessliche Standards geschaffen. Weltklassemusiker -und Sänger haben sie in der Vergangenheit und in der Jetztzeit immer wieder interpretiert. Als erstes Stück auf Brönners RIO hören wir Misterios, ein Duett mit Annie Lennox und der legendären Brasil-Ikone Milton Nascimento. Lennox Stimme ist kräftig, klar und intensiv, gleichzeitig aber auch sehr hart. Irgend etwas scheint sie mit ihrer Intonation der hohen, gezogenen Töne falsch zu machen, denn sie klingt unangenehm sirenenartig. Milton Nascimentos Stimme ist genau richtig, einfühlsam und unverkennbar magisch. Der Titel ist schön arrangiert, besonders den echohaften Klang rufender Stimmen im Hintergrund empfindet man wie einen leisen Wind. O Que Sera, gesungen von Vanessa da Mata klingt mit den ersten Noten sehr ansprechend und 100% nach Bossa Nova, nervt jedoch später in unglaublicher Weise. Die Komposition hat kaum Höhen und Tiefen und klingt durch den immer gleichen Rhythmus wie ein permanentes tra-la-la und tamtam-tam, vergleichbar einem kindischen Abzählreim. Dazu kommt die blutarme, ausdruckslose Stimme von Vanessa da Mata, die zwar gekonnt die schnellen Synkopen dieses Bossa Novas technisch beherrscht, aber vollkommen unbeteiligt wirkt. (...das muss so,... bei Bossa Nova !!- hm ??) Es dudelt endlos dahin...und ist mit über fünf Minuten schwer zu ertragen. Für mich mit Abstand die schwächste Nummer des ganzen Albums. Till Brönner hat sich mit So Danco Samba zunächst klugerweise einen der berühmtesten Bossa-Nova-Klassiker ausgesucht, bei dem die Stimme nicht unbedingt Höchstleistungen vollbringen muss... (Ella Fitzgerald hat zwar in unzähligen Liveversionen diesen Titel zu einem vokalen Feuerwerk gemacht, aber das war dann doch eher dem Jazz zugewandt, als dem typischen Bossa Nova). Brönner hat ohne Frage begriffen, wie der Song zu singen ist (weich, dunkel, und schnell), so wie er auch insgesamt auf diesem Album etwas lehrbuchartig das Idiom des Bossa Nova vorstellt. Als Sänger allerdings hat die Welt nicht auf ihn gewartet. Oder drücken wir es mal so aus: Nur mit seinem Gesang allein, hätte er niemals einen Plattenvertrag bekommen. So gut und sicher wie er als Trompeter ist, dem Sänger Brönner gehorcht die Stimme nur sehr eingeschränkt oder passabel. Bei So Danco Samba ist seine Interpretation noch adäquat. Aber schon beim sehr rhythmischen Cafe Com Pao zeigt sich seine gesangliche Unzulänglichkeit, wenn sein Singen oft zum tiefgehauchten Gebrummel wird. Mit Bonita nimmt sich Brönner eine der schönsten Bossa-Nova Balladen vor. Diese traumhafte Melodie betört schon durch sich selbst, auch wenn ein weniger guter Sänger sie singt. Der Song ist einfach zu gut. Aber von Note zu Note merkt man, was dem Sänger Brönner fehlt. Da ist keine Sinnlichkeit, oder Variationsreichtum. Brönner haucht die Melodie ansprechend, aber kann die Schönheit dieser Melodie nicht wirklich ausloten. Wenn er für diese Nummer den Jazzsänger Peter Fessler verpflichtet hätte, die CD wäre um ein echtes Highlight bereichert. Obwohl mit dem Sound des Bossa Nova hauptsächlich rhythmisch entspannte, an sacht-wiegende Meereswellen erinnernde Melodien verbunden werden, erschließt sich für mich die musikalische Tiefe des Bossa Nova am ehesten in den großen Balladen wie Bonita, Dindi, oder Once I loved. Sie haben diese Sehnsucht oder Tristeza, vergleichbar mit dem portogiesischem Fado. Jedoch ohne dessen große Leidenschaft und Pathos, denn der Bossa Nova ist eine sehr weiche Musik. Der Bossa Nova hat sich selten durch starke Stimmen oder großes Temperament ausgezeichnet, setzt man mal Jazz oder Soulgesang dagegen. Ob aber deswegen die Ballade Once I Loved von Aimee Man so einschläfernd gesungen werden muss, ist hier die Frage. Auch wenn Astrud Gilberto seinerzeit