...
Schachtanlage Asse II Der ehemalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) griff die Atomindustrie in Deutschland in Zusammenhang mit den Vorgängen um die Schachtanlage Asse scharf an. Gabriel sagte am Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages in Hannover, die Atomindustrie habe verantwortungslos gehandelt und nur nach einem Weg gesucht, atomare Abfälle billig zu entsorgen. In dem ehemaligen Salzstock lagern etwa 126.000 Fässer mit leicht- und mittelstark strahlendem Atommüll. Radioaktiver Abfall war dort in den 1960-er und 1970-er Jahren endgelagert worden. Rund drei Viertel der in der Asse eingelagerten Abfälle stammt vermutlich aus Kernkraftwerken. Seit 1988 ist in den Salzstock jedoch Wasser eingedrungen und das Bergwerk ist vom Einsturz bedroht. Bereits 1967, vor dem Beginn der atomaren Endlagerung in der Asse, waren die Schächte Asse I und Asse III mit Wasser voll gelaufen. Zu einem Versuchsendlager Asse hätte es nach Gabriels Worten niemals kommen dürfen. Er nannte das ehemalige Salzbergwerk „eines der größten Problemfälle, die wir in Europa haben“. Gabriel hielt Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) eine unverantwortliche Verzögerungstaktik im Umgang mit dem Atommülllager Asse vor: „Wenn sie das lange verzögern, können sie nichts mehr zurückholen, weil die Standortsicherheit des Grubengebäudes dies irgendwann nicht mehr zulässt.“
Dieser Artikel stammt von Wikinews und steht unter der Creative-Commons-Attribution-2.5-Lizenz.
Impressum
• Kontakt
• Startseite
• Mobil
• Produktkategorien
• Geschenkgutscheine
•
Auf diesen Link bitte nicht klicken
Gabriel: „Asse“ ist eines der größten Problemfälle, die wir in Europa haben
27.02.2010
Schachtanlage Asse II Der ehemalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) griff die Atomindustrie in Deutschland in Zusammenhang mit den Vorgängen um die Schachtanlage Asse scharf an. Gabriel sagte am Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages in Hannover, die Atomindustrie habe verantwortungslos gehandelt und nur nach einem Weg gesucht, atomare Abfälle billig zu entsorgen. In dem ehemaligen Salzstock lagern etwa 126.000 Fässer mit leicht- und mittelstark strahlendem Atommüll. Radioaktiver Abfall war dort in den 1960-er und 1970-er Jahren endgelagert worden. Rund drei Viertel der in der Asse eingelagerten Abfälle stammt vermutlich aus Kernkraftwerken. Seit 1988 ist in den Salzstock jedoch Wasser eingedrungen und das Bergwerk ist vom Einsturz bedroht. Bereits 1967, vor dem Beginn der atomaren Endlagerung in der Asse, waren die Schächte Asse I und Asse III mit Wasser voll gelaufen. Zu einem Versuchsendlager Asse hätte es nach Gabriels Worten niemals kommen dürfen. Er nannte das ehemalige Salzbergwerk „eines der größten Problemfälle, die wir in Europa haben“. Gabriel hielt Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) eine unverantwortliche Verzögerungstaktik im Umgang mit dem Atommülllager Asse vor: „Wenn sie das lange verzögern, können sie nichts mehr zurückholen, weil die Standortsicherheit des Grubengebäudes dies irgendwann nicht mehr zulässt.“
Dieser Artikel stammt von Wikinews und steht unter der Creative-Commons-Attribution-2.5-Lizenz.
Impressum
• Kontakt
• Startseite
• Mobil
• Produktkategorien
• Geschenkgutscheine
•
Auf diesen Link bitte nicht klicken
media-search.biz ist Teilnehmer des Partnerprogramms
von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen
durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.
Bestellung, Versand und Produkt-Auskünfte durch Amazon.de bzw. Amazon Marketplace Verkaufspartner.
Sämtliche produktbezogenen Informationen und Bilder werden per Webservices
direkt von Amazon.de ermittelt und hier 1:1 dargestellt. Weitere
Informationen.