mit ihrem hübschen, aber emotionslosen Gesang Maßstäbe gesetzt hat, ist es doch kein Gesetz dass nur in dieser Art gesungen werden muss. Man erinnere sich an die große brasilianische Sängerin Elis Regina, die solche Balladen zu vokalen Ereignissen machte. Once I loved ist sehr blass interpretiert, das melancholische Liebeslied wurde schon viel besser gehört. Auf Bönners RIO klingen außer Annie Lennox eigentlich alle weiblichen Stimmen sehr ähnlich. Dünn, relativ hoch und energielos. Evening bietet als Duett von Milton Nascimento und Luciana Souza da etwas Abwechslung, schon allein durch Nascimentos prägnante Stimme. High Night ist eine melodisch eine sehr schöne Komposition, und wird auch hübsch filigran und natürlich leise ( wie es sich für dieses Album gebührt!) von Melody Gardot vorgetragen. Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend.... Sergia Mendes bietet mit gekonnt schwebend-warmer Stimme Ela E Carioca einen Bossa Nova in Reinkultur. Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend..... Das Stück Ligia ist instrumental. Brönners Spiel ist Bossa Nova adäquat, weich und zurückhaltend...... Das ebenfalls instrumentale ARA ist wieder rhythmischer. Brönners Trompetenspiel vermischt sich klanglich interessant mit Hintergrundstimmen. Sein Spiel bleibt auch hier weich und und unagressiv. Gegen Ende des Songs wird das Thema allerdings endlos wiederholt, so dass man nicht traurig ist, wenn dann Schluss ist. Von Kurt Elling, diesem großartigen, oft überdynamischen Sänger hatte ich mir einen vokalistischen Höhepunkt versprochen. Ein solcher würde dann aber wahrscheinlich aus der samtig-weichstimmigen Grundfarbe von RIO unangemessen herausragen. Natürlich ist Elling stimmlich so versiert, seinen Beitrag ( Sim Ou Nao) dem Album zart und subtil anzupassen. So ist dieser Titel, bedingt durch die hohe Qualität von Kurt Elling einer der wenigen wirklich Guten des Albums. Aquelas Coisas Todas der letzte und eindrucksvollste Song von Rio kommt sehr spät, um einen aufhorchen zu lassen. Hier stimmt plötzlich alles. Der Titel ist musikalisch interessant, vielschichtig und farbig. Luciana Souza glänzt hier endlich mal als einziger weiblicher Gesangspart auf RIO mit Virtuosität, Impulsivität und frischer Vokaltechnik. Till Brönners Meisterschaft als Trompeter, die gerühmte perfekte Intonation, die geschmeidige Phrasierung und der warme Klang, kommen in diesem Stück am deutlichsten zum Ausdruck! Schade, dass es von solchen Stücken nicht mehr auf Rio gibt. Aquelas Coisas Todas ist ein leuchtender Farbtupfer in der für mich überwiegend grau-blau-tristen, dahinplätschernden Musiklandschaft von Rio. Es geht nicht darum, dass Brönner mit Rio dem Bossa Nova grundsätzlich nichts Neues beisteuert, das sollte nicht erwartet werden, und war wohl auch nicht Brönners Absicht. Akzentuierterer Gesang, mehr Frische, und musikalische Abwechselung, und auch mehr Hingabe / Dynamik in Brönners ( sparsam eingesetztem Spiel), hätte dem Album gut getan. Eine "Feier" so wie es im Werbetext zur CD "RIO" heisst, ist das für mich nicht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das die Songs in ihrer Livepräsentation, und den sich ergebenden Improvisationen wesentlich besser sind. Alles schon mal dagewesen... 1 von 5 PunktenBossa Nova und Jazz? Hatten wir das nicht schon mal? Stan Getz hat uns in den 60er-Jahren umfassend und abschliessend gezeigt, wie man's macht. Das kann man nicht toppen. Wenn ich als Beispiel nur mal den Song "So danco samba" nehme. Till Brönner gibt sich ja die allergrösste Mühe, sogar sein Portugiesisch klingt ziemlich echt, wenn ich dann aber Joao Gilberto und Stan Getz zum Vergleich anhöre, liegen da Welten dazwischen. Joao Gilberto klingt nach 45 Jahren frischer und authentischer als Brönner auf seiner neuen "pressfrischen" CD Rio. Zudem ist die Trompete als Gegenpart zum Gesang nicht ideal; da passt halt das Tenor-Sax viel besser. Schade! Vielleicht versucht der gute Till Brönner ja mal ganz einfach er selbst zu sein und nicht irgendjemanden zu kopieren; da kann er nur verlieren. Schade um die verpasste Chance. Und eigentlich sind 2 auch schon zuviel... 2 von 5 Punkten....aber als Trompeter findet man den Kollegen natürlich cool. Und ärgert sich im gleichen Atemzug scheckig, warum der meint, ständig singen zu müssen mit diesem gequetschten, geknödelten und krampfhaft auf Niveau getrimmten Stimmchen. Nur weil es Chet Baker auch getan hat...und auch nicht besser?? Irgendwann steigt Erfolg einem Musiker zu Kopf und er sieht sich selbst nicht mehr realistisch. Und DANN macht er Sachen wie Rio, weil er denkt, das wollen alle hören. Musikalisch wohltemperiert, nie störend, mit feinen Musikern und guten SängerInnen, aber mal ganz ehrlich: Ist es DAS, was man von einem Topmusiker wie ihm hören will???. Dabei ist Brönner live nach wie vor stark, einfallsreich und ein Erlebnis. Naja auch für mich gilt: Nie mehr ein Blindkauf! Brönner in Rio-Fast perfekt 4 von 5 PunktenVorweg, im Gegensatz zu Andy567 finde ich "O que sera" den gelungensten Titel des Albums, so muss Bossa Nova klingen, mit einer perfekten Interpretation von Vanessa de Mata der wunderbaren Komposition von Chico Buarque. Der einzige Kritikpunkt an der CD ist die Auswahl der Gastsänger. Was Annie Lenox hier zu suchen hat, ist mir schleierhaft. Deren Gesang hat aber auch gar nichts mit Bossa zu tun. Warum hat Brönner nicht einen der noch lebenden Legenden des Bossa Nova zu den Aufnahmen geladen, wenn er denn schon in Rio aufnimmt. Allen voran fällt mir da Carlos Lyra ein, einer der wenigen, die auch vom Kompositorischen her, auf einer Augenhöhe mit Jobim stehen. Auch Roberto Menescal, Joao Donato, Wanda Sa, Marcos Valle und Billy Blanco sind noch sehr aktiv und keineswegs zu alt um noch das ein oder andere beizusteuern. Bei Universal schielt man aber doch zu sehr auf Verkaufszahlen und da macht sich ein Name wie Annie Lenox eben gut. Das Album ist dem 2008 verstorbenen Vater von Luciana Souza, Walter Santos, gewidmet. Dieser war ebenfalls ein Mitbegründer des Bossa, leider zu unrecht heute vergessen. Schade, das keine seiner schönen Kompositionen auf dem Album ist. Alles in allem natürlich ein schönes Album, aber man hätte noch mehr aus der Idee machen können. |
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That Summer von Till BrönnerAudio CD von Boutique (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 14,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2004 |
Tracks:
ProduktbeschreibungTHAT SUMMER Aus der Amazon.de-RedaktionAls Instrumentalist zählt Till Brönner fraglos zu den Größten in der europäischen Jazzszene. Sein Ausnahmekönnen als Blechbläser veredelte in den letzten Jahren Platten von Kollegen sowie eigene Veröffentlichungen, und auch auf dem Solowerk That Summer glänzt der Mann aus Viersen am Niederrhein wieder mit seinem Spiel an der (gestopften) Trompete bzw. am Flügelhorn. Wenn er da mit samtenem Ton zu Solopassagen ansetzt, laufen dem Zuhörer ein ums andere Mal Schauer des Entzückens über den Rücken. Im Nebenjob als Sänger bleibt Brönner hingegen auch diesmal umstritten. Er ist -- vokaltechnisch gesehen -- nicht gerade ein begnadetes Talent, wie sein großes Vorbild Chet Baker versteht er es aber, der eher dünnen Stimme ein ums andere Mal zauberhafte, empfindsame Klänge zu entlocken. Wenn er im Eröffnungstitel "Your Way To Say Goodbye" mit fragilem Gesang von einer missglückten Affäre berichtet, nimmt man ihm jedes Wort ab. Für den Song "High Falls" schlüpft er überzeugend in die Rolle des Crooners, wie sie auch ein Michael Franks an der US-Westküste nicht besser hätte verkörpern können. Bei "After Hours" fängt er die Stimmung der Zeit nach Mitternacht nachvollziehbar ein. Und in "Wishing Well" entwirft er ein romantisches Klangambiente, das hervorragend für verschmuste Stunden vorm offenen Kamin oder das Candlelight-Dinner in trauter Zweisamkeit geeignet ist. Was wieder einmal zeigt, dass man auch mit wenigen Mitteln ein wunderbares Stück Musik erschaffen kann. Für die Arbeiten an That Summer nahm der Allroundkünstler übrigens eine Auszeit vom Alltag des schnelllebigen Musikgeschäfts. Er begab sich für mehrere Monate in einer kanadischen Blockhütte in Klausur und kam mit einem stimmungsvollen Smoothjazz-Werk zurück, das jederzeit internationalen Ansprüchen genügt. Wer auf die coole, brasilianisch eingefärbte Tradition von Stan Getz, Charlie Byrd etc. steht, wird an dieser Scheibe viel Freude haben. --Harald Kepler 5 Kundenrezensionen:Wie warme Milch... 1 von 5 Punkten...wirkt dieses (wohl schlechteste) Album von Till Brönner! Reizlos, macht müde, schmeckt eigentlich nach gar nix! Ich bin wirklich enttäuscht. Besonders von Brönners Stimme, die es schafft GAR NICHTS auszudrücken... Kaum einer schafft es so Trompete zu spielen. Umso unverständlicher ist es, dass genau diese selten zum Einsatz kommt. Gerade wenn man sich genau deshalb Brönner-Platten kauft! Ich greife zu den älteren und bin zufrieden.... Till Brönner "That Summer" 5 von 5 PunktenDiese CD ist wirklich That Summer! Diese CD ist Sommer-Musik pur! Passt zu jedem sternenklaren und warmen Sommerabendenden, Cabrio usw. Teilweise kommt sogar Urlaubsstimmung auf. Auf dieser CD singt der Trompeter Till Brönner auch. Er ist zwar kein reines Jazz-Gesangstalent, seine Stimme passt aber ausgezeichnet zu den Songs. Einfühlsam und nicht zu dominant kommt Till Brönner rüber. Die CD kann und muss man sogar von vorne bis hinten durchhören. Eine CD die süchtig macht! Am besten gefallen mir das Lied von Kermit der Frosch "Beim' Green", "So right, So wrong" und "High Falls". That Summer 2004 - ein Rück-Blick auf Brönners handgemachte Blockhüttenmusik 4 von 5 Punkten. Die CD steht schon lange bei mir im Regal und als ich diese CD kaufte, hatte ich eigentlich keinerlei besondere Erwartungen an Brönner. Im Nachgang verbindet sich damit die erste Livekonzertansicht Brönners für mich. Diese sei "zerfasert" gewesen, war damals in einer hiesigen Zeitung zu lesen. Lag das an Brönners Musik oder dem etwas vergeigten Drumherum? Als zerfasert kann indessen ganz sicher nicht gelten, wenn ein Musiker sich die Freiheit nimmt und sich selbst oder Musik ausprobiert - egal, ob unter künstlerischen und/oder kommerziellen Aspekten; wem bitte, nützt schließlich schon ewiges Einerlei nebst brotloser Kunst? Das Schöne vorallem am Jazz ist doch, dass er so unglaublich viele Nuancen und Ableitungen bietet, dass sich diese Musik formen lässt, fließende Übergänge und Verflechtungen schafft wie kaum eine andere, ja, auch im Meanstreaming - na und? Dieses ständige Nasegerümpfe hierüber nervt mich und was die in diesem Zusammenhang immer wieder und überall zitierte Fahrstuhlmusik anbelangt, wäre ich froh, überhaupt einen Fahrstuhl (geschweige denn eine beliebige Verkaufseinrichtung) anzutreffen, der (die) mich wenigstens für ein paar Sekunden mit entspannender Musik ohne dröhnendes Bassbumping in andere Gefilde versetzen würde. Wer Jazz nicht unbedingt mag, ihn aber mal poplightig bis latin angehaucht versuchen will, etwas unaufdringliche Untermalung beim Herumhängen mit und ohne Nachdenken vor der eigenen Blockhütte gebrauchen kann, ist mit diesem Brönner durchaus gut bedient. "Mitsummern", nenne ich das mal, denn gerade weil die Klänge vertraut und vorhersehbar erscheinen, eigenen sie sich bestens für eigene zwanglose Mittöne zu Brönners ungeformt alltäglichem Timbre, das nach meinem Empfinden genau hierher passt. Auf hochgradige Stilistik und exzellente Stimmakrobatik kommt es dabei nicht an - ich unterstelle einmal, dass das Brönners Anspruch sowieso nicht war (und sein konnte). Der Rest ist wie immer Geschmacks- und Empfindungssache. Ich mag es. Das haben anscheinend viele gedacht, denn vor diesem Hintergrund erscheint es rückblickend nicht erstaunlich, dass dieses Album nach Erscheinen trotz gemischer Gefühle vordere Chartplätze belegte. Falls sich heute noch zufällig ein "hardcore" Jazzer oder jemand mit Anschlussvorstellungen an vorhergehende Brönnereien an diesem Album "vergreifen" sollte, ist dem allerdings eine Enttäuschung sicher. Wer sich für diese CD erwärmen kann und eine Verbindung zum "alten" Brönner sucht, sollte sich außerdem die DVD "A Night in Berlin" (2005) leisten - mit einem neben Brönner von tollen Musikern dargebotenen Mix aus den Alben "Blue Eyed Soul" und "That Summer" in glatt inszenierter Studiowerkatmosphäre und in formidabler Aufnahmequalität, ergänzt mit einigen Specials (A Day in Berlin = Brönner Statement; Fotos vom erstklassigen Jim Rakete). Gut aber kein Meisterwerk 4 von 5 PunktenO.K. Er wäre gerne Chet Baker, aber er ist es nun mal nicht. Nichts desto trotz ist Herr Brönner ein ausgezeichneter Jazzer, und auf diesem Album hat er dies mal wieder bewiesen. Das Till Brönner durch sein Aussehen insbesondere auf seine weiblichen Fans gewaltigen Eindruck macht, mag für ihn persönlich sehr angenehm sein, ist aber für die Bewertung seiner Arbeit in die eine wie die andere Richtung ohne Belang (ich habe in privaten Gesprächen, tatsächlich den Satz gehört, dass Till Brönner zu gut aussieht, um etwas zu taugen"). Ich kann die vernichtenden Kritiken einiger Rezensenten nicht wirklich nachvollziehen, da That Summer" nun mal kein schlechtes Album ist. Ebenso sind die bisweilen überschwänglichen Lobeshymnen, es ist nämlich auch kein Meisterwerk. Alles in Allem hat Herr Brönner mit That Summer" ein durchaus gutes Album abgeliefert, dass sich die 4 Punkte redlich verdient hat. "Einfach furchtbar." 1 von 5 PunktenTill Brönner. Hochgelobt, hochdotiert und leider auch hochlangweilig. Es ist seit Langem die erste wirklich schlechte CD die ich in den Ohren hatte. Sehr unschön. Das hat zwei Gründe, die in Kombination einfach schlimm sind: Zum einen ist Till Brönner vielleicht ein guter Trompeter. Singen kann er allerdings wirklich nicht. Zum anderen sind die Kompositionen schon hart an der Schmerzgrenze. Sie wirken wie ein midi-file-demo-mix mit plattester Struktur. Keine Überraschungen. Ein fades Dahinseiern ohne Anfang und ohne Ziel. Die Kombination beider Faktoren ist "that summer". Dazu mischt sich der club-lounge-bar-langweilig Brönner'sche Trompetensoud, welcher das Bild in Richtung Seichtheit komplettiert. Diese Aufnahme scheint eine "Melodien für Millionen"-Abkupferung unter "Jazz verkauft sich gut"-Tarnung zu sein. Genau dies ist die Musik, die sich Leute kaufen, die ohne Kopf und ohne Herz hören wollen. Unauffällig, platt und ohne Möglichkeit zur Auseinandersetzung, dafür so simpel, dass sogar dem begeisterten Antenne Bayern Hörer nicht auffallen würde, wenn man mal einen Tag Till Brönner laufen lässt, denn der zieht ähnlich anspruchslos an einem vorbei wie das übliche Programm solcher Sender. Till Brönner - that summer - einfach furchtbar. Sollte man einmal einen Trompeter singen hören mögen, sei auf Chet Bakers Album von 1953 "Chet Baker sings" hingewiesen. Till Brönners Fahrstuhlmusik aber never ever. |
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